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Full text of "Amiga Magazin 1990-01"

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öS 60,-/sfr 7,-/Lit 7400/hfl 8,50/fmk 25,50 DM7,- 



Ptskl»p Publishing ■ 
t Computer Aiticil Örv/i> 
Ih'sUup Engineering 


M V V 1 

\\ t'v\wv. 


Fakten. Themen. Hinteraruncle 


Commodore und GVP 


68030-Karten 
im Vergleich 

Test. Übersicht und Kaufhilfe 




Markt&Technik 


l/’90 


DAS CDMPDIFDMAEAl 


DD AMI A ■ FANS 


DIE PROFIS 


. v rtvessr 




























Besser geht*s nicht: 


ÄMIGA-Test 


Sekret 


10,4 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 7/89 


DIGI-VIEW 



Das unvergleichbare 
Malprogramm: 


ÄMIGA-Test 




1flO GESAMT- 

IU,^ URTEIL 

von 12 | AUSGABE 10/89 



Gehen Sie zu Ihrem Fachhändler und sehen 
Sie dort... 

... digitalisierte Bilder im Hi-Res Overscan-Modus. Alle 4096 
Farben erscheinen gleichzeitig auf dem Bildschirm. Dies er¬ 
reichen Sie mit der Digi-View 4.0-Software, der neuesten 
Version eines der besten Video-Digitizer. Auch neu für die 
4.0-Version ist: Es unterstützt AREXX, und Sie können direkt 
in Digi-Paint 3 digitalisieren. 

Es ist einfach zu bedienen. Fixieren Sie Ihre Video-Kamera 
nur auf irgendein Objekt oder Bild, und Digi-View Gold ver¬ 
wandelt es in eine Amiga-Grafik, die durch ihre Klarheit und 
ihre brillanten Farben besticht. Ob Sie Grafiken für Desktop 
Publishing, Präsentationen, Video oder einfach zum Spaß 
kreieren, ermöglicht Ihnen Digi-View atemberaubende Bilder. 
Besser geht’s nicht. 


. . . eines der schnellsten HAM-Malprogramme, die je ge¬ 
schrieben wurden. Hierin steckt die Kraft, prächtigste Grafiken 
zu erstellen. Kreieren Sie mit Ihrem Amiga und Digi-Paint 3 
alles, was Sie sich in Ihrer Fantasie vorstellen können. 

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tal oder vertikal 

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in jeder Farbe 

• Variables Rastern - mit bis zu 30 Bits pro Pixel berechnet 
(über eine Milliarde Farben) 

• Anti-aliased Regenbogen-Fonts und transparente Fonts 

• Vom Anwender bestimmbarer Transparenzgrad 

• Texture Mapping mit Anti-aliasing-Effekt 

• Das unvergleichbare Malprogramm 


N=wT=k 


Telefon 

(0234) 72036 


INCORPORATED 





































EDITORIAL 



Der Ausgang 
rechtfertigt 
das Vollbrachte 


W ir alle haben — so 
hoffe ich — ein 
ereignis- und erfolg¬ 
reiches 1989 durchlebt. 

Lassen wir das vergangene 
Jahr mit den wichtigsten Höhe¬ 
punkten für den Amiga kurz Re¬ 
vue passieren. 

Die AT-Karte von Commo- 
dore kennzeichnete den 
Anfang einer Neuorientierung 
des Computer-Herstellers. 

Das DTP-System auf der Ba¬ 
sis eines Amiga 2000 mit 
68020-Karte dokumentierte 
endgültig den Willen Commo- 
dores in das Profilager einzu¬ 
dringen. 

In der Oktober-Ausgabe 
schickte die Zeitschrift DM 
nach eigener Aussage die 
»stärksten Desktop-Publishing- 
Programme in einen Ver¬ 
gleichstest«. Der Amiga mit 
Professional Page 1.2 ließ sämt¬ 
liche namhaften Konkurrenten 
wie Pagemaker 3.0 und Ventura 
Publisher 2.0 auf einem 386er, 
Calamus 1.09 auf Atari ST und 
Quark Xpress 2.01 auf Apple 
Macintosh II deutlich hinter 
sich. Obgleich — oder weil — 
der Amiga als letzter auf der 
DTP-Bühne erschien, hat er 
den Etablierten bereits Respekt 
eingeflößt. 

Kickstart und Workbench 1.3 
lösen die Vorgängerversionen 
ab. Als Massenspeicher erlan¬ 
gen die Festplatten auf dem 
Amiga eine immer größere Be¬ 
liebtheit. 

Im Herbst wurde ein opti¬ 
sches Face-Lifting des Amiga 
500 vorgenommen. 

Im November findet die erste 
europäische AMIGA ’89 statt. 

W as wird uns das Jahr 
1990 bringen? Com- 
modore startet gleich 
wieder mit einer Einsteckkarte 
für den Amiga 2000, diesmal 
mit dem 68030-Prozessor; sie¬ 
he auch den Testbericht in die¬ 
ser Ausgabe. 

Bei Commodore gibt es eine 
neue Firmenphilosophie, die 
besagt, daß neue Produkte erst 
dann angekündigt werden, 
wenn sie auch kurze Zeit später 
verfügbar sind. Daher handha¬ 
ben Sie bitte die folgenden In¬ 


formationen wie die Wettervor¬ 
hersagen; sie können stimmen, 
müssen aber nicht. 

So könnten Kickstart und 
Workbench 1.4 im Jahr 1990 für 
eine weitere Attraktivitätsstei¬ 
gerung des Amiga sorgen. 

Ein Amiga 3000 wäre eine 
ideale Ergänzung der Produkt¬ 
palette nach oben. 

Ein Unix-Amiga würde den 
Weg in diesem Wachstums¬ 
markt öffnen. 

Und schließlich könnte auch 
noch ein »Enhanced Chip Set« 
das Interlace-Flackern der Ver¬ 
gangenheit angehören lassen. 


Wie gesagt, alles nur Vermu¬ 
tungen. 

Was können Sie 1990 von Ih¬ 
rem AMIGA-Magazin erwar¬ 
ten? 

Wir werden noch intensiver 
an der Wertsteigerung für Sie 
arbeiten. Das heißt, die Redak¬ 
tion läßt sich auch 1990 wieder 
einiges einfallen, um den Infor¬ 
mationsgehalt Ihres Magazins 
weiter zu steigern. Eins ver¬ 
sprechen wir, jeder Amiga- 
Besitzer — ob 500, 1000, 2000, 
2500 oder 3000? — findet 
1990 wertvolle Tips, Anregun¬ 
gen, Kaufentscheidungshilfen, 


Tests, Kurse, Grundlagen, An¬ 
wendungsbeispiele, Rechts¬ 
beratung, aktuelle Meldun¬ 
gen, Messeberichte oder Kom¬ 
mentare zu seinem/ihrem 
Amiga. 

Eine Neuerung gibt es be¬ 
reits in dieser Ausgabe, den 
Professional-Teil ab Seite 95. 
Hier finden Sie künftig die bis¬ 
her im Heft verstreuten Beiträ¬ 
ge, die belegen, daß der Amiga 
bei professionellen Anwendun¬ 
gen durchaus sein Licht nicht in 
den Schatten stellen muß. 

Wird es 1990 wieder eine 
AMIGA-Messe geben? 

Die AMIGA ’89 hat einge¬ 
schlagen wie eine Bombe. Dies 
ist vor allem positiv, aber auch 
negativ zu sehen. Niemand 
konnte den Enthusiasmus eu¬ 
ropäischer Amiga-Fans kalku¬ 
lieren. Daß der Amiga-Markt in 
Zentraleuropa zum bedeutend¬ 
sten weltweit geworden ist, ist 
mit über 35000 Besuchern 
deutlich dokumentiert worden. 
Die Organisatoren haben aus 
diesen Erfahrungen gelernt. 

Die AMIGA ’90, vom 9.11. bis 
11.11.90 in Köln, wird nach Aus¬ 
sagen des Veranstalters von 
der Fläche her mindestens drei¬ 
mal so groß werden, der Karten¬ 
verkauf soll in den Gebäuden 
stattfinden, die Seminare ha¬ 
ben ihre Lokalitäten in direkter 
Nähe der Ausstellungshallen. 
Die meisten Aussteller haben 
bereits zum Ende der AMIGA 
’89 einen doppelt so großen 
Stand für die AMIGA ’90 ge¬ 
bucht. Von der Organisation 
her soll auf der AMIGA ’90 alles 
getan werden, damit jeder Be¬ 
sucher die Informationen er¬ 
hält, die er benötigt. 

In diesem Sinne wünschen 
ich uns allen ein erfolgreiches 
1990. 


Herzlichst Ihr * 



AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


3 



I2KM* SO 90 



Welches Buch enthält die fehlende Information, damit Sie 
eine Programmidee auf dem Amiga in die Tat umsetzen 
können? Ab Seite 20 finden Sie eine hilfreiche Übersicht 
aller Bücher für den Amiga. Seite 24 


AMIGA-WISSEN 

DER SONDERTEIL FÜR EINSTEIGER 

111 

GRUNDLAGEN SPEICHER 

Was ist RAM, ROM und EPROM? 

111 

TIPS & TRICKS FÜR EINSTEIGER 

118 



Drei Karten mit einem 68030-Prozessor stellen wir Ihnen 
vor: das Professional-030-Board von Harms/Kupke, die 
A2630-Karte von Commodore und die 68030-Karte von 
Great Valley Products. Welche Leistungssteigerungen sind 
zu erwarten? Auf Seite 122 und 170 


Amiga /7V 


AKTUELL 

■ TRENDS ’90 

1 Was bringt das Jahr 1990? 

6 

AMIGA WOODSTOCK 

Was gab es auf der AMIGA ’89? 

10 

VIRUS 

So bekämpft man den Lamer-Virus 

61 

JAHRESINHALTSVERZEICHNIS __ 

Alle Artikel des Jahres 1989 auf einen Blick Kl 

91 

VIEL ARBEIT FÜR ZWEI SEKUNDEN 

Musikvideos mit Amiga 

176 

NEWS & TELEX 

184 


AMIGA PROFESSIONAL 

■ AMIGA IM PROFI-EINSATZ 

95 

1 VORWORT 

1 Wir wollen wachsen 

96 

1 KOMMERZIELLE LÖSUNGEN 

1 Branchenpakete auf dem Amiga 2500 

97 

1 WARUM DESKTOP PUBLISHING? 

1 Druckvorlagen aus einer Hand: Amiga 2500 DTP 

98 

1 MEHR ALS SOUND UND GRAFIK 

1 Neue Produktstrategie 

102 

1 VOM TITELGENERATOR BIS ZUM SCHNITT 

1 Desktop Video — Gestalten mit dem Amiga 

104 

1 OFFENE GRENZEN FÜR BRAINWARE 

1 Commodore unterstützt Entwickler 

106 


|TIPS & TRICKS 


TIPS & TRICKS FÜR EINSTEIGER_ 118 

TIPS & TRICKS FÜR PROFIS_ 156 

TIPS & TRICKS: QUELLEN UND QUARZE 168 


SPIELE-TEIL 


SPIELE AKTUELL _ 186 

CLOWN-O-MANIA • 

THE GAMES: SUMMER EDITION ieä 187 

SWORDS OF TWILIGHT _ test 190 

TAROT MASTER • F40 _ test 192 

ROLLER COASTER RUMBLER • 

BEYOND DARK CASTLE _ test 194 

LASER SQUAD test 197 


■ Roter Balken: Diese Themen stehen auf der 
Titelseite 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





























































HÄLT i/9o 


HARDWARE-TEST 


■ PROFESSIONAL-03Q-BOARD _ 122 

1 68030-KARTEN IM VERGLEICH 

Commodore und GVP _ 170 

I SIEBEN DRUCKER UNTER 700 MARK 180 


RAM-ERWEITERUNGEN 


I DÜRFEN ES EIN PAAR BIT MEHR SEIN? 

RAM-Erweiterungen im Test 124 


KURSE 


M0DULA-2-KURS (TEIL 3) _ 134 

ASSEMBLER-KURS (TEIL 2)_ 146 


PUBLIC DOMAIN 


MADE IN GERMANY 

Die Public-Domain-Serie »Franz» 21 

VOLLES NETZ 



Immer mehr Programme benöti¬ 
gen eine höhere Speicherkapazität. Wir 
stellen Ihnen ab Seite 124 ein rundes Dutzend 
Speichererweiterungen für den Amiga 500 und 2000 
vor. Seite 124 


Neue Fish-Disketten bis 260 


82 


SOFTWARE-TEST 

CYCL0NE PLUS HARDWARE 

Neues Kopierprogramm mit Hardware-Zusatz 

AMIGA 

fest 

76 

BUCHHALTUNG IM HAUS 

Finanzbuchhaltung von Edotronik 

AMIGA 

test 

78 

SOUNDTRACK 

AMIGA 

fest 

80 



BÜCHER 


LISTINGS ZUM ABTIPPEN 

PROGRAMM DES MONATS: 
»QUENTOR« 

Handelssimulationsspiel 

H 

34 

GRAU 

Im RAM sind alle Bilder Grail 

U 

46 

MENÜS 

Pull-Down-Menüs ä la carte 

U 

52 


BÜCHER ZUM AMIGA 

Übersicht und Kaufhilfe 24 


AUFRUFE UND WETTBEWERBE 

AUTOREN GESUCHT 

20 

AUSLESE ’90 

Wählen Sie das Programm des Jahres 

32 

LESERUMFRAGE 

Wir wollen Sie kennenlernen 

69 

STIPENDIENWETTBEWERB AUFLÖSUNG 

74 


RUBRIKEN 

EDITORIAL 3 IMPRESSUM 

76 

INSERENTEN 179 COMPUTER-MARKT 

160 

VORSCHAU 198 PROGRAMMSERVICE 

195 




3 E3 HEI MT3 ES El Bl E3E3 
1 ■00 0000 EI ES 
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Preis 

Cröpe 


Vorrat 

Beüiti 


Kasse 


•Aktien ? 


Zu tauschende Aktien: _I f<rfök f>T 



tov\>:r 

Pr«is: 

Vorrat I 

üröRr: 

Besitz: 

Pteis: 

Vorrat: 


Besitz: 


»Quentor«, das Programm des Monats, in dieser Ausgabe 
führt Sie in die Welt des großen Geldes ein. Werden Sie 
durch Kauf und Verkauf von Aktien zum reichen Manager, 
zumindest in diesem tollen Spiel. Ab Seite 34 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


Dieses Symbol zeigt an, welche Programme auf der 
Programmservice-Diskette erhältlich sind. 


5 


























































AKTUELL 


von Ulrich Brieden 



leibt Helmut Kohl Bundes- 
I kanzler? Kommt die Wie¬ 
dervereinigung? Wer wird 
Fußballweltmeister? Wieviel PS hat 
der neue BMW? Heiratet Boris 
Becker Steffi Graf? Bekommen wir 
die 35-Stunden-Woche? Wieviel 
Wirtschaftswachstum ist 1990 zu 
erwarten? Wirtschafts-Experten 
versprechen uns ein gutes Jahr; 
ihre Prognosen sind zuversichtlich. 

Und wie sehen die Erwartungen 
in der Computerindustrie aus, spe¬ 
ziell für den Amiga-Bereich? Wir 
werfen einen Blick voraus, was für 
das Jahr ’90 alles zu erwarten ist. 


■ Wie wird sich die Amiga-Familie 
generell weiterentwickeln? Com- 
modore hat sich laut Gail Welling¬ 
ton vorgenommen, neue Produkte 
erst anzukündigen, wenn diese 
spätestens nach 60 Tagen lieferbar 
sind — auch das ist ein wichtiger 
Trend, der die verstärkte Professio¬ 
nalität bei Commodore unter Be¬ 
weis stellt. Dennoch sollte diese 
Frist ausreichen, daß Commodore 
bereits 1990 den Amiga 3000 an¬ 
kündigen kann. Es ist zu vermuten, 
daß dieser Computer mit einem 
68030-Prozessor auf der Mutterpla¬ 
tine bestückt ist. Sicher wird das 
neue »Schlachtschiff der Amiga- 
Reihe« mit einem Datenbus von 
32-Bit-Breite ausgestattet sein, im 


Markt einen deutlichen Auf¬ 
schwung bringen. Spitzenreiter 
sind bislang noch CD-ROM-Lauf¬ 
werke mit 61 Prozent. Auf Platz zwei 
liegen einmal beschreibbare, mehr¬ 
fach lesbare WORMS (Write-Once- 
Read-Many) mit 36 Prozent. Der 
Anteil der wiederbeschreibbaren 
Laufwerke (Re-Writeables) liegt 
momentan bei 3 Prozent. Dies wird 
sich Anfang der 90er Jahre ändern. 

Auch der Amiga wird von der Ent¬ 
wicklung der Speichermedien pro¬ 
fitieren. So erwarten uns bereits An¬ 
fang 1990 die ersten wiederbe¬ 
schreibbaren Laufwerke. Es bleibt 
abzuwarten, welche Rolle optische 
Speichermedien auf dem Amiga in 
Zukunft spielen werden. 


Bleibt die Frage, wann und wer 
die erste 68040-Turbokarte für den 
Amiga 2000 fertigen wird, und wel¬ 
che Leistungssteigerung sich damit 
erzielen läßt? Alle Fragen kann man 
erst abschätzen, wenn Motorola 
den Chip endgültig vorstellt. Bereits 
in einer der nächsten Ausgaben 
werden Sie mehr erfahren. 

■ Ein Seiteneffekt der immer 
leistungsfähigeren Prozessoren ist 
folgender: Transputer werden si¬ 
cher nicht den Erfolg haben, der 
noch vor Jahren für möglich gehal¬ 
ten wurde. Statt dessen werden die 
Hersteller auf die Prozessoren der 
680x0- und 80x86-Familien setzen. 

Die Entwicklung von 
Computern mit 



Der Amiga wird bei Commodore 
1990 voll im Mittelpunkt stehen. Be¬ 
reits auf der Comdex in Las Vegas 
im November '89 — die als ausge¬ 
sprochene PC-Messe gilt —, stellte 
Commodore fast ausschließlich 
den Amiga 500 und 2000 bzw. den 
Amiga 2500 aus und nur einen PC 
50. Und die gesamte Vorstellung 
des Amiga-Bereichs stand unter 
dem Motto: Professionalität (siehe 
auch AMIGA 12/89 ab Seite 10). 

DTP, Desktop Video, Grafik, Mu¬ 
sik, CAD und Unix werden beim 
Amiga die Schwerpunkte bilden. 
Doch müssen hierzu 1990 einige 
Voraussetzungen erfüllt werden: 

■ Was wir als erstes brauchen, 
sind die neuen Grafik-Chips (ECS) 
für den Amiga. Im Laufe des Jahres 
sollte jeder Amiga-Anwender in den 
Besitz der neuen Chips kommen 
können — je früher, desto besser. 


Was passiert im Jahr 1990? 

Was wird es Neues an Soft- und 
Hardware geben? Das AMIGA-Magazin 
hat hinter die Kulissen geschaut, 

um zu erfahren, was uns 
1990 im Computermarkt erwartet. 


Zuversicht 


Das bedeutet: für jeden Amiga ei¬ 
nen zusätzlichen Grafikmodus (Su- 
perHires) mit einer Auflösung von 
1280 Punkten pro Linie in maximal 
vier Farben; das heißt auch für je¬ 
den Amiga in Verbindung mit ei¬ 
nem Multisnyc-Monitor einen neu¬ 
en Modus (Productivity-Mode) mit 
einer Auflösung von 640 x 480 
Punkten in vier Farben ohne Inter- 
lace-Flackern. Hiermit wird auch 
ohne Flicker-Fixer der Weg frei für 
den Einsatz des Amiga im profes¬ 
sionellen CAD- und DTP-Bereich. 

Da ECS nur von Kickstart und 
Workbench 1.4 voll unterstützt wird, 
ist klar, daß dieses Jahr mit der Prä¬ 
sentation des neuen Betriebs¬ 
systems zu rechnen ist. 


Gegensatz zum bisherigen 16-Bit- 
Datenbus. Klar ist auch, daß der 
Amiga 3000 mit dem neuen Gra- 
fikchip-Set geliefert wird. 

■ Speichererweiterungen sind für 
jeden Amiga unentbehrlich. Wie 
sieht die Entwicklung im Bereich 
der Speicherchips aus? Die ersten 
RAM-Erweiterungen für den Amiga 
waren auf der Basis von 256-KBit- 
Chips aufgebaut (siehe A501-Er- 
weiterung für den Amiga). Heute 
gibt es hauptsächlich RAM-Karten 
mit 1-MBit-Chips (siehe Seite 124). 
Die ersten 4-MBit-Chips sind be¬ 
reits auf dem Markt. Japanische 
Hersteller wie Toshiba, NEC und Hi¬ 
tachi wollen bis Mitte 1990 eine Mil¬ 
lion Einheiten 4-MBit-DRAMs mit 
60 ns Zugriffszeit produzieren. Der 
Produktion von ersten RAM- 
Erweiterungen mit diesen Chips 
steht nichts mehr im Wege. Die 
Preise für die 1-MBit-RAM-Karten 
dürften dann sicherlich sinken. 

■ Optische Speichermedien wer¬ 
den die Massenspeicher der 90er 
Jahre darstellen. Laufwerke-dieser 
Art sollen bereits 1993 ein Verkaufs¬ 
volumen in Milliarden-Dollar-Höhe 
erreichen. Der größte Zuwachs 
gilt wiederbeschreibbaren Optical 
Disks, die schon jetzt dem, gegen¬ 
wärtig von CD-ROM dominierten, 


■ Welche Prozessortypen werden 
den Computer noch schneller und 
besser machen? Die Turbokarten 
von GVP und Commodore (beide 
mit den Motorola-Chips MC68030 
und dem mathematischen Copro¬ 
zessor MC68882 ausgestattet) stei¬ 
gern bei einer Taktfrequenz von 
maximal 33 MHz die Rechenge¬ 
schwindigkeit des Amiga bis um 
das 12fache. Doch damit ist noch 
nicht Schluß: Bereits heute liefert 
Motorola den 68030er-Chip in Ver¬ 
sionen, die mit bis zu 50 MHz getak¬ 
tet werden können. 1990 werden 
die Hersteller von Turbokarten die¬ 
se Chips verwenden, um 68030er- 
Karten schneller zu machen. 

In Kürze wird Motorola übrigens 
den MC68040-Prozessor vorstel¬ 
len. Er ist schon seit langem ange¬ 
kündigt, doch hat sich die Entwick¬ 
lung laut Dean Mosley von Motorola 
verzögert; Motorola habe allerdings 
in der Zwischenzeit die Performan¬ 
ce des neuen Chips um weitere 40 
Prozent gegenüber dem erstmals 
geplanten Prozessor gesteigert. 
Die Grundversion des 68040 wird 
vermutlich mit einer Taktfrequenz 
von 25 MHz oder mehr laufen. Zu 
den herausragenden Eigenschaf¬ 
ten des 68040 gehört der integrierte 
Floating-Point-Coprozessor. 


Parallel-Architektur, daß heißt mit 
mehreren Prozessoren wie einem 
80386 wird 1990 forciert werden. 
Erste entsprechende Lösungen 
wurden bereits auf der Comdex vor¬ 
gestellt. Außerdem wird die Vernet¬ 
zung von einzelnen Computern im 
Vordergrund stehen. 

Im Amiga-Bereich werden hier 
1990 entscheidende Weichen ge¬ 
stellt. Hydra-Systems stellte bereits 
Ende 1989 ein System vor, das den 
Amiga netzwerkfähig macht (Ether¬ 
net, siehe auch ab Seite 14). Com¬ 
modore wird sicher alles daran set¬ 
zen, eigene Lösungen vorzustellen. 


Konkurrenz 


Gerade beim Amiga 3000 sollte 
man bereits die Netzwerkfähigkeit 
fest einplanen. 

■ Wie wird sich die Entwicklung 
von Intel-Chips auf den Amiga 2000 
auswirken? Nachdem Intel im Som¬ 
mer 1989 den 80486-Prozessor vor¬ 
stellte, ist der nächste Chip, der 
80586 bereits in Sicht. Allerdings 
hat sich inzwischen herausgestellt,» 
daß die ersten 80486-Chips nicht 
hundertprozentig zuverlässig arbei¬ 
ten. Die Fehler müssen erst besei¬ 
tigt werden, so daß sich auch die 
Auslieferung der ersten 80486- 
Rechner verzögern kann. 

Der Amiga 2000 läßt sich mo¬ 
mentan mit der PC-Karte (8088- 
Prozessor) und der AT-Karte 
(80286) aufrüsten. Wird es auch 
bald eine 386- oder gar eine 
486-Karte für den Amiga 2000 ge¬ 
ben? Sicher macht sich auch Com¬ 
modore in dieser Richtung Gedan¬ 
ken. 


6 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

























Der Bundesgesundheitsminister: Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit. Der Rauch einer Zigarette dieser Marke enthält: Marlboro 0,9 mg Nikotin und 13 mg Kondensat (Teer), 

Marlboro 100’s 1,0 mg N und 14 mg K (Durchschnittswerte nach DIN) 


,VrV/ 


AKTUELL 


■ Festplatten werden 1990 das 
meistgebrauchte Speichermedium 
für den Amiga darstellen. Der Trend 
geht momentan weg von ST506- 
Platten hin zu SCSI-Controllern. 
Die Übertragungsraten werden da¬ 
bei immer höher. Kupke Computer¬ 
technik stellte bereits Ende 1989 
den ersten SCSI-2-Controller vor, 
der momentan alle Rekorde bricht. 
Weitere SCSI-2-Controller werden 
folgen. Quantum bringt Festplat¬ 
ten mit 170 und 210 MByte Spei¬ 
cherkapazität auf den Markt, je¬ 
weils mit SCSI-2- und AT-Interface. 
Diese Festplatten bieten eine mitt¬ 
lere Zugriffszeit von weniger als 15 
ms; wird der auf dem Controller in¬ 
tegrierte 64-KByte-Puffer benutzt, 
verringert sich die effektive Zu¬ 
griffszeit im Mittel auf unter 10 ms. 
Es bleibt abzuwarten, welche Fest¬ 
plattenkombination 1990 die höch¬ 
ste Übertragungsrate erzielen 
wird. 

■ Stichwort Grafikkarten: Sicher 
werden wir im neuen Jahr einige 
neue Grafikkarten für den Amiga 
bewundern können, und alle wer¬ 
den unterschiedliche Auflösungen 
besitzen. Ist das sinnvoll^^^j^ 
brauchen, istejj^^^SWTund 
ders^p^tf^etunden werden. 

^fl^WHo24 Punkte in rund 16,7 
Millionen Farben wäre eine Dimen¬ 
sion, auf die man sich einigen 
könnte, oder 1024 x 2048 Punkte. 

Welche Entwicklungen zeich¬ 
nen sich im Bereich der Software 
ab? 

■ An Software für den Amiga wer¬ 
den wir im neuen Jahr verstärkt 
Branchenspeziallösungen sehen. 
Immer mehr wird der Amiga im Bü¬ 
ro eingesetzt. Die professionelle 
Ausrichtung von Commodore wird 
diesen Trend verstärken. 

Weiche Itends 

■ Besonders in den Bereichen 
Desktop Video, Grafik, Musik und 
MIDI werden wir neue, noch lei¬ 
stungsfähigere Programme erwar¬ 
ten können. Der Amiga wird ver¬ 
stärkt als Multi-Media-Computer 
eingesetzt werden. Unter Multi- 
Media versteht man den kombinier¬ 
ten Einsatz von Video-, CO- und 
MIDI-Geräten mit dem Computer 
zu Demonstrations- und Schu¬ 
lungszwecken. Interaktives Video 
ist nur ein Beispiel. Hier kann der 
Anwender über den Computer ei¬ 
nen CD-Video-Player steuern und 
festlegen, welche Teile des Video¬ 
films gezeigt werden. 

Der Amiga ist dank seiner Copro¬ 
zessoren und Multitasking als 
Multimedia-Computer prädesti¬ 
niert. IBM und Apple wollen in den 
nächsten Jahren verstärkt in diesen 
Markt vorstoßen — doch der Amiga 
hat einen großen Vorsprung. 

■ Amiga-Spiele sind 1990 mehr 
als je zuvor ein gewinnträchtiges 
Marktsegment. Inzwischen hat sich 
der größere Anteil der Computer- 
und Spiele-Freunde auf den Amiga 
konzentriert, der Atari ST hinkt be¬ 
reits hinterher. Auch wenn einige 
Programmierer ihre Spiele zuerst 


noch auf anderen Systemen ent¬ 
wickeln, kommt die Umsetzung un¬ 
weigerlich. Allerdings sind die Spie¬ 
le, die direkt von Spezialisten auf 
dem Amiga entworfen und diesem 
Computer auf den Leib geschnei¬ 
dert sind, einfallsreicher und mei¬ 
stens schöner anzuschauen. 

Der Trend geht zu immer aufwen¬ 
digeren Grafik- und Soundeffekten. 
Wichtig ist, daß dabei viele Herstel¬ 
ler die schnell wachsende Anzahl 
der Festplattenbesitzer nicht ver¬ 
gessen; auch Spiele werden ver¬ 
stärkt auf Hard-Disk installierbar 
sein. Eine Zunahme der Spiele, die 
multitaskingfähig sind, ist zwar 
wünschenswert, wird jedoch kaum 
zu verzeichnen sein. 

■ Auch Programmierer können 
sich auf das neue Jahr freuen: 


— 1990 ist mit Version 1.3 des 
Amiga-Basic-Interpreters zu rech¬ 
nen. 

— Die Entwicklung der Compiler 
macht im Augenblick große Fort¬ 
schritte. Neben Verbesserungen 
bei der Codegenerierung und der 
Optimierung werden die Compiler 
immer komfortabler und sicherer, 
wie C++ es jetzt schon Vormacht. 

— Sogar Compiler für neue Pro¬ 
grammiersprachen wie Oberon 
sind in Sicht; hier bleibt abzuwar¬ 
ten, ob diese Entwicklungen von 
Erfolg gekrönt sein werden. 

— Bei den Compiler-Sprachen 
werden sich diejenigen durchset¬ 
zen, die Objektdateien generieren, 
die dem Amiga-Object-File-Format 
entsprechen. Bislang sind einige 
Assembler und der Lattice-C- 
Compiler die einzigen, die sich an 
diese Konvention halten. Die Ent¬ 
wickler anderer Compiler werden 
diesem Beispiel folgen. 


■ Und was tut sich in Sachen Pro¬ 
grammierung, speziell auf dem 
Amiga? Der Einsatz von Assem¬ 
blerprogrammen wird sich mehr 
und mehr auf kleine Unterroutinen 
beschränken. Dies ist auch im Zu¬ 
sammenhang mit der Portierbarkeit 
von Quellprogrammen ein wichti¬ 
ger Punkt für die Zukunft. 

Die Verbreitung von Makrospra¬ 
chen wie ARexx wird weiter zuneh¬ 
men. Viele Computerbesitzer wer¬ 
den dadurch weniger programmie¬ 
ren, und statt dessen nur noch eini¬ 
ge Befehle der von ihnen benutzten 
Programme benutzen. 

Die Kommunikation zwischen 
verschiedenen Prozessen, die 
gleichzeitig laufen, wird zu einem 
gängigen Verfahren auf dem Amiga 
werden. 


■ Wie wird sich der Computer¬ 
markt generell im nächsten Jahr 
entwickeln? Im laufenden Jahr ha¬ 
ben einige der Hersteller böse 
Schlappen eingesteckt. Einige Fir¬ 
men schreiben rote Zahlen. Auch 
Commodore hat 1989 etwa rund 
zwei Millionen Dollar Verlust ge¬ 
macht. Die Branche tut sich schwer 
und wird auch im neuen Jahr noch 
mit Überkapazitäten zu kämpfen 
haben. Da Commodore verstärkt 
auf den Amiga setzt — und hoffent¬ 
lich auch erfolgreich sein wird 

Ostwärts 

—, wird die Firma sich dem Trend 
in der übrigen PC-Branche weitge¬ 
hend entziehen. 

Eine nicht zu unterschätzende 
Rolle im Heimcomputermarkt dürf¬ 
te in der Öffnung des Ostblocks zu 
finden sein. Vielleicht erlebt sogar 
der C64 eine Renaissance, da vie¬ 


le der Besucher aus der DDR nun 
die Möglichkeit haben, sich end¬ 
lich mit dem lang ersehnten Heim¬ 
computer zu versorgen. 

■ Was machen die PCs? Die 
schon erwähnte Comdex in Las Ve¬ 
gas hat eins gezeigt: 1990 wird ein 
Jahr in dem es im PC-Sektor schon 
fast zu einem Krieg der Bus- und 
Betriebssysteme kommen wird: 
Zunächst wird um Hardware-Stan¬ 
dards (Bussysteme) eifrig gefoch- 
ten: EISA und MicroChannel sind 
die beiden Kontrahenten. Wer den 
Kampf gewinnt, ist offen. Der Leid¬ 
tragende ist der Anwender. Er wird 
vor lauter Verwirrung um die Zu¬ 
kunftsicherheit eines Systems 
nicht mehr wissen, was er kaufen 
soll. Und nicht nur ein Krieg der 
Bussysteme steht uns im PC- 


Lager ins Haus, auch um neue Be¬ 
triebssysteme wird gefochten: Auf 
der einen Seite steht Windows; auf 
der anderen Seite werden IBM und 
Microsoft verstärkt versuchen, das 
neue System OS/2 auf den Markt 
zu drücken. Beide Systeme zeich¬ 
nen sich durch eins aus: Multi¬ 
tasking. Gelobt sei der Amiga. Und 
nach dem Motto: Wenn zwei sich 
streiten, ist dies eventuell die Gele¬ 
genheit für ein Betriebssystem wie 
Unix, sich durchzusetzen. 

■ Das Betriebssystem Unix ist 
schon lange auf dem Vormarsch. 
Dieser Trend wird sich 1990 ver¬ 
stärkt fortsetzen. Die neue Version 
System V Release 4.0 vereinigt die 
beiden großen Familien AT&T und 
Berkeley. Die Programme sind bei 
gleichen Prozessoren jetzt binär¬ 
kompatibel. Eine der Vorausset¬ 
zungen hierfür ist ein einheitlicher 
Grafikstandard. X-Windows hat 
sich zum defacto-Standard für 
Unix-Systeme entwickelt. X- 
Windows existiert auch schon für 
den Amiga. Und der Unix-fähige 
Amiga 2500 UX sollte noch in der 
ersten Jahreshälfte vorgestellt 
werden. 

Fassen wir zusammen: Die Ent¬ 
wicklungen in der Computerindu¬ 
strie rasen voran. Neue Systeme, 
Prozessoren und Anwendungen 
kommen auf uns zu. Teilweise wird 
es im PC-Markt zu einigen Turbu¬ 
lenzen kommen, von denen der 
Amiga-Bereich verschont bleiben 
wird. Für den Amiga deuten die 
Trends auf mehr Professionalität in 
allen Bereichen. Erste Hochrech¬ 
nungen bestätigen die Erwartun¬ 
gen. Das Endergebnis erwarten 
wir am Ende des Jahres — dann 
steht auch fest, wer ab 1990 an der 
Regierung ist. rb/jk/sq 



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8 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 



















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AKTUELL 





Der Veranstalter der 
AmiExpo aus den 
USA hatte die 
Amiga-Freunde aus 
Europa zur Amiga 
’89 nach Köln geru¬ 
fen. Mehr als drei¬ 
mal so viele Fans 
wie erwartet ka¬ 
men. 

von Jörg Kähler 


F reitag, 10. November’89, 
8.30 Uhr. Die ersten 
Redakteure des AMIGA- 
Magazins fahren zur Halle 6 
des Kölner Messegeländes. Da 
für 9.00 Uhr die Pressekonfe¬ 
renz angesagt ist, möchte man 
vorher schon vorab einen kur¬ 
zen Blick auf die Halle und die 
Stände der 77 Aussteller wer¬ 
fen, die sich zur Amiga ’89 zu¬ 
sammengefunden haben. Die 
Messe soll laut Programm erst 
um 11.00 Uhr ihre Pforten öff¬ 
nen. Um so erstaunlicher ist es, 
daß wir bereits jetzt die ersten 
Amiga-Begeisterten vor der 
Halle entdecken. Ein Vorzei¬ 
chen dafür, daß diese Messe 
auf einiges Publikumsinteresse 
stoßen wird. In der Halle wird 
noch eingeräumt, werden die 
letzten Vorbereitungen getrof¬ 
fen, einige Aussteller sind noch 
nicht auf der Bildfläche erschie¬ 
nen. Kein Wunder, denn am 
Vorabend hat man bis tief in die 
Nacht Stände errichtet, Geräte 
aufgebaut und Produkte ange¬ 
liefert. 

Ab 9.00 Uhr bilden sich erste 
Besucherpulks vor dem Ein¬ 
gang und an den Kassen. Das 
ist der Moment, in dem Erich 
Stein, Pressesprecher des Ver¬ 
anstalters, die Pressekonferenz 
eröffnet. Als Sprecher sind au¬ 
ßer dem Veranstalter Alexander 
Glos, die Schirmherren der 
Messe und ein Sondergast ver¬ 
treten. Für Commodore spricht 
Peter Keshishian und für das 
AMIGA-Magazin Ulrich Brie¬ 
den über die Marktentwicklung 
und -Chancen des Computers, 



Halle 6 des Kölner Messegeländes: Veranstaltungsort der größten Amiga-Show der Welt 


der im Mittelpunkt dieser Mes¬ 
se steht. Extra aus den Staaten 
wurde Jay Miner, der geistige 
Vater des Amiga, zu seinem er¬ 
sten Besuch nach Deutschland 
eingeflogen, um auch den Jour¬ 
nalisten der Tagespresse einen 
Abriß der Entwicklungsge¬ 
schichte dieses erfolgreichen 
Computers zu geben. Weitere 
hochkarätige Gäste sind ange¬ 
kündigt, um die Masterclasses, 
eine Art von intensiven Semina¬ 
ren, zu halten. John Toebes 
(Lattice) ist dabei für die Pro¬ 
grammierung in C zuständig, 


JJ Gäste aus 

aller Welt yj 



Jim Sachs: Amiga-Grafiker 
(Defender of the Crown) 


während Jim Sachs, der be¬ 
kannteste Amiga-Grafiker (De¬ 
fender of the Crown), über sei¬ 
ne Zeichentechniken referieren 
wird. Jay Miner steht für die 


JJ Autogramme 
von Mr. Amiga yj 



Diana Heard: Sales Manager 
der AmiExpo 

Messezeit noch die besondere 
Aufgabe zu, am Stand des Ver¬ 
anstalters Autogramme zu ge¬ 
ben; für echte Fans ein heißbe¬ 
gehrtes Souvenir. Er weiß noch 
nicht, daß er sich damit eine 
Aufgabe zugemutet hat, die fast 
die Grenze der Belastbarkeit 
seiner rechten Hand erreicht. 
Er wird pro Tag etwa fünf dicke 
Filzschreiber ausschließlich für 


Autogramme leerschreiben. 
Diese Aufgabe verlangt ihm in 
den Staaten, wo eine AmiExpo 
etwa 12000 Besucher anzieht, 
sicherlich nicht soviel Energie 
ab. Doch Deutschland ist, nicht 
nur was die Amiga-Verkaufs- 
zahlen angeht, etwas Besonde¬ 
res. Nach offiziellen Angaben 
werden am Sonntagabend et¬ 
wa das Dreifache an Messebe¬ 
suchern auf der Amiga ’89 ge¬ 
wesen sein. Rechnet man Aus¬ 
steller, Presse, Personal, Dau¬ 
erkarteninhaber und den Kar¬ 
tenverkauf auf dem Schwarz¬ 
markt mit ein, kommen für die 
drei Tage leicht 40000 Men¬ 
schen zusammen, die sich auf 
dem Messegelände getummelt 
haben. Ein Erfolg, der in die¬ 
sem Umfang nicht kalkulierbar 
war. Ein Erfolg, der vergleichba¬ 
re Computermessen, wie etwa 
die Atari-Messe in Düsseldorf, 
deutlich in den Schatten stellt. 

Um 11.00 Uhr öffnen sich die 
Türen von Halle 6 und die er¬ 
sten Amiga-Freunde bestau¬ 
nen den großflächigen Stand 
von Ariolasoft, den weißleuch¬ 
tenden Commodore-Aufbau 
und die vielen anderen Hard- 
und Software-Anbieter aus dem 
In- und Ausland. Doch weitaus 
internationaler wird die Ge¬ 
meinschaft der Amiga-Benut- 
zer an diesem Wochenende in 
Köln werden. Aus den Nieder¬ 
landen kommen gleich mehre¬ 
re Charterbusse mit über 200 
Fans. Bald kann man auch 


10 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 























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Amiga-Besitzer aus Dänemark, 
Schweden, Finnland, Spanien, 
Italien, Belgien, Luxemburg 
und natürlich aus der Schweiz 
und Österreich begrüßen. Die 
Amiga ’89 wird an diesem ver¬ 
regneten Freitagnachmittag im 
November, da sich unzählige 
potentielle Besucher vor der 
Halle drängeln und ihrem Un¬ 
mut Luft zu machen beginnen, 
zu einer wahrhaft internationa¬ 
len Messe, zum größten Amiga- 
Ereignis des Jahres nicht nur in 
Europa, sondern weltweit. Kein 
Wunder, daß die Kapazität der 
Halle bis zum Anschlag ausge¬ 
lastet wird, der Veranstalter mit 
dem Megaphon die wartenden 
Fans beruhigen muß, die Poli¬ 
zei mit der Schließung der ge¬ 
samten Messe droht und die 
Hersteller bereits einige Pro¬ 
dukte aus ihrem Sortiment als 
ausverkauft kennzeichnen 
müssen. Die unglaubliche Be¬ 
geisterung und die Messeprei¬ 
se tragen dazu bei, daß so 
mancher Aussteller nach Tore¬ 
schluß in die heimische Werk¬ 
statt fährt, um für den nächsten 
Tag mit frischen Produkten ge¬ 
rüstet zu sein. 

Sonnabend, 11. November, 
9.00 Uhr. Als die AMIGA- 
Redakteure diesmal zur Messe 
kommen, ist trotz der Öffnungs¬ 
zeit um 10.00 Uhr bereits ein 
größerer Menschenpulk vor der 
Halle als am Vortag, die Schlan¬ 
gen vor den Kassen überschrei¬ 
ten gerade die 100-Meter- 
Marke. Nach der um eine Vier¬ 
telstunde vorgezogenen Öff¬ 
nung kommt das zahlenmäßig 
um mehr als das Doppelte ver¬ 
stärkte Kölner Messepersonal 
schnell ins Schwitzen. Diana 
Heard, Sales Manager der 
AmiExpo, kann kaum alle Fra¬ 
gen beantworten, die am Ein¬ 
gang auf sie einprasseln. Der 
große Vorteil gegenüber dem 
Vortag ist vor allem das Wetter. 
Es beschert einen sonnigen, 
milden Herbsttag, der die war¬ 
tenden Besucher nicht so sehr 
malträtiert wie der verregnete 
Freitag. An diesem Sonnabend 
werden über 14000 Amiga- 
Begeisterte auf der Suche nach 
Neuigkeiten für ihren Lieblings¬ 
computer in der Halle sein. Die 
Amiga-Gemeinschaft ist stärker, 
als wir sie jemals eingeschätzt 
haben, größer als der Veran¬ 
stalter geplant hat und aktiver 
als Commodore es vorher ver¬ 
muten konnte. Der Amiga- 
Motor läuft und läuft und läuft. 

Sonntag, 12. November, 
18.00 Uhr. Die Show ist vorbei. 
Alexander Glos, der Veranstal¬ 
ter und Chef der AmiExpo- 
Gesellschaft, zieht Bilanz. Die 
ersten offiziellen Besucherzah¬ 
len der drei Tage sind zu ver¬ 


nehmen: Man spricht von 
knapp 35000 verkauften Kar¬ 
ten. Gedämpfter Jubel kommt 
unter der AmiExpo-Mannschaft 
auf. Man kann es noch gar nicht 
glauben. In den USA ist man 
schon froh, wenn 12000 Fans 
über drei Tage verteilt über die 
Messe spazieren. Alexander 


Glos verspricht, die Amiga ’90 
wird viel größer, viel besser or¬ 
ganisiert. Was er allen Amiga- 
Freunden noch zu sagen hat, 
lesen Sie im offenen Brief auf 
dieser Seite. Fast alle Aussteller 
haben schon direkt am letzten 
Tag der Messe für die Amiga 
’90 zugesagt. Commodore und 


die Redaktion des AMIGA-Ma- 
gazins sind natürlich auch wie¬ 
der dabei. Wir würden uns freu¬ 
en, auch Sie vom 8. bis 11. No¬ 
vember 1990 in Köln begrüßen 
zu dürfen. 

Abschied von der Amiga ’89: 
Wir sehen uns nächstes Jahr 



Auf Wiedersehen zur 

AMIGA '90 


— 

■ 


in Köln 
8 .- 11 . 11.’90 



AmiEXPO The Amiga Event! 



Liebe Amiga-User, 

ich möchte mich bei den 35000 von Ihnen 
bedanken, die im November die Amiga '89 in Köln 
besucht haben. Die Messe war ein großer Erfolg 
für alle, die daran teilgenommen haben und 
bezeichnet den Start einer Reihe von vielen 
Amiga-Messen in Deutschland und Europa. 

Wegen des gewaltigen Erfolges der Messe, insbesondere der mehr als dreimal 
so großen Besucherzahl als erwartet, kam es dazu, daß nicht jeder die 
Veranstaltung in vollem Umfang genießen konnte. Die Messehalle war 
sicherlich nicht groß genug, die Gänge einfach zu klein, um diesen riesigen 
Erfolg aufzunehmen. Ich bedauere die damit verbundenen Unannehmlichkeiten 
und verspreche Ihnen, daß diese Schwierigkeiten für die Zukunft ausgeräumt 
werden. 

Momentan werden schon die Pläne für die Amiga ’90 erarbeitet, die auf dem 
Kölner Messegelände vom 8. bis 11. November 1990 stattfinden wird. Die Amiga 
'90 wird einen viermal so großen Ausstellungsraum besitzen, der es Ihnen 
erlaubt, mehr Firmen in einer besseren Umgebung zu besuchen. Die Pläne sehen 
eine Halle mit einer Größe von etwa 20000 m 2 vor, breite Gänge, Kartenverkauf 
und Empfang überdacht, Konferenzräume in direkter Nachbarschaft der Halle 
und eine auf vier Tage verlängerte Messe. 

Ich möchte mich für die Probleme entschuldigen, die in Folge der großen 
Besuchermenge auf getreten sind. Dies ist, glaube ich, ein Problem des zu 
großen Erfolgs der ersten Veranstaltung. Es ist bei einer solchen Messe 
unmöglich, im voraus die tatsächliche Besucherzahl abzuschätzen. Jetzt 
wissen wir, wie stark die Amiga-Gemeinschaft ist, und die nächste Messe ist 
so konzipiert, daß jeder Besucher Platz findet. 

Ich danke Ihnen für Ihre Zeit, Geduld und vor allem für Ihre Teilnahme an 
der Amiga f 89. 


Bis nächstes Jahr! 
Alexander Glos 
AmiExpo 

General Partner 



12 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


















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AKTUELL 


Die Messe 
der Messen 

Was gab es auf der Amiga ’89 noch alles zu entdecken? 

Wir haben für die Amiga-Besitzer, die nicht 
nach Köln gefahren sind, die Neuigkeiten zusammen¬ 
gefaßt, über die wir in den Vorberichten der 
Ausgaben 10 und 11/89 noch nicht berichtet haben. 


A+L AG 

Die A+L AG aus der Schweiz 
stellte die Version 3.3 des 
Modula-Compilers M2Amiga 
vor. Der Compiler kann (laut 
Hersteller) innerhalb der Ami- 
gaShell resident gehalten wer¬ 
den. Dadurch entfällt die Lade¬ 
zeit. Der erzeugte Maschinen¬ 
code soll um 10 bis 15 Prozent 
kürzer sein. Neue Compiler¬ 
optionen ermöglichen unter an¬ 
derem, daß bestimmte Daten¬ 
bereiche im Chip-Memory an¬ 
gelegt werden. Prozeduren las¬ 
sen sich jetzt so codieren, daß 
die beim Eintritt vorhandenen 
Registerwerte beim Austritt aus 
der Prozedur wiederhergestellt 
werden. Der Editor ist schneller 
und komfortabler geworden 
und unterstützt jetzt auch den 
Interlace-Modus. Der Debug¬ 
ger enthielt ebenfalls eine ver¬ 
besserte Benutzerschnittstelle. 
Ein Update ist gegen Einsen¬ 
den der Originaldisketten und 
SFr./DM 10 erhältlich. 

Advanced 

Computer 

Design 

Das erste Netzwerk für den 
Amiga (Amiga-Net) bietet Ad¬ 
vanced Computer Design an. 
Das Hydra-Ethernet-Board er¬ 
möglicht es dem Amiga, in die¬ 
sen Bereich vorzustoßen. So¬ 
mit können mehrere Computer 
auf einen vollausgerüsteten 
Amiga 2000 zugreifen. Kom¬ 
plette Firmengebäude, ausge¬ 
stattet mit Amiga-Net, können 
somit auf gleiche Datenbestän¬ 
de zugreifen. Wird auf einem 
Amiga der Datenstand aktuali¬ 
siert, können alle anderen Ami- 
gas auf diese Veränderungen 
reagieren. Der Preis für das 
Startset mit zwei Karten und 
Cheapernet-Kabel (10 m) inklu¬ 
sive deutschem Handbuch und 
Software beträgt rund 2350 
Mark. Einen ausführlichen Test¬ 
bericht veröffentlichen wir in ei¬ 
ner der nächsten Ausgaben. 



Kailash Ambwani: 
Präsident von Gold Disk 


Gold Disk 

Auf dem Stand von Gold Disk 
war viel Neues zu sehen. Die 
deutsche Version von Profes¬ 
sional Page 1.3 wurde vorge¬ 
stellt. Wichtigste Neuigkeit sind 
die »Compugraphic fonts«. Da¬ 
mit ist eine hochwertige Druck¬ 
qualität auch mit Matrix¬ 
druckern möglich. Mit »CS 
Times« und »CSTriumvirate« 
(Helvetica) stehen bisher zwei 
Zeichensätze zur Verfügung. 
Professional Page übernimmt 
jetzt EPSF-Dateien (Encapsu- 
lated PostScript Format). Damit 
lassen sich Diagramme oder 

® Neue Fonts 

für PP jj 

Grafiken von anderen Program¬ 
men (auch IBM PC und Apple 
Macintosh) in Dokumente inte¬ 
grieren. Professional Page 1.3 
soll 498 Mark kosten. Anwen¬ 
der der Vorversionen können 
für etwa 100 Mark ein »Update« 
erwerben. 

Der Texteditor von Professio¬ 
nal Page ist zwar besser als bei 
anderen Amiga-DTP-Produk- 
ten, aber für die Erfassung län¬ 
gerer Dokumente ist er schlecht 
geeignet. Gold Disk bietet jetzt 
mit »Transcript« eine Textverar¬ 
beitung für knapp 100 Mark an. 
Neben den Standardfunktio¬ 


nen erstellt das Programm In¬ 
dexverzeichnisse und Serien¬ 
briefe, speichert bis zu 99 Tasta¬ 
turbetätigungen in einem von 
bis zu 10 Makros und besitzt ei¬ 
ne englische Rechtschreibkon¬ 
trolle. Interessant für Anwender 
von Professional Page ist eine 
Funktion, mit der die Format¬ 
codes des DTP-Programms in 
den Text eingefügt werden. 


M.A.S.T. 

Eine 68030-Karte für den 
Amiga 500/1000 bringt M.A.S.T. 
(Memory and Storage Techno¬ 
logy) auf den Markt. Die Turbo- 
Karte (16, 20, 25, 33 oder 50 
MHz), bestückt mit dem mathe¬ 
matischen Coprozessor MC 
68882, kann mit einer RAM- 
Erweiterung bis zu 8 MByte 
ausgestattet werden. Mit einer 
Steckbrücke wählt man dabei 
zwischen 16- und 32-Bit-Zugriff. 
Die RAM-Bausteine sind mit ei¬ 
ner Zugriffszeit von 70, 80 und 
100 ns lieferbar. Der Preis stand 
bei Redaktionsschluß noch 
nicht fest. 

Interactive 
Video Systems 

Den SCSI-Festplatten-Con- 
troller »Trumpcard« für den Ami¬ 
ga 500/2000 bringt Interactive 
Video Systems auf den Markt. 
Mit diesem Controller läßt sich 
— laut Aussagen des Herstel¬ 
lers — auf einer einzigen Hard- 
Disk sowohl eine Amiga-, eine 
MS-DOS, als auch eine Mac- 
intosh-Partition einrichten. Die 
Festplatte ist ab Kickstart 1.3 un¬ 
ter Fast-File-System autoboot¬ 
fähig. Eine Bootpartition ist 
nicht erforderlich. Der Control¬ 
ler soll zu allen Amiga-Erwei- 
terungen wie 68020/030-Karten 
und zu Amiga-Modellen mit 1 
MByte Chip-Memory kompati¬ 
bel sein. Der Preis des Trump¬ 
card SCSI-Controllers für den 
Amiga 2000 beträgt (ohne Fest¬ 
platte) rund SFr. 400. In einer 
der nächsten Ausgaben wer¬ 


den wir den Controller ausführ¬ 
lich einem Test unterziehen. 
Der Trumpcard-Controller wird 
zur Zeit in der Schweiz von DSP 
(siehe Adressenteil) vertrieben. 

Kupke 

Computer 

Noch nicht in Aktion, jedoch 
als Muster in der Glasvitrine 
konnte der neue Festplatten- 
Controller von Kupke bewun¬ 
dert werden. Konstruiert nach 
dem neuen Standard SCSI-II 
sollen sich damit Übertra¬ 
gungsraten von etwa 870 KByte 
pro Sekunde erzielen lassen 
(gemessen mit »Diskperf«). Der 
Controller wurde bei Kupke in 
Eigenregie entwickelt. 

Aufsehen erregte vor allem 
noch das Ballerspiel »Gateway 
Y«, das mit einer Lichtpistole 
gespielt werden kann. Vor ei¬ 
nem übergroßen Bildschirm 
konnten sich die Fans dieser 
Spiele austoben. Gateway Y 
soll zusammen mit einem wei¬ 
teren Spiel plus Lichtpistole ab 
Dezember für etwa 100 Mark 
bei Kupke vertrieben werden. 

W Neuer SCSI- 

Standard yy 



Martin Kupke: Hard- und 
Software-Entwickler 


lUrtle Byte 

Drei neue Anwenderpro¬ 
gramme konnte Turtle Byte auf 
der Messe präsentieren. Der 
»Playfield Designer« ist für die 
Konstruktion übergroßer Spiel¬ 
felder bei der Erstellung von 
Unterhaltungs-Software ge¬ 
dacht. Maximal 256 verschie¬ 
dene Bausteine können defi¬ 
niert werden, um damit unter 
Verwendung von bis zu 16 Far¬ 
ben beliebig große Playfields zu 
entwerfen. 

»Fit in Sprachen« ist ein einfa¬ 
cher Vokabeltrainer, der für ver- 


14 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 











PHILIPS 


Alle nur erdenklichen nachträglichen Softwareberechnungen 
sind möglich: Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung, Rot-, Grün-, 
Blauanteil, Bildschärfe, Negativ, Dithering usw. wahlweise mit 
oder ohne Neuberechnung der Farbpalette 
Sehr umfangreiches Palette-Menü für alle Färb- und 
SW-Modi mit folgenden Reglern und Funktionen: RGB, HSV, 
Palette von SW oder Color austauschen bzw. kopierern, 
Palette-Restore, Farben spreizen „Spread“ oder kopieren 
„Copy to“. Einzelne Farben können manuell gesperrt werden. 
Paletten können aus bereits digitalisierten Bildern eingeladen 
werden. Automatisches Erzeugen der Jim Sachs-Palette mit 
„Autopalette“ kein Problem 

Sehr umfangreiches Druckermenü mit voller WB 1.3-Unter- 
stützung 

Sehr umfangreiches Diskmenü mit Harddiskunterstüzung. 
Abspeichern von Masterbildern (RGB-Auszüge) kein Problem 
Alle Bilder werden im IFF-Format gespeichert (wichtig für die 
Nachbearbeitung mit Amiga-Malprogrammen) 

Bester Bedienungskomfort durch flimmer- und flackerfreie 
Menübildschirme auch in den Auflösungen „Interlaced und 
HiRes“ 

Problemloser Wechsel in allen Auflösungen und Modi ohne 
das Programm verlassen zu müssen 
Fast alle Funktionen sind zusätzlich auch auf F-Tasten gelegt 
Interne RAM-Verwaltung jetzt mit „Dynamic Allocation“ 

Im Lieferumfang sind enthalten: Digitizer-Hardware, 
Steuer-Software, ein 47 seitiges deutsches Handbuch, sowie 
2 Zusatzprogramme (Slide-Show und Animation) 
Update-Service (bereits bekannt von DE LUXE SOUND) 


Die abgebildeten Bildschirmfotos wurden mit 
DE LUXE VIEW 4.0 digitalisiert 

DLV 4.0 für A500/2000 nur 398,- DM 

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DLV 4.0-Demo nur 15,- DM 

2 Disketten mit Animationsdemo 


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Händleranfragen willkommen 


PHILIPS 


noch besser 


THE ULTIMATE VIDEODIGITIZER F0R ALL 
AMIGA COMPUTERS 


* Color-Modus einstellbar von 2 - 4096 Farben (in allen 
Auflösungen) 

* SW-Modus einstellbar von 2 -16 Farben (in allen 
Auflösungen) 

* Folgende Bildschirm-Auflösungen können gewählt werden : 
LoRes, MedRes, HiRes und Interlaced 

* Alle genannten Auflösungen wahlweise auch in Overscan 

* Frame-Modus = frei definierbarer Frame (Gummiband-Rah¬ 
men) zum Digitalisieren oder Nachbearbeiten bestimmter 
Bildschirmausschnitte 

* Alle Auflösungen bzw. Color- und SW-Modi können im 
laufenden Programm gewechselt werden (ohne Neustart) 

* Alle Digitalisier-Modi sind auf Schnellmodus (Fast-Mode) 
umschaltbar 

* Bestmögliche Bildberechnung druch Spezial-Algoritmen 



























AKTUELL 


schiedene Fremdsprachen ge¬ 
eignet ist. 

Der »Sidmon«, die aufwen¬ 
digste Produktion von Turtle 
Byte, ist ein Soundmonitor zur 
Komposition von Musikstük- 
ken. Die Musik kann dann in ei¬ 
genen Programmen eingebun¬ 
den werden. Mit eingebaut ist 
ein Sequenzer-Unterprogramm 
damit eigene Melodien einge¬ 
spielt werden können. Wir wer¬ 
den in einer der nächsten Aus¬ 
gaben den Sidmon genauer 
unter die Lupe nehmen. 


Demonware 

TFMX heißt das neue Zau¬ 
berwort bei Demonware, die als 
Unteraussteller bei Intelligent 
Memory am Stand zu sehen 
war. TFMX ist der Soundmoni¬ 
tor von Chris Hülsbeck, mit 
dem er seine Titelmelodien für 
professionelle Spiele entwirft 
(R-Type, Rock’n’Roll, X-Out). 
Auf der Messe war zu hören, 
daß der TFMX-Editor noch zum 
Weihnachtsgeschäft im Fach¬ 
handel erhältlich sein soll. 


® Soundtool 
für Profi-Musik yy 



Chris Hülsbeck: Musiker 
und Soundprogrammierer 


Supra 

Corporation 

Neue Produkte für den Ami- 
ga 2000 stellte Supra Corpora¬ 
tion vor, die in Deutschland von 
ESD (European Software Distri¬ 
butor) vertrieben werden. 

Bei Supra-Drive handelt es 
sich um eine autobootfähige 
SCSI-Filecard mit einem 
»Wordsync-Controller«. Die 
Hard-Disk soll laut Angaben 
des Herstellers zu allen Amiga- 
Erweiterungen wie AT/XT-Karte 
oder 68020/030-Karten kompa¬ 
tibel sein. Der SCSI-Port ist 
durchgeführt. Jede Festplatte 


wird mit zwei Disketten und um¬ 
fangreicher Dokumentation 
ausgeliefert. So lassen sich mit 
der beigefügten Software bis zu 
30 Partitionen einrichten. Der 
Preis für eine 30-MByte-Fest- 
platte beträgt rund 1450 Mark. 


Heureka 

»Learning English« und »Etu- 
des Francais« waren die ersten 
Vokabeltrainer für den Amiga 
von Heureka Teachware. Mitt¬ 
lerweile bietet das Unterneh¬ 
men zu fast allen Fremdspra¬ 
chenbüchern des Schulbuch¬ 
verlags Klett die entsprechen¬ 
den Vokabeltrainer an. Auf der 
Amiga ’89 waren die Cover der 
Serien »Green Line« (Gymnasi¬ 
um), »Red Line« (Realschule) 
und »Orange Line« (Orientie¬ 
rungsstufe) zu sehen. 

ASDG 

Die Software zur Ansteue¬ 
rung der Farbscanner von 
Sharp wird von ASDG, USA, 
hergestellt. Ab sofort wird auch 
der Sharp JX-100-Farbscanner 
unterstützt. Dies ist einer der er¬ 
sten tragbaren Farbscanner im 
Taschenformat. Für das dazu¬ 
passende Scanlab-Programm 
hat ASDG einen neuen Darstel¬ 
lungsmodus gefunden. Der Na¬ 
me ist A-Res und bezeichnet ei¬ 
ne Auflösung von 768 x 680 
Punkten mit allen 4096 mögli¬ 
chen Farben auf einmal auf 
dem Bildschirm. Alle normalen 
Amiga-Bildschirmauflösungen 
sind natürlich auch verfügbar. 


GVP 

Festplatten-Backups waren 
bisher auf dem Amiga nur mit 
Disketten möglich. GVP stellt 
jetzt einen Tape Streamer (150 
MByte) für den Amiga 2000 vor, 
mit dem sich bequem (ohne lä¬ 
stiges Diskettenwechseln) ein 
Backup von der Hard-Disk er¬ 
stellen läßt (deutscher Distribu¬ 
tor DTM). Das Tape-Laufwerk 
wird in den unteren Laufwerks¬ 
schacht (anstelle eines 5 l / 4 -Zoll- 
Disketten-Laufwerks) einge¬ 
baut. Wahlweise kann es auch 
in einem externen Gehäuse un¬ 
tergebracht werden. Als Con¬ 
troller kommt der Impact-SCSI- 
Controller zum Einsatz. Die 
Software ermöglicht es, daß 
entweder einzelne Dateien 
oder die komplette Festplatte 
gesichert wird. So benötigt — 
laut Aussagen des Herstellers 
— eine 80-MByte-Festplatte für 
ein Backup mit dem Tape Strea¬ 
mer ca. 15 Minuten. Der Preis 
stand noch nicht fest. 


DTM 

Wen haben nicht die lästigen 
Kurvendiskussionen im Mathe¬ 
matikunterricht in der Schule 
gestört? Das Programm »Pi« er¬ 
leichtert den Mathematikunter¬ 
richt. »Pi« ist der Oberbegriff für 
eine Serie von Programmen für 
den Amiga, die weite Bereiche 
der schulischen und höheren 
Mathematik abdecken. 

»Pi« ist laut Herstellerangabe 
für jeden Bereich einsetzbar. 
Ob man mal schnell Einheiten 
umrechnen muß oder einen 
umfangreichen Taschenrech¬ 
ner benötigt, Funktionen dar¬ 
stellen will, sowie deren Cha¬ 
rakteristika berechnet, mit Ma¬ 
trizen hantieren muß oder Opti¬ 
mierungsprobleme lösen will, 
mit »Pi« ist dies alles möglich. 

Modul I der »Pi«-Serie nennt 
sich Plotter. Mit diesem Pro¬ 
gramm lassen sich zwei- und 
dreidimensionale Funktionen 
grafisch und numerisch aufbe¬ 
reiten. 



Andreas Hoffmann: 
Geschäftsleiter von DTM 


W Erleichterung 
in Mathematik yy 

Das Modul II (Pi-Matrix) be¬ 
herrscht sowohl einfache wie 
komplexe Matrix-Organisatio¬ 
nen. Zudem können mit diesem 
Modul lineare Gleichungssy¬ 
steme gelöst werden. 

Weitere Module wie Taschen¬ 
rechner, Einheitenkonverter, 
Lösen von Maximierungs- und 
Minimierungsproblemen mit 
Hilfe des Simplex-Algorithmus 
sind bereits in Arbeit. 

Der Preis für Modul I beträgt 
rund 280 Mark (für Schüler 
rund 140 Mark). Modul II kostet 
ca. 200 Mark (für Schüler rund 
120 Mark). Schüler und Studen¬ 
ten müssen eine Bescheini¬ 
gung beilegen. 


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Bollig Microcomputer • 5000 Köln • 0221/247909 
Tele Markt Kommunikation • 5000 Köln 1 • 0221/251698 
General Electric • 5030 Hürlh-Efferen • 02233/6091 
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Tree-Soft • 5060 Bergisch-Glodboch • 02204/56439 
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16 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 











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129.00 
109 00 
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_.6900 

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.179 00 

. 179.00 

25900 
434 00 
..... 29800 

_ 7900 

7900 

.249 00 

.175.00 

.175.00 

298 00 
179 00 

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_79 00 

94 00 

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_ 17900 

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179.00 
489 00 
225 00 

95 00 
33500 
10500 
19500 

.209.00 
289 00 
._. 79.00 
.189.00 
129 00 
99 00 
169.00 
. 179.00 
,..49.00 
. 179.00 
99.00 
769 00 
76900 
69.00 
101.00 
109.00 
99 00 
3900 
12500 
38 00 
15800 
89.00 
... 59 00 
89 00 
89 00 
8400 
89 00 
99 00 
139 00 
8900 
59 00 
5900 
8900 
89.00 


NAG PLUS 3.0- 

NIMBUS VER 13 
NORGEN GENEALOGICAL 
ORGAN IZE 
• PAGESETTER 
PAGESETTER HELP 
PAGESETTER LASERSCRIP 
PAGESTREAM 


... 139.00 
279 00 

.89 00 

16900 

8900 

5500 

.95 00 

399 00 


PEN PAL_ 229.00 

PHASAR _ 15900 

PRINTMASTER__—__8900 

PROF PAGE TEMPLATES . 89.00 

PROFESSIONAL PAGE 398.00 

• PROFESSIONAL PAGE 445 00 

PROJECT MASTER.... 349 00 

-89 00 

_21900 

• SUPERBASE AMIGA 

• SUPERBASE PERSONAL 2 

• SUPERBASE PROF 

• SUPERBASE PROF PAK 
SUPERPLAN 
TRANSCRIPT 

TXED PLUS_ 


WHO WHAT WHERE WHE N 
I WORDPERFECT 
WORDPERFECT LIBRARY 
WORKS PALTINUM 
ZING' SPELL 


85 00 
1890 
389 00 
589 00 
. 229 00 
... 89 00 
139 00 
... 179 00 
489 00 
22900 
49900 
139 00 


ZUBEHÖR 

BOSSJOYSTICK_ 

DIGI-DROIO_ 

EPYX 200XJ JOYSTICK 
EPYX500XJ JOYSTICK 
ERGO STICK ... 

FLICKER MASTER 
FLOPPY WALLET 
FOUR PLAYER ADAPTER 
GRAVIS ADVANCED STICK 
MICHTRON DISK FOLDER 
TRACKBALL MOUSE STYLE 

WIC03-WAY JOYSTICK_ 

W1NNER JOYSTICK. 

ZOOMER JOYSTICK . 


.39.00 

...179.00 
29 00 

.35.00 

4900 
3400 
... 18.00 

.29.00 

.89 00 

.27.00 

... 109.00 

.89 00 

.35.00 

... 129.00 


MUSIK 


BUSINESS-, 
DATEI- UND 
KALKULATIONS¬ 
SOFTWARE 

ANALYZE 2 0 -159 00 

• BECKER TEXT '99 00 

CITY DESK_24900 

CYGNUS ED PROF 169 00 

DESKTOP BUDGET.. 8900 

• OOCUMENTUM AMIGA 13900 

EXCELLENCE 54900 

FLOW 179 00 

GOLD SPELL II____ 79.00 

HAUCALC SPREAD SHEET .79 00 

IMPACT.4500 

INVESTORS ADVANTAGE. 179 00 

• KINDWOROS 155 00 

• LOGISTIXPROF 428 00 

MAXIPLAN 500 24900 

• MAXIPlAN 500 259 00 

MAXIPLANPLUS__ 339.00 

• MAXIPLANPLUS 649 00 

• MICROFICHE FliER 169 00 

MICROFICHE FILER PLUS.309.00 



DRUM STUDIO --- 89 00 

DYNAMIC DRUMS - 138.00 

DYNAMIC STUDIO _ 368 00 

FRACTALMUSIC - 35.00 

HIT DISK VOL 1 - 89 00 

HOT 4 COOL JAZZ __ 56.00 

INSTANT MUSIC 1.2 . 89.00 

ITS ONLY ROCK 8 ROLL 5800 

LIFE CYCLES AMIGA ... 50 00 

M INTELLIGENT MUSIC. 325 00 

MASTER TRACKS PRO .. 688 00 

MUSIC MOUSE __ 135 00 

MUSIC X __;._*_ 528 00 

PRO MCI STUOIO _—_ 35500 

• PROSOUNO DES SOFT 10300 

• PROSOUND DES W HRD 250 00 

PROSOUNO DESIGN 4MIDI. . 265.00 

OUASARSOUND SOFTWARE _ 68 00 

SAMPIEWARE • DIGITAL . 4500 

SAMPLEWARE GRAB BAG __ 45.00 

SAMPLEWARE ORCHESTR .. 45 00 

SAMPLEWARE - ROCK .... 45.00 

SONIX .. 68 00 

SOUNDLAB --- 569.00 

SOUNOOST DX7-2 MASTER 288 00 

SOUNDQST GENERtC MSTR 258 00 

SOUNDOST MT-32 MASTER .. 248 00 

SOUNDOST TX802 MASTER .248.00 

SOUNDOST TX81Z MASTER 24800 

SOUNOOUESTCZ MASTER 248.00 

SOUNDQUEST D10 MASTER.—....248.00 

SOUNDOUEST 0110 MASTR . 248.00 

SOUNDQUEST D50 MASTER . . 248.00 

SOUNDOUEST DX7 MASTER 288.00 

SOUNOOUEST ESQESO-80 __ 248 00 

SOUNDQUEST K-1 MASTER _ 240.00 

SOUNOOUEST M-1 MASTER _ 318.00 

SOUNOOUEST TEXTURE . .. 248 00 

SOUNOOUEST TEXTURE II .. 418 00 

SOUNOSCAPE UT1LI - 9800 

SOUNDSCAPE UTIL H _ 118.00 

SOUNOSCP PATTERN SPLT .9800 

SOUNDTRAX VOL 1 .. 28.00 

SOUNDTRAX VOL 2 2800 

STUDIO MAGIC __— 149.00 

SYNTH1A.15900 

SYNTHIA PROFESSIONAL __ 465 00 

ULTIMATE SOUNDTRACKER . 69.00 

ZOUND SOUNOS VOll . 5500 


BOBO 

BOMB BUSTER 

• BOMBUZAi 

• BOZUMA 

BREACH _ 


BREACH SCENARKD DISK 

BRIDGE 5.0__ 

BUBBLE BOBBLE 

BUBBLE GHOST . 

BUFFALO BILL S ROOEO 

• BUNDESUGA MANAGER 
BUREAUCRACY 

• CALIFORNIA GAMES 

• CAPTAIN BLOOO 

CAPTAIN FIZZ —. 

• CARRIER COMMAND 
CASINO FEVER 


.69.00 
59 00 
7500 
6200 
.6900 

...45.00 


59 00 
.... 53.00 
.... 79.00 
5500 
... 9500 
5000 
4900 
... 39.00 
7900 
69.00 


DOMINOES 

• DOUBLE DRAGON 

• DOWN AT THE TROLLS 
DR DOOM-SREVENGE 

• DR DOOMS REVENGE 

• DRAGON NINJA 
DREAMZONE 

• DRILLER 

DUNGEON MASTER.. 

• DUNGEON MAS-: 

DUNGEON MSTR HINTDISK 
DUNGEON OUEST 

EARL WEAVER BASEBALL. 

EARL WEAVERCOMM DISK 
EARL WEAVER STATS 
EBONSTAR 

• ECOlSPHERE 


.45.00 
59 00 
4900 
69.00 
82 00 
79 00 
. 79.00 
6900 
...59.00 
79.00 
.33.00 
... 79.00 
.79 00 
3500 
.3500 
7900 
79 00 


SPIELE 


ADRUM.136.00 

AUDOWORX-45 00 

AUOIOMASTERII_77.00 

C-ZAR.266 00 

DELUXE MUSIC 2.0----185.00 

DR TS 4-OP ED.LIB 225.00 

OR FS 8ACH SONGBOOK 58 00 

► DRCASIOV21 298.00 

I DR rs COP VIST 19800 

t DR TSCOPYISTII 548 00 

► DR TS DR DRUMS 58 00 

► DR rSOR KEYS 58 00 

► OR TS ESO APADE 1 198 00 

I DR rs K 5 346,00 

DR TS KAWAI K-1__225 00 

► DR rs KAWAi K-1 298 00 

Dfl.rSKCSLVLIl .525.00 


4 IN ONE__ 

4TH 4 INCHES CONSTRUC 
4TH AND INCHES _ 

• AAARGH 

ACTION FIGHTER. 

ACTION SERVICE 

• AFTERBURNER 

• AIRBAU 

ALIEN LEGION.—. 

ALIEN SYNDROME 

• ALTERNATE REALITY 
AMIGA KARATE 
ANDROMEDA MISSION 
ANNAISOFROME 
ARAZOtCS TOMB 
ARCADE ACTION PACK 

• ARCHIPELANGOS 

ARENA___ 

ARKANOID 

• ARKANOID 2 

ART OF CHESS, THE_ 


.4900 
... 25 00 

... 76.00 
78 00 
.5700 
.57.00 
75.00 
59 00 
59.00 
71.00 
6500 
6900 
58 00 
65 00 
71.00 
89 00 
7800 
23.00 
4900 
6900 
.... 75.00 


Stadt der Löwen 


DIE STADT DER 

LÖWEN 

ODER THE FINAL SINC.APOfiF SUHG 


* 


DM 95,- 


CENTERFOLD SOUARES 
CHAMONIX CHALLENGE 
CHAMP. THE 

» CHAMP BACKGAMMON 
» CHARIOTSOF WRAITH 
» CHARONS 

CHASE-- 


49 00 
4900 
59.00 
29 00 
6900 
1600 
32 00 


► CHESSMASTER 2000 

► CHRONO OUEST 


85 00 
7900 


ELIMINATOR 

• ELIMINATOR 

ELITE_ 

• ELITE 
EMMANUELLE 
EMPIRE 

EMPIRE STRIKES BACK 
ENIGMA DEVICE 

• E SPIONAGE 


• DR rSKCSLVLII 695 00 

DR rSKCSVIB_ 37500 

• DRrsKCSvie 49500 

DR rSKORGM-im_23500 

• DR rsKORGM 1 R 29800 

e DR rsLEXICON70 29800 

DR. rs MIOI-REC STD...95.00 

• DR TS MIDI REC STD 138 00 

• 0R TS MODEL A MIDI 198 00 

DR rS OBERHEIM MTR. 23500 

• DR TS OBERHEIM MTR 298 00 

• DR rSROLANOO-IO 296 00 

DR rS ROLAND D-110_ 235 00 

• DR rSROUNOO-HO 29800 

• DR rsROLANO0-20 298 00 

OB. rS ROLAND D-50 —..235.00 

• DR rs ROLANO D-50 298 00 

• DR rs ROLANO D-550 29800 

DR rs ROLANO MT-32..225 00 

• DR TS ROLAND MT-32 298 00 

• OR T'SSAMPLEMAKER S96 00 

• DR rsx-OR 498 00 

• DR rSYAM DXHEA 298 00 

DR TS YAMAHA 4 OP 29800 


i AUNTART© 

5800 

• CIRCUS ATTR ACTIONS 

6500 

• EVIL GARDEN 

58 00 

AUTODUEL 

7800 

• CIRCUS GAMES 

68 00 

EXTENSOR_ 

59 00 

BAAL 

.. 49.00 

• CLEVER 6 SMART 

5500 

• EYE 

45 00 

> BAAL 

5500 

caossus chess x 

™ 59 00 

• F 16 COMBAT PILOT 

69 00 

1 BAD CAT 

5500 

• COLOSSUS CHESS X 

7500 

• FOFT 

8900 

BADDUDES 

,_ 68 00 

COMBAT COURSE 

_5900 

F40PURSUIT 

6900 

i BALANCE OF POWER 90 

6900 

COMPUTER HITS VOL 2 

__ 6500 

FACE OFF ICE HOCKEY 

49.00 

BALLISTYX .. ........ 

5900 

• CORRUPTJON 

7500 

FAERYTAIE ADVENTURE 

.75.00 

i BALLISTYX 

__ 68 00 

COSM© BOUNCER 

4900 

FAERYTALE GUIDE BOOK 

.18 00 

BALLRAIDER.... 

_65.00 

• COSMC PtRATE 

7500 

• FAICON F16SIM 

79 00 



CRAPS ACADEMY 

_6900 

FALCON MISSION DISK _ 

.39.00 

BARBAR 1 AN II 

_88.00 

CRASH GARRET 

_69.00 

• FAICON MISSION OlSK 

5900 

1 BARD STALE 

_ 89.00 

• CRAZY CARS 

75.00 

FANTAST© FOUR 

.39 00 

BARDS TALE HINTDISK.. 

_37.00 

• CRAZY CARS 2 

66 00 

FAST BREAK 

69.00 

1 BARD S TALE II 

. 96.00 

CURE MASTER . 

6900 



BATMAN 

_65.00 

• CUSTODIAN 

59 00 

• FERRARI FORMUU ONE 

68 00 

1 BATMAN 

67 00 

• CYBERNOID 

5900 

FIENDISH FREDDYS 

.75.00 

1 BATMAN THE MOVIE 

70 00 

• CYBERNO© 2 

59 00 

• FNALASSAUlT 

56 00 

8ATTLE SOUAORON 

, ,, 53.00 

• DT OLYMP©CHAU 

__ 7900 

• FINAL MISSION 

5500 

BATTLETECH 

_86.00 

DAJLYDOUBLE HORSERACE . 

_49.00 

• FIRE BUSTER 

2900 

I BATTLETECH 

_ 6900 

• DANGER FREAK 

55 00 

FIRE BRIGADE 

8200 

BEAM 

49 00 

DARK CASTLE__ 

_69.00 

• FiREZONE 

7900 

1 BEAM 

8900 

• DARK FUSION 

5900 

• 

. 7900 

1 BERMUDA PROJEKT 

_ _ 75.00 

DARKSIDE____ 

_64.00 

FLIGHTSIMUUTORII .. 

.74 00 

I BETTER DEAN t AUEN 

, 55.00 

DATASTORM__ 

_65.00 

FOOTMAN 

. 49,00 

BEYONO DARK CASTLE 

..66.00 

DEATH BRINGER... 

-6900 

• FORGOTTEN WORLOS 

5900 

BEYOND ZOHK 

.35.00 

DEATH SWORO 

.50.00 

• FRIGHT NIGHT 

5500 

BIO CHALLENGE 

6500 

DEEP SPACE 

.23.00 

FUED 

34 00 

BLACK CAULDRON 

75 00 

• DEEP THE 

5900 

• FUGGER DIE 

55 00 

BLACK JACK ACAOEMY 

79.00 

DEFCON 5 . 

6900 

• FUSSBALL MANAGER 2 

5500 

BUCK MAGIC .„.. 


DEFENDER OF THE CROWN. 

_79.00 

• FUSS8AUMANG 2EXP 

- 39 00 

BUCK SKADOW 

.59 00 

• oeflector 

5900 

• GAUCT© CONOUERER 

69 00 

1 BLAST A BALL 

_ 29.00 

DEJAVU. 

.94.00 

GALDREGONS DOMAIN 

.55 00 

BLITZKRIEG (1 MEG VR| 

9400 

DEJAVUII LOSTVEG_ 

-79.00 

GAMES WINTER EOfTION 

..7500 

BLOCKBUSTER __ 

_79.00 

DEMON-S WINTER. 

.69 00 

• GAMES WINTER EDIT 

_„ 8600 

BLOCKOUT 

69 00 

DENARIS 

55.00 

GANYMED 

6900 


BLOOO MONEY 

• BLOOO MONEY 
BLOOOWYCH 

• BLOOO WYCH 


.59 00 
63 00 
. 6600 
68 00 


I DENAfliS 
DISTANT ARMIES 
DNA WARRIOR 
I DOMWATOR 


• GIGANOK 

GLOBAL COMMANDER 
GOLD OF THE REALM _.... 
GOLD RUSH .. 

• GOLORUNNER 

GOLORUNNERII...—_ 

• GRAFFITI MAN 

• GRANO MONSTER SLAM 
GRAND PRIX CIRCUIT 
GRANO SLAM TENNIS 

• GREAT COURTS TENNIS 
GRID START 
GRIOIRON W'TEAM DISK 

• GROWTH 


GUN¬ 


HACKER I _ 

• HANSE 

HAROBAU__ 

HARRIER COMBAT SIMUL 

HARRIER MISSION. 

HAWKEYE __ 


HEAD COACH___—_ 

HEROS OF THE LANCE,_ 

HEROS OF THE LANCE BK 

HEX.... 

HIGH STEEL 
HOLEINONE 
HOLE IN ONE COURSE »3 

• HOUOAY MAKER 
HOLLYWOOD HUINX 
HOLLYWOOD POKER 

• HOLLYWOOO POKER PRO 
HOSTAGE 

• HOTSHOT 

• HUMAN KUMG MACH 
HUNT FOR RED OCTOBER 

• HYBRIS 

HYPEROOME . 

• ILUOCROUS 

IMPOSSIBLE MISSION II. 

INCHANA 4 TEMPLEDOOM 
INDIANA JONES AOVENT 
INDIANA JONES-ACTION 
INDOOR SPORTS.. 

• INTEPCEPTÜR 

• INTERNATIONAL SOCCER 

• INTERNATONL KARATE. 

• IRIDON 

• (TSA KIND OF MAGIC 
JACK NICKLAUS GOLF 

• JAGD AUF ROTER OKTBR 

JAWS __ 

• JEANNE O-ARC 


JET_ 

JINKS _ 

JINXTER . 


4900 
... 59.00 
. 54.00 
.5900 
6900 
.68.00 
55 00 
59 00 
6900 
.... 79.00 
8900 
...44 00 
..44.00 
49 00 
.75 00 
...74.00 
6900 
...59.00 
79.00 
.44.00 
.4900 
... 79.00 
.58 00 
.... 34.00 
.3900 
.5900 
53.00 
34 00 
7900 
8900 
59 00 
5500 
64 00 
59 00 
4900 
. 69.00 
5900 

.54.00 

5500 

.69.00 

57.00 

.76.00 

„59.00 

.79.00 

59 00 
69 00 
75.00 
5500 
6900 

.65 00 

69 00 
5500 
4900 

.78.00 

44.00 
.58.00 


JOKER POKER 
JOURNEY 
JUG . 


...79.00 

.79.00 

5500 


KAMPFGRUPPE 


109 00 


. 55.00 
5900 
6500 

69 00 
6100 
... 79 00 
79.00 


KARATE K© II. 69 00 

KARATE KING. 39 00 

KENNEDY APPROACH 74.00 

I KICK OFF 45 00 

KIKUGl 49.00 

» KING ARTHUR 69 00 

KING OF CHICAGO.49 00 

KING'S OUEST I .7900 

KINGS OUEST II ..79 00 

KINGDOMS OF ENGLAND 5700 

KINGS OUEST III . 79 00 

KNIGHTORC. 7900 

I KRISTAL THE 8500 

I KULT 5300 


Sculpt 
Animate 4D 



DM 748.- 


5900 
. 76 00 
5900 
6900 


• GARRISON 

GAUNTIETII...... 

GEE BEE AIR RALLY 
GETTYS8URG TURN POINT 


6500 
69 00 
59.00 
79.00 


LANCELOT . 

LARRY AND THE ARDIES.. 

LASTINCA.... 

• LEAOERBOARO BIRDIE 
LEADERBOARD GOLF GAME 
LEAOERBOARDTORN DSK 

• LEOSTORM 

• LEGEND OFDJEL 

• LEGEND OF THE SWORO 
LEISURE SUIT HINTDISK 
LEISURE surr LARRY 
LEONARDO 

LIBYANS IN SPACE 

LIGHT FORCE..— 

• LOMBARD RAC RALLY 


45.00 
59 00 
89 00 
.59 00 
34 00 

55 00 
6200 
7900 
.... 34 00 
55.00 
, 5900 
49 00 
5900 
69 00 


















































































































































































































TOTAL ECLIPSE . 

_69 X 

AMERISTAR ETHERNET 

- 1908.X 

• TRACERS 

65X 

AMI-X10 

105 X 

• TRACKSUIT MANAGER 

55 X 

AMI-X10 W HRDW 5W'20 

—. 205 X 

TRANSPUTOR 

. 69.X 

AMI-X10 W HRDWR A10X 

246 X 

TRIAO VOLUME 2 

.75 X 

AMIG-ATOSH 

35000 

TRIANGO 

.69.X 

AMIGA MUSIC PACK . 

407 X 

TRMITY . „. - . 

...... 89.X 

AMPUFIED SPEAKERS 

219.X 

TRIPLEX69X 


APROORAW12X12 

1049X 

TRUMP CASTLE. 

.69.X 

APRODRAW12X12 W,CUR 

1145 X 

TURBO. 

. 59 X 

BOINGOPTICAL MOUSE .. 

219.X 

• TURBO CUP _„„_ 

„ »X 

CMI MID11 [EXT] ___ 

120X 

TV SPORTS FOOTBALL ..... 

66 X 

CSI 2200 . 

20900 

• TV SPORTS FOOTBAU 

_ _ 71.X 

CSI31X SILENT DRIVE 

,i .23900 

TWHJGHT ZONE 

_ 69 X 

CSI 32X SILENT DRIVE .. 

.. 259.X 

TWUIGHTS RANSOM 

_ 59 X 

• DIGI SPLIT JUNIOR 

.. 449 X 

ULTIMA III 

69 X 

DUAL SERIAL BOARD 

440 00 

ULTIMA IV . 

_ 99 X 

EASYLiOXTABlfT .. 

. ..808 X 

UMS CIVIL WAR DATADSK 

....... 34.X 

EASYL 2X0 TABLET . 

.. 879.X 

UMS VIETNAM DATADSK 

_ 34 X 

EASYL 5X TA8LET 

.. 889.X 

UNINVITED 

79.X 

ECE MIDI 10X 

...109.X 

• UNIVERSAL MILT SIM 

79X 

ECE MID) 5002000 

. ..IX X 

UNIVERSE 3 

.. 79X 

flicker fixer 

1045.X 

• VERMEER 

79X 

FLICKER FIXER PAL 

.1045.X 



FUTURE SOUND SX 

.. 199X 

VIDEO VEGAS . 

- 69 X 

GVP 03035.40MB. OK 

3295.X 

• 

49 X 

GVP 030-25 80MB. OK ... 

4295 X 

• V INDEX 

59X 

GVP 6803016 MHZ ... 

. 15XX 

VINOICATORS . 

55X 

GVP 680X25 MHZ 

1995X 

• VIRUS .GAME. 

59X 

GVP 68030 W 40MB QUAN 

7695 X 

VORTEX .. 

_ 69.X 

GVP 68030 W BOMB QUAN 

_ 8649 X 

• VOYAGEH 

- 7600 

GVP 680X 882 16 4MB 

4499.X 

• VYPER 

58 X 

GVP 680X 882 25 4MB 

. 5999X 

• WAU ST WIZARO WED 

69X 

GVP A5X HD 20 -4 0 

1545.X 

• WAU STREET WIZARD 

S9X 

GVP A5X KD 900 .4« 

2895 X 

WANDERER . 

. 68X 

GVP AUTOBOOT EPROM 

40 X 

• WAR IN MIDDLE EARTH 

68 X 

GVP IMPACT 02MB SCSI 

--- 599 X 

• WAR ZONE 

_ 29.X 

GVP IMPACT 22M6 SCSI 

169SX 

WATERLOO 

- 79.X 

GVP IMPACT HCO. 




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68 030 25 MHz /882 /4MB 


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IMPACT HD/20+4/0 


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IMPACT HD/40Q +4/0 

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MAJOR MOTION 5900 

MAN HUNTER - NEW YORK 89 00 

MANIAX 4900 

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MASTER NINJA 7900 

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MOUSE QUEST 34 00 

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POWERDROME 6200 

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POWERPLAY 39 00 

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ROAOWAR 2000 6900 

ROAOWAR EUROPA . 69 00 

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• ROCKET RANG« _ 16.00 

ROCKFORD. 69 00 

ROU OUT- 69.00 

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ROMANTIC ENCOUNTER . 79.00 

• RUN THE GUANTLE7 79 00 

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SANTA PARA VIA 6 FIUMA 58.00 

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SCENERY DISK #11 3900 

SCENERY DISK #7 39 00 

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SPACE SCHOOL SIM.69 00 

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STELLAR CONFUCT__ 69 00 

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STOCK MARKET THE GAME 44 00 

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STREETSPORTS BASKE TBL 34 00 

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STRIP POKER DATA »4 34 00 

STRIP POKER DATA »5.34 00 

SUB BATTLE ... 6900 

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SUPERIOR GOLF KIT .3980 

• SUPERMAN 7900 

• SUPERSTAR ICEHOCKEY 6900 

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TEENAGE OUEEN 6900 

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TELEWARSII. 69.00 

• mmm 5900 

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TEST DRIVE 79 00 

TESTDRIVE 2 .. 68.00 

• TESTDRIVE 2 

TESTDRIVE 2 CALF SCN.30.00 

TESTDRIVE 2 SUPERCARS 35.00 

TETRA QUEST .69 00 

TETRIS_ „68.00 

• THEXDER .. SS 00 

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THUNDER BIRDS 50 00 

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THUNDERBOY.. 69,00 

TIGER ROAD 55 0C 

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TIME 4 MAGIC .69.00 

TIMEBANDITS 6900 

• TIME SCANNER 79 00 

TIMES OF LORE____._-_68.00 

TITAN 65 00 

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• TOM 6 JERRY __ 79.00 

TORCH2081 .59.00 


WAYNE GRETZKY HOCKEY . 73 00 

• WAYNE GRETZKY HOCKEY 79 00 

• WEClEMANS '900 

WESTERN GAMES 7900 

• WHERE TIMES STOOO S 7900 

WHOFRAMED ROGER RABB 7900 

• WICKED 75 00 

• 7 .-. 69 00 

WINTER GAME 75 00 

WIZZBALL 7900 

WORLD CLASS GOLF 6900 

WORLD GAMES 7500 

WORLD SNOOKER 6 OTHER 5900 

WORLD TOUR GOLF. 6900 

WRANGLER 5800 

• YUPPIES REVENGE 5900 

• ZAK MCKRACKEN 6500 

ZANYGOLF 68 00 

ZERO GRAVITY 5800 

ZOOM 58 00 

ZORKTRILOGY 5800 

• ZORKZERO 89 00 

• ZYNAPS 5900 

LERNSOFTWARE 

• AMIGAEX ENGLISH 1 45 00 

• AMIGA EX EROKUNDE 1 45 00 

• AMIGA EX ERDKUNDE 2 

• AMIGAEX MATHALG 45 00 

• AMIGAEX MATHGEO 45 00 

• AMIGAEX PHYSKi 4503 

• ETÜDE FRANCAISES 1 4 79 00 

• GRAMMAR IN SITUATION 7900 

• lEARNWG ENGLISH • 6 79 00 

• MATHAMATION 139 00 

MYPAINT 69.00 

• MY PAWT 77 00 

MYPAINT DATA DISK #1 49 00 

PHOTOSYSNTHE SIS .. 26900 

• TYPER MASCH1NENSCHR TX 

WHERE IN THE WORLD 83.00 

WORLD ATLAS __89 00 

• ZENON-KURVENOISK _ 9900 


HARDWARE 


A MAX EMULATOR .268 00 

AMAX PACKAGE . 845 00 

AMAS MIDI SAMP,. A1000 250.00 

AMAS MIDI SAMPLER 250.00 


GVP IMPACT HC'100 . 2695 00 

GVP IMPACT HC20 1265 00 

GVP IMPACT HC'30 1399.00 

GVP IMPACT HC'40O 1745 00 

GVP IMPACT HC 45 159500 

GVP IMPACT MC 800 249500 

GVP IMPACT HOOA500 1225.00 

GVP SYQUEST 42MB HDO 2395 00 

GVP SYQUEST CARTRIDGE 275.00 

IMG SCAN 500 2000 . 269.00 

MAC EPROMS128K 279.00 

MICROB8UPM BRD SIMM 449.00 

MICROB HAROFRAME SCSI 635.00 

MICROB 8UPDIPP WOK 449 00 

MIDI GOLD 500 129 00 

MIDI GOLD INSIDER 145.00 

MINIMEGS Al 000 1MB .719.00 

MINIMEGS A1000 2MB 109900 

MINIMEGS A1000512K 625 65 

MINIMEGS A5001 MB 679 00 

MINIMEGS A500 2MB 999 00 

MINIMEGS A500 512K 619 00 

OKIMATE 20 W PLLKjPRT 599.00 

OKIMATE PLUG N PRINT 179.00 

PEOPLE METER 97 X 

PERFECT SOUND 500^200 145.00 

PERFECT SOUND A1000 144.00 

PRO RAM A2000 0 8MB 499 00 

QUANTUM 40-AT 999 00 

OUANTUM 40MB HARD DRV . 1145.00 

QUANTUM 80-AT 1949 00 

OUANTUM 80MB HARD DRV 1 »45.00 

RAM 1MBXi -80DIPP 2600 

RAM 256K X 4 80 DIPP 30 00 

STAR NX 1000 PRINTER 449.00 

STAR NX 2400 775.00 

STAR NX1000 RAINBOW 615 00 

SUPRA 2400 BAUD MODEM 299 00 

SUPRA 2400 INT MOOEM 299 00 

SUPRA A5O0 20MB W 2MB 1895 X 

SUPRA DRIVE 20MB A500 1295 00 

SUPRA DRIVE 30MB A500 1745.00 

SUPRA DRIVE 45MB A500 1895.00 

SUPRA WORD SYNC SCSI 449 00 

SUPRADRIVE 40MB A2000 1645 00 

SUPRADRIVE 80MB A2000 2495.00 

SUPRARAM 2000 889 00 

SUPRARAM 2000 W 4MB 129900 

TOOLBOX A10XECE2120 525 00 

TOOLBOX A500 ECE 2520.525.00 

TRUMP CARO SCSI A20X 399 00 

TWIN DRIVES 47000 

VIDTECH SCANLOCK 2249 00 

VIDTECH SCANLOCK PAL.289900 

X-SPECS 30 —....228 00 


BÜCHER 


AMAZING COMPUTING.1Z00 

AMIGA WORLD.1200 

AMIGOTIMES 19 00 

• AS BECKERTEXT PRAXIS 29 00 

• DBAS00FREMST 3900 

• DB AMIGA BASIC 5900 

• OB AMIGA DOS 59 X 

• OB AMIGA INTERN 6900 

• OB AMIGA INTERN 2 69 X 

• D8 AMIGA TOOLBOX 69 00 

• D8D-PAINTBOCH 39 00 

• DB DAS GR A200Q BUCH 5900 

• DB DAS GR A500 BUCH 4900 

• OBOATAMAT 3900 

• DB GFA BASIC BUCH 39 00 

• 06 SUPERBASE 3900 

• DB TEXTOMAT BECKERTX 39 00 

• DB VIREN SCHUTZPAK 6900 

• GFA BASIC FREWST 29 00 

• GFA BASIC FRFORTG 5900 

• M.T AMIGABASIC BUCH 59 00 

• M.T ASSEMBLER BUCH 59 00 

• M.T BASIC F R PROFIS 79 00 

• M.T COMPUTER iVOEO 5900 

• M.TOOS 13 HANDBUCH 6900 

• M.TMOOULA2BUCH 69 X 

• M.T PO DOKUMENT 59 X 

• M.T PR GFA BASIC 59 X 

• M.T PR HANOBUCH 2 6988 

• M.T PR MMACHMEN 69X 

• M.T PR MTTMOOULA2 69X 

• M.T SCHNEI A BAS« 39X 

• M.T SCHNEL A-OOS 39 X 

• M.T SCHNEL GFA BASIC 39 X 

• M.T SOUNO BUCH 69 X 

• M.T SUPERBASE PRAXIS 59X 

• M.T SYSTEM HANOBUCH 79 X 

• REFLECTONS MIT DISK 99 X 

• TS AMIGA DOS 49 X 

• TS AMIGA SPIELE BUCH 49 X 

• TS DPAMT 2(3 S9X 

• TS DAS GOLDENE PD 69X 

• TS DIGITALISIER« _ 69X 

• TSDTPPAGESTREAM 69 X 

• TS PUBLIC DOMAIN 1 49X 

• TS PUBLIC DOMAM 2 49X 

• TS PUBLIC DOMAIN 3 49X 

• VLERFOLGR M COMP 69X 

• K. H 8RENNP MR ■ 80 

• VL MALSCHULE FANTASY 59 X 

• VL UAlSCHUlE LANDS 59X 

• VL MALSCHULE TRtCKF 59 X 

• VI PROF DOPAMT 69 X 

• VI WS SCULPT 3'40 59 X 

• VL WS TURBO S1VER 69 X 

• VL WS VIDEOSCAPE 30 5900 


GRAFIK SOFT- 
UND HARDWARE 


3DEMON 150 00 

ACAD TRANSLATOR . J49.X 

AEGIS DRAW 20X 398X 

ALOHA FONTS V23 JE 35 X 

ANALYTICART ........ 99X 

ANIM LIB CHRISTMAS 48 X 

ANIM LIB DRAGONS __ 48 X 

ANIMAGIC 115X 

• AMMAGC 120K 

ANIMATE 3D 189X 

ANIMATION ROTOSCOPE 12S.X 

ANIMATORS APPRENTICE 465 X 

ANIMATORS EDITOR 8800 

ANIMATORS EFFECTS 81 X 

ANIMATORS MULT1PIANE.134 X 

ANIMATORS STAND 8t X 

ANIMOTION .159 X 

ART COMPANION 49 X 

ART GALLERY U2 68.X 

ART GALLERY FANTASY 59 X 

BROADCAST TITLER 450 00 

BROADCASTTITLERPAL . 648 X 

BRUSH WORKS 58 X 

BUTCHER 2 0 55 X 

C LIGHT. IX X 

CAO PARTS4 INTROCAD 48X 

CALIGARI 3899 X 

CALIGARICONSUMER _425 X 

CALLGRAPHER 198 x 

CHROMA PAINT 139 X 

CLIP ART «18. JE 35 X 

• COMIC SETTER 89X 

COMICSETTER FUNNYDATA 33.X 

COMICSETTER HERO OATA 33 X 

COMICSETTER SF OATA 33X 

DELUXE ART PARTS #1 »2 JE 55.X 

DELUXEMAPS 45 X 

DELUXE PAINT ARTAJTIL 58.X 

• DELUXE PAMTn 

DELUXE PAINT Bl- 21S.X 

• DELUXE PAMTIII 215 X 

• OELUXE PHOTO LAB 189 X 

DELUXE PRINT ART »1 59 X 


DELUXE PROOUCTIONS 325.X 

• DELUXE VIDEO PAL 218 X 

DES OISK. ARCHTEC SCPTSLVSP |e 55 X 
DES DISK. FUTURE SCPTSLVSP ft 55.00 
DES DISK. HUMAN SCP.TSLVSP je 55 X 
DES DISK INTER. SCP/TSLVSP ft . 55 X 


GIGATRON 



MmiMax 500 - die variable Karle 
inkl. RAM-Test DtsK und Uhr' 


MmlMax 500/512 intern 

398- 

MmiMax 500/1 MB intern 

578- 

MmiMax 500/ 1,5MB int. 

758 - 

MiniMaxSOO/ 1,8MBmt. 

938- 

DES DISK. MICROB SCP/TSbVSP ft 
DESIGN 30 

'_S5.X 

. 169X 

DESKTOP ARTIST 

DIGI VIEW GOLD PAL _ 

DIGI-PAINT 3 PAL .....„... 

49X 

.285.X 

. 139.X 

DIGIWORKS 30. 

210 X 

DIRECTOR THE __ 

noc 

DIRECTORS TOOLKIT. 

61 X 

DOUGS MATH AQUARIUM 

EXPRESS PAINT 3 0 

139 X 

.198 00 

FANCY 3D FONTS 

.128 X 

FANCY 3D FONTS SILVER.. 

FANTAVISION 

.138 X 

88X 

FORMS IN FlIGHT II.. 

FOUNDATIONFRAME LIB. 

GALLERY 3-0. 

.135.X 

_ . 1S8.X 
.138.X 

GOLD DISK FONT SET #1 

_33 X 

GRABBIT 

58X 

GRAPHICS STARTER KIT _ 

HOME BUILDERS CAO 

.138.X 

339.X 


HOMETOWNUSA . 59.X 

ICON MAGIC-_-129 X 

ICON PAINT 149.X 

INTERCHANGE. 67 X 

INTERCHANGE OBJ #1 ._...34.X 

INTERCHANGE TSLVMODL 34 X 

INTERFONTS__ 187 X 

• 16SX 

KARA FONTS HEADLINES ,_...99.X 
KARA FONTS HEADLINE S2 99 X 

KARA FONTS SU8HEA0S 119 X 

LIGHT BOX ..314X 

LIGHTS CAMERA ACTION MX 

LIONS CAUIGRA FONTS .1S6X 

MASTERFONTS 3DVOL1 69 X 

MOOELER 30 145.x 

MOVIE CLIPS GOLD DISK 33 X 

• MOVIESETTER 69X 

• PAGE FLPPER . F X 29BX 

PAGE RENDER 3D... 278 X 

PAGESETTER FONTSET »1.65 X 

PAGESTREAM FONTS 1-13 . JE MX 

PAGESTREAM FONTS A-C . JE M X 

PERFORMER lELAN) 89 X 

PHOTON CELL ANIMATOR. 248 X 

PHOTON PAINT 2 0 228 X 

PHOTON PAINT EXP. DSK. 49 X 

• PIXMATE 138 X 

PRO VIDEO GOLD 498 X 

PRO VIDEO PLUS 475 X 

PROFESSIONAL DRAW 196 39 

• PROFFESONAL DRAW 225 X 

SCULPT 3DXL 279 X 

SCULPT ANIMATE 4-0 . 748 X 

• SCULPT ANIMATE 40 JR 289 X 

• SCULPTOtG -GEN 1699X 

STRUCTURED CLIP ART 89 X 

TURBO SILVER 30 . 328 X 

TURBO SILVER MOOULES_49 X 

TV SHOW-- 168 X 

TV TEXT- 158 X 

VIDEO EFFECTS 30 __328 X 

• WOEOPAGE -68 X 

• VIDEOSCAPE 3D 275 X 

VIDEOTITLER__ 175.X 

XCAD ---—--999X 

XCAD DESIGNER 258 X 

XCAD PROFESSIONAL 859.X 

• ZOETROPE 189X 

ZUMA FONTS VOL 1-4. JE 55 X 


• ALLE ROT GEKENNZEICHNE¬ 
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Space Ace 



Space Ace 99.- 




















































































































































































































































G 

E S U C 

H 

T 


S ie besitzen einen Amiga, kennen sich in Ihrem Fachgebiet 
hervorragend aus und haben Spaß daran, selbst schwierige 
Themen für unsere Leser verständlich zu formulieren. Dann 
sind Sie der richtige Autor für das AMIGA-Magazin und die AMIGA- 
Sonderhefte. 


Also, behalten Sie Ihr Wissen nicht für sich. Eröffnen Sie allen 
Amiga-Besitzern die Chance, mehr über Ihr Fachgebiet zu erfah¬ 
ren. 


Natürlich springt für Sie ein gutes Honorar heraus. 

Wenn Sie die Aufgabe reizt, beantworten Sie bitte die nachste¬ 
henden Fragen. Eine von Ihnen verfaßte Textprobe sollten Sie 
ebenfalls beifügen (ca. 1 DIN-A4-Seite zu einem Amiga-Thema Ih¬ 
rer Neigung). Alles zusammen schicken Sie bitte unter dem Stich¬ 
wort »Autoren gesucht« an folgende Adresse: 


Newtek 

Für Newtek-President Tim 
Jenison war die Messe ein vol¬ 
ler Erfolg. Seine Produkte Digi 
Paint 3 und Digi View 3 verkauf¬ 
ten sich blendend. Am Newtek- 
Stand wurde jedoch nur Infor¬ 
mationsarbeit und Werbung 
betrieben. Die deutschen Fans 
konnten sich endlich auch ein¬ 
mal das Rush Hour-Video an¬ 
schauen, daß von Allen Ha- 



Digi View 4 JO 
kommt bald jy 



Markt & Technik Verlag AG 
Redaktion AMIGA-Magazin 
Stichwort: »Autoren gesucht« 
Hans-Pinsel-Straße 2 
8013 Haar bei München 



F 

RAG 

E N 


1. Welchen Amiga besitzen Sie? 


2. Wie lange besitzen Sie Ihren Amiga? 


Tim Jenison: President von 
Newtek 

stings entworfen wurde. Es be¬ 
zieht sich auf sein im nächsten 
Jahr erscheinendes 3D-Kon- 
struktions- und Rendering- 
System. Auf die angekündigte 
Sensation der Messe, die Bild- 
Digitizer-Software Digi View in 
der neuen 4.0-Version, muß 
man allerdings noch bis Ende 
des Jahres warten. Sie soll 
Hires-Overscan-Bilder mit 4096 
Farben gleichzeitig darstellbar 
machen. Ein Update-Service 
soll eingerichtet werden. 


3. Welche Zusatzgeräte haben Sie zur Verfügung? 


4. Was ist (sind) lhr(e) Spezialgebiet(e)? 


5. Ihr Alter:_Jahre 

6. Name:_ 

Straße:_ 

Wohnort:_ 

Telefon:_ 


Merkens EDV 

Merkens EDV stellte auf der 
Amiga ’89 interessante Digiti¬ 
zer und Genlocks vor: 

Der VD-2000 ist ein »Real- 
I time-Color-Digitizer« mit inte- 

- I griertem RGB-Splitter, der für 
I den Amiga 2000 als Steckkarte 

- I ausgelegt ist. Mit diesem Digiti- 
I zer lassen sich in Echtzeit Farb- 

_ | bilder (20 ms) in 65536 Farben 
j digitalisieren. Die VD-2000 
| Steckkarte verfügt über einen 
| Farbvideo-Eingang, RGB-Ein- 
j gang und einen optionalen 
I Super-VHS-Eingang. Für die 
I Darstellung der Farbgrafik steht 

" | ein RGB-Ausgang zur Verfü- 
; gung, an dem ein normaler 

- . RGB-Monitor angeschlossen 

werden kann. Es können alle 
Amiga-Auflösungen genutzt 

1 


werden: 2 bis 4096 Farben, 2 
bis 16 Graustufen, bis 640 x 512 
Punkte und Overscan. Außer¬ 
dem lassen sich Ray-Tracing- 
Bilder in 65536 Farben laden. 
Der Preis für den Farb-Digitizer 
beträgt rund 2900 Mark. 

Das Maxi-Genlock wurde 
speziell als »Multitalent«- 
Genlock ausgelegt. Dies be¬ 
deutet professionelle Nut¬ 
zungsmöglichkeit mit optimaler 
Bildqualität und interaktiver 
Einsatz durch Computersteue¬ 
rung. Das Genlock verfügt über 
insgesamt 13 Ein- und Ausgän¬ 
ge (Video-In, Video-Out, RGB- 
Monitor-Out, RGB-Chromakey- 
Out, Sync-Out, Black-Burst-In, 
Keyfill-Out, Steuerungsan¬ 
schluß...). Die Software bein¬ 
haltet eine Steuerung von Bild¬ 
plattenspielern (und kompati¬ 
ble) über RS232. Zur Überprü¬ 
fung auf dem RGB-Monitor 
oder zum Direktanschluß an ei¬ 
nen RGB-Chromakeyer besitzt 
das Maxi-Genlock den »RGB- 
Mix«-Modus, wobei das ge¬ 
mischte Bild auch über RGB zu 
sehen ist. Um beim Übertragen 
der Amiga-Grafik und des ex¬ 
ternen Videosignals eine pro¬ 
fessionelle Videoqualität zu ge¬ 
währleisten, wurde der »Video- 
Mix«-Modus eingeführt. Er er¬ 
möglicht das Mixen beider Si¬ 
gnale. Der Preis für das Maxi- 
Genlock beträgt rund 2800 
Mark. sq/pa 

Adressen: 


AmiExpo, 211 East 43rd Street, Suite 
301, New York, NY 10017, Tel. 
001-212-867-4663 

ASDG, 925 Stewart Street, Madison, Wl 

53713, USA, Tel. 001-608-273-6585 

A+L AG, Däderiz 61, CH-2540 Gren- 

chen, Tel. 0041-85-520311 

Turtle Byte, Postfach 830110, 5000 Köln 

80, Tel. 0221/602216 

Gold Disk Marketing, Marktplatz 16, 

4018 Langenfeld. Tel. 02173/71093 
Heureka Teachware, Paul-Hösch-Str. 4, 
8000 München 60, Tel. 089/836047 
Kupke Computertechnik, Burgweg 52a, 
4600 Dortmund 1, Tel. 0231/818325 
BSC Büroautomation, Schleißheimer 
Str. 205a, 8000 München 40, 

Tel. 089/3084152 

Newtek, 115 West Crane Street, Topeka, 
Kansas 66603, USA, 

Tel. 001-913-351-1146 

ESD — European Software Distributors, 

Postfach 1141, 5030 Hürth, 

Tel. 02233/41083 

DSP Computerzubehör, Spitalgasse 34, 
3001 Bern (Schweiz), Tel. 0041/31227978 
Interactive Video Systems, 11612 Knott 
Avenue, Suite 13, Garden Grove, 
California 92641, Tel. 001-714-890-7040 
DTM Werbung und EDV GmbH, Poststr. 
25. 6200 Wiesbaden, Tel. 06121/502050 
Merkens EDV, Fuchstanzstr. 6a, 

6231 Schwalbach, Tel. 06196/3026 
M.A.S.T., 3881 E. Benatar Way, Chico, 
CA 95928, USA 

Demonware, Strahlenberger Str. 125a, 
6050 Offenbach, Tel. 069/880633 


20 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


















PUBLIC DOMAIN 


Made in Gennany 

Auch in Deutschland sind Programmierer 
damit beschäftigt, PD-Programme zu 
schreiben. 


von Michael Schmittner 


S eit fast zwei Jahren stellt Holger Franz die Public-Domain- 
Serie »Franz« zusammen. Inzwischen ist seine Serie auf 47 
Disketten angewachsen. Wie bei den Fish-Disks, findet der 
interessierte Anwender auf den Disketten eine bunte Mischung aus 
nützlichen und unterhaltsamen Programmen. Es besteht aller¬ 
dings ein Unterschied zum amerikanischen Vorbild: Alle Franz- 
Disketten sind bootfähig. Das ist gerade für den Anfänger eine gro¬ 
ße Erleichterung, muß er doch nicht mit Hilfe des CLI auf Schatzsu¬ 
che gehen. Die meisten Programme lassen sich von der Work- 
bench aus starten. Ein weiterer Vorteil der Franz-Disketten ist, daß 
sowohl die Inhaltsverzeichnisse als auch die Anleitungen in 
Deutsch voriiegen. Folgende Programme finden Sie auf den Dis¬ 
ketten Nummer 43 bis 47: 


Franz 43 

Auf dieser Diskette finden Sie eine mit Musik untermalte Slideshow. 
Die HAM-Bilder verschiedener Tiere wurden mit »Deluxe View 4.0« di¬ 
gitalisiert und mit »Photon-Paint« nachbearbeitet. Auf 512-KByte- 
Computern ist es nicht möglich, die »Sonix-Sounds« abzuspielen. Er¬ 
stellt wurde diese Slideshow mit »The Director«. 

Franz 44 

Auch Diskette Nummer 44 enthält eine Slideshow mit digitalisierten 
Grafiken. 

Franz 45 

Ein buntes Allerlei findet sich auf »Franz 45«. »Atol« ist ein Utility, das 
auf dem Amiga erstellte ASCII-Textdateien für den weiteren Gebrauch 
auf der PC-Karte vorbereitet. 

»ItoA« ist das Gegenstück zu Atol. Es ermöglicht die Textkonvertie¬ 
rung von der PC-Karte zum Amiga. 

Einen Ersatz für den CLI-Befehl Date stellt »DT« dar. DT zeigt sowohl 
Datum und Zeit an, als auch die Kalenderwoche den Wochentag und 
wie viele Tage seit dem 01.01. vergangen sind. 

Bei dem Demonstrationsprogramm »Earth_Boing« hüpft eine rotie¬ 
rende Erdkugel über den Bildschirm. 

»FontCon« ermöglicht es allen Besitzern von NEC-kompatiblen 
24-Nadel-Druckern, jeden beliebigen Zeichensatz des Amigas für die 
Druckerausgabe neu zu berechnen; keine Ausgabe mehr als Grafik¬ 
druck! 

»Gags« sind drei kleine Witzprogramme. Die ersten beiden hinterle¬ 
gen die Workbench farbig, das dritte Programm erzeugt bei jedem 
Mausklick die Illusion, das Bildschirmglas würde zerspringen. 

»MandelPrint« erlaubt das Drucken von Apfelmännchen auf NEC- 
kompatiblen 24-Nadel-Druckern. Die Grafik wird direkt in höchster Auf¬ 
lösung an den Drucker geschickt. 

Das Utility »NECquick« erlaubt es dem Anwender, an NEC- 
kompatiblen 24-Nadel-Druckern per Mausklick fast alle Einstellungen 
wie Schriftarten ect. vorzunehmen. 

Bei dem Strategiespiel »Quadromania« muß man versuchen, ver¬ 
schobene Quadrate wieder in ihren Urzustand zu bringen. 


»TTI & RAT« sind zwei Utilities, für Amiga 2000-Besitzer mit PC-Karte. 
Mit diesen Programmen ist es möglich, die Systemzeit des Amiga kor¬ 
rekt zu übernehmen. Kein Einstellen per Hand mehr! 

»NoDelete« fragt den Anwender vor jedem DELETE, ob eine Datei 
wirklich gelöscht werden soll. 

Franz 46 

Auch auf Franz 46 findet sich für jeden Geschmack etwas. 

»Senso_Pro« ist eine sehr gut gelungene Umsetzung des Spieles 
Senso. 

Ein sehr guter Diskettenmonitor findet sich in der Schublade 
»DisKey_V1.2«. Dieses leistungsfähige Programm zeichnet sich unter 
anderem durch seine konfortable Bedienung aus: Fast alle Funktionen 
können sowohl per Maus als auch über die Tastatur aktiviert werden. 
Das Programm ist Shareware. Die Autorin, Angela Schmidt, bittet bei 
Gefallen um die Zusendung von 15 Mark. 

Zu den vier neuen PAL-Grafiken im Verzeichnis »Iff_Pies« wird 

gleich ein Abspielprogramm mitgeliefert; die Icons müssen nur noch 
angeklickt werden. 

Ebenso verhält es sich mit den »BPD-Bildern«. Will man sie sich an- 
sehen, dann müssen diese nur angeklickt werden 

Franz 47 

Zu guter Letzt noch ein Blick auf Franz 47. 

»A68K-Beispiele« enthalten mehrere Programmierbeispiele für den 
A68K-Assembler von Fish-Disk 110, z.B. einen Filerequester. 

»Intro.Maker« ermöglicht es dem Benutzer, eigene Vorspanntexte 
samt Scrolltexten zu erstellen. 

Als Geschicklichkeitsspiel für einen oder zwei Spieler entpuppt sich 
das Programm »Trap«. Sinn des Sieles ist es, die Steine des Gegen¬ 
spielers auf einem durchlöcherten Spielfeld so zu verschieben, daß 
möglichst viele Steine verschwinden. 

Figuren, die Apfelmännchen ähnlich sehen, werden von dem Pro¬ 
gramm »Corral« berechnet. 

Sie sehen, auch auf dem deutschen Public-Domain-Sektor ist noch 
einiges zu entdecken. Die Disketten der Franz-Reihe sind unserer 
Meinung nach eine echte Bereicherung für den PD-Pool. 




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AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


21 

















Ge, schenk Tips! 


Lieber zu Weihnachten eine 
Diskette von HEUREKA 

als zum Zwischenzeugnis 'ne Bescherung im Februar! 




Die neue Programmreihe »Green Line« 
für Englisch an Gymnasien 


Beste Erfolge in 
Mathematik, Englisch, 
Französisch 
garantieren die 
Qualitätsprogramme 
von 

HEUREKA®-TEACHWAIfE 


Die neue Programmreihe »Red Line« 
für Englisch an Realschulen 


Die neue Programmreihe »Let's go« 
für Englisch an Hauptschulen 


MATHEMATIK 


ZENON - Kurvendiskussion 

Kennen Sie ein Programm, das nicht 
nur Nullstellen, Extrema und Wende¬ 
punkte berechnet, sondern darüberhin- 
aus Definitionslücken, Periodizität und 
nichttriviale Symmetrien erkennt? 

Das die Gleichungen von Tangenten, 
Normalen, schiefen Asymptoten angibt? 


Das drei Funktionen - selbst stückweise 
gegebene sowie ganze Kurvenscharen - 
im Rechner hält und diskutiert? Das impli¬ 
zite Funktionen oder Lissajous-Figuren 
zeichnet? Das symbolische Ableitungen 
bildet und diese weitgehend vereinfacht, 
wichtige Funktionen darüberhinaus sym¬ 
bolisch integriert und auch Grenzwerte 
bestimmt? - ZENON! 

Grafik auf Achsenbasis 1 oder k, auch 
halblogarithmische Darstellung möglich! 
Druckertreiber für 8/9/24-Nadeldrucker. 
Höchster Programm-Komfort! Steuerung 
durch Pull-down-Menüs. 

"Beim ersten Ausprobieren von ZE¬ 
NON fällt auf ’ daß die Werbung be¬ 
scheiden formuliert ist ZENON bietet 
weit mehr als die bloße Unterstützung 
des Mathematikunterrichts ... 

Fazit: ZENON ist das derzeit beste 
Programm für die Kurvendiskussion auf 
dem Amiga. Der Preis steht in angemes¬ 
senem Verhältnis zur Leistungsfähigkeit 
und zum Nutzen des Programms . Die 
gute Dokumentation und klare Menü¬ 
struktur erleichtern das Arbeiten ." 

(Amiga-Magazin 6/89) 



Das Erfolgsgeheimnis von 
HEUREKA beschaffigf inzwischen 
auch Experten 


Junge, Junge! 

»Felix sagt , er glaubt an ein Leben 
nach der Schule. Woher nimmt er 
plötzlich diese Noten?« 

»Ist doch klar, die sind gekauft.« 

»Was, Lehrer bestochen?« 

»Nein, Disketten von HEUREKA. 
Passen genau zum Buch! Brauch ich 
auch.« 

»Sind die nicht zu teuer?« 

»Felix sagt, es könnte am Ende viel 
teurer sein, wenn man keine Diskette 
von HEUREKA hat.« 

»Aber Du hast doch schon einen 
Vokabeltrainer.« 

»Ja sicher. Einen, bei dem man die 
Vokabeln selber eingeben muß.« 

»Ich denk, da sind Vokabeln drin?« 

»Ja, aber die passen überhaupt 
nicht zum Buch.« 

»Also selber eingeben?« 

»Mensch, in 3 Wochen ist Englisch! 
Was ich brauche, ist ein fertiges Lern¬ 
programm. 1 Von HEUREKA! 2. So¬ 
fort!« 

& & + d) 

»Felix sagt, er steht auf HEUREKA.« 

»Sag ich auch - soll doch Sitzen¬ 
bleiben wer will!« 



















































LEARNING ENGLISH 


Passend zum Schulbuch 

Wenn es in der Schule um die Noten 
geht, ist das beste gerade gut genug! - 
Unsere verschiedenen Programm reihen 
»LEARNING ENGLISH« für Gymnasium, 
Realschule, Hauptschule (s. Kasten) sind 
maßgeschneidert zu den gleichnamigen 
Unterrichtswerken von KLETT. Sie berück¬ 
sichtigen die speziellen Anforderungen 
der einzelnen Schultypen exakt. 

Jede Diskette enthält das komplette 
Vocobulary eines Bandes mit allen Units, 



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Topic Boxes, Irregulär Verbs - plus 
Übungssätze! Dazu Lexikon und alle Ab¬ 
fragevarianten, die zum gezielten Lernen 
unentbehrlich sind. 

Einzigartig! Fehler werden präzise an¬ 
gezeigt und lassen sich sofort korrigieren: 
Endlich das Vokabelprogramm, bei dem 
man aus Fehlern lernen kann! 

"Im heiß umkämpften Markt der Vo¬ 
kabelprogramme hat die Reihe »LEAR¬ 
NING ENGLISH« gezeigt, wie die Zu¬ 
kunft dieser Software aussehen wird." 

(64 er 2/88) 

"Lernen ohne Firlefanz: HEUREKA!" 
(Amiga Special 3/89) 

"Selbst die rechnerspezifischen Pro¬ 
grammeigenschaften überragen die der 
Konkurrenten bei weitem." 

(Allein »sehr gut« im 64'er-Test 9/89) 


Grammar in Situation« 

Ausgewählte Schwerpunkte der engli¬ 
schen Grammatik für 2. bis 5. Lernjahr. 


Brandneu! 

Heute gekauft, morgen gekonnt! Für 
Englisch (E) und Französisch (F) sind 
folgende Lernprogramme ab sofort lie¬ 
ferbar: 

Gymnasium: »Green Line 1 -5« (E), 
»Modern Course Gym 1-6« (E), 
»Echanges - Edition longue 1-4« (F), 
»Cours de base 1-3« (F). 

Realschule: »Red Line 1-5« (E), 
»Modern Course RS 3-6« (E), 
»Echanges - Edition courte 1 -4« (F). 

Hauptschule: »Let's go 1-5« (E). 
Orientierungsstufe: »Orange Line« (E) 


ETUDES FRANCAISES 


Gezielt Lernen bringt Er folg 

Mit vielen Abfragevarianten für Lernen 
und Wiederholen bringt »ETUDES FRAN¬ 
CAISES« Spaß und Erfolg von Anfang 
an! Die verschiedenen Programmreihen 

für Gymnasium und Realschule (s. Ka¬ 


sten) basieren auf den gleichnamigen 
Unterrichtswerken von KLETT, sind aber 
auch unabhängig vom Schulbuch sofort 
einsatzbereit. 


fl Etudes Franc aises 



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Hier wird alles geboten, was erfolg¬ 
reich macht: Von der leistungsfähigen 
FeQ3 eranzeige über Lexikonfunktion und 
Hilfetaste bis zur Lern Statistik! 

Das komplette Vocabulaire umfaßt 
mehr als tausend Vokabeln auf jeder Dis¬ 
kette - plus Definitionen und Übungstexte! 

"Wichtig ist der Lernerfolg . Der kann 
nicht größer sein als mit der HEUREKA- 
Software. Hier wird knallhart auf die 
Klett-Bücher eingegangen , und damit 
auf den parallel laufenden Schulunter¬ 
richt. " - (Amiga Power 6/89) 


TEL: 089 - 8201200 • HEUREKA -TEACHWARE • FAX: 089-8201101 
Ostermann Verlag • Paul-Hösch-Str» 4 • D-8000 München 60 


Bitte senden Sie mir postwendend und versandkostenfrei für den Amiga 500/1000/2000 

O per Nachnahme O gegen Scheck O per Rechnung nur an Schulen 

Abs: 


Für Gymnasium: (bitte □ und Nr. äj ) 


□ Modem Course GYM - (Engl.) . ä 79,- DM 

Nr: 1 2 3 4 5 6 

ü GREEN Une - (Engl.) . ä 79,- DM 

Nr: 1 2 3 4 5 

Ü Grammar in Situations - (Engl.) . 79,- DM 

Diskette mit Anleitung 

Ü Echanges - Edition LONGUE (Franz.) ä 79,- DM 
Nr: 12 3 4 

ü COURS DE BASE - (Franz.) . ä 79,- DM 

Nr: 12 3 

ü ZENON - Kurvendiskussion - (Math.) .. 99,-DM 

Diskette mit Handbuch, 80 S. 


Für Realschule: ( bitte □ und Nr. Ä) ) 

ü Modern Course RS - (Engl.) .ä 79,-DM 

Nr: 12 3 4 5 6 

ü RED Line - (Engl.) .ä 79,-DM 

Nr: 1 2 3 4 5 

ü Echanges - Edition COURTE - (Franz.) .. a 79,- DM 
Nr: 12 3 4 

Für Hauptschule: ( bitte □ und Nr. Ä) ) 

Ü ORANGE Une - (Engl.) .ä 79,- DM 

Nr: 12 3 4 5 

□ LET'S GO - (Engl.) .ä 79,- DM 

Nr: 1 2 3 4 5 


Bei Rücksendung innerhalb 14 Tagen wird der Kaufpreis bis auf eine Schutzgebühr von 20,- DM/Artikel erstattet 


Verkauf: Planeggerstr. 1, 8000 München 60 • Produktion: Hauptstr. 140, 5591 Bruttig-Fankel 













































BÜCHER 


von Peter Aurich 

W er kauft schon gerne 
ein Fachbuch, ohne 
es sich vorher anzu¬ 
sehen? Ein umfassendes An¬ 
gebot haben in der Regel nur 
große Buchhandlungen. Doch 
die sind oft nicht in der Nähe 
und — wenn man schon mal ei¬ 
ne Fahrt dorthin unternimmt — 
sind sie regelmäßig so überfüllt 
mit Interessenten, daß eine ru¬ 
hige Auswahl kaum möglich ist. 

Wir wollen, daß Sie in Ruhe 
das richtige Buch finden. Des¬ 
halb gibt es die Bücherseite im 
AMIGA-Magazin. Diese Über¬ 
sicht informiert Sie über das ge¬ 
samte Angebot an Amiga- 
Fachliteratur (siehe Tabelle auf 
Seite 28). Eine Auswahl Bücher, 
die nicht direkt für den Amiga 
geschrieben wurden, aber 
überwiegend interessante In¬ 
formationen für die Anwender 
unseres Computers enthalten, 
runden die Übersicht ab. 

Allgemein verständliche 
Grundlageninformationen zu 
Themen rund um den Compu¬ 
ter —- damit tun sich die Fach¬ 
leute aus Informatik, Wissen¬ 
schaft und Technik schwer. 
Dem interessierten Einsteiger 
bleibt eines nicht erspart: viel 
Lesen. Vielleicht fangen Sie an 
mit »500 für Einsteiger« oder 
»Amiga 500 — Das Einsteiger¬ 
buch«. Versuchen Sie, Ihr neu¬ 
es Wissen gleich in die Praxis 
umzusetzen. Zur Vertiefung ist 
die Literatur unter »Computer 
allgemein« geeignet. 

Ein Blick hinter die Kulissen 
der Workbench bieten vor allem 
die Bücher, die Amiga-DOS, 
das Diskettenbetriebssystem 
ihres Computers — oder ein¬ 
fach: das CLI — behandeln. 
Achten Sie darauf, daß irgend¬ 
wo auf dem Titel oder in der In¬ 
haltsangabe von der »Version 
1.3« die Rede ist. Sie sollten 
sich schon mit der aktuellen 
Version des Betriebssystems 
beschäftigen. Empfehlenswert 
sind »Amiga DOS 1.3« von Wil¬ 
fried Häring und »Das große 
Buch zu AmigaDOS«. Der Füh¬ 
rer »AmigaDOS AmigaBasic« 
ist ein handliches Nachschla¬ 
gewerk im A6-Format. 

Der Amiga ist ein Kreativ¬ 
computer. Ein hervorragendes 
Medium für die Entfaltung neu¬ 
er Ideen ist die Programmie¬ 
rung. Anders als die Computer 
älterer Generationen laufen auf 
dem Amiga mehrere Program¬ 
miersprachen. 

■ Basic: Diese Sprache ist am 
besten geeignet für einen Ein¬ 
stieg in die Programmierung. 
Das umfangreichste Werk zu 
diesem Thema bleibt »Amiga- 



T)cJlcixe 7? 


I EDHVBLH 


□ □ 


AMIGA RGfVi KERNEL 
REFERENCE MANUAL: 

:: if\JCLUDE^& AUTODOCS 

REVISED & UPDATED 


AMIGA 

Professionelles Arbeiten 


24 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 







BÜCHER 



ein Programmierprojekt, eine 
Animation, ein Bild ent- 



Debugger 
Library Rcfcrcncc 
Master Index 


steht in Ihrem Kopf. Bei der 
Realisierung fehlt ein 
kleines, aber wichtiges Detail: 
Welches Buch enthält das 
notwendige Amiga-Wissen, 
die richtigen Anregun¬ 
gen und die Ideen für Sie? 


2 r ” 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








BÜCHER 


Basic« des Autorengespanns 
Spanik/Rügheimer. Das Buch 
enthält fast alles, was Einstei¬ 
ger und Aufsteiger wissen wol¬ 
len. Der Leser wird durch eine 
verständliche und humorvolle 
Sprache bei Laune gehalten. 
Mit »Programmieren in Amiga- 
Basic« führt auch Horst-Rainer 
Henning — mehr nüchtern und 
sachlich — in die einfachste 
Sprache des Computers ein. 

»Grafik — Musik — DFÜ« von 
David Myers und »3-D-Grafik- 
Programmierung« (Raytracing) 
des Autorentrios Jennrich/ 
Massmann/Schulz setzen ein¬ 
deutige Schwerpunkte. Ein 
Buch, an dem die Freunde der 
Grafikprogrammierung kaum 
Vorbeigehen können, ist »Das 
neue Supergrafikbuch« der Au¬ 
toren Trapp/Weltner. Dieses 
Werk geht über die Basic- 
Standardprogrammierung hin¬ 
aus. Viele Listings nutzen die 
Betriebssystemroutinen der 
»Amiga-Libraries« — nicht im¬ 
mer einfach zu verstehen, aber 
faszinierend in ihren Möglich¬ 
keiten. 

Wer Geschmack an der sy¬ 
stemnahen Programmierung 
gefunden hat, entdeckt in 
den Büchern »Amiga-Basic für 
Profis«, »Programmierpraxis 
Amiga-Basic« und »Amiga Ba¬ 
sic Profibuch« eine Fülle von 
Anregungen. 

Neu auf dem Markt und 
ernsthafte Konkurrenz für 
Amiga-Basic ist ein von der 
GFA-Systemtechnik in Düssel¬ 
dorf angebotener Basic- 
Interpreter. »Das große Buch zu 
GFA-Basic« und die »GFA- 
Basic-Fibel« informieren tabel¬ 
larisch über den Befehlssatz 
des Interpreters. Bei »GFA- 
Basic 3.0« steht die Anwendung 
(Dialogboxen, grafische Dar¬ 
stellung von Zahlen, Sound, 
Sprite-Editor) im Vordergrund. 

C & Assembler 

Wissen braucht man nicht im 
Kopf zu haben. Man muß nur 
wissen, wo es zu finden ist. 
Nachschlagewerke zu Stan¬ 
dardprogrammen und Pro¬ 
grammiersprachen, die in kom¬ 
pakter und übersichtlicher 
Form die Funktionen der Soft¬ 
ware beschreiben, werden im¬ 
mer beliebter. Zu beiden Basic- 
Interpretern werden Schnell¬ 
übersichten angeboten. 

■ C: Die Compilersprache C 
ist inzwischen fast so populär 
wie Basic. Wesentliche Merk¬ 
male: Nicht so einfach zu ver¬ 
stehen wie die Einsteigerspra¬ 
che Basic, dafür aber schnell in 
der Ausführung und flexibler 
bei der Nutzung nicht nur der 
grafischen Möglichkeiten des 
Computers. 


Eine gute Einführung bietet 
»C für Einsteiger« von Dirk 
Schaun. Tiefer in die Materie 
steigt »Das große C-Buch« des 
Autorentrios Bleek/Jennrich 
und Schulz ein. Schwerpunkt 
des Buchs: Die Programmie¬ 
rung grafischer Oberflächen 
mit Routinen der »Intuition, 
library«. Dasselbe Thema — 
etwas knapper gefaßt — ist in 
»Amiga Programmierungpraxis 
Intuition« zu finden. Für die 
Freunde schneller Grafik bietet 
das Buch »Fraktale Grafik auf 
dem Amiga« einen Einblick in 
einen fantastischen Bereich 
der Matematik, in die Welt der 
Apfelmännchen und ihrer Ver¬ 
wandten. Allerdings: Interesse 
an mathematischen Zusam¬ 
menhängen sollte man für das 
Studium mitbringen. 

Das klassische Nachschla¬ 
gewerk der C-Programmierer 
wurde von Kernighan und Rit- 
chie verfaßt. Alle Befehle und 
Funktionen des Standard-C 
sind ausführlich beschrieben 
— kein Buch für Leser ohne 
Programmiererfahrung. 

■ Betriebssystem: Die Bücher, 
die sich mit dem Betriebssy¬ 
stem des Amiga befassen, be¬ 
schreiben meist deren Aufbau 
und Programmierung in C. Eine 
führende Rolle haben immer 
noch die auf den Originalunter¬ 
lagen der Amiga-Entwickler 
basierenden ROM-Kernel- 
Manuals (RKM). Die vier Bände 
beschreiben das Multitasking- 
System Exec, die Elemente der 
Hardware (Custom-Chips, Cop- 
per, Blitter usw.), die System¬ 
bibliotheken (Libraries) und Ge¬ 
rätetreiber (Devices) und 
schließlich Intuition als denjeni¬ 
gen Teil des Grafiksystems, mit 
dem Bildschirme (Screens), 
Fenster, Symbolschalter und 
Menüs verwaltet werden. Die 
kürzlich erschienenen Bände 
»Include & Autodocs« und die 2. 
Auflage des »Hardware Refe¬ 
rence Manuals« ergänzen die 
Reihe um Informationen zur 
Betriebssystem-Version 1.3 so¬ 
wie zum aktuellen Stand der 
Technik. Das »Amiga Guru 
Buch« von Ralph Babel, einem 
der besten deutschen Amiga- 
Programmierer, behandelt 
ebenfalls Interna des Systems 
und ist eine gute Ergänzung am 
Arbeitsplatz professioneller 
Software-Entwickler. 

Funktion und Aufruf der Rou¬ 
tinen aus den wichtigsten 
Systembibliotheken (Schwer¬ 
punkt Intuition) beschreibt das 
»Amiga Programmierhand¬ 
buch«. Die Bücher »Intern« und 
»Intern 2« — das ist die Alterna¬ 
tive von Data Becker zu diesem 
Thema. Das »Amiga Program¬ 
mierhandbuch Teil 2« wendet 


sich an Leser, die mit ihren Pro¬ 
grammen die Hardware direkt 
ansteuern möchten. Noch tiefer 
in den Dschungel der Bits und 
Bytes steigen die Autoren des 
»System-Handbuch«. Hardware- 
Basteleien, etwas C und As¬ 
sembler lautet ihr Rezept. 

■ Assembler: C ist schnell — 
für manche Zeitgenossen aller¬ 
dings nicht schnell genug. Es 
gibt sicherlich manchen Grund, 
zeitkritische Routinen in As¬ 
sembler zu schreiben. Den¬ 
noch ist der Schritt zur Maschi¬ 
nensprache gut zu überlegen. 

Assembler-Programmierer 
sollten sich auf jeden Fall ein 
Buch zulegen, das den Be¬ 
fehlssatz des Amiga-Mikropro- 
zessors MC 68000 ausführlich 
beschreibt. Die Autoren der 
weiterführenden Fachliteratur 
mit den praktischen Übungen 
tun dies nur unvollständig. Eine 
gute Übersicht bietet »Program¬ 
mierung des 68000« von C. Vie- 
illefond. Empfehlenswerte Ein¬ 
stiegsbücher sind »Amiga Pro¬ 
grammieren in Maschinenspra¬ 
che« von Frank Riemenschnei¬ 
der (Assembler: Devpac) und 
das »Amiga Assembler-Buch« 
von Peter Wollschläger (Assem¬ 
bler: wenig Seka, viel Devpac). 

■ Modula-2: Wem Basic zu 
langsam ist und das Arbeiten 
mit C zu unkomfortabel, der 
entscheidet sich vielleicht für 
den Nachfolger des ersten 
ernsthaften Konkurrenten von 
Basic. Der Entwickler von Pas¬ 
cal, Niklaus Wirth, hat die Com¬ 
pilersprache zu Modula-2 wei¬ 
terentwickelt. Mit immer besse¬ 
ren Übersetzern für den Amiga 
steigt die Nachfrage nach die¬ 
ser Sprache. Die Literatur dazu 
ist noch nicht das Gelbe vom Ei. 
Wer aber Probleme mit einem 
Produkt hat, ist für jede Infor¬ 
mation dankbar. 

Anwendungen 

Die Dokumentation zu der im 
Handel erhältlichen Software 
hat nicht den besten Ruf — lei¬ 
der zu Recht. Einführende An¬ 
wendungsbeispiele, weiterfüh¬ 
rende Informationen zu Bedie¬ 
nung und Programmfunktionen 
von Standardsoftware werden 
immer zahlreicher angeboten. 
Wir haben Sie unter »Anwen¬ 
dungen« in der Tabelle auf Seite 
28 zusammengefaßt. Ein allge¬ 
meingültiges Urteil darüber fällt 
schwer. Selbst wenn der Infor¬ 
mationsgehalt der Dokumenta¬ 
tion mit der im Buch überein¬ 
stimmt, schon eine weniger 
sachliche Sprache erleichtert 
vielen Anwendern das Ver¬ 
ständnis. Hier ist der Weg in die 
Buchhandlung oder ein unbe- 
sehener Kauf unvermeidbar. 


Software fast umsonst — 
dies wäre vor einigen Jahren 
noch undenkbar gewesen. Mitt¬ 
lerweile hat sich eine mächtige 
Bewegung unter diesem Leit¬ 
motiv entwickelt: die Public Do¬ 
main. Auf zahllosen Disketten 
finden sich Anwendungs-, 
Lehr- und Hilfsprogramme, voll¬ 
wertige Software, die den Ver¬ 
gleich mit kommerziellen Pro¬ 
grammen nicht zu scheuen 
braucht, Bilder, Soundtracks 
sowie Demonstrationsversio¬ 
nen professioneller Program¬ 
me. Ohne Hilfe ist das riesige 
Angebot kaum zu überblicken. 
Die Public-Domain-Bücher von 
Technic Support sind führend 
auf diesem Gebiet. Andere Ver¬ 
lage ziehen langsam nach. In 
den Büchern steht, was sich auf 
welcher PD-Diskette befindet. 
Fehlende oder nur in englisch 
vorliegende Programmdoku¬ 
mentationen wurden ergänzt 
oder übersetzt — eine bessere 
Informationsquelle über das 
Angebot der Public Domain 
gibt es nicht. 

Ein Teil der Fachliteratur zum 
Thema »Grafik« haben wir 
schon unter »Programmieren« 
vorgestellt. Die Autoren der wei¬ 
teren Titel haben sich mit den 
Grafikwerkzeugen am Amiga 
befaßt. Klassiker auf diesem 
Gebiet ist das Malprogramm 
Deluxe Paint. Mit der neuen 
Version setzten sich die Auto¬ 
ren vom »Großen Buch zu Delu¬ 
xe Paint III« auseinander — ei¬ 
ne Programmdokumentation 
mit praktischen Beispielen. 
Mehr Praxis und weniger Funk¬ 
tionsbeschreibung ist »Profes¬ 
sionelles Arbeiten mit Deluxe 
Paint« und »Computermalschu¬ 
le Fantasy« von Walter Friedhu¬ 
ber. Es gibt kein besseres Buch, 
das die Umsetzung traditionel¬ 
ler Mal- und Zeichentechniken 
auf dem Computer beschreibt. 
Die Aufmachung der Praxis- 
Bücher aus dem Verlag »Ga¬ 
briele Lechner« mutet zuweilen 
etwas einfach an. Das gilt be¬ 
sonders für die Illustrationen. 
Lassen Sie sich dadurch nicht 
von einem weiteren Blick in die 
Bücher abhalten. Zeichnungen 
eines Pädagogen auf der 
Schultafel sind auch nicht bes¬ 
ser — wichtig bleibt die Tatsa¬ 
che, daß ein Bild mehr sagen 
kann als tausend Worte. 

»Videoscape Workshop« von 
Robert Wäger hilft dem enga¬ 
gierten »Animateur« auf die 
Sprünge. In mehreren Fallstu¬ 
dien führt der Autor in die Mög¬ 
lichkeiten des Programms ein. 
Mehr eine erweiterte Dokumen¬ 
tation ist der »Turbo Silver 
Workshop« desselben Verlags. 

FORTSETZUNG AUF SEITE 179 


26 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 



Abgefahr n 


\rrru \nr. 

r\Vi.ULT\UL 


Wie die Welt aus der Schräglage aussieht, das können Sie bei 
THE CYCLES erleben, hautnah und ganz ohne Schram¬ 
men. Ob Sie eine 500er, eine 250er oder eine 125er fahren 
wollen, entscheiden Sie. Wie gut Sie abschneiden, entschei¬ 
den der von Ihnen gewählte Level und Ihr fahrerisches Kön¬ 
nen. Entscheidend für das Programm ist seine Realitätsnähe. 
Vergleichen Sie! 

AMIGA, PC 




































































































BÜCHER 


Titel 

Autor(en) 

Verlag 

Preis 





Anwendungen 

Amiga Superbase Professional — 




Anwender & Programmierhandbuch 

R. Ludwig 

Markt & Technik 

69.— 

Amiga Superbase-Praxisbuch 

R. L. Gabriel 

Markt & Technik 

49.— 

Das große Buch zu Superbase 

Tornsdorf 

Data Becker 

39.— 

Datamat 

Schepers/Schulz/Zoller 

Data Becker 

39.— 

Superbase Data Becker Führer 

— 

Data Becker 

29,80 

Superbase Professional 

U. Bayerl 

Wolfram’s Fachverlag 


Amiga Desktop Publishing 

Axel Schmidt/K. Schönen 

Technic Support 

69,— 

Das große Buch zu Word Perfect 

Polk/Röhrich 

Data Becker 

39,— 

Textomat Beckertext Know How 

Blumenhofer/Petring 

Addison-Wesley 

39,- 

Computer allgemein 

500 für Einsteiger 

Spanik 

Data Becker 

39.— 

Amiga 2000 Buch 

M. Breuer 

Markt & Technik 

59,— 

Amiga 500 Das Einsteigerbuch 

M. Binzinger 

Sybex 

29,80 

Amiga 500-Buch 

M. Breuer 

Markt & Technik 

49,— 

Das Amiga Handbuch (A1000) 

Markus Breuer 

Markt & Technik 

49.— 

Das Aufsteigerbuch 

Stellmach/Strauch 

Data Becker 

39,— 

Das große Amiga 500 Buch 

Bleek/Langlotz 

Data Becker 

49,— 

Das große Amiga 2000 Buch 

Rügheimer/Spanik 

Data Becker 

59,— 

Das können Amiga 500 & 2000 

Stein 

Data Becker 

29.— 

Amiga DOS 1.3 

Wilfried Häring 

Markt & Technik 

69,— 

Amiga DOS für Anwender 

Ralf Leithaus 

Data Becker 

49.- 

AmigaDOS Führer 

Peter Conrad 

Sybex 

29,80 

Betriebssystem 




Amiga Intuition Reference Manual 

_ 

Addison-Wesley 

62,50 

Amiga Programmers Handbook 




Volume 1 

Eugene P. Mortimore 

Sybex 

50,80 

Amiga Programmers Handbook 




Volume II 

Eugene P. Mortimore 

Sybex 

50,80 

Amiga ROM Kernel Reference 




Manuals Includes & Autodocs 1.3 

— 

Addison-Wesley 

78,- 

Amiga-DOS Schnellübersicht 

W. Härig 

Markt & Technik 

39,— 

Das Amiga Guru-Buch 

Ralph Babel 

1) 

48.- 

Das große Buch zu Amiga DOS 

Kerkloh/Tornsdorf/Zeller 

Data Becker 

59,- 

Intern 

Dittrich/Gelfand/Schemmel 

Data Becker 

69.— 

Intern Band 2 

Bleek/Jennrich/Schulz 

Data Becker 

69,— 

Kommentiertes ROM-Listing Teil 1 




Exec/Boot-ROM/DOS-Boot 

Dr. Ruprecht 

Bio-Systems 

69,— 

Kommentiertes ROM-Listing Teil 2 




Resources und Devices 

Dr. Ruprecht 

Bio-Systems 

69.— 

Kommentiertes ROM-Listing Teil 3 




Amiga DOS + 1.3 Update 

Dr. Ruprecht 

Bio-Systems 

79- 

RKM Exec 

— 

Addison-Wesley 

62,50 

RKM Libraries & Devices 

— 

Addison-Wesley 

88- 

Grafik 


Computermalschule Fantasy 

Walter Friedhuber 

Gabriele Lechner 

59.— 

Computermalschule 




Trickfilmzeichnen 

Walter Friedhuber 

Gabriele Lechner 

59,— 

Das große DPaint Buch 

Langlotz/Vignjevic 

Data Becker 

39.— 

Deluxe-Grafik mit dem Amiga 

M. Breuer 

Markt & Technik 

49.— 

Freie Malerei auf dem Amiga 

B. Lugert 

Markt & Technik 

89,— 

Professionelles Arbeiten 




mit DeLuxe Paint II 

Walter Friedhuber 

Gabriele Lechner 

69,— 

Das große Animationsbuch 

Polk/Schulz 

Data Becker 

39.— 

Der Film 

Spanik 

Data Becker 

49.— 

Sculpt 3D Workshop 

Harald Schott 

Gabriele Lechner 

59.— 

Turbo Silver Workshop 

Gabriele Lechner 

Gabriele Lechner 

59,— 

Videoscape 3D 

Robert Wäger 

Gabriele Lechner 

59,— 

Grafik auf dem Amiga 

Manfred Kohlen 

Markt & Technik 

49,— 

Hardware 



■■■■ 

Amiga Hardware Reference Manual 

_ 

Addison-Wesley 

62,50 

Amiga Hardware Reference Manual 




2. Auflage 

- 

Addison-Wesley 

58,- 

Amiga-Hardware-Tuning 

U. Gerlach/C. Hochberger 

Markt & Technik 

98.— 

Amiga-Systemhandbuch 

J. Kremser/F.Koch 

Markt & Technik 

79— 

Das große Amiga Drucker Buch 

Ockenfels/San io 

Data Becker 

59.— 

Das große Floppy-Buch 

Bleek/Gelfand 

Data Becker 

59.— 

Amiga Profibuch 

Garry Glendown/Roland Haas 

Sybex 

69,- 

Musik 

Das Musik-Buch 

Hahn/Spanik/Tai 

Data Becker 

49,- 

Programmieren: Assembler 

Amiga Programmieren 




in Maschinensprache 

F. Riemenschneider 

Markt & Technik 

69,- 


Titel 

Autor(en) 

Verlag 

Preis 

Amiga-Assembler-Buch 

P. Wollschläger 

Markt & Technik 

59.— 

Einführung in die Assembler- 




Programmierung 

Nikolaus Laber 

Addison-Wesley 

68,— 

M 68000 Familie Teil 1 




Grundlagen und Architektur 

Werner Hilf/Anton Nausch 

Tewi 

79— 

Maschinen- und Assemblersprache 




M 68000 

Helmut Ostermann 

Vogel 

48,— 

Maschinensprache 

Dittrich 

Data Becker 

49,— 

Programmierung des 68000 

C. Viellefond 

Sybex 

64,- 

Programmieren: Basic 




Amiga Basic Profibuch 

Erst A. Heinz 

Maxon 

59,— 

Amiga GFA-Basic 3.0 Fibel 

Georg Zweschper 

Maxon 

39,— 

Amiga Programmierpraxis 




mit MS-Basic 

D. A. Lien 

Tewi 

59.— 

Amiga Programmieren in Basic 

Klein 

Franzis 

48,— 

Amiga-Basic für Profis 

A. Amir/M. Höfler 

Markt & Technik 

79— 

Amiga-Basic Schnellübersicht 

P. Wollschläger 

Markt & Technik 

39.— 

AmigaBASIC 

Rügheimer/Spanik 

Data Becker 

59,— 

Das große Basic-Buch 

Dr. Hans-Joachim Sacht 

Franzis 

19.80 

Das große Buch zu GFA Basic 

Bleek/Hecht/Litzkendorf 

Data Becker 

39.— 

GFA Basic 3.0 Training 




für Fortgeschrittene 

Uwe Wagner/Thomas Knab 

GFA 

49,— 

GFA-Basic 3.0 Schnellübersicht 

T. Kaltenbach/H. Woerrlein 

Markt & Technik 

39.— 

GFA-Basic auf dem Amiga 

H. Lösch 

Markt & Technik 

69,— 

GFA-Basic Referenzhandbuch 

M. Koller 

Markt & Technik 

79,— 

Programmieren mit Amiga-Basic 

H.R. Henning 

Markt & Technik 

59.— 

Programmierpraxis Amiga-Basic 

H.-R. Henning 

Markt & Technik 

59.— 

AmigaDOS & AmigaBASIC 




Data Becker Führer 


Data Becker 

24,80 

Amiga Datenstruktur-Lexikon 

P. Lukowicz/O. Pfeiffer 

Markt & Technik 

69,— 

3-D-Grafik-Programmierung 

Jennrich/Massmann/Schulz 

Data Becker 

59— 

Das neue Supergrafikbuch 

Trapp/Weltner 

Data Becker 

39,— 

Grafik mit Amiga-Basic 

H.R. Henning 

Markt & Technik 

59,— 

Kreative Grafikgestaltung mit 




GFA-Basic Amiga 

F. Beltzner 

Markt & Technik 

79,— 

Supergrafik 

Weltner/Trapp/Jennrich 

Data Becker 

59,— 

Amiga Grafik • Musik • DFÜ 

D. Myers 

Markt & Technik 

59.— 

Der simulierte Otto 

Herbert H. Heitland 

2) 

20,— 

Amiga GFA-Basic 

Klement/Friederich/Löffelmann 

Sybex 

38.- 

Programmieren: C 

Amiga C in Beispielen 

Dr. E. Huckert/F.Kremser 

Markt & Technik 

69,— 

Amiga Systemprogrammierung in C 

J. T. Berry 

Markt & Technik 

59,— 

Amiga-Programmierhandbuch 

F. Kremser/J. Koch 

Markt & Technik 

69,— 

C für Einsteiger 

Schaun 

Data Becker 

39,- 

Das große C Buch 

Bleek/Jennrich/Schulz 

Data Becker 

69.- 

Amiga Das Programmierhandbuch 

A. Peck 

Sybex 

49.- 

Amiga Programmierpraxis Intuition 

P. Wollschläger 

Markt & Technik 

59.- 

Amiga 3-D-Grafik und Animation 

A. Plenge 

Markt & Technik 

69.— 

Fraktale Grafik auf dem Amiga 

H. Knappe 

Markt & Technik 

79.— 

Amiga-Programmierhandbuch Teil 2 

F. Kremser 

Markt & Technik 

69.- 

Programmieren: Modula-2 

Amiga Programmieren mit Modula-2 

1. Krüger 

Markt & Technik 

69,— 

Modula-2 — Programmieren für 




Fortgeschrittene 

H. Gzella 

Markt & Technik 

69.- 

Public Domain 

Amiga Public-Domain-Dokumentation 

J.-P. Laub/J. Wenzl 

Markt & Technik 

49,- 

Das dritte Amiga 




Public Domain Buch 

R. Leithaus/J. Hertwig 

Technic Support 

49,— 

Das goldenen Public Domain Buch 

R. Leithaus/J. Hertwig 

Technic Support 

69.— 

Das große Amiga 




Public Domain Buch Buch 1 

Stefan Ram/Jens Hertwig 

Technic Support 

49,— 

Das zweite Amiga 




Public Domain Buch 

R. Leithaus/J. Hertwig 

Technic Support 

49,- 

Die besten Amiga PD Programme 

Röhrich 

Data Becker 

39,- 

Spiele 


Das große Amiga Spiele-Buch 

A. Schmidt/J. Hertwig 

Technic Support 

49,— 

Verschiedenes 




Tips & Tricks 

Bleek/Maelger/Weltner 

Data Becker 

49,— 

Das große Virenschutzpaket 

Bleek/Jennrich 

Data Becker 

69,- 

Video 

Computer und Video 

J.-P. Laub/J.Wenzl 

Markt & Technik 

59.— 

Erfolgreich Arbeiten mit Video 




und Computer 

Volker Schmidtmann 

Gabriele Lechner 

69.- 


1) Bezugsadresse: Ralph Babel, Falkenweg 3. 6204 Taunusstein 

2) Bezugsadresse: Augustinus-Buchhandlung, Aachen 


28 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








































































Midi Music Manager 

(Ein professionelles MIDI Paket zu einem 

realistischen Preis) 

□ Spielt gesampelte Sounds auf dem Amiga von 
jedem MIDI-Track 

□ Full Dubbing (einen Track anhören, während 
ein anderer aufgenommen wird) 

□ Arbeitet mit vielen Midi Interfaces (z.B. Datei 
Midi Master) 

□ Arbeitet mit Standard IFF Files. 

□ 8 Echtzeit-Midi-Spuren für Aufnahme und 
Playback 

□ Einstellbare Tracklänge (nur vom 
Arbeitsspeicher abhängig) 

Preis: 49," DM 

zuzüglich Versandkosten 


WELTNEUHEIT 

Burst Nibbler 

Digital Image Copier 

□ vollständig neue Hardware und Software 

□ nur einstecken. Software laden und fertig 

□ macht sehr schnell Sicherheitskopien von Ihren 
(teuren) Originalen! 



AmieA 


Amiga Pro Sampler 
Studio + Datei Jammer 

□ Ein Sound-Sampling-System in Top-Qualität zu 
einem realistischen Preis. 

□ 100 % Maschinensprache-Software für 
Echtzeit-Funktionen 

□ HIRES Sample Edition 

□ Echtzeit-Frequenz-Display 

□ Echtzeit-Levelmeter 

Q Files sind im IFF-Format abspeicherbar 

□ Einstellbarer manuell/automatik Trigger Level 

□ Veränderbares Sample und Playback-Tempo 

□ Separate Fenster mit Scroll - Linien in 
Wellenform und Zoom-Funktion mit Fenster 
zum genauen Editieren. 

□ 3D-Anzeige für Sound-Wellenform. 
Wellcneditor zum Erstellen eigener 
Wellenformen oder zum Bearbeiten 
vorhandener. 

□ Mikrophon und Line-Eingänge mit DIN oder 
Klinkenstecker 

□ Software-Files können mit den meisten 
Musikprogrammen zusammen arbeiten. 

Zur Ergänzung von Sample Studio gibt es "DATEL 

JAMMER". DATEL JAMMER gibt Ihnen die 

Möglichkeit, mit einem Keyboard von 5 Oktaven 

Ihre gesampelten Sounds zu spielen oder 

aufzunehmen. 

□ 4 Track Sequenzer mit bis zu 9999 
Möglichkeiten 

□ Kontrolle Für Tempo und Beat 

□ Instrumentenanzeige für Mixer Kontrolle 

□ Lade- und Abspeichermöglichkeit 

□ Arbeitet mit Standard IFF Sound Files 

Preis: 169," DM 

zuzüglich Versandkosten. 

(Bitte Computertyp angeben). 



Geniscan GS 4500 Amiga 

□ Der einfach einzusetzende Handy-Scanner mit 
105 mm Scanbreite und 100-400 DPI Auf¬ 
lösung (einstellbar) ermöglicht die Reproduk¬ 
tion von Grafik und Text auf dem Schirm. 

□ Ein leistungsfähiger Partner für Dcsktop 
Publishing-Anwendungen. 

□ Zum Lieferumfang gehört der GS 4000-Scanner 
sowie das Interface m. der dazugeh. Software. 

□ Mit Geniscan können Sie auf einfache Weise 
Bilder, Texte u. Grafiken in d. Amiga einiesen. 

□ Helligkeit und Kontrast sind einstellbar 
(16 Graustufen). 

□ Die leistungsfähige Software erlaubt Kopieren 
und Einfügen von Darstellungen. 

□ Speichert Darstellungen in Formaten ab, die 
sich für De Luxe Paint, Superbase, Pagesetter 
usw. eignen. 

□ Ausdrucke mit allen Epson-kompatiblen 
Druckern möglich. 

□ Unerreichte Möglichkeiten beim Einlesen und 
Editieren zu einem unschlagbaren Preis. 

Preis: 569j" DM 

zuzüglich Versandkosten 



Flachbett-Scanner 


□ Mit unserem Flachbett-Scanner übertragen Sie 
sekundenschnell ein ganzes DIN A4 auf ihren 
Bildschirm. 200 DPI. Editiermöglichkeiten wie 
Invertieren, Spiegeln, Kopieren, Vergrößern 
u.s.w. sind vorhanden. 

□ Abspeichenmöglichkeit für die meist gängigen 
Grafik-Programme. 

□ Der Flachbett-Scanner ist auch direkt als Foto¬ 
kopiergerät einsetzbar! 

□ Ihr eingescanntes Werk drucken Sie jetzt auch 
sekundenschnell über den Flachbett-Scanner 
aus. 

□ Wartungsfrei. Kein Verbrauchsmaterial (Toner, 
Entwickler, Trommel usw.). 

□ Technische Daten: CCD Sensor, 200 DPI, 

16 Graustufen. 


Einführungspreis: nur 


948,- DM 


zzgl. Versandkosten. 



Midi Master 

□ Komplettes Midi Interface für den Amiga 500/ 
1000/2000 (bitte bei Bestellung Typ angeben) 

□ Kompatibel mit den meist gängigen Midi- 
Paketen (z.B. D/Music). 

□ Midi in - Midi out (3 x) - Midi thru 

□ Abgesichert durch optische Isolation 

□ Voller Midi Standard 

Preis: 99,“ DM 

zuzüglich Versandkosten 
(Bitte Computertyp angeben) 

□ Midimaster und Midi Music Manager 
zusammen: 

Preis: 120," DM 

zuzüglich Versandkosten 



512 K 

RAM-Erweiterung 

□ Erhältlich mit oder ohne Kalender/Uhr- 
Funktion 

□ Einfache Installation in den Amiga 500 
Expansionsport (kein Eingriff in die Hardware) 

□ Ein- und Ausschaltmöglichkcit durch extra 
Schalter 

□ Vorbereitet für 41256 DRAMS 

□ Kalender/Uhr-Option wird automatisch 
gebootet, wenn vorhanden. 

□ Batterie für Zeit/Datum-Installation 

Preis: 69," DM 

(ohne RAMs) zuzüglich Versandkosten 

Preis: 109,- DM 

(inkl. Uhr und Kalender/ohne RAMs) 
zuzüglich Versandkosten 

Preis: RAMs auf Anfrage 



Megatronik-Laufwerke 

□ Marken-Laufwerke der Firmen NEC (3,5"- 
Drives) und TEAC (5,25"-Drives) mit 
deutschen Seriennummem. 

□ Komplett anschlußfertig. 

□ Durchgeführter Bus zum Anschluß eines 
weiteren Laufwerks. 

□ Voll abgeschirmt durch Metallgehäuse. 

□ Amigafarbene Frontblende und Lackierung. 

□ Abschaltbar. 

□ 3-ms-Steprate. 

□ 5,25‘*-Drives umschaltbar 40/80 Tracks 

□ Kapazität 720 KB, 2 x 80 Spuren. 

□ Mit Bedienungsanleitung und 1 Jahr Garantie. 

Preis: 5,25“-Drives: 299,-DM 

zuzügl. Versandkosten 

Preis: 3,5‘‘-Drives: 265,-DM 

zuzüglich Versandkosten 
Aufpreis Digitale Trackanzeige: 50,- DM pro Stück 


□ sehr leistungsfähig 

□ kopiert fast alle Protected Software 

□ kopiert die Daten über Digital Image-Verfahren 
direkt auf die Zieldiskette 

□ arbeitet nur mit 2 Laufwerken 

□ sehr leicht in der Handhabung 

□ Sichert Ihre Daten zuverlässig 

□ wirklich ein Muß für jeden Besitzer von 
Originalen 

□ ACHTUNG! Beachten Sie die Copyright-Bedin¬ 
gungen! 

Preis inkl. Soft- u. Hardware 149,-DM 
zzgl. Versandkosten 


□ Update für Besitzer alter Soft- u. Hardware 
(alte Soft- u. Hardware einsenden) 

nur 69," DM 

zzgl. Versandkosten 


Die Maus-Alternative 

□ Voll Amiga-kompatibel 

□ Gummibeschichtete Kugel 

□ Optische Maus 

Preis: 79,50 DM 

zuzüglich Versandkosten 

ALLE BESTELLUNGEN NORMALERWEISE IN 48 STUNDEN LIEFERBAR > 

EUROS"STEfnS- 

Hühnerstr. 11,4240 Emmerich, Tel.: 02822/45589 u. 45923 
Telefax 0031/8380/32146, 

Tag- & Nacht-Bestellservice 
Auslandsbestellungen nur gegen Vorauskasse 
BESTELLUNG BEI VORKASSE DM 6,-, NACHNAHME DM 10,- 
Versandkosten, unabhängig von der bestellten Stückzahl, 
für Österreich: Computing Zechbauer, Schulgasse 63, 1180 Wien, Tel.: 0222/485256 
für die Schweiz: Swiss Soft AG, Obergasse 23, CH-2502 Biel, Tel.: 032/231833 
für NL: Hupra, Hommelstraße 73-79, 6828 AJ Arnhem, Tel. 085/426716 
_ Mit Erscheinen dieses Heftes verlieren ältere Preise ihre Gültigkeit. _ j 


























































Vertrieb Österreich 


Vertrieb Niederlande 


COMPUTER World 

Gerhard Frey 


Postfach 8 
Telefon 0222-395725 


A-1213 Wien 
Telefax 0222-332254 


CLUB EUROPA S.A.R.L 

Henk Struik 

RO. Box 18, L - 9801 Hosingen 
PO. Box 1057 • NL - 5602 BB Eindhoven 
Telefon 040-417596 • Telefax/BBS040-417492 



DEUTSCHES PRODUKT 

DEUTSCHE ANLEITUNG 
• « BEI ERSTELLUNG DER 
LISTE NOCH NICHT 
LIEFERBAR 

I - NEUERSCHEINUNG 


Programmiersprachen und 
Programmierhilfen 


ABSOFT AC/BASIC 
ABSOFT AC/FORTRAN 
AREXX LANGUAGE 
DEVPAC ASSEMBLER 2.0 
GFA ASSEMBLER 
GFA BASIC 3.04 
GFA BASIC COMPILER 
HISOFT-BASIC-COMPILER 1.0 
LATTICE AMIGA CROSS COMPILER 
LATTICE AMIGA COMPILER C 5.04 
LATTICE AMIGA C++ 

LATTICE AMIGA COMPILER COMPAN. 
LATTICE AMIGA COMMUNI. LIBRARY 
LATTICE AMIGA DBCIII LIBRARY 
UVTTICE AMIGA PANEL 
M2 AMIGA MODULA-2 V3.2 
M2 AMIGA DEBUGGER 
M2 AMIGA MATH-TREASURE 
M2 AMIGA PROGRAMMIERUMGEB. 
M2 AMIGA TREASURES 
MANX AZTEC C DEVELOPER 3.6 
MANX AZTEC C PROFESSIONAL 3.6 
MANX SOURCE LEVEL DEBUGGER 
O.M.A.MACRO ASSEMBLER 


280 

498 


> 148 

> 148 

> 178 
• 95 

> 178 
1498 
478 
798 
128 
648 


498 

• 335 

• 228 


• 195 
438 
308 
125 

• 158! 


Business-, Datei- und 
Kalkulationsoftware 


AMIGA EXTRA 11: KARTEIKASTEN 

• 45 

AMIGA TEBELLENKALKULATION* 

98 

GD ADVANTTAGE, THE* 

• 248 

LOGISTIX PROFESSIONAL 

• 398 

MATH-AMATION 

• 138 

SUPERBASE AMIGA 

• 85 

SUPERBASE 2 

• 188 

SUPERBASE PROFESSIONAL 

• 388 

SUPERBASE PROFESSIONAL 


ENTWICKLERPAKET 

• 518 


Textverarbeitung und 
DeskTopPublishing 


CREATE-A-SHAPE 
CYGNUS ED PROFESSIONAL 
GD DESKTOP BUDGET 
GD PAGESETTER 
GD PAGESETTER-FONT SETI 
GD PAGESETTER-LASERSCRIPT 
GD PROFESSIONAL PAGE 1.3 
GD PROFESSIONAL PAGE TEMPLATES 
GD TRAN SCRIPT 
GOAMIGA! TEXT & DATEI 
PAGESETTER HELP 
PAGESTREAM 
PAGESTREAM FONTS 1-13 
SPAGESTREAM FONTS A.B.C 
(nur für Laserdrucker) 

PRO SCRIPT* W '■ 
PUBLISHER.THE 
SCRIPTUM AMIGA 

ct idco cni# 


SUPER EDO* 

WORDPERFECT 

WORD PERFECT (STUDENTEN) 



Grafiksoft- und -Hardware 


3D-CAD AMIGA 1.0* 

AEGIS ANIMAGIC 
AEGIS LIGHT. CAMERA. ACTION 
AEGIS MODELER 3D 
AEGIS VIDEOSCAPE 3D 
AEGIS VIDEOTITLER 1.1 
AMIGA 3D-SPRINTER* 

ANIM FONTS l& II 
ANIMATION EDITOR 
ANIMATION EFFECTS 
ANIMATION FLIPPER 
ANIMATION MULTIPLANE 


138 

95 

145 

»275 


ANIMATION ROTOSCOPE 
ANIMATION STAND 
ANIMATION STATION 
AUTO DROID 
BROADCASTTITLERPAL* 

BUTCHER 2.0 
C LIGHT 
C-VIEWI. II PAL 
CALIGAR I 

CALIGARICONSUMER 
CHOROMAP - MAP GENERATOR 
DELUXE ART PART I & II 
DELUXE PAINTII 
DELUXE PAINTIII 
DELUXE PHOTO LAB 
DELUXE PRINT II 
DELUXE SEASONS & HOUDAYS 
DELUXE VIDE01.2 NEW PAL 
DESIGN 3D (PAL) 

DESIGN. ARCHITECT - VIDEOSCAPE 
DESIGN, ARCHITECT-SCULPT 
DESIGN, ARCHITECT - TURBO SILVER 
DESIGN. FUTURE-SCULPT 
DESIGN, FUTURE-VIDEOSCAPE 
DESIGN, FUTURE - TURBO SILVER 
DESIGN, HUMAN - TURBO SILVER 
DESIGN, HUMAN-SCULPT 
DESIGN, HUMAN - VIDEOSCAPE 
DESIGN. INTERIOR - VIDEOSCAPE 
DESIGN. INTERIOR - SCULPT 
DESIGN. INTERIOR - TURBO SILVER 
DESIGN, MICROBOT-SCULPT 
DESIGN. MICROBOT - VIDEOSCAPE 
DESIGN. MICROBOT - TURBO SILVER 
DIGI DROID 
DIGI PAINT 3.0 PAL 
DIGI SPLITT 3 
DIGI VIEW GOLD 4.0 (PAL) 

DIGI VIEW COLOR FILTER MOTOR 
DIGI WORKS 3/D 
DIRECTOR. THE (PAL) 

DIRECTOR. THE-TOOLKIT 
EXPRESS RAINT 3.0 
GALLERY-3D 

GD COMICSETTER ART-SCIENCE FIC. 
GD COMICSETTER ART-SUPERHEROS 
GD COMICSETTER ART-FUNNY FIGUR 
GD COMICSETTER 
GD MOVIESETTER 
GDMOVIESETTBteUPSl 
GD PROFESSIONAL DRAW 
GD STRUCTURED CLIPART 
GOAMIGA! TITEL 
HOME BUILDERS PRINT 
INTERCHANGE 

INTERCHANGE 3D OBJECTS VOL. 1 
INTERCHANGE TURBO SILVER MODUL 
INTERFONT 3D DESIGNER 
INTROCADV2.1 

LIVE' 2000 REAL-TIME-DIGITIZER 
MEDIA LINE BACKGROUND 
MY PAINT 

.) mm • 


135 

88 


68 


• 218 

• 195 

• 178 
28 

• 218 
188 
58 


58 

58 

58 

58 


58 

58 

58 

58 

58 


138 
34 
34 
34 
• 98 


98! 

98 


PAGERENDER 30 (PAL) 
PHOTONPAfNT II (1 MB) 

PIC MAGIC 250 CUP ART. 10 DISK 

PIXMATE 

PIXOUND 

PRINTMASTER PLUS 
PRINTMASTER ART GALLERY 1 + 2 
PRINTMASTER ART GALLERY 3 
FANTASY 

PRINTMASTER FONTS & BORGERS 
PRO VIDEO PLUS (PAL) 

PRO VIDEO PLUS FONT SET 1.2.3 

REFLECTIONS 

REFLECTIONS-ANIMATOR* 

SCULPT 3D XL 

SCULPT ANIMATE 40 JR(DEU) 
SCUPLT ANIMATE 4D (ENG) 

SEX FONTS 
SPEEDTRACER¬ 
STARSHIP 2050-SCULPT 
STARSHIP 2050 - TURBOSILVER 
SUPERPIC DIGITIZER+GENLOCK 
TALKING ANIMATOR 
TRICKSTUDIO A 
TURBOSILVER 3.0 
TV TEXT (PAL) 

TV TEXT PROFESSIONAL 

VIDEO & ANIMATION BACKGROUNDS 

VIDEO EFFECTS 3D (PAL) 

VIDEO PAGE 


» 138 
158 
68 


48 
68 
448 
JE 198 


• 98 
298 

*295 

748 

58! 

• 148 


88 
i 1795 


• 99 
328 
158 
298 
78 
328 


Hiermit bestelle ich bei ATLANTIS Soft & Hardware 


Zahlung erwünscht O Nachnahme 

Name/Vorname:_ 

Anschrift:_ 

Tel.:_ 


O Scheck 


_ Datum:. 


Unterschrift:. 


X-CAD DESIGNER (PAL) 

X-CAD PROFESSIONAL (PAL) 

ZOETROPE VI.1 • 188 

ZUMA FONTS 1 ;2;3;4 JE 55 


248 

858 


98 Musiksoft- und -Hardware 


428 
98! 
JE 28 


148 

558 

288! 


AEGIS AUDIOMASTERII 168 

AEGIS SONIX 2.0 135 

AEGIS SONIX SOUND TRAX 1.2 JE 38 
AMIGA EXTRA NO. 6: AUDIO WORX • 45 
AMIGA EXTRA NO. 9: SONIX HITKISTE • 45 

AMIGA SOUNDER 98 

AMIGA AUDIO ENTWICKLERPAKET* • 99 

DELUXE MUSIC NEW PAL VERSION • 185 

DELUXE MUSICIT’S ROCK'N’ROLL 28 

DR. TS COPYIST APPRENTICE 198 

DR. TS COPYIST PROFESSIONAL 498 

DR. T’S KEYBOARD CONTR.SEQ. 2 598 

DRTS KORG M-1/R’ 298 

DR. T’S MIDI-REC.-STUDIO 138 

E.C.E. MIDI 500 128 

GD DYNAMIC DRUMS 98 

GD DYNAMIC STUDIO 298 

M 325 

MIDI INTERFACE A500/2000 «78 

MIDI MAGIC 298 

MUSIK STUDIO 2.0 148 

MUSIK X 448 

PIXOUND 148! 

PRO SOUND DESIGNER .275 

SOUNDSAMPLER NORD V2.0C STEREO 88! 
SOUNDSAMPLER NORD VI.0 MONO • 78! 
SOUNDAMPLER OMEGA 28KHZ MONO «78! 
SOUNDAMPLER OMEGA 44KHZ MONO. 108! 
SOUNDAMPLER OMEGA 22KHZ STER. • 148 ! 
SOUNDAMPLER OMEGA+ 28KHZ MO. • 128! 
SOUNDAMPLER OMEGA+ 56KHZ MO. • 148! 
SOUNDSAMPLER STEREO (STAR) 228 

SYNTHIA PROFESSIONAL (PAL) 648 

ULTIMATE SOUNDTRACKER .68 


Datenfernübertragung und 
nützliche Zusatzsoftware 


34 
i 248 
98 
• 58 
228! 


185 


A-MAX MACINTOSH EMULATOR 
A-MAX: 128K ROM'S 
A-MAX: CUTTINGEDGE DRIVE 
A-TALKIU 
AMIGA CALL 

AMIGA DRIVE ALIGNMENT 
AMIGA EXTRA 10*: UTILITIES 
AMIGA EXTRA 14: MENÜ MIND 
AWARD MAKER PLUS 
AWARD MAKER SPORTS LIBRARY 
BAD. DISK OPTIMIZER 
BOOT-MAKER VI .2 
BTX/VTX-MANAGER ADAPTER A1000 
B7X/VTX-MANAGER V2.2 FTZ 
CU-TOOLI 
DISK MASTER 

DOS-2-DOS^X^ >" y | l 


278 

348 

548 


*45 
» 45 




FACC11 FLOPPY ACCELERATOR 
G.O.M.E3.0 

G.O.M.FWITH BUTTON 
GD APPETfZER - EINSTEIGER SET¬ 
ICON LAB VI .3 
ICON PAINT 
MAC-2-DÖS 
PC-BRIOGE 
POWER WINDOWS 2:5 
PRO BOARD 
PRO NET ^ 

PUBLISHERS CHOfCE 
QUARTERBACK 
raw rnpv 11 

SHERLOCK-ANTIVIRUS TOOL 
SKYLINE BBS - BULLITEN BOARD 
VIRUS KILLER V4.1 
WORKBENCH +EXTRAS 1.3 
WORKBENCH + KICKSTART 
+ EXTRA 1.3 
WSHELL 
X-COPYII 

X-COPY11 +HARDWARE 


58 

• 75 

• 38 
.30 

.228 

38 

• 118 
88 
58 
58 
138 

.98 

X: 

248 

>88 


ALTERED BEAST 
AMERICAN DREAMS* 

AMERICAN ICE HOCKEY 
AMIGA EXTRA 3: SPIELE 
AMIGA EXTRA 5: SPIELE 
AMIGA EXTRA 7: ERDKUNDE I 
AMIGA EXTRA 8: ENGLISHI 
AMIGA EXTRA 12: SPIELE* 

AMIGA EXTRA 13: SPIELE REGNUM 
AMIGA EXTRA 16: ERDKUNDEN 
AMIGA EXTRA 17: MATH-GEOMETRIE 
AMIGA EXTRA 18: MATH-ALGEBRA 
AMIGA EXTRA 19: PHYSIK I 
AMIGA GOLD HITS 
AMNIX* 

AMOS* 

AMPHIBIAN* 

ANIKA* 

AQUABLAST 

AQUAVENTURER* 

ARCADE CLASSICS VOL II* 
ARCHIPELAGOS 
ARCHON COLLECTION* 

ARTHUR QUEST FOR EXCALIBUR 

ASTAROTH 

ASTERIX II* 

AUNT ARTIC ADVENTURE 
AUSSIE GAMES¬ 
AXEL MAGIC’S HAMMER 
BALANCE OF POWER 1990 
BANGKOK KNIGHTS 
BARBARIANII - DUNGEON OF DRAX 
BARD'S TALEI 
BARD'STALE IHINTDISK 
BARD'S TALE II 
BASKETBALL 
BATMAN-THE MOVIE 
BATTLECHESS 
BATTLE DROIDS* 

SATTLE OFBRITAIN* 
BATTLESQUADRON 
SATTLE VALLEY 
BATTLEHAWKS1942 
BATTLEMASTER* 

BEACH VOLLEY 
BEVERLY HILLS 
BEYOND THE DARK CASTLE 
BIONIC COMMANDO 
BLACK MAGIC 
BLACK TIGER¬ 
BLADE WARRIOR 
BLOCK OUT 
BLOODMONEY 
BLOOOWYCH 
BLUE ANGELS* 

BODO ILLGNER’S SUPER SOCCER 
BOMBA- jQ 


768 


298 

108 


48 

298! 

• 38 

• 48! 


> 45 
» 65 


Spiele, Simulationen und 
Lernsoftware 


19 D 

3-D POOL 

3-D TANK SIMULATION* 

4 SOCCER SIMULATIONS* 
5-THEGEAR* 

7 GATES JAMBALA 
A. PB. 

ACE* 

ACTION AMIGA 
ACTION FIGHTER 
ADVANCED SKI SIMULATOR 
ADVANTAGE* 

AFRICAN RAIDERS/DAKAR 89 
AIRBORNE RANGER 
AUEN LEGION 
AUENTRACKERS 


• 58 

• 58 
78 
58 

• 58 

• 78! 

• 58 

• 58 
• 98 


68 
» 58 
78 
> 58 
» 58! 


BOMBER 
BOOT CAMP* 

BOXING MANAGER¬ 
BRAIN CLOUGHS EURO SOCCER¬ 
BRIDGE OF THE ROBOT 
BRIDGE PLAYER 2000 
BUNDESLIGA-MANAGER 
CABAU 

CALIFORNIA GAMES 
CARDIAC ARREST 
CARMEN-U. S.A 
CASTLE WARRIOR 
CENTREFOLD SQUARES 
CHAMBERS OFSHAOLIN* 
CHAMPTHE 
CHARIOTS OF WRATH 
CHARUE CHAPLIN' 

CHASE HQ 
CHICAGO 90* 

CHINESE KARATE* 

CLOWN O'MANIA* 

COIN OF HITS* 

COLOSSUS BRIDGE* 
COMMANDO* 

CONFLICT EUROPE 
CONTRA* 

CORVETTE* 

COSMO RANGER 
CREATURE* 

CRYSTAL QUEST 

DAILY DOUBLE HORSE RACING 

DAMOCLES 

DARIUS 

DARK FUSION 

DARKSIDE 

DATASTORM* 

DEATH SWORD* 

DEBÜT* 

DEMON'S WINTER 

DESTROYER 

DOGSOFWAR* 

DOMINATOR 
DOWNHILL CHALLENGE 
DR. DOOM'S REVENGE 
DRACHEN VON LARS* 

DRAGON SPIRIT 
DRAGON'SLAIRII 
DRAGON’S LA1RI PAL (1 MB) 
DRAKKHEN* 

DUNGEON MASTER A1000/1 MB 


• 78 

• 78 

• 78 

• 48 

• 45 

• 45 
45 

. 48 

• 45 
.45 

• 45 

• 45 

• 45 

• 78 
98 

• 158 

• 17 

• 78 


78 
58 
• 78 
78 
. 78 
78 
» 78 
> 58 
78 
»58! 


• 78 
78 

• 7 .: 
38 

» 65 
78 
» 7 - 


68 

78! 

78! 

• 58 
62 
78 

• 78 

• 78! 

• 78 

• 32 

• 58 
78 

• 78! 

• 78 

• 78 

• 78 

• 78 

• 78! 


98! 

78 

58 

• 58 
78! 

• 72 


• 75 

• 52 
• 128 

• 88 

• 78 

• 98! 

• 78 

• 75 


» 78 
. 78! 


»58 
» 58 


• 78 
55 

. 78 
78 
78 

* 58! 
78 


» 68! 
► 78! 
• 58 
58 


58 
» 78 
78 
38 
» 58 
» 58 


• 78! 
*78 


128! 

78 


DUNGEON MASTER HINT DISK 

DYNAMITE DÜX 

E.S.S. 

EAGLE RIDER* 

ECHILON* 

ELITE 

EMMANUELLE 
EYEOFHORUS 
F-16 COMBAT PILOT 
F-19STEALTH FIGHTER 
F-29 SIMULATOR 
F-40 PURSUIT 
FALCON F-16 

FALCON F-16 MISSION DISK 
FAST BREAK 

FERRARI FORMULAR ONE 
FIENDISH FREDDY 
FIGHTING SOCCER 
FIRE BRIGADE 
FIRST PERSON PINBALL 
FLIGHTSIMULATOR 2 
FLYER¬ 
FOOTBALL MANAGER 2 + EXPAN. 
FORMATION 
FOUNDATION WASTE* 

FROM SPACE 
FUGGER, DIE 
FULL METAL PLANET* 

FUTURE WARS 
GALAXY FORCE 
GAMES-SUMMER EDITION 
GARFIELD’S WINTER TALE 
GATO* 

GENIUS 

GHOSTBUSTERS 2 
GHOULS N'GHOSTS 
GIANTS 
GILBERT- 
GLADIATOR* 

GOLDRUSH (DEU) 

GOLDRUSH (ENG) 

GRAND MONSTER SLAM 
GRAND PRIX CIRCUIT 
GREAT COURTS / PRO TOUR TENNIS 
GRÜNE PLANET. DER* 

GUERILLA WAR* 

GUNSHIP 

HANSE 

HARD'N’HEAVY 

HARPOON* 

HAWAIIAN ODYSSEY 
HIGH STEEL* 

HIGHUGHTS (RAINBOW ARTS) 
HIGHWAY PATROL* 

HILLSFAR 

HONEYMOONERS, THE’ 
HYPERFORCE 
INDIANA JONES-ADV 
INFESTATION 
INSIDE OUTING* 

INTERCEPTER F/A18 
INTERPHASE 
IRON LORD* 

IRON TRACKER 
ITCAME FROM THE DESERT 
JACK NICKLAUS GOLF 
JACK NICKLAUS GOLF 
INTERNATIONAL¬ 
JACKNICKLAUSGOLF 
CHAMPIONSHIP¬ 
JACKNICKLAUSGOLF* 

JAGD AUF ROTEN OKTOBER 
JAWS (THE WHITE SHARK)* 

JEANNE D'ARC 
JET 

JETSON-STHE 

JUG* 

KAMPF DER WELTEN* 

KEEFTHE THIEF 
KENNEDY APPROACH 
KICK OFF 
KING ARTHUR 
KING’S QUEST III HINTDISK 
KINGS QUEST TRIPLEPACK (1-3) 
KINGDOMS OF ENGLAND 
KNIGHT FORCE 
KULT 

LA. CRACKDOWN* 

LANCASTER 
LANDOF LEGENDS* 

LEAVIN TERAMIS* 

LEGEND OFDJEL 
LEISURE SUIT LARRY I 
LEISURE SUIT LARRY II 
LEISURE SUIT LARRY I HINT DISK 
LIGHT FORCE 
LITTI’S HOTSHOT 
LIVERPOOL 
LIZENZ ZUM TÖTEN 
LOMBARD RALLEY 
LORDS OF THE RISING SUN 
LOST DUTCHMAN MINE 
MAGIC JOHNSON’S BASKETBALL 
MANIAC MANSON* 

MASTER GRAND PRIX 
MATHE-TRAINER 
MATHEMATIK PROFESSIONAL* 


LADENVERKAUF während der Bestellzeiten in der Dunantstraße 53 (Nähe Stadion) in Hürth-Alt-Hürt 



























Vertrieb in Dänemark. 



uro-Trade 


European T rading Company Aps 

FlNLANDSGADE 25 • DK-8200 ÄRHUS N • ÜENMARK 
PHONE (+45) 86166111 - FAX (+45) 86166102 


WEITERE 
VERTRIEBS¬ 
PARTNER 
IN EUROPA 
GESUCHT! 


MATRIX MARANDERS* 68 

MEGA PACK II *78 

MICROPROSE SOCCER *72 

MINDBENDER • 58! 

MINI-PUTT 78 

MINOS • 581 

MIXED-UP MOTHER GOOSE’ 58 

MOONWALKER • 78! 

MR. HEU’ 88 

MURDER IN VENICE *68 

NEUROMANCER* 78 

NEW ZEALAND STORY .75 

NORTH AND SOUTH .78 

OIL IMPERIUM 58 

OLIVER • 781 

OMEGA • 98 

ONSLAUGHT • 78! 

OOZE NEW VERSION «78 

OPERATION NEPTUN .68 

OTHELLO KILLER- 88 

OUTLAND 58 

OVERLANDER • 58 

OXXONIAN 58 

PAPERBOY • 58 

PASSINGSHOT .58 

PERSONAL NIGHTMARE .98 

PERSONALPINBALL «58! 

PHARAO • 78 

PICTIONARY • 88 

PINBALL I.Q. 58 

PINBALL WIZARD (ACCOLADE)- 68 

PINBALL WIZARD (ANCO)* 48 

PIPEDREAMS 78! 

PLANETARIUM, THE* 128 

POLICE QUESTI 78 

POPOLOUS 68 

POPULOUS - PROMISED LAND 48 

PORTS OF CALL+TIPS & TRICKS • 85 

POWER DRIFT 78! 

POWERDROME • 68 

PREMIER COLLECTION 2 .98 

PRISON • 68 

PROMISED LAND • 48 

QIX* 68 

QUARTZ* 88 

QUESTFOR THE TIME BIRD • 88 

R-TYPE • 68 

RAINBOW WARRIOR* • 88 

RAMBO III 68 

RASTAN* 78 

REDHEAT • 88 

REDUGHTNING 98! 

REVENGEOFDEFENDER 58 

RICK DANGEROUS 78 

RINGSIDE • 58 

ROCK & ROLL* 78 

RODEO GAMES, BUFFALO BILL'S • 78 

ROGUE* • 28 

ROLLER COASTER .78 

ROMANCEOF THE 3 KINGDOMS 128! 

RUSH’N ATTACK* 78 

RVF HONDA 78 

SCENERY DISK HAWAIIAN ODYSSEY 58! 

SCORPION 68 

SESAME STR: AT THE ZOO 78! 

SESAME STR: LETTERS FOR YOU 78! 

SESAME STR: NUMBERS COUNT 78! 

SESAME STR: OPPOSITES ATTRACT 78 ! 

SEX VIXENSFROM SPACE 68 

SHADOWOF THE BEAST +T-SHIRT 98 

SHINOBI 68 

SHOOT *EM UP CONSTRUCTION KIT • 88 
SHUFFLEPACKCAFE* *58 

SIDESHOW - WORLD ADV* • 88 ! 

SILKWORM • 58 

SIM CITY *75 

SKATE WARS* 98 

SKIDOO* • 58 

SKYSHARK* 78 

SLAYER • 58 

SLEEPINGGODSLIE 68 

SOCCER MANAGER PLUS • 38 

SOLOMON’S KEY* *32 

SPACE ACE(DEU) *118! 

SPACE ACEfENGJ 98! 

SPACE QUEST III 98 

SPHERICAL • 58 

STADT DER LÖWEN «95 

STARCOMMANDS 88! 

STAR WARS COMPILATION «68 

STARBLAZE • 58! 

STEEL* • 58 

STEIGAR* 68! 

STELLAR CRUSADE 88! 

STEVE DAVIS WORLD SNOOKER 55 

STORMLORD • 58! 

STORY SO FAR III, THE • 58 

STREET FIGHTER «32 

STREET SPORT FOOTBALL* 98 

STRIDER • 68 

STRIP POKER 2 PLUS *48 

STRIP POKER ARTWORX DATA4;5 JE 34 
STRIP POKER ARTWORX V2.0 78 

STUNT CAR RACER 98! 


SUPER QUINTETT 

• 68 

SUPER WONDERBOY 

• 78 

SWITCH BLADE 

• 58! 

SWORD OF TWILIGHT 

• 74 

TABLE TENNIS¬ 

• 58 

TALESPIN 

98 

TEENAGE QUEEN 

• 62 

TEENAGE QUEEN II* 

• 58 

TELEWARS 

58 

TERRY’S BIG ADVENTURE 

48! 

TEST DRIVE II THE DUEL 

.78 

TEST DRIVE II CAR DISK 

• 34 

TEST DRIVE II CALIFORNIA 

.34 

THRILL TIME PLATIN II 

• 58! 

THUNDERBIRDS 

• 58 

TIM + STRUPPIA. D. MOND 

• 58 

TIME 

• 98! 

TIMERUNNER* 

68 

TIMESCANNER 

• 78 

TOM & JERRY 

• 78 

TOOBIM 

• 58! 

TRACERS¬ 

65 

TRACK SUIT MANAGER* 

78 

TRAINED ASSASSIN 

68 

TRIADVOL. II* 

88 

TRIALS OFHONOR* 

98 

TRIVIAL PURSUITI 

• 58 

TRIVIAL PURSUITII 

.58 

TURBO 

45 

TURBO OUT RUN 

• 78! 

TUSKER 

• 78! 

TV SPORTS FOOTBALL 

• 75 

ULTIMATE DARTS 

• 58! 

UMS MILITARY SIMULATOR 

• 82 

UMS-DATA CIVIL WAR 

34 

UMS-DATA VIETNAM 

34 

VERMEER 

• 78 

VERMINATOR* 

82 

VIGILANTE* 

68 

VINDEX 

• 58 

VOKABELTRAINER VI .5 

• 58 

VORTEX 

78! 

WALLSTREET WIZARD 

• 58 

WALLSTREET WIZARD EDITOR 

• 44! 

WANGLER 

• 58 

WAR IN MIDDLE EARTH 

• 68 

WAR MACHINE* 

48 

WARP¬ 

82 

WATERLOO 

• 78 

WAYNEGRETZKY HOCKEY 

• 68 

WEIRD DREAMS- 

88 

WHERE IN THE WORLD IS CARMEN 

88 

WHERE TIME STOOD STILL* 

• 78 

WHITE DEATH 

98 

WILLIAM TELL* 

68! 

WINDOW WIZARD¬ 

• 58 

WINDWALKER 

78! 

WINNERS (5 GAMES) 

• 98! 

WORLD AUAS 

98 

XENON II MEGA BLAST 

• 68 

XENOPHOBE 

88! 

XYBOTS 

• 58 

YUPPIES REVENCH 

• 68 

ZAK MCKRACKEN 

• 68 

ZANYGOLF 

• 68 


Perepherie und Hardware 

A PRO DRAWII - TABLET 1268 

AMIGA 500 * 948 

AMIGA 500 CONTROL-CENTRE • 168 

AMIGA 2000 • 1998 

AMIGA 2500 (68020, 3MB, 40MB HD) • 6498! 
CMI MULTI BOARD (4 SERIAL) 548 

COMMODOREA2620 68020 BOARD 2998 
FLICKER FIXER (PAL) 1095 

FLOPPY 3.5 EXTERN (NEC) .248 

FLOPPY 3.5 EXTREN (CHINON) • 238 

FLOPPY 3.5 INTERN • 168 

FLOPPY 5.25 EXTREN (NEC) • 298 

GENLOCK + RGB SPLITTER • 598 
GENLOCK S-VHS + RGB SPLITTER* • 1150 
GENLOCK A2000 COMMO A2301 • 398 

HANDY SCANNER 6 (90DPI. 4096C) • 1698! 
HANDY SCANNER 3 (200DPI. 16GS) • 398! 

HURRICANE A2000 WITHOUT PROC. 1375 
HURRICANEA2000 W/68020+68881 2098 

HURRICANE MEM. A2000W/OMB .1375 
HURRICANE MEM. A2000 W/1 MB • 2095 
HURRICANE MEM. A2000 W/2MB . 2495 


KICKSTART ROM 1.3 .68 

MONITOR 1084 COMMODORE • 598 

MONITOR PHILIPS CM 8833 648 

MONITOR PROFEX 14“ STEREO • 648 
PC/AT-BOARD A2088 COMMO+5.25 * 2248 
PC/XT-BOARD A2086 COMMO* 5.25 »898 

PRO-ACCEL. 16MHZ VI .3 A500 428 

PRO-ACCEL. 16MHZ VI .3 A1000 428 

PRO-ACCEL. 16MHZ VI .3 A2000 428 

REIS-MOUSE (AMIGA) *88! 

RGB COLOR SPLITTER (AUTO) • 398 

RGB COLOR SPLITTER (MANU) • 348 

ROM-ROM SWITCH BOARD+KICK1.3 98 

ROM-ROM SWITCH BOARD+KICK 1.2 85 

SUPRA MODEM 2400MNP CLASS 5 598! 

SUPRA MODEM 2400 (220V, RS-232) 398 

SUPRA MODEM 2400ZI(A2000 INT) 398 

TV/PAL-MODULATOR A520 COMMO *62 


Zubehör und Accesssoires 


DISK-BOX 80 *3.5 +LOCK 

• 18 

DISK-WALLET 20 * 3.5 

• 35 

FLICKERMASTER 

35 

LIGHT PEN SYSTEM AMIGA 

245 

MONITOR-ANTIREFLEC. FILTER 

• 45 

MOUSEPAD 

9.8 

POSSO-MEDIABOX 3,5 

38 

SUPRA MODEM AMIGA CABLE 

• 19.8 

TRACKBALL STATT JOYSTICK 

88 

TRACKBALL STATT MOUSE 

88 

TRACKBALL AM TRAG (3 BUTTON) 

198 

Harddrives & 


Controller Interfaces 



COMMODORE A590A SCSI AUTO. • 1198 

COMMODORE A2090A SCSI CON. • 798 
COMMODORE A2090A 20 MB 
AUTOBOOT • 1198 

COMMODORE A2094A 40 MB 
AUTOBOOT • 1798 

PROFEX HD 3300 AUTOBOOT A 500 • 1298 

QUANTUM PRO DRIVE 80S • 1998 ! 

QUANTUM PRO DRIVE 40S • 998! 

SUPRA A500 20MB SCSI SEAGATE 1448 
SUPRA A500 30MB SCSI SEAGATE 1798 
SUPRA A500 40MB SCSI SEAGATE 1998 
SUPRA A500 60MB SCSI SEAGATE 2298 
SUPRA A500 80MB SCSI QUANTUM 2798 
SUPRA A500 2MB MOD FOR DRIVE 998 
SUPRA A500 SCSI CONTROLLER 498 
SUPRA A1000 DRIVES = A 500 + 200! 

SUPRA A1000 SCSI CONTR W/CLOCK 648! 
SUPRA A2000 30MB SCSI SEAGATE 1448 
SUPRA A2000 40MB SCSI QUANTUM 1898 ! 
SUPRA A2000 44R EXT NO CONTR. 2998 ! 
SUPRA A2000 44R INT W/CONTR. 2998! 
SUPRA A2000 45MB SCSI SEAGATE 1698 
SUPRA A2000 80MB SCSI QUANTUM 2798 ! 
SUPRA A2000105MB SCSI QUANTUM 2998! 
SUPRA A2000 SCSI CONTROLLER 498 

RAM EXPANSION 


COMMODORE A 501 512K W/CLOCK • 358 
COMMODORE A2058 

2MB-8MBW/2MB • 1350 

MEMORY A 5001,8MB W/CLOCK • 798 

MEMORY A 500 512K W/CLOCK • 195 

MEMORY AI000 2MB-4MB W/2MB + • 1098 
MEMORY A10002MB-4MBW/4MB+ »1498 
MEMORY A1000 2MB-8MB W/2MB • 898 
MEMORY A1000 512K-2MB W/512K *498 
MEMORY A1000 512K-2MB W/2MB • 878 
MEMORY A1000 512K-2MB W/512K + • 578 
MEMORY A1000 512K-2MB W/2MB - • 948 

MEMORY A2000 2MB-8MB W/4MB • 17481 
PROFEX A500 512K-2MB W/512K + . 528! 
PROFEX A500 512K-2MB W/2MB + • 798 


SUPRA A500512K W/CLOCK 248 

SUPRA A2000 0MB-8MB W/0MB 498 

SUPRA A2000 0MB-8MB W/2MB 998 

SUPRA A2000 0MB-8MB W/4 MB 1498 

SUPRA A2000 0MB-8MB W/6MB 1998 

SUPRA A2000 0MB-8MB W/8MB 2498 

Literatur 


ANWENDERBUCH AEGIS 

MODELER 3-D *24.95 

ANWENDERBUCH DIGIPAINT • 5 

BECKERTEXT PRAXIS *49 

GFA BASIC FÜR EINSTEIGER *29 

GFA BASIC FÜR FORTGESCHRITT • 59 

M+T AMIGA UND VIDEO *59 

M+T AMIGA 500 BUCH (NEU)* • 49 

M+T AMIGA 2000 BUCH (NEU)* • 59 

M+T BASIC FÜR PROFIS* *79 

M+T DATENSTRUKTUR-LEXIKON* *68 

M+T DELUXE PAINT III* .49 

M+TDESKTOP-VIDEO* *69 

M+T DOS-HANDBUCH 1.3* *69 

M+T FREIE MALEREI A. D. AMIGA* • 89 

M+T GFA BASIC • 69 

M+T GFA BASIC REFERENZHANDBUCH 

• 79 

M+T HARDWARE-TUNING* *99 

M+T KREATIVE GRAFIK GFA BASIC* • 79 

M+T MODULA 2 - PROGRAMMIEREN • 69 

M+T PROGR. I. MASCHINENSPRACHE • 69 
M+T PROGR. PRAXIS GFA BASIC 3.0* • 59 

M+T SCHNELLÜBERS. GFA-BASIC • 39 

M+T SCHNELLÜBERS. A-DOS* • 39 

M+T SOUND-BUCH* *69 

M+T SUPERBASE PROF HB* • 69 

M+T SUPERBASE PRAXISBUCH • 59 

M+T SYSTEMHANDBUCH *79 

VGL ERFOLGR. M. COMP+VIDEO* * 69 

VGL IM BRENNP. THE DIRECTOR • 29.8 
VGL PROF ARBEIT. MIT D’PAINT • 69 

VGL WORKSHOP SCULPT 3/4D* • 59 

VGL WORKSHOP TURBO SILV. 3.0 • 69 

VGL WORKSHOP VIDEOSCAPE 3D • 59 


Der Betrieb eines Modems am 
Bundesdeutschen Postnetz ist gemäß 
§ 151FAG unter Strafandrohung gestellt. 




mriTis 

Soft- und Hardware GmbH 

Ihr AMGA-Spezialist 

(Preisliste 1/90) • Alle Preise in DM 


IHR DISKETTENGROSSHANDEL 

3.5” Disketten doppelseitig, 2-fache Dichte, stückgeprüft 


ab 10 Stück: 1,49/Stück 
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NEUER LATTICE C 5.04 

478 

BTX/VTX MANAGER V2.2 FTZ 

228 

NEUES X-COPYII + HARDWARE 

65 

SCULPT 3D XL (PAL) 

298 

SCULPT-ANIMATE 4D (PAL) 

748 

DELUXE PAINT III (DEU) 

218 

DIGI PAINT III (PAL) 

148 

NEUES DIGI VIEW GOLD 4.0 (PAL) 

288 

PRO VIDEO PLUS (PAL) 

448 

PRO VIDEO PLUS FONT SET 1-3 

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HOME OFFICE SERIE 


PageSetter (Deu) 

98 

PageSetter Font Set I 

34 

PageSetter LaserScript 

34 

HOME STUDIO SERIE 


ComicSetter (Deu) 

98 

ComicArt 

je 34 

MovieSetter (Deu) 

98 

MovieClips 1 

34 

PROFESSIONAL SERIE 


Professional Draw (Deu) 

248 

Professional Page VI.3 (Deu) 

498 

Professional Page Templates 

98 

Structured ClipArt 

98 

NEU: The Advantage (Deu) 

248 

Appetizer - Das Amgia 


Einsteiger Set (Deu) 

98 

Transcript (Deu) 

98 


Postfach 1141 • 5030 Hürth • Bestellservice: Mo.-Do. 10-18.30 Uhr • Fr. 10-17 Uhr • Tel. 0 2233/41081 • Fax 02233/46266 

Mail-Order-Versand: Nur Bestellannahme - keine Beratung! Mit Erscheinen dieser Preisliste verlieren alle vorher erschienenen Listen ihre Gültigkeit. Preisänderungen und Irrtümer Vorbehalten. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen. 
Es gelten grundsätzlich unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mindestbestellwert DM 50,-. Versand nur auf UPS-Nachnahme oder Vorkasse. Versandkosten pro Lieferung innerhalb der BRD und bis zu 3 kg DM 10,- pauschal. 





































PROGRAMM DES JAHRES 



AUFGEPASST! 


Markt & Technik Verlag AG 
AMIGA-Redaktion 
Kennwort »Programm des Jahres« 
Hans-Pinsel-Straße 2 • 8013 Haar 


i 

PROGRAMMIERER 


Das »Programm des 
Jahres« ist inzwischen ei¬ 
ne feste Einrichtung. Auch, 
in der Ausgabe 1/91 wer¬ 
den wir es wieder wählen 
lassen. Schicken Sie uns 
Ihre Programme. Auch wenn 
Ihr Listing nicht den begehr¬ 
ten Titel »Programm des Mo¬ 
nats« erhält, haben Sie die 
Chance, Programmierer des Jah¬ 
res zu werden. Die Wahl haben die 
Leser des AMIGA-Magazins. 

Einsendeschluß ist Freitag, der 
26. Januar 1990. rb 


D as vergangene Jahr war ein gutes Jahr für Listings. Vom 
Spiel in Basic bis zu professionellen Werkzeugen in C 
konnten Sie alles finden. Wie im letzten Jahr wollen wir 
nun Ihre Meinung wissen. Sie wählen das »Programm des Jah¬ 
res«, und wir prämieren es mit 2000 Mark. Jedes Listing der 
vergangenen zwölf Ausgaben steht zur Wahl. 

Schicken Sie uns eine Postkarte mit den Namen Ihrer 
drei Favoriten in der richtigen Reihenfolge. Eine kurze Be¬ 
gründung für Ihre Wahl hilft uns in Zukunft, noch besser 
auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche einzugehen. Unter 
allen Einsendern verlosen wir zehn Stück der neuen 
AM IG A-Extra-Diskette. 


32 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





GVP IMPACT A3001 

die derzeit schnellste Turbokarte für den Amiga! 

Nach dem durchschlagenden Erfolg der SCSI-Autoboot Controller stellt die 
Hardwareschmiede Great Valley Products ihr jüngstes Kind vor: Die IMPACT A3001 Tur¬ 
bokarte mit einer bisher auf dem Amiga unerreichten Leistung, die sogar teure Worksta¬ 
tions in den Schatten stellt! Das durchdachte, asynchrone Design erlaubt die freie Wahl 
der Taktfrequenzen aller Komponenten, unabhängig vom Amiga-Takt bis zu sage und 
schreibe 50 MHz, allerdings liegt der derzeit vernünftige finanzielle Rahmen bei 36 
MHz, da die Industrie keine schnellen Chips und RAM-Speicher in Stückzahlen liefern 
kann. Da wir in dieser Anzeige keine vergleichende Werbung machen dürfen, fordern 
Sie noch heute das ausführliche Informationsmaterial mit den Testberichten div. 
deutscher & amerikanischer Zeitschriften an. 



8 MByte 32-bit Nibble Mode 
Fast-RAM kann vom Prozes¬ 
sor mit 0 Waitstates an¬ 
gesprochen werden. Die 
ieferbaren Ausbaustufen 
sind 4 oder 8 Megabytes. 
RAM Speicher ist voll 
fähig und kann daher 
auch von anderen Karten 
genutzt werden. 


Info-Scheck 

Bitte senden Sie mir kostenlos Informationsmaterial:. 

O GVP Turbokarte mit Testberichten 
O GVP SCSI/RAM Controller 
O GVP SCSI Hardcards 
O GVP SCSI A-500 Harddrives 
0 GVP Syquest Wechselplatten & Streamer 
O weitere Amiga Hard- und Software 

Absender: 


Exclusiwertrieb Schweiz: 


MICROTRON 

COMPUTERPRODUKTE 

Postfach 69 Bahnhofstr. 2 
Tel. 032 872429 Fax 032 872482 

CH-2542 PIETERLEN 


Exclusiwertrieb Deutschland: 


Werbung und EDV GmbH. 


Poststraße 25 
6200 Wiesbaden 

_ (06121) 502050 

=2 Telefax 500989 


68030 Autoboot Sockel für 
andere Betriebssysteme z.B. 
UNIX.(schaltbar) 


Autoboot-Sockel für den in¬ 
tegrierten AT-Festplatten- 
controller, der direkt von der 
Fast-File Partition bootet, 
(schaltbar) 


High-Speed AT-Controller mit 
Direktzugriff auf den 32-bit Datenbus 
sorgt für höchste Übertragungsraten. 
Mit den GVP Quantum Platten werden 
bis 730 KBytes/sec. erreicht! 


68030 Prozessor mit MMU in 
16, 25, 33 und 50 MHz sowie 
Arithmetikprozessor 68882 in 
16, 25 und 33 MHz. Durch 
das asynchrone Design 
können beide Prozes¬ 
soren unabhäng 
voneinander ge¬ 
taktet werden. 











PROGRAMM DES MONATS 


Das 

große 

Geld 


Wer hat das beste 
Gespür für die 
Welt des großen 
Geldes? Lassen Sie 
sich von dieser Welt 
gefangennehmen. 



Bei »Quentor« steuern Sie alle Eingaben komfortabel mit der 
Maus und speziellen Schaltern 


von Marcus Bortel 


V ielleicht kennen Sie das Spielprinzip von »Quentor« schon 
von dem Brettspiel »Acquire«. Auf dem Computer macht 
dieses spannende Spiel noch mehr Spaß, denn fast alles 
geschieht automatisch. Die gute Grafik und die komfortable Bedie¬ 
nung machen dieses Spiel zu einem Dauerbrenner. 

Hauptziel des Spiels ist es, am Spielende der wohlhabenste 
Spieler zu sein, und zwar durch: 

— Firmenneugründungen (Bilden von Ketten), um kostenlos Ak¬ 
tien zu bekommen, 

— geschickten Kauf von Aktien zur rechten Zeit, 

— Fusion von Firmen, von denen man ein möglichst großes Ak¬ 
tienpaket besitzt. 

Bevor wir zum Spielablauf kommen, noch ein paar Begriffe: 

□ Kette — zwei oder mehr Steine auf zusammenhängenden Fel¬ 
dern (nicht diagonal) 

□ Aufgelöste Kette — Kette, die mit einer größeren fusioniert 
wurde 


□ Offene Kette — Kette aus zehn oder weniger Steinen 

□ Sichere Kette — Kette mit elf oder mehr Steinen 

□ Gründerprämie — eine kostenlose Aktie einer neu gegründeten 
Kette, die der Gründer erhält 

□ Aktien — pro Kette gibt es 25 Aktien 

□ Unspielbarer Stein — ein Stein, mit dem eine achte Kette ge¬ 
gründet würde oder mit dem zwei sichere Ketten fusioniert würden 

□ Fusion — die Verbindung zweier oder mehrerer Ketten durch 
das Setzen eines Steins 

□ Ablöseprämie — Entschädigung für die Mehrheitsaktionäre. 
Betrag, der den Spielern mit den meisten Aktien einer Kette ausge¬ 
zahlt wird, wenn diese von einer größeren übernommen wird oder 
wenn das Ende des Spiels erreicht ist. 

Jeder Spieler bekommt ein Startkapital von 6000 Dollar und 
sechs Steine. Der Computer bestimmt zufällig, welcher Spieler be¬ 
ginnt. Jeder Spieler hat zwei Aufgaben, wenn er an der Reihe ist: 
— Er wählt einen seiner Steine aus (durch Anklicken der Taste) und 
setzt ihn somit in das Spielfeld. Wird mit diesem Stein eine Kette 



• Marcus Bortel 

Seine ersten Programme schrieb der 
Gewinner auf dem C64 eines 
Bekannten. Als der Amiga 500 auf 
den Markt kam, fiel schnell die Wahl 
auf diesen Computer. Hauptsächlich 
programmiert Marcus Bortel in Basic. 
Er will sich aber in Zukunft auf 
Modula-2 konzentrieren. Zur Zeit 
studiert der Autor Wirtschaftsinforma¬ 
tik an der Berufsakademie. Mit dem 
Gewinn von 2000 Mark will sich 
Markus Bortel einen Drucker und eine 
Speichererweiterung zulegen. 



34 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

























PROGRAMM DES 


MONATS 


gegründet oder eine Fusion vollzogen, werden alle damit zusam¬ 
menhängenden Aktionen durchgeführt, bevor der Spieler fortfährt. 
— Er kauft Aktien von einer oder mehreren Ketten, die bereits auf 
dem Spielfeld existieren. Dies geschieht durch Anklicken der Kette 
am rechten Bildschirmrand. 

Wenn ein Spieler einen Stein spielt, der senkrecht oder waag¬ 
recht direkt neben einem anderen Stein liegt (nicht diagonal), dann 
gründet er eine Kette. Der Spieler, der eine Kette bildet, wählt aus 
den sieben möglichen Namen einen für seine Kette aus. Daraufhin 
färben sich die betroffenen Steine in der Farbe der gewählten Kette. 
Der Gründer der Kette erhält eine kostenlose Aktie der neuen Kette 
von der Börse. Das gilt natürlich nur, wenn noch Aktien dieser Kette 
vorhanden sind. Es können zur selben Zeit höchstens sieben Ket¬ 
ten auf dem Spielfeld sein. Ein Stein, der eine achte Kette gründen 
würde, kann daher nicht gespielt werden. 


Anzahl der Steine pro Kette 

Aktien 
Einkaufs-/ 
Verkaufs¬ 
preis 
pro Stück 

Prämien für die 
Mehrheitsaktionäre 

TOWER 

LUXOR 

AMERICAN 

WORLDWIDE 

FESTIVAL 

IMPERIAL 

CONTINENTAL 

Größter 

Aktionär 

Zweitgrößter 

Aktionär 

2 

_ 

— 

$ 200 

$2000 

$ 1000 

3 

2 

— 

300 

3000 

1500 

4 

3 

2 

400 

4000 

2000 

5 

4 

3 

500 

5000 

2500 

6—10 

5 

4 

600 

6000 

3000 

11—20 

6—10 

5 

700 

7000 

3500 

21—30 

11—20 

6—10 

800 

8000 

4000 

31—40 

21—30 

11—20 

900 

9000 

4500 

>=41 

31—40 

21—30 

1000 

10000 

5000 

— 

> =41 

31—40 

1100 

11000 

5500 

- 

- 

> = 41 

1200 

12000 

6000 


Die verschiedenen Aktien mit Ein- und Verkaufspreisen 


Wenn ein Spieler einen Stein spielt, der zur gleichen Zeit zwei 
(oder mehr) Ketten berührt, so findet eine Fusion dieser beiden Ket¬ 
ten statt. Dabei übernimmt die größere Kette die kleinere. Sind bei¬ 
de Ketten gleich groß, entscheidet der Spieler, welche Kette die an¬ 
dere übernimmt. Die Steine der aufgelösten Kette werden in der 
Farbe der übernehmenden Kette eingefärbt. 

Eine Kette ist sicher, wenn sie elf oder mehr Steine umfaßt. Sie 
kann nicht mehr von einer anderen Kette übernommen werden. Ein 
Stein, der zwei sichere Ketten fusionieren würde, kann nicht ge¬ 
spielt werden. Er wird deshalb aus dem Spiel genommen. Eine si¬ 
chere Kette kann aber offene Ketten weiterhin übernehmen. 

Nach einer Fusion zahlt die Börse Entschädigung an die beiden 
Hauptaktionäre der aufgelösten Kette. Haben die beiden Hauptak¬ 
tionäre die gleiche Anzahl Aktien der aufgelösten Kette, so werden 
die Prämien addiert und zu gleichen Teilen an sie ausgegeben. 
Gibt es mehrere zweitgrößte Aktionäre, so wird die Prämie für den 
zweitgrößten Aktionär unter diesen aufgeteilt. Besitzt nur ein Spie¬ 
ler Aktien der aufgelösten Kette, so erhält er beide Prämien. Die Hö¬ 
he der Prämie wird bestimmt von der Anzahl der Steine der aufge¬ 
lösten Kette vor der Fusion. Es ergeben sich dann folgende Prä¬ 
mien: 

größter Aktionär: Preis einer Aktie x 10 
zweitgrößter Aktionär: Preis einer Aktie x 5 
Wenn die Prämien für die Mehrheitsaktionäre gezahlt sind, kön¬ 
nen alle Aktionäre ihre Aktien behalten, verkaufen oder Umtau¬ 
schen. Quentor beginnt mit dem Spieler, der die Fusion verursacht 
hat. 

— Behalten: Sie können Ihre Aktien behalten, wenn Sie erwarten, 
daß die aufgelöste Kette neugegründet wird. 

— Verkaufen: Die Aktien können an die Börse zurückverkauft wer¬ 
den. Der Preis errechnet sich aus der Anzahl der Steine der aufge¬ 
lösten Kette vor der Fusion. Die Aktien werden von der Börse zu¬ 
rückgenommen und stehen nach einer Neugründung wieder zum 
Verkauf. 

— Umtauschen: Die Aktien können im Verhältnis 2:1 umgetauscht 
werden, und zwar in Aktien der Kette, die die aufgelöste übernom¬ 
men hat. Sie erhalten eine neue Aktie für zwei alte. Wenn die Börse 
von der übernehmenden Kette keine Aktien mehr hat, können die 
Aktien der aufgelösten Kette nicht umgetauscht werden. 

Wenn sich Fusionen von mehr als zwei Ketten ereignen, über : 
nimmt die größere Kette alle kleineren. Eine Fusion mehrerer Ket¬ 
ten wird abgewickelt wie eine normale Fusion. 


Jeder Spieler kann jedesmal, wenn er einen Stein gesetzt hat, 
bis zu maximal drei Aktien kaufen. Es können von ein, zwei oder 
drei verschiedenen Ketten Aktien gekauft werden, allerdings nur 
von aktiven Ketten. Der Preis der Aktie hängt von der Anzahl der 
Steine pro Kette ab, siehe Tabelle. 

Ein Spieler, der kein Geld mehr hat, kann zwar keine Aktie mehr 
kaufen, muß aber einen Stein spielen. Er kann keine Aktien verkau¬ 
fen, um zu Geld zu kommen, außer im Zeitraum nach einer Fusion. 
Ein Spieler, der keinen Stein spielen kann (weil er z.B. nur sichere 
Ketten fusionieren oder eine achte Kette gründen würde), darf Ak¬ 
tien kaufen. 

Das Spiel ist zu Ende, wenn eine Kette 41 oder mehrere Steine 
umfaßt und der Spieler, der an der Reihe ist, das Spielende 
wünscht. Das Spiel ist aber auf jeden Fall sofort aus, wenn ein Spie¬ 
ler keinen Stein mehr besitzt. Für alle Ketten auf dem Spielfeld wer¬ 
den nun die Prämien für die Mehrheitsaktionäre ausgezahlt. Da¬ 
nach verkaufen alle Spieler ihre Aktien an die Börse zurück. Aktien 
von Ketten, die nicht auf dem Spielfeld zu sehen sind, werden wert¬ 
los. 

Durch Drücken von <Ctrl > + <c> oder < rechte Amiga> + 
<.> können Sie Quentor beenden. Nach dem Blitzen des Bild¬ 
schirms wird der aktuelle Zug noch beendet. 

Fast wie im richtigen Leben, ist der Akteur mit dem größten Ver¬ 
mögen auch der Gewinner des Spiels. rb 


Hinweise zum Abtip pen_ 

Auf der Diskette müssen sich bei dem Programm folgende 
Dateien befinden: 
diskfont.bmap und graphics.bmap 
Ebenso muß die Schriftart »garnet« in der Größe 9 im Fonts- 
Verzeichnis vorliegen. 


Programmname: Quentor 


Computer: A500, AI000, A2000 


mit Kickstart 1.2 & 1.3 

Sprache: Amiga-Basic 1.2 

Programinautor: Marcus Bortel 


1 GjO 

» *** QUENTOR **# 


2 ul 

1 entworfen und programmiert von Marcus Bortel (1989) 


3 012 

CLEAR ,70000&,10000 


4 FdO 

Vorbereitung: 


5 tk2 

ON BREAK GOSUB Abbruch 


6 4H 

BREAK ON 


7 ug 

DEFINT a-z 


8 xQ 

DIM SHARED aktiv,neutral,za,sa,sz,gr(6),vo(6),bo(6),mer(3 



),zei(6) 


9 hC 

DIM SHARED lx(3),ly(3),pre(108),st(l3,10),AkNa$(6) 


10 vq 

DIM na(9l4),ka(914),wa(2946),kox(6),pruef(5),keein(194),k 



eaus(402) 


11 KR 

DIM janein(562),tauein(386),tauaus(386),verein(386),behei 



n(386) 


12 bz 

DIM ausber(l474),ve(1750),mi(90),ok(90),pl(90),ta(1750) 


13 IW 

DIM au(98,5),sch(130,6),fa(122,8) 


14 z4 

WINDOW CLOSE 1 : SCREEN CLOSE 1 


15 tk 

SCREEN 1,640,245,4,2 


16 oh 

t$=" Q U E N T 0 R "+SPACE$ (12 )+ *1989 FutureWorld für 



Markt & Technik Verlag AG " 


17 v6 

WINDOW l,t$,(0,0)-(631,23l),0,l 


18 kM 

DECLARE FUNCTION OpenDiskFontfc LIBRARY 


19 rp 

DECLARE FUNCTION CloseFont& LIBRARY 


20 gh 

DECLARE FUNCTION SetFont& LIBRARY 


21 2A 

LIBRARY "diskfont.library 0 


22 GM 

LIBRARY "graphics.library * 


23 PP 

FOR i=0 TO 14 : PALETTE i,0,0,0 : NEXT i 


24 ew 

PALETTE 15,1,0,1 : COLOR 15,0 


25 Ja 

lo 60,200 : pr "'Einen Moment bitte !" 


26 5t 

lo 32,216 : pr "Ich baue das Spielfeld auf." 


27 E9 

FOR i=0 TO 6 : READ AkNa$(i),kox(i),bo(i) : vo(i)=25 : NE 



XT i 


28 yV 

DATA CONTINENTAL,435,200,IMPERIAL,452,200,AMERICAN,449,10 

0 

Listing. Steigen Sie mit »Quentor« in die Welt der Börse ein 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


37 


Bitte mit dem Checksummer (Ausgabe 12/89, Seite 60) eingeben. Der Checksummer und dieses 
Listing befinden sich auf der Programmservice-Diskette dieser Ausgabe (siehe Seite 195) 




















PROGRAMM DES MONATS 


29 3t 

DATA WORLDWIDE,439,100,FESTIVAL,456,100,TOWER,469,0,LUXOR 

95 nP 

OnOut 231,206,254,216,0 


,471,0 

96 Xo 

FOR 1=0 TO 2 : OnOut 281+1*26,206,304+1*26,216,0 : NEXT i 

30 NK 

pre(0)=200 

97 ch 

sc CHR$(171),289,214,0,0,12,12 : sc "ok",311,214,0,0,12,1 

31 LK 

FOR i=2 TO 5 : pre(i)=1*100 : NEXT i 


2 

32 sü 

FOR i=6 TO 10 : pre(i)=600 : NEXT i 

98 mY 

sc CHR$(187),341,214,0,0,12,12 : GET (282,206)-(305,2l6), 

33 Es 

FOR i=ll TO 20 : pre(i)=700 : NEXT i 


ml 

34 S4 

FOR i=21 TO 30 : pre(i)=800 : NEXT i 

99 pv 

GET (308,206)-(331,2l6),ok : GET (334,206)-(357,2l6),pl 

35 gG 

FOR 1=31 TO 40 : pre(i)=900 : NEXT i 

100 fx 

FOR 1=0 TO 2 : OnOut 281+1*26,206,304+1*26,216,1 : NEXT 1 

36 Nc 

FOR i=4l TO 108 : pre(i)=1000 : NEXT i 

101 ht 

sc CHR$(171),289,214,0,0,1,1 : sc "ok",311,214,0,0,1,1 

37 Xe 

FOR i=0 TO 3 : READ lx(i),ly(i) : NEXT i 

102 SN 

sc CHR$(187),341,214,0,0,1,1 : GET (8,202)-(365,220),ve 

38 DN 

DATA -1,0,0,-1,1,0,0,1 

103 fs 

11 38,206,216,214,2,2 : sc "Zu tauschende Aktien:",42,213 

39 ky 

OnOut 2,1,29,15,1 : li 4,2,27,14,13,2 : GET (2,1)-(29,15) 


,2,1,11,0 


,fa(122,0) 

104 fw 

GET (8,202)-(365,220),ta : li 8,202,365,220,2,2 

40 UX 

FOR i=l TO 7 : li 4,2,27,14,1+3,2 : GET (2,1)-(29,15),fa( 

105 9M 

OnOut 263,172,365,191,1 : 11 265,173,363,190,3,2 : OnOut 


122,i) : NEXT i 


267,174,361,189,0 

41 HjO 

*** Spielfeld *** 

106 NC 

OnOut 271,176,312,187,1 : OnOut 315,176,357,187,1 : 11 27 

42 rJ2 

li 0,0,373,144,3,2 : OnOut 2,1,371,143,0 : li 4,2,369,142 


3,177,310,186,2,2 


,2,2 

107 Ob 

11 317,177,355,186,2,2 : sc "ja",283,184,2,1,11,0 : sc "n 

43 nK 

FOR i=0 TO 10 


ein",320,184,2,1,11,0 

44 Jy4 

li 33+1*31,1,34+1*31,142,0,2 

108 Ws 

GET (263,172)-(365,191),janein : 11 263,172,365,191,2,2 

45 vj 

IF i<8 THEN li 2,17+i*l6,369,17+1*16,0,0 

109 e5 

OnOut 8,171,365,202,1 : 11 10,172,363,201,3,2 : OnOut 12, 

46 BR2 

NEXT i 


173,361,200,0 

47 rO 

FOR i=0 TO 10 

110 N6 

11 14,174,359,199,2,2 

48 b94 

li 29+1*31,1,30+1*31,143,1,2 

111 30 

FOR 1=0 TO 5 

49 MO 

IF i<8 THEN li 2,15+1*16,371,15+1*16,1,0 

112 so4 

OnOut 18+1*57,191,71+1*57,198,0 : li 20+1*57,192,69+1*5 

50 FV2 

NEXT i 


7,197,3,2 

51 zX 

FOR i=0 TO 11 

113 rN 

GET (18+i*57,191)-(71+1*57,198),sch(130,1) 

52 VW4 

IF i<ll THEN li 31+1*31,0,32+1*31,144,3,2 

114 Ge 

OnOut 18+1*57,191,71+1*57,198,1 : OnOut 29+1*57,175,59+ 

53 Mg 

FOR j=0 TO 8 


1*57,189,0 

54 hc6 

IF 1=0 AND j <8 THEN 11 0,l6+j*l6,373,l6+j*l6,3,0 

115 IY2 

NEXT 1 

55 Sn 

sc CHR$(49+J)+CHR$(65+i),8+1*31,11+J*16,2,1,1,0 

116 vP 

GET (8,171)-(365,202),wa : 11 8,171,365,202,2,2 

56 Ne4 

NEXT j 

117 OP 

OnOut 299,206,365,225,1 : 11 301,207,363,224,3,2 : OnOut 

57 Mc2 

NEXT 1 


303,208,361,223,0 

58 9x0 

*** Aktienfelder *#* 

118 wF 

OnOut 307,210,357,221,0 : 11 309,211,355,220,2,2 : sc "ke 

59 Re2 

11 376,0,631,231,3,1 : OnOut 378,1,629,230,0 : 11 380,2,6 


ine",312,218,2,1,12,0 


27,229,2,2 

119 qO 

GET (307,210)-(357,22l),keein : OnOut 307,210,357,221,1 

60 Hd 

FOR 1=0 TO 6 

120 jl 

sc "keine",312,218,2,1,11,0 : GET (299,206)-(365,225),kea 

61 rG6 

11 378,32+1*33,629,32+1*33,1,0 


US 

62 au 

11 376,33+1*33,631,33+1*33,3,0 

121 8n 

li 299,206,365,225,2,2 

63 vL 

11 378,34+1*33,627,34+1*33,0,0 

122 JPO 1 

' *** Spielstart *** 

64 Tj 2 

NEXT 1 

123 0Z2 

sc "Willkommen zu einem neuen Spiel !",53,176,2,1,1,0 

65 UH 

LoadFont "garnet/9" 

124 oT 

sc "Wieviele Teilnehmer soll es haben ?",45,192,2,1,12,0 

66 wf 

FOR 1=0 TO 6 : sc AkNa$(i),kox(i),10+i*33,2,1,4+1,0 : NEX 

125 g4 

OnOut 119,202,254,217,0 : 11 121,203,252,216,3,2 


T 1 

126 FZ 

FOR 1=0 TO 4 

67 g9 

LoadFont "" 

127 fM4 

OnOut 123+1*26,204,145+1*26,215,0 : 11 125+1*26,205,143 

68 PI 

FOR 1=0 TO 6 


+i*26,214,2,2 

69 2M4 

COLOR 1,2 

128 Fb 

sc CHR$(50+i),130+1*26,212,2,1,12,0 : GET (123+1*26,204 

70 zQ 

lo 403,20+1*33 : pr "Preis: Vorrat:" 


)-(l45+i*26,215),au(98,1) 

71 kO 

lo 403,29+1*33 : pr "Größe: Besitz:" 

129 7T 

OnOut 123+1*26,204,145+1*26,215,1 : sc CHR$(50+1),130+1 

72 uJ 

grein 1 : voein 1 : preeln i 


*26,212,2,1,1,0 

73 cs2 

NEXT 1 

130 Xn2 

NEXT i 

74 se 

11 0,146,373,231,3,2 : OnOut 2,147,371,230,0 : 11 4,148,3 

131 IR 

RANDOMIZE TIMER 


69,229,2,2 

132 N50 ' 

*** Farben setzen *** 

75 a20 

1 *** verschiedene Auswahl- und Anzeigefelder *** 

133 zH2 

FOR 1=0 TO 13 : READ r,g,b : PALETTE i,r/15,g/15,b/15 : N 

76 IZ2 

FOR 1=0 TO 1 


EXT 1 

77 hG4 

OnOut 8+1*181,150,184+1*181,168,1 : 11 10+1*181,151,182 

134 c9 

DATA 0,0,0,12,12,12,6,6,6,9,9,9,3,15,14,15,0,15,0,15,4,13 


+1*181,167,3,2 


,0,5,3,6,14 

78 On 

OnOut 12+1*181,152,180+1*181,166,0 : 11 14+1*181,153,17 

135 uR 

DATA 15,15,0,2,8,4,15,15,15,15,0,0,6,2,1 


8+1*181,165,2,2 

136 hNO 1 

1 *** Spieleranzahl ermitteln *** 

79 iy2 

NEXT 1 

137 oB2 

sz=-l 

80 k8 

OnOut 89,154,176,164,0 : OnOut 292,154,357,164,0 

138 gt 

WHILE sz=-l 

81 qO 

sc "Name:",30,161,2,1,1,0 : sc "Kasse:",218,161,2,1,1,0 

139 My4 

MW 

82 2B 

GET (8,150)-(184,l68),na : GET (189,150)-(365,168),ka : 1 

140 Uu 

IF xx>123 AND xx<250 AND yy>204 AND yy<215 AND cc< 


1 8,150,365,168,2,2 


>3 THEN 

83 eu 

OnOut 8,183,365,198,0 : 11 10,184,363,197,3,2 : OnOut 12, 

141 tB6 

sz=INT((xx-123)/26) : PUT (l23+sz*26,204),au(98,sz),P 


185,126,196,0 


SET : SOUND 500,3 

84 iT 

11 14,186,124,195,2,2 : sc "tauschen",36,193,2,1,12,0 

142 E74 

END IF 

85 4k 

GET (12,185)-(126,196),tauein : sc "tauschen",36,193,2,1, 

143 kY2 

WEND 


11,0 

144 aA 

11 4,168,369,193,2,2 : sz=sz+l : ERASE au 

86 8S 

GET (12,185)-(126,196),tauaus : OnOut 129,185,244,196,0 : 

145 LO 

DIM ss(sz,5,l) 


11 131,186,242,195,2,2 

146 8A 

DIM SHARED be(6,sz),vos(sz),SpNa$(sz),kap&(sz) 

87 g6 

sc "verkaufen",150,193,2,1,12,0 : GET (129,185)-(244,196) 

147 ng 

fz=108-(sz+l)*6 


,verein 

148 SF 

FOR 1=0 TO sz 

88 p4 

OnOut 247,185,361,196,0 : 11 249,186,359,195,2,2 : sc "be 

149 fQ4 

kap&(l)=6000 


halten",271,193,2,1,12,0 

150 ra3 

FOR j=0 TO 5 

89 gn 

GET (247,185)-(361,196),behein : OnOut 12,185,126,196,1 : 

151 Qv6 

P=0 


OnOut 129,185,244,196,1 

152 QR 

WHILE P=0 

90 db 

sc "verkaufen",150,193,2,1,11,0 : OnOut 247,185,361,196,1 

153 7b8 

a=INT(RND*12)+l : b=INT(RND*9)+l 

91 ux 

sc "behalten",271,193,2,1,11,0 : GET (8,183)-(365,198),au 

154 2P 

IF st(a,b)=0 THEN 


sber 

155 braA 

st(a,b)=l : ss(i,j,0)=a : ss(i,j,l)=b : P=1 

92 pE 

11 8,183,365,198,2,2 

156 SL8 

END IF 

93 4x 

OnOut 8,202,365,220,1 : 11 10,203,363,219,3,2 : OnOut 12, 

157 yra6 

WEND 


204,361,218,0 

158 114 

NEXT j 

94 BJ 

11 14,205,359,217,2,2 : sc "Zu verkaufende Aktien:",38,21 

159 0G2 

NEXT 1 


3,2,1,11,0 

Listing. Steigen Sie mit »Quentor« in die Welt der Börse ein 


Bitte mit dem Checksummer (Ausgabe 12/89, Seite 60) eingeben. Der Checksummer und dieses Listing befinden sich auf der Programmservice-Diskette dieser Ausgabe (siehe Seite 195) 

38 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 



VIDEO-EFFECT-SYSTEM 
FOR AMIGA-COMPUTERS 



Die neue Video-Dimension 

Ein Titel- und Effektsystem stellt sich vor. 

VES 0NE ermöglicht erstmals eine profes¬ 
sionelle Video-Nachbearbeitung für den 
privaten Anwender, in Verbindung mit 
dem zur Zeit meistverkauften Home- 
Grafikcomputer - dem Commodore 
Amiga® 500 (2000). 

Alle Gestaltungsmöglichkeiten des 
Amiga® lassen sich mit VES 0NE problem¬ 
los in Ihre Videofilme integrieren. 

Vier Formen der Videonachbearbeitung 
sind in VES 0NE integriert. 

Das Sie mit Amiga® unbegrenzt viele 
Schriftarten mit 4096 Farben Für die 
Videobetitelung zur Verfügung haben, 
ist Ihnen sicher bekannt. Das Sie diese 
Titel mit VES ÜNE automatisch Ein- und 
Ausblenden können - diesauch noch mit 
3 Wischmustern kombinierbar - ist 
sicher neu für Sie. Doch VES 0NE mit 
Amiga® ist nicht nur ein sehr komforta¬ 
bler Titelgenerator mit Mischer, sondern 
auch ein digitales Bildbearbeitungsgerät; 
der integrierte Digitizer - natürlich 
S-VHS - macht es möglich. Jedes sta¬ 
tische Videosignal können Sie hiermit in 
den Amiga® eingeben, dort manipulieren 
und auf Abruf abspeichern. Somit steht 
es dann jederzeit für Ihre Grafikerstel¬ 
lung, Videoeffekte und Trickanimationen 
zur Verfügung. 

Im Lieferumfang von VES 0NE ist das 
Titelprogramm Videopage (1 MB RAM 
erforderlich), der Digitizer DIGI-VIEW- 
GOLD® und ein deutsches Handbuch 
enthalten. 

Unverbindliche Preisempfehlung 
DM 2.698,-. 

Fordern Sie unseren kostenlosen Pro¬ 
spekt an. 

Entwicklung, Herstellung, Generalver¬ 
trieb 

VIDEOCOWP 

BERNER STRASSE 17 • 6000 FRANKFURT 56 
TELEFON (069) 507 69 69 • FAX (069) 507 62 00 


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CH: MICROTRON, Bahnhofstr. 2, 2552 Pieterlen 


M2 

Amiga 


Das meistverkaufte, schnellste, bewährteste 
und komfortabelste Modula-2 System auf dem 
Amiga gibt es in einer neuen Version mit vielen 

PRAKTISCHEN ERWEITERUNGEN. 


Compiler 

S-r. EM 

M2AiigaVersion 3.3 

270.00 342.00 

DEmodisketpe (Fish-Disk 113) 

10.00 10.00 

Update-Preis 

10.00 10.00 

(Zum Update Originaldiskette einsenden) 

Zu M2Amiga ist eine lange Liste von Werkzeu¬ 
gen und Bibliotheken erhältlich: 

Werkzeuge 

SFr. DM 

Source-Level-Debugger 

180.00 228.00 

Automatisches Make 

80.00 108.30 

M2APSE Environment 

80.00 108.30 

Objektconverter 

80.00 108.30 

Sourcecode + RTS 

80.00 108.30 

IFF-Bibliothek 

80.00 108.30 

Speed-Editor 

80.00 108.30 

Treasures-Bibliotheken 

SFr. . DM 

AmigaTreasures 

158.00 201.78 

FileTreasures 

158.00 201.78 

ModulaTreasures 

78.00 102.60 

MathTreasures 

78.00 102.60 

T reasures-Demodiskette 

10.00 10.00 

Report-Bibliotheken 

SFr. DM 

Intuition Report 

80.00 108.30 

DeviceReport 

80.00 108.30 

Report-Demodiskette 

10.00 10.00 

M2 Amiga verdankt einen grossen Teil seiner 
Popularität der Riesenauswahl von PD- 

Disketten: 

SFr. DM 

AMOK PD-Disk,je 

10.00 10.00 

Treasures-PD-Diskette, je 

10.00 10.00 

Die genannten Preise sind unverbindlich 

^ Die Modula-2 Leute: ^ 

Bundesrepublik Deutschland: 

- H.J.Miele-Datentechnik GmbH 

02983/8307 

- SOS Software Service GmbH 

0821/571081 

- SW-Datentechnik GmbH 

04106/3998 

- Wilken & Sabelberg 

0531/42689 

- Interplan-Muhlert GmbH 

089/1234066 

- Advanced Applications GmbH 

0721/700912 

Schweiz: 

- Frei-Elektronik 

01/945 54 32 

Oesterreich: 


- IC A Elektronische Geräte GmbH 0222/4545010 

Bezug auch bei Ihrem nächsten Computer- oder 

Buchhändler 



Generalvertrieb für Europa: 

A+L AG 
Dadkriz 61 

CH-2540 Grenchen/SO 
k Tel. (0041/0)65/52 03 11 



ALF2 

der Standard für 
Speichermedien 

ALF-Software 

entspricht dem zukünftigen Amiga Harddisk 
Standard. Arbeitet problemlos mit den neuen 
Prozessorgenerationen (68010/20/30/40). 
Automatische Erstellung einer bootfähigen 
PC-Partition von der Amlgaseite. Password- 
Login (booten von verschiedenen Partitionen 
möglich - direkt unter FastFileSystem und 
Kickstart 1.3). Virenschutz, Speedtest, Bak- 
kup-Programm, Checkdrive zur automati¬ 
schen Fehlererkennung von Harddiskerrors. 
Ausführliches 80-seitiges Handbuch! 

ALF-Hardware 

Kompl. Kontroller-/Adapter-Palette für A-500, 
A-IOOO und A-2000 für ST-412 (MFM/RLL) 
und SCSI-Anschluß. (von Diskboot- über 
Reboot- bis Autoboot-Lösungen) 

FileRunner 

Als einsteckfertige File-Card bieten wir Ihnen 
die FileRunner-Karte für den A-2000 . 

Von 30 bis 180 MB autoboot (MFM/RLL/SCSI) 

Die FileRunner-Box für A-500/1000 besteht 
aus einem flachen Gehäuse, Festplatte, Kon¬ 
troller und einem Anschlußadapter mit durch¬ 
geschleiftem Bussanschluß für den Expan¬ 
sionsport. Solide Metallgehäuse verhindern 
Störstrahlungen. Verbunden mit einem 60 cm 
steckbarem Anschlußkabel. Erhältlich von 
30 bis 180 MB (MFM/RLL/SCSI-autoboot). 

Alle FileRunner sind mit ALF-Software fix und 
fertig eingerichtet und 24 Std. getestet. 

Wechselplatte 

'Unbegrenzte' Speicherkapazität durch 
schnellen Wechsel der 44 MB-Cartrige. So 
einfach wie eine Diskette - so sicher wie eine 
Festplatte. Schneller als jeder Streamer! 

Speicher-Erweiterung 

Autoconfigurierende Boards mit Testsoftware 
und Handbuch. 

A-2000 bis 8 MB (günstige 1 MB-DRAM) 
A-500 intern 1 MB (auch unbestückt erhältl.) 
A-500 intern bis 8 MB (Sockel f. Co.Proz) 


Fordern Sie Unterlagen an bei: 

bsc büroautomation gmbh 

Entwicklung und Vertrieb von Software und Computern 

Schlei ßheimer Str.205 a -8000 München 40 
Tel.: 089 / 308 41 52 - Fax: 089 / 307 17 14 

(Händleranfragen erwünscht) 




















PROGRAMM DES MONATS 


160 puO 

1 ### Spielernamen ermitteln **# 

233 5e2 

sc "Wählen Sie das gewünschte Feld.",61,216,2,1,11,0 

161 H42 

sc "Bitte geben Sie nun die Spielernamen ein !",17,176,2, 

234 Ya 

c=-l 


1,12,0 

235 5G 

WHILE c=-l 

162 15 

mo 1 

236 vX4 

MW 

163 hü 

FOR i=0 TO sz 

237 Wf 

IF xx> 18 AND xx<356 AND yy>191 AND yy<198 AND cc< 

164 AX4 

lo 77,192 : COLOR 1 : pr "Name Spieler "+CHR$(49+i)+": 


>2 THEN 


* 

238 BF6 

c=INT((xx-18)/57) 

165 Yr 

COLOR 12 : pr " : COLOR 0 : pr "." 

239 cX 

IF pruef(c)=0 THEN SOUND 500,3 : PUT (l8+c*57,191),sc 

166 Zra 

P=0 : x=213 : lo x,192 


h(130,c),PSET ELSE c=-l 

167 fg 

WHILE P=0 

240 oh4 

END IF 

168 d36 

a$="" : WHILE a$="" : a$=INKEY$ : WEND : a=ASC(a$) 

241 K82 

WEND 

169 nm 

IF a=13 AND SpNa$(i)< > "" THEN 

242 5x 

mo 0 : COLOR 12 : lo 36+c*57,185 : pr CHR$(48+ss(sa J c,l)) 

170 Zu8 

SOUND 700,3 : P=1 


+CHR$(64+ss(sa,c,0)) 

171 Ax6 

ELSEIF a=8 AND SpNa$(i)<>"" THEN 

243 bs 

li 61,209,360,220,2,2 : st(ss(sa,c,0),ss(sa,c,l))=2 

172 Wn8 

SOUND 700,3 

244 Kz 

PUT (2+(ss(sa,c,0)-l)*31,l+(ss(sa,c,l)-l)*l6),fa(122,0),P 

173 sZ 

IF LEN(SpNa$(i))<10 THEN COLOR 0 : pr : x=x-8 


SET 


: lo x,192 

245 Sm 

Feldpruefung ss(sa,c,0),ss(sa,c,l) 

174 dM 

COLOR 12 : pr : lo x,192 

246 Zg 

IF neutral> 0 AND aktiv=0 THEN 

175 If 

SpNa$(i)= LEFT$(SpNa$(i),LEN(SpNa$(i))-1) 

247 xv4 

GOSUB Neugruendung 

176 116 

ELSEIF a>31 AND a<252 AND LEN(SpNa$(i)) < 10 THEN 

248 Am2 

ELSEIF aktiv=l OR (aktiv>l AND za=l) THEN 

177 bs8 

SOUND 700,3 

249 014 

GOSUB Anbau 

178 V7 

SpNa$(i)=SpNa$(i)+a$ : COLOR 0 : pr a$ : COLOR 12 

250 yL2 

ELSEIF za> 1 THEN 

179 yR 

IF LEN(SpNa$(i))<10 THEN x=x+8 : COLOR 12 : pr "." 

251 qr4 

GOSUB Fusion 

180 MT 

lo x,192 

252 0t2 

END IF 

181 rk6 

END IF 

253 TAO 

» ### neuer Stein *** 

182 NB4 

WEND 

254 qra2 

IF fz>0 THEN 

183 0e2 

NEXT i 

255 6b4 

P=0 

184 ke 

li 4,148,369,229,2,2 

256 67 

WHILE P=0 

185 sY 

sa=INT(RND*(sz+l)) 

257 nH6 

a=INT(RND*12)+l : b=INT(RND*9)+l 

186 AIO 

Kauptschleife: 

258 Gy 

IF st(a,b)=0 THEN st(a,b)=l : ss(sa,c,0)=a : ss(sa,c, 

187 e82 

sa=(sa+l) MOD (sz+1) 


l)=b : P=1 : fz=fz-l 

188 1L 

GOSUB Namein : GOSUB Kaein 

259 cQ4 

WEND 

189 Mi 

FOR i=0 TO 6 

260 nW2 

ELSE 

190 nx4 

beein i : IF gr(i)>40 THEN En=l 

261 KP4 

ss(sa,c,0)=0 : ss(sa,c,l)=0 

191 Wm2 

NEXT i 

262 A32 

END IF 

192 Ka 

q=-l 

263 JLO 

Aktienkauf: 

193 YN 

IF En=l OR Abbr=l THEN 

264 Rk2 

ob=0 : zz=0 : merk=0 

194 jZ4 

li 8,171,365,229,2,2 

265 nb 

WHILE ob=0 AND zz<3 

195 JE 

sc "Wollen Sie das Spiel beenden ?",12,184,2,1,11,0 

266 Dd4 

.pru=0 

196 zo 

PUT (263,172),janein,PSET 

267 cy 

FOR i=0 TO 6 

197 9Y 

WHILE q=-l 

268 p26 

IF gr(i) >0 AND vo(i)>0 AND kap&(sa) > =pre(gr(i))+bo 

198 Jv6 

MW 


(i) THEN pru=l 

199 H6 

IF xx>271 AND xx<357 AND yy>176 AND yy<187 AND cc 

269 m24 

NEXT i 


<>3 THEN 

270 EF 

IF pru=l THEN 

200 ol8 

SOUND 500,1 

271 Zi6 

IF merk=0 THEN 

201 br 

IF xx <312 THEN q=l ELSE q=0:Abbr=0 

272 eB8 

sc "Welche Aktie wollen Sie kaufen ?",23,218,2,1,11 

202 C56 

END IF 


,0 

203 iW4 

WEND 

273 gR 

PUT (299,206),keaus,PSET : merk=l 

204 6M 

li 4,172,365,195,2,2 

274 MF6 

END IF 

205 F82 

END IF 

275 99 

a=-l 

206 Vu 

IF q=l THEN Ende 

276 en 

WHILE a=-l 

207 19 

PUT (8,171),wa,PSET 

277 aC8 

MW 

208 iY 

rew=0 : wer=0 : bar=0 

278 Ip 

IF xx>378 AND xx<629 AND yy>l AND yy<230 AND cc 

209 dy 

FOR i=0 TO 5 


<>3 THEN 

210 1R4 

IF ss(sa,i,0) >0 THEN 

279 pZA 

a=INT((yy-l)/33) 

211 706 

Feldpruefung ss(sa,i,0),ss(sa,i,l) : pruef(i)=0 

280 59 

IF gr(a) >0 AND vo(a)>0 AND kap&(sa) > =pre(gr(a) 

212 zD 

IF neutral >0 AND aktiv=0 AND kett=7 THEN 


)+bo(a) THEN 

213 RS8 

pruef(i)=l : sc CHR$(48+ss(sa,i,l))+CHR$(64+ss(sa,i 

281 LRC 

SOUND 500,3 : vo(a)=vo(a)-l : be(a,sa)=be(a,sa) 


,0)),36+1*57,185,2,1,1,0 


+1 

214 Cz 

PUT (18+i*57,191),sch(130,i),PSET : ver=l 

282 nx 

kap&(sa)=kap8t(sa)-pre(gr(a))-bo(a) : GOSUB Kaei 

215 Pm6 

ELSEIF za>l THEN 


n : beein a 

216 U08 

sc CHR$(48+ss(sa,i,1))+CHR$(64+ss(sa,i,0)),36+1*57, 

283 ZQ 

voein a : zz=zz+l 


185,2,1,1,0 

284 BuA 

ELSE 

217 OG 

no=0 

285 JJC 

a=-l 

218 vD 

FOR j=0 TO 6 

286 YRA 

END IF 

219 FwA 

IF zei(j)=1 AND gr(j)>10 THEN no=no+l 

287 VQ8 

ELSEIF xx>307 AND xx<357 AND yy>210 AND yy<221 

220 118 

NEXT j 


THEN 

221 Xra 

IF no>l THEN pruef(i)=2 : PUT (18+i*57,191) ,sch(l3 

288 sCA 

SOUND 500,3 : PUT (307,210),keein,PSET : ob=l : a 


0,i),PSET : wer=l 


=0 

222 Bu6 

ELSE 

289 bU8 

END IF 

223 b78 

sc CHR$(48+ss(sa,i,l))+CHR$(64+ss(sa,i,0)),36+1*57, 

290 7v6 

WEND 


185,2,1,1,0 

291 114 

ELSE 

224 3W 

bar=bar+l 

292 hm6 

ob=l 

225 ZS6 

END IF 

293 fY4 

END IF 

226 Fy4 

ELSE 

294 Bz2 

WEND 

227 cY6 

PUT (18+i*57,191),sch(l30,i),PSET : pruef(i)=3 : rew= 

295 zi 

li 4,206,365.227,2,2 


rew+1 

296 2N 

: FOR i=0 TO 5 

228 cV4 

END IF 

297 aQ4 

IF pruef(i)=2 THEN 

229 802 

NEXT i 

298 vJ6 

li 4+(ss(sa,i,0)-l)*31,2+(ss(sa,i,l)-l)*l6,27+(ss(sa, 

230 in 

IF rew=6 THEN Ende 


i,0)-l)*31,l4+(ss(sa,i,l)-l)*l6,2,2 

231 Qt 

IF bar=0 THEN sc "Sie können zur Zeit keinen Stein setzen 

299 ZV 

IF fz>0 THEN 


.",26,216,2,1,11,0 : MW : li 6,209,364,220,2,2 :GOTO Aktie 

300 pK8 

P=0 


nkauf 

301 pq 

WHILE P=0 

232 lpO 

« ### Stein setzen *** 

302 WOA 

a=INT(RND*12)+l : b=INT(RND*9)+l 


40 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








PROGRAMM DES MONATS 


303 ZT 

IF st(a,b)=0 THEN st(a,b)=l : ss(sa,i,0)=a : ss(s 

335 NQ 

gr(a)=l : st(ss(sa,c,0),ss(sa,c,l))=a+3 


a,i,l)=b : P=1 : fz=fz-l 

336 at 

FOR i=0 TO 3 

304 L98 

WEND 

337 w54 

IF st(ss(sa,c,0)+lx(i),ss(sa,c,l)+ly(i))=2 THEN 

305 WF6 

ELSE 

338 rM6 

gr(a)=gr(a)+l : st(ss(sa,c,0)+lx(i),ss(sa,c,l)+ly(i)) 

306 du8 

ss(sa,i,0)=0 : ss(sa,i,l)=0 


=a+3 

307 tm6 

END IF 

339 rc 

PUT (2+(ss(sa,c,0)-l+lx(i))*31,l+(ss(sa,c,l)-l+ly(i)) 

308 un4 

END IF 


*16),fa(122,l+a),PSET 

309 Qg2 

NEXT i 

340 QJ4 

END IF 

310 kRO 

GOTO Hauptschleife 

341 wC2 

NEXT i 

3H py 

» GOSUB - Unterprogramme xxx 

342 zo 

PUT (2+(ss(sa,c,0)-l)*31,l+(ss(sa,c,l)-l)*l6),fa(122,l+a) 

312 29 

Namein: 


,PSET 

313 tu2 

PUT (8,150),na,PSET 

343 er 

IF vo(a)>0 THEN be(a,sa)=be(a,sa)+l : vo(a)=vo(a)-l : vo 

314 wO 

x=132-LEN(SpNa$(sa))#4 : COLOR 0,2 : lo x,l62 : pr SpNa$( 


ein a : beein a 


sa) 

344 41 

preein a : grein a : kett=kett+l 

315 R30 

RETURN 

345 vXO 

RETURN 

316 Mm 

Kaein: 

346 zp 

Anbau: 

317 cb2 

PUT (189,150),ka,PSET : a$="$"+STR$(kap&(sa)) 

347 X42 

gr(mer(0)-3)=gr(mer(0)-3)+l : st(ss(sa,c,0),ss(sa,c,l))=m 

318 su 

x=324-LEN(a$)x4 : COLOR 0,2 : lo x,l62 : pr a$ 


er(0) 

319 V70 

RETURN 

348 4N 

PUT (2+(ss(sa,c,0)-l)*31,l+(ss(sa,c,l)-l)*l6),fa(122,mer( 

320 aq 

Neugruendung: 


0)-2),PSET 

321 S32 

sc "Damit kommt es zu einer Neugründung !",37,213,2,1,11, 

349 gl 

IF neutral>0 THEN 


0 

350 o74 

FOR i=0 TO 3 

322 MK 

sc "Geben Sie der neuen Kette einen Namen.",33,225,2,1,11 

351 AJ6 

IF st(ss(sa,c,0)+lx(i),ss(sa,c,l)+ly(i))=2 THEN 


,0 

352 AQ8 

gr(mer(0)-3)=gr(mer(0)-3)+l 

323 w 

a=-l 

353 Ov 

st(ss(sa,c,0)+lx(i),ss(sa,c,l)+ly(i))=mer(0) 

324 QZ 

WHILE a=-l 

354 Dt 

PUT (2+(ss(sa,c,0)-l+lx(i))*31,l+(ss(sa,c,l)-l+ly(i 

325 My4 

MW 


))xi6) ,fa(122,mer(0)-2),PSET 

326 4b 

IF xx>378 AND xx<629 AND yy> 1 AND yy<230 AND cc<> 

355 fY6 

END IF 


3 THEN 

356 BR4 

next i Listing. 

327 bL6 

a=INT((yy-l)/33) 

357 ha2 

end if Steigen Sie mit 

328 kl 

IF gr(INT((yy-1)/33))=0 THEN 

358 Gq 

preein mer(0)-3 : grein mer(0)-3 »QlientOr« in die 

329 Uy8 

SOUND 500,3 : li 33,205,360,229,2,2 

359 910 

Return Welt der Börse ein 

330 ve6 

ELSE 

360 ot 

Fusion: 

331 338 

a=-l 

361 bV2 

li 4,148,369,229,2,2 

332 IB6 

END IF 

362 6R 

sc "Damit kommt es zu einer Kettenfusion.",38,157,2,1,11, 

333 JC4 

END IF 


0 

334 pd2 

WEND 

363 Hu' 

zz=0 


Diskettenlaufwerke 

3 1/2" Laufwerk AMIGA 2000 intern komplett 

mit Einbaukit und Anleitung.DM 159,- 

3 1/2" Laufwerk für alle AMIGAs extern abschaltbar, 

Busdurchführung, AMIGAfarben.DM 229,- 

5 1/4" Laufwerk für alle AMIGAs extern abschaltbar, 
Busdurchführung, 40/80 Tracks, AMIGAfarben.DM 279,- 

Disketten 

3 1/2" NoName 2DD.10 St. DM16,95 

3 1/2" Verbatim Verex 2DD.10 St. DM 25,00 

3 1/2" Sentinel COLOR-DISK.10 St. DM 29,90 

lieferbar in grün, gelb, rot, orange, und weiß 

5 1/4" NoName 2S2D.10 St. DM 5,90 

5 1/4" Verbatim Verex.10 St. DM 14,90 

Staffelpreise auf Anfrage 

Festplatten 


Kapazität 

Speed 

Filecard 

A2000 

A500 

20MB/51/4“ 

65ms 


798,- 

998,- 

20MB/31/2" 

35ms 

898,- 

848,- 

1048,- 

30MB/51/4“ 

65ms 

- 

898,- 

1098,- 

30MB/31/2* 

35ms 

1148,- 

1098,- 

1298,- 

40MB/51/4" 

28ms 

- 

1198,- 

1398,- 

50MB/31/2’ 

35ms 

1398,- 

1348,- 

1548,- 

60MB/51/4" 

28ms 

- 

1398,- 

1598,- 


ausgelieferl. 


tetpiatt 

ALFV2. 


,0 auf Anfrage. 


Autobootmodul für Amiga 

Amiga 2000 Autobootmodul.DM 119,- 

Amiga 500 Autobootmodul.DM 149,- 

(Bitte Festplatten- und Controllertyp angeben) 

Festplatten-Interface.DM 99,- 

Die Adapterplatine paßt den PC-Bus eines Festplatten-Controllers 
an den AMIGA-Bus an. (Bitte Rechnertyp angeben) 

ALF 1.6f Festplattentreiber.DM 98,- 

ALF 2.0 Festplattentreiber.DM 198.- 

MFM-Set 

OMTI 5520B, ALF VI .6, Festplatten-Interface, Kabelsatz.... DM 349,- 
RLL-Set 

OMTI 5527B, ALF VI .6, Festplatten-Interface, Kabelsatz.... DM 369,- 

Software 

X-Copy II.DM 49.00 

X-Copy II mit Hardware-Zusatz.DM 69,00 

Sherlock V2.0 AntiVirusTools.DM 49,00 

Turboprintll.DM 89,00 

RAM-Test für Amiga.DM 24,50 

Quaterback (Festplatten-Backup).DM 119,00 


RAM-Erweiterung AMIGA 500 auf 1MB 

mit Uhr, abschaltbar 

dto. Platine mit Uhr & Schalter ohne RAMs 
dto. Leerplatine mit Stecker 


DM198,- 

DM 79,- 
DM 39,- 

DM 239,- 


RAM-Erweiterung II AMIGA 500 auf 1MB 

Megabittechnologie, mit Uhr, abschaltbar 
dto. Platine mit Uhr & Schalter ohne RAMs DM 79,- 

dto. Leerplatine mit Stecker DM 35,- 

AMIGA-Bremse * der Highscore-Killer * DM 39,50 

- regelt die Geschwindigkeit stufenlos bis zum Stillstand 

- ideal für schnelle Games und Bildschirmfotografie 

BOOT-Selector für Amiga DM 14,50 

wahlweise Booten von DF0: oder DF1: oder DF2: oder DF3: bei 
Bestellung bitte angeben 

Drive-Expander dm 39,- 

- für externe Laufwerke ohne Busdurchführung, einstellbare Lauf¬ 
werksnummer, keine Kabellängenprobleme, abschaltbar bei Verwen¬ 
dung eines beliebigen Boot-Selectors, kann von jedem Laufwerk ge¬ 
bootet werden 

Maus & Joystick-Adapter dm 44,50 

- für gleichzeitigen Anschluß von Maus und Joystick, mit LED-Anzeige, 
alle Maussteuerleitungen elektronisch geschaltet 

Modem Set Discovery 1200C* DM 298,- 

- incl. AMIGA-Anschlußkabel und DFÜ-Software 

Modem Set Discovery 2400C _ DM 448,- 

- incl. AMIGA-Anschlußkabel und DFÜ-Software 

beide Modems sind Exportmodelle ohne Postzulassung! Inbetriebnahme strafbar 

BTX/VTX Decoder mit FTZ-Zulassung DM 248,- 


Trackdisplay A2000 intern DF0: & DF1:.DM 98,- 

(neuer Power-LED Träger mit integrierten 7-Segmentanzeigen) 

Trackdisplay extern DF0: bis DF3:.DM 79,- 

für jedes Laufwerk einstellbar 

Kick ROM .DM49,- 

- Kickstartumschaltplatine für zwei OriginalROMs 

OriginalROM 1.2 oder 1.3.DM 65,- 

Kick-ROM mit einem OriginalROM.DM 98,- 

KickstartEproms 1.2/1.3/Guardian.DM 99,- 

Drucker, Farbbänder, Kabel, Staubschutzhauben und Softhauben 
auf Anfrage 


»PowerFire« Das Superding!.DM 29,50 

- Dauerfeuerinterface für Joystick und Maus 

- optimale Impulsfolge für jedes Game einstellbar 

- Dauerfeuer wird über Feuer- bzw. Maustaste aktiviert 

- einfach zwischen Maus/Joystick und Rechner stecken 

- abschaltbar 


Neu ab Dezember ★ Neu ab Dezember 


RAM-Erweiterung AMIGA 500 auf 2.3 MB DM 698 - 

mit Uhr. abschaltbar, intern! 

dto. Platine mit Uhr & Schalter ohne RAMs DM 198 - 

RAM-Erweiterung AMIGA 2000 DM 848 - 

8 MB mit 2 MB bestückt, autokonfigurierend, einfach durch 
zusätzliche RAMs und Jumper umstecken aufrüstbar. keine 
neuen PALs erforderlich 

dto. Platine teilbestuckt ohne RAMs - DM 498.- 

RAM-Satz für 2 Megabyte DM 498.- 

Kickstartumschaltplatine 3-fach DM 59- 

- für zwei OriginalROMs und eine Epromversion 
Umschaltplatine mit einem Epromsatz DM 155.- 

Umschaltplatine mit einem OriginalROM ' DM 108.- 

Genlock-Interface DM 248 - 

nur Comp^er nur Video/beide Bilder gemischt durchgeführter 
Monitorport. Positiv/Negativ externes Gehäuse 

Professional View 0 

Video-Digitizer der neuen Generation DM 998.- 

On Board RGB-Splitter bereits integriert!! 

On Board Genlock-Interface bereits integriert!! 
Realtime-Digitalisierung in 16 Graustufen. 25 Bilder s ° 
HAM-Modus mit 4096 Farben 

kurze Reaitime Animationen in s/w, Übertragung 3.5 MB s! o 
Alle Bilder und Animationen auf Diskette speicherbar 
für Animationen mind. 1 MB RAM 
unterstützt 1 MB ChipRAM 


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Bonner Straße 37 • 5000 Köln 1 


Telefon: 02 21/3116 06 • Telefax: 02 21/321166 

Mo.-Fr. 10.00-13.30 u. 14.30-18.30, Sa. 10.00-14.00 
Stadtsparkasse Köln, Kto. 6342133, BLZ 37050198 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


41 















































GRAMM DES MONATS 


364 BX 

FOR i=0 TO 6 

434 XR 

vo(mer(i))=vo(mer(i))+tas : beein mer(O) : voei 

365 J04 

IF zei(i)=l THEN mer(zz)=i : zz=zz+l 


n mer(i) 

366 Lb2 

NEXT i 

435 5h 

li 8,202,365,220,2,2 

367 V3 

FOR i=0 TO za-2 

436 SiA 

ELSEIF xx> 129 AND xx<244 AND yy>185 AND yy<19 

368 7x4 

FOR j=i+l TO za-1 


6 THEN 

369 XB 6 

IF gr(mer(j)) >gr(mer(i)) THEN SWAP mer(j),mer(i) 

437 AFC 

SOUND 500,3 : d=l : PUT (129,185),verein,PSET : 

370 Ri4 

NEXT j 


vka=be(mer(i),sa) 

371 Qg2 

NEXT i 

438 Le 

PUT (8,202),ve,PSET : mo 0 : COLOR 0,2 : e=0 

372 sb 

ach=0 

439 CR 

IF vka>9 THEN x=227 ELSE x=231 

373 YB 

FOR i=l TO za-1 „ 

440 Pm 

lo x,2l4 : pr STR$(vka) 

374 9C4 

IF gr(mer(i))=gr(mer(0)) THEN ach=ach+l 

441 oH 

WHILE e< >1 

375 Uk2 

NEXT i 

442 FrE 

MW 

376 qN 

IF ach>0 THEN 

443 zp 

IF xx>282 AND xx<357 AND yy>206 AND yy<21 

377 ZL4 

sc "Welche der Ketten soll bestehen bleiben ?",22,167,2 


6 THEN 


,1,12,0 

444 AzG 

e=INT((xx-282)/26) 

378 oo 

a=-l 

445 rO 

IF e=0 AND vka>0 THEN 

379 JS 

WHILE a=-l 

446 UTI 

SOUND 500,3 : PUT (282,206),mi,PSET : vka 

380 Fr 6 

MW 


=vka-l 

381 xU 

IF xx>378 AND xx<629 AND yy>l AND yy<230 AND cc< 

447 yGG 

ELSEIF e=l THEN 


>3 THEN 

448 1MI 

SOUND 500,3 : PUT (308,206),ok,PSET : d=l 

382 UE 8 

a=INT((yy-l)/33) 

449 kwG 

ELSEIF e=2 AND vka<be(mer(i) ,sa) THEN 

383 zL 

IF zei(a)=l AND gr(mer(0))=gr(a) THEN 

450 3 kl 

SOUND 500,3 : PUT (334,206),pl,PSET : vka 

384 vNA 

SOUND 500,3 : mer(0)=a 


=vka+l 

385 0 X 8 

ELSE 

451 sbG 

ELSE 

386 wwA 

a=-l 

452 8 CI 

e=-l 

387 B48 

END IF 

453 F 8 G 

END IF 

388 C56 

END IF 

454 Rg 

IF vka>9 THEN x=227 ELSE x=231 

389 iW4 

WEND 

455 t 6 

lo x,2l4 : PUT (8,202),ve,PSET : pr STR$(vk 

390 nR 

zz=l 


a) 

391 cy 

FOR i=0 TO 6 

456 IBE 

END IF 

392 Yn 6 

IF zei(i)=l AND i<>mer(0) THEN mer(zz)=i : zz=zz+l 

457 ocC 

WEND 

393 m24 

NEXT i 

458 NT 

be(mer(i),sa)=be(mer(i),sa)-vka : vo(mer(i))=vo 

394 4x 

li 22,159,369,169,2,2 


(raer(i))+vka 

395 JC2 

END IF 

459 YA 

kap&(sa)=kap8c(sa)+(pre(gr(mer(i)))+bo(mer(i)))* 

396 vY 

FOR i=l TO za-1 


vka 

397 yF4 

Praemien mer(i) : li 4,148,369,229,2,2 

460 yF 

GOSUB Kaein : beein mer(i) : voein mer(i) 

398 tC 

t$="Was tun Sie mit Ihren "+AkNa$(mer(i))+"-Aktien ?" 

461 V7 

li 8,202,365,220,2,2 

399 Uv 

x=INT((367-LEN(t$)*8)/2)+4 : sc "Was tun Sie mit Ihren 

462 o5A 

ELSEIF xx>247 AND xx<36l AND yy>185 AND yy<19 


",x,178,2,1,11,0 


6 THEN 

400 4u 

sc AkNa$(mer(i)),x+176,178,2,l,mer(i)+4,0 : sc "-Aktien 

463 J9C 

SOUND 500,3 : d=l : PUT (247,185),behein,PSET : 


?",x+176+LEN(AkNa$(mer(i)))*8,178,2,1,11,0 


ru=l 

401 dM 

FOR j=0 TO sz 

464 QJA 

END IF 

402 Pp 6 

ru=0 

465 wk 8 

WEND 

403 bk 

WHILE be(mer(i),sa) >0 AND ru=0 

466 xl 6 

WEND 

404 S 68 

GOSUB Namein : GOSUB Kaein : FOR k=0 TO 6 : beein k 

467 Ae 

sa=(sa+l) MOD (sz+l) 


: NEXT k 

468 114 

NEXT j 

405 Uq 

d=0 : PUT (8,183),ausber,PSET 

469 wS 

FOR j=l TO 12 

406 HR 

IF vo(mer(0))=0 OR be(mer(i) ,sa) <2 THEN PUT (12,18 

470 HZ 6 

FOR k=l TO 9 


5),tauaus,PSET 

471 Mx 8 

IF st(j,k)=mer(i)+3 THEN 

407 Vq 

WHILE d=0 

472 2yA 

PUT (2+(j-l)*31,l+(k-l)n6),fa(122,mer(0)+l),PSET 

408 hJA 

MW 

473 6 P 

st(j,k)=mer(0)+3 

409 ci 

IF xx> 12 AND xx <126 AND yy>185 AND yy<196 AND 

474 aT 8 

END IF 


vo(mer(0))>0 AND be(mer(i) ,sa) > 1 THEN 

475 AS 6 

NEXT k 

410 IBC 

SOUND 500,3 : d=l : PUT (12,185),tauein,PSET 

476 9Q4 

NEXT j 

411 Sf 

PUT (8,202),ta,PSET : mo 0 : COLOR 0,2 : e=0 

477 nB 

gr(mer(0))=gr(mer(0))+gr(mer(i)) : gr(mer(i))=0 

412 y3 

tas=INT(be(mer(i),sa)/2)#2 : IF tas/2>vo(mer(0 

478 SR 

preein mer(i) : grein mer(i) : kett=kett-l : li 4,148,3 


)) THEN tas=vo(mer(0))#2 


69,229,2,2 

413 9t 

high=tas : IF tas>9 THEN x=227 ELSE x=231 

479 AQ2 

NEXT i 

414 Ly 

lo x,2l4 : pr STR$(tas) 

480 4i 

gr(mer(0))=gr(mer(0))+l : st(ss(sa,c,0),ss(sa,c,l))=mer(0 

415 Or 

WHILE e< >1 


)+3 

416 pRE 

MW 

481 zP 

PUT (2+(ss(sa,c,0)-l)*31,l+(ss(sa,c,l)-l)*l6),fa(122,mer( 

417 ZP 

IF xx>282 AND xx<357 AND yy>206 AND yy<21 


0)+l),PSET 


6 THEN 

482 pR 

IF neutral>0 THEN 

418 kZG 

e=INT((xx-282)/26) 

483 xG4 

FOR i=0 TO 3 

419 9m 

IF e=0 AND tas>0 THEN 

484 JS6 

IF st(ss(sa,c,0)+lx(i),ss(sa,c,l)+ly(i))=2 THEN 

420 Nvl 

SOUND 500,3 : PUT (282,206),mi,PSET : tas 

485 hI 8 

gr(mer(0))=gr(mer(0))+l 


=tas-2 

486 pM 

st(ss(sa,c,0)+lx(i),ss(sa,c,l)+ly(i))=mer(0)+3 

421 YqG 

ELSEIF e=l THEN 

487 Cp 

PUT ( 2 +(ss(sa,c, 0 )-l+lx(i))* 31 ,l+(ss(sa,c,l)-l+ly(i 

422 bwl 

SOUND 500,3 : PUT (308,206),ok,PSET : d=l 


) )*16),fa(122,mer(0)+l),PSET 

423 ZCG 

ELSEIF e=2 AND tas < high THEN 

488 oh 6 

END IF 

424 wCI 

SOUND 500,3 : PUT (334,206),pl,PSET : tas 

489 Ka4 

NEXT i 


=tas+2 

490 qj 2 

END IF 

425 SBG 

ELSE 

491 oT 

preein mer(O) : grein mer(O) : li 4,148,369,229,2,2 

426 iml 

e=-l 

492 SA 

GOSUB Namein : GOSUB Kaein : FOR i=0 TO 6 : beein i : NEX 

427 piG 

END IF 


T i 

428 Tc 

IF tas >9 THEN x=227 ELSE x=231 

493 JvO RETURN 

429 dA 

lo x,2l4 : PUT (8,202),ta,PSET : pr STR$(ta 

494 Pn 

Ende: 


s) 

495 KK2 

li 4,148,369,229,2,2 : sc "Es kommt nun zur Endabrechnung 

430 SIE 

END IF 


! ",58,191,2,1,11,0 

431 OCC 

WEND 

496 zv 

MW : li 4,148,369,229,2,2 

432 mO 

be(mer(i),sa)=be(mer(i),sa)-tas : vo(mer(0))=vo 

497 Kg 

FOR i=0 TO 6 


(mer(0))-tas/2 

498 js4 

IF gr(i) >0 THEN 

433 eZ 

be(mer(0),sa)=be(mer(0),sa)+tas/2 : beein mer(i 

499 186 

Praemien i : li 4,148,369,229,2,2 


) : voein mer(O) 

500 bk 

t$="Der Verkauf der "+AkNa$(i)+"-Aktien bringt:" : x= 


42 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





INT((367-LEN(t$) *8) /2) +4 

501 y7 sc "Der Verkauf der",x,159,2,1,11,0 : sc AkNa$(i),x+l 

28,159,2,1,1+4,0 

502 Zd sc "-Aktien bringt: ",x+128+LEN(AkNa$(i))*8,159,2,1,11 

,0 : y=173 

503 HO FOR j=0 TO sz 

504 vG8 IF be(i,j)>0 THEN 

505 6EA a=be(i,j)*(pre(gr(i))+bo(i)) : kap&(J)=kap&(j)+a 

506 ko t$=SpNa$(J)+": $"+STR$(a) : x=INT((367-LEN(t$)*8 

>/2)+4 

507 JM sc t$,x,y,2,1,11,0 : y=y+10 

508 818 END IF 

509 gx6 NEXT J 

510 D9 MW : li 4,148,369,229,2,2 

511 B44 END IF 

512 hx2 NEXT i 

513 2v FOR i=0 TO sz-1 

514 514 FOR J=i+1 TO sz 

515 u76 IF kap&(j)>kap&(i) THEN SWAP kap&(i),kap&(J) : SWAP 

SpNa$(i),SpNa$(j) 

516 n44 NEXT j 

517 m22 NEXT i 

518 mP zz=0 

519 UI FOR i=l TO sz 

520 N94 IF kap&(0)=kap&(i) THEN zz=zz+l 

521 q62 NEXT i 

522 kz IF zz=0 THEN 

523 lh4 t$="Damit siegt "+SpNa$(0)+" !" : x=INT((367-LEN(t$)*8) 

/2)+4 

524 VB sc t$,x,156,2,1,12,0 : t$="Der Kassenbestand beträgt: 

$"+STR$(kap&(0)) 

525 oK x=INT((367-LEN(t$)*8)/2)+4 : sc t$,x,166,2,1,11,0 

526 pi sc "Auf den nächsten Plätzen folgen:",58,178,2,1,12,0 

527 iS FOR j=l TO sz 

528 956 t$=SpNa$(j)+" mit $"+STR$(kap&(j)) : x=INT((367-LEN( 

t$)*8)/2)+4 

529 ya sc t$,x,179+J*9,2,1,11,0 

530 114 NEXT j 

531 At2 ELSE 

532 ij4 sc "Damit gibt es"+STR$(zz+l)+" Gewinner ! Sie lauten:" 

,35,156,2,1,12,0 

533 6w FOR j=0 TO zz 

534 FB6 t$=SpNa$(j)+" mit $"+STR$(kap&(j)) : x=INT((367-LEN( 

t$)*8)/2)+4 

535 2d sc t$,x,178+j*9,2,1,11,0 

536 704 NEXT j 

537 bO IF zz < sz THEN 

538 U26 sc "Auf den nächsten Plätzen folgen:",58,190+zz*9,2,1 

,12,0 

539 hF FOR j=zz+l TO sz 

540 LH8 t$=SpNa$(j)+" mit $"+STR$(kap&(j)) : x=INT((367-LE 

N(t$)*8)/2)+4 

541 r9 sc t$,x,200+(J-l)#9,2,1,11,0 

542 DU6 NEXT j 

543 ha4 END IF 

544 ib2 END IF 

545 uW MW 

546 21 q=-l 

547 UI li 8,149,340,229,2,2 

548 Im sc "Noch ein Spiel ?",12,184,2,1,11,0 

549 gV PUT (263,172),janein,PSET 

550 qF WHILE q=-l 

551 0c4 MW 

552 yn IF xx>271 AND xx<357 AND yy>176 AND yy<187 AND cc< 

>3 THEN 

553 Vi6 SOUND 500,1 

554 J1 IF xx <312 THEN q=l ELSE q=0 

555 tm4 END IF 

556 PD2 WEND 

557 W1 CLS : COLOR 1,0 : LIBRARY CLOSE 

558 hW " IF q=l THEN 

559 8D4 CLEAR:GOTO Vorbereitung 

560 dM2 ELSE 

561 Va4 IF pfont& THEN CALL CloseFont(pfont&) 

562 0t2 END IF 

563 pkO END 

564 mw Abbruch: 

565 bz2 Abbr=l 

566 Hn BEEP 

567 V7 RETURN 

568 nWO ' *** SUB - Routinen *** 

569 Mm SUB li (xl,yl,x2,y2,c,m) STATIC 

570 Ox ' *** LINE - Befehl *** 

571 7H2 CALL SetAPen&(WINDOW(8),c) 


Amiga for you 


\schem-P f ^ e 9 n feinem Ver- 

\ Theorie P a ^ k ®" npe n trainieren 
\ gnügen. \ a ssen. Folgen-' 

1 oder S'ChP r ^ d behänden 

1 de Themen Vor i a hrts- i 

\ VerKehrsze a ^ lone n, 

l rege'n. Verkeh !»o\orradiragen 

l um^eUtragen. m Totale , 

\ und a»9 erne,n nn ansprechende 

1 Maussteuerung. ch0ice . 

\ Grafik und Muwp» ^g ^ 


\ Technik 


reantord/ 


Hatdwar« 


ltend ' ero mmen < *Ä e ' 

e n Programme • QuiZ 

ifik unterstützt d 

i APe nte . u ® r n e ab t0 Jahren. 

j Erwachsene a 49 _ 

,the 1 Geometrie 49 . 

49, ‘ 

ÄÄ-'SSSS* * 9 - 

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Starke ^^^ach^tati- 
Spiel ’6 aus 49JJ“ n ^ z , e . 
suchen bis t989 

hungen vom A « e | ie hungen 

I gespeichert werden 

1 können e '^ e9 Trette rhautigke't 

l Tipvorschlag. ^d ef h 0 tung 

\ und Tretter «/urden wie 

\ Welche Zahlen wo n SyStemt , p 1 

1 lange nicht ge^Qp m(t erhöhter ] 

\S52S5--rtSr 

\ Hardwareantord^ 


1 nramm könne- . ßlS 200U 

\v, t leo«'a-'^™^ leM cVi<)eo- 

l Filme P'° D 'i'„ u „,e.sw«' 

\ Systeme werd be stimm- 

\\ Anzeigen ^Ägen Krt»- 

l\ rien. Z.B- rw ,c le ndruck. trtas 

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Ilund- und . . 0^9 

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Amiga 500- X-twerken oder 

F^^dMatrixdru^er 

Buchhalter Oß • 

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_Buchung, sparen ; 



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td 6:- DM - 

isssr» 




1 Joystick Competi 

l Mausunterlage 
\ ^O-sKene," 10S* ;5 . 
lÄaalbsc^aobe 
\ Oiskettenboxen 
\ Handy Scannte 40 

\ Dataphon 

\ Rt x .Manager ^ — 


99,- 
49- 
je 79- 
99- , 

119,90 

99,- , 
29,95 

9.90 

9.95 
29,- 
29,- e 

14.95 

17.90 
ab 3,90 

898,- 
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Inükra 

DATEN-TECHNIK 


W. Müller & J. Kramke GbR 
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1000 Berlin 42 (Tempelhol) 
Tel. 030-752 91 50/60 


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[BERLIN] 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


43 
























PROGRAMM DES MONATS 



IF m=0 THEN 

656 WP2 

END IF 

573 DK4 

lo xl,yl : CALL Draw&(WINDOW(8),x2,y2) 

657 dfO 

END SUB 

574 Xx2 

ELSEIF m=l THEN 

658 h8 

SUB beein (k) STATIC 

575 Ch4 

CALL RectFill&(WINDOW(8) ,xl,yl,xl+l,y2) 

659 YW 

• #** Besitz an Aktien eintragen **# 

576 4x 

CALL RectFill&(WINDOW(8),x2-l,yl,x2,y2) 

660 832 

mo 1 : COLOR 0,2 : lo 579,29+k*33 

577 EK 

lo xl,yl : CALL Draw&(WINDOW(8),x2,yl) 

661 HL 

IF be(k,sa)=0 THEN 

578 MU 

lo xl,y2 : CALL Draw&(WIND0W(8) ,x2,y2) 

662 Zf4 

pr ' 

579 wf2 

ELSE 

663 0Z2 

ELSEIF be(k,sa) <10 THEN 

580 p54 

CALL RectFlll&(WINDOW(8),xl,yl,x2,y2) 

664 2w4 

pr STR$(be(k,sa))+" ' 

581 JC2 

END IF 

665 K32 

ELSE 

582 QSO 

END SUB 

666 8n4 

pr STR$(be(k,sa)) 

583 17 

SUB pr (t$) STATIC 

667 ha2 

END IF 

584 ol 

' *** PRINT - Befehl *** 

668 oqO 

END SUB 

585 nA2 

CALL Text&(WIND0W(8),SADD(t$),LEN(t$)) 

669 L5 

SUB Feldpruefung (fx,fy) STATIC 

586 UWO 

END SUB 

670 Af2 

aktiv=0 : neutral=0 : za=0 

587 34 

SUB lo (x,y) STATIC 

671 pl 

FOR i=0 TO 6 : zei(i)=0 : NEXT i 

588 CK 

' *** LOCATE - Befehl (auf Bildpunkt genau) #** 

672 OJ 

FOR i=0 TO 3 

589 JH2 

CALL Move&(WIND0W(8),x,y) 

673 Nh4 

IF st(fx+lx(i),fy+ly(i))=2 THEN 

590 YaO 

END SUB 

674 PP6 

neutral=neutral+l 

591 A5 

SUB sc (t$,x,y,vx,vy,fc,bc) STATIC 

675 tp4 

ELSEIF st(fx+lx(i),fy+ly(i))>2 THEN 

592 Ya 

* *** Schatten erzeugen #*# 

676 v26 

mer(aktiv)=st(fx+lx(i),fy+ly(i)) 

593 Av2 

rao 0 

677 fG 

zei(mer(aktiv)-3)=l : aktiv=aktiv+l 

594 kc 

COLOR bc : lo x+vx,y+vy : pr t$ 

678 sl4 

END IF 

595 ÜA 

COLOR fc : lo x,y : pr t$ 

679 0e2 

NEXT i 

596 egO 

END SUB 

680 Iv 

IF aktiv>1 THEN 

597 7g 

SUB LoadFont (FontName$) STATIC 

681 0P4 

FOR i=0 TO 6 : za=za+zei(i) : NEXT i 

598 zV 

» *** Schrift laden *** 

682 wp2 

END IF 

599 zq2 

IF pfont& THEN 

683 350 

END SUB 

600 9D4 

g&=CloseFont&(pfont&) 

684 Ow 

SUB Praemien (k) STATIC 

601 dW2 

END IF 

685 0C2 

t$=*T>ie Kette "+AkNa$(k)+ • wird nun aufgelöst \" 

602 lü 

IF FontName$="" THEN FontName$="topaz/8" 

686 mn 

x=4+INT((363-(LEN(t$)*8))/2) 

603 ek 

i=INSTR(FontNarae$,"/") 

687 UD 

sc "Die Kette",x,167,2,1,11,0 : sc AkNa$(k),x+80,167,2,1, 

604 ji 

IF i<>0 THEN 


4+k,0 

605 g34 

a$=LEFT$(FontName$,i-l)+".font"+CHR$(0) 

688 MG 

sc " wird nun aufgelöst !",x+80+LEN(AkNa$(k))*8,167,2,1,1 

606 QR 

YSize&=VAL(MID$(FontName$,i+1)) 


1,0 

607 FF 

TextAttr&(0)=SADD(a$) 

689 gs 

anz=0 

608 Jf 

TextAttr&(l)=YSize&*65536& 

690 11 

FOR j=0 TO sz 

609 rL 

p font&=OpenDiskFont&(VARPTR(TextAttr&(0))) 

691 Jn4 

IF be(k, j) >0 THEN vos(anz)=j : anz=anz+l 

610 Al 

IF pfont& THEN 

692 du2 

NEXT j 

611 xD6 

e&=SetFont&(WINDOW(8),pfont&) 

693 wi 

prafir=(pre(gr(k))+bo(k))*10 : prasec=prafir/2 

612 oh4 

END IF 

694 Yg 

fir=l : sec=l 

613 pi2 

END IF 

695 hp 

IF anz>l THEN 

614 wyO 

END SUB 

696 qz4 

FOR j=0 TO anz-2 

615 3r 

SUB MW STATIC 

697 IE6 

FOR l=j+l TO anz-1 

616 C52 

SHARED xx,yy,cc 

698 rI8 

IF be(k,vos(j)) <be(k,vos(l)) THEN SWAP vos(J),vos( 

617 gdO 

1 *** MouseWait *** 


1) 

618 A02 

WHILE MOUSE(O)< =0 : WEND 

699 o76 

NEXT 1 

619 tA 

xx=M0USE(l) : yy=M0USE(2) : cc=POINT(xx,yy) 

700 124 

NEXT j 

620 240 

END SUB 

' 701 w5 

FOR j=l TO anz-1 

621 11 

SUB OnOut (xl,yl,x2,y2,ra) STATIC 

702 Kh6 

IF be(k,vos(j))=be(k,vos(0)) THEN fir=fir+l 

622 Jv 

' **# Schalter ein\aus *** 

703 054 

NEXT j 

623 jl2 

li xl,yl,x2,y2,m,l 

704 u3 

IF anz>2 THEN 

624 Jn 

li xl,y2,x2,y2,l-m,0 

705 306 

FOR j=2 TO anz-1 

625 9f 

li x2-l,yl,x2,y2,l-m,2 

706 0T8 

IF be(k,vos(j))=be(k,vos(l)) THEN sec=sec+l 

626 8A0 

END SUB 

707 s96 

NEXT j 

627 e2 

SUB mo (m) STATIC 

708 MF4 

END IF 

628 2X 

f #** Draw-Modus setzen **# 

709 az 

IF fir> 1 THEN 

629 172 

CALL SetDrMd&(WINDOW(8),m) 

710 bt6 

prafir=INT((prafir+prasec)/fir) 

630 CEO 

END SUB 

711 J04 

ELSEIF fir=l AND sec>l THEN 

631 AU 

SUB grein (k) STATIC 

712 em6 

prasec=INT(prasec/sec) 

632 XH 

' *** Groesse der Kette eintragen *** 

713 RK4 

END IF 

633 h52 

mo 1 : COLOR 0,2 : lo 451,29+k*33 

714 7q2 

ELSE 

634 w6 

IF gr(k)=0 THEN 

715 0R4 

prafir=prafir+prasec 

635 8E4 

pr ' 

716 UN2 

END IF 

636 8w2 

ELSEIF gr(k)<10 THEN 

717 QQ 

FOR j=0 TO fir-1 

637 PK4 

pr STR$(gr(k))+" " 

718 jr4 

t$=SpNa$(vos(j))+", Sie sind Hauptaktionär." 

638 tc2 

ELSE 

719 bq 

x=(363-LEN(t$)*8)/2+4 : sc t$,x,187,2,1,11,0 

639 Bk4 

pr STR$(gr(k)) 

720 C2 

t$="Sie erhalten dafür $"+STR$(prafir)+" Prämie." 

640 G92 

END IF 

721 iy 

x=(363-LEN(t$)*8)/2+4 : sc t$,x,197,2,1,11,0 

641 NPO 

END SUB 

722 ah 

kap&(vos(j))=kap&(vos(J))+prafir 

642 u6 

SUB preein (k) STATIC 

723 3* 

MW : li 4,177,365,200,2,2 

643 ol 

' ### Preis der Kette eintragen *** 

724 9Q2 

NEXT j 

644 4n2 

mo 1 : COLOR 0,2 : lo 459,20+k*33 

725 SG 

IF fir=l AND anz> 1 THEN 

645 sD 

pr "$"+STR$(pre(gr(k))+bo(k)) 

726 yS4 

FOR j=l TO sec 

646 SUO 

END SUB 

727 636 

t$=SpNa$(vos(j))+", Sie sind Zweitaktionär." 

647 m5 

SUB voein (k) STATIC 

728 kz 

x=(363-LEN(t$)*8)/2+4 : sc t$,x,187,2,1,11,0 

648 Hd 

« *## Vorrat an Aktien je Kette eintragen *** 

729 kR 

t$="Sie erhalten dafür $"+STR$(prasec)+" Prämie." 

649 N92 

mo 1 : COLOR 0,2 : lo 579,20+k*33 

730 r7 

x=(363-LEN(t$)*8)/2+4 : sc t$,x,197,2,1,11,0 

650 7i 

IF vo(k)=0 THEN 

731 86 

kap&(vos(j))=kap&(vos(j))+prasec 

651 0U4 

pr * 

732 C5 

MW : li 4,177,365,200,2,2 

652 772 

ELSEIF vo(k) <10 THEN 

733 IZ4 

NEXT j 

653 aw4 

pr STR$(vo(k))+" " 

734 raf2 

END IF 

654 9s2 

ELSE 

735 tvO 

end sub Listing. Steigen Sie mit »Quentor« 

655 MM4 

pr STR$(vo(k)) 

(c) 1990 m&t in die Welt der Börse ein (Schluß) 


44 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








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LISTINGS 


Im RAM sind alle 


Möchten Sie auch gerne Farbe in Ihre Pro¬ 
gramme bringen und Bilder in beliebiger 
Größe verwenden, ohne diese nachladen 
zu müssen? Das Utility »GraU« hilft Ihnen in 
diesem Fall — lesen Sie selbst. 


von Arno Gölzer 


D ie meisten professionellen Programme überraschen im¬ 
mer wieder mit einer hervorragend aufgebauten grafi¬ 
schen Bedieneroberfläche. Auf jedem Schalter (Gadget) 
findet der Anwender ein Symbol (Piktogramm), welches auf die 
Funktion des Schalters schließen läßt. Der Programmname ist in ei¬ 
ner übergroßen, vielfarbigen Schrift gehalten, die man im FONTS:- 
Verzeichnis vergeblich sucht. Große, bildschirmfüllende Grafiken 
erscheinen, ohne daß die LED des Laufwerks auch nur aufblitzt. 

Die Bilder müssen demnach schon im Programm selbst enthal¬ 
ten sein. Aber wie ist das möglich - wie kann man eine von einem 
Zeichenprogramm gespeicherte IFF-Datei in den Quellcode seiner 
eigenen Programme einbinden? - Die Anwort ist einfach: es funk¬ 
tioniert überhaupt nicht! Ein Hilfsprogramm muß her, welches die¬ 
se Dateien in eine für den Assembler, Compiler oder Interpreter ver¬ 
ständliche Sprache übersetzt. Aber was tun, wenn die Grafik nicht 
als IFF-Datei vorliegt, oder man nur einen kleinen Ausschnitt einer 
Grafik verwenden möchte? Wieder eine einfache Antwort - in solch 
einem Fall nimmt man das neue Utility «GraU«, welches beliebige 
Ausschnitte eines Intuition-Bildschirms als UWORD-Array spei¬ 
chert. 

GraU legt den Ausschnitt zwar als C-Quellcode ab, aber eigent¬ 
lich kommt es ja nur auf die Daten selbst an, so daß das Programm 
auch für Basic- oder Assemblerprogrammierer eine wertvolle und 
willkommene Hilfe sein wird. Darüber hinaus enthält der generierte 
Quellcode weitere interessante Informationen über die gesicherte 
Grafik. Schauen wir uns doch einmal einen solchen Quellcode an: 

/* 

\ \ Bilddaten «Pic« - erstellt mit Gölzy's »GraU« 

\ \ - Bild-Tiefe : 1 

\ \ - Bild-Höhe : 5 

\ \ - WORD-Breite : 1 
\ \ - PIXEL-Breite : 16 
#/ 

UWORD ColorTable[2]=( 

Oxddd,0x543 

); 

UWORD Plane.Null[5]={ 

0x3c7c, 

0x0666, 

0xle66, 

0x6666, 

0x3b66 

)i 

Diese Daten wurden aus dem Editor bei der Bearbeitung dieses 
Artikels «herausgeschnitten«. Es handelt sich um das Wörtchen 
«an«. Dem Kommentar des Quellcodes können Sie die Anzahl der 
Bit-Ebenen, die gewählte Höhe des Bildes sowie dessen Breite in 
WORDs und in Pixel entnehmen. Es folgt ein Array, welches die 
Farbenpalette des Editor-Bildschirms enthält. Die Farben lassen 
sich in eigenen Programmen mit der Funktion 

LoadRGB4(VP,ColorTable,2); 

einstellen. Es schließt sich nun für jede Bitplane des Screens ein 
UWORD-Array an. Hier sind die eigentlichen Bilddaten gespei¬ 
chert. In unserem Beispiel ist es nur ein Array, es trägt den Namen 
«Plane.Null«. Weitere Ebenen werden im Array-Namen durchnu¬ 
meriert, also beispielsweise «Plane.Eins«, «Plane.Zwei«, etc. Bis¬ 
lang sind nur Screens mit maximal sechs Bitplanes erlaubt, GraU 
ist jedoch schon für alle acht möglichen gerüstet, man weiß ja nie 
was noch kommt... 


Bilder 

Sollten Sie jetzt neugierig genug sein, starten Sie GraU aus dem 
CLI mit 

RUN GraU 

oder einfach per Mausklick von der Workbench. Das Programm 
meldet sich mit einem Info-Fenster, welches an die wichtigsten 
Funktionen erinnert. Nach der Bestätigung mit < RETURN > ver¬ 
setzt sich GraU in einen «Schlafzustand« und wartet. . 

Ein GraU-Kommando besteht aus der Betätigung einer 
Kommando-Taste zusammen mit der linken Maustaste. Dies mag 
auf den ersten Blick etwas umständlich erscheinen, jedoch läuft 
GraU immer parallel zu anderen Programmen und darf natürlich 
nicht mit deren Kommandos kollidieren. Eine einfache Belegung 
der Funktionstasten mit GraU-Kommandos ist demnach nicht 
zweckmäßig. 

Wie erwähnt, läuft GraU im Hintergrund, manchmal weiß man 
gar nicht mehr, ob das Programm noch oder schon anwesend ist. 
Testen Sie dies, indem Sie die linke Maustaste zusammen mit der 
rechten Amiga-Taste betätigen. Falls das Programm im Hinter¬ 
grund lief, wird es jetzt sofort aktiv und färbt den Hintergrund des 
aktiven Screens für kurze Zeit grün ein. 

Apropos Farbe — haben Sie auch Schwierigkeiten, die richtige 
Farbkombination für Ihre Programme zu finden? Manchmal ent¬ 
deckt man in einem fremden Programm eine für die eigene Anwen¬ 
dung genau passende Farbzusammenstellung — nur welche 
RGB-Werte muß man eintragen? 

Fragen Sie GraU. Drücken Sie < Ctrl > zusammen mit der linken 
Maustaste. Sobald ein neuer Pointer erscheint, können Sie 
< Ctrl > loslassen. Der Punkt unter der Pointerspitze wird inner¬ 
halb des neuen Mauszeigers vergrößert dargestellt, so daß Sie den 
richtigen Eindruck von der Farbe bekommen. Darüber hinaus zeigt 
er Ihnen den richtigen RGB-Wert an. Lesen Sie ihn von links unten 
nach rechts oben ab. Ein Beispiel: 

9 

4 

o 

Dies ist der hexadezimale Wert «049«, der RGB-Wert der him¬ 
melblauen Workbench-Hintergrundfarbe. Nur die Farben des akti¬ 
ven Windows werden dargestellt — auch wenn dieses gerade von 
einem anderen Objekt verdeckt ist. Außerhalb des aktiven Win¬ 
dows zeigt der GraU-Mauszeiger den Wert «000« an. Ihr gewohnter 
Mauszeiger erscheint, wenn Sie die Maustaste loslassen. Wenn Ih¬ 
nen die Farbinformation reicht, können Sie GraU mit der Kombina¬ 
tion < Del > und der linken Maustaste beenden. Vor Programmen¬ 
de leuchtet die Hintergrundfarbe kurzzeitig rot auf — auch falls 
GraU sich wegen Speichermangels einmal selbst beenden mußte. 

Falls Sie jedoch einen Ausschnitt der gerade auf dem Bildschirm 
befindlichen Grafik in Ihren eigenen Programmen verwenden 
möchten, betätigen Sie bitte die linke Amigataste zusammen mit 
der linken Maustaste. Dieses Kommando startet die Hauptfunktion 
des Programms. 


Ausschneiden von Bildteilen 


In der linken oberen Ecke des gerade aktiven Intuition-Screens 
erscheint ein kleines Rechteck. Dieses läßt sich in eine beliebige 
Form bringen, indem Sie es an einer Ecke mit der Maus «erfassen«. 
Drücken Sie hierzu die linke Maustaste — gedrückt lassen — und 
ziehen Sie die Ecke auf die gewünschte Position. Alle vier Ecken 
sind beweglich, so daß sich jeder beliebige Bereich mit dem 
Rechteck «einrahmen« läßt. Sie müssen übrigens nicht genau die 
Ecke treffen, klicken Sie einfach in die Nähe und GraU übernimmt 
den Rest. 

Den Bereich innerhalb des Rechtecks speichert das Programm 
in der oben beschriebenen Form. Betätigen Sie die rechte Mausta¬ 
ste, wenn der zu sichernde Abschnitt sich komplett im Rahmen be¬ 
findet. Wenn es der verbleibende Speicher zuläßt, öffnet sich ein 
Requester, in den Sie einen Dateinamen, unter welchem der Quell¬ 
code gesichert wird, eingeben können. Reicht der Speicher für den 
Requester nicht mehr aus, wird das Bild unter dem Namen 
«Grau.pic« im aktuellen Verzeichnis gespeichert. Der Requester 
verfügt über drei Schalter: «Save«, «Break« und «Sleep«. 


46 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 







L I S T I N G S 


— Save startet den Speichervorgang. Grall speichert den Bereich 
Ebene für Ebene. Eine horizontale Linie zeigt an, wieviel einer Ebe¬ 
ne bereits gesichert wurde. An der Anzahl der Durchläufe erken¬ 
nen Sie bereits, aus wie vielen Bitplanes sich der Screen zusam¬ 
mensetzt. Ist die Grafik abgelegt, erscheint wieder der Requester. 

— Wählen Sie Sleep, wenn Sie keinen weiteren Ausschnitt des 
Screens speichern möchten. GraLI befindet sich danach, wie zu 
Beginn, im Schlafzustand. 

— Break schließt den Requester. Sie können dann den Ausschnitt 
nochmals verändern. 

Bei manchen Programmen erscheint die Grafik nach der Anwahl 
des Sleep-Schalters etwas verändert. Solche Programme sind 
nicht auf das Verdecken des eigenen Screens durch ein fremdes 
Window vorbereitet. Der Bildschirminhalt wird nach dem Schließen 
des GraU-Windows nicht oder nur teilweise restauriert. Aktivieren 
Sie in solch einem Fall die Benutzeroberfläche durch einen Maus¬ 
klick und versuchen Sie ein »Refreshing« auszulösen. Bei »DPaint« 
reicht zum Beispiel das zweimalige Betätigen von <F10>_ 

Wurde der Grafikbereich erfolgreich gespeichert, können Sie 
sich das Ergebnis mit einem Editor ansehen. Bearbeiten Sie die 
Datei entsprechend dem späteren Verwendungszweck. Manchmal 
benötigen Sie nicht alle gespeicherten Bitebenen. Oft, etwa bei der 
Verwendung der Intuition-Images, werden die Ebenen, hinterein¬ 
ander angeordnet, in einem zusammenhängenden Speicherblock 
verlangt. Sorgen Sie dafür, daß sich die Daten vor dem Zugriff 
durch die Graphics-Library im Chip-Memory befinden. Die folgen¬ 
de Funktion erledigt dies für Sie: 


UWORD #MoveToChipMem(src,sze) 

UWORD #src; 

LONG sze; 

( 

UWORD *dst; 

if(!(dst=(UWORD #)AllocMem(sze,MEMF_CHIP))) return 

(NULL); 

CopyMem(src,dst,sze); 

return(dst); 

) 

Die Funktion MoveToChipMem() fordert als Parameter die Adres¬ 
se des Quellbereichs, in unserem Beispiel also »&Plane.Null[0]« 
und dessen Größe, hier »sizeof(Plane.Null)«. Die Funktion liefert, 
wenn noch ausreichend Speicher vorhanden war, die Adresse des 
Chip-Speichers, in dem sich nun die Kopie der Daten befindet. Die 
Adresse benötigen Sie zur Freigabe des Chip-Speichers: 

UWORD #adr; 

LONG sze; 

sze=sizeof(Plane.Null); 

adr=MoveToChipMem(&Plane.Null[0],sze); 

if(adr) FreeMem(adr,sze); 

Nun möchten wir Sie aber nicht mehr länger vom Testen des Pro¬ 
gramms aufhalten — viel Spaß dabei und bei eigenen Program¬ 
men mit toller Grafik! rb 


Programmname: 

GraU 

Computer: 

A500, AI000, A2000 
mit Kickstart 1.2 & 1.3 

Sprache: 

c 

Compiler: 

Aztec-C V3.6 

Aufrufe: 

CC GraU +L 

LN Grau.o -LC32 


Programmautor: Arno Gölzer 


1 r60 

2 XN 

3 K8 

4 bk 

5 QX 

6 4r 

7 s6 

8 Bq 

9 GL 

10 kO 

11 KV 

12 Ci 

13 up 

14 pq 

15 3V 

16 ql 

17 TB 

18 Ei 

19 Qs 

20 JP 

21 EB 

22 hW 

23 bin 

24 or 

25 1Z 

26 Ah 

27 wM 

28 G8 

29 SH 

30 Vm 

31 Tj 

32 Br 


/* cc GraU.c +L ln GraU.o -lc32 »/ 

/* Gölzy's Graphic to UWORD 6654 Kirkel II, 19.10.1989 */ 

# include < intuition/intuitionbase.h> 

#include <graphics/gfxbase.h> 

#inclüde < hardware/intbits.h > 

# include < libraries/dos.h> 

#include < exec/execbase.h > 

#include <exec/Interrupts.h> 

#include < exec/memory.h > 

# include < functions.h> 

#include <stdio.h> 

#de fine IN_GRAU "G»s_GraU" 

#define LEFTDOWN (((»(BYTE *)0xBFE001)&0x40)! =0x40) 
#define KEYBOARD (»(BYTE »)0xBFEC01) 

#define GFLAGS (GADGIMMEDIATEl RELVERIFY) 

((x<0)?(-(x)):(x)) 


49 

57 

51 

115 

192 

14 


#define ABS(x) 

#define CHECK 
#define COL 
#define 0N 
#define OFF 
#define SDSIZE 

# define PFSIZE 

# define MX 
p define MY 
#define VP 
) 

#define AW 
Window)) 

# de fine WP 
#define WX 
#define WY 
SHORT SavePlanes=0; 
es==l »/ 

SHORT Depth,Width,Height; 
*/ 

SHORT ox[4]=( 18,62,62,18 
chteck */ 


/» R-Amiga »/ 

/» CTRL »/ 

/» L-Amiga »/ 

/» DEL »/ 

/* Größe der SpriteDaten »/ 

/* Größe der ImageDaten »/ 
(DWin->MouseX) 

(DWin->MouseY) 

(&IntuitionBase-> ActiveScreen-> ViewPort 

((struct Window »)(IntuitionBase->Active 

(win->RPort) 

(win->MouseX) 

(win->MouseY) 

/» Bereich gesichert: SavePlan 


/* Dimension des Save-Bereichs 


/» X-Eck-Positionen äußeres Re 


/» X-Eck-Positionen inneres Re 
/» Y-Eck-Positionen äußeres Re 
/» Y-Eck-Positionen inneres Re 
61,16, 0,16, 0,0 ];/» Border 


33 0v SHORT ax[4]={ 20,60,60,20 

chteck »/ 

34 KW SHORT oy[4]=( 18,18,62,62 

chteck */ 

35 cB SHORT ay[4]=( 20,20,60,60 

gl chteck »/ 

36 Np SHORT 0Kpairs[]={ 0,0, 61,0, 

-Pairs */ 

37 T2 SHORT Reqpairs[]=(0,0, 246,0, 246,67, 0,67, 0,0 ); 

38 hq SHORT Spairs[]=( 0,0, 210,0, 210,11, 0,11, 0,0 ]; 

39 v5 USH0RT *SDat,*PfDat,IDat[7]=(/» erstellt mit Gölzy's GraU 

I */ 

40 mT4 Oxf800,Oxf000,Oxf000,Oxf800,0x9c00,0x0e00,0x0600 

41 yuO | ; 

42 6M STRPTR Pl[8]={/» Bezeichnung der Planen im generierten Quel 
: ; lcode »/ 

43 jv4 (STRPTR)"Null",(STRPTR)"Eins",(STRPTR)"Zwei", (STRPTR)" 

Drei", 

44 ml (STRPTR)"Vier",(STRPTR)"Fünf",(STRPTR)"Sechs",(STRPTR)" 

Sieben" 

45 2y0 ] ; 

46 sE STRPTR InTxt[6]=(/» Info-Text »/ 

(STRPTR)" - Activate: LAmiga +LMouse\n", 

(STRPTR)" - CheckAct: RAmiga+LMouse\n", 

(STRPTR)" - SaveData: Klick RMouse\n", 

(STRPTR)" - CheckCol: CTRL+LMouse\n", 

(STRPTR)" - QuitGraU: DEL+LMouse\n", 

(STRPTR)"\n\n < RETURN> *\b" 


47 VQ4 

48 Ej 

49 ew 

50 mc 

51 K9 

52 SO 

53 A60 

54 Zd 

55 FQ 


TEXT Error[] ="\n GraU ist bereits aktiv!\n\n"; 

TEXT ITitel[]="\n \033[4m\033[33m Gölzy's \033[3mGraU V 
1.0 \033[0m\n\n\n"; 

56 N5 TEXT WTitle[]="RAW:0/0/250/120/ Graphic to UWORD-Array "; 

57 X2 TEXT Titel[] ="-*- Gölzy's GraU -»-",name[31],undo[31]; 

58 GD ULONG SigNr=0xFFFFFFFF,SigMsk; 

59 QD struct Image Pfeil=(/» Pfeil-Image für Sprite »/ 

60 oS4 0,0,16,7,1,NULL,1,0,NULL 

61 IE0 j; 

62 3L struct Stringinfo Sinfo=( 

63 B54 name,undo,0,31,0,0,0,0,0,0,0,0,NULL 

64 LH0 ]; 

65 8B struct IntuiText IText[6]={/» Requester-/Gadget-Texte »/ 

1, 0,JAM1,70,-10,NULL,(UBYTE »)"Filename:",NULL, 

1, 0,JAMl,l4, 3,NULL,(UBYTE *)"Save",NULL, 

1, 0,JAM1,10, 3,NULL,(UBYTE »)"Break",NULL, 

1, 0,JAM1,10, 3,NULL,(UBYTE »)"Sleep",NULL, 

1, 0,JAM1,45, 6,NULL,Titel,NULL, 

3, 0,JAM1,46, 7,NULL,Titel,&IText[4] 


66 RE5 

67 Kw 

68 Rn 

69 R7 

70 X3 

71 15 

72 TP0 |; 


»GraU« generiert aus Bildschirmausschnitten Quellcode 
für Ihr Programm 


Bitte mit dem Checksummer (Ausgabe 12/89, Seite 60) eingeben. Der Checksummer und dieses Listing befinden sich auf der Programmservice-Diskette dieser Ausgabe (Seite 195) 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


47 










LISTINGS 


73 LP 

struct Border Border[3]=( /» Requester-/Gadget-Border */ 

151 RwO 

|) 

74 ag4 

-l,-l,l,0,JAMl,5,&OKpairs[0], NULL, 

152 7f 

VOID Message(mr,mg,mb) 

75 VQ5 

2, 1,1,0,JAMl,5,&Reqpairs[0],NULL, 

153 MJ4 

SHORT mr,mg,mb; 

76 MU4 

-1,-2,1,0,JAMl,5,&Spairs[0], NULL 

154 snO 

[/» Farbliche Nachricht ausgeben »/ 

77 YUO 

); 

155 FJ4 

SHORT r,g,b; 

78 J1 

struct Gadget Gads[4]={/» GraU - Gadgets */ 

156 4m 

GetCol(0,&r,8cg,&b); 

79 KU4 

NULL,20,30,210,10,GADGHCOMP,GFLAGSl STRINGCENTER,STRGADG 

157 pE 

SetRGB4(VP,0,mr,mg,mb); 


ETl REQGADGET, 

158 Je 

Delay(20); 

80 IE8 

(APTR)&Border[2],NULL,&IText[0],0,(APTR)&Sinfo,0,NU 

159 Xt 

SetRGB4(VP,0,r,g,b); 


LL, 

160 a50 

1 

81 GF4 

&Gads[0],20,45,60,15,GADGHCOMP,ENDGADGETl GFLAGS,BOOLGAD 

161 BA 

VOID CloseW() 


GETI REQGADGET, 

162 5Y 

{/» Speicher zurückgeben */ 

82 qI8 

(APTR)&Border[0],NULL,&IText[1],0,0,1,NULL, 

163 Hf4 

Message(l5,0,0); 

83 Bo4 

&Gads[1],95,45,60,15,GADGHCOMP,ENDGADGETl GFLAGS,BOOLGAD 

164 zl 

FreeBitMap(&BMap,Depth,Width,Height); 


GETl REQGADGET, 

165 qn 

if(SDat) FreeMem(SDat,SDSIZE); 

84 1Q8 

(APTR)&Border[0],NULL,&IText[2],0,0,2,NULL, 

166 yK 

if(SigNr> =0) FreeSignal(SigNr); 

85 Ja4 

&Gads[2],170,45,60,15,GADGHCOMP,ENDGADGETl GFLAGS,BOOLGA 

167 4y 

if(PfDat) FreeMem(PfDat,PFSIZE); 


DGETl REQGADGET, 

168 rk 

if(DWin) CloseWindow(DWin); 

86 Qa8 

(APTR)&Border[0],NULL,&IText[3],0,0,3,NULL 

169 WX 

if(GfxBase) CloseLibrary(GfxBase); 

87 ieO 

].• 

170 E3 

if(IntuitionBase) CloseLibrary(IntuitionBase); 

88 Xw 

struct Requester Req={/» GraU - Requester »/ 

171 Ca 

exit(O); 

89 B84 

NULL,10,10,250,70,0,0,&Gads[3],&Border[1], 

172 mHO 

) 

90 gm 

&IText[5],0,0,NULL,NULL,NULL,NULL,NULL 

173 VW 

VOID OpenW() 

91 miO 

); 

174 UH 

{/* Vorbereitungen für den Programmablauf */ 

92 Pv 

struct NewWindow nwin={/» Copy-Window »/ 

175 eb4 

if(!(IntuitionBase=(struct IntuitionBase ») /» Librarie 

93 944 

0,0,0,0,-1,-1,MOUSEBUTTONSl GADGETUP, 


s öffnen »/ 

94 wu 

ACTIVATEl BORDERLESSl RMBTRAP,NULL,NULL, 

176 vc8 

OpenLibrary( "intuition.library^O))) CloseW(); 

95 2p 

.NULL,NULL,NULL,0,0,0,0,CUSTOMSCREEN 

177 C34 

if(!(GfxBase=(struct GfxBase *) 

96 rnO 

); 

178 NC8 

OpenLibrary("graphics.library",0))) CloseW(); 

97 iM 

extern struct ExecBase »SysBase; 

179 ec4 

if((SigNr=AllocSignal(-l))<0) CloseW(); /» Signal allo 

98 XO 

struct IntuitionBase »IntuitionBase; 


kieren »/ 

99 c9 

struct GfxBase »GfxBase; 

180 vF 

if(!(Task=FindTask(NULL))) CloseW(); /» eigene Task-Str 

100 Ee 

struct Screen »Screen; 


uktur ermitteln #/ 

101 8x 

struct Window #DWin; 

181 Fb 

Interrupt.is_Node.ln_Type=NT_INTERRUPT;/» init. der Int 

102 ed 

struct RastPort #RP,SP; 


errupt-Struktur »/ 

103 11 

struct Task »Task; 

182 nj 

Interrupt.is_Node.ln_Name=IN_GRAU; 

104 JI 

struct BitMap BMap,KMap,SMap; 

183 uh 

Interrupt. is_Node. lnj’ri =0; 

105 3d 

struct Interrupt Interrupt; 

184 W1 

Interrupt.is_Data=NULL; 

106 P4 

/» Funktionen »/ 

185 tR 

Interrupt.is_Code=IntFunc; 

107 7i 

VOID FreeBitMap(bm,d,w,h) 

186 86 

SigMsk=l< <SigNr; /» Signal-Maske errechnen #/ 

108 MF4 

struct BitMap *bm; 

187 uN 

if(!(PfDat=(USHORT »)AllocMem(PFSIZE,MEMF_CHIP))) Close 

109 qX 

SHORT w,h; 


w(); 

110 5yO 

(/» Planen der bezeichneten BitMap freigeben */ 

188 3h 

CopyMem(IDat,PfDat,PFSIZE); 

111 EF4 

REGISTER SHORT i; 

189 Pk 

Pfeil.ImageData=PfDat; 

112 nG 

for( i=0; i< d; i++) { 

190 3F 

if(!(SDat=(USHORT »)AllocMem(SDSIZE,MEMF_CHIPl MEMF.CLEA 

113 sB8 

if(bm-> Planes [i]) FreeRaster(bm->Planes[i],w,h); 


R))) CloseW(); 

114 qM 

bm-> Planes [i]=NULL; 

191 xH 

InitBitMap(&SMap,1,16,92); /* BitMap für SpriteDaten an 

115 rM4 

) 


legen */ 

116 sNO 

) 

192 93 

SMap.Planes[0] =( PLANEPTR)&SDat[2] ; 

117 Id 

SHORT GetBitMap(bm,d,w,h) 

193 bw 

InitRastPort(&SP) ;/» RastPort zur Ermittlung der Sprite 

118 WP4 

struct BitMap »bin; 


Daten anlegen */ 

119 Oh 

SHORT w,h; 

194 Zk 

SP.BitMap=&SMap; 

120 D90 

(/» bezeichnete BitMap und BitPlanen initialisieren »/ 

195 e7 

SetDrMd(&SP,JAM1) ; 

121 0P4 

REGISTER SHORT i; 

196 N3 

SetAPen(&SP,l) ; 

122 2U 

InitBitMap(bra,d,w,h); 

197 xV 

RectFill(&SP,0,60,15,91); 

123 yR 

for (i=0; i < d ; i++) ( 

198 ChO 

) 

124 CR8 

if( ! (bm-> Planes[i] = (PLANEPTR)AllocRaster(w,h) )) re 

199 mS 

VOID GetWinO 


tum(O); 

200 OY 

[/* Kopie des aktuellen Arbeitsbildschirms erstellen */ 

125 FN 

BltClear(bm->Planes[i],RASSIZE(w,h),0); 

201 gh4 

REGISTER SHORT i; 

126 2X4 

) 

202 eE 

ULONG Lock=LockIBase(0) ; 

127 aW 

return(l) ; 

203 2x 

Screen=nwin.Screen=IntuitionBase->ActiveScreen; 

128 4Z0 

) 

204 JP 

UnlocklBase(Lock) ; 

129 SL 

VOID IntFuncQ 

205 SW 

Width =nwin. Width =Screen-> Width; 

130 US 

[/» Interrupt-Funktion »/ 

206 bc 

Height=nwin.Height=Screen- > Height ; 

131 4f4 

int_start() ; 

207 7G 

Depth =Screen-> BitMap. Depth; 

132 MU 

if (LEFTDOWN) Signal(Task,SigMsk) ; 

208 SJ 

if(!GetBitMap(&BMap,Depth,Width,Height)) CloseW(); 

133 7M 

int_end(); 

209 i2 

BltBitMap ( &Screen- > BitMap,0,0,&BMap,0,0, W idth,Height,0 

VO 

•l'- 

> 

o 

) 


xC0,0xFF,NULL); 

135 71 

VOID WaitSig() 

210 OS 

if(!(DWin=OpenWindow(&nwin))) CloseW(); 

136 U6 

(/» Warte auf Signal der Interrupt-Funktion #/ 

211 ig 

RP=DWin-> RPort; 

137 UL4 

AddIntServer(INTB_VERTB,&Interrupt); 

212 15 

BltBitMap(&BMap,0,0,&Sc reen-> BitMap,0,0,Width,Height,0 

138 IN 

SetSignal(0,-l); 


xC0,0xFF,NULL); 

139 Rh 

Wait(SigMsk); 

213 m5 

FreeBitMap(&BMap,Depth,Width,Height); 

140 10 

RemlntServer(INTB_VERTB,&Interrupt); 

214 SxO 

) 

141 HmO 

! 

215 aß 

ULONG GetMessage(win,code,id) 

142 IQ 

SHORT GetCol(nr,r,g,b) 

216 hY4 

struct Window *win; 

143 0W4 

SHORT nr,»r,»g,»b; 

217 wA 

USHORT *code,#id; 

144 3v0 

(/* Lies R/G/B - Werte eines Farbregisters »/ 

218 B50 

{/# Intuition-Message lesen */ 

145 6c4 

SHORT col; 

219 Au4 

struct IntuiMessage *msg; 

146 2G 

col= GetRGB4(VP->ColorMap,nr); 

220 cf 

ULONG class=0; 

147 Sy 

*r = (col> >8)&15; 

221 IG 

if(msg=(struct IntuiMessage *)GetMsg(win-> UserPort))( 

148 kl 

*g = (col> >4)&15; 

222 Ab8 

class=msg-> Class; 

149 GJ 

»b = col&15; 

223 HP 

if(code) *code=msg->Code; 

150 AS 

retum(col); 

224 1B 

if(id) »id =(((struct Gadget »)msg->IAddress)- 


48 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 










LISTINGS 




>GadgetID); 

308 yT8 

} 


225 Vd 

ReplyMsg(msg); 

309 zU4 

} 


226 e94 

) 

310 OVO 

) 


227 ID 

else{ 

311 01 

BOOL CheckReqO 


228 d98 

if(code) *code=0; 

312 Fi 

(/* Requester-Gadgets auswerten */ 


229 xm 

if(id) *id =0; 

313 t94 

SHORT reqclear=0,id,br=0; 


230 iD4 

) 

314 8B 

ULONG class=0; 


231 le 

retum(class); 

315 3i 

while(!reqclear)( 


232 kFO 

} 

316 U78 

class=GetMessage(DWin > 0,&id); 


233 HI 

VOID Rect() 

317 WB 

if(class==GADGETUP) { 


234 68 

{/* Zielbereich-Rechteck zeichnen */ 

318 h6C 

switch(id)( 


235 EF4 

REGISTER SHORT i; 

319 oFG 

case 1:[ /* save */ 


236 mF 

SetDrMd(RP,COMPLEMENT); 

320 ZZK 

SavePlanes=reqclear=l; 


237 nt 

Move(RP,ax[0],ay[0]+l); 

321 6F 

break; 


238 pM 

for(i=3;i>=0;i—) Draw(RP,ax[i],ay[i]); 

322 ChG 

} 


239 JJ 

Move(RP,ox[0],oy[0]+l); 

323 Qh 

case 2:( /* break */ 


240 RQ 

for(i=3;i>=0;i—) Draw(RP,ox[i],oy[i]); 

324 ivK 

reqclear=l; 


241 tOO 

] 

325 AJ 

break; 


242 3g 

VOID PChar(c,xpos,ypos) 

326 GIG 

) 


243 a04 

BYTE c; 

327 an 

case 3:{ /* sleep */ 


244 Z9 

SHORT xpos,ypos; 

328 UFK 

br=reqclear=l; 


245 P20 

(/* ein Zeichen auf SpriteDaten-RastPort ausgeben #/ 

329 EN 

break; 


246 d04 

Move(&SP,xpos,ypos+SP.TxBaseline); 

330 KpG 

) 


247 iN 

Text(&SP,&c,l); 

331 hB 

default:break; 


248 OVO 

) 

332 MrC 

) 


249 Oc 

SHORT GetEdge(mx,my) 

333 Ns8 

) 


250 194 

SHORT mx,my; 

334 Ot4 

} 


251 MwO 

[ /* die nächste Zielbereich-Ecke ermitteln */ 

335 7c 

return(br); 


252 VW4 

REGISTER SHORT i; 

336 QvO 

) 


253 EJ 

SHORT nr=-l,w=0,min=1000; 

337 M8 

BOOL SaveQ 


254 XE 

for(i=0; i<4; i++)( 

338 nm 

{/* Zielbereich als UWORD-Array sichern */ 


255 p88 

w=ABS(ax[i]-mx)+ABS(ay[i]-my); 

339 w64 

REGISTER SHORT z,pl,i,j,k,l>w,width; 


256 ae 

257 pnC 

if(w<=rain){ 

min=w; 

340 oY 

SHORT x=ax[0]+l,y=ay[0]+l,w=ax[l]-ax[0]-l,h=ay[3]-ay[0] 

-l; 


258 vh 

nr =i; 

341 c9 

SHORT ac=l< <Depth,br; 


259 Bg8 

) 

342 Pq 

UWORD *adr; 


260 Ch4 

) 

343 SB 

. TEXT str[10]; 


261 hO 

return(nr); 

344 gw 

FILE ^file; 


262 EjO 

} 

345 Nu 

while(l){ 


263 Oü 

VOID DrawRectO 

346 Xv8 

br=l; 


264 WQ 

{/* Zielbereich verändern #/ 

347 pY 

SavePlanes=0; 


265 5H4 

REGISTER SHORT nr,x=MX,y=MY; 

348 65 

if(!Request(&Req,DWin)){ 


266 yy 

nr=GetEdge(x,y); 

349 upC 

strcpy(name,"GraU.pic"); 


267 UY 

while(LEFTDOWN) ( 

350 gw 

DisplayBeep(O); 


268 438 

if((MX!=x) 11 (MY!=y))( 

351 J2 

br=SavePlanes=l; 


269 cOC 

x=MX; 

352 gB8 

) 


270 kY 

y=MY; 

353 KF 

elsef 


271 nD 

Rect(); 

354 OHC 

Delay(5); 


272 P7 

switch(nr)( 

355 bg 

ActivateGadget(&Gads[0],DWin,&Req); 


273 HOG 

case 0:{ 

356 Hp 

br=CheckReq(); 


274 QjK 

if(x> (ax[l]-l6)) x=ax[l]-l6; 

357 1G8 

] 


275 1H 

if(y>(ay[3]- D) y=ay[3]- 1; 

358 OZ 

if(ISavePlanesl 1 br) break; 


276 mb 

ax[0]=ax[3]=x-l; 

359 zb 

if(strlen(name)==0) continue; 


277 mm 

ay[0]=ay[l]=y-l; 

360 gl 

ww=w5&l6? (w/16) +1: w/16; 


278 PY 

break; 

361 W2 

width=ww*l6; 


279 VOG 

} 

362 DP 

if(!GetBitMap(&KMap,Depth,width,h))( 


280 QA 

case 1:( 

363 t9C 

DisplayBeep(O); 


281 tTK 

if(x< (ax[0]+l6)) x=ax[0]+l6; 

364 pD 

br=l; 


282 pO 

if(y> (ay[3]~ D) y=ay[3]- 1; 

365 ox 

break; 


283 ia 

ax[l]=ax[2]=x+l; 

366 uP8 

) 


284 sx 

285 Vf 

ay[l]=ay[0]=y-l; 

break; 

367 rü 

BltBitMap(&Screen-> BitMap,x,y,&KMap,0,0,w,h,OxCO,0 
xFF,NULL); 


286 c7G 

) 

368 SE 

if (file=fopen(name, "w*)){ 


287 ZK 

case 2:( 

369 UCC 

fprintf(file, m /*\n\\\\\t m ); 


288 OaK 

289 yu 

if(x< (ax[0]+l6)) x=ax[0]+l6; 
if(y<(ay[0]+ D) y=ay[0]+ 1; 

370 az 

fprintf(file, ''Bilddaten Jts - erstellt mit Göl 
zy's GraUNn^jUame); 


290 ol 

291 C4 

ax[2]=ax[l]=x+l; 

ay[2]=ay[3]=y+l; 

371 ng 

fprintf(file,"\\\\\n\\\\\t- Bild-Tiefe : %d\n 

",Depth); 


292 dm 

break; 

372 AI 

fprintf(file,*\\\\\t- Bild-Höhe : *d\n*,h); 


293 jEG 

1 

373 19 

fprintf(file,*\\\\\t- WORD-Breite : *d\n w ,ww); 


294 1U 

case 3'[ 

374 jC 

fprintf(file, *\\\\\t- PIXEL-Breite : *d\n*/\n". 


295 14K 

if (x> (ax[l]-l6)) x=ax[l]-l6; 


width); 


296 51 

if(y< (ay[0]+ 1)) y=ay[0]+ 1; 

375 rd 

fprintf(file,"UWORD ColorTable[*d]=(\n",ac); 


297 48 

ax[3]=ax[0]=x-l; 

376 oK 

for(i=0;i<ac;){ 


298 IF 

ay[3]=ay[2]=y+l; 

377 nLG 

; for(j=0;i<ac&&j <8;i++,j++)[ 


299 kt 

300 qLG 

break; 

\ } 

378 WNK 

sprintf (str, "Ox5C3x ", GetRGB4 (Screen- > Vi 
ewPort.ColorMap,i)); 


301 Dh 

302 sNC 

default:break; 

: } 

379 ms 

for(z=0;str[z];z++) if(str[z]==' ') str 
[z]='0'; 


303 TR 

304 NP 

305 Ve 

306 or 

ox[0]=ox[3]=ax[0]-2; 

ox[l]=ox[2]=ax[l]+2; 

°y[0]=oy[l]=ay[0]-2; 

°y [2] =oy [3] =ay [2] +2; 

380 hq 

fprintf(file,"*c$s",J?»' \0 1 :''\t»,str); 
if(iU(ac-l)) fprintf (file,","); 


»Grall« 

generiert aus Bildschirmausschnitten Quellcode 


Rect(); 

für Ihr Programm (Fortsetzung) 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


49 







L I S T I N G S 


382 AfG 

383 Gk 

384 ChC 

385 pr 

386 Cf 

387 nE 

388 3sG 

389 ul 

390 na 

391 H2K 

392 Y9 

393 0U 

394 IVO 

395 UVS 

396 qv 

397 PuO 

398 So 

399 6C 

400 3D 


) 

fprintf (file, "\n"); 

) 

fprintf(file,") An"); 

SetDrMd(RP,COMPLEMENT); 
for(pl=0;pl< Depth;pl++) [ 

adr=(WORD *)KMap.Planes[pl]; 

fprintf(file, "WORD Plane.$s[#d]=(\n",Pl[pl 

],ww*h); 

for(j=0; j <h; j++)( /* Höhe */ 
Move(RP,ax[0]+l,ay[0]+j); 
Draw(RP,ax[l]-l,ay[l]+j); 
for(k=l=0;k<ww;k++,l++){/* Breite */ 
if(l>9){ 

1=0; /* zu breit #/ 

fprintf (f ile, "\n\t"); 

) 

sprintf (str, "0x£4x ", adr[J *w+k]); 
for(z=0;str[z];z++) if(str[z)==' ') 
str[z]='0'; 

fprintf(file, "J6c5&s",k?'\0': *\t' ,str 

); 

if(k!=(ww-l)) fprintf(file,","); 

) 

if (j1=(h-l)) fprintf(file,", "); 
fprintf (file, "\n "); 
Move(RP,ax[0]+l,ay[0]+j); 
Draw(RP,ax[l]-l,ay[l]+j); 


401 Cf 

402 UzK 

403 gU 

404 b5 

405 VG 

406 mN 

407 Z4G 

408 CE 

409 b6C 

410 Ct 

411 d88 

412 HC 

413 hxC 

414 bk 

415 hC8 

416 iD4 

417 3m 

418 Sx 

419 IGO | 

420 c8 VOID Getlmage() 

{/* Position der Zielbereichs-Ecken verändern #/ 

SHORT Quit=0; 

USHORT code=0; 

ULONG class=0; 
struct Window *win; 

GetWin(); 

Rect(); 
while(!Quit){ 

WaitPort(DWin-> UserPort); 
while(class=GetMessage(DWin,&code,0)) [ 
if(clas s==M0USEBUTT0NS) ( 

if(code==MENUDOWN) if(Save()) Quit=l; 

if(code==SELECTD0WN) DrawRect(); 

I 


fprintf(file, "J ;\n"); 

j 

fclose(file); 

] 

else{ 

DisplayBeep(O); 

break; 

) 

) 

FreeBitMap(&KMap,Depth,width,h); 
return(br); 


421 w4 

422 oZ4 

423 Ow 

424 ux 

425 4v 

426 31 

427 Jj 

428 7C 

429 2e8 

430 Uo 

431 3zC 

432 rPG 

433 Dk 

434 OVC 

435 1W8 

436 2X4 

437 Oh 

438 Wv 

439 14 

440 MT 

441 7c0 

442 p6 

443 2m4 

444 RFO 

445 qG4 

446 vd 

447 0X8 

448 js 

449 Fk4 

450 kW 

451 HmO ) 

452 HU VOID AExists() 

|/* Fehlermeldung */ 

struct FileHandle *win; 
if(win=Open(WTitle,MODELNEWFILE)) ( 
Write(win,ITitel,strlen(ITitel)); 
Write(win,Error,strlen(Error)); 
Write(win,InTxt[5],strlen(InTxt[5])); 
CloselWin(win); 


] 

FreeBitMap(&BMap,Depth,Width,Height); 
CloseWindow(DWin); 

DWin=NULL; 

RemakeDisplayO; 

) 

VOID CloselWin(win) 

struct FileHandle *win; 

{/* Schließe nach <RETURN> das Info-Window #/ 
BYTE c; 

while(c!=OxOD)( 

while(!WaitForChar(win,l)); 
Read(win,&c,l); 

) 

Close(win); 


453 3a 

454 Dx4 

455 EK 

456 Ri8 

457 7r 

458 Rc 

459 9o 

460 Qv4 

461 sG 

462 SxO j 


463 DV 

464 6X 

465 Sk4 

466 P9 

467 QW 

468 du8 

469 bd 

470 Kz 

471 b64 

472 c70 

473 60 

474 ri4 

475 fiO 

476 784 

477 PV 

478 wi 

479 Bv 
48C vz 

481 nk8 

482 GX 

483 TSC 

484 BK 

485 je 

486 cm 

487 4k 

488 il 

489 Gh 

490 qY 

491 AxG 

492 Np 

493 xSC 

494 kX 

495 wS 

496 0V8 

497 1W4 

498 zb 

499 TI 

500 4Z0 

501 LZ 

502 2V 

503 Jx4 

504 LC 

505 Vy 

506 Ef 

507 uN 

508 H18 

509 SS4 

510 H8 

511 8i 

512 rH 

513 R78 

514 Gy 

515 K5C 

516 TYG 

517 GP 

518 MrC 

519 Bw 

520 4UG 

521 KT 

522 QvC 

523 Qe 

524 YfG 

525 ac 

526 PY 

527 VOC 

528 ux 

529 ZYG 

530 Cf 

531 Ud 

532 a5C 

533 xR 

534 c78 

535 d84 

536 qO 

537 fAO \ 
(C) 1990 


VOID GraUInfo() 

(/* Start-Info's */ 

SHORT i; 

struct FileHandle *win; 

if(win=0pen(WTitle,MODE_NEWFILE)) ( 

Write(win,ITitel,strlen(ITitel)); 
for(i=0;i<6;i++) Write(win,InTxt[i],strlen(InTxt[i 
])); 

CloselWin(win); 

J 

) 

VOID ViewCol(win) 

struct Window *win; 

{/* zeige die Farbe unter dem Pointer */ 

REGISTER SHORT i; 

SHORT r,g,b,R,G,B,new=-l,old=0; 

TEXT col[5]; 

GetCol(19,&R,&G,&B); 
while(LEFTD0WN)[ 

new=GetCol(ReadPixel(WP,WX,WY),&r,&g,&b); 
if(new!=old){ /* neue Farbe unter Pointer */ 
old=new; 

sprintf (col, "Wx5Sx",r,g,b); 

SetAPen(&SP,0); /# Sprite zeichnen #/ 
RectFill(&SP,0,0,15,59); 

SetAPen(&SP,l); 

DrawImage(&SP,&Pfeil,0,l); 
for(i=0;i<3;i-H-) PChar(col[i],i*4,2+(2-i)*10); 
for(i=29;i>=0;i—)(/* Zeichnung -> SpriteDate 
n */ 

SDat[2+i*2]=SDat[2+i]; 

SDat[2+i]=0; 

) 

SetRGB4(VP,19,r,g,b);/* Farbe unter Pointer ver 
großem */ 

SetPointer(win,SDat,46,l6,-l,-l); /* Sprite akt 
ivieren #/ 


SetRGB4(VP,19,R,G,B); 

ClearPointer(win); 

) 

VOID main() 

( 

BOOL running=TRUE; 
struct Window *win; 

struct List *list=(struct List *)SysBase->IntVects[INT 

B_VERTB].iv_Data; 

struct Node *node=list-> lh_Head; 

do{ /* ist GraU bereits aktiv ? */ 

if(strcmp(node->ln_Name,IN_GRAU)==0) AExists(); 

] while (node=node-> lruSucc); 

GraUInfo(); 

OpenW(); 
while(running)( 

WaitSigO; /* warten auf linke Maustaste */ 
switch(KEYBOARD)[ /* Taste dabei gedrückt? */ 

case 0N:( /# GraU aktivieren #/ 

GetlmageQ; 
break; 

1 

case 0FF:( /* GraU beenden #/ 
running=FALSE; 
break; 

) 

case CHECK:[ /* GraU aktiv? */ 

Message(0,15,0); 
while(LEFTDOWN); 
break; 

) 

case C0L:( /* Farbe unter Pointer */ 
if(!(win=AW)) break; 

ViewCol(win); 
break; 


) 

default:break; 


) 

CloseW(); 


M&T 


exit(O); 


»GraU« generiert aus Bildschirmausschnitten Quellcode 
für Ihr Programm (Schluß) 


Bitte mit dem Checksummer (Ausgabe 12/89, Seite 60) eingeben. Der Checksummer und dieses Listing befinden sich auf der Programmservice-Diskette dieser Ausgabe (Seite 195) 

50 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





GoGold XJi^ion 

nrä<;pntiprt 


Amiga Desktop Publishing 

PageStream Nm- 398 .-- 

Version 1.8 mit deutschemText-Import 


Bestellungen bitte schriftlich oder telefonisch an Gold Vision. Kurfürstendamm 64-65, 1000 Berlin 15. Tel. 030/88 33 505. 
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Infos und Katalog gegen frankierten Rückumschlag 1 Handleranfragen erwünscht 1 _ 



Der PostScript- 
Interpreter für den Amiga 


PixelScript ermöglicht es Ihnen PostScript-Dateien auf Ihrem 
grafikfahigen PreTerences-Drucker in der höchsten Auflösung 
auszugeben Helvetica- und Times-Kompatible Fonts werden mitgeliefert. 
Intuition-Benutzeroberfläche, ausführliches deutsches Handbuch ! 


Font-Disks für PageStream je DM 89.-- 

Disk 1: 

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äcganu. Roman Bookface, West Side 
Avant Garde. Bookman. Chancery 
Courier, Palatino, 
roXAEa0x&1233nOIY (Symbols) 

Disk 5: Schoolbook. Helvetica Narrow. 

O +X £•♦./ (Dingbats) 

Disk 6: <f»k speak f.asY. 5TENC3L CAPS 

Disk 7: HARS ÖNK. •»»■AU.lf.PWHf 

Disk 8: Autoßahn. £««* SmI^I. 

Oö*¥ti*m9.r CfHJIA#(Crackers) 
Disk 9: Bodini, Quackant. 

Disk 10: Meteor. COLLEGE. ticr»U*»*lli 

Disk 11 : Bengal. T re Ula. Uni cot 
Disk 12: M(0, Qa ctr,*** 

Disk 13: Koala MUTTiE 

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GoldCOMMAIMdER 

Die CU-Erwetterung mit 
Mausunterstützung I 
Die Intuition-Anbindung für das CU ! 

■ T SÄ&?i ßaenxcscun. 

Kommando-Zeile übernommen werden 
Programme können Sie nun durch einmaliges 
Ankicken starten Aufwendiges Abtippen 
enttarn' 

- Mulbsetekt-Funktion zur Anwendung von 

komplexen Kommandos aut Gruppen von 
Dateien (z B ’rename dlO* dtO: * backup - ) 

- Erstellen Sie s«ch Ws zu 16 Menüs mit den 

wichtigsten Betehlen oder Kommandofolgen 
(z B Compiler-Aufruf) 

- installieren Sie Gadgets für weitere Befehle 

- Änderung der FenstergröSe durch Tastendruck 

- Positionierung des Cursors mit der Maus. 

- Belegung der Funktionstasten 

Deutsches Handbuch Nlif DM 49.80 


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Jetzt in der Version 1.2 !!! Nur DM 39.80 
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Die Daten 

Bis zu 736 x 568 Punkte Workbench. bis zu 92 Zetchen/Zeile. einfache 
Installation und Bedienung durch 
grafische Benutzeroberfläche.; 
resetfest, bis zu 16 Farben, beliebiges : 

Aus - und Einschalten, manuelle j: 

Positionierung (z.B. für Fitcker-Fixer) 
möglich, volle Mausunterstutzung 
Deutsches Handbuch und Software in 
stabiler Kunststoffkassette 



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3,5" Amiga Extern 

Formsch. Metallgehäuse helle Front, 

880 KB durchgef. Port, 
mit Schraubverr. abschaltbar 

3,5" Amiga Intern 

Komplett mit Einbausatz und Anleitung 

3,5" Intern für Amiga 500 

5,25" Amiga Extern 

Formsch. Metallgehäuse helle Front. 

40/80 Spur, durchgef. Port 
mit Schraubverr. abschaltbar 

3,5" Atari ST Extern 

wie oben, 720 KB. 2x80 Spur. eig. Netzteil 

5,25" Atari ST Extern 

wie oben, 720 KB, 40/80 Spur. eig. Netzteil 


SPEICHERERWEITERUNGEN 

512 KB RAM f. Amiga 500, Uhr abschaltbar 
1,8 MB RAM ». Amiga 500, Uhr abschaltbar 
2 MB PROFEX SE 2000, Bus. absch. 

2 MB Box Extern, 

z. Zt. auch teilbestückt mit 512 K und 

1 MB f. Amiga 500 u. 1000 

4MB Box Extern-A 1000 

durchgef. Bus, ab- u. umschaltbar 

2 MB u. 4 MB bestückt 

8 MB u. 2 MB bestück«. A 2000 




Rainbow Data 


229,- 

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159,- 


Nähere Angaben auf Anfrage. 


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DISKETTEN 


ZUBEHÖR 



3,5" NoName 2DD 

15,90 

Kickstartumschaltung EPROM 

159,- 


3.5’ Seika 2001 2DD 

23,50 

Kickstartumschaltung ROM 

98,- 

279,- 

3.5" TDK 2DD 

28,50 

Highscorekiller 


5.25" NoName 48 TPI 

6,50 

für alle 68000 

59,- 


5.25" NoName 96 TPI 

12,50 

Midi-Interface 

89,- 

245,- 

5.25" TDK 48 TPI 

16,50 

Sound-Digitizer 

Akkustischer Viruswarner 

89,- 

298,- 

COMPUTERLEITUNGEN 

anzust. an einen Laufwerksport 

49,- 

Druckerkabel 


Mouse-Pad 



Amiga 500/1000/2000 

23,00 

antistatisch, rutschfest 

10,- 

219,- 

Monitorkabel 


Abdeckhaube A500/2000 

19,50 

Amiga/Start 

25,00 

FÜR AMIGA 2000, intern 


798,- 

Emulatorkabel 


2400 Zi Super Modem 

389,- 

798,- 

C 64-Amiga 

19,90 

AMIGA 2000 Umbau 



Bootselector 


auf 1 MB-Chip-Ram 

259,- 

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DF0/DF1 oder 2-3 

19,00 

AMIGA 500 Modem 

375,- 

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COMPUTER 

Amiga 500 

Amiga 2000 m. 2 LW und 
47 MB-Amiga-Filecard 
PC • XT - Karte 
PC - AT - Karte 
Amiga Festplatte, A 500 
20 MB, für A 500 autoboot 
Amiga - Filecard 
autobootend m. Kick 1.2/1.3 
31 MB,25ms 
47 MB, 25ms 
66 MB. 19ms 

DRUCKER 

Mannesmann Tally MT 81 
Star LC 24-10 
EPSON LQ 400 
EPSON LQ 500 
NEC P6 PLUS 
PANASONIC KX-P 1124 

MONITORE 

Commodore 1084 S Philips 8833 
Commodore 1084 
SchwTweiß Multisynk 
Färb Multisynk 


949,- 

3198,- 

859,- 

2198,- 

938,- 


1198,- 

1398,- 

1598,- 


349,- 

759,- 

729,- 

759,- 

1498,- 

1049,- 


649,- 

1298,- 


Tel.: 02058/1366 
Fax.: 02058/5258 


512 KRAM für A500 

- Ramkarte Amiga 500 intern 

- mit resetfester Uhr (Akku) 

- abschaltbar 


209,- 


A500 Harddisk-Set 

- externes Gehäuse 

- extra Netzteil/Lüfter 

- -Speicherkapazität 30 MB 

- Autoboot unter 1.271.3. 

- superschnell 


1198,- 


SCH0MBURG 

Computertechnik 


1,8 MB RAM für A500 intern 

- abschaltbar, Akkuuhr 

- RamTest-Disk 775,- 


3,5 Zoll Diskdrive extern 

- Amiga-farbenes Metallgehäuse 

- Langes Kabel, durchgeführter 
Anschluß und abschaltbar 

- 1 Jahr Garantie 219,- 



A2000 2 MB Ramkarte 

- 8-MB-Karte mit 2 MB bestückt 

- keine Waitstates 100 ns Rams 

- Megabitchips 899,- 


J XT-Karte 

849,- L 

| AT-Karte 

2095,- f 


Animate-Turbo-Board lla 

- bestückt mit 68020,68881,16 MHz 

- umschaltbar auf den 68000er, 
dadurch voll kompatibel 

- für alle Amigas lieferbar 

- auch Version mit 

MC68882 20 MHz ab 849,- 




Animate-Turbo-Board III 

- bestückt mit 68020,68881,16 MHz 

- Slotkarte für Amiga 2000 

- bestückbar mit 1 MB 32 Bit-RAM 

- auch Version mit 

MC68882 20 MHz ab 1350,- 


p 


RAM-Erweiterungs-Chips 
auf Anfrage 


Allgemeine Lieferbedingungen: Versand nur per Nachnahme oder Vorkasse. Bei Nachnahme 
Versand u. Verpackungskosten DM 10,-; Vorkasse DM 7,-; Auslandsbest, nur Vorkasse (z.B. 
Eurocheque). Lieferzeit: sofort, sofern auf Lager; ansonsten gesetzliche Lieferfristen. _ 


ANNA-SEGHERS-STR. 99 

2800 BREMEN 61 

TEL. 0421/833864 • 0421/388667 
























































































PROGRAMMIEREN 

I Pull-Down- 



Menüs 


Teill 


Pull-Down-Menüs machen den Amiga 
zu dem, was er ist: ein einfach zu bedie¬ 
nender Computer. Für den Programmie¬ 
rer dieser Menüs wird die Arbeit 
dank »CreateMenu« jetzt auch leichter. 


von Wilfried Häring 

D er Amiga bietet die Möglichkeit, Programme mit grafischen 
Benutzeroberflächen zu versehen. Es muß aber ein großer 
Programmieraufwand investiert werden, um Intuition mit 
den nötigen Daten zu versorgen, bzw. die Nachrichten von Intuition 
über die Anwahl von Bedienelementen auszuwerten. 

Allzuoft greift daher ein »fauler« Programmierer zu der Technik, 
einfach alle Menüstrukturen als globale, initialisierte Daten in sei¬ 
nem Programmtext statisch (»festverdrahtet«) zu definieren, z.B. 
die Verkettung der einzelnen Menüpunkte, die Breite von Menüs 
und Menü-Items, den Abstand der einzelnen Items und den ver¬ 
wendeten Zeichensatz. 

Ebenso verläßt er sich bei der Auswertung von Intuition- 
Nachrichten über eine vom Anwender getroffene Menüauswahl 
auf die statisch definierte Struktur seiner Menüdaten. Das führt bei 
Änderungs- oder Wartungsarbeiten am Programmtext zu unnötig 
großem Aufwand. 

Effektiver ist es, eine Funktionsbibliothek anzulegen, mit der es 
möglich ist, die erforderlichen statischen Daten auf ein Mindest¬ 
maß zu reduziererT, und alle notwendigen Kalkulationen und Spei¬ 
cheranforderungen zur Laufzeit des Programms durchzuführen. 

Das Modul »CreateMenu« interpretiert den Inhalt der Datenstruk¬ 
turen »Metamenu« und »Metamenuitem«, die neben anderen in der 
Header-Datei »std_app.h« deklariert sind, um eine komplette Me¬ 

nüleiste zu erstellen. Dabei werden Rahmendaten wie die Auflö¬ 
sung des Screens in dem sich das Window mit dem Menü befindet, 
und die Höhe des verwendeten Zeichensatzes abgefragt. Dadurch 
ist ein möglichst flexibles Anpassen der Menüleiste an die Umge¬ 
bung gewährleistet. 


Effektiv und flexibel 


Die Funktionen von CreateMenu überprüfen nicht, ob die Meta¬ 
daten eine sinnvolle Menüleiste beschreiben, so daß es bei einer 
fehlerhaften Verkettung der Metamenu-Einträge durchaus zu Ab¬ 
stürzen kommt. Außerdem wird nicht überprüft, ob eine Menüleiste 
mit allen Pull-Down-Menüs wirklich auf den Bildschirm paßt. Ein 
durchschnittliches Programm mit seiner meist geringen Zahl von 
Menüs und Menü-Items stößt lange nicht an diese Grenze. Die 
Breite eines Menüs oder Kastens um die Menü-Items hängt von der 
Breite des längsten Items bzw. des Menünamens ab. Die Höhe ei¬ 
nes Menü-Items bezieht sich auf die Höhe des im Screen verwen¬ 
deten Zeichensatzes. 

Als Regel gilt: Verwenden Sie kurze und prägnante Namen für 
Ihre Menüs und Menü-Items. Damit geht wenig Raum für ihre Dar¬ 
stellung verloren. Die Anzahl der Menü-Items sollte nicht zu groß 
werden. Der vom Programmierer gewählte Zeichensatz sollte 
ebenfalls nicht zu hoch sein, damit die Menüs bequem auf den 
Bildschirm passen. 

In der Struktur Metamenu trägt man den Namen des Menüs, sei¬ 
ne Flags (siehe Flags-Feld in der Struktur »Menu« in der Headerda¬ 


tei »intuition/intuition.h«), einen Zeiger auf das erste Metamenu- 
Item und einen Zeiger auf das folgende Metamenu ein. Der Wert 
NULL signalisiert, daß keine weiteren Strukturen, also Metamenüs 
oder Metamenü-Items mehr folgen. 

In der Struktur Metamenu-Item werden neben den Zeigern auf 
das folgende Metamenu-Item und eventuell vorhandene Sub- 
Items die Flags des Menu-Items (siehe Flags-Feld in der Struktur 
Menuitem in der Headerdatei »intuition/intuition.h«) angegeben. 
Der Text und eventuell der Ersatztext, wenn das Menü-Item vom 
Benutzer angewählt wurde, können vom Programmierer definiert 
werden. Gleiches gilt für das Tastaturkommando (short cut), das als 
Alternative zur Menüauswahl eingetippt werden kann. 

Außerdem ist es möglich, eine Tabelle von Zeigern im Feld 
»exclude_items« zü übergeben. Sie beschreiben die Menü-Items 
im gleichen Menü, deren Markierung (Checkmark) Intuition löscht, 
wenn dieses Item angewählt wird. Die Einträge der Tabelle sind Zei¬ 
ger auf Metamenu-Item-Strukturen. Der letzte Eintrag der Tabelle 
muß NULL sein, um das Ende anzuzeigen. 

Im Feld »itemhandler« sollte ein Zeiger auf die Funktion der Ap¬ 
plikation eingetragen werden, die aufgerufen wird, wenn der Be¬ 
nutzer einen Menüpunkt ausgewählt hat. Diese Funktion darf kei¬ 
nen Wert zurückliefern, und akzeptiert als Parameter einen Zeiger 
auf die Struktur »Globaldata«, in der alle in der Applikation global 
zur Verfügung stehenden Verwaltungsdaten eingetragen werden. 

In der Struktur »Globaldata« können Zeiger auf den von der Ap¬ 
plikation benutzten Zeichensatz, den Bildschirm, das Fenster und 
die Menüzeile eingetragen werden. Diese und alle weiteren Felder 
benutzen Funktionen zum Starten einer Applikation. In der näch¬ 
sten Ausgabe finden Sie ein solches Programm. Eine Struktur für 
global benutzte Daten, die beim Eintritt in ein Programm mit Alloc- 
Mem() angefordert wird, besitzt gegenüber globalen Variablen ei¬ 
nen Vorteil. Das Programm kann resident geladen werden, da ein 
gegenseitiges Überschreiben der globalen Daten nicht zu befürch¬ 
ten ist. 

Drei Funktionen stellt CreateMenu für den Programmierer zur 
Verfügung. 

menubar = create_jnenu(first_metamenu, window); 

Die Funktion liefert als Ergebnis einen Zeiger (menubar) auf die 
erzeugte Menüleiste. Der erste Parameter (first_metamenu) ist ein 
Zeiger auf die erste Metamenu-Struktur. Der zweite Wert ist ein Zei¬ 
ger auf das Fenster, in dem die Menüleiste erscheinen soll. Er wird 
verwendet, um Daten über das Fenster zu bekommen. 

Die Funktion create_menu() erzeugt aus einer verketteten Liste 

von Meta-Strukturen »normale« Menu-Strukturen für Intuition. Da¬ 
bei wird der im Screen des Fensters für Menüzeilen benutzte Zei¬ 
chensatz und die Auflösung des Screens berücksichtigt. Alle weite¬ 
ren Daten werden zur Laufzeit des Programms errechnet. 

Diese Funktion hat Grenzen, da verschiedene Überprüfungen 
nicht vorgenommen werden. Achten Sie daher darauf, daß die Liste 
der Metamenü-Strukturen eine sinnvolle Menüleiste beschreibt, 
und daß die beschriebenen Menüs nicht zu groß werden, damit sie 
problemlos auf den Screen passen. 

Die Funktion liefert einen Zeiger auf die erzeugte Liste zurück, 
die die Menüleiste beschreibt, oder NULL, wenn die Menüleiste 
nicht erzeugt werden konnte. 


52 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 












mm 


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625 



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den Amiga™ 500/1000/2000, in 
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Genlock-Interface mit RGB-Splitter, 
4-Videomodi, 6-Wipe-Effekte, autom./ 
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PROGRAMMIEREN 


free_menu(menubar); 

Das einzige Argument ist ein Zeiger auf die erzeugte Menüleiste 

(menubar), den man von der Funktion create_menu() erhält. 

»free_menu()« gibt den gesamten angeforderten Speicher für die 

Menüleiste wieder frei. Nach dem Aufruf von free_menu() hat der 

Zeiger menubar keinen definierten Wert mehr. 

std_menupick_handler(code,p); 

»code« ist hier der Inhalt des Feldes »Code« der IntuiMessage, die 
bei einer Menüauswahl an das Programm gesendet wird, »p« stellt 
einen Zeiger auf die Struktur »Globaldata« dar. In ihr sind für das 
Programm global gültige Daten gespeichert, die an jede Funktion 
übergeben werden. 


Objektorientierter Ansatz 


Die Funktion »std_menupick_handler()« dient zur Auswertung 

einer IntuiMessage der Klasse (Class) MENUPICK. Der Benutzer 
kann so bei der Erzeugung der Menüleiste einfach einen Zeiger auf 
eine Funktion (ihren Namen) angeben. Sie wird jedesmal dann auf¬ 
gerufen, wenn der Benutzer das zugehörige Menü-Item auswählt. 
Die Idee stammt aus dem objektorientierten Ansatz (wie z.B. bei 
der Programmiersprache C++), bei dem jedes Objekt (Datum) 
auch gleich die Methode(n) beschreibt, die auf das Objekt anwend¬ 
bar sind. 


Soweit zu den drei Funktionen von CreateMenu. In der nächsten 
Ausgabe finden Sie ein Listing zur Demonstration der Funktionen. 
Seien Sie gespannt, wie leicht z. B. ein Menü mit einem großen, 
schönen Zeichensatz zu generieren ist. rb 


Aufrufe zum Übersetzen: 

Aztec-C-Compiler V3.6: 

CC -S +L CreateMenu.c 
Lattice-C-Compiler V5.02: 

LC -bl -cafst -dO -mt -v -w -O CreateMenu.c 


Was bedeutet eigentlich »resident«? 

Programme, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können mit 
dem CLI-Kommando RESIDENT resident gemacht werden. Dies be¬ 
deutet, daß sich das Programm im Speicher befindet und dort bei Aufruf 
einfach angesprungen wird. Dies führt zu hoher Geschwindigkeit. Es 
wird keine Kopie des Programms angelegt, was Speicherplatz spart. 
Außerdem ist es möglich, das Programm »gleichzeitig« von mehreren 
Prozessen aus zu benutzen. Die Vorbedingung ist, daß das Programm 
keine Änderungen an statischen Daten vornehmen darf. Dies ist bei glo¬ 
baler Definition von Menüstrukturen NICHT erfüllt. Mit CreateMenu fällt 
es dem Programmierer leicht, Programme zu schreiben, die sich resi¬ 
dent machen lassen. 


Pull-Down 


Menüs 


ä la 
Carte 


Teill 


Programmname: 

CreateMenu.c 

Computer: 

A500, AI 000, A2000 
mit Kickstart 1.2 & 1.3 

Sprache: 

c 

Compiler: 

Aztec-C V3.6 und Lattice-C V5.02 

Aufrufe: 

siehe Kasten 

Programmautor: Wilfried Häring 


1 8y0 /* Modul: createmenu.c 

2 bX Autor: Wilfried Häring 

3 Wv Date: 26.08.1989 

4 09 fixed & ready: 22.10.1989 

5 7Z Beschreibung: 

6 zz Erzeugt die Datenstrukturen, um eine vollständige Menüleist 

e zu 

7 Mt beschreiben. Die Funktion interpretiert als Eingabedaten 

8 eU verkettete "metamenu"-Strukturen, die die Texte und Flags d 

er 

9 EO einzelnen Menüpunkte beinhalten. Die Korrektheit der 

10 Xj Metastrukturen wird nicht überprüft, um das Modul möglichst 

kompakt 

11 GH zu halten. Es werden nur Texte als Menüpunkte unterstützt. 

*/ 

12 NM #ifdef AZTEC_C 

13 1K # ifndef _PR0T0 

14 bh #define _PR0T0(a) () 

15 KJ #define CONST 

16 XT #endif 

17 zG # eise 

18 qP # ifndef _PR0T0 

19 uB #define _PROTO(a) a 

20 LE #define CONST const 

21 cY #endif 

22 dZ #endif 

23 ka /*** I N C L U D E S ***/ 

24 RL #include <exec/types.h> 

25 Wb #include <exec/memory.h> 

26 BP #include <exec/execbase.h> 

27 y7 #include <graphics/gfxbase.h> 

28 4R #include <graphics/gfxmacros.h> 

29 DB #include <graphics/text.h> 

30 IE #include <graphics/rastport.h> 


31 t8 #include < Intuition/Intuition.h> 

32 Hi #include < intuition/screens.h> 

33 oc #include <intuition/intuitionbase.h> 

34 ef #ifndef AZTEC_C 

35 fg #include <proto/exec.h> 

36 S8 # include <proto/graphics.h> 

37 FC #include <proto/Intuition.h> 

38 jL # include <string.h> 

39 uq #endif 

40 bA #include "std_app.h" 

41 i7 /*** C0NSTANTS ***/ 

42 zr #define ADDWIDTHTEXTM (6) 

43 RS #define LOWADDWIDTHTEXTM (1) 

44 Ao #define ADDWIDTHMARK (20) 

45 55 tfdefine ADDWIDTHMENU (20) 

46 Yi #define L0WADDWIDTHMENU (ADDWIDTHMENU > > 1) 

47 MI /*** Prototypes for functions defined in createmenu.c ***/ 

48 Dl /* exported entities */ 

49 i2 void std_menupick_handler _PR0T0(( 

50 cn2 UW0RD code, 

51 q2 Globaldata * CONST p)); 

52 YW0 void free_menu _PR0T0(( 

53 kH2 struct Menu * menu)); 

54 jGO struct Menu #create_menu _PR0T0(( 

55 712 CONST struct metamenu * CONST metamenu, 

56 HM CONST struct Window * CONST wnd)); 

57 010 /* internal use */ 

58 UM static UW0RD init_mutual_exclude _PR0T0(( 

59 E72 CONST struct metamenuitem * CONST first_item, 

60 Ck CONST struct metamenuitem * CONST *exclude_items )); 

61 1x0 static struct IntuiText *init_text _PR0T0(( 

62 k22 CONST char * CONST text, 

63 h9 CONST short addcheck)); 

64 S70 static void free_items _PR0T0(( 

65 2w2 Super_menuitem *item)); 

66 ZT0 static Super_menuitem # init_item _PR0T0(( 

67 TU2 CONST struct metamenuitem * CONST metaitem, 

68 fO CONST struct metamenuitem * CONST first_metaitem, 

69 Lj CONST short leftoffset, 

70 yra *C0NST short topoffset, 

71 kf CONST short addcheck, 

72 Pg CONST short width, 

73 Ju CONST short height)); 

Listing. Mit »CreateMenu« erstellen Sie einfach und 
sicher die nötigen Strukturen für Pull-Down-Menüs 


Bitte mit dem Checksummer (Ausgabe 12/89, Seite 60) eingeben. Der Checksummer und dieses Listing befinden sich auf der Programmservice-Diskette dieser Ausgabe (Seite 195) 


54 


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PROGRAMMIEREN 


74 HnO static Super_raenuitem * init_itemlist _PR0T0(( 

75 bc2 CONST struct metamenuitem * CONST metaitem, 

76 zX CONST struct Window * CONST wnd, 

77 Ny CONST short height)); 

78 1x0 static struct Menu *init_menu _PR0T0(( 

79 Vg2 CONST struct metamenu * CONST metamenu, 

80 3b CONST struct Window * CONST wnd, 

81 gQ CONST short leftoffset))j 

82 eyO /*** CODE SECTION #**/ 

83 PT /* Auswerten einer Menüauswahl und Aufrufen der in der 

84 G6 Applikation definierten Handlerfunktion. */ 

85 uB void std_menupick_handler ( Code, p ) 

86 7c UWORD code; 

87 pj Globaldata * CONST p; 

88 Mp | ( 

89 Mc struct Menuitem *item; 

90 jM2 /* Der Benutzer kann mehrere Items mit erweiterter Menüau 

swahl anklicken */ 

91 fv while ( code != MENUNULL )[ 

92 da4 item = (struct Menuitem *)ItemAddress ( p->menubar, (1 

ong)code ); 

93 8Y /* Überprüfen ob eine Händler-funktion für diesen Menüp 

unkt überhaupt 

94 QV vorhanden ist, und ob die Ausführung des Händlers erlau 

bt ist */ 

95 2y if ( ((Super_menuitem #)item)->itemhandler && ( ! ((Su 

per_menuitem *) item)-> locked ) )( 

96 gR6 (*((Super_menuitem *)item)->itemhandler) ( p ); 

97 Z44 ) 

98 EM code = item->NextSelect; 

99 b62 ) 

100 c70 j 

101 wD /* Freigabe des Speicherplatzes von Menüitems und Subitems 

*/ 

102 Wz static void free_items ( item ) 

103 3f Super_menuitem *item; 

104 c5 u { 

105 aF2 if ( item->raenuitem.NextItem )[ 

106 az4 free_items ( (Super_menuitem *)item->menuitem.NextItem 

); 

107 jE2 ] 

108 Vi if ( item->menuitem.Subitem )[ 

109 5r4 free_items ( (Super_menuitem *)item->menuitem.SubItem 

)i 

110 mH2 j 

111 5b if ( item->menuitem.ItemFill ){ 

112 9s4 FreeMem ( (struct IntuiText *)item->menuitem.ItemFill, 

sizeof(struct IntuiText) ); 

113 pK2 ] 

114 x5 if ( ((struct Menuitem #)item)->SelectFill ){ 

115 cL4 FreeMem ( (struct IntuiText *)item->menuitem.SelectFil 

1, sizeof(struct IntuiText) ); 

116 sN2 } 

117 G8 FreeMem ( item, sizeof(Super_menuitem) ); 

118 uPO | 

119 N5 /# Initialisieren der struct IntuiText inclusive Anfordem 

120 UZ des benötigten Speichers. */ 

121 OE static struct IntuiText *init_text ( text, addcheck ) 

122 px CONST char * CONST text; 

123 p0 CONST WORD addcheck; 

124 wP ( 

125 Ii struct IntuiText »intuitext; 

126 Qs2 /* Allokieren des Speichers mit Fehlerabfrage ! */ 

127 Wb intuitext = AllocMem ( sizeof(struct IntuiText), MEMF_CLE 

AR I MEMF_PUBLIC ); 

128 ST if ( !intuitext ){ 

129 jH4 retum ( NULL ); /* Ausstieg durch Speicherfehler */ 

130 6b2 } 

131 RR intuitext->FrontPen = 0; 

132 8S intuitext->BackPen = 1; 

133 Gb intuitext->DrawMode = JAM1; 

134 Mt intuitext->LeftEdge = 1 + addcheck; 

135 UC intuitext->TopEdge = 1; 

136 yO intuitext->ITextFont = NULL; /* Font des Fe 

nsters wird benutzt */ 

137 ym (CONST char #)intuitext->IText = text; 

138 Kt intuitext->NextText = NULL; 

139 Gl return ( intuitext ); 

140 G10 ] 

141 3P /* Ermitteln und Setzen der Flags für das Feld MutualExclud 

e */ 

142 P7 static UWORD init_mutual_exclude ( first_item, exclude_item 

s ) 


Pull-Down- 


143 La 

144 Zs 

145 Hk 

146 12 

147 kO 

148 HZ 

149 1K2 

150 z7 

151 q64 

152 Mr6 

153 B98 

154 Uz6 

155 V04 

156 QM 

157 X22 

158 9q 

159 Z40 

160 JF 

161 sK 

162 U2 

163 Is 

164 J1 

165 2L 

166 51 

167 Xi 

168 LR 

169 ZC 

170 g9 

171 3z 

172 rm2 

173 Ma 

174 S14 


first_item; 

*exclude_items; 


Menüs 


ä la 
Carte 


item; i++, item = item- 


&& (item->flags & CHEC 


CONST Metamenuitem * CONST 
CONST Metamenuitem * CONST 

( 

CONST Metamenuitem *item; 

UWORD mutual_exclude; 

short i; 

mutual_exclude = 0; 
while ( *exclude_items )( 

for ( i = 0, item = first_item; 

>next ){ 

if ( (item == *exclude_items) 

KIT) ){ 

mutual_exclude I = 1 < < i; 

1 

} 

exclude_items++; 

) 

return ( mutuaLexclude ); 

) 

/* Initialisieren einer struct Menuitem und 
rekursiver Aufruf für folgende Menüitems */ 
static Super_menuitem *init_item ( metaitem, first_metaitem 
, leftoffset, topoffset, addcheck, width, height ). 

CONST Metamenuitem * CONST metaitem; 

* CONST first_metaitem; 

leftoffset; 
topoffset; 
addcheck; 
width; 
height; 


Teill 


CONST Metamenuitem 
CONST WORD 
CONST WORD 
CONST WORD 
CONST WORD 
CONST WORD 


( 

Super_menuitem *item; 

/* Allocieren des Speichers für die struct Menuitem */ 
if ( item = AllocMem ( sizeof(Super_menuitem), MEMF_CLEAR 


MEMF_PUBLIC ) )( 

/* Rekursiver Aufruf für nächstes Item */ 


175 jx 

176 Vw6 

177 uQ8 

178 IUK 

179 hu 

180 wl 

181 Lc 

182 nN 

183 UN 

184 7N6 

185 ME8 

186 6d 

187 1W6 

188 2X4 

189 YC 

190 W9 

191 IQ6 

192 aQ8 

193 QXK 

194 QE 

195 XI 

196 ar 

197 2c 

198 je 

199 mP6 

200 bT8 

201 Ls 

202 G16 

203 Hm4 

204 DP 

205 0J 

206 Af 

207 9X 

208 6X 

209 Tn 

210 fL6 

211 oF 

212 nf8 

213 oq 

214 Sx6 

215 Ty4 

216 Pf 

217 rl 


if ( metaitem->next )( 

(Super_menuitem #) item- >menu item. Next Item = 
init_item ( metaitem->next, 
first_metaitem, 
leftoffset, 

(WORD)(topoffset + height), 

addcheck, 

width, 

height ); 

if ( ! item->menuitem. Next Item )[ 

FreeMem ( item, sizeof(Super_menuitem) ); 

return ( NULL ); /* Abbruch wegen Speichermangel */ 

1 


/# Rekursiver Aufruf für SubItem */ 
if ( metaitem->subitem )[ 

(Super_menuitem *) item- >menu item. Sub Item = 
init_item ( metaitem->subitem, 
metaitem-> subitem, 

(WORD)(leftoffset + (width >> 1)), 

(WORD) (topoffset + (height >> 2)), 

addcheck, 

width, 

height ); 

if ( !item->menuitem.Subitem )[ 

FreeMem ( item, sizeof(Super_menuitem) ); 

return ( NULL ); /* Abbruch wegen Speichermangel */ 

) 

1 

item->menu item. TopEdge = topoffset; 
item->menu item. Le ftEdge = leftoffset; 
item->menu item. Width = width; 

item->menu item. Height = height; 

/* Initialisieren des Itemtext */ 
if ( metaitem->text )( 

item->menuitem.ItemFill = (APTR)init_text ( metaitem 

->text, addcheck ); 

if ( ! item->menuitem. ItemFill )( 

FreeMem ( item, sizeof(Super_menuitem) ); 
return ( NULL ); /* no memory available */ 


/* Initialisieren des Selecttext falls gewünscht */ 
if ( metaitem->textslct ){ 


Listing. Mit »CreateMenu« erstellen Sie einfach und 
sicher die nötigen Strukturen für Pull-Down-Menüs 
(Fortsetzung) 


56 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

















Funkbilder für IBM-kompatible PCs XT/AT, C64 und 128, 
AMIGA und Atari ST 

(B<»Jcr—\ Fernschreiben, Morsen und 

Radio-Kurzwellen-Nachrichten. 

Haben Sie schon einmal das Piepsen von Ihrem Radio auf Ihren Bildschirm sichtbar ge¬ 
macht? Hat es Sie schon immer interessiert wie man Wetterkarten, Meteosat-Bilder, Wet¬ 
ter-Nachrichten, Presseagenturen, Botschaftsdienste usw. auf einem Computer sichtbar 
macht? Ja?-, dann lassen Sie sich eine Einsteiger-Information schicken oder bestellen 
Sie einfach gleich. 

Steckfertige Karten mit eingebautem Filterkonverter. Alle gängigen Betriebsarten, 
selbsterkennende Auswertung und Abstimmung. Stufenlose Shiften und Baudrate. Son¬ 
dereinheit für verschlüsselte Sendungen und Codeanalyse. Drucken, Speichern, auto¬ 
matische Aufzeichnung. Senden und Empfangen von Funkfernschreiben, Morsezei¬ 
chen und Faksimile-Bilder. Aufzeichnen, Überarbeiten, Speichern und Drucken. 

Unser Angebot - eine Komplett-Ausrüstung mit Anleitung für den Einsteiger für Funk- 
fernschreib-, Morse- und Bilder-Empfang. Modul einstecken, mit Lautsprecheranschluß 
verbinden, einschalten und los geht’s. 

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AMIGA 2000 Basispaket, 1 MB CHIP-Ram 
wie oben jedoch mit orig. 20 MB COMO-Platte 
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in Verbindung mit einem Muftisyncmonitor 
Flickerfixer komplett mit EIZO 9060S Multisync 
HURRICANE Turboboard für A2000 bestückt mit 
68020/68881 16MHz nur 
GVP - SCSI Controller f. A2000 mit 2 MB RAM 
SCSI - Festplatten in allen Größen z.B. 40MB 
Int. Speichererw. f. A500 auf 1 MB.Uhr / abschaltbar 269,- 

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1875,- 

2575,- 

1198,— 

2998,- 

1798,- 

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Testsieger in AMIGA 8/89 und KICKSTART 10/89 

Btx Software-Dekoder und Terminalprogramm nurl58," 
mit Interface für Btx-Anschlußbox D-BT03 nur236,“ 

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MODEM 



BildschirmtEKt 



Wir führen außerdem Hayes-kompatible Modems: 

BEST 1200 plus (300,1200 Bit/s) * nur 279,- 


BEST 1-2-3 ( 300 , 1200 , 1200 / 75 Bit/s) Btx-fähig * nur 329,“ 

BEST 2400 PLUS (300,1200,1200/75,2400 Bit/s) Btx- fähig * nur 439,“ 

BEST 2400 EC (300,1200,2400 Bit/s) MNP 5 Protokoll nur 629,” 
* Diese Modems werden mit deutschem Handbuch geliefert 


Der Anschluß unserer Modems am Postnetz der BRD ehschL Berlin(West) ist unter Strafe verboten! 


Telekom munil 
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Nation Kaben Riis GbR 
weg 1, 2300 Kiel 1 

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Tel: 0431-31 14 06 
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AARGH 25 

AUEN FIRES 45 

ARAZOtC* TOMB 45 

ARKANCXO 49 

BAD CAT 25 

BALANCE OF POWER II 78 

BONE CRUNCHER 25 

BORROWED TIME 25 

BRAINSTORM 29 

CHAMPIONSHIP BASEBALL 59 

CHAMPIONSHIP BASKETBALL 59 

CHESSMASTER 2000 59 

COOGANS RUN 25 

DARK CASTLE 25 

DEEP SPACE 25 

OEJAVU 25 

DEMOLITION 25 

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FINAL TRIP 25 

FUP-FLOP 25 

GALACTIC INVASION 25 

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GOLDEN PATH 25 

GRIOIRION FOOTBALL 79 

GRAND SLAM TENNIS 72 

HACKER II 25 

HEX 25 

HOLLYWOOD HUINX 79 

JINXTER 25 

KAMPFGRUPPE 89 

KJNG OF CHICAGO 50 

KNIGHT ORC 25 

KWASIMODO 25 

MIND6REAKER 25 

MISSION ELEVATOR 20 

OG RE 25 

POWERPLAY 25 

ROADWARS 25 

S.D.I. 50 

SECONOS OUT 25 

SHOOTING STAR 20 

SILICON DREAMS 25 

SINBAD & THRONE OF THE FALCON 50 
SKYBLASTER 25 

SPACE BALLER 20 

SPACEPOflT 20 

SPACE RANGER 25 

STRANGE NEW WORLD 25 

STRIKE FORCE HARRI ER 50 

TASS TIMES IN TONETOWN 60 

TERRORPODS 25 

TOLTEKA 25 

VADER 25 

ZOOM! 40 

Natürlich haben wir auch alle 
brandaktuellen Titel auf Lager! 
Gerne schicken wir Ihnen die 
komplette Liste. (Bitte frankier¬ 
ten Rückumschlag beilegen!) 


Animation 

AEGIS AnIMagic incl. dt. HB. 98 

AEGIS Animator & Images 198 

AEGIS Light*' Camera! Action' 95 

AEGIS Modeler 3-D 145 

AEGIS Videoscape 3D 2.0 deutsch 198 
AEGIS Videotitler 1.1 deutsch 165 

ANIMATE 3D 195 

APPRENTICE DISNEY 3D jr. 98 

Comicsetter deutsch 149 

DELUXE Produclions 325 

DELUXE Video 1.2 deutsch 198 

Pageflipper deutsch 69 

Pageflipper plus F/X PAL 298 

Photon Video Cell Animator 245 

Sculpt & Animale 3-D XL 298 

Sculpt & Ammate 4-D 895 

Video Effects 3-D 325 


Bücher 


Das Änwenderhandbuch Amiga 
Desktop Publishing mit Pagestream 59 
Developers Reference Guide 49 


Deutsche Handbücher 


AEGIS ANIMAGIC 
AEGIS AUDIOMASTER 
AEGIS Graphic* Starter Kit 
AEGIS SONIX 
AEGIS VIDEOSCAPE 3D 
AEGIS VIDEOTITLER & SEG 
Balance of Power II 


Kampfgruppe^ 


Festplatten 

GVP SCSI Hardca/d 20 MB 60 msec. 1498 
GVP SCSI Hardcard 30 MB 28 msec. 1598 
GVP SCSI Hardca/d 46 MB 28 msec. 1798 
GVP SCSI Hardca/d 40 MB 11 msec. 1898 
GVP SCSI Ha/dca/d 80 MB 11 msec 2898 
GVP SCSI Controller 2/0 MB opt. 649 
GVP SCSI Controller 2 MB best. 1499 
GVP SCSI A-500 Drive 20 MB 60ms. 1498 
GVP SCSI A-500 Drive 40 MB 11ms. 1996 

SCSI-Einzellaufwerke 3,5 Zoll 
Quantum Prodrive 40-S 11 ms. 1195 

Quantum Prodrive 80-S 11ms. 2195 

Seagate ST-138N 32MB 40ms. 798 

Seagate ST-157N-0 46MB 40ms. Anfrage 
Seagate ST-157N-1 46MB 28ms. Anfrage 


Disketten 

3,5 Zoll 2DD No Name 10er 15 

Der HIT! Farbige Diskettenn von FLUI 
Pastelltöne rosa, grün oder blau 10er 39 
Diskettenbox 3,5 D8-50 1-reihig 19 

Diskettenreinigungsset 3 1/2 15 

Diskellenreinigungsset 5 1/4 12 

Diskeltenlasche Stört 3 1/2 19 

Dlskettentasche Stört 5 1/4 29 


Drucker 


Druckerkabel A-500/2000 Centr. 
Einzelblarteinzug Star LC-10 298 

Einzelblarteinzug Star NB 24-10 295 

Hewlett Packard Desk Jet deutsch 1898 

Hewlett Packard Paint Jet deutsch 2998 

STAR LC 24/10 deutsch 698 

STAR LC-10 deutsch 449 

STAR LC 10 Color deutsch 598 

STAR XB 24/10 deutsch 1498 

STAR XB 24/15 deutsch 1998 

Farbnachrüstsatz für XB Gerate 98 


Farbbänder 


Citizen 120D sw. 
MPS 803 sw. 

MPS 1500 Color 
MPS 1500 sw. 

NEC P2200 sw 
NEC P6 plus sw. 
NEC P6 sw. 

NEC P6 Color 
NEC P7 Color 
NEC P7 sw. 

STAR LC 24/10 sw. 
STAR LC-10 sw. 
STAR LC 10 Color 
STAR NB 24/10 sw 
STAR NB 24/15 sw. 
STAR NL-10 sw. 


Datenbank 

Micro Fiche Frier deutsch 


Erweiterungen 

Speicher A-500 512KByte/Uhr 228 

Speicher A-500 w.o. ohne RAM 98 

TV-HF Modulator A-500/2000 59 

XT Erweiterung für A-2000 895 

AT Erweiterung für A-2000 1998 

GVP Turboboard 68030 16 MHz 1495 
GVP Turboboard 68030 25 MHz 2495 
GVP Turbopaket 68030,68882 
16 MHz & 4 MByte RAM 5495 

GVP Turbopaket dto. mit 25 MHz 6995 
Coprozessor 68882 16 MHz 693 

Coprozessor 68882 25 MHz 998 

Aufrüstung Turboboard 4 auf 8 MB 2495 
Kickstart RDM 1.3 59 

Kickstart UmschaJtptatme ROM-ROM 49 
Kickstart Umschattpl. 3-fach 2xEprom 59 


Grafik 


AEGIS Draw 
AEGIS Draw 2000 
AEGIS Graphics Starter Kit 
AEGIS Images 
AEGIS Impact 
Brushworks 


Cailigrapher 
DELUXE Pb 


Phoiolab deutsch 


EASYL 1000 Zeichenlablett 
EASYL 2000 Zeichenlablett 
EASYL 500 Zeichentablett 
Fonts & Borders 
Funktion Graphenzeichner 
Intro Cad 

Photon Paint Expansion Disk 

Photon Paint 

Pixmate 

Printmaster plus 


Kalkulation 

Anatyze 2.0 

HAICALC Tabetlenkalkulation 
Logist'x Professional 2.0 deutsch 


Laufwerke 


Laufwerk 3 1/2 extern 
Laufwerk 3 1/2 Intern 
Laufwerk 5 1/4 extern 


Lernen 


Funktion 

Linder dieser Erde 
MathAmation deutsch 
Pi Modul I Plotter 
Pi Modul II Matrix 


Monitore 

Farbmonitor 1084 648 

Multisync (NEC II komp.) 1198 

Amiga s/w Monitor Preishammer 198 

Der Supermonitor SONY 1402 E/5 1698 

Super Fine Prtch 0.26mm Maske 
hervorragend für Flicker Fixer 
geeignet. Incl. Kabel 


Musik 


AEGIS Audiomaster II Stereo 

DELUXE Muslc Coostruction dtsch. 

DELUXE Hof & Cool Jazz 

Future Sound II 

ll's only Rock’n’ Roll 

Perfect Sound mit Digitizer 

Pro Midi Studio 

Pro Sound Designer deutsch 

Pro Sound Designer Softw. only 

AEGIS Sonix deutsch 


Simulation 

Flightsimulator II deutsch 98 

Galileo 2.0 Planetarium 89 

Jet 79 

Leader Board Tournament Datendisk 29 
Scenery Disk #11 49 

Scenery Disk #7 49 

Scenery Disk Europe 49 

Scenery Drsk Japan 49 

Wortdciass Leaderboard Golf 59 

Unlimited 

Unbegrenzt sind unsere Angebote zwar 
nicht, doch bemühen wir uns. Ihnen 
immer die günstigsten und besten 
Produkte aus einem Angebot von über 
2000 Artikeln anzubieten Alle mit deutsch 
gekennzeichneten Programme sind aus¬ 
schließlich Origmalprodukte der jeweiligen 
deutschen Distributoren mit vollem Up¬ 
dateservice, Sie kaufen a'so keine 
'selbstgestrickten' Versionen' Aus Kos¬ 
tengründen haben wir keine Prospekte zu 
den angebotenen Artikeln. 

Sprachen 

AC Basic Compiler 289 

Aztec C Developers 439 

Aztec C Professional 319 

Lattrce C Compiler Compamon 149 

Lattice C Compiler neueste Vers. 549 

USP Metacomco 148 

Macro Assembler Metacomco 98 

Modula 2 TDI Commercial 298 

Modula 2 TDI Developer 264 

Modula 2 TDI Regular 166 

Tools 

DtGA! Aegis 98 

DlSCovery Disk Editor deutsch 188 

Disk to Disk 88 

DiskMaster deutsch 98 

Dos to Dos deutsch 98 

Fast Lightning 39 

Floppy Accelerator 58 

Grabbit 49 

Marauder 55 

Projact D 74 

Quarterback 2.0 deutsch 111 

Shell Metacomco 4g 

Toolkit Metacomco 49 

Text/DTP 

EXCELLENCE! deutsch 348 

PAGESTREAM 329 

Pagestream Fonts )e 65 

Pagesetter Laserscript 49 

Sc ribble 169 

Vizawrrte deutsch 2.0 199 

Vizawrite junior 98 

Zuma Fonts 1 bis (V je 69 

Zubehör 

Jitter Rid Fllterscheibe 29 

Abdeckhaube System & Monrtor 24 

Abdeckhaube Tastatur 12 

AMIGA Scart Kabel 2 mtr. 25 

AMIGA Originalmaus 98 

Control Canler Amiga 500 160 

Diskettanreinlger 3,5' 15 

Diskettenreiniger 5,25' 15 

Konzepthalter schwenkbar 14 

Mouse House Max grau 15 

Mouse House Milde rosa IS 

Mouse Pad EXTRA 27 x 23 cm 14 

Trackball 89 

Video 

Cotourpic Echtxeitdigit. & TV-Mod. 1598 

Digi-View Gold PAL Digitizer 298 

Flicker Fixer (Non Intenace) 1199 

GENLOCK Como f. A-2000 448 

PAL Video Karte ». A-2000 139 

Superpic Echtzertdlgit. & Genlock 1798 

Videokamera Panasonic WV-1410 898 
Videoobjektiv WV-1410 16mm 98 

BESTELLSERVICE 

Rund um die Uhr 06121/543848 

Wir liefern nur Oriainalprogramme zu knallhart kalkulierten Preisen. 
Bestellen Sie schriftlich oder unter obiger Telefonnummer. Lieferung 
solange Vorrat reicht gegen Vorkasse ( + 6,- DM Porto) oder Nach¬ 
nahme ( + 10,- DM Porto). Mindestbestellwert 50,- DM. Preisänderun¬ 
gen und Irrtümer Vorbehalten. 

UNLIMITED 

M. Hottenbacher, Kehrstraße 23,6200 Wiesbaden 1/90 
































































PROGRAMMIEREN 


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285 


2Z6 

FW 

4M6 

rN8 

veA 

b68 

ZT 

JG 

e96 

fA4 

Wo 

3W 

Fe6 

yQG 

kF4 

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G2 

Uc 

Fw 

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sN2 

zW 

uPO 

YY 

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8n 

dD 

Yd 

qT 

xQ 

yk 

OH 

Hc 

PB 

4V 

tG2 

E9 

uy 

aF 

FP 

11 

9c 

IC4 

hy6 

Gl4 

nv 

5U6 

Jo4 

6Y 

gU 

S9W 

rB4 

S06 

Pu4 

cj 

vF 

W46 

Ty4 

Uz2 

6N 

UiB 


item->menuitem.SelectFill = 

(APTR)init_text ( metaitem- 
>textslct, addcheck ); 
if ( !item->menuitem.SelectFill ){ 
if ( item->menuitera.ItemFill )( 

FreeMem ( (struct IntuiText #)item->menuitem.Ite 
mFill, sizeof(struct IntuiText) ); 

) 

FreeMem ( item, sizeof(Super_menuitem) ); 

return ( NULL ); /* Abbruch wegen Speichermangel */ 

) 

) 

item->menuitem.Flags = metaitem-> flags I ITEM 

TEXT; 

if ( (metaitem->flags & CHECKIT) && metaitem->exclude 
_items ){ 

item->menuitem.MutualExclude = 

init_mutual_exclude ( first_metaitem, metai 
tem-> exclude_items ); 

j 

else( 

item->menuitem.MutualExclude = 0; 

) 

item->menuitem.Command = metaitem- > command; 

item->menuitem.NextSelect = NULL; 

item->itemhandler = metaitem->itemhandler; 

return ( item ); 

) 

retura ( NULL ); /* Abbruch wegen Speichermangel #/ 

j 

/* Ermittlung der maximal benötigten Breite der Items eines 
Menüs und Aufruf von init_item um alle Items und Subitems z 
u erstellen. #/ 

static Super_menuitem *init_itemlist ( metaitem, wnd, heigh 
t ) 

CONST Metamenuitem * CONST metaitem; 

C0NST struct Window # CONST wnd; 

CONST WORD height; 

( 

CONST Metamenuitem *ip; 

WORD width; 

WORD addcommseq; 

WORD addcheck; 

WORD nwidth; 

width = 0; 
addcommseq = 0; 
addcheck = 0; 

/* Abfrage von Screendaten zur Ermittlung der Summanden z 
ur 

Breite für eventuell vorhanden Checkmarks oder Shortcuts 
*/ 

for ( ip = metaitem; ip; ip = ip->next ) 

( 

if ( ip-> flags & COMMSEQ )( 

addcommseq = ((wnd->WScreen-> Width > 0VERSCAN_L0R 
ES) ? COMMWIDTH : L0WC0MMWIDTH) + ADDWIDTHMARK; 

J 

if ( ip-> flags & CHECKIT )( 
addcheck = ((wnd->WScreen-> Width > 0VERSCAN_L0R 
ES) ? CHECKWIDTH : LOWCHECKWIDTH); 

) 

/* Länge des Itemtext #/ 

nwidth = (WORD)TextLength ( &wnd-> WScreen-> RastPort, 
ip-> text, 

(long) strlen ( ip->text ) 

); 

if ( width < nwidth )( 
width = nwidth; 

) 

nwidth = (WORD)TextLength ( &wnd->WScreen->RastPort, 
ip->textslct, (long)strlen ( ip->textslct ) ); 
if ( width < nwidth )[ 
width = nwidth; 


retum ( init_item ( metaitem, metaitem, 1, 0, addcheck, 
(WORD)(width + addcommseq + addcheck + 1), heigh 
t ) ); 


X20 ] 

MG /* Initialisieren und allocieren des Speichers für alle 
CT struct Menu durch rekursive Selbstaufrufe */ 

An static struct Menu *init_menu ( metamenu, wnd, leftoffset ) 
NO CONST Metamenu * CONST metamenu; 


Pull-Down- 


286 BG 

287 0J 

288 a3 

289 0i 

290 cf 

291 iE2 

292 IV 

293 FH4 

294 sW 

295 u6 

296 DQ 

297 cW 

298 Ya 

299 6m 

300 Q0 

301 po 

302 gQ 

303 4q 

304 yU 

305 Iz 

306 Aj 

307 XI 

308 kBH 

309 UN4 

310 pf6 

311 Z5 

312 8Y 

313 3Y4 

314 67 

315 qq 

316 mm6 

317 dzA 


318 KM6 

319 Hu8 

320 KM 

321 JF 

322 Ii 

323 Di6 

324 Ej4 

325 sn 

326 wG6 

327 Hra4 

328 tQ 

329 Jo2 

330 Qx 

331 LqO J 

332 BX 

333 5e 


CONST struct Window * CONST wnd; 
CONST WORD leftoffset; 


struct Menu 
WORD 


*menu; 

height, width; 


Menüs 


ä U 
Carte 


Teill 


menu->LeftEdge 
menu-> TopEdge 
menu-> Width 
menu->Height 
menu-> Flags 
menu-> MenuName 


/* Allocieren des Speichers mit Fehlerabfrage */ 

if ( menu = AllocMem ( sizeof(struct Menu), MEMF_CLEAR I 

MEMF_PUBLIC ) )( 

/* Feststellen der Höhe des verwendeten Fonts */ 
height = wnd-> WScreen-> RastPort. Font->tf_YSize + 1; 

/* Ermitteln der Breite eines Menüpunkts in Abhängigkei 
t 

von der vertikalen Breite des Screens unter Einbeziehun 
g 

eines konstanten Korrektursummanden */ 
width = (WORD)TextLength ( &wnd->WScreen->RastPort, 
metamenu->text, (long)strlen ( metamenu->text ) ); 
width += ( (wnd->WScreen->Width > 0VERSCAN_L0RES) ? 
ADDWIDTHTEXTM : LOWADDWIDTHTEXTM); 

leftoffset; 

0; 

width; 
height; 

metamenu-> flags; 

(BYTE *)metamenu->text; 

/* Konstruktuion der Items und Subitems des Menüs mit S 
icherheitsabfrage */ 

(Super_menuitem *)menu->FirstItem = 

init_itemlist ( metamenu-> first item, wnd, 
height ); 

if ( !menu->FirstItem )t 

/* Items und Subitems konnten nicht erzeugt werden ! 

V 

FreeMem ( menu, sizeof(struct Menu) ); 
return ( NULL ); 

1 

/* Rekursiver Aufruf zur Konstruktion aller weiteren Me 
nüs */ 

if ( metamenu->next )( 

menu->NextMenu = init_menu ( metamenu->next, wnd, 
(WORD) (leftoffset + width + ((wnd-> WScreen->Wid 
th > OVERSCAN_L0RES) ? ADDWIDTHMENU : LOWADDWIDT 
HMENU) ) ); 

if ( !menu->NextMenu )( 

/* Das nächste Menü konnte nicht erstellt werden */ 
free_items ( (Super_menuitem *)menu->Firstltem ); 
FreeMem ( menu, sizeof(struct Menu) ); 
return ( NULL ); 


elsej 

menu->NextMenu = NULL; 

) 

return ( menu ); /# OK, alle Menüs korrekt erzeugt ! #/ 

) 

retum ( NULL ); /* Abbruch wegen Speichermangel */ 


/* Für die Applikation aufrufbare Funktion zum Freigeben 
des Speicherplatzes, der durch die Strukturen der Menüleist 


334 TZ 

335 uP 

336 9T 

337 Nq 

338 ce2 

339 44 

340 zv4 

341 V02 

342 4a 

343 X20 I 

344 bu /# Anwenderschnittstelle zum Erzeugen von Menüs, als Para- 

345 CU meter wird ein Zeiger auf die Metastrukturen akzeptiert. Es 

346 jQ findet keine Überprüfung der Konsistenz der Metastrukturen 

statt. */ 

struct Menu #create_menu ( metamenu, wnd ) 

CONST Metamenu * CONST metamenu; 

CONST struct Window * CONST wnd; 


belegt wird. */ 

void free_menu ( menu ) 

struct Menu #menu; 

( 

free_items ( (Super_menuitem *)menu->FirstItem ); 
if ( menu->NextMenu )( 

free_menu ( menu->NextMenu ); 

1 

FreeMem ( menu, sizeof(struct Menu) ); 


347 bY 

348 0P 

349 CH 

350 a3 l 

351 Mg2 

352 gBO | 

(C) 1989 M&T 


return ( init_menu ( metamenu, wnd, 1 ) ); 

Listing. Mit »CreateMenu« erstellen 
Sie einfach und sicher die nötigen 
Strukturen für Pull-Down-Menüs (Schluß) 


58 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


















BRANDHEISSE KNULLERPREISE 


Commodoro 

Commodore Farbmonitor 1084 599, - 

Steroo-Farbmonitor Highscrean KP 1448 899, - 

Commodore AMIGA 2000 1829, - 

AMIGA 2000 + Farbmonitor 1084 2369, - 

3,5"-Laufwerk intern für Amiga 2000 199, - 

POXT-Karte mit 5,25'-Laufwerlt 799, - 

AT Karte mit 5.25' Laufwerk 2099, - 

20-MB-Festplatte für Amiga 2000 mit SCSI-Controller 
Comm. 2090 A (autobootend) 949, - 

SCSI Controller Commodore A 2090 A 649. - 

20 MB-Filecard (Seagate, 40 ms Zugriffe.) für 
A 2000 mit PC-Karte od. A 1000/Sidecar 699, - 

30 MB-Filecard (Seagate, 40 ms) 799, - 

40 MB-Filecard (Western Digital, 29 ms) 969, - 

50 MB-Filecard (Seagate, 40 ms) 1099, - 

2 MB-RAM-Erweiterungskarte für A 2000 
aufrüstbar bis 8 MB (Commodore A 2058) 1249, - 

Externes 3,5“-Laufwerk abschaltbar 229, - 

Externes 3>5'-Laufwerk Commodore 1010 219, - 

Externes 5,25“-Laufwerk für alle AMIGA 299, - 

Externe A 500- Festplatte 20 MB Commodore 949, - 

Atari 

Floppy-Disk 1050 (2. Wahl mit Garantie) 299, - 

Festplatte Atari Megafile 30 949, - 

Festplatte Atari Megafile 60 1699, - 

1040STFM + Monochrommonitor SM 124 1199,- 

1040 STFM ♦ SM 124 + Megaf.le 30 2099, - 


Atari Computer Mega ST 1 mit Maus ♦ 

Monochrommonitor SM 124 1549 - 

Mega ST 1 + SM 124 ♦ Megafile 30 MB 2399, - 

Atari Mega ST 2 + Monochrommon. SM 124 2199 - 

Atan Mega ST 2 > SM 124 ♦ Megafile 30 3049, - 

Atari Mega ST 4 ♦ Monochrommonitor 
SM 124 + Festpl. Megafile 30 4049 - 

Epsondrucker (dt. Handbücher) 

Anschlußfertig an AMIGA, Schneider PC Atari ST 
und Mega, sonstige IBM-Kompatible 

LX 400 419- 

LQ 400 (24 Nadeldrucker) 689- 

LQ 550 (24 Nadeldrucker) 889 - 

LQ 850 (24 Nadeldrucker) 1419.- 

Tintenstrahldrucker IX 800 

(9 Düsen, NLQ, max. 240 Zeichen/Sekunde) 619 - 

Stardrucker (dt. Handbücher) 

LC-10 mit Centronicsinterface 429 - 

LC-10 Color Farbdrucker mit Centronics 569, - 

LC-24-10 mit Centronicsinterface 649 - 

NEC-Drucker (dt. Handbücher) 

NEC P 7 Plus 1749,- ; P5300 1579,- 

NEC P 6 Plus 1299-; Farboption 249,- 

Einzelblatteinzug für NEC P 6 Plus 449 - 

NEU: Speichererw für A 1000 (Amiga 1050) 99, - 

Druckerkabel 5 m lang für Amiga, ST 29 - 

Atoc Multiscan Monitor (0,31 mm) 949, - 

24-Nadeldrucker LQ 3500 ♦ Druckerkabel 499, - 


Versandkostenpauschale (Warenwert bis DM 1000, - /darüber): Vorauskasse (DM 9 - /20. - ), 

Nachnahme (DM 12,50/24,50), Ausland (DM 20, - /50, - ). Lieferung nur gegen NN oder Vorauskasse; Ausland nur Vorauskasse. 
Preisliste (Computertyp angeben) gegen Zusendung eines Freiumschlags. Preise gültig ab 9.1039. 

DICPCDT Schloßhofstr. 5, 7324 Rechberghausen, 
V/OV nlLOLn I Tel. 071 61/52889, Fax 071 61/1 3587 


■ or 

\r 


qm?U7«nG 

Atari, Amiga und PC-Profi 


1180 Wien, Schulgasse 63 
Tel.: 0 222/48 52 56 
1100 Wien, Gudrunstraße 158 
Tel.: 602 26 18 
Teilzahlung - Leasing 


Amiga 500 

Amiga 500 Speichererweiterung 512 KB 

Amiga 500 Harddisk A 590 

Amiga 2000 komplett 

Amiga 2000,2 MB Memory 

Amiga 2000, Harddisk 20 MB, Autoboot 

Amiga Laufwerk 3.5 Zoll, Bus / Ein* u. Ausschalter 

Amiga Laufwerk 5.25 Zoll, Bus / Ein- u. Aussch. 40/80 Track 

Disketten 3.5 Zoll DS/DD 10 Stk 

Deluxe View Videodigitizer 

Wordperfekt 4.2 

Viel Zubehör lagernd! 

alle Preise inkl. 20 % MWSt. 


öS 6.990,- 
ÖS 1.990,- 
ÖS 9.800,- 
ÖS 14.990,- 
ÖS 7.990,- 
ÖS 7.990,- 
ÖS 1.890,- 
ÖS 2.890,- 
ÖS 139,- 
ÖS 3.290,- 
ÖS 2.990,- 


(DM 999,-) 
(DM 285,-) 
(DM 1400,-) 
(DM 2142,-) 
(DM 1142,-) 
(DM 1142,-) 
(DM 270,-) 


(DM 

(DM 

(DM 

(DM 


413,-) 

20 ,-) 

427,-) 

427,-) 


2 MB RAM 

rar Amiga 2000 

autoconfig, abschaltbar 
aufrüstbar auf 4,6,8 MB mit 
1-MegabitRAMs 
null Waitstates 
Mt 4,6,8 MByte 
auf Anfrage 


RAM Erweiterung von 512k auf 1 MByte für 

(SSAmiga lOOO 

- soft- hardwaremäßig abschaltbar 

- läuft mit allen Erweiterungen 

-tnte.n 06 “'’ Fes,pla " en) SMimiRtSitoil 



1.8 MB RAM5ÄO 

- variabel mit 512KB-1MB-1.5MB-1 8MB lieferbar 

- jederzeit bis 1.8MB nachrüstbar 
-abschaltbar, autokonfigurierend 

- incl. Uhr, Akku & Gary-Adapter 



M 




mit 1MB 


^ mit 
1.8MB 


4350 Recklinghausen 
Fax: 02361/43952 

Tel=02361/492928 

Versand per Nachnahme ♦ DM 10,- 


3-Stcrte 

Computer 

Technik 

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512KB RAM 




card (ür Amiga 500 


abschaltbar 


- Megabit-Technologie 

- leicht einzustecken 

- autoiconfigurierend 

- Uhr nachrüstbar 

mit Uhr & Akku ^ 



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Die 3-$tate«Hotline! 


Skyline 


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Autoboot-Filecard A2000/20/30/40/60 



Erfolgreich getestet in Amiga 1/89, 
Amiga Special sowie in Kickstart 1/89. 
Für Amiga 500/1000/2000 


Autoboot ab Kickstart 1.2 + 1.3 
FastFileSystem u. Treiber im Rom 
Modul A 500/1000 
für ältere Skyline nur 149,- 

20 MB Autoboot 948,- 

größere Platten 30/40/60 MB auch lieferbar. 


- Zwei Harddisks werden 
unterstützt 

- Schnellere Ladezeiten 
(V2.1 390 kByte/s)(40 MB) 

- Deutlich höhere 
Schreibgeschwindigkeit 
bei gleichzeitig erhöhter 
Datensicherheit 

- CheckDrive Funktion auch 
im Treiber 

- Graphische 
Benutzeroberfläche 


- Selbständige Installation 

- Backup-Programm 

- Park-Programm 

- Disk Monitor 

- Kopierprogramm 

- Hilfreiche Utilities u. v. a. 


- Automatischer - Viele zusätzliche Utility 
Mountlisteditor Programme 

SKYLINE-SOFT Michael Kuschel 

Dieselstraße 4, 8044 Lohhof 

Telefon 089/3109496, Fax 089/3171999 

Generaldistributor Österreich: 

INTERCOMP, Heldendankstraße 24 
A-6900 Bregenz, Telefon 05574/27344 

















PROGRAMMIEREN 


Aufrufe 

Aztec-C-Compiler V3.6: 

llPull-Down- 

Menüs .l|fl 

zum 

CC -S +L CreateMenu.c 0 

Lattice-C-Compiler V5.02: 


& U 


Übersetzen: 

LC -bl -cafst -dO -mt -v -w -0 CreateMenu.c 


Carte 

Teill 


Programmname: 

stdapp.h 

Bemerkung: 

nur zum Einbinden 


Programmautor: Wilfried Häring 


eOO 

RI 

6V 

sy 

dV 

KW 

zb 


8 EX 

9 OJ 

10 3Z 

11 QU 

12 tj 

13 JA 

14 oQ 

15 R2 

16 tb 

17 Td 

18 R5 

19 7K 

20 cl 

21 Hk 

22 112 

23 25 

24 Cy 

25 19 

26 IM 

27 6g 

28 bF 

29 Dl 

30 si 

31 kZ 

32 P9 

33 c4 

34 EH 

35 y9 

36 No 

37 9Y 

38 NN 

39 XD 

40 oq 

41 Ls 

42 03 

43 pG 

44 ME 

45 n6 

46 30 


#ifndef STD_APP 

# define STD_APP 

/*#* CONSTANTS ***/ 

# define L0RES_KEY 0x00000002 

#define HIRES_KEY 0x00008000 

#define L0RESLACE_KEY 0x00000006 

# define HIRESLACEJCEY 0x00008004 

# define L0RESEXHB_KEY 0x00000402 

# define LORESLACEEXHB.KEY 0x00000406 

#define ERR0R_N0T_START 100 

# def ine ERR0FL_N0_STDAPP 30 

#define ERR0H_N0_INTUITI0N_LIB 20 

# define ERR0R_N0_GFX_LIB 19 

#define ERR0R_N0_DISKF0NT_LIB 18 

# def ine ERR0FL_N0_STDAPP_SCREEN 10 

#define ERR0R_N0_MENU_CREATED 5 

#define ALL-RIGHT 0 

#define 0VERSCAN_L0RES 352 

/*** DATA DECLARATION *#*/ 
typedef struct globaldata 


struct TextFont *p_font; 

struct Screen #scr; 

struct Window *wnd; 

struct Menu *menubar; 

void (*sizeverify_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*newsize_handler)_PR0T0(( 

baldata * C0NST )); 

void (*refreshwindow_handler)_PR0T0(( 

baldata * C0NST )); 

void (#mousebuttons_handler)_PR0T0(( 

baldata * C0NST )); 

void (*mousemove_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*gadgetdowa_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*gadgetup_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*reqset_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (#menupick_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (#closewindow_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (#rawkey_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*reqverify_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*reqclear_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*menuverify_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*newprefs_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*diskinserted_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*diskremoved_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*wbenchmessage_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*activewindow_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*inactivewindov_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 

void (*deltamouse_handler)_PR0T0(( 

baldata * CONST )); 


UWORD, 

UWORD, 

UW0RD, 

UWORD, 

UW0RD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 

UWORD, 


struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 
struct glo 


47 fy 

48 5J 

49 0F 

50 JK 


void (*vanillakey_handler)_PR0T0(( UWORD, struct glo 

baldata * CONST )); 

void (*intuiticks_handler)_PR0T0(( UWORD, struct glo 

baldata * CONST )); 

/# Dear user, never manipulate this stuff directly!!! */ 
B00L notexit; 

51 fOO j Globaldata; 

52 if typedef struct super_menuitem 

53 nG ( 

54 bX2 struct Menuitem menuitem; 

55 kc B00L locked; 

56 il void (*itemhandler)_PR0T0(( Globaldata * CONST )); 

57 XhO j Super_menuitem; 

58 wg typedef struct metamenuitem 

59 tM ( 

struct metamenuitem *next; /* Zeiger auf das nächste Me 
nuitem oder NULL */ 

UWORD flags; /* Flags siehe struct Menuitem */ 

char *text; /* Nullterminierter String */ 

char #textslct; /* Alternativtext wenn ausgewählt 

*/ 

char 
*/ 

struct metamenuitem 
tems */ 

struct metamenuitem 
etamenuitem) */ 

void ( »itemhandler ) _PROTO(( Globaldata * CONST )); 

/# MutualExclude wird nicht unterstützt ! */ 

69 CR0 j Metamenuitem; 

70 An typedef struct metamenu 

( 

struct metamenu *next; 

UWORD flags; 

char *text; 

Metamenuitem *firstitem; 

) Metamenu; 

typedef struct new_app 


60 uy2 

61 6i 

62 04 

63 bP 

64 Cl 

65 HA 

66 tp 

67 bN 

68 mz 


command; /* Buchstabe für Tastatur-Shortcut 
#*exclude_items; /* MutualExclude I 
#subitem; /* Zeiger auf Subitems (m 


71 5Y 

72 872 

73 Mq 

74 fL 

75 rG 

76 U10 

77 9Q 

78 Cf 

79 yZ2 

80 Uz 

81 zN 

82 kn 

83 Td 

84 Je 


UBYTE 

UWORD 

WORD 

UWORD 


*scr_title; 

scr_type; 

scr_depth; 

*scr_cols; 


struct TextAttr *scr_txtattr; 
Metamenu *metamenu; 

85 jNO ) New_app; 

86 0g /*** PR0T0TYPES ***/ 


87 Ke void std_menupick_handler _PR0T0(( 

88 EP2 UWORD Code, 

89 Se Globaldata * CONST p)); 

90 A80 void free_menu _PROTO(( 

91 072 struct Menu *menu)); 

92 LsO struct Menu #create_menu _PR0T0(( 

93 ju2 CONST struct metamenu * CONST metamenu, 

94 ty CONST struct Window * CONST wnd)); 

95 ihO void stop_std_event_handler_PR0T0(( 

96 Z12 Globaldata * CONST p)); 

97 M90 void std_event_handler _PR0T0(( 

98 bn2 Globaldata * CONST p)); 

99 BxO L0NG setcolor_stdapp_screen _PR0T0(( 

100 YD2 Globaldata * CONST p, 

101 9q New_app * CONST new_app)); 

102 H90 void close_stdapp_screen _PR0T0(( 

103 gs2 Globaldata * CONST p)); 

104 hxO L0NG open_stdapp_screen _PR0T0(( 

105 dI2 Globaldata * CONST p, 

106 Ev New_app * CONST new_app)); 

107 TV0 L0NG start_stdapp _PR0T0( ( 

108 gL2 Globaldata * CONST p, 

109 Hy New_app * CONST new_app)); 

110 UvO # def ine FUNC_PTR ( void(*)_PR0T0( (Globaldata * CONST)) ) 

111 40 #endif 
(C) 1990 M&T 

Listing. »stdapp.h« enthält die Definitionen für 
»CreateMenu« 


60 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

















PRO 


GRAMMIEREN 




: Das Virus 

The Revenge of the Lamer 
- Exterminator« ist mit ei 
CLI-Befehlen zu finden und zu löschen. 
Lesen Sie hier, wie es funktioniert. 


u 


von Ulrich Brieden und Rene Beaupoil 

D as Lamer-Virus ist kein Bootblock-Virus, sondern es steht 
als Programm auf der Diskette. Als Virenkiller reicht ein 
CLI-Fenster aus, wenn Sie folgende Schritte durchführen: 
Als erstes müssen Sie feststellen, ob eine Diskette befallen ist. Ge¬ 
ben Sie im CLI folgenden Befehl ein: 

TYPE DFO:s/Startup-Sequence opt h 

Das Virus schreibt dort als ersten Befehl fünfmal das Zeichen mit 
dem ASCII-Code 160 (hexadezimal A0) hinein. Wenn der Anfang 
Ihrer »Startup-Sequence« so aussieht, ist das Virus am Werk: 
0000: A0A0A0A0 A00A4269 6E644472 69766572 .BindDriver 
Wie erwähnt, kommt es nur auf die ersten fünf Zeichen an. Zuerst 
müssen wir das dazugehörige Programm auf der Diskette löschen. 
Dies geschieht mit dem Kommando: 

DELETE "DF0:xxxxx" 

Bei diesem Aufruf steht jedes »x« für < Alt> + < Shift> + 
< Space >. Sie drücken also die Tasten < Alt > und < Shift >, las¬ 
sen sie gedrückt und tippen fünfmal auf die Leertaste. 


Das Virusprogramm ist jetzt von der Diskette entfernt, aber der 
Aufruf steht noch in der »Startup-Sequence«. Entfernen Sie die er¬ 
ste Zeile des Textes mit einem beliebigen ASCII-Editor, z.B. ME- 
macs von der Extras-Diskette im Verzeichnis »Tools«. Den gesam¬ 
ten Vorgang wiederholen Sie für alle Disketten, von denen Sie boo¬ 
ten können. 

Übrigens erkennt unser Virenschutzprogramm »VirusControl« 
(Ausgabe 9/89, Seite 42), wenn das Virus aktiviert wird. Es zeigt 
drei Requester (Anzeigefelder), die auf die folgenden veränderten 
Betriebssystemvektoren hinweisen: 

BeginlO 

KickTagPtr 

KickCheckSum 

Das Entfernen geschieht dann durch Anklicken des linken 
Schalters (Aufschrift: »VIRUS-ENTFERN-VERSUCH - Absturz¬ 
gefahr — besser AMIGA AUS !!«). 

Seien Sie immer auf der Hut vor Viren, denn sie können (wie das 
Lamer-Virus) die Daten einer ganzen Diskette zerstören. Testen Sie 
also Ihre Disketten und verwenden Sie ein Schutzprogramm wie 
»VirusControl«, das Sie sicher schützt. ■ 




DD 


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(auch für A500 in externem Gehäuse erhältlich) 


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;— == ü Software 
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• Effektive Datenübertragung bis ca. 450 KB 

• Wahlweise als Filecard einsetzbar 

• Beim Aufstarten mit Diskette kann mit der 
Maus gewählt werden, ob die FiD auch ge- 
mountet werden soll (Virusschutz) 

• 100 % kompatibel mit allen gängigen 
Prozessorkarten (wurde auch bereits mit 
A2500 UX getestet) 

• Einziger Controller, der A-Max unterstützt 

• Alle SCSI-Drives anschliessbar 

Auch bei: 

Hagenau Computer 

D-4700 Hamm 1 

Phone 02381 88 00 77 

oder im gutsortierten Fachhandel 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


61 





































4ftMvs 


Amiga 


4h, 


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68 













































AUFRUF 



M onat für Monat prä¬ 
sentieren wir Ihnen 
aktuelle Informatio¬ 
nen, die neuesten Software-, 
Hardware- und Spieletests, in¬ 
teressante Listings, Grundla¬ 
genwissen und nützliche Tips & 
Tricks zur Programmierung und 
Bedienung Ihres Computers. 
Die Bandbreite unserer The¬ 
men ist riesig, doch »nobody is 
perfect«'. Haben wir wirklich al¬ 
les berücksichtigt? Sind wir mit 
unserer Mischung auf dem 
richtigen Weg? Was sollen wir 
Ihrer Meinung nach im Jahr 
1990 anders machen? 

Möchten Sie mehr Listings in 
Basic, Assembler oder in C. 
Sind Ihnen die Listings zu lang? 


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Ihr AMIGA-Magazin. Nehmen 
Sie teil an der Leser¬ 
umfrage ’90. Alle Einsendungen 
nehmen an einer Verlosung 
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Ist Ihnen das AMIGA-Magazin 
nicht aktuell genug? Sollten 
manche Themen mehr oder 
weniger berücksichtigt werden. 
Wenn Sie dieser Meinung sind, 
dann sollten Sie unseren Fra¬ 
gebogen ausfüllen. Gestalten 
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winnen gibt es das Malpro¬ 
gramm »Deluxe Paint III« und 
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Was ist 
zu beachten? 

■ Beantworten Sie die Fragen 
vollständig und ehrlich. Ihre 
Adresse wird nicht zusammen 
mit den statistischen Daten er¬ 
faßt. Der Datenschutz ist somit 
gewährleistet. 

■ Bei den mit (*) gekennzeich¬ 
neten Fragen sind Mehrfach¬ 
nennungen möglich. In den an¬ 
deren Fällen machen Sie bitte 
nur ein Kreuz oder eine Angabe 
pro Frage. 

■ Wenn Sie den Fragebogen 
komplett ausgefüllt haben 
(Adresse für die Gewinnbe¬ 
nachrichtigung nicht verges¬ 
sen), schicken Sie ihn bitte an: 

Markt & Technik Verlag AG 
Stichwort: AMIGA-Umfrage 
Hans-Pinsel-Str. 2 
8013 Haar bei München 
Einsendeschluß ist der 
31. Januar 1990 

Mitarbeiter der Markt & Technik Verlag AG so¬ 
wie deren Angehörige sind nicht zur Teilnahme 
an der Umfrage berechtigt. Der Rechtsweg ist 
ausgeschlossen. 


Entspricht das 
AMIGA-Magazin 
Ihren Vorstellun¬ 
gen? Sollten 
manche Themen 
mehr oder weni¬ 
ger berücksich¬ 
tigt werden? Tei¬ 
len Sie uns mit, 
was Sie sich un¬ 
ter einem guten 
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vorstellen. Ma¬ 
chen Sie mit bei 
unserer Leserum¬ 
frage ’90. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


69 



















AUFRUF 

Machen Sie das AMIGA-Magazin noch besser 


1. Welchen Computer besitzen Sie/benutzen Sie/wollen Sie kaufen? * 



besitze 

benut¬ 

will 

soll 


ich 

ze ich 

ich 

kaufen 

stärker/weniger 
berücksichtigt 
werden 

Amiga 500 

X 01 

X 02 

□ 03 

Xf 04 □ 05 

Amiga 1000 

□ 

□ 

□ 

□ □ 

Amiga 2000 

□ 

□ 

X 

n □ 

Amiga 2500 

□ 

□ 

□ 

□ □ 

mit PC/AT-Karte 

□ 

□ 

□ 

□ □ 

Commodore 64/128 

□ 

□ 

□ 


Archimedes 
IBM-PC/XT/AT und 

□ 

□ 

□ 


Kompatible 

□ 

□ 

□ 


Atari ST 

□ 

□ 

□ 


Apple Macintosh 

□ 

□ 

□ 



2. Seit wann besitzen Sie Ihren aktuell benutzten Computer? 


□ os besitze keinen Computer 



□ 01 weniger als 3 Monate 

□ 02 

3 Monate bis l / 2 Jahr 

□ 03 y 2 Jahr bis 1 Jahr 


□ 04 

1 bis 1 '/ 2 Jahre 

□ os 1 bis 2 Jahre 



2 bis 2 V 2 Jahre 

□ 07 2 !4 bis 3 Jahre 


□ 08 

über 3 Jahre 

. Welche Peripheriegeräte besitzen Sie, wollen Sie kaufen? * 

Gerätetyp 

besitze 


will ich 


ich 


kaufen 

Matrix-Drucker 

□ 01 


X 01 

Plotter 

□ 02 


□ 02 

Laserdrucker 

□ 03 


□ 03 

Tintenstrahl-Drucker 

□ 04 


□ 04 

Farbmonitor Standard 

X 05 


□ 05 

Farbmonitor Multisync 

□ 06 


□ 06 

S/W-Monitor 

□ 07 


□ 07 

Fernseher 

□ 08 


□ 08 

zusätzliche(s) 




Diskettenlaufwerk 

Sf 09 


□ 09 

Festplatte 

□ 10 


□ 10 

Speichererweiterung 

X 11 


□ U 

Genlock 

□ 12 


» 12 

Digitizer 

□ 13 


□ 13 

Videorecorder 

»14 


□ 14 

Videokamera 

□ 13 


□ 15 

Sampler 

□ 16 


□ 16 

MIDI-Interface 

□ 17 


□ 17 

Sidecar/PC-/AT-Karte 

□ 18 


D 18 

Akustikk. /Modem 

□ 19 


□ 19 

Scanner 

□ 20 


□ 20 


4. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor dem Kauf zu 
informieren. Helfen Ihnen dabei die Anzeigen in der ÄMIGÄ, sich für 
ein bestimmtes Produkt zu entscheiden? 

□ o» immer % 02 meistens □ 03 seltener □ 04 gar nicht 


5. Wie wird Ihr Computer in der Regel genutzt? 


□ 07 

besitze keinen Computer 



□ 01 

nur beruflich 

□ 02 

vorwiegend beruflich, 
auch privat 

□ 03 

vorwiegend für die Schule/ 
das Studium, auch privat 

Xf04 

vorwiegend privat, 
auch beruflich 

□ 05 

vorwiegend privat, auch 
für die Schule/das Studium 

□ 06 

nur privat 


6. Welche Arten von Spielen interessieren Sie? * 

X 01 Action □ 02 Grafik-Adventure □ 03 Text-Adventure 

□ 04 Strategie-Spiele □ 05 Rollenspiele X Simulation 

# 07 Geschicklichkeit K oa Sportspiele □ 09 Lemspiele 


7. Wie stufen Sie, ganz grob gesehen, Ihr Wissen im Bereich Computer 
und Computertechnik selbst ein? 

□ 01 Anfänger, keinerlei Vorkenntnisse 

□ 02 Anfänger mit Grundkenntnissen 

X 03 Fortgeschrittener 

□ 04 Ambitionierter/erfahrener Fortgeschrittener 

□ os sachkundiger/Profi 

□ os ist mein Beruf 


8. Was machen Sie mit Ihrem Computer, was interessiert Sie? * 




intensiv 

gelegent¬ 

nie 

habe 




lich 


Interesse 

Programmieren 


□ 01 

& 

□ 

□ 

Textverarbeitung 

□ 02 

□ 

□ 


Dateiverwaltung 


□ 03 


□ 

□ 

Desktop Publishing 

□ 04 

□ 

□ 

s 

Spielen 


□ 05 


□ 

n 

Kaufm. Anwendung 

□ 06 

□ 

3 

□ 

Messen, Steuern, Regeln 

□ 07 

□ 

□ 

X 

Datenfernübertragung 

□ 08 

□ 

□ 

$ 

Elektronik basteln 

□ 09 


□ 

□ 

Grafik 


^ 10 

□ 

□ 

□ 

Musik, MIDI 


□ u 


□ 

□ 

MS-DOS 


□ 12 

□ 

□ 

3? 

Animation 


»13 

□ 

□ 

□ 

Desktop Video 


X 14 

□ 

□ 

□ 

Btx 


□ 15 

□ 

□ 

fl 

9. Es gibt ja mittlerweile viele unterschiedliche Programmiersprachen. 

Welche kennen Sie (zumindest vom Namen her), interessieren Sie, 

verwenden Sie? * 







kenne 

besitze 

inter¬ 

will 

beherr¬ 

ich na¬ 

ich 

essiert 

ich 

sche 

mentlich 


mich 

lernen 

ich 

Basic 

□ 01 

X 

□ 01 

X 

□ 

Assembler 

n 02 

Ä 

□ 02 

X 

□ 

Pascal 

® 03 

□ 

□ 03 

□ 

□ 

Comal 

5E °4 

□ 

□ 04 

□ 

□ 

Forth 

j2 05 

□ 

□ 05 

□ 

□ 

C 

□ 06 

B 

□ 06 


□ 

Logo 

K 07 

□ 

□ 07 

□ 

□ 

Fortran 

K 08 

□ 

□ 08 

□ 

□ 

Lisp 

X 09 

□ 

□ 09 

□ 

□ 

Modula-2 

3C 10 

□ 

□ 10 

□ 

□ 

Ada 

□ 11 

□ 

X u 

□ 

□ 

Prolog 

X 12 

□ 

□ 12 

□ 

□ 

Cobol 

SD 13 

□ 

□ 13 

□ 

□ 


10. Welche Themen sollen in Zukunft mehr (O), gleich viel (A) oder 
weniger (C ) als bisher behandelt werden? * 


kaufm. Anwendung 

O 

□ 

01 

techn./wiss. Anw. 

O 

X 

D 

02 

private Anwendungen 

O 

X 

□ 

03 

Programmieren 

O 

X 

□ 

04 

Software-Hilfe 

O 

X 

□ 

05 

Desktop Video 

X 

A 

□ 

06 

Mailboxen 

O 

X 

□ 

07 

Story 

0 

X 

□ 

08 

Grundlagen 

O 

X 

□ 

09 

Grundlagenthemen 

$ 

A 

□ 

10 

Knobelecke 

O 

1* 

□ 

11 

Bauanleitungen 

& 

A 

□ 

12 

Grafik 

X 

A 

□ 

13 

Comics 

0 

A 

□ 

14 

Softwaretests 

0 

X 


15 

Buchbesprechungen 

0 

X 

□ 

16 

Messeberichte 

0 

X 

□ 

17 

Hardwaretests 

0 

> 

□ 

18 

Spieletests 

0 

X 

□ 

19 

Ideenbörse 

Ä 

A 

□ 

20 

AMIGA Professional 

& 

A 

□ 

21 

Spielelistings 

0 

> 

□ 

22 

Programmiersprachen 

G 

% 

□ 

23 

Anwendungslistings 

0 

1 

□ 

24 

aktuelle Information 


X 

□ 

25 

Humor/Satire 

0 

A 

□ 

26 

Kurse 

$ 

A 

□ 

27 

Lernsoftware 

0 

a; 

□ 

28 

Leserforum 

O 

X 

□ 

29 

Wettbewerbe 

0 

Af 

□ 

30 

Monitore 

O 

> 

□ 

31 

Transputer 

c X 

□ 

32 

Drucker 

O 

X 

□ 

33 

MS-DOS-Teil 

0 


□ 

34 

Massenspeicher 

O 

3 

□ 

35 

Scannen 

0 

$ 

□ 

36 

Digitalisieren 

O 


□ 

37 

Musik/MIDI 

0 

ä 

□ 

38 

DFÜ/Btx 

O 

X 

□ 

39 

Messen, Steuern, Reg. 

< 

A 

□ 

40 

Public Domain 

O 

X 

□ 

41 

Schule/Ausbildung 

% 

A 

□ 

42 

Tips & Tricks 

O 

X 

□ 

43 

Tips & Tricks 





Tips & Tricks 





für Profis 

45 

A 

□ 

44 

für Einsteiger 

P 

A 

□ 

45 







70 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





AUFRUF 


Machen Sie das AMIGA-Magazin noch besser 


11. Wie ist Ihre Meinung zum AMIGA-Magazin? * 



Meiner Meinung nach ist die AMIGA: 






sehr 

mittel 

wenig 

gar 





nicht 

informativ 

#01 

□ 02 

□ 03 

□ 04 

aktuell 


□ 

□ 

□ 

kritisch 

□ 

$ 

□ 

□ 

sachlich 

3 

□ 

□ 

□ 

hilfreich 

J55 

□ 

□ 

□ 

verständlich 

03 

□ 

□ 

□ 

ansprechend 

3 

□ 

□ 

□ 

preiswert 

□ 


□ 

□ 

verzichtbar 

□ 

□ 

□ 


12. Die ÄMIGÄ veröffentlicht ständig neue Programme zum Äbtippen. 

Was machen Sie mit den Listings? * 





& 01 tippe sie ab 

n 02 

kaufe Programmservice- 



Disketten 



^ 03 besorge sie mir bei 

□ 04 

schaue sie mir nur an 

Bekannnten 





□ 05 kein Interesse 

□ 06 

lerne Programmieren 

□ 07 Btx-Telesoftware 





13. Wie lang sind die Listings, die Sie abtippen? 



□ 01 bis 4 Seiten 

Uf 02 

bis 6 Seiten 


□ 03 bis 10 Seiten 

□ 04 

über 10 Seiten 



14. Gelegentlich werden in der AMIGÄ Bauanleitungen für Hardware- 
Zusätze veröffentlicht. Was machen Sie mit diesen Bauanleitungen? * 

,5C .01 baue sie selbst nach □ 02 lasse sie mir bauen 

□ 03 würde sie gern fertig □ 04 kein Interesse 

kaufen 

15. Die ÄMIGÄ berichtet umfassend über die unterschiedlichsten 
Themen. Wieviel vom Inhalt einer durchschnittlichen Ausgabe lesen 
Sie im allgemeinen? 


® 01 

alles, fast alles 

□ 02 

die Hälfte bis 3 / 4 der 




Ausgabe 

n 03 

% bis die Hälfte der 

□ 04 

etwa V 4 der Ausgabe 


Ausgabe 



□ 05 

weniger als 74 der Ausgabe 



16. Wodurch sind Sie auf die Zeitschrift AMIGA-Magazin aufmerksam 
geworden? 


□ 01 

Auslage am Kiosk 

5 02 

Freunde/Bekannte 

□ 03 

TV-Sendung 

□ 04 

Werbung und 

□ 05 

Messe 


Zeitschriften 


17. Die ÄMIGÄ erscheint 12mal im Jahr. Wie viele dieser Ausgaben 
werden Sie voraussichtlich selbst kaufen? 

□ 01 kaufe 1 bis 3 

□ 02 kaufe 4 bis 6 

□ 03 kaufe 7 bis 9 

04 kaufe 10 bis 12 

18. Wo besorgen Sie sich im allgemeinen Ihr Exemplar des 
AMIGA-Magazins? 


□ 01 

an beliebigen Kiosken 


immer am gleichen Kiosk 

□ 03 

Bahnhofsbuchhandel 

□ 04 

Kaufhaus 

□ 05 

Computerfachgeschäft 

□ 06 

Verbrauchermarkt 

□ 07 

Rundfunkfachhandel 

□ 08 

Großhandel 

□ 09 

bin Abonnent 

□ 10 

lese Exemplar von 
Bekannten 


19. Wie viele Personen, Sie eingeschlossen, lesen im Durchschnitt Ihr 
Exemplar des AMIGA-Magazins? 


□ 1 


#2 


□ bis 4 


□ mehr als 4 


20. Wie hoch ist Ihr monatliches Budget für Computerzeitschriften? 
(in Mark) 


□ 01 informiere mich kostenlos □ 02 unter 10 

□ 04 30 bis 50 □ 06 über 50 


^ 03 10 bis 20 


21. Welche Computerzeitschriften kennen Sie, kaufen Sie selbst 
beziehungsweise lesen Sie außer der ÄMIGÄ? * 



ken¬ 

kau¬ 

lese 


ken¬ 

kau- lese 


ne 

fe 

ich 


ne 

fe 

ich 


ich 

ich 



ich 

ich 


Happy- 

□ 

« 

Öf 01 

Computer 

□ 

□ 

□ 02 

Computer 




Persönlich 




PC Magazin 

□ 

□ 

□ 03 

Markt & Technik 

□ 

□ 

□ 04 

Chip 

JB 

□ 

□ OB 

DOS-Intemational 

□ 

□ 

□ 06 

Unix 

□ 

□ 

□ 07 

Amiga Power 

ja 

□ 

□ 08 

c’t 

□ 

□ 

□ 09 

64’er 

□ 

□ 

□ 10 

Kickstart 

3 

□ 

□ n 

Toolbox 

□ 

□ 

□ 12 

AMIGA- 




Amiga Special 

□ 


3 14 

Sonderheft 

£ 

□ 

□ 13 

ausländische 




Amiga Welt 

iS 

□ 

□ 15 

Amiga-Zeitschriften 

□ 

□ 

□ 16 

ASM 

□ 

D 

□ 17 

Amiga Joker 


□ 

□ 18 

ST-Magazin 

□ 

□ 

□ 19 

Macintosh 

□ 

□ 

□ 20 


22. Persönliche Daten 
Alter: 






Geschlecht: 

12 männlich □ weiblich 

Beruf: 

Ausbildung □ 01 Arbeiter Sf 02 

Beamter □ 04 ltd. Angest. 

Freiberufler/selbständiger Akademiker □ 07 


Angestellter □ 03 

Selbständiger □ oe 

Rentner/ □ os 

Pensionär 


Schulbildung: 

(wenn Sie noch in Ausbildung sind, geben Sie bitte Ihren nächsten 
Abschluß an): 


Hauptschule 

Fachhoch¬ 

schulreife 


□ 01 

□ 04 


Mitt. Reife 
Abitur 


J£c 

□ 0 


Lehre 

Studium 


□ 03 

□ 06 


Land/Bundesland: 

□ Schleswig-Holstein 

□ Hamburg 

□ Bremen 

□ Niedersachsen 

□ Berlin 

□ Hessen 

□ Holland 

□ Skandinavien 


% Nordrhein-Westfalen 

□ Baden-Württemberg 

□ Saarland 

□ Bayern 

□ Rheinland-Pfalz 

□ Schweiz 

□ Österreich 

□ DDR 

□ sonstiges Ausland 

Anschrift: 


Name: 


Vorname: 


Straße: 


✓ 


/Sä UdLi Är tll 


Ort: 


Telefon: 






Bei den mit (*) gekennzeichneten Fragen sind Mehrfachnennungen 
möglich. Ich bin damit einverstanden, daß die hier gemachten Angaben 
elektronisch verarbeitet werden. Der Datenschutz ist gewährleistet. 

Wir danken für Ihre Mitarbeit. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


71 















■v>v, <, 


Genlockinterface 798, - DM 

I Studioausführung • Verarbeitet Standart Videosignal • An¬ 
schluß für alle Amiga-Typen • Titel- und Grafikeinblendungen 
mit jedem Programm möglich • 4 Betriebsarten für den Videoaus 
gang umscha/tbar. 

1. Videobild 

1 2. Computerbild 

3. Video = Hintergrund - Computer = Vordergrund 
4. Video = Vordergrund - Computer = Hintergrund 
Wipe-Effekt Regler mit Zentriertaste # Eingebauter Tonmisch¬ 
pult für Computerton. Videoton und Microfon 


Selbstbootetide Harddisk für Amiga mit Ahne PC - | 

. Die Amiga Festplatte von ALCOMP . 

I • Startet beim Einschalten /Reset ohne Bootdiskette! • Als Ein \ 
I bau-Festplatte für den .Amiga 2000’ • Als Externe Einheit für 2 
1 den .Amiga 500" und 1000 mit Gehäuse, eigenem Scha/t-Netz [' 
teil und Erweiterungsanschluß • Erhältlich mit 20. 30. 40 und 
65 Megabyte • ab Kickstart 1.3 • Läuft mit. FastFi/eSystem ’ • 

I Mit intelligenter Installationssoftware 
] Für den Selbstbau . 

' Harddisk-Interface incl. Steuersoftware • Anschluß mit Slot für I 
Harddisk-Controller 

I komplett anschlußfertig 
' Platte 20MB A2000 


, 30MB A2000 
40MB A2000 

1 65MB A2000 
Platte A500/A1000 
20MB 
30Mb 
j 40MB 
! 65MB 


898,- 

998,- 

1248,- 

1598,- 

1098,- 

1198,- 

1448,- 

1698,- 


Wir Liefern auch 3.5’ Platten und schnellere Versionen, a/s die % 
| hier angegebenen. Bitte fragen Sie nach weiteren Möglichkeiten. 


Amiga Grafikkarte 

• kein Flimmern im Interlacemodus mehr 9 Superbild durch Dou¬ 
blescanmodus % 16 Farben # höhere Zeilen- und Bildfrequenz # 
732 x 568 Bildpunkte • Anschluß nur für Multi-Sync siehe Test 
.Amiga 4/89" 

Bildschirmspeicherkarte A 2000 

ohne Ram's 398,- 

Bi/dschirmspeicherkarten A 2000 

komplett mit RAM's Tagespreis 


I Profilaufwerk 3,5" 

Metallgehäuse • Einstellbare Laufwerknummer mit Display an 
zeige • digitale Trackanzeige • Write Protect am Laufwerk 
schalt bar • durchgeschleifter Bus 
j 1 Jahr Garantie 

| Super ALCOMPreis 329,- 


taufWerk 5,25" 

1 40/80 Track • Laufwerksbus durchgeschleift • abschaltbar • 
einstellbare Adressen • MS-DOS- kompatibel • mit Diskchange 
Super ALCOMPreis 279.- 

HD 1.6MB (umscha/tbar} 299. - 

Write Protect Schalter + 15,- 


! Gemischtes Doppel 3,5/5,25" 

I einzeln ein-/abschaltbar % einstellbare Laufwerknummern mit ! 
Anzeige • durchgeschleifter Bus • bei 5.25’40/80 Tracks um 
schaltbar • Metallgehäuse • 1 Jahr Garantie 
Super ALCOMPreis 558,- I 


3,5" LaufWerk 

Für alle Amiga 's • einstellbare Gerätenummer • abschaltbar • 

I Metallgehäuse % superflach • 1 Zoll f2.54cm} • durchgesch/eif- i 
ter Bus • TEAC Laufwerk 
1 Jahr Garantie 


' komplett anschlußfertig 
incl. Amigafarbene Blende 


219.- 


Sleckplatzerweiterung 3-fach für Lau/Werke 

I Jeder Steckplatz abschaltbar und einstellbare Laufwerksnummer 
• Steckplatzerweiterung direkt am Amiga ge häuse • Dadurch 
keine Kabellängenprobleme 

Anschlußfertig zum Super ALCOMPreis 39, - 


LaufWerkanschiußkabef 

Zum Anschluß von Laufwerken an alle AmigasM mit Ansteuere¬ 
lektronik 


Für 3.5’ Laufwerk 
| Für 5.25’ Laufwerk 


1 Trackanzeige 

Für DF0-DF3 einstellbar # für alle Laufwerke (3.5’/5.25’) 
Laufwerkbus durchgeschleift • mit Gehäuse 
| Super ALCOMPreis 79, 


THecard 

SC/S-Fi/ecard für Amiga 2000. Voll boot fähig ab Kickstart 1.3 Lie¬ 
ferbare Platten ab 20MB verschiedene Größen und Geschwindig¬ 
keiten. Lassen Sie sich Ihre Platte maßschneidern. 


für den Set bst bau mit Autoboot 
HD-Interface A2000 
HD-Interface A500/A1000 
für verschiedene XT-Harddisk-Controller 


198,- 

249,- 


60MB Streamer/aufwerk für Amiga 1960, - DM 

Schnelles Backup von Harddisk auf Tape • Backup von Harddisk 

I und Disketten möglich • Inhalt von ca. 80-100 Disketten auf ei- j 
ner Kassette speicherbar • Backup und Arichivprogramm für I 
Harddisk und Disketten im LieferumfangMIncl. SC/S-Schnittstel f 
le mit durchgeschleiftem SC/S-BUS • eigenes Gehäuse mit f 
Schaltnetz und Interface für A500 oder A2000 


Interne RAMerweiterung 2/6MB für A 500 


j • keine Box am Expansionsport • voll kompatibel* autokonfigu¬ 
rierend # einfacher Einbau ohne Löten 


Die RAMerweiterung wird in den Prozessorsockeides Amiga ein¬ 
gebaut. Die Einbindung erfolgt automatisch ohne zusätzliche 
Software. 


Die RAMerweiterung ist in folgenden Versionen lieferbar: 
RAMerweiterung teilbestückt ohne RAM's 398, - 


■ RAMerweiterung bestückt mit 2MB 
| RAMerweiterung bestückt mit 4MB 


898,- 

1298,- 


Boatselector 


19.90 


Amiga Iprommer 

Jetzt auch für A2000 lieferbar. 




• Für A 500/1000 und A2000 

• Expansionsportanschluß 

• Für EPROM 's 2764 27011 (8K-128K) 

Alle A-Typen und CM OS-Typen 

• Funktionen: 

LEERTEST 
VERGLEICHEN 
AUSLESEN 
BRENNEN 

• vier Programmieralgorithmen 

50mS/Byte-Superschnell 64K-1.5 min 

• Programm zum Generieren und Brennen von Kickstarts direkt 
von Diskette oder aus ROM 

Mit Software + Gehäuse 225, - 




LADEN VON DISK 
SPEICHERN AUF DISK 
HEXDUMP 








Heine Chance für Viren mehr/// 

Mit unserem Virenschutzmodul ist es fast unmöglich, daß Compu¬ 
terviren Zugang zu Ihren Disketten haben. Das Modul wird ein¬ 
fach a/s Zwischenstecker auf den Laufwerkbus gesteckt und I 
schon ist es mit der Verbreitung von Virusprogrammen vorbei. Der | 
Schutz wirkt auch für das interne Laufwerk. 


Vot/schütz mit optischer Anzeige: 

ln dieser Betriebsart wird grundsätzlich verhindert, daß der Boot- I 
block beschrieben werden kann. So kann sich kein Virus auf Ihre \ 
Diskette aufkopieren. Ein Versuch, den Bootblock zu beschreiben, 
wird sofort optisch an gezeigt. 


Viruskiller 

Der Viruskiller ist ein Programm, daß zum Auf spüren und zum 
Vernichten von Virusprogrammen geschrieben wurde. Nach der 
Vernichtung eines Virus kann die Diskette gegen neue Viren ge- 
PP schützt werden. 

Damit ist das Viruskillerprogramm die optimale Ergänzung zum 
Viruskillermodul. Nachdem das Modul auf optische Weise einen 
Virus signalisiert, können Sie diesen mit dem Viruskillerpro¬ 
gramm auch auf der Originaldiskette unschädlich machen. 
Viruskillermodul J9 f . 

Viruskillerprogramm 95, - 

Beide als Paket 65 - 

WM - 

































und Amiga 2000 

Voll bootfähig ab Kickstart 1.3 • volle Einbindung im System bei 
Kickstart 1,2% mit Fastfile-System. Dadurch blitzschnelles Boo¬ 
ten von Programmen aus der Eprombank # Partitionierbar. Jede 
Partition ist bootbar # mit Modulgenerator zum Erstellen der 
Epromdaten für die Bank • Einstellbarer Adressbereich zwischen 
200000, 400000, 600000 verhindert Kollision mit anderen Ra- 
merweiterungen • Abschaltbar • Kapazität 2MB in 27512 
Eproms. (A2000 Bank) # 1 Platz für D-RAMs mit Akku pufferbar 
• Bei A500/A1000 Grundversion mit IMBincl. durchgeschleif¬ 
tem Bus und Metallgehäuse • Auf rüstbar durch Erweiterungs¬ 
karte auf 2MB • Bei A1000 auch Kickstart von der Bank Start bar 

Anwendungen: 

Workbench (und Kickstart) auf Modul % Anwendungsprogramme 
direkt nach dem Einschalten starten • Festprogrammanwendun¬ 
gen durch Autostart über Eprombank # Ständige Verfügbarkeit 
der meistbenutzten Programme. 

Preise: 

Eprombank Amiga 2000 für 2MB 298, - DM 

Eprombank Amiga 500/1000 1MB 298, - DM 

2MB Aufrüstung für A500/1000 _ 139, - DM 



COMPUTERHARDWARE 


Bestellung und Versand 


ALCOMP 

GmbH 

G/escher Weg 22 
5012 Bedburg 
Tel. 02272/2093 
Fax 022 72/15 80 




kostenloses Info anfordern!!! 


—- 


Wir suchen ständig Hardware-Entwicklungen. 
Wir garantieren gute Umsatzproeisionen und 
ehrliche Abrechnung. 


B 


Sampler Studio 

Professionelles Sampler-Programm • 4-Kanal-Technik • spei -1 
| ehern auf 4 Disketten hintereinander möglich • alle gängigen I 
Formate (IFF, Data, Future) • Echtzeitdisplay mit Zoomfunktion | 
• viele Verfremdungsmöglichkeiten • Echo, Hall, Reverse 

Paket: Sampler + Software 129, - 


Soundsampler 

Für alle Amiga 's mit Software • Type bei Bestellung bitte ange¬ 
hend 8-Bit Datenbreite • Betrieb am Parallelport (Druckerport) 
• Mit Vorverstärker für Micro-Anschluß (Chinch-Buchsen) • 
Musik- und Sprachdigitalisierung möglich • Arbeitet mit fast al¬ 
len Digitizer-Programmen • Formschönes Gehäuse 
Super ALCOMPreis 


Vokabeltrainer 

2500 englisch-deutsche Vokabeln incl. Hi/fsatz • Merkfunktion 
^komfortabler Editor zur Vokabelverwaltung # Wörterbuch zum 



Echtzeit Video-Digitizer 

Ein echter Echtzeitdigitizer für jede Anwendung. Nach Bedarf in 
drei Ausbaustufen ausrüstbar. Im Vollausbau sind folgende Funk¬ 
tionen vorhanden: 

Echtz eit Echtfarbe # Alle Grafikmodis und Auflösungen des Ami¬ 
ga werden unterstützt # Digitalisiert alle drei Grundfarben aus 
einem Bild gleichzeitig. Deshalb keine Verschiebung der drei \ 
Grundfarben möglich • Eingebauter RGB-Splitter mit Gesamt reg¬ 
ier für Farbe, Kontrast und Helligkeit # Drei Digitizerunits für 
RGB mit eigenem Video Verstärker und R AM % Für jede Grundfarbe 
getrennte Regelung von Schärfe. Helligkeit und Kontrast • Ein¬ 
schubgehäuse % Für alle Amigatypen 



Ausbaustufen: 

Grundgerät für Echtzeit S/W oder Farbe über Filterscheiben 

1280,-DM | 

Grundgerät mit eingebautem RGB-Splitter 

1498,- DM | 

Komplettausbau mit Echtzeit. Echtfarbe 

3498, -DM I 


SCS! - Schnittstelle für Amiga 500/t OOO und 

I 42099 298.- DM I 


Die SCSI-Schnittste/le ermöglicht den Anschluß von bis zu 9 


ogli 

SCSI-Geräten an einen Bus • Mit SCSI sind sehr hohe Übertra¬ 
gungsgeschwindigkeiten möglich # Mit SCSI sind extrem große I 
Kabellängen möglich • Lieferbar für A2000 als Steckkarte mit \ 
Ausgang extern und intern • Lieferbar für A500/1000im Metall¬ 
gehäuse mit durchgeschleiftem Bus • Beide Versionen mit Auto- \ 
booteproms incl. Treibersoftware für SCSI-Harddisk 


Workhenchsteckmodui für Amiga 
500/1OOO und A 2000 

Für den universellen Gebrauch haben wir eine Amiga-Eprombank 
mit einer kompletten Workbench 1.3 für Sie fertig gemacht. Das 
Modul braucht nur auf gesteckt zu werden. Die Workbench ist so 
nun ständig im System vorhanden und braucht nicht immer gela- 
den zu werden. Für Kickstart 1,3-Besitzer steht diese direkt nach 
| dem Einschalten des Amigas zur Verfügung. 

Amiga 1000 Version mit Kickstart 1,3 
alle Versionen 598, - 

Workbenchmodul für Amiga 500 598, - 

Workbenchmodul A 2000 748, - 


. rport 

für Expansionpart 

Mit Lochraster und 2 x 6522 Ports 
Leer 

komplett auf gebaut 


Umschalter Moose - Joystick mit LED-Anzeige 

39,50 DM 


Meß- und Steuerinterface 

• 8 ADC-Kanäle 0-2,55Vin O.OIVStufe 

• 1 DAC-Kanal 0-2,55 V in O.OIV Stufe Genauigkeit- 1,5 LSB 

• 8 frei programmierbare TTL -I/O Kanäle 

• Mit Gehäuse. Anschlüsse auf Schraubklemmen 

• interne Referenzspannung 

• Expansionsanschluß 

• Einfache Programmierung in Basic möglich Multitasking taug- 
lieh 

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Vom Eishockeyspiel über Tabellenkalkulationen bis zum Animationsprogramm 
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2. Preis: 12 Monate jeweils 300 Mark für Arnim Widl 

3. Preis: 200 Mark pro Monat für ein Jahr für Michael Roth 


8. Preis: Eine 20-MByte-Festplatte, Wert ca. 1000 Mark für 
Peer Hasselmeyer 


10. Preis: Eine 512-KByte-Speichererweiterung (Amiga 500) für 
Jochen Manns 


9. Preis: Ein Digitizer und ein RGB-Splitter, Wert ca. 800 Mark 
für Harald Schmid 


4. Preis: Amiga 2000 mit Tastatur, Wert ca. 2000 Mark für 
Martin Murnleitner 


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Mark für Michael Bertsch 


6. Preis: Eine 2-MByte-Speichererweiterung für Amiga 500, 1000 
oder 2000, Wert ca. 1400 Mark für Michael Maier 


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Wert ca. 1700 Mark für Herrmann Dekena 


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Tel. 0 69/66 38-0 

5. Preis gestiftet von Harms Computer-Systeme, 

Tel. 04 21/83 38 64 

6. Preis gestiftet von Combitec Computer GmbH, 

Tel. 0 23 02/8 80 72 

7. Preis gestiftet von Star Micronics GmbH, Tel. 0 69/78 99 90 

8. Preis gestiftet von Kupke Computertechnik, Tel. 02 31/81 83 25 

9. Preis gestiftet von Atlantis, Tel. 0 22 33/4 10 81 

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74 


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Boot-Intro-Marker, Mausbeschleuniger, Textverarbeitung, Bild¬ 
schirmschoner, ein- und ausschalten des Audio-Filters, Packer/ 
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SOFTWARE-TEST 


Cyclone plus Hardware 


A Lange haben die Amiga- 
_ Besitzer auf eine neue Kopier- 
™ j£r m technik für Disketten gewartet. 
Das Cyclone-Programm plus Hardware- 
Modul soll die Revolution einleiten. 



RE T LIRM to st ai 1 t oi' use cia'sor l<eys 


Cyclone Il-Software: Illusion der endlosen Kopierfreiheit 


von Andreas Habereder 

V iele Amiga-Besitzer 
wollen sich von ihren 
Original-Disketten eine 
Sicherheits- oder Arbeitskopie 
anfertigen. Bisher bereitete ein 
Kopierschutz, den sich die 
Software-Hersteller für Ihre Pro¬ 
gramme ausgedacht haben, al¬ 
len Programmierern von Ko¬ 
pierprogrammen großes Kopf¬ 
zerbrechen: Die Methode, 
Daten in überlange Spuren 
(Tracks) auf Diskette zu schrei¬ 
ben. Amiga-Laufwerke können 
zwar die Daten immer noch le¬ 
sen, jedoch nicht selbst schrei¬ 
ben. Das mußte mit einem be¬ 
sonderen Laufwerk gesche¬ 
hen, das der Software-Pro¬ 
duzent für seine Originale be¬ 
nutzt. Cyclone, das neue 
Kopierprogramm von Cachet, 
soll mit einem zusätzlichen 
Hardware-Modul, das einfach 
zwischen Computer und Lauf¬ 
werk gesteckt wird, überlange 
Tracks kopieren. Andere 


Kopiertabelle 

Aunt Arctic Adventure 

Nein 

Circus Attractions 

Ja 

Datastorm 

Nein 

DejaVu II 

Ja 

Dr.T’s KCS 

Ja 

DrJ’s Copyist 

Ja 

Dragon’s Lair 

Ja 

F.O.FT. 

Nein 

Falcon 

Ja 

Goldrunner II 

Nein 

Grand Prix Circuit 

Ja 

Gunship 

Ja 

International Karate + 

Nein 

King of Chicago 

Ja 

Fopulous 

Ja 

R-Type 

Nein 

Rock’n’Roll 

Nein 

Shadow of the Beast 

Ja 

Sim City 

Ja 

Soundtrack 

Ja 

Space Harrier 

Nein 

Sword of Sodan 

Nein 

The Games: 


Summer Edition 

Ja 

The Kristal 

Nein 

Xenon 2 

Nein 


Schutzmethoden sollen sowie¬ 
so kein Problem mehr darstel¬ 
len. Damit wären laut Hersteller 
die meisten auf dem Markt be¬ 
findlichen Originale kopierbar. 

Cyclone arbeitet nur mit ei¬ 
nem Zusatzlaufwerk (DF1:), 
weitere Hardware muß ausge¬ 
schaltet oder abgehängt wer¬ 
den. Das Modul darf nur zum 
Kopieren benutzt werden, für 
den normalen Betrieb des Ami- 
ga muß man es wieder entfer¬ 
nen. Außerdem sollte man am 
besten völlig neue, unformatier¬ 
te Disketten für die Kopie ver¬ 


wenden. Damit wird gewährlei¬ 
stet, daß unformatierte Spuren 
des Originals auch auf der Ko¬ 
pie unbeschrieben bleiben. Die 
Ergebnisse beim Kopieren sind 
um so besser, je ähnlicher die 
Drehgeschwindigkeit des inter¬ 


nen und externen Laufwerks 
ist. Besonders die erste Gene¬ 
ration der original Amiga- 
Laufwerke erzielt mit Cyclone 
keine besonders berauschen¬ 
den Kopiererfolge. Wir haben 
einige geschützte Original- 


Programme (vor allem Spiele) 
mit Cyclone bearbeitet und da¬ 
bei noch längst nicht alles ko¬ 
pieren können. Auch das Wei¬ 
terkopieren einer mit Cyclone 
erstellten Kopie ist in den mei¬ 
sten Fällen (bei schwerem 
Schutz) kaum möglich. Amiga 
2000-Besitzer mit zwei internen 
Laufwerken können Cyclone 
zur Zeit sowieso nicht benut¬ 
zen, an einer speziellen Version 
wird bereits gearbeitet. Man 
mag mit anderen Laufwerken 
bessere oder schlechtere Ko¬ 
piererfolge erzielen als in unse¬ 
rer Tabelle aufgelistet. Schwer¬ 
lich kann man dem Käufer je¬ 
doch zumuten, daß er sich auf 
die Suche nach einem mög¬ 
lichst Cyclone-genehmen Lauf¬ 
werk macht. Die Illusion der 
endlosen Kopierfreiheit ist noch 
längst nicht Wirklichkeit gewor¬ 
den. jk 


Hersteller: 

Cachet, Ostendstr. 32, 7524 Oestringen, 
Tel. 0 72 53/2 24 11 

Anbieter: 

Amiga Eldorado, Dorfstr. 1. 8852 Rain, 
Tel. 0 90 02/46 99 
Preis: etwa 60 Mark 


IMPRESSUM 


Herausgeber: Carl-Franz von Quadt, Otmar Weber 


Redaktionsdirektor: Richard Kerler 

Chefredakteur: Albert Absmeier — verantwortlich für den redaktionellen Teil 
Leitender Redakteur: Ulrich Brieden (ub) 

Produktloner: Michael Göckel 

Redaktion: Peter Aurich (pa), Renö Beaupoil (rb), Jörg Kahler (jk). Stephan Quinkertz 
(sq) 

Freier Mitarbeiter: Michael Schmittner 
Redaktions-Assistenz: Catharina Winter. Petra Kessner (414) 

Alle Artikel sind mit dem Kurzzeichen des Redakteurs oder mit dem Namen des 
Autors gekennzeichnet. 

Telefax: 089/4613-433 


Manuskripteinsendungen: Manuskripte und Programmlistings werden gerne von 
der Redaktion angenommen. Sie müssen frei sein von Rechten Dritter. Sollten sie 
auch an anderer Stelle zur Veröffentlichung oder gewerblichen Nutzung angeboten 
werden, so muß dies angegeben werden. Mit der Einsendung von Manuskripten und 
Listings gibt der Verfasser die Zustimmung zum Abdruck in von der Markt & Technik 
Verlag AG herausgegebenen Publikationen und zur Vervielfältigung der Programm¬ 
listings auf Datenträgern. Mit der Einsendung von Bauanleitungen gibt der Einsender 
die Zustimmung zum Abdruck in von MarktÄTechnik Verlag AG verlegten Publikatio¬ 
nen und dazu, daß die Markt ÄTechnik Verlag AG Geräte und Bauteile nach der Bau¬ 
anleitung hersteilen läßt und vertreibt oder durch Dritte vertreiben läßt. Honorare nach 
Vereinbarung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Listings wird keine Haf- 
tung übernommen. _ 

Art-director: Friedemann Rorscha 

Titelgestaltung: Rolf Boyke 

Layout: Alexander Kowarzyk (Cheflayouter), Willi Gründl 
Bildredaktion: Janos Feitser (Ltg.): Sabine Tennstaedt. Roland Müller (Fotografie): 
Ewald Standke, Norbert Raab (Spritzgrafik), WernerOMienstedt (Computergrafik) 
Anzeigenleitung: Alicia Clees (313) — verantwortlich für Anzeigen 

Kundenberatung Produktanzeigen: Sibylle Kassel (494) 

Telefax: 089/4613-775 

Anzeigenverwaltung und Disposition: Patricia Schiede (172). Petra Otte (233) 
Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 3 vom 1. Januar 1989 
7 i Seite sw DM 5900.—. Farbzuschlag: Je Zusatzfarbe aus Europaskala ä DM 960,—. 
Vierfarbzuschlag DM 2640,—. 

Kleinanzeigen im Computermarkt: Gewerbliche Kleinanzeigen: DM 12,— je Zeile 
Text. Auf alle Anzeigenpreise wird die gesetzliche MwSt. jeweils zugerechnet. 
Private Kleinanzeigen mit maximal 4 Zeiten Text DM 5,— je Anzeige. 

Auslandsrepräsentation: 

Schweiz: Markt ÄTechnik Vertriebs AG, Kollerstr. 37. CH-6300 Zug, Tel. 042- 
440550/660, Fax 042-415770. Telex: 862329 mut ch 

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England: F. A. SmythÄ Associates Limited 23a, Aylmer Parade, London, N2 OPQ 
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Israel: BaruCh Schaefer, Haeshel-Str. 12,58348 Holon, Israel, Tel. 00972-3-5562256 
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der Verlag oder jede Buchhandlung entgegen. Das Abonnement verlängert sich um 
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land DM 79,— pro Jahr für 12 Ausgaben Der Abonnementspreis erhöht sich auf DM 
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(z. B. USA) auf DM 117,—, in Ländergruppe 2 (z. B. Hongkong) auf DM 129,—, in Län¬ 
dergruppe 3 (z. B. Australien) auf DM 147,—. Darin enthalten sind die gesetzliche 

Mehrwertsteuer und die Zustellgebühren. _ 

Vfertrlebsleltung: Helmut Grünfeldt (189) 


Verkaufsleiter Abonnement: Benno Gaab (740) 


Verkaufsleitei^Einzelhandel: Robert Riesin ger (364 ) 


Vertrieb Handelsauflage: Inland (Groß-, Einzel- und Bahnhofsbuchhandel) sowie 
Österreich und Schweiz: ip Internationale Presse, Hauptstätter-Straße 96, 7000 Stutt- 
gart 1, Tel. 0711/6483-110 __ 

Produktion: Technik Klaus Buck (Ltg./180), Wolfgang Meyer (Stellv./887); Herstellung 
Otto Albrecht (Ug,/917)_ 

Druck: R. Oldenbour g GmbH, Hürderstr . 4, 8011 Kirchheim 
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1990 Markt Ä Technik Verlag Aktiengesellschaft 
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wortlichen: 

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chen, Telefon 089/461343, Telex 522052, Telefax 089/4613-100 _ 

Telefon-Durchwahl im Verlag: 

So erreichen Sie alle Abteilungen direkt. Sie wählen 089-4613 und dann die Nummer, 
die in Klammern hinter dem jeweiligen Namen angegeben ist. 

Mitteilung gemäß dem Bayerischen Pressegesetz: Aktionäre, die mehr als 25% 
des Kapitals halten: Otmar Weber, Ingenieur, München: Carl-Franz von Quadt, Be¬ 
triebswirt, München; Aufsichtsrat: Carl-Franz von Quadt (Vorsitzender), Dr. Robert 
Dissmann (stellv. Vorsitzender), Ursula Berndt _ 

Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung 
der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW). Bad Godesberg. 

ISSN 0933-8713 



76 


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SOFTWARE-TEST 


Jederzeit über offe¬ 
ne Posten infor¬ 
miert, jederzeit Zah¬ 
lungsvorschläge, 
Überweisungen 
und Schecks per 
Knopfdruck, das 
sind die Vorteile der 
internen Buchhal¬ 
tung. 


von Helmut Hornberg 


G rafik, Animation, Video 
— daß der Amiga auf 
diesen Gebieten die 
Nase vorn hat, ist bekannt. 
Geht es aber um so faszina¬ 
tionsfreie Anwendungen wie 
die Finanzbuchhaltung, wird 
man beim Suchen nach geeig¬ 
neter Software selten fündig. 

Im riesigen Angebot der Pu¬ 
blic Domain befinden sich ein¬ 
zelne Programme mit dem Na¬ 
men »Fibu«. Dabei handelt es 
sich meist nur um elektronische 
Kassenbücher, mit denen sich 
teilweise auch Kostenstellen 
verwalten lassen. Bescheidene 
Ansprüche mögen die Pro¬ 
gramme durchaus befriedigen, 
aber die Anforderungen, die 
man im allgemeinen an ein 
Buchhaltungsprogramm stellt, 
können die Produkte allesamt 
nicht erfüllen. 

Das Finanzbuchhaltungs- 
Programm »Fi-Bu« aus dem 
Programm-Paket »Amiga-Bu- 
reau-Perfect« von »Edotronik« 
soll diesen Anforderungen ge¬ 
nügen. Das Paket ist als inte¬ 
griertes Büro-Verwaltungs- 
Programm konzipiert und um¬ 
faßt: 

- Textverarbeitung und 
Adreßverwaltung 
- Finanzbuchhaltung 
- Auftragsverwaltung 

(Kunden, Lager, Rechnung) 
und Mahnungsdruck 

Jedes der drei Module ist ei¬ 
genständig erhältlich und nutz¬ 
bar. Wir haben uns die Finanz¬ 
buchhaltung angesehen. 

Ein solider Ringbuchordner 
im A5-Format enthält das vor¬ 
bildlich aufgebaute, verständli¬ 
che und praxisgerechte Hand¬ 
buch. Eine klare Sprache er¬ 
leichtert das Studium. 

Die Bedienerführung ist so 
einfach, daß man kaum Fehler 
machen kann. Passiert den¬ 
noch eine Fehlbedienung, ist 
sie so schnell behoben, wie sie 
gemacht wurde. 

Nach dem Start von »Bureau- 
Perfect« erscheint die Pro¬ 
gramm-Auswahl. Vor der ersten 


BUCHHALTUNG 


Anwendung ist eine Installation 
durchzuführen. Eine Eingabe 
bestimmt, ob das Programm 
auf Festplatte oder Diskette in¬ 
stalliert wird. Die Festplatten- 
Installation ist bedienergeführt 
und schnell erledigt. Die Disket¬ 
teninstallation dauert wegen 
der Anlage einer Datendiskette 
etwas länger. In beiden Fällen 
macht das Programm darauf 
aufmerksam, welche Befehle 
im C-Verzeichnis erwartet wer¬ 
den. 

Nach Auswahl des Moduls 
»Fi-Bu« im Programm-Menü er¬ 
scheint das Auswahlmenü des 
Buchhaltungsprogramms: acht 
in zwei Reihen angeordnete 
Quadrate. Anklicken eines 
Quadrats der oberen Reihe ruft 
eine der Eingabefunktionen 
(Unternehmensstammdaten, 
Sachkontenanlage, Personen¬ 
kontenanlage sowie Erfassen 
und Buchen) auf. Die Ausgabe¬ 
funktionen (Listendruck, Aus¬ 
wertungen, Abschlüsse und 
Systemprogramme) lassen 
sich in der unteren Reihe aus¬ 
wählen. Die Funktionen kön¬ 
nen auch mit den Cursor- 
Tasten und < Return > aufge¬ 
rufen werden. 


Der nächste Schritt ist die An¬ 
lage der Sach- und Personen¬ 
konti. Die Kontonummer be¬ 
steht aus einer vierstelligen 
Nummer und einem Kennzei¬ 
chen (S= Sachkonto, Lie¬ 
feranten konto, K=Kundenkon¬ 
to). Das UVA-Kennzeichen be¬ 
stimmt die Behandlung des 
Kontos bei Berechnung der 
Umsatzsteuer-Voranmeldung. 
(U = Skontoaufwand/-erlös, 
V=Vorsteuer, M = Mehrwert¬ 
steuer). Das GUV- und Bilanz- 
Kennzeichen legt die Position 
fest, an der die Kontensalden in 
der GUV-Rechnung bzw. Bi¬ 
lanz erscheinen. In das letzte 
Eingabefeld gehört der Um¬ 
satzsteuerschlüssel. Die Zuord¬ 
nungsschlüssel lassen sich je¬ 
derzeit verändern. Über vier 
Anzeigefelder können Sie sich 
jederzeit über den Jahres- und 
Periodenumsatz sowie den EB- 
Saldo und den aktuellen Saldo 
informieren. 

Die Eingabemaske für die 
Personenstammdaten enthält 
neben den üblichen Adreßan- 
gaben ein Eingabefeld für den 
Zahlungsbedingungsschlüssel 
sowie vier Ausgabefelder für 
die Umsatz- und Saldenanga¬ 



»Fi-Bu« von Edotronic: Überblick über die Funktionen und 
Komfort-Elemente einer elektronischen Buchhaltung 


Vor dem ersten Buchen sind 
die Unternehmensstammdaten 
anzulegen. Dazu gehören die 
Firma, bis zu zehn Zahlungsbe¬ 
dingungen (Skontotage, Skon¬ 
toprozent und Nettotage), die 
Sammelkonti für Forderungen 
und Verbindlichkeiten sowie bis 
zu sieben Steuerschlüssel 
(Umsatzsteuersatz, Mehrwert¬ 
steuer- und Vorsteuerkonto, 
Skontoaufwand- und Skonto¬ 
ertragskonto). Das Fehlerkonto 
S9999 nimmt alle Buchungen 
auf, für die keine Konten vor¬ 
handen sind. 


ben. Damit ist die Stamm¬ 
datenerfassung beendet. 

Nach Auswahl der Funktion 
»Erfassen und Buchen« er¬ 
scheint eine zweiteilige Maske 
auf dem Bildschirm. Im oberen 
Bereich sind die Eingaben zu 
machen. Darunter zeigt das 
Programm zur Kontrolle die ein¬ 
gegebenen Daten als Bu¬ 
chungssatz an. Erst nach dem 
Kommando »Buchen« kann die 
Eingabe nicht mehr verändert 
werden. 

Die Journalzeilennummer 
wird automatisch vergeben. 


Neben den Kontonummern 
kann eine Belegnummer, das 
Belegdatum und ein kurzer Text 
eingegeben werden. Die Konto¬ 
nummern werden auf Vorhan¬ 
densein überprüft, die' Konto- 
Bezeichnung und den aktuel¬ 
le Saldo zeigt »Fi-Bu« an. 

Über die Funktionstasten las¬ 
sen sich auch während des Bu- 
chens bestimmte Konten oder 
das Journal einsehen. Die in 
der jeweiligen Maske verfügba¬ 
ren Funktionen der F-Tasten 
sind in der Fußleiste angezeigt 
und können direkt oder durch 
Anklicken mit der Maus ausge¬ 
löst werden. Nach Drücken von 
der Taste <Help> erscheint 
ein Hilfstext mit der Beschrei¬ 
bung der F-Tastenfunktionen. 

Die Verwendung von Bu¬ 
chungsschlüsseln (RE/RA = 



Bß 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 



Preis/Leistung 

□ 

y 



y 


Dokumentation 

□ 

y 




y 

Bedienung 

□ 

y 





Erlernbarkeit 

□ 

y 



77 

y 


Leistung 

□ 

y 



U 



FAZIT : Übersichtliches Buchhaltungs- 
Programm für ein kompaktes Rech¬ 
nungswesen mit schneller, sicherer 
Bedienungsmöglichkeit. Mindestens 
1 MByte Speicher erforderlich. 
POSITIV: Klar, übersichtlich, ver¬ 
wechslungsfrei strukturiert, gutes 
Handbuch, weitgehend individuelle 
Gestaltungsmöglichkeiten, alle erfor¬ 
derlichen Auswertungen vorhanden; 
ausgezeichnetes, sicheres Handling 
und gute Bedienerführung. 
NEGATIV: Kapazität der nummeri¬ 
schen Felder zu gering. Keine Kosten¬ 
stellenverwaltung. 


Produkt: Amiga-Bureau-Perfekt, Mo¬ 
dul »Fi-Bu« (Finanzbuchhaltung) 
Preis: etwa 700 Mark einschl. MwSt. 
(Gesamtpaket etwa 1480 Mark 
einschl. MwSt., Demo mit Handbuch 
pro Modul etwa 60 Mark) 

Hersteller: Edotronik Gesellschaft für 
Elektronik-Systeme mbH & Co. Op¬ 
toelektronik KG, St. Veitstraße 70, 
8000 München 80, Tel. 089/40-40- 
93, Telex 528036 
Anbieter: Edotronik 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 




78 


AMir5A-MAr;A7IM 1/IQQn 









































































IM HAUS 


SOFTWARE-TEST 


Rechnungseingang/-ausgang, 
ZA/ZE = Zahlungseingang/- 
ausgang usw.) vermeidet Ein¬ 
gabefehler, da je nach Bu¬ 
chungsart bestimmte Konten 
betroffen sind. Fehlbuchungen 
lassen sich durch Wiederho¬ 
lung mit negativem Vorzeichen 
richtigstellen. 

Für den Listendruck enthält 
die Programmdiskette einige 
Standardformulare (Summen-/ 
Saldenlisten für Sach-, Kun¬ 
den- und Lieferantenkonten so¬ 
wie Stamminformationslisten 
der Personen- und Sachkon¬ 
ten). Sie können die Formulare 
mit einem Texteditor oder einer 
Textverarbeitung an Ihre Be¬ 
dürfnisse anpassen oder neue 
Formulare entwerfen. Texte las¬ 
sen sich beliebig im Formular 
plazieren. Jedem Datum (Feld) 
der »Fibu« (Sachkontennum¬ 
mer, Kontensaldo, Kundenna¬ 
me usw.) wird ein numerischer 
Schlüssel zugeordnet. Findet 
das Programm im Formular das 
Zeichen »!« gefolgt von einem 
dieser Schlüssel, wird in der Li¬ 


ste das entsprechende Datum 
gedruckt. Mit demselben Ver¬ 
fahren lassen sich Summenfel¬ 
der, Datumsfelder oder mit den 
Grundrechenarten berechnete 
numerische Felder plazieren. 

Selektionen schränken den 
Datenbestand für den Druck 
ein. So lassen sich etwa Kun¬ 
denkonten eines bestimmten 
Nummernbereichs auswählen. 
Bei der komplexen Selektion 
können einzelne Felder mit Ver¬ 
gleichsoperatoren (größer, klei¬ 
ner, gleich und ungleich) auf 
bestimmte Werte überprüft wer¬ 
den. Verknüpfte Vergleichsaus¬ 
drücke sind möglich: (Kunden¬ 
name = Meier ODER Kunden¬ 
name = Meyer) UND Ort = 
München). Die Druckausgabe 
läßt sich in eine Datei umlen¬ 
ken. Damit steht der Weiter¬ 
verarbeitung durch andere Pro¬ 
gramme (Datenbank, Textver¬ 
arbeitung) nichts mehr im Weg. 

Das Programm von Edotro- 
nik bietet die Auswertungen 
Journal, Kontobuchungen, Um¬ 
satzsteuervoranmeldung, Ge¬ 


winn- und Verlustrechnung und 
Bilanz. Die Daten lassen sich 
mehrmals ausdrucken — bis 
zum Aufruf einer Abschlußfunk¬ 
tion. Ein Periodenabschluß und 
drei Varianten für den Jah¬ 
resabschluß sind vorgesehen. 
Der Periodenabschluß löscht 
im Journal und den Konten die 
seit dem letzten Abschluß auf¬ 
getretenen Buchungszeilen. 
Mit dem Jahresabschluß lassen 
sich die Salden löschen. 

Kostenstellen 

Das Programm verwaltet kei¬ 
ne Kostenstellen. Die Konto¬ 
nummer ist 4stellig konzipiert. 
Die Gewinn- und Verlustrech- 
nungs-Auswertung stellt 13 + 2 
Ertrags-und 12 + 2 Aufwands- 
Summenfelder zur Verfügung 
stellt. Die Bilanz gliedert die 
»Aktiva« in 25, die »Passiva« in 
18 Positionen. 

»Fi-Bu« ist eine professionel¬ 
le Lösung: umfassend, über¬ 
sichtlich, klar, rasch und sicher. 
5000 Datensätze pro Konten¬ 
satz (Sach-, Kunden-, Lieferan¬ 
tenkonti) sind möglich, wenn 
man mit Diskette arbeitet. Kom¬ 
fortable Auswertungen bis hin 
zur Bilanzentwicklung. In je¬ 


dem Eingabeformular steht ei¬ 
ne Hard-Copy-Funktion zur 
Verfügung. 

Auch der Preis ist angemes¬ 
sen. Der Anwender erhält ein 
ausgewogenes Programm, das 
— eingebettet im Paket »Bure¬ 
au Perfect« — sämtliche Büro¬ 
arbeit komfortabel abdeckt. 

Auf der anderen Seite er¬ 
staunt die technische Engher¬ 
zigkeit — das insgesamt nur 
8stellige (6,2) Betrags- 
Eingabefeld und die ebenso 
knapp bemessenen Auswer¬ 
tungsfelder. Die Beschränkung 
des Eingabefeldes läßt sich 
zwar durch Mehrfach-Ein¬ 
gaben überlisten, bei den Aus¬ 
wertungsfeldern gelingt dies 
nicht. 

Mit einem Wort: Die Bilanz¬ 
summe muß in der besproche¬ 
nen Version 2.0 unter 10 Millio¬ 
nen bleiben. Eine Warnung vor 
dem Überschreiten dieser 
Grenze gibt es nicht. Damit ist 
der Kreis der möglichen Inter¬ 
essenten umrissen. 

Ein schönes Programm nur 
für den kleinen Mann? Es ist zu 
wünschen, daß Edotronik eine 
erweiterte Version auf den 
Markt bringt. Wert wäre es die¬ 
ses Programm allemal. 

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79 

































































SOFTWARE-TEST 


£U«n 




i • • 


äSSÖSSSS 


von Michael Thomas 


C omputergrafik ist schön 
— besonders wenn sie 
animiert ist. Nur neben¬ 
bei bemerkt man, daß alle 
»Computerspielfilme« mit per¬ 
fektem Sound unterlegt sind. 
So faszinierend die Grafik für 
sich sein mag, Geräusche und 
Musik machen sie einfach le¬ 
bendiger. 

Da der Amiga sowohl gra¬ 
fisch als auch musisch ein 
Künstler ist, liegt der Gedanke 
nahe, beide Fähigkeiten mitein¬ 
ander zu vereinen. Das ge¬ 
wünschte Resultat wären ani¬ 
mierte Sequenzen mit perfekt 
abgestimmten Klängen, die 
zum rechten Zeitpunkt gespielt 
werden. Dies auf dem Amiga zu 
verwirklichen, stand bis vor Kur¬ 
zem noch vor dem Problem der 
geeigneten Software, die die 
Synchronisation von Bild und 
Ton übernimmt. 

Hash Enterprises aus Van- 
couver, USA, scheint nun die 
Lösung in Form eines Pro¬ 
grammpakets namens »Sound¬ 
track« anzubieten, das in der 
Programmreihe »Animation« 
erschienen ist. Es soll die Ver¬ 
quickung von Sound und ani¬ 
mierter Grafik in einfacher Vor¬ 
gehensweise ermöglichen. 

Bevor man sich als Anwen¬ 
der mit Soundtrack beschäftigt, 
sollte man sich allerdings ver¬ 
gewissern, daß man über genü¬ 
gend Hauptspeicher verfügt. 
Neben den Animationen müs¬ 


sen nämlich noch verschiede¬ 
ne digitalisierte Klänge (Sam- 
ple-Sounds) in Ihrem Amiga 
Platz finden. Das Programm 
selbst läuft zwar schon mit 512 
KByte Speicher, das Arbeiten 
unterliegt jedoch dann starken 
Restriktionen. Der Hersteller 
empfiehlt einen Hauptspeicher 
von etwa 3 MByte. Damit kön¬ 
nen vertonte Animationen von 


bis zu 200 Bildern (Frames) ver¬ 
arbeitet werden. 

Da Soundtrack über keine 
Funktionen verfügt, um Anima¬ 
tionen »in ihrer Rohfassung« zu 
erzeugen, müssen andere Pro¬ 
gramme zur Vorbereitung her¬ 
angezogen werden. In der »Ani- 
mation«-Reihe von Hash Enter¬ 
prises sind entsprechende 
Tools erhältlich. Aber auch an¬ 
dere Software, die den ANIM- 
Standard unterstützen, wie et¬ 
wa »Videoscape«, sind für die 
Produktion von »Stummfilm- 
Streifen« geeignet. Soundtrack 
akzeptiert Animations-Dateien 
der Formate ANIM opt 3, opt 4, 
opt 5, IFF und den produkteige¬ 
nen Hash-Standard in allen 
Grafikauflösungen, einschlie߬ 
lich HAM und Overscan. 


Für die Bearbeitung der 
Klänge bietet Soundtrack hin¬ 
gegen eigene Funktionen. Es 
ist nicht notwendig, für die Digi¬ 
talisierung ein Sampling-Pro¬ 
gramm zu verwenden, da 
Soundtrack diese Aufgabe 
selbst ausführen kann. Mit ge¬ 
eigneter Hardware lassen sich 
Sounds aufnehmen und später 
auf vielerlei Weise verändern. 


Die Palette reicht von der Be¬ 
einflussung der Amplitude, 
dem Kopieren und Löschen von 
Teilen eines Samples bis hin zu 
verblüffenden Echoeffekten 
und Klangumkehrungen. Mit 
einer vorzüglichen Funktion 
zum Mischen von Klängen, läßt 
sich die theoretische Anzahl 
der Soundeffekte noch erhö¬ 
hen. Diese Technik ist beson¬ 
ders wertvoll, da der Amiga be¬ 
kanntlich nur vier Samples 
gleichzeitig spielen kann. Will 
man komplexere Soundeffekte 
erzeugen, mischt man einfach 
verschiedene Stimmen zu ei¬ 
ner neuen zusammen. Die Akti¬ 
vierung der Befehle erfolgt über 
die Maus. Damit wird ein ge¬ 
wünschter Bereich aus dem 
Sample markiert und dann die 
entsprechende Funktion per 
Knopfdruck gewählt. 

Ist man sich über den Ablauf 
seiner Animation und der dazu¬ 
gehörigen Töne im klaren, kann 
die Synchronisationsarbeit be¬ 
ginnen. Zunächst wird der noch 
stumme Film in den Speicher 
des Computers geladen. Dies 
übernimmt ein eigenständiges 
Programm namens »Display«, 
das von der Steuerkonsole auf¬ 
gerufen wird. Es kann auch di¬ 
rekt per Icon oder CLI gestartet 
werden, um Animationen abzu¬ 
spielen. Um nun Sounds syn¬ 
chron an eine bestimmte Stel¬ 
le der Animationssequenz zu 
setzen, »spult« man den Film in 
Einzelschritten vor und merkt 
sich die Bildnummer (Frame- 
Counter). Nun kann der vorge¬ 
sehene Sound per Maus in ei¬ 
nen der vier Amiga-Kanäle im 
Synchronisations-Fenster ko¬ 
piert und in Form eines farbigen 
Balkens durch Verschieben 
(Dragging) an den Beginn des 
gewünschten Frame gescho¬ 
ben werden. 

Soundtrack speichert die 
vertonten Grafikwerke als so¬ 
genannte »Soundtracks«, die 



auch mit einem externen »Play¬ 
er« begutachtet werden kön¬ 
nen. Da sowohl das Display- als 
auch das Player-Programm 
nicht kopiergeschützt sind, las¬ 
sen sich die eigenen Kunstwer¬ 
ke laut Handbuch unabhängig 
von der System-Diskette starten 
und bewundern. Die Abspielge¬ 
schwindigkeit ist selbstver¬ 
ständlich einstellbar. Nicht ver¬ 
schwiegen werden soir jedoch, 
daß alle Programme auf der 
Soundtrack-Diskette noch ab¬ 
sturzgefährdet waren; beson¬ 
ders bei der Verwendung des 
Overscan-Modus traten Proble¬ 
me auf. Tastaturspezialisten 
wird es außerdem stören, daß 
Soundtrack fast ausschließlich 
mit der Maus steuerbar ist. 

Das Handbuch beschreibt al¬ 
le Kommandos des Programms 
in ausreichender Form und bie¬ 
tet sogar einen kleinen Kursus 
in puncto Tonsynchronisation. 
Der Mini-Lehrgang gibt wertvol¬ 
le Tips für eine effiziente Verto¬ 
nung. jk 


Amiga-T est 


V* 


8.1 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

U 

y 

y 




Dokumentation 

u 

u 

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y 



Bedienung 

u 

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y 

y 

y 


Erlernbarkeit 







Leistung 

y 

u 

y 

y 




Fazit: Soundtrack erlaubt es, animier¬ 
te Computergrafik mit Tönen und Ge¬ 
räuschen zu unterlegen. Durch die 
einfache Bedienung mit der Maus 
werden die Sounds mit den einzelnen 
Bildern einer Animation synchronisiert 
und können anschließend unabhän¬ 
gig vom Hauptprogramm geladen und 
abgespielt werden. 

Positiv: unterstützt alle Grafikmodi 
des Amiga: einfache Synchronisation 
durch exakte Frame- und SMPTE- 
Zeitanzeigen; leicht erlernbare Funk¬ 
tionen; einfache Bedienung; gute Spei¬ 
cherausnutzung. 

Negativ: hoher Speicherbedarf; kei¬ 
ne Bedienung per Tastatur; Haupt- 
sowie Hilfsprogramme vor vereinzel¬ 
ten Abstürzen nicht sicher; keine Funk¬ 
tion zum Abschalten der Workbench 
im Hintergrund. 


Produkt: Animation: Soundtrack 
Preis: etwa 300 Mark 
Hersteller: Hash Enterprises 
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PUBLIC DOMAIN 


KNOLLE JHr 
X£NETZEfl 

Die Zahl der Fish-Disks 
hat sich inzwischen um 15 Stück 
auf 260 erhöht. Beim Durchsehen 
fanden wir wieder etliche 
Leckerbissen. 


Von Bernhard Matzberger 

W as an den neuen »Fi¬ 
schen« auffällt: im¬ 
mer mehr Program¬ 
me aus »deutscher Feder« sind 
auf ihnen zu finden. Wir haben 
uns zwei Programme näher an¬ 
gesehen. 

Beginnen wir mit dem DFÜ- 
Programm »NComm«, das auf 
der Fish-Disk 246 zu finden ist. 
Dieses Programm braucht den 
Vergleich mit kommerziellen 
Programmen nicht zu scheuen. 
Die Bedienung von NComm 
kann wahlweise mit der Maus, 
oder über sogenannte Hotkeys 
(Tastenkombinationen) erfol¬ 
gen, sogar die einzelnen Einträ¬ 
ge im Telefonbuch lassen sich 
über die Tastatur anwählen. Für 
den deutschen Anwender be¬ 
sonders interessant ist die Un¬ 
terstützung des PAL-Modus 
und der deutschen Tastaturbe¬ 
legung. 


Da die meisten Mailboxen 
auf MS-DOS-Rechner laufen, 
ist bei einem Terminal-Pro¬ 
gramm sehr wichtig, daß IBM- 
ANSI-Grafikzeichen dargestellt 
werden können. NComm mei¬ 
stert auch das mit Bravour, 
ANSI-Grafiken werden sogar 
achtfarbig dargestellt. Für die 


Fileübertragung stehen dem 
Benutzer X- und Y-Modem zur 
Verfügung. 

Auf der Fish-Disk 253 findet 
sich ein Programm, das diejeni¬ 
gen unter Ihnen besonders 
schätzen werden, die keine 
Festplatte besitzen und einen 
dauernden Kampf mit vollen 


Disketten führen müssen. 
»PowerPacker« ist ein Utility, 
das Programme »cruncht«, das 
heißt sie werden komprimiert, 
bleiben aber dennoch lauffä¬ 
hig. PowerPacker besitzt aber 
noch einige zusätzliche Funk¬ 
tionen, so können z.B. die Pro¬ 
gramme in sechs verschiede¬ 
nen Stufen gepackt werden, 
von »Fast« bis »Be.st«. Je 
schneller gecruncht wird, desto 
uneffizienter ist das Ergebnis. 
Des weiteren können sowohl 
die mit PowerPacker, als auch 
die mit einem anderen Packer 
gecrunchten Programme wie¬ 
der entkomprimiert werden. Ein 
besonderes Bonbon ist die ein¬ 
gebaute Password-Funktion, 
mit der Text-Dateien vor unbe¬ 
rechtigten Zugriff geschützt 
werden können. Die Bedienung 
von PowerPacker erfolgt über 
eine sehr komfortable Benut¬ 
zeroberfläche. Alle Funktionen 
werden mit der Maus bedient. 


Programm 

Beschreibung 

Fish-Disk 245 

ATOF 

Ein kleines Utility, mit dem es möglich ist, die Fonts 
anderer Disketten zu verwenden, ohne den Umweg 
über das CLI zu gehen. Version 1.0. Autor: Roger 
Fischlin. 

Bootlntro 

Dieses Programm erstellt einen Vorspann auf einer 
Diskette, der unmittelbar nach dem Einlegen er¬ 
scheint. Version 1.1. Update zur Version auf Fish 244. 
Autor: Roger Fischlin. 

Fenster 

Ein Utility, das die Manipulation von Fenstern, wie 
z.B. das Andern der Größe, das Bewegen in den Hin¬ 
tergrund etc. erlaubt. Version 1.0, inklusive Quell¬ 
code. Autor: Roger Fischlin. 

PathMaster 

Ein File-Requester mit vielen Funktionen. Path 
Master kann einfach an die Bedürfnisse von Pro¬ 
grammierern angepaßt werden. Inklusive Quellcode. 
Autor: Justin McCormick. 

Reversi 

Das klassische Reversi-Spiel auf einem 8x8 großen 
Feld. Version 1.2. Autor: Marc Fischlin. 

Vit 

Dies ist ein Update zu dem Programm auf Fish-Disk 
226, um den Fehler mit den externen Protokollen zu 
beheben. Es handelt sich hierbei um keine eigen¬ 
ständige Version, der Rest der Dateien befindet sich 
auf der Fish-Disk 226. 

Fish-Disk 246 

Dmake 

Version 1.0 von Matt Dillon’s Unix-ähnlichem Utility, 
ein Update zu der Beta-Version auf Fish-Disk 179. Mit 
vielen neuen Funktionen. Autor: Matt Dillon. 

LabelPrint 

Ein Programm, mit dem sehr leicht Disketten- 
Etiketten gedruckt werden können. Version 2.5b. Up¬ 
date zu Version 2.5 auf Fish-Disk 238. Mit deutscher 
Anleitung. Shareware. Quellcode vom Autor erhält¬ 
lich. Autor: Andreas Krebs. 

NComm 

Ein Terminalprogramm, basierend auf dem Pro¬ 
gramm »Comm« in der Version 1.34. Bedienung zum 
Großteil über die Tastatur möglich, unterstützt PAL- 
und NTSC-Amigas sowohl im normalen als auch im 
Interlace-Modus. ANSI und VTIOO-Emulation mit vol¬ 
ler Unterstützung von achtfarbigem Text. Darstellung 
von IBM-Grafikzeichen, Dialog-Modus mit geteiltem 
Bildschirm, Farben vom Benutzer frei definierbar, 
Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 19200 Bit/s, 
eingebaute Script-Sprache, Makro-Tasten und vieles 
mehr. Version 1.8. Autor: DJ James, Daniel Bloch u. a. 

NoClick 

Ein kleines Programm, das das störende Klicken von 


Programm Beschreibung 


leeren Laufwerken unter Kickstart 1.3 verhindert. Ar¬ 
beitet auf einem Amiga-B 2000, und sollte auch mit 
dem Amiga 500 funktionieren. Version 3.6. Update 
zur Version 3.5 auf Fish-Disk 243. Inklusive Quellcode 
in Assembler. Autor: Norman Iscove. 

ScreenShare Eine Sammlung von Bibliotheken und Hilfsprogram¬ 
men, die es einem Programm ermöglichen, auf dem 
Screen eines anderen ein Fenster zu eröffnen. Damit 
kann ein Editor auf dem Screen eines Terminalpro¬ 
gramms ein eigenes Window öffnen, in dem dann 
ganz normal gearbeitet wird, wobei aber der Inhalt 
des Terminal-Screens weiterhin sichtbar bleibt. Be¬ 
dingung dafür ist aber, daß beide Programme für das 
»Screen-Sharing« ausgelegt sind. Version 1.2. Inklu¬ 
sive Quellcode für Programm-Schnittstellen. Autor: 
Willy Langeveld. 


TV Ein Textleseprogramm basierend auf dem Amiga- 

Programm »Less VI .0«. Die Bedienung sämtlicher 
Funktionen kann über Maus oder Tastatur erfolgen. 
Besitzt eine Benutzeroberfläche und steuert die 
Amiga-spezifischen Tasten (wie z.B. die Help-Taste) 
korrekt an. Version 1.3. Inklusive Quellcode. Autoren: 
Mark Nudelman, Bob Leivian, Tony Wills. 


Fish-Disk 247 

Analog 

Joystick 

Treibersoftware zur Benutzung analoger Joysticks. 
Inklusive Quellcode. Autor: Dave Kinzer 

AssemTools 

Eine Sammlung interessanter Utilities für Assembler- 
Programmierer. Insgesamt sind über 140 Makros und 
viele verschiedene Routinen auf der Diskette. Inklusi¬ 
ve Quellcode für die Makros, die Libraries und einen 
Makro-Assembler. 

RemoteLogin 

Mehrere Programme, die es ermöglichen, sich per 
Modem in den Amiga einzuloggen, und online-fähige 
Programme aufzurufen. Inklusive Quellcode. Autor: 
Dave Kinzer. 

XprLib 

Externes Übertragungs-Protokoll zur Einbindung in 
Terminal-Programme. Version: 2.0. Update zur Ver¬ 
sion auf Fish-Disk 240. Inklusive eines Programmier¬ 
beispiels für eine XPR-Library und Quellcode. Autor: 
Willy Langeveld. 

Fish-Disk 248 

AmiGantt 

Ein Projekt-Utility für Programmierer, die sich dem 
Problem der Organisation verschiedener Task ge¬ 
genübersehen. Das Programm stellt die Tasks gra¬ 
fisch in einer Tabelle dar. Durch die grafische Aufbe- 


82 


AMI^A UA^A*7IM HHfinn 
















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Der Soundigitizer der Luxusklasse 



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Bedienung 

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Programm 

Beschreibung 


reitung können kritische Stellen sowie Überschnei¬ 
dungen frühzeitig erkannt werden. Bis zu 500 Tasks 
lassen sich für ein beliebiges Projekt definieren, wo¬ 
bei ein Projekt andere Projekte als Tasks beinhalten 
kann. Version 3.0.0. Shareware. Autor: Donald Tolson. 

CLI-Colors 

Ein einfaches Programm, um den Rand des CLI- 
Fensters zu ändern. Inklusive Quellcode in Assem¬ 
bler. Autor: Michael Sinz. 

Flipper 

Ein unterhaltsames Othello-Programm, bei dem man 
sowohl gegen den Computer als auch gegen einen 
Partner spielen kann. Autor: Michael Sinz. 

Maze 

Assembler-Beispiel für ein Programm, das ein Laby¬ 
rinth berechnet. Geschrieben mit dem Manx- 
Assembler. Inklusive Quellcode. Autor: Michael Sinz. 

NetHandler 

Der Netzwerk-Filesystem-Handler der Software- 
Destillery (NET:). NetHandler benutzt Matt Dillons 
»DNET«, um ein Amiga-Device auf einem anderen 
Amiga zu mounten. Es dient auch als Beispiel dafür, 
wie man ein Filesystem mit dem »Lattice«-C-Compiler 
schreibt. Version 1.0. Inklusive Quellcode. Autor: The 


Software-Destillery. 

Regex 

Eine »shared library«-Version des GNU »regulär ex- 
pression package«. Eine regulär expression ist eine 
einfache Methode, ein Zeichenmuster in einem 
String zu beschreiben. Durch die Benutzung speziel¬ 
ler Joker-Zeichen kann fast jedes Muster beschrie¬ 
ben werden. Diese Muster können z.B. für die Such¬ 


funktion eines Editors eingesetzt werden. Version 1.0. 
Inklusive Quellcode. Autoren: Edwin Hoogerbeets, 
FSF, Jim Mackraz. 

Fish-Disk 249 

Automata 

Vier Zellen-Generations-Programme. »Automata- 


Tron« ist ein eindimensionaler Zellen-Generator. 
»Crud« basiert auf dem Gesetz des Summenindex, 
»Demon« ist ein Programm, das in der August- 
Ausgabe 1989 des »Scientific American« beschrie¬ 
ben wurde, und »Life« ist wohl das älteste und am mei¬ 
sten bekannte Programm dieser Gattung. Inklusive 
Quellcode. Autor: Gary Teachout. 

Slicer Slicer berechnet und stellt Mandelbrot- und Julia¬ 

mengen dar. Im Gegensatz zu anderen Programmen 
dieser Art werden hierbei nicht direkt Bilder berech¬ 
net und gespeichert, sondern nur Bilddaten, die dann 


TurMite 

in Bilder umgewandelt werden. Version 1.0. Autor: 
Gary Teachout. 

Eine zweidimensionale Simulation einer Touring- 
Maschine. Inklusive Quellcode. Autor: Gary Teach¬ 
out. 


Fish-Disk 250 

ASimplex 

Eine Umsetzung des Simplex-Algorithmus, um linea¬ 
re Gleichungen zu lösen. Für Eingabedaten-Files 
wird das standardisierte MPSX-Format verwendet. 
Version 1.5. Update zur Version auf Fish-Disk 199. In¬ 
klusive Quellcode. Autor: Stefan Förster. 

Gravity-Well 

Ein Sternenhimmel-Simulator, der die Bewegungen 
von bis zu 20 Himmelskörpern in einem New- 
ton’schen Universum simuliert. Die Ansicht kann 
vergrößert, der Blickwinkel in drei Dimensionen ver¬ 
ändert werden. Inklusive Quellcode. Autor: Gary 
Teachout. 

Paranoids 

Ein Spiel, bei dem es darum geht, aus einem Irren¬ 
haus auszubrechen. Paranoids ist in den USA ein be¬ 
kanntes Brettspiel. Jeder Spieler hat sechs Steine, 
vier Patienten und zwei Ärzte. Der Spieler gewinnt, 
der alle seine Patienten aus dem Irrenhaus befreit. 
Version ist 1.0. Autoren: Richard Anderson und Gary 
Teachout. 

RPSC 

84 

Ein Taschenrechner mit UPN-Notation (umgekehrt 
polnischer Notation). Der Hewlett-Packard-ähnliche, 
programmierbare Rechner unterstützt Rechenopera¬ 
tionen mit echten Zahlen, komplexen Zahlen, Matri¬ 
zen und 3D-Vektoren ebenso wie das Speichern und 


Programm 

Beschreibung 

Abrufen von Variablen. Daten und Programme kön¬ 
nen gespeichert bzw. geladen, sowie mit einem Edi¬ 
tor als ASCII-Datei geschrieben werden. Version 1.1. 
Autor: Gary Teachout. 

Fish-Disk 251 

Debug 

Ein symbolischer Debugger für den Amiga mit sehr 
vielen Möglichkeiten, u.a. ein symbolischer Disas¬ 
sembler, Speicher-Dump, Speicher-Füllen, Einzel¬ 
schritte im Trace-Modus, Sprung über Unterroutinen 
u.a. Version 2.10. Autoren: Jim Thibodeau und Larry 
LaPlume. 

Disksalv 

Ein Disk-Restaurationsprogramm für alle Amiga 
DOS-File-Devices, die entweder das Standard- oder 


das Fast-File-System benutzen. Disksalv baut auf ei¬ 
nem anderen Device eine neue File-System-Struktur 
auf, auf die vom originalen Device so viele Daten wie 
möglich gerettet werden. Version 1.42.Update zur 
Version auf Fish-Disk 212. Autor: Dave Haynie. 

DiskSpeed 

Ein Utility, das die Geschwindigkeit eines Laufwerks 
testet, wobei besonderer Wert darauf gelegt wurde, 
möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen. Version 
I.O.Inklusive Quellcode. Autor: Michael Sinz. 

Linstrom 

Einige kleine Programme aus der Linstrom-Familie. 
Mit einigen Spielen in Basic, einigen Programmen 
basierend auf Algorithmen aus der Zeitschrift »Scien¬ 
tific American« und einem Programm, das auf dem 
Monitor ein Aquarium simuliert. Inklusive Quellcode. 
Autoren: Lloyd Linstrom und seine Familie. 

Monopoly 

Umsetzung des bekannten Brettspiels der Firma Par¬ 
ker. Quellcode beim Autor erhältlich. Autor: Ed Mus- 


grove. 

RoadRoute 

Ein Reiserouten-Planer, der eine Liste der Städte so¬ 


wie der Verbindungen zwischen ihnen benötigt und 
dann daraus die Entfernung und Zeit berechnet, die 
benötigt wird, um das Reiseziel zu erreichen. Version 
1.0. Inklusive Quellcode. Autor: Jim Butterfield. 

Fish-Disk 252 

CrossDos 

Eine »Tryware«-Version eines MS-DOS-File-Systems 
für den Amiga. Die Endversion des Programms er¬ 
möglicht es, direkt unter AmigaDOS, mit MS-DOS 
bzw. PC-DOS und dem Atari ST (ab Version 2.0) for¬ 
matierte Disketten zu lesen und zu beschreiben. Die¬ 
se »Tryware«-Version erlaubt nur das Lesen dieser 
Disketten. Version 3.05b. Update zu Version 3.02 auf 
Fish-Disk 240. Autor: Firma Consultron, Leonard 
Poma. 

TrekTrivia 

Ein Quiz-Programm für Star-Trek-Fans. Mit 100 Fra¬ 
gen, wählbaren Schwierigkeitsgrad, Cheat-Modus 
und 250 KByte digitalisierter Musik- und Sound- 
Effekte. Weitere Disketten mit Fragen sind vom Autor 
erhältlich. Version 2.0. Update zur Version auf Fish- 
Disk 180. Shareware. Autor: George Broussard. 

Zerg 

Rollenspiel in der Art von »Ultima«, wobei es darum 
geht, mit seinem Helden in einer einfachen aber ge¬ 
fährlichen Welt zu überleben. Version 1.0. Autor: Mike 
Shapiro. 

Fish-Disk 253 

DumpDiff 

Ein kleines Utility, das die Hexdumps von zwei Datei¬ 
en auf dem Bildschirm ausgibt, wobei die Stellen, an 
denen sich Unterschiede ergeben, hervorgehoben 
werden. Version 1.0. Inklusive Quellcode in Modula-Il. 


Autor: Fridtjof Siebert 

Elements 

Eine interaktive Tabelle des Periodensystems der 
Elemente. Liefert beim Anklicken eines Elements vie¬ 


le wichtige Daten über das jeweilige Element. Version 
1.12a. Update zur Version auf Fish-Disk 175. Inklusive 
Quellcode. Autor: Paul Thomas Miller 

KeyMac 

Ein Tastatur-Makroprozessor, mit dem das Aufzeich¬ 
nen und das anschließende Abspielen von Tastatur- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 






















DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN 
Double Dragon II ist die Fortsetzung der 
abenteuerlichen Geschichte von Billy und 
Jimmy und deren Freundin Marian. 
Am Ende des ersten Abenteuers wurde 
Marian von den Black Warriors 

entführt. 
Billy ist beunruhigt. 
'W Lebt Marian noch! 

Wo ist das geheime Lager 
des SHADOW BOSS? 
Billy muß es wissen! 
Viele Action-Szenen machen 
dieses Spiel unglaublich 
. ^ nervenaufreibend. 

■ v \ Für I oder 2 Spieler! 




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lOUBLEORAGON II 
HE REVENCjE™ 


TECffeOS 


erhältlich für Atari^T, Amjga 
IBM PC, C 64 Disk/Cass. 

Licensed from AM&RICAN 
TECHNOS INC., 1989. 
































































PUBLIC DOMAIN 


Programm Beschreibung 


MegaWB 


Muchmore 


MultiSelect 


PowerPacker 


WBShadow 


With 


Eingaben möglich ist. Version 0.1. Quellcode in 
Modula-Il. Autor: Fridtjof Siebert. 

Mit diesem Utility kann der Workbench-Screen auf 
eine beliebige Größe gebracht werden. Version 1.2. 
Inklusive Quellcode in Modula-Il. Autor: Friedtjof Sie¬ 
bert. 

Erneut ein Programm in der Art von »More«, »Less« 
etc. Der Unterschied zu den oben angeführten Text- 
Zeigeprogrammen besteht darin, daß das Programm 
seinen eigenen Screen öffnet, auf dem der Text weich 
gescrollt wird. Mit eingebauter Hilfe-Option, Textsu¬ 
che und einer Druckfunktion. Arbeitet unter PAL und 
NTSC, im normalen oder Overscan-Modus. Unter¬ 
stütztvierfarbigen Text in Fett-, Schräg-, unterstriche¬ 
ner oder invertierter Schrift. Version 2.5. Update zur 
Version 1.8 auf Fish-Disk 234. Inklusive Quellcode in 
Modula-Il und Assembler. Autor: Friedtjof Siebert. 
Ein kleines Utility, das es möglich macht, die Icons 
von mehreren Programmen anzuklicken, ohne die 
Shift-Taste zu Hilfe zu nehmen. Version 1.0. Inklusive 
Quellcode in Modula-Il. Autor: Friedtjof Siebert. 

Ein Shareware-Cruncher mit einer sehr komfortablen 
Benutzeroberfläche. Ausführbare Programme wer¬ 
den beim Starten automatisch entpackt. Hilfreich für 
Leute, die keine Festplatte besitzen, um Platz auf der 
Diskette zu sparen. Version 2.3b. Autor: Nico Fran¬ 
cois. 

Dieses Programm erzeugt für alle Objekte, die auf 
der Workbench dargestellt werden (Windows, Icons, 
Gadgets, Menüs, Texte etc.), einen Schatten. Version 
1.0. Inklusive Quellcode in Modula-Il. Autor: Fridtjof 
Siebert. 

Ein Hilfsprogramm, das Wildcards bei der Anwen¬ 
dung eines beliebigen CLI-Kommandos ermöglicht. 
Version 1.0. Inklusive Quellcode in Modula-Il. Autor: 
Friedtjof Siebert. 


Fish-Disk 254 

Etale 

Ein Textanzeigeprogramm in der Art von »Less« und 
»More«, mit dem Unterschied, daß auch Superscript 
und Subscript angezeigt werden können, und daß es 
sehr wenig Speicher braucht. Dazu ist noch die Un¬ 
terstützung des kompletten griechischen Alphabets 
eingebaut. Inklusive Quellcode. Autor: William Ham- 
mond. 

Machll 

Ein »Mausbeschleuniger« mit vielen Extras, wie z.B. 
Hotkeys, SunMouse (Windows werden aktiv, wenn 
der Mauszeiger hineinbewegt wird), PopCLI, eine 
Uhr mit Telefonkosten-Berechnung in der Menüleiste 
(besonders für DFÜ-Fans geeignet), Anzeige des frei¬ 
en Speichers und vieles mehr. Version 2.6. Update 
zur Version 2.4c auf Fish-Disk 163. Autor: Brian Moats. 

Patternlib 

Eine »sharable« Library, in der das AmigaDOS »Pat¬ 
tern Matching« implementiert ist und ein Programm, 
das die »fd«-Files (auf der Extras-Disk) in »library- 
headers« compiliert. Quellcode in Draco. Autor: Chris 
Gray (?), in BIX gesetzt von Jeff White. 

SlotCars 

Ein schnelles Action-Spiel, bei dem sich ein Spieler 
und der Computer oder zwei Spieler gegeneinander 
mit Autos, die einen Raketenwerfer eingebaut haben, 
»duellieren« können. Autor: Brian Moats. 

Uedit 

Neueste Version des sehr guten Shareware-Editors. 
Besitzt einen eingebauten Lern-Modus, eine Kom¬ 
mandosprache und viele andere Möglichkeiten, den 
Editor an die Bedürfnisse des Benutzers anzupas¬ 
sen. Shareware. Update zur Version 2.4g von Fish- 
Disk 189. Autor: Rick Stiles. 

Fish-Disk 255 


CyclicSpace Ein Zellen-Generations-Programm, basierend auf ei¬ 
nem Artikel, veröffentlicht in der Ausgabe 8/89 der 
Zeitschrift »Scientific American«. Version 1.42. Inklu¬ 
sive Quellcode in Assembler. Autor: A.J. Brouwer. 


Programm 

Beschreibung 

Makeicon 

Dieses Programm erstellt ein Piktogramm, entweder 
aus den Daten eines anderen Icons oder aus einem 


IFF-Bild. Während des Bearbeitens werden die Bild¬ 


daten auf dem Bildschirm dargestellt, damit man eine 
Vorstellung davon hat, wie das Icon später aussieht. 
Ebenfalls besteht die Möglichkeit, Icons in IFF-Bilder 
umzuwandeln und abzuspeichern. Version 1.1. Quell¬ 
code vom Autor erhältlich. Autor: Paul Blum. 

MED 

Ein Musik-Editor ähnlich dem kommerziellen Pro¬ 
gramm »SoundTracker«. Ein Musikstück besteht aus 
bis zu 50 Musikblöcken, die in beliebiger Reihenfolge 
abgespielt werden können. Version 1.12. Quellcode 
nur für das Player-Programm. Autor: Teijo Kinnunen. 

RolandDIIO 

Ein MIDI-Utility, mit dem man gesampelte Sounds 
vom Amiga zum »Roland D-110«-Synthesizer über¬ 
spielen kann. Version 1.0. Autor: Dieter Bruns. 

RolandS220 

Ein Programm, mit dem Sample-Sounds vom Amiga 
zum »Roland S-220-Synthesizer« überspielt werden. 
Version 2.0. Update zur MIDIsoft Version 1.0 auf Fish- 
Disk 199. Autor: Dieter Bruns. 

SunMaze 

Das 3D-Labyrinth-Demo von Fish-Disk Nr. 171, nun 
aber mit Schatten in den Korridoren, um das Rich¬ 
tungsgefühl der Spielers zu erhöhen. Inklusive Quell¬ 
code. Autor: Werner Günther. Schatten von Dirk Rei¬ 


sig. 

Fish-Disk 256 

BlitDemos 

Ein anderes Zellen-Generations-Programm, basie¬ 
rend auf einem Artikel der Ausgabe 8/89 der Zeit¬ 
schrift »Scientific American«. Obwohl nur einfache 


Regeln benutzt wurden, weist das Programm ein 
sehr komplexes Verhalten auf. Es erreicht durch 


Blitter-Verwendung über 350000 Zellgenerationen 
pro Sekunde. Version 1.0. Inklusive Quellcode. Autor: 


Walter Strickler. 

NameGame 

Umsetzung eines in den USA sehr populären, von 
Zeitungen gesponserten Ratespiels. Autor: Mike 
Savin, Gladstone Productions. 

Stevie 

Ein Editor, ähnlich dem UNIX-Editor »vi«. Die Verwen¬ 
dung der ARP-Wildcards für File-Namen und die 
»!cmd«-Option des »vi« wurden eingebaut sowie eini¬ 
ge Fehler entfernt. Version 3.7a. Update zur Version 
3.6 auf Fish-Disk 217. Inklusive Quellcode. Autoren: 
Verschiedene, Konvertierung auf den Amiga durch 
G.R. (Fred) Walter. 

Fish-Disk 257 


Eine Library, die dem Programmierer einen Farb- 
auswahl-Requester für fast jede Art von Programmen 
zur Verfügung stellt. ColorReq stellt sich automatisch 
auf die Screen-Größe und die Anzahl der Farben ein. 
Mit vielen Funktionen wie SPREAD, COPY, UNDO, 
RGB, HSV. Autoren: Jeff Glatt und Jim Fiore. 

Ein Update zur File-Requester-Library, die auf Fish- 
Disk 203 erschienen ist. Mit vielen neuen Funktio¬ 
nen, Programmen, Dokumentationen und Beispielen 
in C, Assembler und Basic. Autoren: Jeff Glatt und 
Jim Fiore. 

Gutes Terminalprogramm, das sowohl das DEC 
VtlOO als auch das Tektronix-Terminal emuliert. Wird 
momentan im SLAC (Stanford Linear Accelerator 
Center) eingesetzt. Obwohl es auf dem Programm 
»VT100« von Dave Wecker basiert, wurden sehr viele 
Erweiterungen vorgenommen. VLT benötigt ARP und 
besitzt einen Arexx-Port. Für die Datei-Übertragung 
sind das Kermit- und das X-ModemIK-Protokoll ein¬ 
gebaut. Es werden auch zusätzliche serielle Ports 
und externe Protokolle unterstützt. In der Tektronix- 
Emulation ist ein Speichern des Bildschirminhaltes 
als IFF- oder Postscript-File, sowie die Ausgabe auf 
einen Drucker möglich. Version 4.226. Update zur 
Version 4.065 auf Fish-Disk 245. Autor: Willy Lange¬ 
veld. 


ColorReq 


FilelO 


Vit 


86 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 














... obwohl es bei uns kein Begrüßungs¬ 
geld und keine Bananen gibt. 

Warum? 

Weil wir nicht die Trabbis der 
Computerbranche verkaufen, sondern 
nur das Beste vom Besten. 

Willkommen. Bienvenue. Welcome. 

Alle stehen 
Schlange! 


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Wir über uns: 

X-Pert versucht besonders 
den Professionellen Bereich 
für den Commodore AMIGA 
zu erschließen. Wir bieten 
Ihnen deshalb eine ausführli¬ 
che Zusammenstellung einiger 
unserer Produkte an, von 
denen wir der Meinung sind, 
daß sie diesen Anspruch auf 
Professionalität voll erfüllen 
können. Begleiten Sie uns 
also auf den „Bummel" durch 
die Creme de la Creme der 
AMIGA Hardware in unse¬ 
rem ausführlichen Katalog 
den Sie jederzeit kostenlos 
anfordern können. 

Black Tower 

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anspruchsvolle Kunden. Fast 
unbegrenzte Ausbaufähigkeit. 
Kleinste Abstrahlungen und 
höchste Betriebssicherheit 
durch Ganzmetallgehäuse. 
Siehe auch Testbericht Kick¬ 
starts. Selbstverständlich: 
Ausgezeichnete Verarbeitung. 


40 Mhz 68030 

Der Durchbruch in der Pro¬ 
zessorleistung. Die Fachwelt 
und die Redakteure sind ver¬ 
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Unterstützung für höchsten 
Datendurchsatz. Integrierter 
AT-Controler mit bis zu 4 
MB/s Übertragungsrate. 
Booten beliebiger Kickstart- 
Disketten in das 32Bit RAM 
zur dortigen Aktivierung der 
„Grundroutinen des Betriebs¬ 
systems". Unterstützung höhe¬ 
rer Anwendungen wie z. B. 
UNIX. 


GVP 68030 25 Mhz 
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X-Pert 68030 32 Mhz 
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DM 3498,- 
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Karte: 

4 MB 32 Bit DM 3998,- 
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Serie werden zwischen 25 
und 50! Mhz von DM 500,- 
bis DM 2500,- angeboten. 

Ein Update-Service auf 
schnellere Versionen bietet 
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trag zwischen der alten und 
der aufzurüstenden Version 
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Image. Auffallen und im 
Gespräch bleiben, überra¬ 
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professionellen Videoproduk¬ 
tionen auf RAY-TRACING- 
BASIS in Fernsehqualität. Ver¬ 
blüffen Sie mit rasanten 
Kamerafahrten durch utopi¬ 
sche Bilder und Landschaften. 
Setzen Sie Ihr „FIRMEN 
LOGO" in das richtige Licht 
und bringen Sie es in Bewe¬ 
gung. Diese VIDEO „ANIMA¬ 
TIONEN" können Sie auf 
Messen, Präsentationsveran¬ 
staltungen oder Schulungs- 
vorspännen effektiv einset- 
zen. Erregen Sie das Inter¬ 
esse Ihrer Kunden. Zu auf¬ 
wendig und somit zu teuer? 
Bisher sicherlich! Durch den 
Einsatz neuer Programme, 
optimal angepaßter Hard¬ 
ware und nicht zuletzt durch 
eine CREW, die Ihr Hand¬ 
werk versteht, können wir 
Ihnen auch für Ihre Mittel 
eine optimale Produktion mit 
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PUBLIC DOMAIN 


Programm 

Beschreibung 

Programm 

Beschreibung 


Fish-Disk 258 


Fish-Disk 259 

Backup 

Ein Hard-Disk-Backup-Programm, das das Sichern 
von einem beliebigen Verzeichnisbaum der Festplat¬ 
te mit optionaler Komprimierung ermöglicht. Beim 
Restaurieren können später die zu lesenden Dateien 
frei bestimmt werden. Man muß also das Backup 
nicht komplett zuückspielen, wenn man nur einige 
Dateien benötigt. Die Protection-Flags, das Datum 
und eventuelle Kommentare werden mitgesichert. 
Version 2.04. Update zur Version 2.01 auf Fish-Disk 

168. Autor: Matt Dillon. 

EFJ 

Ein schnelles Weltraum-Spiel mit dem Namen »Esca¬ 
pe From Jovi« verbirgt sich hinter dem Kürzel »EFJ«. 
Das Programm bietet HiRes-Scrolling, ein großes 
Spielfeld, eine auf Disk speicherbare HighScore- 
Liste, Stereo-Sound, viele Levels, einen Trainer- 
Modus, realistische Schwer- und Fliehkrafteffekte, 
ein animiertes Sprite u. a. Version III. Update zur Ver¬ 
sion auf Fish-Disk 148. Inklusive Quellcode in Assem¬ 
bler. Autor: Oliver Wagner. 

DMouse 

Ein vielseitiges Utility, das mit einem Screen- und 
Mausblanker, SunMouse, Mausbeschleuniger, 

Accordion 

Fish-Disk 260 


PopCLI, einer Funktion, um Windows in den Vorder- 
bzw. Hintergrund zu bringen, und vielem mehr auf¬ 
wartet. Inklusive »DLineArt«, einem Ersatz des nor¬ 
malen Screenblankers von DMouse. Version 1.20. 
Update zur Version auf Fish-Disk 238 (die aber eben¬ 

Demo-Version eines Patience-Spiels. Der Sinn des 
Spiels besteht darin, alle Karten durch geschicktes 
Aufeinanderlegen so zu sortieren, daß zum Schluß 
nur ein Stapel übrigbleibt. Version 1.0.1. Autor: Steve 
Francis. 


falls 1.20 hieß). Inklusive Quellcode. Autor: Matt Dil¬ 
lon. 

Calculation 

Auch eine Demoversion eines Patience-Kartenspiels, 
bei dem es darum geht, die Karten geschickt auf vier 

STReplay 

Eine »shared«-Library, die Funktionen zum Abspielen 
von SoundTracker-Modulen bereitstellt, die ohne gro¬ 
ßen Aufwand in eigene Programme eingebunden 


Stapel zu verteilen. Ein Stapel zählt einfach, die an¬ 
deren jeweils zwei-, drei- und vierfach. Version 1.02. 
Autor: Steve Francis. 


werden können — auch bei Verwendung von Hoch¬ 
sprachen wie Basic oder C. Inklusive Quellcode. Au¬ 
tor: Oliver Wagner. 

CCLib 

Eine Umsetzung der Standard-C-Library als Amiga 
»shared«- Library mit über 140 Funktionen. Version 
1.3. Autor: Robert Albrecht. 

Suplib 

Diese Library wird dazu benötigt, um den Aufbau von 
verschiedenen Programmen von Matt Dillon (wie 
DME, DMouse etc.) anhand des Source-Codes nach¬ 
vollziehen zu können. Update zur Version auf Fish- 
Disk 169. Inklusive Quellcode. Autor: Matt Dillon. 

SeaHaven 

Noch ein Patience-Kartenspiel in einer Demo- 
Version. Der Sinn des Spieles besteht darin, den Kar¬ 
tensatz nach Ihren Farben zu sortieren, wobei jeder 
Stapel eine bestimmte Reihenfolge aufweisen muß. 
Version 1.1. Autor: Steve Francis. 


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“Programm 
in der Ausgabe 
des AMIGA-Maga^ s ' 

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Marcus Bor<d 

iix dem Programm 

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88 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 















Modulare Speichererwei¬ 
terung bis 1.8 MB für den 

AMIGA 500 

•wissen Sie ob Ihre 512KB Erweite¬ 
rung auch in einem Jahr noch 
ausreichend ist ? 

•wollen Sie für eine Ramerweite- 
rung heute mehr zahlen, obwohl 
Sie die zur Verfügung stehende 
Speicherkapazität vielleicht nie 
nutzen werden? 

Wenn Sie beide Fragen mit nein be¬ 
antworten, dann ist unsere 
Speichererweiterung die richtige für 
Sie, denn Sie zahlen nur den Spei¬ 
cher den Sie jetzt benötigen. Durch 
die modulare Technik ist die Grund¬ 
platine nicht teurer als 
herkömmliche Erweiterungen. 


ERAM MEGA 

Die Megaerweiterung 

• Ramerweiterung für den A 500, 
mit Megabitspeichern, 512 KB 

•geringer Stromverbrauch 
•mit akkugepufferter Echtzeituhr 
•Besonderheit die Uhr kann 
schreibgeschützt werden (kein 
lästiges Neustellen nach Pro¬ 
grammabstürzen) 

•geringe Abmessung 7X9 cm, in- 
dustriequalität, vergoldete Kon¬ 
takte, abschaltbar über Kipp¬ 
schalter, erweiterbar mit dem 
MEGA-MODUL bis auf 1.8 MB 
RAM-Power 

MEGA-MODUL 

• modulare Erweiterung zu unserer 
ERAM-MEGA 

•stufenweise aufrüstbar bis auf 
maximal 1.8 MB 

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•ausführliche Einbauanleitung 
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512 KB = 199,-DM 
MEGA-MODUL 

auf 1 MB = 250,-DM 
auf 1.5 MB = 375,-DM 

(nur bei Kickstart 1.3 möglich) 

auf 1.8 MB = 489,-DM 


£[3AM 50° 

Die Speichererweiterung 
•512 KB Erweiterung für den 
Amiga 500 mit 41256 Rams 
•mit Uhr u. abschaltbar 

#169,-DM 

v _/ 



—jnooQQ/^niQ 


Bestellannahme 
Rund um die Uhr 



-7- RETURN TO EARTH 

In diesem atemberaubenden Weltraum- 
Strategie-Handelsspiel mit digitalem 
Sound, irrer Grafik und viel Action 
müssen Sie die Wiege der Menschheit 
finden: DIE ERDE. Doch vorher müs¬ 
sen Sie allerlei Spezialmissionen erfül¬ 
len, Handel betreiben und Piraten ver¬ 
folgen. 

Dieses Superspiel gibt es nur exclusiv 
von uns mit deutschem Handbuch für 

DM 20,- 

-2- Kampf um Eriador 

bekanntes Fantasy-Strategiespiel für 2 
Spieler mit toller Grafik + Sound. 

-4- BROKER 

komplexes Börsenspiel für die Yuppies 
von morgen, (mit Börsen-Infos!) 

-8- TEXTVERARBEITUNG 

einfach zu bedienen, ideal für Briefe 
oder Texte. Komfortabel! 

-72- HAUSHALTSBUCH 

ideale, einfach bedienbare Haushalts¬ 
buchführung mit frei definierbaren 
\JConten. 




- 13 - Mountain CAD 

professionelles CAD-Grafik-System. 

-7 4- Wizard of Sound 

neueste Version des perfekten Mu¬ 
sikprogrammes mit vielen Instru¬ 
menten. 

- 16 - VIRUS STOP 

Einige wirkungsvolle Viruskiller. 


In der OASE-Sereie sind nur 

DEUTSCHE Programme 

oder Programme mit 

DEUTSCHER Anleitung 


-26- G1ROMAN 

komfortable Girokontoverwaltung 

-29- TETRIX 

der Spielhallenhit in einer AMIGA- 
Version. Achtung! Macht süchtig! 

-30- MORIA 

in diesem Super-Abenteuerrollenspiel 
irren Sie durch dunkle Verliese, frem¬ 
de Städte und treffen auf viele gefähr¬ 
liche Mächte. MORIA gibt es nur von 
uns mit ausführlicher deutscher An¬ 
leitung. (benot. 1MB) 

-37- BATTLEFORCE 

Bewegen Sie gigantische Kampf- 
Roboter durch eine weite Landschaft 
auf der Suche nach feindlichen Robo¬ 
tern. Exclusiv von uns mit deutscher 
Anleitung. TopHit! 


-33- PETERS QUEST 

lustiges Hüpf- und Sammelspiel. 

-35- BILLARD 

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schöner Grafik. Sehr empfehlenswert. 

-39- UMIVERSAL DATEI 

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waltung. Ideal für den Einsteiger. 

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Sämtliche Programme fehler- und 
virusfrei auf 2DD-Qualitätsdisket¬ 
ten für je 

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Inh. Rainer Wolf 

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TEL.: 02541/2874 
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den, Büchern (Klei sogar Doktorarbei¬ 
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kosten je DM 10,- 


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gramm 
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_ Jim" 
em Sie 
*kordz 


Amiga Power-Disk gibt es 
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JAHRESINHALT ’8 9 


Jahresinhaltsverzeichnis ’89 


D as Jahresinhaltsverzeichnis enthält nach sachlichen Ge¬ 
sichtspunkten geordnete Stichwörter zu Themen des 
AMIGA-Magazins. Zu jedem Stichwort finden Sie mit der 
Ausgaben- und Seitennummer einen Verweis auf die Veröffent¬ 
lichung. Als Zusatzinformation dient eine Rubrik-Kennung. »H« 
und »S« kennzeichnen Hard- und Software-Themen. 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 






ANWENDUNG 




Aktien und Börsen verwalten 

6/106 

TT 

S 


Amiga steuert Bühnenbeleuchtung 

5/168 

Be 

H 


Comhair-Cash: Amiga für den Friseur 

11/22 

Be 



Der Amiga in der Forschung 

1/182 

Be 

S 


EEP-Verbesserung 

5/56 

Li 

S 


HAM-FAX 

5/18 

Ak 

H 


Lohn-/Einkommensteuer 

9/41 

TT 

S 

Buchhaltung 

Desktop Budget 

4/12 

Ak 

S 


Haushaltsbuch VI .3 

7/8 

Ak 

S 

Demo 

Demo — Ablauf (1) 

10/58 

Li 

S 


Demo — Protokoll (2) 

9/59 

Li 

S 

Elektronik 

Frequenzzähler 

8/102 

Ba 



Pro-Board V.2.0 

5/170 

T 

S 

Kalender 

Nag Plus 3.0 

4/14 

Ak 

S 

Kl 

Magellan 1.0 

3/132 

T 

S 

Malen 

Computerkunst mit dem Amiga 

8/30 

Be 


Steuerung 

Gleichstrom-Motorsteuerung 

11/60 

Ba 

H 

Video 

Amiga und Video 

10/72 

TT 

H 


Amiga-Grafiken auf Videorecorder 

3/82 

TT 

H 


ASSEMBLER 




Bedienung 

A68K: So wird er gestartet 

10/106 

TT 

S 

Compiler 

A68K 

1/172 

Be 

S 


Devpac 2.0 

4/152 

T 

S 


Devpac 2.1 

3/14 

Ak 

S 


Seka-Patch 

5/141 

TT 

S 

Disassembler 

DSM Disassembler 

2/101 

T 

S 

Maus 

Veränderter Mauszeiger 

2/127 

TT 

S 


Warten auf Mausklick 

8/60 

TT 

S 

Paddle 

Paddies im Griff 

9/66 

TT 

S 

Programmieren 

Adressierung ARI mit Offset 

3/61 

TT 

S 


Alle Offsets für Assembler 

6/56 

TT 

S 


Bitplanes reduzieren 

12/91 

TT 

S 


Einführung i. d. Assembler-Programmierung 

5/100 

Bu 

S 


Falsche Fehlermeldung 

6/54 

TT 

S 


Makros 

6/128 

Li 

s 


Parameter aus dem CLI übernehmen 

8/60 

TT 

S 


Power-LED ein-/ausschalten 

10/73 

TT 

S 


PRINT in Assembler 

6/56 

TT 

S 


Rasterzeilen 

12/148 

TT 

S 


RegMon: ein kurzer Register-Monitor 

3/53 

Li 

S 


Seka to Devpac 

6/95 

TT 

S 


Unterprogramme mit rts verlassen! 

6/95 

TT 

S 


Zufallszahlen ermitteln 

4/88 

TT 

S 

Programmierung 

Die Assembler-Programmierung (1) 

12/138 

Ku 

S 

Window 

Größe und Lage von Windows verändern 

4/132 

TT 

S 


BASIC 





.info-Datei 

9/100 

TT 

S 

Bedienung 

Amiga-Basic-Editor: Zeilen löschen 

11/119 

TT 

s 


Amiga-Basic-Editor: Worte löschen 

11/119 

TT 

S 


Autostart von Amiga-Basic 

3/79 

TT 

S 


Basic-Programme mit einer Diskette 

5/98 

TT 

S 


Basic-Programme mit einer Diskette 

8/95 

TT 

S 


Bootfähige Basic-Diskette erstellen 

4/86 

TT 

S 


Directory-Abfrage 

5/58 

Li 

s 


ED und BASIC 

5/98 

TT 

S 


Listings mit Zeilennummern versehen 

5/94 

TT 

s 


Probleme mit ConvertFD 

3/82 

TT 

s 

► 

Programm vom CLI starten 

7/84 

TT 

s 

Compiler 

F-Basic 

1/168 

T 

s 


HiSoft-Basic-Compiler 

9/78 

Be 

s 


Übersetzer 

6/95 

TT 

s 

Copper 

Copper-Ansteuerung 

1/152 

TT 

s 

Demo 

Reklame mit Basic 

1/158 

TT 

s 

Font 

FastFonts im Basic-Editor 

5/96 

TT 

s 


FastFonts im Basic-Editor 

8/95 

TT 

s 

Gadget 

Schalter-Simulation 

6/92 

TT 

s 

Hardcopy 

Randlose Hardcopies 

9/94 

TT 

s 

Interpreter 

GFA-Basic 3.0 

1/18 

Ak 

s 

Joystick 

Joystickabfrage 

4/88 

TT 

s 

Library 

Bibliotheken nutzen 

1/147 

TT 

s 

Menü 

Hilfe bei MENU-Fehlern 

2/92 

TT 

s 

Programmieren 

Abfrage: Taste gedrückt? 

11/119 

TT 

s 


Alarm-Meldungen erzeugen 

4/130 

TT 

s 


Amiga Basic Profibuch 

7/74 

Bu 

s 


Amiga GFA-Basic 3.0 Fibel 

8/78 

Bu 

s 


Li: 

Listing 

Ba: Bauanleitung 

Ak: 

Aktuell/Notiz 

Be: Bericht 

T: 

Test 

Bu: Buch 

TT: 

Tips & Tricks 

Gr: Grundlagen 

Üb: 

Übersicht 

Ku: Kurs 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 


Amiga-Basic 

9/82 

Bu S 


Amiga-Basic beschleunigen? 

1/106 

TT S 


Basic für die Praxis (1) 

6/100 

Ku S 


Basic für die Praxis (2) 

7/107 

Ku S 


Basic für die Praxis (3) 

8/110 

Ku S 


Basic für die Praxis (4) 

9/101 

Ku S 


Basic für die Praxis (5) 

10/116 

Ku S 


Basic für die Praxis (6) 

11/168 

Ku S 


Basic für die Praxis (7) 

12/118 

Ku S 


Basic und MAKEDIR 

1/104 

TT S 


Bildschirmeingabe 

9/100 

TT S 


Bildschirmmasken 

10/104 

TT S 


Das große Buch zu GFA-Basic 

7/74 

Bu S 


Daten speichern/lesen mit INPUT u. PRINT 

11/118 

TT S 


Datenmüll in Programmen löschen 

3/78 

TT S 


Double Buffering in Basic 

9/68 

TT S 


Dreidimensionale Schriftzüge 

4/130 

TT S 


Drucker-Sonderzeichen ansteuern 

9/100 

TT S 


Farbbild zu Schwarzweißbild und zurück 

5/140 

TT S 


Farbige INPUT-Eingabe 

5/96 

TT S 


Farbiger Rahmen für Titelbild 

9/94 

TT S 


Fehlerabfrage 

1/104 

TT S 


Fettdruck in Basic 

4/88 

TT S 


Flood füllt mehrfarbig 

1/160 

TT S 


GET, PUT: Nimm & Gib 

7/87 

TT S 


IF-THEN-Abfrage umgehen 

8/94 

TT S 


IFF-Bilder drucken 

4/88 

TT S 


IFF-Bilder schneller einbinden 

6/94 

TT S 


IFF-Grafiken in Basic 

8/95 

TT S 


INPUT ohne? 

5/94 

TT S 


Interruptgesteuerte, blinkende Power-LED 

11/118 

TT S 


Lieber mit Schieberegler 

11/64 

TT S 


Mathematische Funktionen eingeben 

10/145 

TT S 


Mehr Speicher durch CLEAR 

2/94 

TT S 


Neuer Fenstertitel 

6/94 

TT S 


Paßwortabfrage 

7/86 

TT S 


Programme mit Autostart 

2/92 

TT S 


Programmierpraxis Amiga-Basic 

4/61 

Bu S 


Redo from Start 

10/102 

TT S 


SAY mit Komfort 

9/94 

TT S 


SAY-TRANSLATEr 

9/94 

TT S 


Schnelle Bedingungs-Abfrage 

2/93 

TT S 


Schnelle Zahlenabfrage 

2/93 

TT S 


Schneller PRINT-Ersatz 

2/92 

TT S 


Schnellere CIRCLE-Routine 

6/92 

TT S 


Schriftvariationen bei Textausgabe 

6/94 

TT S 


Sichern mit ",P 

3/82 

TT S 


Sinus-Werte in Array ablegen 

7/87 

TT S 


Systemzeit einstellen 

12/90 

TT S 


Text-Roller 

6/92 

TT S 


WIDTH-Befehl in Basic 

12/106 

TT S 


Workbench-Boxen-Demo in Basic 

9/94 

TT S 


Zufallszahlen erzeugen 

12/106 

TT S 

Window 

Fenster öffnen mit OPEN 

7/86 

TT S 


Fenster ohne Rahmen 

2/136 

TT S 


Schriftarten im Window 

2/92 

TT S 

Compiler 

Lattice-C V5.0 

1/164 

Ak S 


Lattice-C+ + VI .0 

4/150 

T S 


Lattice-C-Compiler V5.02 

6/136 

T S 

Debugger 

Aztec-C Source Debugger 

2/98 

T S 


Manx-SLD in PAL-Größe 

7/120 

TT S 

Editor 

SuperED C 

9/8 

Ak S 

Maus 

Die Maus spinnt: Verdrehte Maussteuerung 

8/62 

TT S 

Programmieren 

Alert 

12/91 

TT S 


Chip- oder FastMem? 

8/61 

TT S 


CreateFunctionProc(): Multitasking in C 

11/122 

Li S 


Das große C-Buch 

3/94 

Bu S 


Dateien im voraus compilieren 

6/56 

TT S 


Gadgets 

12/90 

TT S 


Ist irgendwo ein Fenster auf? 

5/140 

TT S 


Kompakter Code 

8/94 

TT S 


Programmstart absolut angeben 

8/64 

TT S 


Trennen von Strings 

4/88 

TT S 


Variablendeklaration mit Wertzuweisung 

7/86 

TT S 


Vergleiche in C 

12/106 

TT S 

Workbench 

Flöhe fressen die Workbench 

1/156 

Li S 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


91 














JAHRESINHALT ’8 9 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 






CU 




Steuersequenzen des CLI 

1/154 

TT S 


Was ist CU? 

4/86 

TT S 

Bedienung 

Alternative für Diskettennamen 

10/102 

TT S 


Amiga alias A 

4/88 

TT S 


CU — Die andere Seite des Amiga (1) 

5/86 

Ku S 


CLI — Die andere Seite des Amiga (2) 

6/82 

Ku S 


CLI — Die andere Seite des Amiga (3) 

7/78 

Ku S 


CLI — Die andere Seite des Amiga (4) 

8/81 

Ku S 


CLI — Die andere Seite des Amiga (5) 

9/86 

Ku S 


Der RESIDENT-Befehl 

5/94 

TT S 


Goldcommander 

10/22 

Ak S 


Leerstellen in Filenamen 

3/52 

TT S 


MEM: Ausgabe von Fast/Chip-Mem 

4/132 

TT S 


Musik im CLI 

6/55 

TT S 


Steuersequenzen im CLI 

1/104 

TT S 

Editor 

Befehlseingaben beim Editor ED 

11/119 

TT S 

Programmieren 

80 Zeichen im CLI nutzen 

2/92 

TT S 


CLI-Befehle auf Befehl kopieren 

10/104 

TT S 


Das CLI spricht 

6/92 

TT S 


Ein Strich durchs CLI 

7/121 

TT S 


Noch ein ECHO 

1/158 

TT S 


Scroll im CLI 

9/69 

TT S 


SKIP: Freie Auswahl 

7/86 

TT S 


Verwendung von ASSIGN 

6/92 

TT S 


Zeichnen im CLI 

8/61 

TT S 

RAM-Disk 

Sattelfest in der RAD 

5/96 

TT S 


COMPUTER 




Amiga 500 im neuen Gewand 

11/18 

Ak H 


Amiga 500 mieten 

1/19 

Ak H 


Amiga Intern Band 2 

5/100 

Bu S 


Amiga System-Handbuch 

3/94 

Bu S 


Amiga und C 64 

10/106 

TT S 


Amiga UNIX 

10/6 

Be H 


Amiga-Insider (1) 

4/94 

Ku S 


Amiga-Insider (2) 

5/115 

Ku S 


Amiga-Insider (3) 

6/110 

Ku S 


Amiga-Insider (4) 

8/128 

Ku S 


Amiga-Insider (5) 

9/112 

Ku S 


Amiga-Insider (6) 

10/128 

Ku S 


Amiga-Insider (7) 

11/134 

Ku S 


Bits und Bytes 

9/96 

Gr S 


Der Profi-Programmierer 

2/18 

Be S 


Der Profi: Amiga 2500 UX 

6/10 

Be H 


Die besten Computer des Jahres 

3/20 

Üb H 


Die besten Drucker und Amiga-Programme 

9/142 

Üb 


Die Geheimsprache der Computer 

10/98 

Gr H 


Drucker + Amiga 

4/92 

TT H 


Goldige Zukunftspläne von Commodore 

5/6 

Be 


Grüner Bildschirm 

9/100 

TT S 


Jahresinhaltsverzeichnis '88 

1/95 

Üb S 


Unterschied Amiga 2000A/2000B 

6/95 

TT H 


Unterschied Amiga 2000A/2000B 

10/106 

TT H 


Verstehen Sie Computer? (6) 

1/86 

Ku S 


Verstehen Sie Computer? (7) 

2/76 

Ku S 


Verstehen Sie Computer? (8) 

3/84 

Ku S 


Viel Lärm um den Lüfter 

2/137 

TT H 


Vom Interpreter bis zum Objektcode 

4/79 

Gr S 


Was ist eigentlich das Booten? 

10/104 

TT 


Was ist eigentlich die Startup-Sequence? 

10/104 

TT 


Was ist eigentlich ein Mausklick? 

10/104 

TT 


Wegweiser für die Extras-Diskette VI.2 (1) 

2/88 

Gr S 


Wegweiser für die Extras-Diskette VI.2 (2) 

3/90 

Gr S 

Bedienung 

Ein Icon für die RAM-Disk 

6/94 

TT S 


Ein...Aus...Ein 

12/106 

TT 


Einschaltreihenfolge — Kraftprobe? 

2/137 

TT H 


FastWarn: warnt bei Arbeit im Fast-RAM 

3/52 

TT S 


NoFastMem für alle Fälle 

4/129 

TT S 


Schneller Preferences-Wechsel 

10/138 

TT S 


Sicherheitskopien 

4/92 

TT S 


Texte von der Workbench drucken 

10/106 

TT S 


Was tun bei Software Failure? 

3/78 

TT S 


Wissenswertes zur Startup-Sequence 

4/86 

TT S 


Workbench oder CLI? 

3/78 

TT S 


Zweitlaufwerk simulieren 

5/96 

TT S 

Compiler 

Fragen zum Sourcecode 

1/106 

TT S 

Cracker 

Jagd auf Raubkopierer 

6/16 

Be 

Diskette 

Diskdoctor 

9/95 

TT S 


Diskettenverwaltung 

2/94 

TT S 


Korrupte Files retten 

5/96 

TT S 


Zerstörte Files retten 

5/94 

TT S 

Druckertreiber 

Druckertreiber kopieren 

5/98 

TT S 

Emulator 

A-Max 

9/36 

Be S 

EPROM 

4-MBit-EPROMs im Vormarsch 

8/12 

Ak H 

Font 

Mehr als 80 Zeichen in einer Zeile 

4/131 

TT S 


Verwendung von Fonts 

6/92 

TT S 

Hacker 

Das Chaos-Computer-Buch 

3/94 

Bu S 

Kickstart 

Amiga-Fenster 

2/83 

Üb S 


Gerüchte VI .3 

3/60 

TT S 

Library 

Bibliotheken-Führer 

2/127 

TT S 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 


Wo sind die Libraries? 

8/95 

TT 

S 

Maus 

Maus ein-/ausschalten 

2/92 

TT 

S 

Programmieren 

Amiga Programmierhandbuch Teil 2 

8/78 

Bu 

H 


Ausstattung für Programmierer 

5/98 

TT 

S 


Brücke zwischen Programmen: ARexx 

7/128 

Be 

S 


Das Amiga Guru-Buch 

11/120 

Bu 

S 


Dateien schützen mit SetProtect 

9/68 

TT 

S 


Dauer des Mauskiicks auswerten 

9/69 

TT 

S 


Einblick in den Speicher mit AvailMem 

8/62 

TT 

s 


Regeln für Amiga-Programmierung 

10/73 " 

Be 

s 


Speicher reservieren mit AllocRemember 

4/131 

TT 

s 


Speicher verschieben mit CopyMem 

9/69 

TT 

s 


Systemzugang nur mit Paßwort 

7/120 

TT 

s 


Wieviel Chip/Fast-RAM 

9/40 

TT 

s 

Prozessor 

1 MByte Chip-RAM 

8/64 

Ak 

H 


Das Herz des Amiga — Motorola 

4/156 

Be 

H 


Neue Chips 

9/41 

TT 

H 

RAM 

2000B-Springer 

2/136 

TT 

H 


Amiga-500er-Programme auf Amiga 2000? 

2/94 

TT 

S 


Langsamer durch Speicher-Fragmentierung 

7/87 

TT 

S 

RAM-Disk 

RAD regenerieren 

10/146 

TT 

S 

ROM 

Neue Reference-Manuals 

8/12 

Bu 



ROM Kernel Reference Manual 

5/100 

Bu 

S 

Tastatur 

2000er Tastatur verschluckt Zeichen 

4/74 

TT 

H 


Funktionstastenbelegung 

9/40 

TT 

S 


Reset-Schalter 

12/148 

TT 

H 


Wo liegt das »I«? 

8/95 

TT 

H 

Tower 

Golem Tower: Mehr Power mit dem Tower 

11/88 

Be 

H 

Video 

Intermezzo: Amiga bei RTL 

7/150 

Be 

S 


Sport, Computer und Videotechnik 

7/142 

Be 


Window 

Texte zentrieren 

7/120 

TT 

S 

Workbench 

Die Workbench 1.3 

1/37 

Be 

S 


High Resolution Workbench 

7/8 

Ak 

S 


Prefanim: Animation mit Preferences 

11/64 

TT 

S 


Preferences 

12/106 

TT 



Shortcut 

12/106 

TT 



Workbench in Hochauflösung 

6/92 

TT 

S 


DATEIVERWALTUNG 




Data-Becker-Führer-Superbase 

12/85 

Bu 



Datamat-Know-how 

6/65 

Bu 

S 


Superbase Praxis-Buch 

12/85 

Bu 



Superbase Professional 

2/128 

TT 

S 


Welche Datenbank? 

5/148 

Be 

S 

Programmieren 

Relativ einfach — Dateiverwaltung Basic 

12/94 

Gl 

S 


DFÜ 




Btx 

Btx — Masse mit Klasse 

8/156 

Be 

S 


Btx für alle 

11/130 

Be 

S 


Btx-Terminal 

8/156 

T 

S 


Btx/Vtx-Manager s/w 

4/154 

T 

H 


Btx/Vtx-Manager verbessert 

9/8 

Ak 

S 


Commodore Btx 

9/10 

Ak 

S 


Multiterm de Luxe 

1/35 

T 

S 


Nie mehr abtippen 

7/8 

Be 

S 


Nun geht's an die Leitung 

6/78 

Be 


Mailbox 

8 Mailboxen in Kurzvorstellung 

1/28 

Be 

S 


HOST-Forum für Amiga 

3/23 

Be 

s 

Modem 

80 Data-Modem 

10/22 

Ak 

H 


Avatex-Modems 

6/13 

Ak 

H 


Neue Modems 

9/8 

Ak 

H 


Supra Modem 2400zi 

11/182 

T 

H 

Terminal 

A-TALK III 

2/148 

T 

S 


DOS 




Programmieren 

Amiga Programmer's Handbook Volume II 

7/74 

Bu 

S 


Tastatur- und Maus-Simulation in Prog. 

7/52 

Li 

S 


VBI-Interrupt: Kurze Unterbrechung 

7/61 

TT 

S 


DRUCKER 





Kennen Sie Drucker? 

10/86 

Gr 

H 


Zeilendrucker MT 645, MT 660, MT 690 

11/208 

Ak 

H 

Bedienung 

Commodore MPS 1500C 

5/69 

TT 

H 


Der Blick in die Preferences 

4/132 

TT 

S 


Drucker steuern 

6/94 

TT 

S 


Star LC-10 Color: Zeilensprung 

6/95 

TT 

H 


Star NL-10: Tabulatoren setzen 

4/92 

TT 

H 

Druckertreiber 

Neue Treiber für alte Programme 

9/95 

TT 

S 


Pixelscript 

10/22 

Ak 

S 


Turboprint II 

1/187 

T 

S 


Turboprint II 

8/65 

TT 

S 

Farbband 

Aufgebügelt 

11/33 

Be 

H 


Transfer-Farbband 

2/16 

Ak 

H 

Hardcopy 

PC und Turboprint II 

6/60 

TT 

S 


Professional Print V.1.3 

5/18 

Ak 

S 


Schnappschüsse mit dem Drucker 

9/41 

TT 

S 


Störende Zwischenräume verhindern 

5/96 

TT 

S 

Laserdrucker 

Laser ins richtige Licht gerückt 

10/40 

Be 

H 


Laserprinter 8 

9/12 

Ak 

H 


92 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 













HiSoft-Basic- 

Compiler 

Mit HiSoft Basic gibt es 
endlich auch einen Basic- 
Compiler für den Amiga. 

Der interaktive Editier-, 
Kompilier- und Laufzeit¬ 
zyklus entspricht dem eines 
Interpreters. 

Der integrierte Editor erlaubt 
eine komfortable Eingabe. 
HiSoft Basic unterstützt die 
Eigenschaften des Amiga mit 
Fenstern, Grafik-Kommandos, 
Sprite-Handling und Maschi¬ 
nenzugriffen während des 
Gebrauchs von Bibliotheken. 
Es ist voll kompatibel mit 
Amiga-Basic, andere Stan¬ 
darddialekte für den PC, wie 
z.B. Microsoft QuickBasic, 
und den Atari ST können mit 
geringen Modifikationen 
kompiliert werden. Rekursive 



Markt&Technik 


Zeitschriften • Bücher 
Software • Schulung 


Unterprogramme und Funktio¬ 
nen sind möglich. 

Eine Anzahl strukturierter 
Ausdrücke wie z.B. 
WHILE...WEND, DO...LOOP 
UNTILund SELECT...CASE 
lassen Sie jede Programmier¬ 
hürde meistern. Die Größe von 
Variablen ist nicht beschränkt. 
Aussagekräftige Fehler¬ 
meldungen und Korrekturmög¬ 
lichkeiten tragen zur komfor¬ 
tablen Handhabung bei. 
Hardware-Anforderungen: 
Amiga 500, 1000 oder 2000 
mit Kickstart 1.2 oder höher. 
3V 2 M -Diskette, 

Bestell-Nr. 54127 
DM 179,-* 

(sFr 161,-/öS 1790,-*) 


Devpac 
Assembler 2.0 

Devpac 2.0 ist ein Entwick¬ 
lungspaket für den Amiga 
mit komfortablem Editor/ 
Assembler, symbolischem 
Debugger und Linker zum 
Einbinden von Hochsprache- 
Modulen. 

GenAm ist ein 68000er-Makro- 
assembler mit integriertem 
Bildschirmeditor, der bis zu 
75.000 Zeilen pro Minute 
assemblieren kann. Der 2-Paß- 
Assembler erzeugt sowohl 
linkbaren als auch direkt aus¬ 
führbaren Code. Er unterstützt 
lokale Labels, die Signifikanz 
beträgt bis zu 127 Zeichen. 


Makros können bis zu 36 Para¬ 
meter beinhalten und - Rekur¬ 
sion inbegriffen - so tief 
verschachtelt werden, wie 
Speicherplatz vorhanden ist. 
MonAm, der Debugger, 
erlaubt das Setzen von 
Breakpoints, das Disassem- 
blieren auf Diskette und noch 
weitere Features, die das 
Debuggen zum Vergnügen 
rrtachen. 

Hardware-Anforderungen: 

Amiga 500, 1000 oder 2000 
mit mindestens 512 Kbyte, 
ein Diskettenlaufwerk. 
3V 2 M -Diskette, 

Bestell-Nr. 54131 
DM 149,-* 

(sFr 135-7ÖS 1490,-*) 

Devpac-Assembler 2.0 
im Test! Amiga-Magazin 4/89: 
Eines der besten Programme 
seiner Art für den Amiga. 

SuperED C 

Multitasking-fähiger Editor als 
Programmierumgebung für 
den Aztec-C-Compiler (V 3.6). 
Bestell-Nr. 54139 

DM 39,-* 

(sFr 35,-*/öS 390,-*) 


* Unverbindliche Preisempfehlung 


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I □ Devpac-Assembler □ HiSoft-Basic-Compiler 


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JAHRESINHALT ’8 9 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 


Profex LD 1000 

9/10 

Ak 

H 


Toshiba Pagelaser 6 

11/18 

Ak 

H 

Nadeldrucker 

5 Favoriten für Ihre Freundin 

5/30 

Üb 

H 


Brother M-1818 

10/20 

Ak 

H 


Citizen 120D: Verbesserungen 

11/208 

Ak 

H 


Citizen Swift 24 

10/26 

T 

H 


Commodore MPS 1224C 

10/31 

T 

H 


Drucker bis 800 Mark 

5/24 

Üb 

H 


Fujitsu DL4400 

8/10 

Ak 

H 


LQ 850 mit Hochauflösung 

9/68 

TT 

H 


Mannesmann Tally MT 222 

10/30 

T 

H 


Seikosha SL-230AI 

10/38 

T 

H 


Star LC24-10 

1/166 

TT 

H 


Star XB24-15 

10/34 

T 

H 

PC-Karte 

Hardcopy vom PC-Bildschirm 

9/65 

TT 

H 

Programmieren 

Druckerfonts des Star LC-10 

9/40 

TT 

S 


Preferences 1.3 

3/61 

TT 

S 


ERWEITERUNG 





Erweiterungskarten von PP&S 

10/22 

Ak 

H 


Neue Golems 

7/6 

Ak 

H 


Neues von Combitec 

3/16 

Ak 

H 

Elektronik 

AmigaLab: Amiga als Speicheroszilloskop 

1/16 

Ak 

H 

EPROM 

Alcomp-EPROMER 

3/96 

T 

H 


Byter-EPROMER 

3/96 

T 

H 


EPROM — Das schnelle Speichermedium 

12/184 

HT 

H 


EPROM-Bank 

9/77 

T 

H 


EPROM-Express 

6/74 

T 

H 


Golem-EPROMMER 

3/96 

T 

H 


Megacart-EPROM-Karte 

12/186 

HT 

H 


Vesuv-EPROMER 

3/96 

T 

H 

Genlock 

A2301: Die Herausforderer 

7/24 

Be 

H 


Also 'ne Genlock 

7/90 

Be 

H 


Magni 4005 

7/22 

T 

H 


PBC-Genlock 

10/23 

Ak 

H 


S-VHS Genlock-Interface 

9/10 

Ak 

H 


VCG-3P: Die Herausforderer 

7/24 

Be 

H 

Grafikkarte 

Bildwiederholspeicher 

4/69 

Be 

H 


Flickerfixer 

4/69 

Be 

H 

I/O-Karte 

VIA-Expander 

12/186 

HT 

H 

Kickstart 

3-fach Kickstart-Umschaltplatine 

10/18 

Ak 

H 


Kickstart-ROM-Umschaltung 

3/56 

Ba 

H 

PC-Karte 

Amiga 2000 — AT/XT-Karte 

11/94 

TT 

H 


Amiga 2000 und AT/XT-Karte (1) 

5/82 

TT 

S 


Amiga 2000 und AT/XT-Karte (2) 

6/62 

TT 

S 


Amiga 2000 und AT/XT-Karte (3) 

7/122 

TT 

S 


Amiga-2000-PC-Steckplätze 

2/130 

TT 

H 


Amiga ruft PC: Die Befehle AWRITE, AREAD 

1/106 

TT 

S 


Amiga simuliert PC-Platte 

6/58 

TT 

S 


Amiga und MS-DOS 

9/65 

TT 

H 


Brücken zu neuen Welten 

6/20 

Be 

H 


Die AT-Karte 

1/8 

Be 

H 


Janus-Update 

10/73 

TT 

S 


PC-Karte im Aufwärtstrend 

12/148 

TT 

H 


PC-Laufwerke mit 80 Tracks 

1/150 

Ba 

H 


Turbo-PC-Karte 

8/12 

Ak 

H 


X-Pert Turbo-PC-Karte 

10/112 

T 

H 


Zweitlaufwerk für die AT-Karte 

6/60 

TT 

H 

Prozessor 

68020-Turbokarte 

10/22 

Ak 

H 


68030-Karte mit 40 MHz 

10/20 

Ak 

H 


68881-Coprozessor 

3/102 

Be 

H 


Amiga-Bremse 

2/12 

Ak 

H 


Amiga-Bremse 

7/152 

Ak 

H 


Animate Turboboard 

3/72 

T 

H 


Animate Turboboard 

7/72 

T 

H 


CMI Processor Accelerator 

6/76 

T 

H 


Hurricane 68030 

8/10 

Ak 

H 


IM Hurricane 500 

11/92 

Be 

H 


Impact A2000-030-Karte 

8/14 

T 

H 


Prozessorkarte A 2620 

5/80 

T 

H 


Turbokarten 

8/73 

T 

H 


Übersicht 

12/30 

Ak 

H 

RAM 

1 MByte Chip-RAM für alle 

11/45 

Ba 

H 


1 MByte für Amiga 500 

1/19 

Ak 

H 


1,8 MByte für Amiga 1000 

1/18 

Ak 

H 


2-MByte-Karte Amiga 1000 

3/74 

Be 

H 


3-State A502, A1002 

7/6 

Ak 

H 


4-Bit-DRAMs 

12/203 

Ak 

H 


512K-RAM-Erweiterung 

5/18 

Ak 

H 


8 MByte-Erweiterungskarte 

9/8 

Ak 

H 


Amiga 1000 DRAM, Amiga 500 SRAM 

1/19 

Ak 

H 


Amiga 2000 mit D-RAM 

4/10 

Ak 

H 


Combitec DRAM-Erweiterung 

1/162 

T 

H 


Combitec DRAM; Jochheim-Karte; A 2058 

7/70 

T 

H 


Double-Disk 20/2A 

8/76 

T 

H 


Microbotics 8-Up 

11/92 

T 

H 


Minimax 

9/78 

T 

H 


RAM-Karte für PC 

11/16 

Ak 

H 


S-RAM 500/IM 

5/77 

T 

H 


Speicher-Erweiterung 

12/8 

Ak 

H 


Üb 

12/30 

Ak 

H 

Scanner 

Handy-Scanner 

1/82 

T 

H 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 

Sidecar 

Resettaster am Sidecar 

6/60 

TT 

H 


Sidecar am Amiga 500? 

8/64 

TT 

H 

Tastatur 

Tastatur-Piep für XT-Karte 

7/60 

Ba 

H 

Transputer 

Mega-Link 02/03 

11/16 

Ak 

H 

Uhr 

3-State A562: Uhr als Steckmodul 

7/6 

Ak 

H 


Combitec Clock 77 

1/165 

Be 

H 

Video 

AG 6 und VD 2000 

1/16 

Ak 

H 


Farb-Killer für Farbkameras 

9/65 

TT 

H 


PAL-RGB-Multiprozessor Il/Il 

3/100 

Be 

H 


VES one 

10/23 

Ak 

H 


Video-Aktivitäten 

7/92 " 

Üb 

H 

Videotext 

Printtechnik Videotext-Decoder 

9/80 

Be 

H 


GRAFIK 





Caligari 

9/30 

Be 

S 


Grafik-Giganten — Interview m. Jim Sachs 

8/34 

Be 



Grafik-Utilities 

8/144 

Üb 

S 


Grafikzauber — Interview mit Louis J. 

1/22 

Be 

S 


Image Construction Set 

10/44 

Li 

S 


Mindflight 7 

10/20 

Ak 

S 


Page Render 3D 

9/32 

T 

S 


Pixmate VI .1 deutsch 

6/14 

Ak 

S 

Animation 

3D_Demo 

1/66 

Li 

S 


3DAnim 

8/38 

Li 

S 


Animation: Marsch-Marsch! 

9/16 

Üb 

S 


Animator 3.0 

8/97 

T 

S 


Cel-Animator V.1.0 

3/138 

T 

S 


Das große Animationsbuch 

8/78 

Bu 



Die Bildermacher — Fa. Studio 

57/12 

Be 

S 


Digi Works 3D 

12/48 

ST 

S 


European Cars Collection 

12/6 

Ak 

S 


Fantavision 

1/176 

T 

S 


Movie Setter V.1.0 

5/160 

1 

S 


Moviesetter 

3/18 

Ak 

S 


Page Sync 

7/8 

Ak 

S 


Pageflipper 2.0 

10/22 

Ak 

S 


PASE 

9/38 

T 

S 


Trickstudio A 

2/146 

T 

S 


Videoscape 

3/54 

TT 

s 


Videoscape 3D — Amiga goes to Hollywood 

8 

Gr 

s 


Videoscape 3D Workshop 

1/114 

Bu 

s 

Bedienung 

Deluxe Paint: Gerade Linien zeichnen 

7/87 

TT 

s 

Bild 

Studio 5 Bildarchiv 

11/214 

Be 

s 

CAD 

Aegis Draw 

2/150 

T 

s 


X-CAD Designer 

11/24 

T 

s 


X-CAD Professional 

11/24 

T 

s 

Digitizer 

Deluxe View 4.0 

7/26 

Be 



Diamond 

7/26 

Be 



Digi Tiger 

11/18 

Ak 

H 


Digi View Gold 

7/26 

Be 



Life-Show 

12/178 

HT 

H 


RGB2 

2/16 

Ak 

H 


Snapshot 

4/14 

Ak 

H 


Snapshot Professional 

7/32 

Be 

H 


Superpic 

7/32 

Be 


Druckertreiber 

Deluxe Paint II 

1/106 

TT 

S 

DTP 

Grafikdisketten mit Kleingrafiken 

2/12 

Ak 

S 


Professional Draw V.1.0 

6/158 

T 

S 

Editor 

Archaos II 

7/8 

Ak 

S 


Create-a-Shape 

5/16 

Ak 

S 


Create-a-Shape 

7/136 

T 

S 


Interfont 

4/14 

Ak 

S 


Modeler 3D 

2/96 

T 

S 

Filter 

IFF_Filter: Zauberei mit Bildern 

7/34 

Li 

S 

Fraktal 

Amiga Fraktalgenerator 3D 

2/12 

Ak 

S 


Fraktale Grafik auf dem Amiga 

11/120 

Bu 

S 

Fraktale 

Die wundersame Welt der Fraktale 

12/108 

Gl 

S 

Malen 

8 Grafiktrümpfe 

8/18 

Üb 

S 


Amiga & Deluxe Paint 

6/88 

Gr 

S 


Computermalschule Fantasy 

1/114 

Bu 

S 


Deluxe Paint III 

6/150 

T 

S 


Diamond 

2/16 

Ak 



Digi-Paint 3 

10/172 

T 

s 


DPaint II Upgrade 

9/40 

TT 

s 


DPaint: farbige Linien zeichnen 

10/102 

TT 

s 


My Paint 

6/13 

Ak 

s 


Phänomen Farbe 

11/112 

Gr 

s 


Photon Paint 2.0 

6/12 

Ak 

s 


Professional Draw 

4/14 

Ak 

s 


Professionelles Arbeiten mit DPaint II 

1/114 

Bu 

s 

Programmieren 

Befehlserweiterung: Amiga-Grafiksystem 

11/107 

Li 

s 


Bildschirm an-/ausschalten 

10/139 

TT 

s 


Computergrafik 

6/65 

Bu 

s 


Das neue Supergrafikbuch 

8/78 

Bu 



Die Faszination der Geometrie 

11/100 

Gr 

s 


Life 

10/64 

Li 

s 

Ray-Tracing 

Forms in Flight II 

7/138 

T 

s 


Reflections VI.0 

7/140 

T 

s 


Sculpt/Animate-4D 

3/134 

T 

s 


Turbo Silver 3.0 

4/146 

T 

s 


FORTSETZUNG AUF SEITE 108 





94 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 













PROFIS 


Desktop Publishing ü De sktop Video 
Computer Aided Design 
Desktop Engineering p 1 3 | 
Unix ■ Computergrafik I 1 I ^ ^ 








VORWORT 


E s ist die Zeit, gute Vor¬ 
sätze für das neue 
Jahr zu fassen: Rau¬ 
cher wollen das Rau¬ 
chen aufgeben; Politiker ver¬ 
sprechen, imrrter die Wahrheit 
zu sagen, Fußballer werden nie 
wieder foulen; Programmierer 
schwören, übersichtliche Li- 
stings zu schreiben; Dicke neh¬ 
men sich vor, abzunehmen... 
und wir wollen zunehmen — 
mit AMIGA PROFESSIONAL. 

Ab dieser Ausgabe werden 
wir Ihnen in diesem neuen Son¬ 
derteil monatlich die professio¬ 
nelle Seite des Amiga präsen¬ 
tieren. Das reicht von Desktop 
Publishing bis Unix, von CAD 
bis zu Finanzbuchhaltung, von 
der Videoschnittanlage mit 
dem Amiga bis zum Depotver¬ 
waltungsprogramm. 

Was haben wir vor? Wir wer¬ 
den Ihnen Anwendungen prä¬ 



sentieren, Sie werden Grundla¬ 
genartikel von Profis aus der In¬ 
dustrie finden, wir werden Ih¬ 
nen professionell nutzbare 
Hard- und Software vorstellen 
und wir werden so manchen 
Blick über den Zaun werfen, 
was sich in anderen Bereichen 
der Computerindustrie alles ab¬ 
spielt. 

Wie gefällt Ihnen AMIGA 
PROFESSIONAL? Schreiben 
Sie uns Ihre Meinung. Schauen 
Sie sich gleich den ersten Teil 
genau an. Wir zeigen Ihnen, in 
welchen Bereichen der Amiga 
hauptsächlich professionell 
zum Einsatz kommt... und 
kommen kann, denn noch sind 
wir erst am Anfang. Aber der 
gute Vorsatz ist da — bei Com- 
modore und bei uns. 

Ein frohes neues Jahr 
wünschen Ihnen 
U. Brieden und S. Quinkertz 


WIR WOLLEN ZUNEHMEN 


D er Amiga, vor jetzt 
bald vier Jahren in 
Deutschland vorge¬ 
stellt, hat sich längst 
eine Fan-Gemeinde im besten 
Sinne erobert. FürCommodore, 
als ein Unternehmen, das sich 
verstärkt den professionellen 
Anwendungen widmet, ist be¬ 
sonders erfreulich, daß sich 
auch aus diesem Kreis mehr 
und mehr professionelle, bis hin 
zu wissenschaftlichen Pro¬ 
blemlösungen auf Basis des 
Amiga entwickeln. Auf vielen 
Gebieten und für praktisch un¬ 
beschränkt zahlreiche Anwen¬ 
dungen ist die offene System¬ 
architektur des Amiga noch 
überhaupt nicht ausgereizt. Die 
Bedeutung dieser Beilage 
»AMIGA PROFESSIONAL« als 
Sproß des AMIGA-Magazins 
kann von daher kaum über¬ 
schätzt werden. Das AMIGA- 
Magazin und Commodore ge¬ 
hen Hand in Hand, um, jeder 
auf seine Weise, dem gleichzei¬ 
tig wachsenden Angebot und 
der Nachfrage in den professio¬ 
nellen Märkten gerecht zu wer¬ 
den. 


Stärker zu werden im profes¬ 
sionellen Bereich bedeutet je¬ 
doch nicht, den traditionell 
starken Heimcomputer-Bereich 
aus den Augen zu verlieren — 
dies nur, um einem weit verbrei¬ 
teten Mißverständnis vorzubeu¬ 
gen. Auch in Zukunft muß die¬ 
ses Marktsegment mit Commo¬ 
dore rechnen. Commodore 
stellt in diesem Markt zuneh¬ 
mend die Entwicklung zu semi¬ 
professionellen Anwendungen 
fest, Stichwort »Business at 
Home«. 

Es ist bekannt, daß auch bei 
Commodore selber der Wandel 
in vollem Gange ist — sowohl 
bei den Produkten wie im orga¬ 
nisatorischen Bereich. Die Aus¬ 
gangslage dafür ist gut. 

Zwei Heimcomputer-Modell¬ 
reihen stehen derzeit acht pro¬ 
fessionelle Systeme gegen¬ 
über, von denen es jeweils noch 
verschiedene Ausführungen 
gibt. Diese neue Gewichtung 
spricht für sich und belegt den 
weiteren Ausbau der Linien¬ 
strategie, also die Gliederung 
des Geschäfts. Organisatorisch 
haben wir bereits die klare Tren- 



Michael Kip, Pressesprecher 
bei Commodore 


nung zwischen Consumer- und 
Profibereich abgeschlossen. 
Es wird künftig Commodore- 
Produkte geben, die aus¬ 
schließlich dem Systemhändler 
und sonst niemandem zur Ver¬ 
fügung stehen, bei den MS- 
DOS-PCs ab PC-40-III, bei den 
Amigas ab Amiga 2500. 

Genauso in die Wege geleitet 
ist die Neustrukturierung des 
Commodore-System-Vertriebs. 
Walter Goldberger, der seit 
April bei Commodore ist und 
zunächst für den Aufbau des 
Bereichs Amiga Professional 
verantwortlich zeichnete, hat 
die Vertriebsleitung für alle 
Commodore-Systemprodukte 
übernommen. Der System- 
Profi als Gesprächspartner für 
die Profi-System-Händler ist für 
uns der Arbeitsansatz für eine 
erfolgreiche, vertrauensvolle 
und kompetente Zusammenar¬ 
beit mit dem Fachhandel, ge¬ 
nauso wie der verstärkte Third- 
Party-Support die Basis für eine 
Professionalisierung unabhän¬ 
giger Entwickler im Amiga- 
Bereich bietet. 

Michael Kip 


96 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 







SYSTEME 


Nejni bei Cojmjno^oj^e 

MEHR ALS SOUND C LGRAFIK 


Commodore stellt sich den Anforderun¬ 
gen des Profi-Marktes — auch wenn dies, 
nach eigener Einschätzung, nicht alles 
von heute auf morgen zu realisieren ist. 


Das Ziel: 
Mit dem Amiga 
in den 
professionellen 
Markt 



von Peter Keshishian 


D er Amiga ist ein fan¬ 
tastisches Produkt, 
für das zu arbeiten 
sich lohnt und Spaß 
macht. Zugegebenermaßen 
sind in der Vergangenheit Ent¬ 
scheidungen getroffen worden, 
die den Amiga teilweise falsch 
positioniert haben. Sie führten 
dazu, daß dieser weit unter sei¬ 
nem eigentlichen Wert verkauft 
wurde. Durch seine hervorra¬ 
gende Sound- und Grafikfähig¬ 
keit war er für den Spielemarkt 
geradezu prädestiniert. Das 
große Angebot an Spielpro¬ 
grammen untermauert dies. 

Aber diese Vorteile sind 
längst nicht die einzigen — der 
Amiga hat einige Merkmale 
mehr, die bisher nur noch nicht 
ausreichend hervorgehoben 
wurden. Die Frage stellt sich: 
Warum sollte es nicht möglich 
sein, die Vorteile des Amiga 
auch in professionellen bzw. 
semi-professionellen Berei¬ 
chen nutzbringend einzuset¬ 
zen? 

»Professionell« heißt aller¬ 
dings nicht, um hier einem Mi߬ 
verständnis vorzubeugen, daß 
Commodore sich aus dem 
Heim-Computer-Markt zurück¬ 
ziehen wollte. Vielmehr werden 
wir nun auch diesen Markt pro¬ 
fessioneller angehen. Der 
Schwerpunkt der nächsten Wo¬ 
chen und Monate wird jedoch 
bei professionellen Anwendun¬ 
gen liegen, wie z.B. Desktop 

Professionell in 
die Zukunft 

Publishing, Desktop Video und 
auch kommerzielle Lösungen. 
Dies beweisen, für viele viel¬ 
leicht erstaunlich, bereits ferti¬ 
ge Software-Lösungen in den 
verschiedensten Applikations¬ 
bereichen. Natürlich ist hier die 
Vielfalt noch nicht so groß wie in 
anderen Bereichen. 

Dadurch haben die Software- 
Anbieter, die bereits heute oder 
in nächster Zukunft professio¬ 
nelle Lösungen im Programm 
haben, relativ leichtes Spiel, 
sich in dem professionellen 
Amiga-Markt zu etablieren. 


Einer der Vorteile des Amiga 
ist die Möglichkeit, mehrere Be¬ 
triebssysteme in einer Maschi¬ 
ne vereinen zu können. Dazu 
zählt neben Amiga-DOS und 
MS-DOS auch Unix. Die MS- 
DOS-Lösung ist seit einiger Zeit 
auf dem Markt. Zwar bietet die¬ 
se Lösung weitere Einsatzmög¬ 
lichkeiten des Amiga, sie wird 
jedoch nur als Option angebo- 
ten. 

Tatsache ist: Der Amiga ist 
kein PC, und sollte auch nicht 
als solcher angesehen werden. 
Der Amiga hat sein eigenes 
Profil und muß nicht über das 
Argument »MS-DOS kompati¬ 
bel« verkauft werden. Die 
Amiga-Brücke zur MS-DOS- 
Welt ist dort sinnvoll, wo es um 
die Nutzung von Daten geht 
und nicht um Programme. 

Über Unix und den Amiga 
wurde schon viel geschrieben 
und gesprochen — leider viel 
zu früh. In Zukunft kann und 


muß der potentielle Kunde da¬ 
mit rechnen, erst zum Einfüh¬ 
rungsdatum etwas Offizielles 
über ein neues Commodore- 
Produkt zu erfahren. Umge¬ 
kehrt bedeutet dies aber auch, 
daß das Produkt dann für ihn 
problemlos erhältlich ist. Nur 
so kann Vertrauen zwischen 
Marktpartnern entstehen. 

Ein weiterer wichtiger Punkt, 
um im Profi-Markt bestehen zu 
können, ist die Notwendigkeit, 
dem Kunden einen Wachstums¬ 
pfad aufzuzeigen. Auf ihm 
kommt er in den Genuß, techni¬ 
sche Neuerungen einsetzen zu 
können. Als Kunde hat er somit 
die Sicherheit, ältere Geräte 
auf den neuesten technischen 
Stand zu bringen. Um jedoch 
überzogenen Ansprüchen aus 
der Vergangenheit gleich ent¬ 
gegenzuwirken, sei an dieser 
Stelle folgendes festgehalten: 
— Einen Wachstumspfad auf¬ 
zuzeigen, ist unter Umständen 


äußerst schwierig — der Weg 
muß technisch zu vertretbaren 
Kosten gangbar sein. 

— Einen Wachstumspfad an¬ 
zubieten, ist immer mit Kosten 
verbunden. Der Kunde muß 
sich daher auch darauf einstel¬ 
len, einen Beitrag für seine Zu¬ 
kunftskompatibilität zu zahlen. 

— Dem Kunden muß klar sein, 
daß er mehrere Updates wahr¬ 
scheinlich nicht mitmachen 
kann — sei es aus technischen 
oder finanziellen Gründen. 

— Nicht jedes Produkt kann zu 
vertretbaren Kosten so konzi¬ 
piert werden, daß es später an 
alle technischen Neuerungen 
angepaßt werden kann. 

— Die Verpflichtung, daß ein 
Hersteller unter allen Umstän¬ 
den ein Update anbietet, be¬ 
steht sowohl rechtlich wie mora¬ 
lisch nur selten. 

Diese klaren Worte sind dann 
richtig verstanden, wenn sich 
der (potentielle) Kunde dessen 
bewußt wird, daß Ehrlichkeit 
und Professionalität für beide 
Marktpartner gelten müssen. In 
diesem Sinne vertraut Commo¬ 
dore darauf, daß der Kunde die 
im Augenblick notwendige Ge¬ 
duld aufbringt. Das Warten wird 
sich lohnen. rb 



Peter Keshishian ist 27 Jahre 
alt und ledig. Nach betriebswirt¬ 
schaftlichem Studium mit dem 
Schwerpunkt Marketing war er 
drei Jahre bei einem der führen¬ 
den Peripherie-Hersteller für 
Laserdrucker und Plotter als 
Produktmanager angestellt. 
Seit dem 1. Juli 1989 ist er 
Produktmanager Amiga bei 
Commodore Deutschland. Sein 
großes Ziel ist die Etablierung 
des Amiga im Profi-Markt. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


97 





































DESKTOP VIDEO 


Gestalten mit dem Amiga Im Videobeteieh 


VOM TITELGENERATDR 


Der Amiga erobert 
die Welt des Films 
und Fernsehens im 
Sturm. Welche 
Möglichkeiten erge¬ 
ben sich aus der 
Kombination Amiga 
und Video? 


von Ralph Conway 


D esktop Video, kurz 
DTV, bedeutet weit 
mehr, als dieses 
Schlagwort auf An¬ 
hieb erkennen läßt. DTV ist ein 
Teilbereich des Feldes Desktop 
Präsentation, also der Gestal¬ 
tung und Aufbereitung von In¬ 
formationen mit und auf dem 
Computer. Der Teilbereich DTV 
bezieht sich auf das Medium Vi¬ 
deo — und zwar sowohl für pro¬ 
fessionelle Anwendungen wie 
auch den Einsatz im privaten 
Bereich. 

Zur reinen Videoanwendung 
kommen die Bereiche Grafik 
und Animation hinzu, sowie 
Einsatzmöglichkeiten im Rah¬ 
men der Pre-Production und 
der Pre-Realisation, also das 
Storyboarding, Casting und 
Kalkulation. Der Amiga bringt 
zwei Vorzüge für Videoanwen¬ 
dungen mit, welche Konkurren¬ 
ten wie MS-DOS-PCs und der 
Macintosh vermissen lassen: 
die PAL-Auflösung und seine 
Grafikfähigkeit. Ab Werk bietet 
er volles PAL-Format (704 x 580 
Bildpunkte) und bis zu 4096 
Farben gleichzeitig, ohne teure 
Zusatzkarten oder Spezialmo- 
nitore. Gegenüber reinen Gra¬ 
fikstationen wiederum erlaubt 
er auch den Einsatz von typi¬ 
scher Bürosoftware wie Text¬ 
verarbeitung; ist also in kleinen 
Firmen vielfältig verwendbar. 

Die reinen Videoanwendun¬ 
gen lassen sich in sechs Berei¬ 
che splitten, welche jeweils 
eine Steigerung an Hardware- 
Einsatz und Software-Kosten 
bedeuten: 

1) Titelgenerator 

2) Effektgenerator 

3) Grafik und 2D-Animation 


4) 3D-Animation 

5) Schnitt und Endbearbeitung 

6) Soundbearbeitung 

Allen Videoanwendungen 
(1—5) ist zumindest eine Zu¬ 
satzhardware gemeinsam: Ein 
PAL-Wandler, der das RGB- 
Signal des Computers in ein Vi¬ 
deosignal wandelt. Besser und 
für die Kombination von Com¬ 
puterbild und Videoquelle Vor¬ 
aussetzung: ein Genlock-Inter- 
face. Selbstverständlich bedarf 
es wenigstens eines, im Falle 
der Kombination von Amiga- 
Grafiken und -Bildern mit ferti¬ 
gen Filmen zweier Videorecor¬ 
der. Zwei Disketten-Laufwerke 
sollten vorhanden sein. 

Für den Titelgenerator reicht 
der Arbeitsspeicher von 1 
MByte RAM des Grundgeräts. 
Der Effektgenerator braucht in 
aller Regel schon 3 MByte 
RAM, um vernünftig zu arbei¬ 
ten, und eine Festplatte ist sinn¬ 
voll. Bei Grafik und der zwei¬ 
dimensionalen Animation wird 
zusätzliches Werkzeug not¬ 
wendig: Ein Grafiktablett, eine 
Videokamera und Soft- oder 
Hardware zur Digitalisierung. 
Sollen Animationen nur als 




Der BMW-Alpina von IFD. Das 3D-Objekt besteht aus 3500 Einzelpunkten und wurde mit 
Sculpt-Animate-4D erstellt und auf einem Amiga mit 68030-Karte in 1,2 Stunden berechnet. 

Foto: Ralph Conway 


98 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 



















DESKTOP VIDEO 


BIS ZUM SCHNITT 



Der Amiga hält Einzug in die Video-Studios. Vom Video- 
Amateur bis zum Vollprofi bei Film und Fernsehen — jeder 
kann den Amiga nutzen. Die Einsatzgebiete reichen vom 
Untertiteln mit einem Genlock bis zum Schneiden von 
Videos. 


RAM-Animation erstellt wer¬ 
den, ist ein Turboboard mit 
32-Bit-RAM zu empfehlen. 
RAM-Animationen stoßen aller¬ 
dings sehr schnell auf Grenzen 
in bezug auf Wiedergabege¬ 
schwindigkeit und Laufzeit in 
Relation zu ihrer Komplexität. 

68030 — über 
die Grenzen von 
Raum und Zeit 

Die dreidimensionale Anima¬ 
tion ist schließlich die zeit-, 
leistungs- und kostenintensiv¬ 
ste Anwendungsmöglichkeit im 
Bereich Video. Ob fliegende 
Logos oder komplette Compu¬ 
terfilme, alles ist möglich. Die 
Grenzen der RAM-Animation 
reichen gut für Logo-Animatio- 


nen, aber auch hier gilt die 
Grundregel: je größer der Ar¬ 
beitsspeicher ist, desto länger 
kann man die Laufzeit der Ani¬ 
mation planen. Eine 68020- 
oder 68030-Karte wird sehr 
schnell sinnvoll und im Falle 
von Ray-Tracing-Animationen 
zum Muß. Dies trifft jedoch ge¬ 
nerell für alle Grafikanwendun¬ 
gen im Bereich Ray-Tracing zu. 
Außerdem läßt sich der Amiga 
mittlerweile hervorragend in 
der Endbearbeitung von Video¬ 
filmen, also bei Schnitt und Ver¬ 
tonung, einsetzen. 

Der Vorteil, den der Amiga 
neben seinen technischen Lei¬ 
stungsmerkmalen bietet, ist, 
daß er auch dem semiprofes¬ 
sionellen Anwender einen Ein¬ 
stieg in den DTV-Bereich er¬ 
möglicht. Der »Videograph« 
kann seinen eigenen Wissens¬ 


stand erweitern oder in ver¬ 
wandte Bereiche hinein¬ 
schnuppern, ohne ein Vermö¬ 
gen zu investieren: Grafik, Ani¬ 
mation, Titel- und Effektgenera¬ 
tion ist auf einem qualitativ ho¬ 
hen Level schon bei konkur¬ 
renzlos niedrigen Investitionen 
möglich: Ein reiner Hardware- 
Titelgenerator mit wenig Stan¬ 
dardfunktionen, mit einer 
Schrift und zwei Farben, der al¬ 
lenfalls den Heimanwender zu¬ 
friedenstellt, ist ab etwa 1200 
Mark erhältlich; Software hin¬ 
gegen, die in Verbindung mit 
dem Amiga eine bessere Quali¬ 
tät, eine höhere Zahl an Farben 
und einen größeren kreativen 
Spielraum öffnet, ist bereits ab 
200 Mark erhältlich. 



Ein weiteres faszinierendes 
Gebiet ist das Digitalisieren 
von Videosignalen und die 
Nachbearbeitung der Bilder 
mit dem Amiga 

Sicher sind die Kosten für 
den Computer und ein Genlock 
einzukalkulieren; der Amiga 
und das einmal erstandene Vi¬ 
deozubehör lassen sich jedoch 
über die Funktion des Titelge¬ 
nerators hinaus auf vielfältige 
Art im Videobereich nutzen. 

Das Applications-Marketing 
(Anwendungs-Marketing) bei 


Commodore erstreckt sich 
auch auf den Bereich DTV. Da¬ 
zu gehören sowohl der Test von 
Hard- und Software, wie auch 
das Zusammenstellen von Teil- 
und Komplettlösungen für die¬ 
se Anwendungen, die Empfeh¬ 
lung von Produkten und die Un¬ 
terstützung der Anwender bei 
Hard- und Software-Problemen 
im Bereich Video. 

Dies wird dazu beitragen, 
dem Amiga den Platz zu si¬ 
chern, der ihm auch in der 
Videoanwendung gebührt: die 
Nummer 1. 

Die Amiga ’89 in Köln hat er¬ 
neut das Potential der Anwen¬ 
der, Programmierer und 
Hardware-Spezialisten gezeigt 
und auch einiges Neues für den 
Bereich DTV offenbart. 

Das stimmt zuversichtlich für 
die Zukunft, zumal die Größe 
dieser Messe verdeutlicht hat, 
daß Europa im Vergleich zu den 
USA keineswegs als der kleine 
Rest behandelt werden kann, 
sondern als wichtiges Zentrum 
der Amiga-Entwicklungen zu 
sehen ist. sq 



Ralph Conway (28), Diplom- 
Designer FH, Anwendungsspe¬ 
zialist Desktop Video bei Com¬ 
modore Büromaschinen GmbH, 
Frankfurt, war vor seiner Tätig¬ 
keit bei Commodore parallel 
zum Studium vier Jahre als 
Grafik-Designer und freier Au¬ 
tor tätig, zuletzt hauptsächlich 
im Bereich Computergrafik und 
-animation. Neben Agenturen, 
Computeranimations- und Vi¬ 
deostudios zählte auch Com¬ 
modore zu seinen Auftrag¬ 
gebern. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


99 














Entwurf + Druck PLUM, Düren-Niederzier.TEL.O 24 28/7 11 



. 


Vottv 


[eitna^ 


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Autobootende Festplatten für alle Amiga • extern für A 1000 
und A 500 • Füecard für A 2000 • autoboot ab Kick 1.3 • auto- 
mount aller Partitionen autokonfig auch unter Kick 1.2 • stabi¬ 
les Gehäuse m. Lüfter u. Netzteil • Datentransfer bis 400K/sec. 
bei vollem Multitasking • Qualitätslaufwerke • Auto-Fehler¬ 
erkennung bringt immer volle Plattenkapazität 
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stem für A 500 und A 1000 • Kapazität von 40MB bis 
300MB • inteligentes SCSI Device mit Prozessorer¬ 
kennung # Anschluß bis zu 8 SCSI Geräten • auto¬ 
konfigurierend und autobootend# Datentransferra¬ 
te 655 Kilobyte/sec. 

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Datentransfer bis 400KB/sec. • volles Multi¬ 
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aller Partitionen autokonfig auch unter Kick 
1.2 • ausschließlich Qualitätslaufwerke • 
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Schreibtisch auf und hat jede Menge Platz zur Auf¬ 
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AKTUELL 


Aktuell 

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Omti 5527 (RLL) 159. 

Marken-Festplatte 3.5" 20MB 499. 

30MB 549. 


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incl. Kick 13 Eproms 
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ANWENDUNGEN 


BjjjuhenpaJ<ele au£ dem Annga 2000 

KOMMERZIELLE LÖSUNGEN 


von Dieter Heeg 


W as für Personal¬ 
computer unter 
dem Betriebssy¬ 
stem MS-DOS 
schon längere Zeit eine Selbst¬ 
verständlichkeit ist — Software- 
Lösungen für den kommerziel¬ 
len Bereich — existiert für die 
Amiga-Welt und Amiga-DOS 
bisher leider noch nicht im sel¬ 
ben Maße. Dieses zu ändern ist 
wesentliche Zielsetzung des 
von Commodore neu geschaf¬ 
fenen Aufgabengebietes »Ami- 
ga-Marketing / Kommerzielle 
Lösungen«, das von mir betreut 
wird. 

Idealfall wäre es, wenn sich 
aus den Marketingaktivitäten 
ein Software-Angebot ent¬ 
wickelt, das sowohl auf den 
Commodore-PC unter MS-DOS 
als auch auf dem Amiga 2500 
unter Amiga-DOS lauffähig ist. 

Wenn man den großen Kom¬ 
plex »Kommerzielle Lösungen« 
betrachtet, hat sich in der Theo¬ 
rie eine Aufteilung in horizonta¬ 
le und vertikale Software her¬ 
ausgebildet. Zur horizontalen 
Software gehören per Defini- 



Dieter Heeg, 44 Jahre, verhei¬ 
ratet, Diplom-Betriebswirt FH, 
seit 16 Jahren in der EDV tätig, 
und zwar innerhalb der Berei¬ 
che Vertrieb, Verkaufsförderung 
und Software-Marketing bei 
Mannesmann-Kienzle und Oli¬ 
vetti. 

Seit August ’89 ist Dieter 
Heeg bei Commodore Büroma¬ 
schinen GmbH in Frankfurt ver¬ 
antwortlich für das Amiga- 
Software-Marketing / Kommer¬ 
zielle Lösungen. 


Will man den Amiga professionell einset- 
zen, benötigt man Software-Lösungen für 
den kommerziellen Bereich. Welchen Weg 
schlägt Commodore ein? Welche profes¬ 
sionellen Anwendungen kommen 1990? 


tion auf ein bestimmtes Aufga¬ 
bengebiet zugeschnittene Pro¬ 
gramme, so für 

— Finanzbuchhaltung 

— Lohn- und Gehalts¬ 
abrechnung 

— Auftragsbearbeitung, Lager, 
Einkauf 

— Fakturierung 

— Angebotswesen 

— Textbe- und -Verarbeitung. 

Als vertikale Software wer¬ 
den Branchenlösungen be¬ 
zeichnet, wie z. B. Software für 
das Baugewerbe, den Handel 
oder für die Industrie. Die Gren¬ 
zen sind bestimmt nicht so 
exakt zu ziehen, wie es hier 
aussieht, aber zur Orientierung 
durchaus sinnvoll. 

Bei der weiten Verbreitung 
des Amiga in den Bereichen 
Grafik, Spiele, Desktop Publis¬ 
hing (DTP) oder Desktop Video 
(DTV) stellt sich die Frage: Be¬ 
nötigen diese Anwender kom¬ 
merzielle Software? Wir sind 
der Meinung — ja. 

Viele Anwender aus diesen 
Benutzergruppen bewegen 
sich mit ihrem Amiga schon im 
professionellen Bereich. Sie 
setzen ihren Computer ein, um 
damit Geld zu verdienen. Dazu 
müssen Rechnungen ge¬ 
schrieben, Ein- und Ausnah¬ 
men verbucht oder schriftliche 
Angebote gemacht werden — 
alles klassische Anwendungen 
für die kommerzielle Software. 

Doch auch ein umgekehrter 
Weg zum professionellen 
Amiga-Einsatz ist durchaus 
möglich und praktikabel. Stel¬ 
len wir uns den Fall vor, daß sich 
ein Klein- oder Mittelbetrieb mit 
der Anschaffung eines Compu¬ 
tersystems befaßt. Im ersten 
Schritt soll die kommerzielle 
Software eingesetzt werden 
und zu einem späteren Zeit¬ 
punkt Software für die Erstel¬ 
lung von Datenblättern, Preisli¬ 
sten oder andere Druck-Erzeug¬ 
nisse — also eine klassische 
DTP-Anwendung, die für den 


Amiga bereits zur Verfügung 
steht. Mit dem Angebot »Alles 
auf einem System« macht es 
Commodore dem Benutzer 
leicht, den Amiga als das pas¬ 
sende System auszuwählen. 

Untermauert werden diese 
Überlegungen durch das Er¬ 
gebnis einer Umfrage eines 
Mitbewerbers im österreichi¬ 
schen Markt. Bei der Frage, 
welche Software außer der 
klassischen Grafik- oder DTP- 
Software bei diesen Systemen 
fehlt, standen die kaufmänni¬ 
schen Lösungen mit 36 Prozent 


Lösungswege an: Die vollstän¬ 
dige Programmierung in einer 
Hochsprache (auf dem Amiga 
meist C) oder der Einsatz einer 
Datenbanksprache. Das relatio¬ 
nale Datenbanksystem Super¬ 
base Professional einschlie߬ 
lich der Sprache DML ist ver¬ 
gleichbar mit dBase auf dem 
PC. Die konsequente Imple¬ 
mentation der mausgesteuer¬ 
ten Bedieneroberfläche macht 
Superbase zu einem Daten¬ 
banksystem, das in puncto Be¬ 
dienung seinesgleichen sucht. 

Ab Februar 1990 wird Com¬ 
modore deshalb das integrierte 
kommerzielle SoftwarePaket 
»Meso-Line« über den Fach¬ 
handel anbieten. Dieses Paket 
ist ein Produkt der Mesonic- 
Datenverarbeitung GmbH in 
Wien und erfüllt alle Vorausset¬ 
zungen für professionelles Ar- 


Kassenpatienten 


Datensatz anzeigen 


Drucken 


Verzweiq 


Fatientenmwrver jl?2 

Niuwm* seiner _ 

Krankenkasse •!_ 

Datensatzzähler 172 


Vornan e He rmann _ 

Nane Hustemann _ 

Strasse Schießalle 23 

Wohnort 2859 MusterStadt 

Telefon 871/12345 


Geburtstag 23,April.1956 
Status des Patienten (K/M/F) IS 


Krankenkasse 

■■■■HB 

2128 Lüneburg 


Anrede Herrn (Herrn/Frau/Fräulein) 

Briefanrede Sehr geehrter Herr Hustenden 

Benerkungen k eine 

Muß dieser Patient den Eigenanteil tragen? 7 <j/n) 


CL 


□□tilDaGüaEacGGaGaEicacos 

Professionelle Software auf dem Amiga zeichnet sich aus 
durch eine strukturierte und einfache Bedienung (hier das 
Modul »Patienten« einer Kassenabrechnung mit »Superbase«) 


an erster Stelle der Wunschli¬ 
ste. Innerhalb dieser Software- 
Kategorie lagen wiederum die 
Finanzbuchhaltung, Auftrags¬ 
bearbeitung / Fakturierung und 
Lagerverwaltung an der Spitze. 
Ein Ergebnis, das zeigt, daß 
Commodore mit der Entschei¬ 
dung, auch für den Amiga kom- 
merzielleSoftware anzubieten, 
auf dem richtigen Weg ist. 

Für die Realisation der Pro¬ 
blemlösungen bieten sich zwei 


beiten. Meso-Line beinhaltet 
die Auftragsbearbeitung, Fak¬ 
turierung, Lagerwesen, Finanz¬ 
buchhaltung sowie Lohn- und 
Gehaltsabrechnung und ist oh¬ 
ne Zusatzboard auf dem Amiga 
2000 und größer unter Amiga- 
DOS lauffähig. Abgerundet 
wird dieses Paket durch die Tat¬ 
sache, daß es auch auf den 
PCs von Commodore unter 
MS-DOS eingesetzt werden 
kann. sq 


102 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 















2210/910 




1 Mia 


Software zum Tastherigeldpreis 
Jedes Paket nur DM 49,-* 


/öS 490,-*) 


mki/ mmA Mia • Wm-Ui/<;#£* 


Amiga Extra Nr. 13: 
Regnum 

Regnum ist Ihr Königreich 
in einer imaginären Welt. 
Die Amiga-Maus dient 
Ihnen als Zepter. Ihre 
Aufgabe: Sichern und 
vergrößern Sie Ihren Besitz 
Bestell-Nr. 38781 


Amiga Extra Nr. 3: 
Spiele 

Bliff: Eine ausgeklügelte 
Variante des Billards. 
Quadriga: Ein Spiel für 
Denker, angelehnt an 
»Vier gewinnt«. Wikinger I 
ein Strategiespiel. 
Bestell-Nr. 38724 


Amiga Extra Nr. 5: 
Spiele 

Breaking out: Action¬ 
spiel mit toller Grafik und 
Sound. Decoder: Ver¬ 
wandeln Sie Ihren 
Amiga in eine Morse¬ 
station. Megamind: 
Bestell-Nr. 38752 


Amiga Extra Nr. 12: 
Spiele 

Highway 42: Als Kurier 
aut dem Planeten 
Cervezia. Warlords: Ein 
Brettspiel für taktisch 
geschickte Spieler. 
Zargon: Joystick-Action 
Bestell-Nr. 38769 


Amiga Extra Nr. 4: 
Grafik II 

Spielerisch Bobs erzeu 
gen. IFF-Bilder werden 
zu Bobs und Images. 
Generieren von 
animierten Icons. 
Booter: par excellence 
Bestell-Nr. 38725 


Amiga Extra Nr. 1: 
Grafik I 

Drei Programme, die die 
außergewöhnlichen Gra¬ 
fikfähigkeiten des Amiga 
nutzen! 

Bestell-Nr. 38708 






IGJ^ 


Erscheint 


November ’89 


Amiga Extra Nr. 11: 
Karteikasten 

Finden Sie sich in Ihrem Dis 
kettenbestand nicht mehr 
zurecht? Oder. oder. oder... 
Mit Dateiverwaltungen 
werden Ihre Probleme 
gelöst. 

Bestell-Nr. 38768 


Amiga Extra Nr. 14: 
MenuMind 1.0 

MenuMind bietet Ihnen 
eine menügesteuerte, 
grafische Programmier¬ 
umgebung, die den CLI 
völlig ersetzt. 

Bestell-Nr. 38771 


Amiga Extra Nr. 10: 
Disk-Utilities II 

DIMO: Disketten¬ 
monitor. Recover II: 
Datenrettung. 

TUC - The Ultimate 
Cruncher: Dateien 
extrem komprimieren 
Bestell-Nr. 38766 


Amiga Extra Nr. 2: 
Disk Utilities I 

Disk-Ed V6. Select 
Copy, D Copy II. 
Check. Bootgirl Plus. 
Mit einem Super- 
Diskeditor. 

Bestell-Nr. 38726 


Amiga Extra Nr. 9: 
Sonix-Hitkiste 

Tolle, in Sonix 
editierbare und digi¬ 
talisierte Geräusche 
und Effekte für 
eigene Musikstücke. 
Bestell-Nr. 38753 


Amiga Extra Nr. 6: 
Audio Worx 

Ihr privates Sampling- 
Studio. 

Bestell-Nr. 38748 


Spielend lernen! 


iMIGMF* 


Amiga Extra Nr. 7: 
Erdkunde I 

Die Reihe »Spielend 
lernen« verknüpft das 
Begeisternde des Amiga 
mit dem Nützlichen. 
Stupide Paukerei wird 
durch Kurzwei! ersetzt 
Bestell-Nr. 38774 


Amiga Extra Nr. 8: 
Englisch I 

»Englisch I« vermittelt 
Ihnen Grundkenntnisse 
der englischen 
Sprache. 

Bestell-Nr. 38775 


Amiga Extra Nr. 16: 
Erdkunde II 

Spielend lernen! 
Vereinigte Staaten von 
Amerika. Interaktives 
Lernprogramm für alle 
ab 12 Jahren, mit 
Übungskurs und Quiz. 
Bestell-Nr. 38776 


Amiga Extra Nr. 17: 
Mathematik I (Geometrie) 

»Mathematik I« vermittelt 
Ihnen die Grundlagen der 
Geometrie bis hin zur 
sphärischen Trigonome¬ 
trie. 

Bestell-Nr. 38777 


Amiga Extra Nr. 18: 
Mathematik II (Algebra) 

vermittelt Ihnen die 
Grundlagen der Algebra, 
die die Voraussetzung 
für die gesamte weiter¬ 
führende Mathematik 
sind. 

Bestell-Nr. 38778 


Amiga Extra Nr. 19: 
Physik I 

Grundlagen der Mechanik, 
der Wärmelehre und der 
Optik. Animationen und 
Soundeffekte erhöhen die 
Verständlichkeit und die 
Lerneffizienz. 

Bestell-Nr. 38779 


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der Warenhäuser 




































































DESKTOP PUBLISHING 


Bruckvorlagen aus einer Hand 

DESKTOP PUBLISHING? 


Zeit- und Kostenaufwand verhindern häu¬ 
fig die Herstellung nützlicher Informations- 
Unterlagen. Hier setzt das Amiga-Desktop- 
Publishing-System von Commodore an. 


von Bernd Staudt 


E s war zu erwarten, daß 
die Personal-Compu¬ 
ter, die überwiegend 
zur Textverarbeitung 
eingesetzt werden, auch in Be¬ 
reiche Vordringen würden, die 
bisher den Satz- und Druckbe¬ 
trieben Vorbehalten blieben. 
Mit DTP-Programmen stehen 
heute leistungsfähige Werk¬ 
zeuge zur Verfügung, um Pro¬ 
spekte, repräsentative Tagungs¬ 
unterlagen oder Handbücher 
zu produzieren. 

Die Tabelle zeigt die traditio¬ 
nelle Entstehung einer Publika¬ 
tion. Fast alle Tätigkeiten, vom 
Setzen bis zum Fertigstellen 
der Reprovorlage, werden in 
der Regel extern durchgeführt. 
Oft bekommen unterschiedli¬ 
che Unternehmen für die ein¬ 
zelnen Phasen den Auftrag. Je¬ 
der, der auf diesem Weg schon 
eine Publikation erstellt hat, 
weiß, welche Zeit allein für die 
Koordination dieser Vorgänge 
notwendig ist. Mit Hilfe des 
Desktop Publishing (DTP) kann 
der Aufwand für die Druckvorla¬ 



Bernd Staudt (30), Diplom- 
Ökonom; Studium der Wirt¬ 
schaftswissenschaften in Stutt¬ 
gart-Hohenheim 
Berufliche Stationen: 1985— 
1988: Referent in der Zentral¬ 
abteilung Marketing-Koordina¬ 
tion der AEG. 1988—1989: 
Produkt Manager für Postscript- 
Anbindungen an die Linotype- 
Satzbelichter bei Linotype AG. 
Seit 1.10.1989: Desktop-Pub- 
lishing-Spezialist bei Commo¬ 
dore 


generstellung auf die Schritte 

- Gestalten der Seiten am 

Bildschirm 

- Belichten auf Film, Papier 

oder Druckfolie 

reduziert werden. 

Das Schema ist eine Verein¬ 
fachung des Arbeitsablaufs, 
denn auch in der modernen 
Produktion finden Korrekturläu¬ 
fe statt. Der große Unterschied 
besteht darin, daß der »Autor« 
die Korrekturen selbst durch¬ 
führen kann und er allein Ein¬ 
fluß auf den Zeitpunkt der Fer¬ 
tigstellung des Dokuments hat. 
Der Vorteil ist offensichtlich: 
Desktop Publishing ermöglicht 
eine drastische Verkürzung der 
Produktionszeiten, was letzt¬ 
endlich eine Kostenreduzie¬ 
rung bedeuten kann, und »Zeit 
ist Geld«. 

Voraussetzung für den sinn¬ 
vollen Einsatz des Desktop Pu¬ 
blishing ist eine fundierte Aus¬ 
bildung des Anwenders. Eine 
Vertrautheit mit den einzelnen 
Fähigkeiten der Technik reicht 
nicht aus. Kenntnisse der Typo¬ 
graphie und Bildbearbeitung 
sind unumgänglich. So wie 
noch längst nicht jeder Besitzer 
einer Schreibmaschine zum Li¬ 
teraten wird, reicht DTP-Technik 
nicht aus, um gute Arbeits¬ 
ergebnisse zu erzielen. 

Welche Hard- und Software 
wird für eine effektive Arbeit be¬ 
nötigt? DTP ist, beschränkt 
man sich auf schwarzweiße 
Produktionen, kostengünstig 
schon seit längerem in der MS- 
DOS-Welt möglich. DTP in Far¬ 
be — das ist die Herausforde¬ 
rung der Zukunft. Das nach¬ 
trägliche Einkleben von Farb- 
lithos, oder die bei Überschrif¬ 
ten angewandte Farbtrennung 
von Hand sind nur ein Notbe¬ 
helf und machen viele der Vor¬ 
teile, die DTP grundsätzlich bie¬ 
tet, wieder zunichte. Farbfähige 
DTP-Programe sind unverhält¬ 
nismäßig teuer. Das hat sich mit 
der Einführung des Amiga 2500 
geändert. 


Je nach Anforderung benö¬ 
tigt ein DTP-Anwender unter¬ 
schiedliche Hard- und Softwa¬ 
rekomponenten. In jedem Fall 
ist ein Computer mit einem 
68020-Prozessor von Motorola 
und mindestens einer 40- 
M Byte-Festplatte notwendig. 
Der Monitor sollte hochauflö¬ 
send sein, damit ein beschwer¬ 
defreies Arbeiten gewährleistet 
ist. Spielt das Thema Bildbear¬ 


beitung für die Anwendung ei¬ 
ne Rolle, ist der Einsatz eines 
Scanners unumgänglich. Für 
die Bearbeitung von Schwarz¬ 
weiß-Bildern sollte ein Scanner 
vorhanden sein, der 256 Grau¬ 
stufen erkennen kann. Bei der 
Farbbildbearbeitung müssen 
für jede der drei Grundfarben 
jeweils 256 Farbabstufungen 
erkennbar sein. In beiden Fäl¬ 
len reicht eine Auflösung von 
300 dpi aus. Das gilt auch 


Satzbelichten 
für hohe Ansprüche 


dann, wenn bei der Ausgabe 
ein hochauflösender Satzbe¬ 
lichter (2540 dpi) eingesetzt 
wird. Für das Scannen von 
Strichvorlagen sehen die Anfor¬ 
derungen anders aus. Graustu¬ 
fen spielen dabei keine Rolle 
mehr. Dafür sollte die Auflösung 
so hoch sein wie die des späte¬ 
ren Ausgabegerätes. 

Die letzte Stufe des DTP ist 
die Ausgabe des Dokuments 
auf das Papier. Für viele An¬ 
wendungen reicht der Druck 
auf einem 300-dpi-Laserdruk- 
ker aus. Höhere Ansprüche, 


wie sie etwa für den Prospekt¬ 
druck gefordert werden, erfül¬ 
len Satzbelichter wie die Lino- 
tronic 300. 

Ein DTP-Programm übermit¬ 
telt die Grafik- und Textinforma¬ 
tion in einer, den Programmier¬ 
sprachen ähnlichen Seitenbe¬ 
schreibungssprache, an den 
Satzbelichter. Die Sprache 
heißt »PostScript«. Probe- 
Ausdrucke können nur dann 
mit dem Laserdrucker herge¬ 
stellt werden, wenn dieser 
postscriptfähig ist. 

Die beste Hardware nützt 
nichts, wenn keine leistungsfä¬ 
hige Software-Pakete zur Verfü¬ 
gung stehen. Dazu gehört eine 


gute Textverarbeitung ebenso 
wie ein vektororientiertes Gra¬ 
fikprogramm für die Herstel¬ 
lung von Zeichnungen (z.B. 
Professional Draw). Für die 
Bildbearbeitung werden Retu¬ 
schierprogramme angeboten. 
Erst am Schluß, wenn alle Vor¬ 
arbeiten abgeschlossen sind, 
kommt das Layoutprogramm 
(z.B. Professional Page) zum 
Zuge. Damit werden die Einzel¬ 
komponenten (Text, Grafik und 
Bild) zusammengefügt. 

Commodore hat sich die Auf¬ 
gabe gestellt, dem professio¬ 
nellen Anwender eine Kom¬ 
plettlösung im DTP-Bereich auf 
Basis des Amigas anzubieten, 
mit der er von der ersten Minute 
an problemlos und wirtschaft¬ 
lich arbeiten kann. Das ist mit 
dem DTP-Paket gelungen. Wir 
arbeiten weiter an Verbesse¬ 
rungen der Soft- und Hardware. 
Unsere Entwickler sind Fach¬ 
leute, die schon länger Amiga- 
Desktop-Publishing nutzen. 

Die Studie eines führenden 
Marktforschungsinstituts hat 
gezeigt, daß viele Großbetriebe 

— sofern noch nicht geschehen 

— in Desktop-Publishing-Sy- 
stem investieren wollen. Wann 
tun Sie den ersten Schritt? pa 


— Setzen der Texte 


—■ Gestalten und manuelles Zeichnen der Grafiken 

— Retusche der Bilder 

— Montage der Texte, Grafiken und Lithos 

— Korrektur 

— Erstellen der Aufsichtsvorlage für die Repr 

oduktion 


Das ist die traditionelle Methode. Desktop Publishing optimiert 
Arbeitsabläufe und reduziert den Produktionsaufwand. 


104 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 













HIGH 


WEIT 



PERFORMANCE ÜBERRAGENDE 



SCSI MESSWERTE 


Da der 
Kronos den 
DMA-Betrieb ver¬ 
meidet, werden bei 
dieser Zugriffsart häufig 
auftretende Probleme von vorne- 
herein umgangen. Und daß unter 
Kickstart 1.3 volles Autobooting 
möglich ist, darf bei diesem Control¬ 
ler als selbstverständlich bezeich¬ 
net werden. 


düng 
mit einer 
Quantum Pro¬ 
drive 40S, Lese- und 
Schreibraten von über 
1 MByte/sec. bescheinigen. 
Der Dperf-Test gibt unter Amiga- 
DOS für diese Kombination Raten 
von weit über 620 (lesen) bzw. 420 
(Schreiben) KByte/sec. aus. Dies 
darf sich zurecht als State Of The Art 
bezeichnen. 

Geschwindigkeit ist ein wichtiger 
Aspekt eines Controllers, doch 


auch 
ein SCSI- 
Scanner betreiben. 
Auch in Zusammenar¬ 
beit mit diesen Geräten bietet 
Kronos bisher nicht gekannte Über¬ 
tragungsgeschwindigkeiten. 
Sensationell in Leistung, faszinie¬ 
rend in der Summe seiner Eigen¬ 
schaften, bestechend niedrig im 
Preis: Kronos markiert einen Meilen¬ 
stein in der Entwicklung. Fordern 
Sie mehr Informationen über dieses 
einzigartige Spitzenprodukt an! 


Der Kronos SCSI-Controller von C- 
LTD stellt das Spitzenprodukt einer 
neuen Generation von SCSI-Fest- 
plattencontroliern für den Amiga 
2000 dar. Basierend auf mehr als 
drei Jahren intensiver Erfahrung in 
der Entwicklung von SCSI-Control- 
lern, setzt Kronos neue Maßstäbe 
der Datenübertragungsleistung. 
Doch damit nicht genug: Sein her¬ 
vorragendes technisches Design 
und die volle Kompatibilität zum 
SCSI-Standard gewährleisten 
extreme Zuverlässigkeit 
und problemlosen 
Betrieb belie¬ 
biger SCSI- 
Geräte 


Alle reden von hohen Übertragungs¬ 
raten, Kronos bietet sie. Aufgrund 
des schnellen Cache auf dem Con¬ 
troller werden bislang kaum als 
machbar angesehene Geschwin¬ 
digkeiten erreicht. So kann der Dev- 
speed-Test, der die physikalische 
Geschwindigkeit des Con¬ 
trollers mißt, dem 
Kronos, in 
Verbin- 


Kronos leistet erheblich mehr. So 
ist dieser Controller SCSI-NET- 
fähig, wodurch verschiedene Rech¬ 
ner auf eine Festplatte zugreifen 
und sogar von dieser gebootet wer¬ 
den können - ohne weitere Erweite¬ 
rungshardware. Zusätzlich läßt sich 
Kronos sowohl ein 
SCSI-Laser- 
drucker 


Kronos SCSI-Controller 

_ DM 698,— 

Kronos SCSI-Hardcard 
mit Seagate ST 157 N, 48 MB 

_ DM 1795,- 

Kronos SCSI-Hardcard 
mit Quantum ProDrive, 40 MB 

DM 2295,- 


Der Kronos-Controller wird mit verschiedenen Platten in vielen Kapazitäten geliefert, die den unter¬ 
schiedlichsten Anforderungen entsprechen. Erkundigen Sie sich nach unseren weiteren Preisen! 


Kronos SCSI-Controller und Hardcards erhalten Intelligent Memory GmbH 

Sie im gutsortierten Fachhandel, bei den Filialen Wächtersbacher Straße 89 Tel.: (069) 41 0071/72 

der Firma Schaulandt oder natürlich direkt bei IM. 6000 Frankfurt am Main 61 Fax: (069)41 4068 
















ENTWICKLUNGEN 


Cotnmoßore unterstützt Entwickler 


OFFENE GRENZEN 


von Gerald Lang 


D er Amiga, vor drei¬ 
einhalb Jahren hier¬ 
zulande vorgestellt, 
hat sich mittlerweile 
eine Fan-Gemeinde im besten 
Sinne erobert. Für Commodore 
als eine Firma, die sich ver¬ 
stärkt den professionellen An¬ 
wendungen widmet, ist beson¬ 
ders erfreulich, daß sich aus 
diesem Kreis mehr und mehr 
professionelle oder gar wissen¬ 
schaftliche Problemlösungen 
auf Basis dieser Baureihe ent¬ 
wickeln. Hier entsteht ein 
Markt, hier wird Soft- und häu¬ 
fig auch ergänzende Hardware 
und Peripherie zu einem Preis- 
Leistungs-Verhältnis angebo- 
ten, das um Größenordnungen 
unter dem vergleichbarer Konfi¬ 
gurationen von Mitbewerbern 
liegt. 

Commodore ist dankbar für 
den Enthusiasmus, mit dem un¬ 
abhängige Entwickler, Soft¬ 
ware- und Systemhäuser die 
Weiterentwicklung des Amiga- 
Angebots betreiben. Commo¬ 
dore hat dieser Entwicklung 



Bei Commodore Deutschland 
ist Gerald Lang (24) aus 
Baden-Baden für den Third- 
Party-Support zuständig. Sein 
Berufsweg startete mit einer 
Lehre zum Kaufmann im Groß- 
und Außenhandel. In zwei mit¬ 
telständischen Betrieben er¬ 
warb er Programmierkenntnis¬ 
se auf Großrechnern und Anla¬ 
gen der mittleren Datentech¬ 
nik. Das Betriebssystem und 
die Leistung des Amiga haben 
ihn überzeugt. 



Commodore arbeitet eng mit unabhängi¬ 
gen Hard- und Software-Entwicklern zu¬ 
sammen. Welche Leistungen können Ent¬ 
wickler in Anspruch nehmen? Wie wird 
man eingetragener Entwickler bei Com¬ 
modore? 


Rechnung getragen durch die 
Verstärkung der Third-Party- 
Kontakte, die von mir betreut 
werden. 

Commodore möchte allen, 
die zum Amiga Software und 
Hardware entwickeln, die Mög¬ 
lichkeit geben, Informationen, 
neue Software-Releases, Hard¬ 
ware und Hilfe bei der Vermark¬ 
tung direkt von Commodore zu 
erhalten. Hierzu wurde das 
»Amiga Developers Support 
Program Europe« (ADSPE) ins 
Leben gerufen, das den Ent¬ 
wicklern diese Unterstützung 
zugänglich machen soll. 

Zunächst haben sich alle eu¬ 
ropäischen Landesgesellschaf¬ 
ten auf ein weitgehend überein¬ 
stimmendes Programm, das im 
wesentlichen mit dem in den 
USA angebotenen identisch ist, 
geeinigt. Dieses Programm 
beinhaltet in der Bundesrepu¬ 
blik z.B. folgende Leistungen: 

— Hardware zu ermäßigten 
Preisen 

— Literatur über den Amiga 
zum Selbstkostenpreis, in man¬ 
chen Fällen gratis 

— Hilfe bei der Vermarktung 
von Produkten 

— Betatests von Systemsoft¬ 
ware 

— Vorabtests neuer Commo- 
dore-Hardware 

— Teilnahmemöglichkeit an 
Developers Conferences (Ent¬ 
wickler-Konferenzen) 

Um jedoch diese Vorzüge 
ausnützen zu können, muß sich 
der Entwickler bei Commodore 
registrieren lassen und einen 
Beitrag leisten, dessen Höhe 
sich nach dem jeweils ge¬ 
wünschten Programm richtet. 
Es gibt drei Programme, für die 
sich der Entwickler entschei¬ 
den kann: 

a) Registered — Entwickler, die 
nicht unbedingt ein kommer¬ 
zielles Potential haben. 

b) Certified — Entwickler, die an 
interessanten Projekten mit 


kommerziellen Möglichkeiten 
arbeiten. 

c) Commercial — Entwickler, 
die Ihre Fähigkeiten bei der Ent¬ 
wicklung und Vermarktung von 
Produkten bereits demonstriert 
haben. 

Auch andere Entwickler mit 
Projekten in Schlüsselpositio¬ 
nen können den Commercial- 
Status erhalten und auch die 
entsprechende Leistung in An¬ 


spruch nehmen. 

Der Third-Party-Support der 
Commodore Büromaschinen 
GmbH, Frankfurt, ist derzeit 
noch im Aufbau, dennoch wer¬ 
den die meisten Leistungen be¬ 
reits angeboten. Wir hoffen, 
daß sich viele Entwickler, auch 
die, die meinen, einen Support 
nicht zu benötigen, an unserem 
Programm beteiligen werden. 
Dies ist wichtig, erstens, um ei¬ 
ne gewisse Standardisierung 
der Software (vor allem in be¬ 
zug auf die Bedienung) zu errei¬ 
chen, und zweitens, um die An¬ 
zahl derer zu erhöhen, die 
sachgemäße Bug-Reports, Test¬ 
berichte und Erfahrungen zu 
unseren Produkten abgeben 
können. sq 


Auf der letzten europäischen Entwicklerkonferenz in 
Frankfurt/Main (Januar 1989) versammelten sich die 
amerikanischen Hard- und Softwareentwickler. Sie werden 
sich mit den europäischen Amiga-Entwicklern in Paris 
(Februar 1990) treffen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. 


Entwicklerkonferenz in Paris 

Seit Einführung des Amiga 500/2000 wurden weltweit über 1 Million 
Exemplare verkauft, davon 70 Prozent in Europa. Verantwortlich für 
diesen Erfolg ist auch die Abteilung »Third-Party-Support«, die sich um 
die Hard- und Software-Entwickler kümmert. 

Commodore veranstaltet in Paris (7. bis 9.Februar 1990) die dritte 
europäische Amiga-Konferenz. Hardware-Produzenten und Program¬ 
mierer aus aller Welt treffen sich, um ihre Erfahrungen auszutau¬ 
schen. Die Teilnahme ist gebührenpflichtig: 

— Mitglieder des »Commercia!«-Entwicklerpakets: 400 Mark 
—• Mitglieder des »Certified«-Entwicklerpakets: 600 Mark 

— Nicht-Mitglieder des Entwicklerpakets: 750 Mark 
Nähere Informationen erhalten Sie bei: 

Commodore Büromaschinen GmbH 

Gerald Lang 
Lyoner Straße 38 
6000 Frankfurt/Main 71 
Anmeldeschluß ist der 31.Dezember 1989 


106 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 












THE BEST FOR YOUR AMIGA® 2000 



TM 


with WORDSYNC 


Speicher¬ 
kapazität bis 
zum ab winken. 


TM 

SupraModem 

2400z/ 



Suprtmam 

2000 


TM 



....kann denn Speicher Sünde sein??? 

• In jeder Ausbaustufe von 
0/2/4/6/8 Mb lieferbar 


# Einfachzu 
installierende, selbst¬ 
bootende Filecard mit 
WordSync Kontroller 

# WordSync Kontroller auch 
einzeln erhältlich 

# Eigenes DMA Design 
mit paraller 16 bit 
Datenübertragung 

# Arbeitet ohne störende 
Interrupts der Amiga Chips 

# Belegt nur einen Amiga Slot 
incl. durchgeschliffenem 
SCSI Port 

# Abschaltbares „Autoboot“ 

# Kompartibel zu allen weiteren 
Amiga Erweiterungen, wie 
XT/AT Karte, 68020/30 etc. 

# Jede Filecard wird mit 

2 Disketten Software und 
umfangreicher Dokumentation 
ausgeliefert z.B. 

CLI-Mate, Workbench VI .3, 
Parkprogramm etc. 

# Unterstützt alle bekannten 
File Systeme: FFS, MS-DOS, 
Unix, Macintosh 

# Einfach zu bedienende Soft¬ 
ware die auch bis zu 

■ 30 Partitionen einrichtet 

# Amerikanisches Qualitätspro¬ 
dukt mit deutschem Support 


30 MB 1448,- 

40 MB (Quantum) 1998,- 
45 MB 1698,- 

80 MB 2698,- 

80 MB (Quantum) 2998,- 


WordSync Kontroller Kit 548,- 

SupraDrive, WordSync, SupraModem 2400zi, and 
SupraRAM 2000 are trademarks of Supra Corporation. 
Amiga is a registered trademark of Commodore-Amiga, Inc. 

Alle Preise sind empf. Verkaufspreise in DM. 


Online mit der ganzen Welt . 

• Halbe Steckkarte für 
beliebigen Amiga Slot 

• Gleichzeitiger Betrieb von bis 
zu 5 Modems pro Amiga 

• Unterstützt alle gängigen 
Programme 

• 100% kompartibel zum 
Industriestandard des „AT“ 
Befehlssatzes 

• Asynchroner Betrieb bei 
2400/1200/300 Baud 

• Kompartibel zu Bell 103/212 A 
sowie CCITTV.21/V.22/V.22 bis 

• Autoanswer/Autodial, sowie 
Ton- und Impulswahlverfahren 

• Regulierbarer Lautsprecher 

• Eigener Speicher für Konfigu¬ 
ration und eine Telefonnummer 

• BTX Betrieb möglich (2400/ 
2400 und 1200/1200 Baud) 

2400zi 448^— 

Der Betrieb eines solchen Gerätes am Bundes¬ 
deutschen Postnetz ist gemäß §15 I FAG unter 
Strafandrohung gestellt. 


• Einfach zu installierende 
Steckkarte für jeden 
AmgigaSlot 

• Kompatibel zu anderen Er¬ 
weiterungen, sowie zu 512 Kb 
bzw. 1 Mb Chipram Geräten 

• Einfaches Aufrüsten ohne 
zusätzliche Bauteile 

• Testsoftware sowie spezieller 
„Testmode“ der Karte erleich¬ 
tern ein späteres Erweitern 

• Verwendung von preiswerten 
Megabit Rams, natürlich 
komplett gesockelt 

• Amerikanisches Qualitätspro¬ 
dukt mit deutschen Support 


8 MB RAM Karte mit 
installierten 2 MB 1098,- 

Diese und weitere Supra 
Produkte erhalten Sie bei 
Ihrem Amiga Fachhändler 

Stempel: 


y 

Supra Corporation 

Technical Support Centre Oltersdorf EDV 
(urzestraße 20 • 4352 Herten 6 • Telefon 02 09 / 62 04 08 

rÜf- (ompulmq 

CUT-Computing AG 

Zentralstrasse 57 • CH-8212 Neuhausen am Rheinfall 
Telefon 053/227788 • Telefax 053/227767 

EUROPEAN SOFTWARE DISTRIBUTORS 

Postfach 1141 D-5030 Hürth 

Telefon 02233/41083 • Telefax 02233/46266 






















JAHRESINHALT ’8 9 
Jahresinhaltsverzeichnis ’89 


FORTSETZUNG VON SEITE 94 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 

Scanner 

Professional Scanlab 

3/18 

Ak 

H 


Scannersoftware Professional Scanlab 

12/44 

ST 

S 

Slideshow 

Performer 

11/188 

T 

s 

Video 

Alles über Fernsehen, Video, Satellit 

12/85 

Bu 



Animagic 

8/37 

T 

s 


Animation: Effects 

7/15 

Be 

s 


Animation: Stand 

7/20 

Be 

s 


Eine neue Video-Generation 

7/88 

Be 



Omega Video 

3/18 

Ak 

s 


Optivision RGB-Farbsplitter 

11/85 

T 

H 


PBC Digi-Splitt-Junior 

11/85 

T 

H 


Print-Technik RGB-Farbsplitter 

11/85 

T 

H 


Pro Video Plus 

7/20 

Be 

S 


Video Generic Master 

7/18 

Be 

S 


Video Page 

7/18 

Be 

S 


Video Wipe Master 

7/14 

Be 

S 


Videoeffects 3D 

7/14 

Be 

S 


Videopräsentation mit Viva 

12/6 

Ak 

S 


Videotitler 

7/15 

Be 

S 


KALKULATION 




Haicalc 

2/140 

T 

S 


Logistix Professional 

7/8 

Ak 

S 


Expertensysteme mit Magellan 1.1 

12/46 

T 

S 


KONFERENZ 




Devcon ’89, San Francisco 

8/6 

Be 



Devcon II, Frankfurt 

3/8 

Be 



LERNEN 




Lernsoftware 

2/14 

Ak 

S 


Verstehen durch Experimentieren 

10/154 

Be 


Vokabel 

Vokabeltrainer English/Franpais 

6/156 

T 

S 


Vokabeltraining 

10/72 

TT 

S 


MASSENSPEICHER 




B.A.D. 

6/14 

Ak 

S 


Golem Memory Station 

2/69 

Be 

H 


Massenspeicher-Utilities 

8/150 

Üb 

S 


MAX 1 

3/100 

Be 

H 

Backup 

33-M Byte-Festplatte 

9/10 

Ak 

H 

Bedienung 

Laufwerks-Zuweisungen mit ASSIGN 

3/79 

TT 

S 


Laufwerksrequester überlisten 

3/54 

TT 

S 

Controller 

A.L.F. 2.0 

10/108 

T 

H 


Festplatten-Controller A2091 

12/188 

HT 

H 


Kronus-Controller 

11/182 

T 

H 

Diskette 

Bootselector 

11/62 

Ba 

H 


Das große Floppy-Buch 

5/100 

Bu 



Der Magnetfolie auf der Spur 

4/140 

Be 

H 


dfl: als PC-Zweitlaufwerk 

8/58 

TT 

H 


df2: wird dfl: 

6/106 

TT 

S 


Diskette — Eine runde Sache 

4/143 

Gr 

H 


Disketten-Glossar 

4/142 

Üb 

H 


Disketten-Drop-Outs = Zeitbomben 

2/136 

TT 

H 


Floppy-Kurs (2) 

1/134 

Ku 

S 


Floppy-Kurs (3) 

2/120 

Ku 

S 


Floppy-Kurs (4) 

4/107 

Ku 

S 


Floppy-Kurs (5) 

3/108 

Ku 

S 


Floppy-Kurs (6) 

5/123 

Ku 

S 


FORMAT funktioniert nicht 

10/106 

TT 

S 


Format ist gut, Kontrolle ist besser 

1/154 

TT 

S 


Marktübersicht 3 "-Disketten 

4/160 

Üb 

H 

Festplatte 

Alcomp 20 MByte 

4/70 

T 

H 


Amiga und Festplatte 

2/132 

TT 

H 


Amigos-Hard-Disk 

1/164 

Be 

H 


Aufgeräumte Festplatte 

3/82 

TT 

S 


Auswahl 

12/30 

Ak 

H 


Combitec Filecard 

10/20 

Ak 

H 


Combitec HD 40 

5/78 

T 

H 


Combitec-Autoboot-Karte 

8/10 

Ak 

H 


Controller 2090 und FastFileSystem 

2/131 

TT 

H 


Diverse Festplatten im Vergleich 

1/77 

T 

H 


Festplatte und Amiga 

1/68 

TT 

H 


Festplatten formatieren (1) 

10/147 

TT 

H 


Festplatten formatieren (2) 

11/72 

TT 

H 


Festplatten-Speicherriesen 

9/150 

Üb 

H 


Filecard 

12/203 

Ak 

H 


Filecard 20 

3/69 

T 

H 


Filecard installieren 

7/61 

TT 



Golem-Festplatte 

9/12 

Ak 

H 


GVP Impact Hardcard 

7/69 

T 

H 


Hard Drive Plus A 590 

6/73 

T 

H 


Hardframe 

9/157 

T 

H 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 


Hardy Hard-Disk 

3/102 

Be 

H 


Impact A500 

9/157 

T 

H 


Kupke HD3000 20 MByte 

4/70 

T 

H 


Marktübersicht Festplatten 

9/132 

Üb 

H 


Neue Festplatten 

8/10 

Ak 

H 


Neue Quantum-Festplatten 

11/208 

Ak 

H 


Schnelle Platte 

5/96 

TT 

S 


SCSI contra ST506 

4/71 

Be 

H 


Sechs Festplatten 

2/70 . 

Üb 

H 


Superformance 20 

3/69 

T 

H 


Superperformance 

2/69 

Be 

H 


Vortex System 2000 

5/78 

T 

H 


Welche Festplatte? 

9/144 

Be 

H 

Opto-Disk 

Opto-Disk überschreibbar 

12/8 

Ak 

H 

Wechselplatte 

Ricoh RH 5500 

10/23 

Ak 

H 


SyQuest-Wechselplatte 

10/114 

T 

H 


MATHEMATIK 




4D-Funktion 

12/64 

Li 

S 


Math Amation 

4/14 

Ak 

S 


Zenon 

6/154 

T 

S 


MESSE 




AmiExpo '88, L.A — Nachlese 

1/20 

Be 



AmiExpo '89 in Santa Clara 

12/21 

Ak 



AmiExpo '89, Chicago 

9/6 

Be 



AmiExpo März ’89, New York 

4/8 

Be 



AmiExpo März '89, New York 

5/10 

Be 



Amiga '89, Köln 

4/14 

Be 



Amiga '89, Köln 

9/14 

Be 



Amiga '89, Köln (Vorschau) 

11/6 

Be 



Bei Commodore auf der CeBIT 

4/16 

Be 



COMDEX '88, Las Vegas 

2/12 

Ak 



Commodore auf der Systems '89 

11/18 

Ak 



Commodore Computer Show '89, London 

7/10 

Be 



Das bringt die Amiga '89 

10/12 

Be 



Das bringt die CeBIT '89 

3/10 

Be 



IFABO '88, Wien 

7/148 

Be 



Orgatechnik '88, Köln 

1/12 

Be 



PCW '89 in London 

11/206 

Be 



PCW-Nachlese 

12/18 

Ak 



SIGGRAPH '89, Boston 

10/10 

Be 



Systec '88, München 

1/14 

Be 



Systems ’89 in München 

12/10 

Ak 


Prozessor 

Electronics '88 — Alles RISCiert 

1/16 

Be 


Video 

IFA — der Amiga mischt mit 

10/24 

Be 



MODULA-2 




AM-Soft: Meister in Sachen Moduls 

11/146 

Be 

S 


AMOK-PDs 

3/152 

Be 

S 

Compiler 

M2Amiga 

1/19 

Ak 

S 


Zusatzprogramme für M2Amiga 

2/102 

Be 

S 

Maus 

Einfachere Maus-Abfrage 

8/61 

TT 

S 


Maus-Abfrage 

5/141 

TT 

S 

Programmieren 

Extra-Modul für Menüs 

11/64 

TT 

S 


Hardware-Zugriff in Modula-2 

1/158 

TT 

S 


Modula-2 — Ein Planet blüht auf (2) 

12/128 

Ku 

S 


Modula-2 — Erste Erkundungen (1) 

11/150 

Ku 

S 


Modula-2 auf den Spuren des CLI 

1/152 

TT 

S 


Modula-2 sucht Devices 

6/54 

TT 

S 


PAL-Vergrößerung 

10/139 

TT 

S 


Parameterübernahme von der Workbench 

12/86 

Pg 

S 


MONITOR 




Ein Monitor für drei Geräte 

10/145 

Ba 

H 


Eizo 9060S 

9/160 

T 

H 


JVC GD-H3214: strahlungsarme Monitore 

11/208 

Ak 

H 


NEC Multisync 2A 

9/158 

T 

H 


NEC Multisync 3D 

9/160 

T 

H 


Viking 1 

9/80 

Be 

H 

Interface 

Farbmonitore am Amiga 

1/150 

Ba 

H 


MS-DOS 




MS-DOS-Software auf dem Amiga 

6/28 

Be 

S 


MUSIK 




Das Musikbuch 

4/61 

Bu 

S 


Music Mouse V1.03 

5/22 

Ak 

S 


OPUS-1 MCL 

10/174 

T 

S 


RhythmMaster 

1/54 

Li 

S 


Sonix 

3/18 

Ak 

S 

Digitizer 

Audiomaster II 

6/162 

T 

S 


Deluxe Sound 2.8 

8/100 

T 

S 


Digital Studio 

12/6 

Ak 

S 


Pro Sound Designer 

2/26 

T 

S 


Profisampler 

12/8 

Ak 

H 


Real Time Sound Processor 

3/18 

Ak 



Real Time Sound Processor V.1.0 

5/172 

T 



Sound-Digitizer 

5/18 

Ak 

H 


108 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 















JAHRESINHALT ’8 9 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 


SONSTIGES 





Achtung DEHOCA! 

4/12 

Ak 



Amiga-Redakteure: Wir über uns 

11/14 

Be 



Auf den Spuren von Pascal und Modula-2 

10/14 

Be 

S 


Besuch bei Amiga USA 

1/185 

Be 

S 


Das verflixte 7. Geschenk 

12/27 

Ak 



Der optimale Arbeitsplatz 

9/130 

Be 



Eine Woche im Computer-Camp 

9/162 

Be 



Indiziert: Bundesprüfstelle Bonn 

2/8 

Be 

S 


Informationsseminar 

11/16/Ak 




Neue Adresse bei A + L 

7/6 

Ak 



PC-ATs für die Bundestagsverwaltung 

11/16 

Ak 

H 


Tipje & Trickje 

11/44 

Ak 


Cartoon 

Apfelmännchen & Mäuseklavier 

12/85 

Bu 


Cartoons 

Auswahl 

12/36 

Ak 


Magazin 

Amiga-Sonderheft 7 

11/208 

Ak 

S 

Recht 

Geld zurück — Haftung bei Mängeln 

11/38 

Be 



Auswahl 

12/40 

Ak 

S 


SPIEL 





Highlights 

7/152 

Ak 

S 


Keine müde Mark fürs PD-Spiel 

8/140 

Üb 

S 


Marktübersicht Spiele 

4/38 

Üb 

S 


Neue Spiele ’89 

5/20 

Üb 

S 

Action 

African Raiders 

7/152 

Ak 

S 


Airball 

6/13 

Ak 

S 


Barbarian II — The Dungeon of Drax 

8/162 

Ak 

S 


Batman — The Movie 

12/190 

T 

S 


Battlehawks 

7/156 

T 

S 


Beyond the Ice Palace 

1/116 

T 

S 


Castle Warrior 

8/162 

Ak 

S 


Charon 5 

6/166 

T 

S 


Datastorm 

7/155 

T 

S 


Gunship 

8/162 

Ak 

S 


Hard’n’Heavy 

6/168 

Ak 

S 


Iron Trackers 

12/198 

T 

s 


Knight Force 

10/180 

Ak 

s 


Licence to Kill 

9/176 

T 

s 


Rock ’n’ Roll 

10/180 

Ak 

s 


Shadow of the Beast 

11/194 

Ak 

s 


Shadow of the Beast 

12/198 

T 

s 


Space Harrier 

5/18 

Ak 

s 


Speedball 

4/33 

T 

s 


Steel 

10/180 

Ak 

s 


The New Zealand Story 

10/184 

T 

s 


Thundercats 

1/116 

T 

s 


Titan 

6/14 

Ak 

s 


Tracker 

2/152 

T 

s 


Turbo 

11/200 

T 

s 


Vortex 

7/152 

Ak 

s 


Who framed Roger Rabbit 

1/18 

Ak 

s 


Wizard Warz 

2/154 

T 

s 


Xenon II 

5/16 

Ak 

s 


Xorron 2001 

3/16 

Ak 

s 


Xorron 2001 

6/166 

T 

s 


Xybots 

9/176 

T/S 


Adventure 

Arthur — The Quest for Excalibur 

11/198 

T 

s 


Astaroth 

10/180 

Ak 

s 


D6ja Vu II — Lost in Las Vegas 

8/167 

T 

s 


Die Drachen von Laas 

2/157 

T 

s 


Die Stadt der Löwen 

9/170 

Be 

s 


Die Stadt der Löwen 

10/182 

T 

s 


Dragon’s Lair 

3/156 

T 

s 


Dungeon Master 

4/26 

Be 

s 


Fantasy: Krieg der Sterne 

11/50 

Li 

s 


Freedom 

2/14 

Ak 

s 


Fright Night 

7/152 

Ak 

s 


Future Wars: Time Travellers 

11/194 

Ak 

s 


Galdregons Domain 

5/178 

T 

s 


Holiday Maker 

2/158 

T 

s 


Indiana Jones and the Last Crusade 

10/184 

Ak 

s 


Journey 

7/158 

T 

s 


Kult 

9/178 

T 

s 


Maniac Mansion 

11/194 

Ak 

s 


Murders in Venice 

11/204 

T 

s 


Pharao 

11/194 

Ak 

s 


Quest for the Time Bird 

12/192 

T 

s 


Shogun 

8/166 

T 

s 


Space Ace 

9/170 

Ak 

s 


Sphericai 

8/168 

T 

s 


Stadt der Götter 

8/164 

Be 

s 


Starbyte-News 

7/152 

Ak 

s 


Sword of Sodan 

3/158 

T 

s 


Twinworld 

10/180 

Ak 

s 


Twinworld 

11/204 

T 

s 


Vermeer 

11/194 

Ak 

s 


Zork Zero 

8/166 

T 

s 

Ballerspiel 

Alien Legion 

8/162 

Ak 

s 


Custodian 

4/10 

Ak 

s 


Eliminator 

2/14 

Ak 

s 


Forgotten Worlds 

9/8 

Ak 

s 


Hybris 

1/18 

Ak 

s 


R-Type 

6/168 

Ak 

s 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 

Editor 

Caged Artist’s D-10-/D-110-Editor 

1/118 

T S 


D-110 Master 

1/118 

T S 

Filter 

Klangverbesserung im Amiga 500 

1/150 

Ba H 

Library 

Beathoven 

3/119 

Li S 

MIDI 

Datenaustausch über MIDI 

12/90 

TT S 


DeLuxe Music — Alles Einstellungssache 

5/140 

TT S 


DeLuxe Music Construction Set: Guru 

5/140 

TT S 


KCS Level II 

7/130 

T S 


M 1.0 

4/14 

Ak S 


MIDI — Brücke zur Musik 

5/138 

Ba H 


MIDI Magic VI.3 

2/22 

T S 


MIDI Music Manager 

11/16 

Ak S 


Music X 

10 

T S 


Profi-MIDI 

9/12 

Ak H 


Soundlibrary unterstützt Synthesizer 

3/16 

Ak S 


Texture 

3/18 

Ak 


The Quest 1: Texture 

3/137 

T S 

Notendruck 

The Copyist 

8/98 

T S 

Programmieren 

Konverter für »Beathoven II« 

9/124 

Li S 


Musik, zwei, drei, vier (1) 

1/126 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (2) 

2/30 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (3) 

4/116 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (4) 

3/116 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (5) 

5/128 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (6) 

6/116 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (7) 

7/112 

Ku S 


Musik, zwei, drei, vier (8) 

8/120 

Ku S 

Sampler 

Alcomp Synthesizer 

1/19 

Ak H 


Digiwire 

10/20 

Ak H 


Golem Sound Stereo 

2/28 

T H 


Omega Stereo Sound Sampler 

2/28 

T H 

Sequenzer 

Dr. T's Music Software KCS 

PASCAL 

12/203 

Ak S 

Compiler 

Pascal MCC 

PUBLIC DOMAIN 

2/138 

T S 


Amiga Public-Domain-Dokumentation 

11/120 

Bu S 


Aus dem Fish-Teich 

9/166 

Üb S 


Das dritte Amiga-Public-Domain-Buch 

6/65 

Bu S 


Die Public-Domain-Seiten 

2/142 

Üb S 


Die Public-Domain-Seiten 

4/133 

Üb S 


Die Public-Domain-Seiten 

5/109 

Üb S 


Die Public-Domain-Seiten 

10/81 

Üb S 


Fish-Disks = Raubkopien? 

6/95 

TT S 


Fish-Disks: Petri Heil! 

11/48 

Üb S 


Fred’s hundertachtundachtzig Fische 

6/97 

Üb S 


kleiner preis & GROSSE LEISTUNG 

3/140 

Üb S 


Mit 200 Fischen durch die Schallmauer 

8/134 

Üb S 


Neue Disketten von der Ruhr 

7/126 

Üb S 


Neue Fische 

3/154 

Üb S 


PD für PCs 

6/33 

Be S 


Was ist eigentlich PD? 

PLOTTER 

3/150 

Be S 

Emulator 

Plot V 4.0 

PROLOG 

7/8 

Ak S 


Was ist das: Prolog? 

6/140 

Be S 

Expertensystem 

Expertensystem-Praktikum 

4/61 

Bu S 

Interpreter 

philgerma prolog 2.02 

6/139 

T S 


Die unendliche Geschichte — Fish 224—244 

12/172 

PD S 

Anwenderprogramme 

AnalyticCalc 

12/168 

PD S 


Public Domain 

12/160 

PD S 


Geld zurück — Haftung bei Mängeln Teil 2 

SHELL (siehe auch CLI) 

12/24 

Ak 

Bedienung 

ALIAS Amiga 

SIMULATION 

7/84 

TT S 


Bei Audi mißt Amiga 

10/162 

Be 


Chip-Simulation im Computer 

10/164 

T 


Der simulierte Otto 

7/74 

Bu S 

r 

Der simulierte Otto 

10/168 

Be 


Falcon — The Mission 

11/200 

T S 


Falcon F-16 

4/28 

Be S 


Flusi 

6/34 

Li S 


Genesis — Die simulierte Operation 

10/160 

Be 


Interceptor 

4/131 

TT S 


Simulierte Welten 

10/152 

Be 

Elektronik 

Chip im Computer 

SOFTWARE 

10/166 

Be S 


Auswahl 

12/38 

Ak 


Palast der Programmierer 

4/34 

Be S 

Bedienung 

Clipboard 

12/106 

TT 

Programmieren 

Das ist die ideale Programmiersprache 

6/132 

Be S 


Der Algorithmus: Bubblesort 

11/98 

Gr S 


Marktübersicht Programmiersprachen 

6/144 

Üb S 

Recht 

Copyright 

7/162 

Ak S 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


109 












JAHRESINHALT ’8 9 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 


S.E.U.C.K 

4/12 

Ak 

S 


The Shoot-em-up Construction Kit 

8/163 

T 

S 


Xenon 2: Megablast 

11/194 

Ak 

S 


Xenon 2: Megablast 

12/194 

T 

S 

Brettspiel 

Colossus Chess X 

9/172 

T 

S 


Schachmeister-Verbesserung 

5/59 

Li 

S 

Denkspiel 

18BIT 

4/46 

Li 

S 


Brainbuster 

6/52 

Li 

S 


Buh-Au-Construction-Set 

5/38 

Li 

S 


Genius 

8/162 

Ak 

S 


Öffentliches Schach 

4/130 

TT 

S 


Rock Challenge 

3/16 

Ak 

S 

Geschicklichkeit 

Fiendish Freddy's Big Top O’Fun 

12/200 

T 

S 


Puffy’s Saga 

7/152 

Ak 

S 


Rock'n'Roll 

12/196 

T 

S 

Glückspiel 

Tumbler Street 

12/203 

Ak 

S 

Handel 

Die Fugger 

8/162 

Ak 

S 


Elite 

4/20 

T 

S 


Elite 

3/16 

TT 

S 


Elite 

4/75 

TT 

S 


Elite 

4/131 

TT 

S 


Hanse 

10/181 

T 

S 


Kaiser II 

10/180 

Ak 

S 


Oil Imperium 

7/152 

Ak 

S 


Oil Imperium 

9/175 

T 

S 


Yuppi’s Revenge 

9/174 

T 

S 

Kartenspiel 

McPoker 

2/45 

Li 

S 

Reaktion 

Quadrato 

9/56 

Li 

s 

Rollenspiel 

Boodwych 

11/202 

T 

s 

Sonstiges 

Activision News 

12/190 

Ak 



Femme Fatale 

12/190 

Ak 

s 


The Story so far 

12/190 

Ak 

s 

Sport 

Grand Monster Slam 

7/152 

Ak 

s 


Grand Prix Circuit 

9/10 

Ak 

s 


Great Courts 

10/180 

Ak 

s 


Great Courts Tennis 

11/196 

T 

s 


International Karate Plus 

6/164 

T 

s 


International Soccer 

1/18 

Ak 

s 


Kick Off 

9/175 

T 

s 


Omniplay Basketball 

11/202 

T 

s 


Outrun 

4/30 

T 

s 


RAC Lombard Rally 

4/30 

T 

s 


Skate of the Art 

10/180 

Ak 

s 


Skateball 

6/69 

Ak 

s 


Test Drive II — The Duel 

7/152 

T 

s 


The Champ 

10/180 

Ak 

s 


Tiger Road 

6/169 

Ak 

s 


TV Sports Football 

5/174 

T 

s 


Wayne Gretzky Hockey 

10/181 

T 

s 

Strategie 

Balance of Power 

7/153 

T 

s 


Daily Double Horse Racing 

11/194 

Ak 

s 


European Superlegue 

11/194 

Ak 

s 


FO.FT. 

8/162 

Ak 

s 


Fire-Brigade 

12/192 

T 

s 


Lords of the Rising Sun 

3/18 

Ak 

s 


Millenium 2.2 

8/162 

Ak 

s 


Populous 

7/160 

T 

s 


Populous — The Promised Lands 

8/162 

Ak 

s 


Populous — The promised Lands 

11/194 

T 

s 


‘ Sim City 

8/168 

T 

s 


War in Middle Earth 

8/163 

T 

s 


Waterloo 

8/162 

Ak 

s 


Waterloo 

10/186 

T 

s 


Pharaoh 

12/200 

T 

s 


TEXTVERARBEITUNG 





Das große Buch zu WordPerfect 

4/61 

Bu 

s 


Documentum 

5/163 

Be 

s 


Excellence deutsch 

10 179 

Be 

s 


Kind Words 

1/179 

T 

s 


Protext: Schreiben ohne Maus 

11/186 

Be 

s 


Scriptum 

11/187 

T 

s 


Textomat/Beckertext Know-how 

9/82 

Bu 

s 


Textverarbeitung: der große Unterschied 

3/24 

Üb 

s 


UBM-Text 2.3 

4/14 

Ak 

s 


UBM-Text V2.3 

12/203 

Ak 

s 


Vizawrite 2.0 

12/8 

Ak 

s 

Bedienung 

Beckertext: Speicher-Sparer 

7/87 

TT 

s 

DTP 

AmigaTeX V2.0 

11/208 

Ak 

s 


City Desk 2.0 

11/184 

T 

s 


DTP im Fadenkreuz 

7/96 

Be 

s 


DTP-Programme in der Übersicht 

7/94 

Üb 

s 


Page Stream: Desktop Publishing de Luxe 

7/100 

T 

s 


Textdesign: Amiga 2500 

6/6 

Be 

H 

Font 

Sonderzeichen in Textverarbeitung 

11/44 

TT 

s 


UTILITY (Hilfsprogramm) 





.fastdir des CLI-Mate 

12/74 

TT 

s 


FileComp 

2/49 

Li 

s 


FilePrint: Druck mit Extras 

11/66 

Li 

s 


System-Utilities 

8/152 

Üb 

s 


TestDev.h 

3/48 

Li 

s 


Updater 

5/60 

Li 

s 


Stichwort 

Artikel 

Seite 

Rubrik 

Backup 

Maraude It Professional 

9/12 

Ak S 


Superback 

2/12 

Ak S 

Bedienung 

Amiga-Logbuch 

5/94 

TT S 


Batch Icon 

3/50 

Li 

S 


Finder 

5/62 

Li 

S 

CLI 

Rename CLI: Neuer Name für das CLI 

11/65 

TT S 

Diskette 

Amiga-Formatter 

1/142 

Li 

S 


Amiga Cracker_Gen 

4/136 

Li 

S 


Amiga Cracker_Gen-Resonanz 

5/166 

Li 

S 


Batch-Datei räumt Diskette auf 

2/126 

TT S 


Boot-Handler 

9/118 

Li 

S 


Diskettenmonitore 

2/104 - 

Üb S 


Master Cruncher 

3/36 

Li 

S 


Master Cruncher 

10/72 

TT S 


Replictor 

4/10 

Ak S 


Soft-Bootselector 

6/14 

Ak S 


Ultra DOS Upgrade 

3/18 

Ak S 

Drucker 

Drucken im Hintergrund 

12/50 

Li 

S 

Editor 

DME — Ein Editor für alle Fälle 

6/148 

Be S 


DME: Hilfe durch Makros 

10/139 

TT S 


Edwork 

3/130 

T 

S 


MicroEmacs-Patch 

5/141 

TT S 

Etiketten 

DiskEti 

2/52 

Li 

S 

Festplatte 

Video-Backup-System 

9/10 

Ak H 

Font 

Kompletter Zeichensatz mit Batch-Datei 

1/156 

Li 

S 

Icon 

ICONtrol: Bewegte Icons 

7/42 

Li 

S 

IFF 

IFFtoC 

4/124 

Li 

S 

Interface 

Access-64 

2/14 

Ak H 

Maus 

DMouse 

5/164 

Be S 

Programmieren 

Checkie 42 VI.1 

5/102 

Li 

S 


Checksummer Checkie 42 1.2 

12/60 

Li 

S 


extintui.library 

1/44 

Li 

S 


extintui.library 

3/44 

Li 

S 


extintui.library 

2/36 

Li 

S 


Felder 

8/50 

Li 

S 


PortPrint 

8/52 

Li 

S 


Programmier-Utilities 

8/148 

Üb S 


ProPatch 

1/64 

Li 

S 


So programmieren Sie mit System 

2/110 

Gr S 


Trap 

8/56 

Li 

S 


Welcher Task läuft im Amiga? 

2/126 

TT S 

RAM-Disk 

Aus der Work- in die Rambench 

1/154 

Li 

S 


Boot RAM-Disk 

2/14 

Ak S 

Screen 

Fade 

4/128 

Li 

S 


ScreenBlanker: Zeit ist Geld 

7/60 

TT S 

Tastatur 

FSet: Keymapping 

7/46 

Li 

S 


Funktionstasten leicht belegt 

3/78 

TT S 

Termine 

Kalender-Kartei 

12/8 

Ak S 

Transfer 

Beckertext als Übersetzer 

10/138 

TT S 

Uhr 

MemCIock: Wie spät ist es? 

11/65 

Li 

S 

Window 

Fenster-Generator 

5/54 

Li 

S 


PowerWindows V2.5 

5/66 

T 

s 


Shuffle 

VIRUS 

6/50 

Li 

s 


Achtung ByteBandit-Viren 

6/95 

TT S 


Antivirus Projekt 

7/8 

Ak S 


Das große Computervirenbuch 

9/82 

Bu S 


Das große Virenschutzpaket 

9/82 

Bu S 


DVice Plus von Stelo Soft 

12/203 

Ak S 


Neue Viren — Böse Mutanten 

2/137 

TT S 


Sherlock V.1.0 

6/14 

Ak S 


Virus Finder VI .43 

9/12 

Ak S 


Virus Infection Protection 

2/16 

Ak S 


Virus-Control VI .4 

9/42 

Li 

s 


Virusdetector 

3/58 

Ba H 


VirusEx V.42 

2/106 

Li 

s 


Virusexpert 1.4 

10/18 

Ak S 

Recht 

Computerviren vor Gericht 

ZUBEHÖR 

1/26 

Be S 


Alles für den Drucker 

11/34 

Be H 


Control Center 

1/19 

Ak H 


Durchblick am Monitor 

11/36 

Be H 


Joystick-Umschalter 

9/10 

Ak H 


Maus, Joystick & Co. 

Rund um den Amiga 

1/108 

11/30 

Gr H 

Be 

Digitizer 

Spezielle Leuchtstoffröhren 

11/208 

Ak H 

Diskette 

Ordnung für Disketten 

11/32 

Be H 

Festplatte 

Adapterblech für zwei Festplatten 

5/18 

Ak H 

Grafiktablett 

Combitec Grafiktablett 

12/6 

Ak H 

Interface 

Powerfire: regelb. Feuergeschwindigkeit 

11/208 

Ak H 

Joystick 

4-Player-Adapter 

7/60 

Ba H 


Competition Pro PC 

7/6 

Ak H 

Kabel 

Nullmodemkabel 

8/59 

Ba H 

Lichtgriffel 

Roßmöller-Lichtgriffel 

10/20 

Ak H 

Maus 

Amiga/PC-Maus 

1/148 

Ba H 


DMouse 

8/76 

Be H 


Rettung für alte Mäuse 

10/139 

TT H 

Tastatur 

Amiga-2000-Tastatur 

12/6 

Ak H 

Trackball 

Mouse-Trak 

9/8 

Ak H 


Rollkugel 

12/203 

Ak H 


110 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 













■Amiga-wissen 




>r (Kapa- 
riffszeit), 
kleiner 
len. Die 
der be- 


Was bedeutet RAM und ROM? 
Wie sind Speicher-Chips aufgebaut? 
Wie sieht das Speichermedium der 
Zukunft aus? Das AMIGA-Magazin 
beantwortet all diese Fragen. 


den Hintergrundspeicher ge¬ 
schrieben, der die Informatio¬ 
nen aufbewahrt. Bekannteste 

Vertreter dieser Gattung sind 

Disketten und P^Tplatten^is 


Speicher oder 
Disketten-Laufwerk? 

Der Amiga steht im Arbeits¬ 
zimmer. Man arbeitet damit und 
ist an sich zufrieden. Nur 
manchmal hat man das Gefühl, 
daß etwas Entscheidendes 
fehlt. Einmal sind es ein paar 
KByte Speicher, ein anderes Mal 
ist es das zweite Disketten- 
Laufwerk. »Was kaufe ich zu¬ 
erst? Eine Speichererweiterung 
oder ein Disketten-Laufwerk?« 
Wie oft haben Sie sich diese 
Frage schon gestellt? 


Wenn eine Textverarbeitung 
sieben Seiten zum Editieren 
anbietet, ist das für Viel¬ 
schreiber sicher zuwenig. Wer 
Animationen produziert, er¬ 
fährt schnell die Grenzen ei¬ 
ner 512-KByte-Maschine. Pro¬ 
grammierer dagegen stört der 
häufige Wechsel zwischen 
Workbench-, Programmierspra¬ 
chen- und Programmdiskette. 
Manche Anwenderprogramme for¬ 
dern während des Ablaufs häu¬ 
fig Datendisketten an. 

Interner Speicher kann ein 
Laufwerk simulieren - Daten¬ 


träger ersetzen fehlenden 
Speicher mehr schlecht als 
recht. Teile von Datendisket¬ 
ten oder der Workbench lassen 
sich ins RAM kopieren - der Zu¬ 
griff auf eine zweite Diskette 
entfällt. Die RAM-Preise fal¬ 
len. Greifen Sie jetzt zu. 

Herzlichst 

\j i Peter Aurich 


von Gerhard Stock 


W as wäre ein 
ter ohne sein 
beitsspeiche^ 
Maschine, die zwar 
rechnen kann, der aE 
Zahlen zum Rechnen i 
fallen. Erst leistungj 
Speicher-Bausteine 
»Power« in einen Comput £ 
bei geht der Trend dahj^^^^l 
Bausteine immer groß 
zität), schneller (ZuJ 
preisgünstiger ur 
(Platzbedarf) zu 
Speicher-Chips sind c 
grenzende Faktor in 
Computer, wenn es um die^ 
schwindigkeit und Kapazität 
des Computers geht. Wie^ 
solche Speicher aufgef 
welche Technologien wei 
wo eingesetzt und was wird 
Zukunft bei einem Compu 
als Arbeitsspeicher verwend^ 
Bei heutigen Computerk<T 
gurationen arbeiten der Proz 
sor (die zentrale Verarbeitungs¬ 
einheit) und die zugehörige Pe¬ 
ripherie mit dem Speicher 
Hand in Hand. Deshalb ist auch 
der Grundzyklus dieses Sy¬ 
stems der Speicherzyklus (Bild 
1). Dabei unterscheidet man 
zwei Speicherklassen in einem 
Computersystem, den Arbeits¬ 
und den Hintergrundspeicher. 

Im Arbeitsspeicher befinden 
sich Daten und Programme 
während der Computer in Be¬ 
trieb ist, also die Versorgungs¬ 
spannung angeschaltet ist. Je¬ 
doch verlieren diese Speicher¬ 
typen, bis auf einige Ausnah¬ 
men, ihren Inhalt, wenn man 
den Computer abschaltet. Da¬ 
mit diese Daten trotzdem nicht 
verlorengehen, wird alles auf 


gehören zu den Speichern mit 
wahlfreiem Zugriff. 

Wie funktionieren die ein¬ 
zelnen Speichertypen? Das 
grundlegende Prinzip wird im 
folgenden erklärt. Es trifft mit 
Variationen auf alle Halbleiter- 
Speichertypen zu. (Bild 2) 

Einen Speicherbaustein 
kann man sich als schwarzen 
Kasten vorstellen, in den Daten-, 
*Adreß-, Steuer- und Versor¬ 
gungsleitungen hineinführen. 
Uber die Datenleitungen (im 
Bild: D7-D0) werden Bits in den 
Speicher eingelesen und wie¬ 
der ausgegeben. Dabei wird 
der Ort, an dem die Daten im 
.Baustein abgelegt werden, 
|über die Adreßleitungen be¬ 
stimmt. Daten- und Adreßleitun¬ 
gen £ind in einer Matrix (Bild 2) 
versqhaltet. Diese Matrix be¬ 
steht aus Zeilen (waagrecht) 
ICnd Spalten (senkrecht). Man 
kann dadurch jeden Ort in der 
Matrix in der gleichen Zeit an¬ 
sprechen. Somit erklärt sich 
auch der Name RAM. Bild 2 
stellt dies vereinfacht dar. Durch 
eine Decodierlogik wird aus der 
angelegten Speicheradresse 
z.B.: die querverlaufende Lei¬ 
tung A ausgewählt und eine 
Spannung von 5 Volt (logisch 
High) angelegt. Überall, wo ei¬ 
ne Verbindung zwischen der 
angewählten Zeile A und den 
senkrecht verlaufenden Leitun¬ 
gen D7 bis DO existiert, er¬ 
scheint an der entsprechenden 
D-Leitung die Spannung von 
5V. In unserem Beispiel ergibt 
sich an D7 bis DO das Daten¬ 
wort 10011101. Die gespeicher¬ 
te Information besteht in den 
Verbindungen zwischen Adreß- 
zeile und Datenspalte (im Bild 
durch einen Kreis dargestellt). 


Disketten und 
Arbeitsspeicher kommen haupt¬ 
sächlich »Halbleiterspeicher« 
zum Einsatz. Dabei unterschei¬ 
det man zwischen Schreib-/ 
Lese-Speicher und Festwert¬ 
speicher: 

RAM ROM 


statisch Masken-ROM 

dynamisch PROM 

EPROM 
EEPROM 

■ ROM steht für die Abkür¬ 
zung des englischen Begriffs 
»Read Only Memory«, d.h. 
Festwertspeicher. Dies sind 
Chips, die ihre Daten perma¬ 


nent speichern, also auch nach 
Abschalten der Versorgungs¬ 
spannung. Diese Bausteine 
werden nur gelesen und nicht 
be^hriebSTuas Beschreiben 
mit Daten erfordert spezielle 
Geräte. Die aufgeführten Unter¬ 
gruppen unterscheiden sich in 
der Programmierung. 


■ RAM steht für den engli¬ 
schen Ausdruck »Random Ac¬ 
cess Memory«, was Speicher 
mit wahlfreiem Zugriff bedeu¬ 
tet. Damit meint man, daß auf 
jede Information im Speicher 
sofort zugegriffen werden kann, 
im Gegensatz zu einem Ma¬ 
gnetband, das eventuell ganz 
durchgespult werden muß, bis 
die Informationen zur Verfü¬ 
gung stehen. Die ROM-Typen 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


111 










AMIGA-WISSEN 


Jeder im folgenden angespro¬ 
chene Speichertyp funktioniert 
nach diesem Matrixprinzip, nur 
die Art und Weise, wie die Ver¬ 
bindungen hergestellt werden, 
ist unterschiedlich. Im übrigen 
muß der Datenbus nicht — wie 
in unserem Beispiel — immer 8 
Bit breit sein. Die Datenbreite 
hängt von der Organisation des 
Speicherbausteins ab. Über 
die Steuerleitungen bestimmt 
man, ob der Baustein ange¬ 
sprochen wird (Chip-Select) 
und ob der Zugriff lesend oder 
schreibend durchgeführt wird 

(Read/Write-Steuerleitung). 
Durch die Versorgungsleitung 
(VCC) und den Masseanschluß 
(GND) wird der Baustein mit 
Strom versorgt. 

Spielen wir mal so einen 
Speicherzyklus mit Hilfe von 
Bild 3 durch, um zu verstehen, 
welche Abläufe in einem Spei¬ 
cher beim Lesen und Schrei¬ 
ben vor sich gehen (Bild 3). An 
einen Speicherbaustein laufen 
n Adreßleitungen, so daß insge¬ 
samt 2 n Speicherstellen adres¬ 
siert werden können. Diese 
Adresse wird z.B. in Abhängig¬ 
keit des Chip-Select-Signals in 
das Adressenregister über¬ 
nommen und dort zwischenge¬ 
speichert. Danach erfolgt in der 
Decodierlogik die Auswahl der 
zugehörigen Zeilenleitung, al¬ 
so eine Auswahl 1 aus 2 n . Da¬ 
mit wird die entsprechende Zei¬ 
le über die Ansteuerschaltung 
angewählt, die dafür sorgt, daß 
alle Signalpegel den richtigen 
Wert haben. Am Ausgang der 
Speichermatrix erscheint das 
Datenwort, das durch die Ver¬ 
bindung zwischen angewählter 
Zeile und den Datenspalten be¬ 
stimmt wird. Um zu gewährlei¬ 
sten, daß alle Signale den richti¬ 
gen Pegel haben, werden sie 
durch einen Leseverstärker ge¬ 
schickt. Danach erfolgt die 
Zwischenspeicherung der Da¬ 
ten im Ausgaberegister und 
anschließend die Ausgabe. 

Speicherchips 
ohne Grenzen 

Gleichzeitig werden sie wieder 
eingeschrieben. Dieses Zu¬ 
rückschreiben ist besonders 
bei dynamischen RAMs wich¬ 
tig. Man nennt es den »Re¬ 
fresh«. 

Beim Beschreiben werden 
die Datenleitungen zu Eingän¬ 
gen und das Ausgaberegister 
zu einem Eingaberegister. Über 
die Ansteuerschaltung werden 
die Daten in die angewählte 
Adreßzeile der Matrix übernom¬ 
men. Ansonsten ist der Vor¬ 
gang derselbe wie beim Ausle¬ 
sen von Daten. 


Als Zykluszeit bezeichnet 
man die Summe von Zugriffs¬ 
zeit und Wiedereinschreibezeit. 

Betrachten wir die einzelnen 
Speichertypen und ihren Auf¬ 
bau. 

■ Masken-ROM: Hier werden 
die Verbindungen in der Spei¬ 
chermatrix schon vom Herstel¬ 
ler bei der Fertigung des ICs an¬ 
gelegt. Sie bestehen aus metal¬ 
lischen Kurzschlüssen, deren 
Lage durch eine Metallisie¬ 
rungsmaske festgelegt wird. 
Man bedampft in diesem Ferti¬ 
gungsschritt die Siliziumschei¬ 
be, auf der sich die Speicher- 
ICs befinden, mit einem Metall 
(meist Aluminium). Überall 
dort, wo es die Metallisierungs¬ 
maske zuläßt, entstehen dabei 
metallische Verbindungen auf 
den Chips. Masken-ROMs wer¬ 
den für Standardaufgaben 
hergestellt, z.B. für Zeichen¬ 


generatoren, Codewandler, Ta¬ 
schenrechner und Bausteine, 
die das Betriebssystem eines 
Computers enthalten. So ein 
ROM mit dem Kickstart-Be- 
triebssystem befindet sich im 
Amiga. Dieser Baustein kann 
nicht mehr geändert werden 
und muß gegebenenfalls durch 
einen neuen ersetzt werden. 
Die Herstellung solcher Bau¬ 
steine lohnt sich erst bei großen 
Stückzahlen, weil das Erstellen 
der Masken sehr teuer ist. 

■ PROM (programmable 
ROM = einmalig programmier¬ 
bares ROM): Dieser Baustein 
kann vom Anwender mit Hilfe 
eines speziellen Gerätes (PRO- 
Mer) programmiert werden und 
eignet sich auch für die Anwen¬ 
dung im privaten Bereich bzw. 
für die Erstellung kleiner Stück¬ 
zahlen. Je nach Typ werden 
entweder metallische Verbin¬ 
dungen (Fuses = Sicherun¬ 
gen) durch einen starken 
Stromstoß geschmolzen oder 


zwischen zwei Metallkontakten 
(Anti-Fuses) ein Kurzschluß er¬ 
zeugt. Das entstehende Verbin¬ 
dungsschema enthält die ge¬ 
wünschte Dateninformation. 

Die beiden nächsten Vertre¬ 
ter der ROM-Typen, die hier an¬ 
gesprochen werden sollen, 
nehmen eine Sonderstellung 
zwischen RAMs und ROMs ein, 
gehören aber trotzdem zu den 
Festwertspeichern. EPROMs 
und EEPROMs lassen sich mit 
speziellen Geräten bzw. spe¬ 
ziellen Verfahren mehrmals 
programmieren und auch wie¬ 
der löschen. Sie sind somit die 
am besten geeigneten Fest¬ 
wertspeicher für den privaten 
Anwender. Die in ihnen gespei¬ 
cherten Informationen bleiben 
nach dem Abschalten der Ver¬ 
sorgungsspannung erhalten. 

■ EPROM (erasable PROM = 
löschbares PROM): Hier stellen 


die Transistoren die Verbindun¬ 
gen her. Das sind kleine elektro¬ 
nische Komponenten, die wie 
Schalter eingesetzt werden 
können. Sie haben drei An¬ 
schlüsse, wobei der eine An¬ 
schluß (Gate) zur Steuerung 
dient. Je nachdem, ob an ihm 
eine Spannung liegt oder nicht, 
sind die beiden anderen An¬ 
schlüsse (Drain und Source) 
verbunden. Die dazu nötige 
Schaltspannung wird beim Pro¬ 
grammieren des Bausteins in 
einem besonderen Bereich des 
Transistors durch Ladungen in¬ 
jiziert und bleibt dort über viele 
Jahre hinweg ohne angelegte 
Versorgungsspannug erhalten. 
Man kann sich diesen Bereich 
als kleine Batterie vorstellen, 
die so isoliert ist, daß sie sich 
auch über lange Zeit nicht ent¬ 
laden kann. Bei dem physikali¬ 
schen Effekt, den man dabei 
ausnützt, handelt es sich um 
den »Avalanche-Effekt«. Dabei 
werden durch eine angelegte, 
relativ hohe Programmierspan¬ 


nung Elektronen so stark be¬ 
schleunigt (Hot Electrons), daß 
sie im Chip eine isolierende 
Schicht durchschlagen und in 
den oben angesprochenen Be¬ 
reich gelangen. Dabei schla¬ 
gen sie regelrechte Breschen in 
die Isolierschicht, die so bei je¬ 
dem Programmieren ein wenig 
mehr von ihrer Isolierfähigkeit 
verliert. Deshalb können 
EPROMs nur ca. lOOmal pro¬ 
grammiert werden. Ist dieser 
Bereich z.B. aufgeladen, schal¬ 
tet der Transistor auf Durch¬ 
gang und wir haben eine Ver¬ 
bindung in der Speichermatrix. 
Die gespeicherte Ladung läßt 
sich durch UV-Licht löschen. 
Danach kann der Baustein er¬ 
neut programmiert werden. 
Dies geschieht mit dem EPRO- 
Mer (verschiedene EPROMer 
finden Sie im AMIGA-Magazin 
3/89, Seite 96). 

■ EEPROM (electrically erasa¬ 
ble PROM = elektrisch lösch¬ 
bares PROM): Darunter ver¬ 
steht man ein PROM, das sich 
im Gegensatz zum EPROM 
nicht nur mit UV-Licht, sondern 
auch elektrisch löschen läßt. 
Dabei ist es möglich, den gan¬ 
zen Speicher auf einmal, und 
auch einzelne Worte, zu lö¬ 
schen. Der Unterschied zum 
RAM besteht darin, daß sowohl 
das Programmieren als auch 
das Löschen eine besondere 
Prozedur erfordert und wesent¬ 
lich länger dauert als der reine 
Lesevorgang. Der typische 
Wert für das Beschreiben eines 
Speicherplatzes dauert ca. 10 
bis 50 ms. Die Zeiten sind 
vergleichbar mit denen des 
EPROMS, da bei beiden Typen 
die Verbindungen in der Spei¬ 
chermatrix nach einem ähnli¬ 
chen Prinzip funktionieren. Die 
Zahl der möglichen Löschvor¬ 
gänge beim EEPROM ist in der 
jetzigen Technologie auf ca. 
1000000 beschränkt. Aus die¬ 
sem Grund werden EEPROMs 
nur für Spezialaufgaben einge¬ 
setzt, z.B. zur Sicherung wichti¬ 
ger Systemdaten bei Ausfall der 
Versorgungsspannung oder für 
die Sendereinstellungen in ei¬ 
nem modernen digitalen Rund¬ 
funkgerät. Solche Einstellun¬ 
gen werden normalerweise sel¬ 
ten geändert. 

Dem EEPROM wird nach An¬ 
sicht aller Experten die Zukunft 
gehören. Man arbeitet fieber¬ 
haft daran, die Programmier- 
Algorithmen zu vereinfachen 
und die Anzahl der möglichen 
Programmierungen zu erhö¬ 
hen. Besonders interessant für 
die Entwickler ist die Tatsache, 
daß eine Speicherzelle mit nur 
einem Transistor realisiert wer¬ 
den kann und die EEPROMs 



Bild 1. Grundzyklus des Speichersystems: Der Prozessor 
(CPU) und die zugehörige Peripherie arbeiten Hand in Hand 


112 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








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grammen, die derzeit für den 
Amiga verfügbar sind. Bereits mit 
den einfachen, „normalen "Funk¬ 
tionen erzielt man erstaunliche 
Ergebnisse. Mit dem großen 
DPaint-III-Buch jedoch wird’s erst 
so richtig professionell. Neben 
einer ausführlichen, leichtver¬ 
ständlichen Beschreibung der 
DPaint-Grundfunktionen zeigt 
dieses Buch vor allem, was DPaint 
tatsächlich leisten kann: per¬ 
spektivische Zeichnungen, verbo¬ 
gene Brushs, Animation in 3D, Er¬ 
stellen von Videos und und und. 
Dazu alles Wichtige überden Da¬ 
tenaustausch mit anderen Pro- 
gmn\men, fließende Farbübergän- 
ge, das Digitalisieren von Bildern 
und die Steigerung der Druckqua¬ 
lität. Natürlich verraten Ihnen die 
Autoren auch Ihre zahlreichen 
Tips und Tricks, mit denen sie 
noch mehr aus diesem Programm 
herausholen. Ein hilfreicher An¬ 
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einmal übersichtlich darstellt, 
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Konventionen im Programmier¬ 
stil und und und. Alles natürlich 
gültig bis zur Kickstart-Version 
1.3! Der zweite Intern-Band zum 
Amiga - damit Sie sich auch im 
Dschungel des Amiga-Systems 
zurechtfinden. 
Bleek/Jennrich/Schulz 
Amiga Intern Band 2 
Hardcover, 895 Seiten, DM 69,- 
ISBH 3-89011-268-4 


KLEINE 
HELFER, DIE 
SICH SEHEN 
LASSEN 
KÖNNEN. 


Andreas Polk 
Die besten Amiga Utilities 
403 Seiten, DM 39,- 
ISBN 3-89011-108-4 


Utilities sind immer eine feine 
Sache - je nach Programm kön¬ 
nen sie die Arbeit am Rechner 
erheblich erleichtern, oder auch 
schon ‘mal den einen oder ande¬ 
ren Fehler wiedergutmachen. Ein¬ 
ziger Haken: „Dank" der meist 
unzureichenden Beschreibung ist 
man oft nicht in der Lage, den 
gesamten Leistungsumfangdes je¬ 
weiligen kleinen Helfers zu über¬ 
blicken. Daher dieses Buch: Die 
besten Amiga Utilities. 
Und tatsächlich bietet 
Ihnen dieser Band 
eine detaillierte Be- 
schreibungder belieb¬ 
testen und stärksten 
Hilfsprogramme - von 
der Installation über 
die Bedienung bis hin 
zu nützlichen Tips. 
Hier die Utility-Hitli¬ 
ste: Diskmaste £ But- 
cher V2, Discovery, 
der Editor CygnusEd 
Professional, Quarter¬ 
back, Aztec C Compi¬ 
ler, Power Windows, 
Create-A-Shape, Ze- 
non und Zing.'Keys. 
Eben alles, was in der 
Amiga-Utility-Szene 
Rang und Namen hat, wird in 
diesem Band besprochen. Um¬ 
fassend, detailliert und mit vie¬ 
len praktischen Anwendungshin¬ 
weisen. Die besten Amiga-Utili- 
ties - das „Handbuch " zu Ihren 
Hilfsprogrammen. 



Auteboot-Ramdisk 
Butiher V 2.0 
Creale-A-Shope 
R.C.T. 
Alte« 3,6a 
Boot-Selector 
PowerWindows 2,5 
CygnusEd Professional 
Sprite Animator 
Hires-Workbench 
WShell 
Dtoovery 
Diskmaster 
Dos*2-Dos 


j DATA BECKER 



DATA BECKER 


























































DATA BECKER 

AMIGA 



Das große C-Buch zum Amiga - 
für alle, die Spaß an C gefunden 
haben und nun darauf brennen, 
endlich eigene, professionelle 
Programme zu entwickeln. Hier 
finden Sie das Know-how für eine 
optimale C-Programmierung: 
Funktionsweise des Aztec-Com- 
pilers, Debugging und Optimie¬ 
rung des Assembler-Sources, 
Sprungtabellen und dynamische 
Arrays, Einbinden von Assemb¬ 
ler-Source in den C-Source, alles 
Wissenswerte zur Intuition-Pro¬ 
grammierung, Folder-Technik 
und und und. Ein Buch für Profis 
und solche, die es noch werden 
wollen. Denn wer mit diesem Buch 
arbeitet, wird in Zukunft höch¬ 
stens noch Tippfehler machen. 
Bleek/Jennri<h/S<hulz 
Das große C-Bu<h zum Amiga 
Hardtover, 777 Seiten 
inkl. Diskette, DM 69,- 
ISBN 3-89011-191 2 



TEXTOMA T& BECKERtext Know- 
how. Hier finden Sie die Dinge, 
die im Handbuch nicht stehen 
können. Profi-Wissen, das die 
Arbeit mit beiden Programmen 
noch attraktiver macht. Anschau¬ 
lich beschreibt dieses Buch den 
gesamten Leistungsumfang der 
einzelnen Funktionen - anhand 
zahlreicher praktischer Anwen¬ 
dungen. Z.B. das Erstellen von 
Rechnungsmasken oder Brieffor¬ 
mularen. Unentbehrlich auch für 
jeden Textprofi sind die richtigen 
Tips und Kniffe, die das Arbeiten 
erleichtern. Dieser Band vermit¬ 
telt Ihnen nützliche Shortcuts und 
Bemerkenswertes zur Funktions¬ 
tastenbelegung. Eben das gesam¬ 
te Profi-Know-how. 
Blumenhofer/Petring 
TCXTOMAT & BECKERtext 
Know-how 
286 Seiten, DM 39- 
ISBN 3-89011-245-5 



Das Programm nach Maß: DA TA- 
MAT. In drei verschiedenen Ver¬ 
sionen ist dieses Programm für 
den Amiga erhältlich - je nach 
Bedarf als Dateiverwaltung, als 
einfache Datenbank oder Daten¬ 
bank mit integrierter Program¬ 
miersprache. Wo liegen die Un¬ 
terschiede der einzelnen Pro¬ 
gramme, was leisten sie und vor 
allem, wie setzt man sie optimal 
für eigene Anwendungen ein? Die 
Antworten finden Sie in „DATA- 
MATKnow-how ". Dabei wird die 
stärkste DATAMAT-Version be¬ 
sonders ausführlich behandelt: 
DATAMATProfessional. Mit vie¬ 
len Details, die im Handbuch nicht 
stehen können. Zahlreiche Tips 
& Tricks und ein übersichtlicher 
Anhang runden das Ganze ab. 
S(hepers/5<hulz/Zoller 
DATAMAT Know-how 
442 Seiten,DM 39,- 
ISBN 3-89011-339-7 


ENDLICH 
DER 
RICHTIGE 
SCHUTZ VOR 
VIREN. 


Jennr'uh/Tornsdorf 
Das große 
Amiga-Viren-S<hutzpaket 
172 Seiten, inkl . Disk., DM 69,- 
ISBN 3-89011-802-X 


Schlimm genug, aber am Thema 
„Computer-Viren" kommt keiner 
vorbei. Speziell auf Amiga-Rech- 
ner treiben immer häufiger die 
sogenannten Boot-Block-Viren ihr 
Unwesen. Sorgen Sie schon im 
voraus für den nötigen Schutz: Im 
großen Viren-Schutzpaket zum 
Amiga finden Sie Programme, die 
Viren sofort erkennen und entfer¬ 
nen. Sei es auf der Festplatte oder 
auf der Diskette. Auch zukünftige 
Störenfriede, bei¬ 
spielsweise Link-Vi- 
ren, werden dabei 
schon berücksichtigt, 
denn jede Verände¬ 
rung an Programmen 
und Daten wird sofort 
gemeldet. Selbst wenn 
ein Virus bereits den 
Boot-Block eines Pro¬ 
gramms zerstört hat, 
läßt sich dieser mit 
einem der mitgeliefer¬ 
ten Hilfsprogramme 
wiederherstellen. Das 
Buch selbst beschreibt 
sehr detailliert, was 
die einzelnen Anti- 
Viren-Programme lei¬ 
sten und wie Sie sie 
wirkungsvoll einset- 
zen. Darüberhinaus finden Sie 
hieraberauch das komplette Hin¬ 
tergrundwissen zu Verbreitung, 
Funktionsweise und Aufbau der 
verschiedenen Virenprogramme 
- kompetent und leichtverständ¬ 
lich erklärt von echten Experten. 




Ob Superbase, Superbase Perso¬ 
nal 2 oder Superbase Professio¬ 
nal - das große Superbase-Buch 
zeigt Ihnen, was diese Datenban¬ 
ken im einzelnen leisten. Ange¬ 
fangen mit der Installation des 
Programms über die Dateidefini¬ 
tion bei relationalen Dateien bis 
hin zu der leistungsstarken Pro¬ 
grammiersprache DML finden Sie 
in diesem Band wirklich alles, 
um Ihre jeweilige Superbase- 
Version optimal für eigene An¬ 
wendungen nutzen zu können. 
Anschaulich dargestellt anhand 
zahlreicher praktischer Anwen¬ 
dungsbeispiele und mit vielen 
nützlichen Profitips. Wie Sie 
Superbase auch einsetzen mö¬ 
gen, mit diesem Buch machen 
Sie mehr daraus. 

Tornsdorf 

Das große Superbase-Burfi 
414 Seiten, DM 39,- 
ISBN 3-89011-319-2 


TOP-PRO¬ 

GRAMME 

ZUM 

SPOTT¬ 

PREIS! 


Gelfand/Langlotz/Sanio 
Amiga ToolBox 
Hardtover, inklusive Diskette 
222 Seiten, DM 69,- 
ISBN 3-89011-808-9 


Amiga ToolBox - Software im 
Buch. Insgesamt über 40 Super- 
Programme. Für alle Amiga- 
Freunde - für Workbench-Benut¬ 
zer und „normale" Anwender 
ebenso wie für CLI-Enthusiasten 
und Programmierer. Die stärk¬ 
sten Werkzeuge aus der ToolBox: 
der CU-Manager (Kopieren von 
Disketten, Dateien und Verzeich¬ 
nissen, Disketten formatieren 
oder umbenennen, Installation 
von Boot-Blöcken, IFF- 
Bilderanzeigen, Icons 
erstellen, Verzeichnis¬ 
se puffern), DISK- 
Manager (Editieren 
von Tracks, Erkennen 
von Boot-Block-Viren, 
Boot-Block-Backup, 
Disketten reparie¬ 
ren...), Black-Copy 
(Kopieren von Amiga- 
Fast-Formaten sowie 
PC-, XT- und ST-Dis- 
ketten, Track-Editor, 
Einzeltrack-Kopier¬ 
modus, Track-Analy¬ 
se...) Dazu weitere, 
unzählige kleine, aber 
feine Programme-zu 
nahezu allen Anwen¬ 
dungsbereichen. Im 
Buch selbst finden Sie eine detail¬ 
lierte Beschreibung der einzel¬ 
nen Programme sowie das nötige 
Hintergrundwissen zu SYNC- 
Markierungen, Track-Lücken .. 
Amiga ToolBox - hilfreich und 
nützlich für jeden Benutzer. 



Bleek/langlotz 
Das große Amiga-500-Bu<h 
Hardtover, 527 Seifen, DM 49,- 
ISBN 3-89011-279-X 


Das große Amiga-500-Buch macht 
sich durch komplettes Detailwis¬ 
seneinfachunentbehrlich. Ob zur 
Hardware, zur Workbench oder 
zur Programmierung - hier fin¬ 
den Sie das Know-how, das einen 
Piofi auszeichnet: Virenschutz. 
Soundsampling, mehr Rechner¬ 
leistung mit MC 68010, Installa¬ 
tion und Einsatz einer Festplatte, 
die verschiedenen Speichererwei¬ 
terungen, das Profigehäuse, der 
Amiga als PC mit PC-Emulator 
undPC-Karte... Ein nützliches und 
zuverlässiges Nachschlagewerk. 
Mit vielen Tips und Tricks für Ihre 
tägliche Arbeit mit dem Amiga 
500. Das große Amiga-500-Buch 
macht aus Einsteigern und Fort¬ 
geschrittenen rundum informier¬ 
te Insider. 


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...bei DATA BECKER, Merowingerstraße 30, 4000 Düsseldorf 1 


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□ mit beiliegendem Verrechnungsscheck. 

(Zzgl. DM 5,- Versandkosten, unabh. von der best. Stückzahl) 

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Vornome/Nome 

































































AMIGA-WISSEN 


zusammen mit den dynami¬ 
schen RAMs die höchste Inte¬ 
grationsdichte erreichen. Diese 
Bausteine benötigen kein Re¬ 
fresh. 

■ PAL-Bausteine: Neben den 
hier angesprochenen ROM- 
Bausteinen gibt es Spezialbau¬ 
steine, die PALs (programma- 
ble Array Logic = program¬ 
mierbares logisches Feld), wel¬ 
che als programmierbare Gate- 
Arrays eingesetzt werden. Man 
kann mit ihnen logische Funk¬ 
tionen wie Und-Verknüpfungen 
oder Addierer, aber auch Adreß- 
decoder, Vergleicher, Multiple¬ 
xer und andere Anwendungen 
realisieren. Diese Bausteine 
findet man in vielen Erweiterun¬ 
gen wie Festplatten-Interfaces 
oder EPROMern, da man bei 
geschickter Programmierung 
eine Menge an TTL-ICs durch 
sie einsparen und dadurch klei¬ 
nere Platinen konstruieren 
kann. Außerdem kann die Infor¬ 
mation, die in solchen Baustei¬ 
nen steckt, nicht mehr ausgele¬ 
sen werden, wenn ein dafür vor¬ 
gesehenes Bit (Security-Bit) 
programmiert wurde. 

Als nächstes sehen wir uns 
die RAM-Bausteine näher an. 
Es gibt zwei Typen, die in Com¬ 
putern zum Einsatz kommen: 
die statischen und die dynami¬ 
schen RAMs. 

Ein RAM ist ein Speicher, bei 
dem man nach Vorgabe einer 
Adresse Daten speichern und 
unter dieser Adresse wieder 
auslesen kann. Die an den 
Adreßanschlüssen angelegte 
Adresse in Form von binären 
Nullen und Einsen wird ent¬ 
schlüsselt und die zugehörige 
Speicherzelle aktiviert. Dies ge¬ 
schieht in derselben Weise wie 
bei den ROMs. Auf sie kann 
schreibend oder lesend zuge¬ 
griffen werden. 

■ Statische RAMs: Bei ihnen 
werden in den Speicherzellen 
die Verbindungen in der Spei¬ 
chermatrix durch »Flip-Flops« 
realisiert. Flip-Flops sind elek¬ 
tronische Schaltkreise, die zwei 
Zustände am Ausgang kennen, 
die binäre »Eins« und die binäre 
»Null«. Durch ein entsprechen¬ 
des Eingangssignal kann der 
Ausgang in den anderen Zu¬ 
stand gebracht werden. Ver¬ 
gleichbar ist dies mit einem 
Lichtschalter. Dadurch wird ent¬ 
weder eine Verbindung gesetzt 
oder aufgehoben. Der Aus¬ 
gangszustand am Flip-Flop 
bleibt solange erhalten, wie die 
Versorgungsspannung anliegt. 
Dabei braucht ein 8 x 8-KByte- 
Baustein (8192 Speicherzellen, 
jede Speicherzelle hat eine 
Breite von 8 Bit) nur ca. 0,000 


001 Watt an Leistung im Ruhe¬ 
zustand, also wenn auf ihn we¬ 
der schreibend noch lesend zu¬ 
gegriffen wird. Der Nachteil die¬ 
ser Flip-Flop-Zellen ist der gro¬ 
ßer Platzbedarf auf dem Spei¬ 
cherchip. Eine Speicherzelle 
benötigt ca. sechs Transistoren. 
Man kann bis heute noch keine 
MBit-ICs in dieser Technologie 
aufbauen. 

■ Dynamische RAMs: Bei ih¬ 
nen besteht die Speicherzelle 
nur aus einem Transistor, der ei¬ 
nen Kondensator ansteuert. Ein 
Kondensator funktioniert wie ei¬ 
ne kleine Batterie. Batterien ha¬ 
ben aber den Nachteil, daß sie 
sich nach gewisser Zeit durch 
Leckströme entladen. Deshalb 
müssen die geladenen Spei¬ 
cherzellen, die die binäre Eins 
repräsentieren, immer wieder 


nachgeladen werden. Dieser 
Vorgang (Refresh), erfolgt je 
nach Typ ca. alle 2 bis 4 Millise¬ 
kunden. Dadurch brauchen 
diese Bausteine selbst im Ru¬ 
hezustand ca. lOOOmal mehr 
an Leistung als die statischen 
RAMs. Diesen Nachteil glei¬ 
chen die dynamischen RAMs 
durch den geringen Platzbe¬ 
darf ihrer Speicherzellen aus. 
Mit dieser Art der Speicherung 


kann man MBit-ICs realisieren. 

Statische RAMs kommen 
dort zum Einsatz, wo kleine Da¬ 
tenmengen auch nach dem 
Ausschalten eines Gerätes zwi¬ 
schengespeichert werden sol¬ 
len, damit diese Informationen 
beim Einschalten wieder ver¬ 
fügbar sind. So geschieht dies 
z. B. beim Taschenrechner, bei 
einem Synthesizer oder der 
Echtzeituhr im Amiga. Bei netz¬ 
betriebenen Geräten liefert 
meist ein kleiner Akku nach 
dem Ausschalten die benötigte 
Leistung, um die Informationen 
in den statischen RAMs zu er¬ 
halten. Der Akku lädt sich dann 
beim Einschalten des Compu¬ 
ters wieder auf. 

Dynamische RAMs sind we¬ 
gen ihres geringeren Platzbe¬ 
darfs und ihrer wesentlich ko¬ 
stengünstigeren Herstellung 


der am meisten eingesetzte 
Speichertyp. Man findet sie 
praktisch in jedem Computer. 

Wie wird der Refresh ange¬ 
sprochen, den die Bausteine 
benötigen? Ist es nicht schwie¬ 
rig, einerseits einen reibungslo¬ 
sen Computerbetrieb zu ge¬ 
währleisten und andererseits 
alle 2 bis 4 ms, also 250 bis 
500mal in der Sekunde in jeder 
Speicherzelle die Ladung auf¬ 


zufrischen? Bei einem Amiga 
mit 9 MByte Speicherkapazität 
sind dies rund 18874368000 
Auffrischungen in der Sekunde. 
Dies ist eines der größten Pro¬ 
bleme, die jeder Computerent¬ 
wickler hat. Es muß ein exakter 
Zeitplan erstellt werden, der be¬ 
stimmt, wann und wie lange die 
einzelnen Baugruppen eines 
Computers Zugriff auf den 
Speicher haben. Dabei gibt es 
drei verschiedene Verfahren: 

— Burst Refresh: Der ganze 
Speicher wird alle 4 ms aufge¬ 
frischt und kann während die¬ 
ser Zeit nicht angesprochen 
werden. 

— Distributed Refresh: Es wer¬ 
den während des Speicherbe¬ 
triebs einzelne Bereiche des 
Speichers »refresht«. 

— Automatic Refresh: Durch 
den elektronischen Aufbau der 


Speicherzelle wird erreicht, daß 
sie auch durch einen Lesezu¬ 
griff erneut aufgefrischt wird 
(Bild 3). Man bekommt den Re¬ 
fresh praktisch gratis bei einem 
Speicherzugriff. Bei bestimm¬ 
ten Teilen des Arbeitsspeichers 
greift man zyklisch zu (z.B. Vi¬ 
deospeicher, dieser enthält die 
Information für den Bildschirm 
und wird 50mal in der Sekunde 
ausgelesen) und kann sich dort 



Bild 2. Der Aufbau eines Speicherbausteins besteht aus Adreß-, Daten-, Steuer- und 
Versorgungsleitungen, wobei Daten und Adreßleitungen in einer Matrix verschachtelt sind 


116 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


















































































eine besondere Refresh-Schal¬ 
tung sparen. 

Gesteuert wird ein Refresh 
von 

— der CPU (Central Proces¬ 
sing Unit): Hierbei verschwen¬ 
det man aber kostbare Rechen¬ 
zeit 

— einer Auffrisch-Steuer-Logik: 
ein spezieller Taktgeber mit zu¬ 
sätzlicher Ansteuerlogik 

— der Selbstauffrischung: Der 
einzelne Speicherbaustein ent¬ 
hält seine eigene Auffrisch- 
Steuer-Logik. 

Auch bei der Entwicklung 
des Amiga wurde ein sehr ge- 


dynamischen RAMs sehr lang¬ 
samen Einschreibzeit von Da¬ 
ten. Man entwickelt zur Zeit Sy¬ 
steme, die beide Speichertypen 
beinhalten. Im EEPROM-Teil 
befinden sich dabei die Arbeits¬ 
programme und das Betriebs¬ 
system und werden dort resi¬ 
dent gespeichert, während im 
RAM-Teil die Daten gespeichert 
werden. Sie lassen sich in 
schnellen Lese- und Schreibzy¬ 
klen handhaben. Interessanter¬ 
weise zieht man immer mehr 
Neurologen und Mediziner zur 
Speicherentwicklung heran. 
Man versucht mit ihrer Hilfe 


n bit-> 2 n WORTE 

n LEITUNGEN 

1 AUS 2 n 

2 n LEITUNGEN 
ANPASSUNG DES 
SIGNALPEGELS 


ANHEBUNG DES SIGNALPEGELS 

ZWISCHENSPEICHER 

n - LEITUNGEN WIEDEREINSCHREIBEN 

Bild 3. Ablauf des Speicherzyklus beim Schreiben und 
Lesen. Mehrere Vorgänge sind dazu notwendig. 


ZUGRIFFSZEIT: 


ADRESSEN - REG. 
n — bit 


DECODIERUNG 


* ANSTEUERSCHALTUNG 


SPEICHER 

MATRIX 


LESEVERSTÄRKER 


AUSGABE - REG. 


naues Timing erarbeitet, das 
den Zugriff von Prozessor, Peri¬ 
pherie und DMA (Direct Memo¬ 
ry Access = direkter Speicher¬ 
zugriff) auf den Speicher regelt. 
Grundlage für dieses Timing ist 
eine Rasterzeile, die die Zeit für 
den Aufbau einer Bildschirm- 

RAM-Bausteine 

zeile repräsentiert. Sie dauert 
63,5 Mikrosekunden, was 227,5 
Bus- bzw. Speicherzyklen ent¬ 
spricht. Einige dieser Zyklen 
werden nach einem genau fest¬ 
gelegten Plan für den Refresh 
des Speichers verwendet. 

Was ist der ideale Speicher¬ 
typ? Viele Entwickler arbeiten 
an diesem Problem und es 
kommen immer wieder Spei¬ 
chertechniken auf den Markt, 
die neue Vorteile bieten. Von 
Experten wird vermutet, daß vor 
allem die EEPROMs in den 
nächsten Jahren einen großen 
Marktanteil bekommen wer¬ 
den. Aber sie haben den Nach¬ 
teil der beschränkten Schreib¬ 
zyklen und der im Vergleich zu 


die Speichertechniken des 
menschlichen Gehirns nachzu¬ 
ahmen. Dabei werden »Asso- 
ziativ-Speicher« entwickelt, wo¬ 
bei die Daten nicht in einem 
Matrizenaufbau gespeichert 
werden, sondern im Sinnzu¬ 
sammenhang oder in Form von 
Suchbegriffen. 

Wenn man bedenkt, daß die 
Speicherknappheit im letzten 
Jahr zu einer Beinahe-Wirt- 
schaftskatastrophe in der 
Computer-Branche geführt hat, 
dann wird einem die Wichtig¬ 
keit von Speicher-Chips be¬ 
wußt. 

Das Speichermedium der 
Zukunft für den Amiga lautet 
optischer Speicher. Ein Laser¬ 
strahl beleuchtet beim Lesevor¬ 
gang die Oberfläche des Da¬ 
tenträgers und wird reflektiert. 
Je nach System werden die In¬ 
formationen mechanisch ein¬ 
gepreßt oder über den Laser¬ 
strahl dauerhaft eingebrannt. In 
einer der nächsten Ausgaben 
werden wir ausführlich auf 
dieses Speichermedium einge- 
hen. sq 




Animationen 
Präsentationen 
und Grafiken: 

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Der Elan Performer™ ist das einzigartige Präsentations-Pro¬ 
gramm, mit dem Sie alle Ihre Grafiken und Animationen verwalten 
und mit einem einzigen Tastendruck abrufen können. Unabhän¬ 
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denen Darstellungs- /./. V und Abspielpro¬ 
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AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


117 



































































TIPS & TRICKS 


Tips & "IHcks für Einsteiger 


Eine gut durchdachte Menüstruktur ist die 
Basis für ein sauber strukturiertes Pro¬ 
gramm. Unser Standard-Menüverteiler er¬ 
weitert das Menüsystem von Amiga-Basic 
um eine weitere Ebene. 


D ie Programmierspra¬ 
che Basic ist einfach zu 
lernen, einfach zu be¬ 
dienen und einfach zu über¬ 
blicken. Das hat nicht nur Vor¬ 
teile. Der Übersichtlichkeit sind 
eine Reihe von Funktionen des 
Betriebssystems zum Opfer ge¬ 
fallen. Dazu gehören die »sub- 
items«, die dritte Ebene der 
Menüstruktur. 

Programmierer sind, wie 
Bastler, findige Leute. Was 
nicht paßt, wird passend ge¬ 
macht. Was nicht vorhanden 
ist, wird simuliert. Wir bieten Ih¬ 
nen in diesen Tips & Tricks ein 
Unterprogramm, das eine er¬ 
weiterte Menüauswahl reali¬ 
siert. Außerdem sind wieder 
Tips zu Basic, dem CLI und der 
Workbench dabei. 


Basic-Clips 

Manchmal fällt einem beim 
Schreiben eines Programmteils 
auf, daß die gerade zu ent¬ 
wickelnde Routine in ähnlicher 
Form bereits in einem anderen 
Programm existiert. Wie lassen 
sich Teile anderer Basic- 
Programme übernehmen? 

Zuerst sollte das aktuelle 
Programm gespeichert wer¬ 
den. Laden Sie danach das 
Programm mit der gewünsch¬ 
ten Routine. Markieren Sie den 
Zeilenbereich mit der Maus und 
drücken Sie die Tastenkombi¬ 
nation <Amiga c> oder 
<Amiga x>. Der markierte 
Ausschnitt wird unter dem Na¬ 
men »BasicClip« in der RAM- 
Disk gespeichert. Laden Sie 
das Programm, in das der Clip 
eingefügt werden soll. Nach 
dem Positionieren des Cursor 
an der entsprechenden Stelle 
ist <Amiga P> zu drücken. 
Basic fügt die Datei »BasicClip« 
aus der RAM-Disk ein. 

Igor Laera/pa 

RAM-Piktogramm 

Viele Programmdisketten 
zeigen sich auf der Workbench 
mit einem mehr oder weniger 
fantasievollen Bild. Vielleicht 
hat es Sie gestört, daß die RAM- 
Disk mit ihrem Standardpikto¬ 
gramm eher nüchtern aussieht. 
Das kann man ändern. 

Wird eine neue Diskette in 
ein Laufwerk eingelegt, liest der 
Amiga eine Datei mit dem Na¬ 
men »Disk.info«. Darin befin¬ 
den sich u. a. Informationen 
über die Position des Pikto¬ 
gramms sowie deren Bilddaten. 


Beim Starten des Amiga wird 
der Befehl LOADWB ausge¬ 
führt. Der bringt die Workbench 
erst auf den Bildschirm. 
LOADWB holt sich die Info- 
Dateien aller angemeldeten 
Geräte und zeigt deren Pro¬ 
gramme an. Findet der Befehl 
die Info-Dateien nicht, wird das 
Standardpiktogramm darge¬ 
stellt. 

Für die RAM-Disk ist keine 
Info-Datei vorgesehen. Wir 
brauchen nur dafür zu sorgen, 
daß sich eine beim Aufruf von 
LOADWB darin befindet. Mit 
dem Programm »IconEd« der 
Extras-Diskette lassen sich Pik- 
togramme laden, bearbeiten 
und unter einem anderen Na¬ 
men speichern. Wählen Sie 
das zukünftige Piktogramm der 
RAM-Disk und speichern Sie es 
unter dem Namen »RAMBild« 
im Hauptverzeichnis der Work¬ 
bench. Fügen Sie die Anwei¬ 
sung 

copy irambild to ramrDisk.info 

in die Startup-Sequence vor 
dem Befehl LOADWB ein. 
Nach dem nächsten Start des 
Amiga hat die RAM-Disk ein 
neues Gesicht. Die Info-Datei 
wird für den laufenden Betrieb 
des Amiga nicht mehr benötigt 
— sie kann wieder gelöscht 
werden. Am besten, Sie fügen 
hinter LOADWB die Anweisung 
»delete rarrr.Disk.info« ein. 

Sascha Ulbrand 


Apostroph 

Links oben auf der Tastatur 
des Amiga, neben der Taste 
<!/1>, befindet sich ein Zei¬ 
chen, das wie eine Welle aus¬ 
sieht — die sog. Tilde. Haben 
Sie das Zeichen schon mal ver¬ 
wendet? Wahrscheinlich nicht. 
Aber der Apostroph, ein in der 
deutschen Sprache zwar sel¬ 
ten, aber bestimmt benötigtes 
Zeichen, ist auf keiner Taste zu 
finden. Mit < Alt ä> läßt es sich 
zwar erzeugen, doch wer 
drückt schon gerne zwei Tasten 
für ein Zeichen. Das Programm 
in Listing 1 verändert den Sy¬ 
stemzeichensatz. Nach seinem 
Ablauf befindet sich der Apo¬ 
stroph anstelle der Tilde links 
oben auf der Tastatur. 


OPEN "devs:keymaps/d" AS 1 LEN=1 
FIELD #1,1 AS d$ 

LSET d$=CHR$(39) 

PUT# 1,230 : PUT# 1,232 
CLOSE 1_ 

Listing 2. Nach Ablauf 
dieses Programms befindet 
sich der Apostroph unter 
der Taste <Esc> 

ACHTUNG: Das Programm 
verändert die Workbench. Star¬ 
ten Sie den Amiga mit einer Ko¬ 
pie der Workbench. 

Übrigens: Den Apostroph 
können Sie statt REM zur Ein¬ 
leitung einer Kommentarzeile 
verwenden. Dr. Peter Kittel 

Zeichensätze 

Im C-Verzeichnis der Work¬ 
bench 1.3 befindet sich das Pro¬ 
gramm FF (FastFonts). Der Be¬ 
fehl beschleunigt nicht nur die 
Textausgabe. Es lassen sich 
damit auch andere Zeichensät¬ 
ze einstellen, sofern diese den 
Abmessungen des Systemzei¬ 
chensatzes (Topaz) entspre¬ 
chen (8 x 8 oder 9x10 Punkte). 
Sie können das sofort auspro¬ 
bieren. Starten Sie den Font- 
Editor »FED« von der Extras- 
Diskette. Laden Sie den Zei¬ 
chensatz Topaz, verändern Sie 
einzelne Zeichen und spei¬ 
chern Sie den Zeichensatz un¬ 
ter einem anderen Namen. 
FED verändert die Boot- 
Diskette. Verwenden Sie eine 
Kopie der Workbench. 

Nehmen wir an, Ihr Zeichen¬ 
satz hieße »Topaz2«. Mit 
ff topaz2.font 

wird der neue Zeichensatz ein¬ 
gestellt. Der Befehl lädt den Zei¬ 
chensatz und gibt die Meldung 
»Replaced Topaz?? font« aus. 
Anstelle der beiden Fragezei¬ 
chen befindet sich je nach Zei¬ 
chengröße der Wert 60 oder 80. 

Malte Scheller/pa 

Menüverteiler 

Das Menüsystem von Amiga- 
Basic besitzt zwei Ebenen: die 
Menütitel in der Menüleiste und 
die darunter erscheinenden 
Menüpunkte (englisch: items). 
Das Betriebssystem kann eine 
dritte Ebene verwalten. Deren 


Unterpunkte (englisch: sub- 
items) erscheinen, wenn sich 
die Maus nach Aufklappen des 
Menüs auf einem entsprechen¬ 
den Menü(ober)punkt befindet. 

Amiga-Basic unterstützt 
»subitems« nicht. Für manche 
Anwendungen sind sie aller¬ 
dings nicht nur nützlich, sie ver¬ 
bessern die Menüstruktur und 
damit die Bedienung des Pro¬ 
gramms. Listing 2 enthält das 
Unterprogramm »xMENU«. Es 
simuliert die dritte Menüebene. 
Wir haben einen Standardme¬ 
nüverteiler (»BearbeiteMenue«) 
ergänzt. Die Routine zeigt ein 
grundsätzliches Verfahren für 
den Aufruf ausgewählter Menü¬ 
funktionen. Selbst wenn Sie 
»xMENU« nicht nutzen wollen, 
schauen Sie sich den Verteiler 
mal an. 

Die Tabelle »MText.« enthält 
die Menütexte der dritten Ebe¬ 
ne. Ändern Sie die DIM-Anwei- 
sung, wenn Sie mehr Texte be¬ 
nötigen. »xMenu« arbeitet fast 
genauso wie der Befehl MENU 
von Amiga-Basic: 

xMENU Nummer,Punkt, 

Unterpunkt,Status,Text 

Der Parameter »Unterpunkt« 
zwischen Status und Punkt ist 
neu. Ist er ungleich Null, wird 
»Text« als »Unterpunkt« von 
»Punkt« interpretiert. Um den 
Unterpunkt eindeutig und 
schnell zuordnen zu können, 
ermittelt »xMenu« mit der For¬ 
mel »NummerxlO+Punkt« ei¬ 
ne Ordnungsnummer und trägt 
diese bei Auftreten des ersten 
Unterpunkts eines Menüpunkts 
in die Zeichenkette »m.$« ein. 
Dieses Verfahren grenzt mögli¬ 
che Positionen der »Subme¬ 
nus« auf die ersten neun Punk¬ 
te der ersten neun Menütitel 
ein. 

Hinter die Nummer speichert 
»xMenu«, mit welchem Index 
die Texte des Untermenüs in 
»MText.$()« beginnen bzw. en¬ 
den. Ein letzter Eintrag enthält 
die Position des Menütitels. 
Diese Angabe benötigt der Me¬ 
nüverteiler für die Plazierung 
des simulierten Untermenüs. 
Ist der Wert von »Unterpunkt« 
Null, aktiviert »xMenu« das ent¬ 
sprechende Menü mit dem 
Basic-Befehl MENU. 

Nach dem Einträgen aller 
Menüs legt unser Testpro¬ 
gramm mit »ON MENU GO- 
SUB..« ein Unterprogramm 
fest, das nach Anwahl einer Me¬ 
nüfunktion ausgeführt werden 
soll. Die anschließende Schlei¬ 
fe wird ausgeführt, solange 
»Ende« den Wert Null hat. 


118 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





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TIPS & TRICKS 








SLEEP wartet auf ein Ereignis 
(Mausklick, Menüaufruf, Tasta¬ 
tureingabe). Da unser Pro¬ 
gramm nur auf Menüereignisse 
reagieren soll und dies automa¬ 
tisch erledigt, schicken wir es 
gleich nach dem Aufwachen 
ohne weitere Aktion wieder 
schlafen. 

»BearbeiteMenue« ist der 
Kern des Menüverteilers. Die 
Routine wird nach jeder Menü- 
anwahl aufgerufen. Mit ME- 


NU(0) und MENU(1) ermitteln 
wir den gewählten Menüpunkt. 
Die folgende Anweisung prüft, 
ob es dazu ein Untermenü gibt. 
Ist das der Fall, werden die 
Parameter für »AUSWAHL« zu¬ 
sammengestellt. 

AUSWAHL PosX,PosY,Tabelle, 
Anfang,Ende,Nr 

öffnet ein Fenster mit den Tex¬ 
ten des Untermenüs. »PosX/Y« 
ist dessen Position, »Tabelle« 
enthält die Texte, »Anfang« und 


»Ende« bestimmen, mit wel¬ 
chem Tabellenindex die Texte 
anfangen und mit welchem sie 
aufhören, und »Nr« ist schlie߬ 
lich die Nummer des Textes, der 
mit der linken Maustaste ausge¬ 
wählt wurde. Hat »Nr« den Wert 
Null, wurde kein Unterpunkt 
des Menüs angeklickt. 

»BearbeiteMenue« speichert 
den eventuell angewählten Un¬ 
terpunkt in der Variable »s« 
(subitem). Mit »ON m GOSUB 


...« werden die Verteiler für die 
einzelnen Menüs aufgerufen. 
Unser Beispielprogramm hat 
nur zwei: Projekt und Daten¬ 
satz. Beide verwenden »j« 
(item) für den Aufruf der Pro¬ 
grammfunktionen oder eines 
weiteren Verteilers, der erst 
über »s« die Programmfunktion 
aufruft. Mit Einrückungen läßt 
sich die Menüstruktur besser 
sichtbar machen. 

Norbert Aurich/pa 


DIM MText.$(50) CLS : LOCATE 10,20 : PRINT "Datensatz editieren",s 

RETURN 


xMENU 1,0,0,1,"Projekt" 
xMENU 1,1,0,1, "Neu" 
xMENU 1,1,1,1, "Datei" 

xMENU 1,1,2,1, "Index" 

xMENU 1,2,0,1, "Öffnen" 
xMENU 1,2,1,1, "Datei" 

xMENU 1,2,2,1, "Index" 

xMENU 1,3,0,1,"Ende" 

xMENU 2,0,0,1,"Datensatz" 
xMENU 2,1,0,1, "Neu" 

xMENU 2,2,0,1, "Editieren" 

0N MENU GOSUB BearbeiteMenue : MENU 0N 

WHILE Ende=0 : SLEEP : WEND 

END 

BearbeiteMenue: 
m=MENU(0) : i=MENU(l) 
p=INSTR(m.$,CHR$(m#10+i)) 

IF p<>0 THEN 

a=ASC(MID$(m.$,p+l,l)) : e=ASC(MID$(m.$,p+2,l)) 
x=ASC(MID$(m.$,p+3,l))#8 : y=i#8 
SHOWMENU x,y,MText.$(),a,e,s 
END IF 

ON m GOSUB Projektl,Datensatz2 
RETURN 

Projektl: 

ON i GOSUB Neull,Oe ffnenl2,Endel3 

RETURN 

Neull: 

0N s GOSUB Dateilll,Indexll2 

RETURN 

Dateilll: 

CLS : LOCATE 10,20 : PRINT "Neue Datei" 
RETURN 
Indexll2: 

CLS : LOCATE 10,20 : PRINT "Neuer Index" 
RETURN 
Oeffnenl2: 

0N s GOSUB Dateil21,Indexl22 

RETURN 

Datei121: 

CLS : LOCATE 10,20 : PRINT "Öffne Datei" 
RETURN 
Indexl22: 

CLS : LOCATE 10,20 : PRINT "Öffne Index" 
RETURN 
Ende13: 

Ende=l 

RETURN 

Datensatz2: 

0N i GOSUB Neu21,Editieren22 

RETURN 

Neu21: 

CLS : LOCATE 10,20 : PRINT "Neuer Datensatz" 
RETURN 
Editieren22: 


SUB xMENU (Menue#,Item#,Subitem#,Flag#,Text$) STATIC 
SHARED MText.$(),m.$ 

IF Subltem#< >0 THEN 
Nummer$=CHR$(Menue#*10+Item#) 
p=INSTR(m.$,Nummer$) 

IF p=0 THEN 

m.$=m.$+Nummer$+CHR$(i)+CHR$(i)+CHR$(gl+2) 
MText.$(i)=Text$ 
i=i+l 
ELSE 

MID$(m.$,p+2,l)=CHR$(i) 

MText.$(i)=Text$ 
i=i+l 
END IF 
ELSE 

IF ltem#=0 THEN 
gl=gl+l 

l=LEN(Text$)+3 
END IF 

MENU Menue#,Item#,Flag#,Text$ 

END IF 
END SUB 

SUB SHOWMENU(x,y,Item$(),a,e,Item) STATIC 
MOUSE OFF : MENU OFF : 1=0 
FOR i=a TO e 

IF LEN(Item$(i)) >1 THEN l=LEN(Item$(i)) 

NEXT i 

x2=l#8+5 : y2=8#(e-a) 

WINDOW 9,,(x,y)-(x+x2,y+y2-2),0 
COLOR 0,1 : CLS 
FOR i=a TO e 

LOCATE i-a+1,1 : PRINT Item$(i); 

NEXT i 

ma=0 : mn=0 : y2=y2+8 
WHILE MOUSE(O)=0 
mx=M0USE(l) : my=M0USE(2) 

IF mx> 0 AND mx<=x2 AND my>0 AND my<=y2 THEN 
mn=INT(my/8)+l 
IF mn< >ma THEN 
IF ma< >0 THEN 
COLOR 0,1 : LOCATE ma,l 
PRINT Item$(a+ma-l); 

END IF 

COLOR 1,0 : LOCATE mn,l 
PRINT Item$(a+mn-l); 
ma=mn 
END IF 
ELSE 

IF ma< >0 THEN 
COLOR 0,1 : LOCATE ma,l 
PRINT Item$(a+ma-l); 
ma=0 : mn=0 
END IF 
END IF 
WEND 

Item=mn : WINDOW CLOSE 9 
WHILE MOUSE(O)< >0 : WEND 
MOUSE ON : MENU ON 
END SUB 


Listing 1. 
»xMENU« erweitert 
das Basic-Menüsy- 
stem um eine Ebene 


120 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 



Goldene Zeiten für Public-Domain 





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HARDWARE-TEST 

Amiga 

ist nicht zu bremsen 


von Lothar Schmitt 

P rozessorkarten mit ei¬ 
nem 68020-Prozessor 
steigern die Leistung 
des Amiga um bis zu 400 Pro¬ 
zent. Mit einer 68030-Karte läßt 
sich nochmals eine Leistungs¬ 
steigerung erzielen. Kupke 
Computertechnik stellt die 
68030-Karte »Professional- 
030-Board« für den Amiga 
500/2000 vor, die von Harms 
Computersysteme entwickelt 
wurde. Läßt sich mit dieser Er¬ 
weiterungskarte eine Ge¬ 
schwindigkeitssteigerung er¬ 
zielen? 

Im Lieferumfang befindet 
sich neben der Karte eine Dis¬ 
kette mit Hilfsprogrammen und 
einem Schalter zum Umschal¬ 
ten zwischen dem68030(16 
MHz)- und 68000-Modus. Wei¬ 
terhin war unser Testboard mit 
einem mathematischen Copro¬ 
zessor MC68882 (20 MHz) aus¬ 
gerüstet. Man hat sich für den 
MC68882 entschieden, da die¬ 
ser bei gleicher Taktfrequenz 
im Vergleich zum MC68881 
mehr leistet. Außerdem ist der 
MC68882 in höheren Taktfre¬ 
quenzen lieferbar und erlaubt 
asynchrones Timing zum 
MC68030. 


Technische Daten 


68030 CPU mit 16 MHz 

— mathematischer Coprozes¬ 
sor MC68882 mit 20 MHz, 
wahlweise bis zu 33 MHz. 

— Speichererweiterung auf ei¬ 
ner zweiten Platine (ab März 
1990 lieferbar). Die Tochterpla¬ 
tine kann wahlweise mit 1 oder 
4 MByte Fast-RAM (32 Bit) be¬ 
stückt werden. Die Erweite¬ 
rungskarte ist nicht autokonfi¬ 
gurierend, sondern muß soft¬ 
waremäßig (resetfest) geson¬ 
dert eingebunden werden. 

— Asynchrones Timing er¬ 
laubt variable Taktfrequenzen 
unabhängig vom Amiga. Dies 
bedeutet, die 68030-Karte mit 
32-Bit-Fast-RAM kann Opera¬ 
tionen bei jeder verfügbaren 
Taktfrequenz ausführen, wäh¬ 
rend die Amiga Custom-Chips 
mit 7,14 MHz arbeiten. 

— Kickstart in das RAM legbar. 
Somit zusätzlicher Geschwin¬ 
digkeitszuwachs. 

— Umschaltbar in 68000er- 
Betrieb, sowohl hard- als auch 
softwaremäßig. 


Mit Turbokarten lassen sich erhebliche 
Geschwindigkeitsvorteile erzielen. Das 
AMIGA-Magazin stellt Ihnen exklusiv das 
Professional-030-Board für den Amiga 
500/2000 von Kupke Computertechnik vor. 



Das RAM-Board für die 68030-Karte ist bereits angekündigt 


In der momentanen Version 
wird das 68030-Turboboard oh¬ 
ne RAM-Erweiterung ausgelie¬ 
fert. Angekündigt ist jedoch ei¬ 
ne Erweiterungskarte mit bis 
zu 4 MByte statischem RAM 
(32-Bit-Zugriff). Dieses hat den 
Vorteil der geringeren Zugriffs¬ 
zeit gegenüber den herkömmli¬ 
chen dynamischen RAM-Bau- 
steinen, wie sie in vielen Erwei¬ 
terungskarten angeboten wer¬ 
den. 

Der Einbau des Boards ge¬ 
staltet sich problemlos, aller¬ 
dings muß beim Amiga 2000 
die CPU entfernt und auf die Er¬ 
weiterungskarte gesteckt wer¬ 
den. Bei einigen Mutterplatinen 
des Amiga 2000 kann es zu 
Komplikationen kommen, da 
eventuell ein Kondensator im 
Weg steht. 

Die Installation ist im Hand¬ 
buch ausführlich beschrieben 
und bereitet auch dem Ungeüb¬ 
ten keine Schwierigkeiten. 

Damit wir die Geschwindig¬ 
keitssteigerung des Prof^s- 
sional-030-Board messen 
konnten, testeten wir Program¬ 
me, die durch ihre Rechenin¬ 
tensität für den Einsatz so einer 
Karte prädestiniert sind. Dabei 
verwendeten wir Grafikanwen¬ 
dungen (z.B. Ray-Tracing-Pro- 
gramme), Entwicklungssyste¬ 


me (Assembler und Compiler) 
und Anwenderprogramme 
(Textverarbeitungen und Datei¬ 
verwaltungen). Da die mitgelie¬ 
ferten Benchmarks gute Werte 
versprachen, erhofften wir uns 
eine merkbare Erhöhung der 
Geschwindigkeit im Praxistest 
auch gegenüber den 68020- 
Karten. Beim Assemblieren ei¬ 
nes Quelltextes mit dem »Dev- 
pac«-Assembler lassen sich 
Geschwindigkeitsfaktoren bis 
zu 2,5 messen. Genauso ver¬ 
hält es sich beim Arbeiten mit 
dem »Lattice-C«-Compiler. 

Anwenderprogramme wer¬ 
den durch das Professional- 
030-Board ebenfalls deutlich 
beschleunigt. Besonders reine 
Rechenprogramme sind, be¬ 
dingt durch den Cache-Spei¬ 
cher im MC68030 und durch 
den mathematischen Copro¬ 
zessor MC68882, bis zu drei- 
bis viermal schneller als beim 
Test mit dem MC68000. Aber 
auch bei der Berechnung von 
Bildern mit »Sculpt-Animate- 
4D« zeigt die Turbokarte ihre 
Stärken. Sie trumpft hierbei mit 
Geschwindigkeitssteigerungen 
um bis zu 200 Prozent auf. Al¬ 
lerdings müssen teilweise im¬ 
mer noch mehrstündige Warte¬ 
zeiten in Kauf genommen wer¬ 
den. Effizienter erweist sich die 


Karte bei »Turbo Silver«, wo nur 
kompliziertere Berechnungen 
mehr als eine Stunde in An¬ 
spruch nehmen. Abhilfe wird 
das 32-Bit-Fast-RAM-Board 
bringen, das ab Anfang März 
1990 lieferbar sein soll. Der 
Preis für die RAM-Erweiterung 
stand bei Redaktionsschluß 
noch nicht fest, aber Kupke 
kündigt bereits jetzt ein kosten¬ 
günstiges Update an. 

Die Karte erwies sich im Test 
als relativ absturzsicher. Bei 
vielen Spielen allerdings 
kommt es wegen der Kopier¬ 
schutzabfrage zu Schwierigkei¬ 
ten. Bei den meisten Spielen 
tritt ohnehin keine spürbare Be¬ 
schleunigung auf. Einzige Aus¬ 
nahme sind Flugsimulatoren 
wie »Interceptor« und der 
»Flight Simulator II«. Sollte man 
dennoch das Verlangen haben, 
in den ungetrübten Genuß ei¬ 
nes Spiels zu kommen, wech¬ 
selt man einfach in den 
68000er-Modus. sq 


Amiga-T est 




9,5 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

■ 

■ 



9 


Dokumentation 

■ 

9 





Bedienung 

■ 

m 



■ 

■ 

Verarbeitung 

m 

■ 



9 

■ 

Leistung 

e 

9 



9 




FAZIT: Für Anwender mit Ambitionen 
im professionellen Grafikbereich ist das 
Professional-030-Board eine gute Lö¬ 
sung. Für den Heimbereich genügt je¬ 
doch eine 68020-Karte. 

POSITIV iSolideVerarbeitung ;Umschal- 
ter zwischen MC68000 und MC68030 
wahlweise 1 oder 4 MByte 32-Bit-Fast- 
RAM (ab März 1990 lieferbar). 
NEGATIV : Erhebliche Leistungssteige- 
rungen nur mit RAM-Board möglich. 


Produkt: Professional-030-Board 
Preis: rund 2000 Mark 
Hersteller: Harms Computersysteme 
Anbieter: Kupke Computertechnik, 
Burgweg 52a, 4600 Dortmund 1, Tel. 
02 31/81 83 25 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


122 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








































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Getestet wurden 20 Festplattensysteme für den AMIGA, Originaltext M&T: 

'Als Treibersoftware kommt BOEL (Bootable Omti Interface Loader) zum Einsatz. BOIL ist einer der schnellsten Festplattentreiber, die 
für den AMIGA verfügbar sind. Bei Verwendung einer Seagate ST 251 mit einem OMTI 5520 en-eichte die AMIGOS Festplatte eine 
Schreib/Lese Geschwindigkeit von 380/220 KByte/s. BOIL arbeitet mit allen Festplatten zusammen, die einen OMTI - Controller verwen¬ 
den. Ab Kickstart 1.3 ist die Festplatte FastFileSystem bootfähig. Auf der mitgelieferten Systemdiskette befinden sich Hilfsprogramme zum 
Formatieren, ein Festplattentest und ein Programm, daß das Interface auf Funktionstüchtigkeit untersucht.' 

Testauszug Kickstart (Ausgabe 10/89, Seite 19, Herausgeber Heim Verlag) : 

"Die mit dem BOIL - Treiber installierten Platten sind rebootable unter Kickstart 1.3, d.h. daß nur einmal von Diskette gebootet werden muß. 
Nach einem Reset wird dann automatisch von Festplatte gebootet, wobei auch die Bootpartition unter FFS gewählt werden kann. Die Ar¬ 
beitsgeräusche der Platten sind gering, auch der leise Lüfter trägt dazu bei. Insgesamt machen die Festplatten von Frank Strauß Elek¬ 
tronik einen sehr guten Eindruck, was nicht nur an dem hervorragenden BOIL Treiber liegt, sondern am ganzen Konzept; * 


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Vollkompatibel, anschlußfertig, abschaltbar, inkl. Kabel, amigafarbenem Metallgehäuse, 2x80 Spuren, alle Laufwerke mit 
beiger Frontblende. Wir verwenden nur Markenlaufwerke von TEAC (FD 235 F oder FD 55 (G)FR) und NEC (1037a). Alle 
5.25" Stationen werden mit 40/80 Trackumschaltung, durchgeführtem Bus und original Commodore - Treiberplatine gelie¬ 
fert. Auf alle TEAC Diskettenlaufwerke geben wir 1 Jahr Garantie. Durchgeführter Bus (3.5"): DM+10.- 

3.5": 229.- 5.25": 259.- 


Festplattentreiber 

BOIL!- 400 kb/s 

Bootable OMTI Interface Loader 

DM 75.- 


Speicher 

512 KB Erweiterung für A 500, Uhr 279.- 

Drucker 

Wir sind autorisiertes STAR Systemhaus 
Star LC 24-10 (deutsch) 698.- 


Frank Strauß Elektronik 

Schmiedstraße 11 
6750 Kaiserslautern 
Tel.:(0631)67096-98 
Fax:60697 

Lieferung erfolgt ab Lager mit 
UPS oder Post per Nachnahme. 
Donnerstags bis 20.30 h geöffnet. 









RAM-ERWEITERUNG 



Illustration: Jan Valach 


Dürfen 
es ein paar Bit 

sein? 


Immer mehr Programme erfordern 
mehr Speicherkapazität. 

Die Auswahl an Erweiterungskarten 

ist riesig. Das AMIGA-Magazin stellt Ihnen 
Speichererweiterungen für alle Amiga-Modelle vor. 


124 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 












RAM-ERWEITERUNG 



mehr 


von Wilfried Häring 
und Gerhard Stock 

N achdem sich der Ami- 
ga eine stabile Markt¬ 
position erobert hat, 
fassen mehr und mehr Zube¬ 
hörhersteller Vertrauen in den 
Amiga als Hardwarebasis und 
entwickeln in steigender Anzahl 
Erweiterungen. Eine der wich¬ 
tigsten und meistgekauften Er¬ 


weiterungen ist neben Festplat¬ 
ten eine Speichererweiterung, 
die den Amiga mit mehr RAM- 
Speicher versieht, um für grö¬ 
ßere Datenmengen und das 
Ausnutzen des Multitasking im 
Computer Platz zu schaffen. 
Viele Programme wie »Deluxe 
Paint III«, »Sculpt Animate 4D« 
und Programmiersprachen las¬ 
sen sich erst uneingeschränkt 
nutzen, wenn neben genug 


Chip-RAM (Grafikspeicher) für 
die Bildschirmdarstellung auch 
genügend Hauptspeicher für 
die Programme und Daten zur 
Verfügung steht. 

Das Angebot für den Amiga 
500/1000/2000 an Speicherer¬ 
weiterungen ist groß. Das 
AMIGA-Magazin stellt Ihnen ei¬ 
ne kleine Auswahl vor. Betrach¬ 
ten wir zuerst die RAM-Erwei- 
terungen für den Amiga 2000. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


125 












RAM-ERWEITERUNG 


Was muß eine RAM-Erwei- 
terung bieten? Die Ansprüche 
an eine Speichererweiterungs¬ 
karte für den Amiga 2000 sind 
leicht formuliert: 

— Die Karte muß den Speicher 
des Amigas schrittweise erwei¬ 
tern können, um einer indivi¬ 
duellen Erweiterung und späte¬ 
reren Aufrüstung nicht im Wege 
zu stehen. 

— Die RAM-Karte sollte sich 
mit jeder anderen Erweiterung 
für den Amiga vertragen, damit 
Händler und Kunden nicht vor 
unlösbare Kompatibilitätspro¬ 
bleme gestellt werden, die sich 
nur durch den Verzicht auf eine 
der gewünschten Erweiterun¬ 
gen lösen lassen. 

— Die Qualitätssicherung des 
Herstellers muß für eine lange 
Lebensdauer und hohe Zuver¬ 
lässigkeit garantieren. 

— Eine RAM-Erweiterung darf 
die Arbeitsgeschwindigkeit des 


■ Commodore bietet die Spei¬ 
chererweiterung A2058 an, mit 
der man den Amiga um 2 bis 8 
MByte Speicher erweitern 
kann. Als Erweiterungsschritte 
sind 2,4 oder 8 MByte vorgese¬ 
hen. Die Karte wird mit 2 MByte 
bestückt ausgeliefert. Für eine 
weitere Aufrüstung sind Steck¬ 
sockel für 1-MBit-RAM-Bau- 
steine vorhanden. Somit sind 
für eine Erweiterung auf 4 
MByte 16 RAM-Chips in die da¬ 
für vorgesehenen Sockel zu 
stecken. Mit Hilfe zweier Steck¬ 
brücken wird die Speicherkapa¬ 
zität der RAM-Karte an das Be¬ 
triebssystem weitergegeben. 
So müssen zur Reduzierung 
der Speicherkapazität von 8 auf 
4 MByte (damit auch die PC/AT- 
Karte funktioniert) die RAM- 
Chips nicht entfernt werden. 
Die Karte, die durch gute Verar¬ 
beitung besticht, verursacht 
keine Wartezyklen. 


■ Die texanische Hardware- 
Schmiede Microbotics stellt die 
Speichererweiterung 8-Up vor, 
die es in zwei verschiedenen 
Versionen gibt. Die Karte kann 
wahlweise mit SIMM-Baustei- 
nen (Single Inline Memory Mo- 
dules) oder mit DIP-Bausteinen 
(Dual Inline Package) ausgerü¬ 
stet werden. Beide Karten sind 
autokonfigurierend und verur¬ 
sachen keine Wait-States. 

Die Version für SIMM-Spei- 
chermodule ist flexibel bestück¬ 
bar. SIMMs sind kleine Plati¬ 
nen, auf denen acht Speicher¬ 
chips aufgelötet sind, die zu¬ 
sammen 1 MByte RAM bilden. 
Der Benutzer kann diese 
SIMMs einfach auf die Sockel 
der Speichererweiterungskarte 
aufstecken. Je nachdem, ob 
man SIMM-Module mit 256- 
KBit oder mit 1-MBit-Chips ver¬ 
wendet, kann die Speicherauf¬ 
rüstung in l / 2 - oder 2-MByte- 
Schritten erfolgen. Dies bedeu¬ 
tet, unter Verwendung der 
256-KBit Chips kann der Haupt¬ 
speicher um y 2 , 1, 1 !4 oder 2 
MByte Speicher aufgerüstet 
werden, mit 1-MBit-Chips um 2, 
4,6 oder 8 MByte. Diese flexible 
Konfigurierbarkeit ist sehr sinn¬ 
voll, da ein Vollausbau des 
Hauptspeichers auf 8 MByte 
nicht immer möglich ist, wenn 
eine zusätzliche Erweiterungs¬ 
karte Adreßraum im 8-MByte- 
»Autoconfig«-Raum bean¬ 


sprucht, wie eine PC- oder AT- 
Karte. Bei anderen Speicher¬ 
erweiterungen, wie der Com¬ 
modore A2058, ist oft nur ein 
Speicherausbau um 2,4 oder 8 
MByte möglich, nicht jedoch 
um 6 MByte wie bei der Micro¬ 
botics 8-Up. 

Die zweite Version der 8-Up 
ist eine mit 1-MBit-DIP-Chips 
bestückbare Speichererweite¬ 
rung, die den Hauptspeicher 
um 2, 4, 6 oder 8 MByte Spei¬ 
cher erweitert. 

Die 8-Up mit DlP-Speicher- 
chips ist preiswerter aufrüstbar, 
da die SIMM-Bänke etwas teu¬ 
rer als die für den gleichen 
Speicherausbau notwendigen 
DIP-Chips sind. Die DIP-Karte 
ist mit hochwertigen, gedrehten 
Stecksockeln versehen, und 
die Steckerreihe zum Einsetzen 
der Speichererweiterung in ei¬ 
nen der Steckplätze des Ami¬ 
gas ist vorbildlich solide und 
mechanisch stabil ausgeführt. 
Die Fertigungsqualität macht 
einen hervorragenden Ein¬ 
druck. 

■ Die amerikanische Firma 
Progressive Peripherais & Soft¬ 
ware vertreibt die am längsten 
auf dem Markt befindliche au¬ 
tokonfigurierende Speicherer¬ 
weiterung von 2 bis 8 MByte 
von ASDG. Die RAM-Karte ist in 
Schritten von 2 MByte auf 2, 4, 
6 oder 8 MByte auf rüstbar. Für 



Von links: A2058, Combitec und Jochheim Tuning 


Amigas nicht bremsen, weil 
langsame, billige Bauteile ver¬ 
wendet werden. 

— Die Speichererweiterung 
sollte sich benutzerfreundlich 
autokonfigurieren, das heißt 
beim Systemstart anmelden, 
ohne daß der Benutzer die 
Speichererweiterung mit dem 
Befehl ADDMEM von Hand ein¬ 
binden muß. 

Die Kompatibilität von Soft¬ 
ware mit einer Speichererweite¬ 
rung kann die Kaufentschei¬ 
dung nicht beeinflussen. Es be¬ 
steht keine Notwendigkeit, ir¬ 
gendwelche Programme zu be¬ 
nutzen, die nicht mit einer 
Speichererweiterung über 512 
KByte Chip-RAM hinaus Zu¬ 
sammenarbeiten. Es gibt inzwi¬ 
schen für viele Anwendungs¬ 
gebiete leistungsfähigere und 
absturzsichere Konkurrenzpro¬ 
dukte, als die teilweise alte, 
schlecht programmierte Soft¬ 
ware. Der Kunde kann beden¬ 
kenlos auf schlecht program¬ 
mierte Software verzichten. 

Die Testkandidaten stellen 
wir mit einem kurzen Steckbrief 
vor. Einige Erweiterungsplati¬ 
nen haben wir bereits in der 
Ausgabe 7/89 (»Mehr Speicher 
für den Amiga 2000«, Seite 70) 
ausführlich vorgestellt. 



GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

J 

■ 


a 

m 

Dokumentation 

39 

s 


m 


Bedienung 

□□ 

m 


m 


Verarbeitung 

□□ 

m 


m 

Q 

Leistung 

□n 

m 


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FAZIT: Die RAM-Erweiterung von 
Jochheim Computer Tuning ist wahl¬ 
weise mit 2, 4, 6 oder 8 MByte Spei¬ 
cherkapazität erhältlich. 

POSITIV: Saubere Verarbeitung; au¬ 
tokonfigurierend; hochwertige Steck¬ 
sockel. 

NEGATIV: Verschiedene PAL-Bau- 
steine für die einzelnen Speicherka¬ 
pazitäten. 


Produkt: RAM-Erweiterung Jochheim 
Preis: 2 MByte rund 900 Mark 
Hersteller/Anbieter: Jochheim 
Computer Tuning, Osnabrücker Str. 
96. 4802 Halle, Tel. 0 28 23/12 75 


• ••••• sehr gut 

• • • • • gut 

• • • • befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


Amiga-T est Amiga-T est 



GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

nnnnn 

n 

Dokumentation 

c---n 

□ 

Bedienung 

□□□□□ 

■ 

Verarbeitung 

□□□□□ 


Leistung 

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FAZIT : Die Combitec DRAM-Karte er¬ 
höht die Speicherkapazität des Amiga 
2000 unter Verwendung von SIP-Mo- 
dulen auf 2, 4 oder 8 MByte. 
POSITIV: saubere Verarbeitung; kei¬ 
ne Wate-States; ausführliche Doku¬ 
mentation; autokonfigurierend; leicht 
aufrüstbar. 

NEGATIV: nicht auf 6 MByte aufrüst- 
bar. 


Produkt: Combitec DRAM 2000 
Preis: 2 MByte rund 1200 Mark 
Hersteller/Anbieter: Combitec 
Computer GmbH, Liegnitzer Str. 6-6a, 
5810 Witten, Tel. 0 23 02/880 72 


• ••• sehr gut 

• • • gut 

• • befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 




10,6 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 


n 

Dokumentation 

" " " 


Bedienung 

"DböD 


Verarbeitung 

nnnnn 

■ 

Leistung 

nnnnn 

□ 


FAZIT: Mit der 8-Up kann der Amiga 
2000 um 2, 4, 6 oder 8 MByte Spei¬ 
cherkapazität erweitert werden. 
POSITIV: Autokonfigurierend; keine 
Wait-States; bei SIMM-Bausteinen 
flexible Aufrüstung mit 512 KBit- oder 
1-MBit-Chips. 

NEGATIV: Englisches Handbuch. 


Produkt: Microbotics 8-Up 
Preis: 2-MByte-DIP rund 1200 Mark 
2-MByte-SIMM rund 1300 Mark 
Hersteller: Microbotics 
Anbieter: CompuStore GmbH, Fritz- 
Reuter-Str. 6, 6000 Frankfurt/M. 1, 
Tel. 0 69/56 73 99 


• • • • • sehr gut 

• • • • gut 

• • • befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


126 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

















































































'^«£ 000 ^ 


g§l 


ÄS 




• | -• ; |M Hl 

RAM-ERWEITERUNG 


die Aufrüstung der Karte sind 
Stecksockel in einer einfachen 
Kunststoffausführung vorhan¬ 
den, die ein mehrmaliges Auf- 
und Abrüsten mit DIP-RAM- 
Bausteinen vermutlich nicht oh¬ 
ne Beschädigung überstehen. 
Die Erweiterung verursacht kei¬ 
ne Wartezyklen des Prozes¬ 
sors. 

Zusammen mit der RAM- 
Erweiterung werden Hilfspro¬ 
gramme mitgeliefert, wie z. B. 
eine resetfeste RAM-Disk. Für 


hinter der AT-Karte wird nichts 
mehr autokonfigurierend ein¬ 
gebunden. 

Das Layout der Erweite¬ 
rungskarte ist übersichtlich und 
aufgeräumt, die Stecksockel 
sind hochwertige, gedrehte 
Ausführungen. Alle Speicher¬ 
kapazitäten lassen sich durch 
Umsetzen von Steckbrücken 
(und eventuell Tauschen der 
PAL-Bausteine) auf eine ande¬ 
re Speicherkonfiguration ein¬ 
stellen. 



Die Pro-RAM 2000 ist mit DIP-Bausteinen bestückt 


Benutzer der Workbench 1.3 
sind die Programme aber nicht 
notwendig, da auf der Work¬ 
bench viele ähnliche Hilfspro¬ 
gramme vorhanden sind. 

■ Ralf Jochheim Computer Tu¬ 
ning stellt eine Speichererwei¬ 
terung für den Amiga 2000 vor, 
die sich in Schritten von 2 MBy¬ 
te aufrüsten läßt. Bei der Aufrü¬ 
stung auf 2, 4, 6 oder 8 MByte 
Speicher müssen neben den 
weiteren Speicherbausteinen 
zwei PAL-Bausteine getauscht 
werden, die die Adressierung 
der RAM-Bausteine codieren. 
In der neuen Version sind die 
PAL-Bausteine für 2 und 4 MBy¬ 
te, sowie für 6 und 8 MByte je¬ 
weils in einem Baustein zusam¬ 
mengefaßt. Bei einer Aufrü¬ 
stung von 2 auf 4 MByte muß 
man somit nur noch einen Jum¬ 
per auf der Platine umstecken. 
Bei einer Speicherkapazität 
von 6 bzw. 8 MByte muß hinge¬ 
gen ein neuer PAL-Baustein 
eingesetzt werden, der gegen 
30 Mark beim Hersteller zu be¬ 
ziehen ist. Bei eventuellen 
Komplikationen steht Joch¬ 
heim Computer jederzeit Rede 
und Antwort. 

Da der Amiga eine 6-MByte- 
Speichererweiterung nicht un¬ 
terstützt, kann nicht in einem 
6-MByte-Block, sondern nur in 
4-MByte- plus 2-M Byte-Blöcken 
eingebunden werden. Falls 6 
MByte in einem Stück benötigt 
werden, ist der Befehl MERGE- 
MEM zu verwenden. Bei gleich¬ 
zeitiger Verwendung einer 
Speichererweiterungskarte 
und einer AT-Karte ist darauf zu 
achten, daß die Erweiterung in 
einem Slot vor der AT-Karte 
steckt (die Slots werden von in¬ 
nen nach außen gezählt), denn 


■ Bei der Combitec DRAM 
2000-Karte handelt es sich um 
eine RAM-Karte, die den Spei¬ 
cher des Amiga 2000 um 2, 4 
oder 8 MByte dynamisches 
Fast-RAM erweitert. Die DRAM- 
Erweiterung (autokonfigurie¬ 
rend) mit 1-MByte-SIP-Module 
(Single Inline Package) befindet 
sich auf einer Einsteckkarte mit 
vergoldeter Steckerleiste. Der 
integrierte DRAM-Controller 
hat 0 Wait-States. Die zugehöri- 


Amiga -Test 



w 


9*8 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

9 

0 


9 

9 


Dokumentation 

m 


3 

□ 



Bedienung 

i 

0 


0 

; : 


Verarbeitung 

0 



0 



Leistung 


9 


0 

0 



FAZIT: Die A2058-Erweiterung von 
Commodore erweitert den Amiga 2000 
um wahlweise 2, 4 oder 8 MByte. 
POSITIV: Saubere Verarbeitung; leicht 
aufrüstbar; autokonfigurierend. 
NEGATIV: Keine Erweiterungsmög¬ 
lichkeit auf 6 MByte. 

Produkt: A2058 

Preis: 2 MByte rund 1200 Mark 
Hersteller: Commodore Büroma¬ 
schinen GmbH, Lyoner Str. 38. 

6000 Frankfurt/Main 71, Tel. 0 69/ 

66 38 0 


Anbieter: gut sortierter Fachhandel 


• ••••• sehr gut 

• • • • • gut 

• • • • befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


gen Daten befinden sich in ei¬ 
nem werkseitig programmier¬ 
ten PAL-Baustein. 

Die Sockel für den nachträg¬ 
lichen Einbau weiterer SIP- 
Module sind bei der 2-MByte- 
Ausführung bereits vorhanden. 
Zur Aufrüstung benötigen Sie 
1-MByte-SIP-Module mit Stift¬ 
verbindung, 8- oder 9fach orga¬ 
nisiert und mit einer Zugriffszeit 
von 120 Nanosekunden oder 
schneller. SIP-Module haben 
den Vorteil sowohl kompakt als 
auch im Stromverbrauch recht 
genügsam zu sein. Bei jedem 
Speicherausbau ist nur auf die 
Jumperstellung zu achten, die 
festlegt, wieviel Speicher dem 
System zur Verfügung steht. 

Da zur vollen Ausnutzung 
der Möglichkeiten, die sich mit 
Speicherweiterungen ergeben, 
teilweise Programme der Work¬ 
bench 1.3 notwendig sind, ge¬ 
hört diese zum Lieferumfang 
der Combitec-Erweiterungs- 
karte. 

■ Eine besondere Lösung 
stellt der kombinierte SCSI- 
Controller mit 2-MByte-RAM- 
Erweiterung von GVP dar: die 
Erweiterung Impact A2000-2/2. 
Es ist eine der wenigen Erweite¬ 
rungskarten für den Amiga, die 
mehr als eine Funktion in sich 
vereinigen. Neben den bekann¬ 
ten Eigenschaften als SCSI- 


Amiga -Test 



9|8 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

1 

□ 

□ 

i 

9 


Dokumentation 

□ 

ü 

□ 

□ 



Bedienung 

□ 

□ 

□ 

□ 

0 


Verarbeitung 

□ 

□ 

□ 

□ 

□ 


Leistung 

□ 

□ 

□ 

□ 




FAZIT: Die Pro-RAM 2000-Erweite- 
rung rüstet den Amiga 2000 in 2- 
MByte-Schritten auf 2, 4, 6 oder 8 
MByte auf. 

POSITIV: Keine Wait-States; auto¬ 
konfigurierend; Hilfsprogramme auf 
Diskette. 

NEGATIV: Stecksockel in einfacher 
Kunststoffausführung. 


Produkt: Pro-RAM 2000 
Preis: 2 MByte rund 1000 Mark 
Hersteller: Progressive Peripherais & 
Software 

Anbieter: BSC Büroautomation GmbH, 
Schleißheimer Str. 205a, 8000 Mün¬ 
chen 40, Tel. 0 89/308 41 52 


• ••••• sehr gut 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


Controller zum Anschluß von 
Festplatten, Wechselplatten 
und Streamern (siehe »Impact 
— im Takt«, AMIGA-Magazin 
7/89, Seite 69), bietet diese Er¬ 
weiterungskarte die Möglich¬ 
keit, den Amiga um 2 MByte 
Speicher aufzurüsten. 

Der Vorteil dieser Lösung 
liegt auf der Hand. Viele An¬ 
wender brauchen selten mehr 
als 2 MByte Speicherund wol¬ 
len gleichzeitig eine Festplatte 
in ihrem Computer einbauen. 
Mit dem Impact A2000-2/2 
spart man dabei einen Steck¬ 
platz auf der Mutterplatine des 
Amiga 2000. 

Die Impact A2000-2/2-Erwei- 
terung wird in hochwertiger 
Qualität gefertigt. Jedoch ge¬ 
hört der GVP-SCSI-Controller 
zu den langsameren SCSI- 
Controllern für den Amiga, so 
daß er als preiswerte, kombi¬ 
nierte Lösung für durchschnitt¬ 
liche Ansprüche erscheint. 

Alle im Test befindlichen 
RAM-Erweiterungen werden 
mit Software zum Testen der 
eingebauten RAM-Bausteine 
ausgeliefert, damit jeder Kunde 
die Funktionssicherheit seiner 
Speichererweiterung überprü¬ 
fen kann. Alle Funktionstests 
beruhen auf dem Prinzip, ver¬ 
schiedene Schreibzugriffe auf 
jede Speicheradresse problem¬ 
los auszuführen. 

Jede Speichererweiterung 
erfüllte zuverlässig ihren 


Amiga-T est 



Preis/Leistung 


Q 


Dokumentation 

Emm 



Bedienung 

□□□□ 

□ 


Verarbeitung 

□□□□ 

0 


Leistung 

□OE3S 

0 



FAZIT: Die Impact A2000-2/2-Erwei- 
terung vereinigt einen SCSI-Control- 
ler und eine 2-MByte-Erweiterung auf 
einer Platine. 

POSITIV: Man spart einen Steckplatz 
auf der Hauptplatine des Amiga 2000. 
NEGATIV: Nur mit 2 MByte lieferbar. 


Produkt: Impact A2000-2/2 
Preis: ohne RAM-Chips rund 700 Mark 
Hersteller: Great Valley Products 
Anbieter: DTM Werbe- und EDV 
GmbH, Poststr. 25, 6200 Wiesbaden, 
Tel. 0 61 21/50 20 50 


• ••••• sehr gut • • • 

• • • • • gut • • 

• • • • befriedigend • 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


128 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 















































































































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Alles ist abschließbar, 7 














RAM-ERWEITERUNG 


Dienst. Es kam zu keinem 
Funktionsausfall. Alle Erweite¬ 
rungen liefen zusammen mit 
den anderen Kandidaten des 
Testfeldes. Das GVP-68030- 
Turboboard oder die Turbokar- 
ten von Commodore machten 
keine Probleme. Auch die DMA- 
SCSI-Controller Hardframe 
und Commodore A2090 A funk¬ 
tionierten problemlos. 

Alle Speichererweiterungen 
der Fremdhersteller waren ge¬ 
genüber der Commodore- und 

Combitec-Speichererweite- 
rung im Vorteil, wenn es darum 
ging, möglichst viel RAM- 
Speicher im Amiga gleichzeitig 
mit einer PC- oder AT-Karte zu 


Vision 4.1 und eine Hauptplati¬ 
ne 4.3, die durch nichts dazu zu 
bewegen waren, mit DMA-nut- 
zenden Erweiterungskarten zu¬ 
sammenzuarbeiten. Nicht nur 
Festplatten-Controller, sondern 
auch die AT-Karte hatte dabei 
Schwierigkeiten in der Kombi¬ 
nation mit verschiedenen RAM- 
Erweiterungen. 

Es gibt beispielsweise Kun¬ 
den, die sich bei Händler A ei¬ 
nen Amiga mit einer Speicher¬ 
erweiterung und bei Händler B 
eine Festplatte mit Controller 
gekauft haben, die dann zu¬ 
sammen nicht einwandfrei 
funktionierten. Selbst nach 
mehreren Wochen konnte kein 



Hinten: EXP-1000 und A504 (Alcomp); vorne: Minimax 


Händler eine Problemlösung 
anbieten, weil der Händler das 
Problem mit seiner eigenen 
Hardware beim Test nicht nach¬ 
vollziehen konnte. Wenden Sie 
sich in diesem Fall an einen 
Commodore-Vertragshändler 
mit Werkstattservice, der durch 
seine Kompetenz Ihre Schwie¬ 
rigkeiten beseitigen kann. 

Nachdem wir uns ausführlich 
mit den RAM-Karten für den 
Amiga 2000 beschäftigt haben, 
wenden wir uns jetzt den Spei¬ 
chererweiterungen für den 
Amiga 500/1000 zu. Das Ange¬ 
bot ist riesig. Wir haben wieder 
eine Auswahl getroffen und 
stellen Ihnen einige interessan¬ 
te Erweiterungen vor. 

■ Viele Erweiterungen gibt es 
nur im externen Gehäuse, das 
am Expansion-Port angesteckt 
wird, und wenn noch eine Fest¬ 
platte und ein EPROM-Brenner 
und, und, und... dazu kommen, 
benötigt der Computeraufbau 
für den Amiga 500 die ganze 
Schreibtischbreite. Gerade die¬ 
se Probleme von Speichergrö¬ 
ße und Platzbedarf einer Erwei¬ 
terung hat die Entwickler von 
Gigatron bewogen, die Mini¬ 
max 1,8 auf den Markt zu brin¬ 
gen, eine Speichererweiterung 
mit neuem Konzept. Auf eine 
Standard-512-KByte-Platine für 
den Memory-Schacht auf der 
Unterseite des Amiga 500 pas¬ 
sen bis zu 1,8 MByte an dynami¬ 
schem RAM. Die Karte kann in 


Schritten von 512 KByte aufge¬ 
rüstet werden. Auf einer Adap¬ 
terplatine, die in den Sockel 
vom »Garry« kommt, befindet 
sich neben dem Steckplatz für 
den »Garry«-Chip ein weiterer 
Decoder, der in der Lage ist, 
Speicherzugriffe bis zu einem 
Adreßraum von 1,8 MByte auf 
den Memory-Port im Schacht 
umzulegen und dort die ent¬ 
sprechenden RAM-Bausteine 
anzusprechen. Zusätzlich bie¬ 
tet die Karte eine akkugepuffer¬ 
te Echtzeituhr, die über den Be¬ 
fehl SETCLOCK gestellt und 
gelesen werden kann. 

Der Einbau in den Amiga 500 
gestaltet sich denkbar einfach 
und ist mit der beigefügten, 
reichbebilderten Anleitung (in 
Deutsch) auch für den Laien ein 
Kinderspiel. Durch verschiede¬ 
ne Steckbrücken auf der Karte 
teilt man dem Decoder mit, wel¬ 
che der vier Ausbaustufen (512 
KByte, 1 MByte, 1,5 MByte oder 
1,8 MByte) man einbaut. Pro¬ 
blematisch ist ein Selbsteinbau 
nur, wenn noch Garantie auf 
dem Amiga ist. Man muß das 
Gehäuse öffnen, um die Adap¬ 
terplatine für den »Garry«-Chip 
einzustecken. Dies kann man 
aber auch im Fachhandel ge¬ 
gen eine kleine Gebühr durch¬ 
führen lassen. So geht man si¬ 
cher, daß keine Garantiebedin¬ 
gungen verletzt werden. Zu¬ 
sätzlich ausgeliefert wird eine 
Diskette, die ein Testprogramm 
für den neuen Speicher enthält. 


nutzen. Die Brückenkarten be¬ 
legen nähmlich im 8 MByte gro¬ 
ßen Autokonfig-Bereich des 
Amiga dort Speicherplatz, wo 
die voll aufgerüsteten Speicher¬ 
erweiterungen mit 8 MByte ihre 
obersten 2 MByte konfiguriert. 
Somit ist der maximal in Kombi¬ 
nation mit der Brückenkarte 
und der A2058 bzw. Combitec 
DRAM-Karte aufrüstbare Spei¬ 
cher auf 4 MByte beschränkt, 
alle anderen Karten können auf 
6 MByte aufgerüstet werden. 
Die Impact A2000-2/2-Karte 
macht hier natürlich eine Aus¬ 
nahme, dasie maximal 2 MByte 
Speicher bietet. 

Bei diesem Hardware-Test 
ergaben sich jedoch teilweise 
Probleme mit den Mutterplati¬ 
nen des Amiga 2000, jede Spei¬ 
chererweiterung mit jedem 
Festplatten-Controller, Turbo- 
karte oder AT-Karte zusammen 
zum Laufen zu bringen. Man¬ 
che Mutterplatinen des Amiga 
scheinen nicht fähig zum DMA 
(Direct Memory Access = Di¬ 
rekter Speicherzugriff) auf Er¬ 
weiterungskarten in einem der 
Erweiterungssteckplätze. Beim 
Test wurden zwei Amigas ge¬ 
funden, eine Hauptplatine Re- 




Amiga -Test Amiga -Test I Amiga -Test 




9,6 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 

Preis/Leistung 

□nnn 

M 

m 

Dokumentation 

□nnn 



Bedienung 

□□□□□ 


Verarbeitung 

□□□□□ 


Leistung 

□□□□□ 



FAZIT: Bei der internen RAM-Erwei- 
terung A502 handelt es sich um die 
kleinste Erweiterung für den Amiga 
500. 

POSITIV: Gute Verarbeitung; sehr 
klein und handlich; einfacher Einbau. 
NEGATIV: Nur mit 512 KByte bestückt. 


Produkt: A502 

Preis: 512 KByte rund 200 Mark 
Hersteller/Anbieter: 3-State Compu¬ 
tertechnik, Schaumburgstr. 17, 

4350 Recklinghausen, 

Tel. 0 23 61/49 29 28 


• • • • sehr gut 

• • • gut 

• • befriedigend 


ausreichend 

mangelhall 

ungenügend 


9,6 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 

Preis/Leistung 

nnnnn 


Dokumentation 

ÜZZZZ 


Bedienung 

ÜZZÖD 


Verarbeitung 

c:::a 


Leistung 

nnnnn 



FAZIT: Die externe Golem-RAM-Box 
erweitert die Speicherkapazität um 2 
MByte. Die RAM-Box istfürden Amiga 
500/1000 erhältlich. 

POSITIV: Gute Verarbeitung; einfa¬ 
cher Einbau; autokonfigurierend; ab¬ 
schaltbar. 

NEGATIV: Großer Platzbedarf. 


Produkt: Golem-RAM-Box 
Preis: 2 MByte rund 1000 Mark 
Hersteller/Anbieter: Kupke Compu¬ 
tertechnik, Burgweg 52a, 4600 
Dortmund 1, Tel. 02 31/81 83 25 


• ••••• sehr gut 

• • • • • gut 

• • befriedigend 


ausreichend 

mangelhalt 

ungenügend 


10,2 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

nnnnn 

n 

Dokumentation 

nnnnn 

□ 

Bedienung 

□□□□□ 

■ 

Verarbeitung 

□□□□□ 


Leistung 

nnnnn 



FAZIT: Die Combitec DRAM-Erweite- 
rung rüstet den Amiga 500/1000 um 2, 
4 oder 8 MByte Speicher auf. 
POSITIV: Adapter für Festplatte ein¬ 
gebaut; stufenweise aufrüstbar; ab¬ 
schaltbar; autokonfigurierend. 
NEGATIV: Großer Platzbedarf. 


Produkt: Combitec DRAM-Erweite- 
rung 

Preis: 2 MByte rund 1100 Mark 
Hersteller/Anbieter: Combitec Com¬ 
puter GmbH, Liegnitzer Str. 6-6a, 
5810 Witten, Tel. 0 23 02/8 80 72 


sehr gut 
gut 

befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


130 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 









































































v 2.3 ... die neue Klasse 

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Port bleibt frei für Hard¬ 
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figurierend, inkl. akkuge¬ 
pufferter Echtzeituhr und 
bei Bedarf abschaltbar. 

Sie sind mit gesockelten 
IC's versehen und arbeiten 
problemlos mit Festplatte 
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► die MiniMax 500 von 
512KB bis 1.8MB variabel, 

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bar, inkl. Uhr, GARY- & CPU-Adapter und RAM-Test- 
Diskette! Erhältlich in den folgenden Ausbaustufen: 

512KB = DM 288,- (ohne GARY-/CPU-Adapter & Disk) 
512KB = DM 428- 
1MB = DM 568- 
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Rosenheim. 08031/4 22 05 
Saarbrücken. 0681/3 70 93 
Singen. 07731/67870 
Solingen, 0212/20 08 80 
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Wiesbaden. 06122/5 2271 
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Würzburg. 0931/502 89 



















RAM-ERWEITERUNG 


Wer bereits den neuen »Big 
Agnus« besitzt, für den bietet 
Gigatron die Erweiterungskarte 
»Minimax Plus« an. Ab 1 MByte 
Speicherkapazität besitzt diese 
Erweiterung serienmäßig den 
Garry- und den CPU-Adapter, 
um den neuen Big Agnus unter 
Kickstart 1.3 effizient ausnutzen 
zu können. Es sei an dieser 
Stelle darauf hingewiesen, daß 
nicht alle Amigas mit dem Big 
Agnus aufrüstbar sind. Dies ist 
nur dann möglich, wenn auf der 
Mutterplatine zwischen der 
CPU (MC68000) und der »Fat 
Agnus« eine Brücke mit der Be¬ 
zeichnung »JPII« bzw. »JP2« 
vorhanden ist. 

■ Klein und kompakt, dies ist 


mit den entsprechenden CLI- 
Befehlen gestellt und gelesen 
werden kann. 

Falls es Probleme mit unsau¬ 
ber programmierter Software 
gibt, kann die Erweiterung ab¬ 
geschaltet werden. 

Die »Pro-RAM 1.8« gehört zu 
den interessantesten Speicher¬ 
erweiterungen für den Amiga 
500. Sie wird intern eingebaut, 
ist in mehreren Stufen ausbau¬ 
bar, besitzt eine akkugepufferte 
Echtzeituhr und ist zu jeder Zeit 
abschaltbar. 

■ Neben den Karten, die im Er¬ 
weiterungsschacht des Amiga 
500 eingebaut werden, gibt es 
Erweiterungen, die direkt Zu¬ 


griff auf Adreß- und Datenbus 
des MC68000 haben. Zu die¬ 
sen Karten gehört die Erweite¬ 
rung »EXP-1000« von Progres¬ 
sive Peripherais & Software. Auf 
einer wuchtigen, sauber verar¬ 
beiteten Platine befindet sich 
neben einer komplexen An¬ 
steuerlogik für die Autokonfigu¬ 
rierung und Adreßdecodierung 
1 MByte dynamisches RAM 
(256 KBit/IOOns). Diese Karte 
wird direkt unter den MC68000 
des Amiga 500 eingebaut. Die 
CPU wird in den dafür vorgese¬ 
henen Sockel auf der Erweite¬ 
rung gesteckt. Der Einbau ist in 
der beigefügten englischen An¬ 
leitung durch zahlreiche Bilder 
ausführlich beschrieben. 

Die Erweiterungskarte bean¬ 
sprucht viel Platz. Somit entste¬ 
hen Schwierigkeiten mit ande¬ 
ren Erweiterungen, die eben¬ 
falls direkt in den Computer ein¬ 
gebaut werden (z.B. Kickstart- 
umschaltplatine). Des weite¬ 
ren läßt sich die Erweiterungs¬ 
karte nicht abschalten. In der 
momentan ausgelieferten Ver¬ 
sion stehen 1 MByte RAM zur 
Verfügung. Technisch lassen 
sich jedoch auf der großen Er¬ 
weiterungsplatine mehr als 1 
MByte verwalten. Wann die 
»EXP-1000« mit mehr Speicher¬ 
kapazität auf den Markt kom¬ 
men wird, stand bei Redak¬ 
tionsschluß noch nicht fest. 


■ Rechtzeitig zur Amiga ’89 
stellte Alcomp eine 4-MByte- 
Speichererweiterung (A504) für 
den Amiga 500 vor. Sie arbeitet 
mit dynamischen RAMs(1 MBit/ 
120ns). Die Erweiterungskarte 
läßt sich in 2-MByte-Schritten 
aufrüsten. Dabei gewährleistet 
eine spezielle Ansteuer- und 
Decoderlogik, daß beide Aus¬ 
baustufen beim Starten des 
Computers erkannt und einge¬ 
bunden werden. Die Erweite¬ 
rung ist nicht abschaltbar. 

Die sauber gefertigte Platine 
wird im Sockel der CPU einge¬ 
baut und greift somit direkt auf 
die Busse des MC68000 zu. Es 
handelt sich um reines Fast- 
Memory im Gegensatz zu Er¬ 
weiterungen, die in den 
Memory-Schacht des Amiga 
500 eingebaut werden. Die An¬ 
leitung zum Einbau ist knapp, 
jedoch leicht verständlich. 

Da die Erweiterungskarte viel 
Platz beansprucht, kommt es 

— wie bei der »EXP-1000« 

— zu Problemen, falls weitere 
Erweiterungen direkt in den 
Computer eingebaut werden. 

Die A504-Erweiterung ist ei¬ 
ne interessante Alternative zu 
den herkömmlichen internen 
RAM-Erweiterungen, da sie bis 
zu 4 MByte Speicherkapazität 
intern verwalten kann. 

FORTSETZUNG AUF SEITE 174 



Hinten: Pro-RAM 500, 3-State/A1000; vorne: 3-State/A500 


der Grundgedanke der »Pro- 
RAM 1.8« von Intelligent Memo¬ 
ry. Auf einer kleinen, sauber 
verarbeiteten Platine lassen 
sich bis zu 2 MByte RAM unter¬ 
bringen. Die Platine wird im 
Einbauschacht auf der Unter¬ 
seite des Amiga 500 eingebaut. 
Somit hat man noch genügend 
Platz, um externe Erweiterun¬ 
gen am Expansion-Port anzu¬ 
schließen. Jedoch sind einige 
Umbauarbeiten im Amiga 500 
erforderlich. Der Coprozessor 
»Garry« muß ausgebaut wer¬ 
den. Anschließend wird ein 
spezieller Sockel eingesetzt 
und der »Garry« auf diesen ge¬ 
steckt. Dieser Einbau ist leicht 
nachvollziehbar und auf der 
beiliegenden deutschen Anlei¬ 
tung mit zahlreichen Abbildun¬ 
gen ausführlich beschrieben. 
Der Umbau ist notwendig, um 
den vollen Speicherbereich von 
1,8 MByte auszuschöpfen. Da¬ 
zu ist auf dem Sockel ein Adreß- 
coder, der bestimmte Speicher¬ 
adressen auf den Systembus 
des Amiga 500 umlenkt. 

Die Erweiterungskarte bietet 
den Vorteil, daß sich der Spei¬ 
cher in mehreren Stufen aus¬ 
bauen läßt. Des weiteren befin¬ 
det sich auf der Platine eine ak¬ 
kugepufferte Echtzeituhr, die 


Amiga-T est Amiga-T est Amiga-T est 



Preis/Leistung 

□ 


□ 

□ 

□ 

□ 

Dokumentation 

□ 

u 

□ 

Q 

□ 

□ 

Bedienung 

□ 

□ 

□ 

Q 

Q 


Verarbeitung 

□ 

□ 

□ 

■ 

■ 

m 

Leistung 

□ 

□ 

□ 

□ 

■ 

9 


FAZIT: Die Minimax-Speichererwei¬ 
terung für den Amiga 500 läßt sich 
intern in 512-KByte-Schritten auf 1.8 
MByte aufrüsten. 

POSITIV: Gute Verarbeitung; leicht zu 
installieren; ausführliche Dokumenta¬ 
tion. 

NEGATIV: Nur bis 1,8 MByte aufrüst- 
bar; autokonfigurirend; Hilfsprogram¬ 
me auf Diskette 


Produkt: Minimax 
Preis: 512 KByte rund 370 Mark 
1,8 MByte rund 800 Mark 
Hersteller/Anbieter: Gigatron, Rest¬ 
hauser Str. 128, 4590 Cloppenburg, 
Tel. 0 44 71/30 70 


sehr gut 
gut 

befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


Preis/Leistung 

□ 


9 


D 


Dokumentation 

□ 

9 

m 

L 

□ 


Bedienung 

□ 

□ 

l 3 

Q 



Verarbeitung 

□ 

9 

9 

9 

9 


Leistung 

□ 

□□□□ 



FAZIT: Die interne RAM-Erweiterung 
EXP-1000 erweitert den Speicher des 
Amiga 500 um 1 MByte auf insgesamt 
1,5 MByte. 

POSITIV: Gute Verarbeitung; ausführ¬ 
liche Dokumentation. 

NEGATIV: Großer Platzbedarf; nicht 
abschaltbar. 


Produkt: EXP-1000 

Preis: 1 MByte rund 600 Mark 

Hersteller: Progressive Peripherais & 

Software 

Anbieter: BSC Büroautomation 
GmbH, Schleißheimer Str. 205a, 
8000 München 40, Tel. 0 89/3 08 41 


• ••••• sehr gut 

• • • • • gut 

• • • • befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


Preis/Leistung 

□□eh 

0 

□ 

Dokumentation 




Bedienung 

□□□□ 

53 


Verarbeitung 


9 


Leistung 

□□□□ 

9 



FAZIT: Die Pro-RAM-Karte erwei¬ 
tert die Speicherkapazität des Ami¬ 
ga 500 stufenweise auf bis zu 1,8 
MByte. 

POSITIV: Eingebaute akkugepuffer¬ 
te Echtzeituhr; gute Verarbeitung; 
abschaltbar. 

NEGATIV: Nur bis 1,8 MByte auf¬ 
rüstbar. 


Produkt: Pro-RAM 
Preis: 512 KByte rund 300 Mark 
1,8 MByte rund 750 Mark 
Hersteller/Anbieter: Intelligent Memo¬ 
ry GmbH, Wächtersbacherstr. 89, 
6000 Frankfurt/M 61. Tel. 0 69/ 

41 00 71 


• ••••• sehr gut 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


132 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 







































































































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sichtspunkten. Dazu sind alle Zahlen seit 1955 
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dessen Verlauf die Spieler gegen mehrere 
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KURS 



gramm und starten Sie einen 
Probedurchlauf. Hat alles ge¬ 
klappt, sollte Ihr erstes 
Proportional-Gadget auf dem 
Monitor erscheinen. 

Wenn Sie den Schieber mit 
der Maus anklicken und die 
Maustaste gedrückt halten, 
können Sie ihn verschieben. 
Beim Anklicken (»Gadget- 
Down«) gibt der Amiga die Posi¬ 
tion des Reglers aus. Sobald 
Sie die Maustaste loslassen 
und damit den Regler freigeben 
(»GadgetUp«), zeigt der Amiga 
die neue Position an. Wenn Sie 
mit der Maus innerhalb des 
Proportional-Gadgets unter 
oder über dem Regler die linke 
Maustaste betätigen (»Gadget¬ 
Up«), wird der Schieber um ei¬ 
nen Schritt verschoben. 

Was ist an Proportional- 
Gadgets Besonderes? Man 
kann mit ihnen auf bequeme 
Weise mit der Maus eine Varia¬ 
ble in einem Programm verän¬ 
dern. Denken Sie z.B. an die 
Regler in den Preferences, mit 
denen Sie die Farben justieren. 

Es gibt drei Sorten von Schie¬ 
bereglern: 

— waagerechte Regler, 

— senkrechte Regler und 

— zweidimensionale Regler. 

Letzteren kann man inner¬ 
halb eines vorgegebenen Fel¬ 
des in alle Bildschirmrichtun¬ 
gen bewegen. 


DOS ist einfach 


von Hannes Heckner 
und Ulrich Brieden 

W ir sind nun schon 
zwei Monate auf dem 
»Modula-2 Plane¬ 
ten«. Unser Blick schweift zu¬ 
rück auf unseren Weg und wir 
sehen viele hilfreiche Routinen, 
die bald die Saat für eine Un¬ 
zahl von Programmen sein wer¬ 
den. Wir wenden unseren Kopf 
und erblicken vor uns eine klei¬ 
ne »Programmhöhle«. Sie 
scheint verlassen. Unser Infra¬ 
rotscanner zeigt: keine Pro¬ 
gramme. Ist gerade diese Höh¬ 
le der richtige Ort für unser er¬ 
stes größeres Programmpro¬ 
jekt? Wir nehmen unseren gan¬ 
zen Mut zusammen und betre¬ 
ten die düster aussehende Ka¬ 
verne. 

Wie schon im Kursüberblick 
angekündigt, wollen wir im vier¬ 
ten Teil des Kurses ein Datei- 


Wir bereiten unser 
erstes Projekt in 
Modula-2 vor: ein 
Auswahlfenster für 
Dateien. Hierzu un¬ 
tersuchen wir, wie 
man Proportional- 
Gadgets handhabt, 
und programmieren 
ein DOS-Modul. 

auswahlfenster, einen »File- 
Requester«, programmieren. 
Auf Seite 144 sehen Sie eine 
Skizze unseres Projekts. Unge¬ 
fähr in der Mitte des Requesters 
erkennen Sie ein neues Gad- 
get: einen Schieberegler, auch 
Proportional-Gadget genannt. 

Für Proportional-Gadgets 
haben wir noch keine Routinen. 


Es heißt unser in Teil zwei er¬ 
stelltes Modul »IntGadget« zu 
erweitern. Laden Sie das 
Implementations-Modul von 
»IntGadget« mit Ihrem Editor 
und ergänzen Sie es um die 
Prozeduren »SetPropGad- 
get()«, »FreePropGadgetO« und 
»CalcPropO« in Listing 1. 

Zusätzlich erweitern Sie bitte 
das Definitionsmodul von »Int- 
gadget« aus dem zweiten Kurs¬ 
teil um die Deklaration der 
neuen Prozeduren. Sie brau¬ 
chen nur die betreffenden Kom¬ 
mentarklammern aus dem Li¬ 
sting zu entfernen. Haben Sie 
beide Module geändert, über¬ 
setzen Sie sie erneut mit Ihrem 
Modula-2-Compiler. 

Damit wir wissen, um was es 
bei Schiebereglern geht, wollen 
wir unsere neuen Prozeduren 
gleich einmal ausprobieren. 
Geben Sie hierfür bitte Listing 2 
ein, übersetzen Sie das Pro¬ 


Teil 3 


In acht Episoden dieses Kur¬ 
ses erfahren Sie, wie man die 
elementaren Funktionen von 
Intuition (Windows, Screens, 
Gadgets, Menus, etc.) in 
Modula-2 programmiert. Sie 
benötigen einen Amiga und ei¬ 
nen Modula-2-Compiler für 
den Amiga. Grundbegriffe der 
Programmierung in Modula-2 
und der Benutzeroberfläche 
des Amiga, Intuition (Window, 
Screen, Gadget usw.), sollten 
bekannt sein. Die Listings ha¬ 
ben wir mit dem Software- 
Entwicklungssystem der A+L 
AG: M2 Amiga, Version 3.2, er¬ 
stellt. Auf der Programmser¬ 
vice-Diskette zu dieser Ausga¬ 
be befindet sich eine »Schnup- 
per«-Version 3.2 des M2Ami- 
ga-Systems. 

Teil 1: Screens, Fenster und 
Menüs. 

Teil 2: Gadgets 

Teil 3: Proportional-Gadgets 
und DOS 

Teil 4: Wir programmieren ei¬ 
nen File-Requester 
Teil 5: Wir entwickeln einen 
Titelschrift-Generator 
Teil 6: BOB-Programmierung 
Teil 7 und 8: Als Krönung des 
Kurses programmieren wir ei¬ 
nen kompletten BOB-Editor 


134 


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KURS 


PROCEDURE SetPropGadget (VAR ga:Gadget;pf:PropInfoFlagSet;te,le,wi, 
he:INTEGER;swh,swv:CARDINAL;im2:ImagePtr;win:WindowPtr); 

VAR 

pi : PropInfoPtr; 
im : ImagePtr; 
error : INTEGER; 

BEGIN 

Allocate (pi,SIZE(PropInfo)); 

Allocate (im,SIZE(Image)); 

WITH pit DO 
flags := pf; 
horizPot := 0; 
vertPot := 0; 
horizBody := swh; 
vertBody := swv; 

END; 

WITH ga DO 
nextGadget NIL; 
leftEdge := le; 
topEdge := te; 
width := wi; 
height := he; 
flags := GadgetFlagSetO; 

activation := ActivationFlagSet(gadgImmediate,relVerify]; 
gadgetType := propGadget; 

IF im2 # NIL THEN gadgetRender := im2; 

ELSE gadgetRender := im; 

END; 

selectRender:= NIL; 
gadgetText := NIL; 
speciallnfo := pi; 
userData := NIL; 

END; 

error := AddGadget (win,ADR(ga),-l); 

OnGadget (ADR(ga),win,NIL); 

END SetPropGadget; 

PROCEDURE CalcProp(VAR ga:Gadget;max,may:CARDINAL; 

VAR x,y:CARDINAL); 

VAR 

spi : PropInfoPtr; 
mix : LONGCARD; 
mly : LONGCARD; 
mdum : LONGCARD; 

BEGIN 

spi := ga.speciallnfo; 

IF (freeHoriz IN spil.flags) THEN x := spit.horizPot; 

END; 

IF (freeVert IN spil.flags) THEN y := spil.vertPot; 

END; 

mdum := x; 

mix := (mdum* max) DIV 65535; 
mdum := y; 

mly := (mdum* may) DIV 65535; 
x := mix; 
y := mly; 

END CalcProp; 

PROCEDURE FreePropGadget (VAR prop:Gadget;wi:WindowPtr); 

VAR 

dummy: INTEGER; 

BEGIN 

dummy := RemoveGadget (wi,ADR(prop)); 

END FreePropGadget; 


Listing 1. 
Drei weitere 
Prozeduren 
für unser Modul 
»Intgadget« zur 
Programmierung 
von eigenen 
Proportional- 
Gadgets 


i 


Proportional-Gadget- 


Hin = 0 


Regler gedrückt bei: 

1 

Regler verschoben auf: 
1 


Max = 100 



So sieht unser erstes Proportional-Gadget aus 

136 


Wie sehen die Details der 
Programmierung aus? Hierzu 
werfen wir einen Blick auf Li¬ 
sting 1. Wie Sie sehen, wird in¬ 
nerhalb der »SetPropGadgetO«- 
Routine ein zusätzlicher Re¬ 
cord aufgebaut, der »Proplnfo«- 
Record. Er enthält alle Daten, 
die speziell für ein Proportional- 
Gadget wichtig sind: 

■ »flags« ist vom Typ »Propln- 
foFlagSet«. Flags dieses Ein¬ 
trags sind: 

— »autoKnob«: Das Aussehen 
des Schiebereglers wird von 
Intuition vorgegeben. 

— »freeHoriz«: Der Schiebe¬ 
regler kann in horizontaler 
Richtung bewegt werden. 

— »freeVert«: Der Schiebe¬ 
regler kann in vertikaler Rich¬ 
tung bewegt werden. 

Die folgenden zwei Einträge, 
»horizPot« und »vertPot«, ent¬ 


halten die aktuellen Positionen 
der Schieberegler. Normaler¬ 
weise setzt man beide Regler 
bei Öffnen des Gadgets auf 
Null. Den Inhalt von »horizPot« 
und »vertPot« werden wir im Zu¬ 
sammenhang mit der Routine 
»CalcPropO« noch genauer er¬ 
gründen. Dabei werden wir 
auch die Einträge »horizBody« 
und »vertBody« näher kennen¬ 
lernen. Alle anderen. Einträge 
im »Proplnfo«-Record werden 
von Intuition automatisch mit 
Werten belegt und verwaltet. 

Von Bedeutung im Zusam¬ 
menhang mit Proportional- 
Gadgets ist auch der »Gadget«- 
Record: Man kann das Ausse¬ 
hen des Schiebereglers beein¬ 
flussen, indem man in »gadget 
Render« einen Zeiger auf einen 
entsprechenden »Image«- 
Record übergibt. Dann darf 
man aber das Flag »autoKnob« 


MODULE demo; 

FROM Intuition IMPORT CloseScreen,ScreenPtr,IDCMPFlagSet,IDCMPFlags 

WindowFlagSet, WindowFlags, WindowPtr, CloseWindow, Gadget, 
ActivationFlagSet, ActivationFlags, PropInfoFlags, PropInfoFlagSet 
; 

FROM Graphics IMPORT RastPortPtr; 

FROM SYSTEM IMPORT ADR,ADDRESS; 

FROM IntuiSupport IMPORT SetScreen, SetWindow, GetlMes; 

FROM bgfx IMPORT Print, PrintVal; 

FROM IntGadget IMPORT SetPropGadget, CalcProp, FreePropGadget; 

VAR myscreen : ScreenPtr; 
mywindow : WindowPtr; 
myrp : RastPortPtr; 
myclass : IDCMPFlagSet; 
myaddress : ADDRESS; 
mycode : CARDINAL; 
myprop : Gadget; 

schiebx, schieby, schiebmaxy, schiebmaxx : CARDINAL; 

BEGIN (*Hauptprogramm*) 

schiebmaxy := 100; (* schiebmaxx := *) 

myscreen := SetScreen( ADR( "Eigener Screen !!"), 640, 256, 3); 
mywindow := SetWindow(0,0,450,210, ADR( "Proportional-Gadget"), 
WindowFlagSet (windowDrag, gimmeZeroZero, windowClose], 

IDCMPFlagSet [closeWindow, gadgetDown, gadgetUpj, myscreen); 
myrp := mywindow t.rPort; 

SetPropGadget (myprop, PropInfoFlagSet (freeVert,autoKnob,knobHit], 
40, 300, 70, 150, 0, (65535 DIV (schiebmaxy+1)),NIL, mywindow); 
(*top left breite höhe hori Schrittweite *) 

Print (200, 190, ADR( "max = "), myrp); 

PrintVal (schiebmaxy, 240, 190, myrp); 

Print (200, 45, ADR("min = 0 "), myrp); 

LOOP 

GetlMes (mywindow, myclass, mycode, myaddress); 

IF (closeWindow IN myclass) THEN EXIT; END; 

IF ( gadgetDown IN myclass) THEN 
IF (myaddress = ADR(myprop)) THEN 
CalcProp (myprop, 0, schiebmaxy, schiebx, schieby); 

Print (2, 118, ADR( "Regler gedrückt bei: "), myrp); 

PrintVal (schieby, 2, 130, myrp); 

END; 

END; 

IF ( gadgetUp IN myclass) THEN 
IF (myaddress = ADR(myprop)) THEN 
CalcProp (myprop, 0, schiebmaxy, schiebx, schieby); 

Print (2, 138, ADR( "Regler verschoben auf: "), myrp); 

PrintVal (schieby, 2, 150, myrp); 

END; 

END; 

END; 

FreePropGadget (myprop,mywindow); 

CloseWindow (mywindow); 

CloseScreen (myscreen); 

END demo. 


Listing 2. 
So setzen wir 
unsere Bibliothek 
ein, um Propor- 
tional-Gadgets zu 
programmieren 


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KURS 


(englisch Knob = Knopf) in 
»Proplnfo« nicht setzen, sonst 
wird von Intuition automatisch 
ein rechteckiger Schieberegler 
als Knob in »gadgetRender« ge¬ 
setzt. 

Wenden wir uns der Proze¬ 
dur »CalcPropO« zu. Wie er¬ 
wähnt, enthalten »horizPot« 
und »vertPot« die aktuellen Po¬ 
sitionen der Schieber. Die Ab¬ 
frage am Anfang von »Calc¬ 
PropO« P r üft, ob jeweils die hori¬ 
zontalen, die vertikalen oder 
beide Werte berechnet werden 
sollen. 

Intuition liefert als Wert in Je¬ 
dem der beiden Felder für die 
Position eines Reglers immer 
eine Zahl zwischen »0« und 


»65535«, wobei »0« z.B. der Po¬ 
sitionierung des Schiebers am 
oberen und »65535« am unte¬ 
ren Rand des Gadgets ent¬ 
spricht. 

Rechenstunde 

Die Schrittweite geben wir 
in »horizBody« bzw. »vert 
Body« an. Hiermit legen wir 
auch gleichzeitig die Größe des 
Schiebers fest. 

Hierzu ein Beispiel: Wir wol¬ 
len in einer Tabelle mit zehn 
Einträgen mit einem Propor- 
tional-Gadget einen Eintrag 
auswählen. Die größte Ein¬ 
tragszahl ist »10«. Die Schritt¬ 
weite berechnet sich aus: 


65535 DIV 10 => 6553 

Der Nachkommateil wird ab¬ 
geschnitten. Dieser Wert muß 
in »horizBody« bzw. »vertBody« 
eingetragen werden. Der 
Schieber hat automatisch eine 
Ausdehnung von etwa Vio der 
Länge bzw. Breite unseres 
Proportional-Gadgets. 

Was passiert, wenn man den 
Regler auf eine bestimmte Po¬ 
sition stellt? In »horizPot« steht 
z.B. 19800 und wir wollen wis¬ 
sen, welcher Eintrag damit an¬ 
gewählt ist. 

Die Berechnung 

(19800 / 65535) * 10 

liefert als Resultat »3.021«. 
Wenn wir den Nachkomma¬ 


anteil außer acht lassen, erhal¬ 
ten wir »3«. Wir müssen in 
Modula-2 allerdings eins be¬ 
denken: Wie bereits erwähnt, 
schneidet DIV den Nachkom¬ 
mateil ab. Bei der Berechnung 
»19800 DIV 65535« kommt so¬ 
mit »0« heraus. Multipliziert mit 
»10« wäre das Resultat immer 
noch »0«. So könnten wir nie die 
Eintragsnummer bestimmen; 
wir müssen auf die Reihenfolge 
achten. Deswegen wird in 
»CalcPropO« zunächst jeder 
»Pot«-Wert mit der Zahl der Ein¬ 
träge multipliziert und im An¬ 
schluß an die Berechnungen 
erst durch 65535 dividiert. 

Wir wollen das alles noch ein¬ 
mal anhand eines Beispiels 


M0DULE demoxx; 

FROM Intuition IMPORT CloseScreen,ScreenPtr,IDCMPFlagSet, 
WindowFlagSet,WindowFlags,WindowPtr,CloseWindow,Gadget, 

ModifyProp,ActivationFlagSe t,ActivationFlags,PropIn foFlags, 

PropInfoFlagSet, PropInfoPtr,IDCMPFlags; 

FROM Graphics IMPORT RastPortPtr; 

FROM SYSTEM IMPORT ADR,ADDRESS,CAST; 

FROM IntuiSupport IMPORT SetScreen,SetWindow,GetlMes; 

FROM bgfx IMPORT Print,PrintVal; 

FROM IntGadget IMPORT SetPropGadget, CalcProp, FreePropGadget, 
FreeStringGadget,SetStringGadget,GetGadgetText,GetGadgetVal; 

VAR myscreen : ScreenPtr; 
mywindow : WindowPtr; 
rayrp : RastPortPtr; 
propptr : PropInfoPtr; 
myclass : IDCMPFlagSet; 
myaddress : ADDRESS; 
returnval : L0NGINT; 

myval, myvall, myprop, mypropl : Gadget; 
maxx,maxy,x,mycode : CARDINAL; 
schiebx, schieby, schiebmaxy, schiebmaxx : CARDINAL; 
schieblx, schiebly, schiebmaxly, schiebmaxlx : CARDINAL; 
pressed, pressedl : B00LEAN; 

PR0CEDURE Show (); 

BEGIN 

CalcProp (myprop,schiebmaxx,schiebmaxy,schiebx,schieby); 

PrintVal (schieby,240,160,myrp); 

x:= propptrI.vertPot; PrintVal (x,240,170,myrp); 

x:= propptrt.vertBody; PrintVal (x,240,180,myrp); 

END Show; 

PR0CEDURE showl (); 

BEGIN 

CalcProp (mypropl,schiebmaxlx,schiebmaxly,schiebx,schieby); 
PrintVal (schiebx,450,160,myrp); 

PrintVal (schieby,490,160,myrp); 

END showl; 

PR0CEDURE maximal (VAR xx : CARDINAL) : CARDINAL ; 

VAR 

xcv : CARDINAL; 

BEGIN 

IF xx = 0 THEN xcv := 0; 

ELSE xcv := 65535 DIV xx; 

END; 

RETURN xcv; 

END maximal; 

BEGIN (#Hauptprogramm#) 
schiebmaxy := 100; schiebmaxx := 0; 
schiebmaxly := 100; schiebmaxlx := 100; 
myscreen := SetScreen(ADR( "Eigener Screen !!"),640,256,3); 
mywindow := SetWindow(0,0,600,220,ADR("Proportional-Gadget"), 
WindowFlagSet [windowDrag,gimmeZeroZero,windowClose], 

IDCMPFlagSet (closeWindow,gadgetDown,gadgetUp],myscreen); 
myrp := mywindow t.rPort; 

SetStringGadget (myval,mywindow,40,5,180,20,TRUE); 

Print (2,26, ADR("Maximalwert eingeben:"),myrp); 

SetStringGadget (myvall,mywindow,40,5,180,40,TRUE); 

Print (2,46, ADR("Position bestimmen:"),myrp); 

SetPropGadget (myprop, PropInfoFlagSet(freeVert, autoKnob,knobHit],20 


,310,40,180,maximal(schiebmaxx),maximal(schiebmaxy),NIL,mywindow); 
PrintVal (schiebmaxy,350,200,myrp); 

Print (350,20,ADR(" 0 "),myrp); 

Print (2,160,ADR( "Regler-Position: "),myrp); 

Print (2,170, ADR( "Proplnfo.VertBody: "),myrp); 

Print (2,180,ADR( "Proplnfo.VertPot: "),myrp); 

SetPropGadget (mypropl, PropInfoFlagSet {freeVert,freeHoriz, 
autoKnob, knobHitj, 50,440,100,50, maximal (schiebmaxlx), 
maximal(schiebmaxly),NIL,mywindow); 
propptr := myprop.speciallnfo; 

Print (410,100, ADR ( "100") ,myrp); Print (4lO,50,ADR( " 0"),myrp); 
Print (440,110,ADR( "0 "),myrp) ;Print (530,110, ADR( "100"),myrp); 
Print (380,l40,ADR(" x y"),myrp); 
pressed := FALSE; pressedl := FALSE; 

LOOP 

GetlMes (mywindow,myclass,mycode,myaddress); 

IF (closeWindow IN myclass) THEN EXIT; END; 

IF ( gadgetDown IN myclass) THEN 

IF (myaddress = ADR(myprop)) THEN pressed := TRUE END; 

IF (myaddress = ADR(mypropl)) THEN pressedl := TRUE END; 

END; 

IF pressed = TRUE THEN show(); END; 

IF pressedl = TRUE THEN showl(); END; 

IF ( gadgetUp IN myclass) THEN 
IF (myaddress = ADR(myprop)) THEN 
show(); pressed := FALSE; 

END; 

IF (myaddress = ADR(mypropl)) THEN 
showl(); pressedl := FALSE; 

END; 

END; 

IF (myaddress = ADR(myval)) THEN 
GetGadgetVal (ADR(myval),returnval); 

PrintVal (returnval,240,26,myrp); 

IF (returnval > 0) AND (returnval < 1000 ) THEN 
schiebmaxy := returnval; 

ModifyProp (ADR(myprop)»mywindow,NIL,PropInfoFlagSet(freeVert, 
autoKnob] ,0,0,0, max imal (schiebmaxy)); 
show(); PrintVal (schiebmaxy,350,200,myrp); 

END; 

END; 

IF (myaddress = ADR(myvall)) THEN 
GetGadgetVal (ADR(myvall)»returnval); 

PrintVal (returnval,240,46,myrp); x := 0RD(returnval); 

IF x > = schiebmaxy THEN x := 65535; 

ELSE x :=x # propptr1.vPotRes; 

END; 

ModifyProp (ADR(myprop),mywindow,NIL,PropInfoFlagSetjfreeVert, 
autoKnob], 0, x, 0, max imal (sch iebmaxy)); 
show(); PrintVal (schiebmaxy,350,200,myrp); 

END; 

END; 

FreeStringGadget (myval,mywindow); 

FreeStringGadget (myvall,mywindow); 

FreePropGadget (myprop,mywindow); 

FreePropGadget (mypropl,mywindow); 

CloseWindow (mywindow); 

CloseScreen (myscreen); 

END demoxx. 


Listing 3. 
Das zweite 
Beispiel für 
Proportional- 
Gadgets: 
Zauberei mit 
Gadgets 


138 


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KURS 


studieren: Tippen Sie bitte Li- 
sting 3 ein. Das Programm stellt 
unter anderem ein vertikales 
Proportional-Gadget dar, bei 
dem Sie über ein Integer- 
Gadget die Schrittweite verän¬ 
dern. Des weiteren zaubern wir 
ein zweidimensionales Propor¬ 
tional-Gadget auf den Bild¬ 
schirm. 

Die Variable »pressed« ist 
neu. Sie wird im Programm auf 
TRUE gesetzt, sobald wir den 
Schieber anklicken. Im weite¬ 
ren Verlauf der LOOP-Schleife, 
in der wir die Messages von In¬ 
tuition abfragen, werden die 
Koordinaten des Schiebers so¬ 
lange ausgegeben, bis wir die 
linke Maustaste wieder loslas¬ 
sen. Wenn wir in diesem Pro¬ 
gramm den Schieber des Pro- 
portional-Gadgets mit der Maus 
anklicken und bewegen, zeigt 


MODULE writeread; 

FROM SYSTEM IMPORT ADR; 

FROM Dos IMPORT newFile, FileHandlePtr, Write, Open, Delay, 

Read, Close; 

VAR 

Name : ARRAY [0..80] OF CHAR; 
meinHandle : FileHandlePtr; 
lf : CHAR; 

okread,okwrite : LONGINT; 

BEGIN 

lf := 12C; (*** Entspricht Zeilenvorschub (Linefeed) ***) 
meinHandle := Open(ADR( "CON:0/0/639/255/Verzelehnis"), newFile); 
okwrite := Write(meinHandle, ADR( "Bitte Text eingeben"), 25); 
okwrite := Write(meinHandle, ADR(lf), 1); 
okread := Read(meinHandle, ADR(Name), SIZE(Name)); 
okwrite := Write(raeinHandle, ADR("Eingegeben wurde: "), 18); 
okwrite := Write(meinHandle, ADR(Name), okread); 
okwrite := Write(meinHandle, ADR( "Fenster schließt ..."), 37); 
Delay (200); (* kleine Pause *) 

Close (meinHandle); 

END writeread. 

Listing 4. Die ersten Schritte der DOS-Programmierung 
mit »OpenQ«, »ReadQ«, »WriteQ« und »CloseQ« 


um Dateien zu laden und Datei¬ 
verzeichnisse anzuzeigen. 

Wir wollen uns in diesem 
Kursteil mit der Programmie¬ 
rung von DOS beschäftigen 
und uns z.B. anschauen, wie 
man Daten auf Diskette spei¬ 
chert. Alle im folgenden er¬ 
wähnten Prozeduren finden 
sich im Modul »Dos«. 

Zunächst sind für uns 
»Open()«, »CloseQ«, ‘»ReadO« 
und »WriteO« wichtig: 

■ »OpenQ« — »Open« heißt öff¬ 
nen. Wir öffnen mit »OpenO« ei¬ 
ne Datei. 

FileHandle := Open(Name,Modus) 

Was hat der zweite Parame¬ 
ter Modus für eine Bedeutung? 
Ganz einfach: Mit ihm gibt man 
an, ob man eine alte, schon be¬ 
stehende oder eine neue Datei 
öffnen möchte. Mit »oldfile« öff- 


MODULE opentest; 

FROM SYSTEM IMPORT ADR,ADDRESS; 

FROM InOut IMPORT WriteLn, Writelnt, WriteString; 

FROM Dos IMPORT newFile, oldFile, FileLockPtr, Seek, Output, Close, 
FileHandlePtr, Write, Open, Read, sharedLock, Delay, Lock, UnLock; 
VAR 


Puffer : ARRAY [0..255] OF CHAR; 
meinHandle : FileHandlePtr; 
meinLock : FileLockPtr; 
loop : CARDINAL; 

Laenge, okread, okwrite, Position : LONGINT; 
BEGIN 


Listing 5. 
Mit »LockO« testen wir, 
ob die Datei »Test« 
bereits existiert 


WriteString("Versuche, ramrtest zu öffnen"); WriteLn; Delay (50); 
meinLock := Lock(ADR( "ram:test"),sharedLock); 

IF meinLock = NIL THEN (* Neue Datei *) 

WriteString("Neue Datei"); WriteLn; Delay(50); 
meinHandle := Open(ADR( "ranntest"), newFile); 

Position := Seek(meinHandle, 0, 0); 

WriteString ("Anfangsposition "); Writelnt (Position,5); 

WriteLn; Delay(50); 

okwrite := Write(meinHandle, ADR("Das ist einfach"), 15); 

Position := Seek(meinHandle, 0, 0); 

WriteString ("Endposition"); Writelnt(Position, 5); WriteLn; 

Close (meinHandle); (* Datei schließen und wieder öffnen *) 
WriteString("Datei ramrtest wieder öffnen und lesen"); WriteLn; 
meinHandle := Open(ADR("ramrtest"), oldFile); 

(# Zeiger wieder automatisch am Anfang ! *) 
okread := Read(meinHandle, ADR(Puffer), okwrite); 

Puffer[okwrite] := CHR(0); 

WriteString ("Erste Datei lautet: "); WriteLn; 

WriteString (Puffer); WriteLn; Delay (50); 

Close (meinHandle); 


WriteString ("ramrtest überschreiben"); WriteLn; Delay(50); 
meinHandle := Open(ADR("rarartest"), oldFile); 

Position := Seek(meinHandle,1,-1);(* Erste Zeichen vom Anfang *) 
okwrite := Write(meinHandle, ADR("0S"), 2); 

(# wir überschreiben automatisch einen Teil des Textes U! *) 
Delay (50); Close (meinHandle); 

ELSE 

WriteString( "ramrtest existiert; wird verlängert"); WriteLn; 
meinHandle := Open(ADR("ramrtest"), oldFile); 

Position := Seek(meinHandle, 0, 1); (* Ans Ende springen*) 

(* Seek(Handle, Offset, Modus) 

Modus 1 = Sprung ans Ende 
0 = Sprung relativ zur momentanen Pos 
-1 = Sprung an den Anfang 
Ergebnis gleich alte Position *) 
okwrite := Write(meinHandle,ADR(" Zusatz"), 7); 

Delay (50); Close (meinHandle); 

END; 

meinHandle := Open(ADR("ramrtest"), oldFile); 

WriteString("ramrtest enthält nun folgenden Text: "); WriteLn; 
Position := Seek(meinHandle, 0, 1); (* ans Ende*) 

Laenge := Seek(meinHandle, 0, -1); (* wieder zurück*) 

Puffer[1] := CHR(0); 

F0R loop := 1 T0 Laenge DO 
okread := Read(meinHandle, ADR(Puffer), 1); 

IF okread = 1 THEN WriteString (Puffer); END; 

END; 

IF meinLock # NIL THEN UnLock (meinLock); END; 

Close (meinHandle); 

END opentest. 


der Amiga nun ständig die 
Koordinaten des Schiebers an. 

Es bleibt die Frage, wie wir es 
erreichen, daß der Amiga die 
Schrittweite des Gadgets nach¬ 
träglich verändert? Hier benut¬ 
zen wir die Prozedur »Modify- 
Prop()« aus Intuition. Mit ihr än¬ 
dert man »ProplnfoFlagSet«, 
»horizPort« und »vertPot«, »ho- 
rizBody« und »vertBody«. 

Das ist DOS 

In Sachen Gadget-Program- 
mierung haben wir nun alle Vor¬ 
bereitungen für unser Projekt 
»Dateiauswahlfenster« getrof¬ 
fen. Doch es gibt noch mehr zu 
tun: Wir brauchen Prozeduren, 


DEFINITION MODULE DosSupportDirectory; 

FROM SYSTEM IMPORT ADDRESS; 

TYPE 

availDevs = (df0,dfl,dh0,ram,card,fhl); 
availDevsSet = SET OF availDevs; 

VAR 

Felddev r ARRAY [0..10 ]0F ARRAY [0..5] 0F CHAR ; 

PR0CEDURE GetDevList (VAR dev : availDevsSet); 

(* 

(* Folgende Prozeduren eingeben, wenn Implementation vorhanden *) 
PR0CEDURE FreeDir (dir, type : ADDRESS; num : CARDINAL); 

PROCEDURE GetDir (lockstr : ADDRESS; VAR dirname r ARRAY 0F CHAR; 
VAR filetype : ADDRESS;VAR num:CARDINAL) : ADDRESS; 

PROCEDURE SetFilePointer (VAR fileptr : ADDRESS; 

VAR filetypeptr : ADDRESS; pos : INTEGER); 

PROCEDURE TestParent (lockstr : ADDRESS) rBOOLEAN; 

#) 

END DosSupportDirectory. 

Listing 6. Das Definitions-Modul »DosSupportDirectory« 
stellt sehr nützliche Dos-Prozeduren bereit 


net man eine bestehende Datei 
zum Lesen oder Schreiben; mit 
»newfile« eine neue Datei zum 
Schreiben. 

»OpenO« gibt als Ergebnis ei¬ 
ne Identifikation der Datei zu¬ 
rück. Sollte »Open()« aus ir¬ 
gendeinem Grund fehlschla¬ 
gen, ist der Rückgabewert »0«. 
Mit »loErrO« kann man in die¬ 
sem Fall im Programm mehr 
über die Ursache des Fehlers 
erfahren. 

»FileHandle« ist eine Variable 
vom Typ »FileHandlePtr«. Die¬ 
sen Typ importieren wir aus 
»Dos«. Stellen Sie sich vor, in 
dieser Variablen speichern Sie 
so etwas wie eine Ausweisnum¬ 
mer ihrer Datei, die Sie geöffnet 


140 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





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KURS 


haben. Die Nummer geben Sie 
immer an, wenn Sie mit der Da¬ 
tei etwas anfangen möchten. 

■ Mit »Write()« schreiben Sie 
Daten in eine Datei. Dabei ge¬ 
ben Sie an, welche und wie vie¬ 
le Daten Sie schreiben möch¬ 
ten. 

ok = Write(Filehandle,ADR 
("so in etwa"),9) 

In »ok« steht nach Ausfüh¬ 
rung dieser Zeile die Anzahl der 
tatsächlich geschriebenen Zei¬ 
chen. Sie sollten in Ihren Pro¬ 
grammen den Rückgabewert 
mit dem Sollwert vergleichen, 
um eventuelle Fehler beim 
Schreiben zu registrieren. 

Haben Sie alle Daten, die Sie 
sichern wollen, in die Datei ge¬ 
schrieben, müssen Sie die Da¬ 
tei schließen. 

Close (FileHandle); 

Kommen wir zu einem Bei¬ 
spiel (Listing 4): Hier setzen wir 
die Prozeduren »Open()«, »Wri- 
te()« und »Read()« ein, um Da¬ 
ten von der Tastatur zu lesen 
und wieder auf dem Bildschirm 
auszugeben. 

Ein großer Vorteil von Amiga- 
DOS ist, daß es Dateien und 
Geräte gleich behandelt. Sie 


können als Namen der Datei, in 
die Sie schreiben möchten, 
auch ein Consolen-Fenster 
wählen. Dann werden alle Aus¬ 
gaben auf dem Bildschirm er¬ 
scheinen und Sie können Da¬ 
ten über die Tastatur einiesen. 
Wir tun einfach so, als wäre das 
Fenster eine Datei auf einer 
Diskette. Schauen Sie sich die 
entsprechenden Befehle an. Es 
wird ein Consolen-Fenster 
(»CON«) geöffnet und wir ge¬ 
ben mit »Write()« einige Zeilen 
aus. Anschließend liest das 
Programm einen Text, den wir 
über die Tastatur eingeben (am 
Ende < Return > drücken), 
und gibt ihn wieder im Fenster 
aus. 

Wenn man ein Consolen- 
Fenster mit »Open()« öffnet, gibt 
man als Modus immer »new- 
file« an. Übrigens: Steht im 
»Open()«-Befehl als Name der 
Datei »prt:« (Printer-Device), 
werden alle Daten beim Schrei¬ 
ben an den Drucker übertra¬ 
gen. 

■ Als weitere Prozedur aus 
»Dos« verwenden wir »Delay()«. 
»DelayO« bewirkt eine Verzöge¬ 
rung. Wir brauchen diese Pau¬ 
se, damit der Text langsamer 


IMPLEMENTATION MODULE DosSupportDirectory; 

IMPORT Dos; 

FROM SYSTEM IMPORT ADDRESS,ADR; 

FROM InOut IMPORT WriteCard, WriteString, WriteLn; 

FROM Dos IMPORT FileInfoBlockPtr,FileInfoBlock,FileLock, 
FileLockPtr, DeviceListPtr,DosLibraryPtr, Examine,ExNext, 
Lock,sharedLock,UnLock,ParentDir; 

FROM Exec IMPORT AllocMem,FreeMem,MemReqSet,MemReqs; 

FROM Heap IMPORT Allocate,Deallocate; 

FROM Strings IMPORT Corapare, Insert, Copy, Length; 
PROCEDURE GetDevList (VAR devravailDevsSet); 

VAR 


loop : CARDINAL; 
devl : DeviceListPtr; 

DosBase : DosLibraryPtr; 
str : ARRAY [0..10] OF CHAR; 

BEGIN 

DosBase := ADR(Dos); 

dev := availDevsSet 0; 

devl := DosBaset.rootl.infot.devlnfo; 

WHILE devl # NIL DO 


Listing 7. 
Die erste Prozedur 
»GetDevsList« liefert 
Informationen über 
bekannte Devices. 


FOR loop := 0 TO ORD(MAX(availDevs)) DO 

Copy (str,devlf.namel,l,Length(Felddev[loop])-l); 

Insert (str,Length(Felddev[loop])-l, 

IF Compare(str,0,Length(Felddev[loop]),Felddev[loop], 
FALSE) = 0 THEN INCL (dev,VAL(availDevs,loop)); 

END; 


END; 

devl := devlt.next; 
END; 


END GetDevList; 

BEGIN 

Felddev[0] := "dfO:" ; Felddev [1] := "dfl:*j 

Felddev[2] := "dhO:" ; Felddev [3] := "ram:"; 

Felddev[4] := "card:"; Felddev [5] := "fhl:"; 

END DosSupportDirectory. 


PROCEDURE TestParent (lockstr:ADDRESS) :BOOLEAN; 

VAR 

olddir,lock : FileLockPtr; 
resul : BOOLEAN; 

BEGIN 

lock := Lock(lockstr,sharedLock); resul := FALSE; 

IF lock # NIL THEN olddir := ParentDir(lock); 

IF olddir # NIL THEN resul := TRUE; END; 

END; 

IF lock # NIL THEN UnLock(lock); END; 

IF olddir # NIL THEN UnLock(olddir); END; 

RETURN resul; 

END TestParent; 

PROCEDURE FreeDir (dir,type:ADDRESS;num:CARDINAL); 

BEGIN 

Deallocate (dir); 

Deallocate (type); 

END FreeDir; 

PROCEDURE GetDir (lockstr:ADDRESS;VAR dirname:ARRAY OF CHAR, 
VAR filetype:ADDRESS;VAR num:CARDINAL):ADDRESS; 

VAR 

block : FilelnfoBlockPtr; 
mistake : LONGINT; 
loopO,loopl,loop2 : CARDINAL; 
erg2 : BOOLEAN; 
directory : ADDRESS; 
file : POINTER TO LONGINT; 
dirsave : ADDRESS; 
dirpoi : POINTER TO CHAR; 
lock : FileLockPtr; 
olddir : FileLockPtr; 
error : BOOLEAN; 

BEGIN 

Allocate (block,SIZE(FilelnfoBlock)); 
lock := Lock(lockstr,sharedLock); 

IF lock # NIL THEN 
(* Get DirName #) 
erg2 := Examine (lock,block); 

FOR loopO := 0 TO 107 DO 

dirname[loopO] := blockt.fileName[loopO]; 

END; 

(# Count Files #) 

IF (blockt.entryType > 0) THEN 


loopO := 0; 

erg2 := ExNext (lock,block); 

WHILE erg2 = TRUE DO 
INC (loopO); 

erg2 := ExNext (lock,block); 

END; (* WHILE #) 
num := loopO; 

Allocate (directory,SIZE(CHAR)#108*loop0); 

Allocate (file,SIZE(LONGINT)#loopO); 
dirsave := directory; 
filetype:= file; 

erg2 := Examine (lock,block); (* Read Header *) 

FOR loopl := 1 TO num DO (# Read Files #) 
erg2 := ExNext(lock,block); 
filet := blockt.dirEntryType; 

FOR loop2 := 0 TO 107 DO 
dirpoi := directory; 
dirpoit := blockt.fileName[loop2]; 

INC (directory); 

END; 

INC (file,4); 

END; 

ELSE dirsave := NIL; 

END; (# IF block).entryType > 0 _#) 

ELSE dirsave := NIL; 

END; (* IF lock # NIL ... *) 

IF lock # NIL THEN UnLock(lock);END; 

Deallocate (block); 

RETURN dirsave; 

END GetDir; 

PROCEDURE SetFilePointer (VAR fileptr:ADDRESS;VAR filetypeptr:ADDRE 
SS; 

pos:INTEGER); 

VAR 

loopO : CARDINAL; 

BEGIN 

WHILE pos > 0 DO 
DEC (pos); 

FOR loopO := 0 TO 107 DO 
INC (fileptr); 

END; 

INC (filetypeptr,4); Listing 8. 

end; Die restlichen Prozeduren 

END SetFilePointer; des DOS-ModulS 


142 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 







KURS 


auf dem Bildschirm erscheint. 
Das nächste Testprogramm (Li- 
sting 5) öffnet eine Datei in 
der RAM-Disk und speichert 
den eingegebenen Text. Sie 
können anschließend vom CLI 
aus mit »TYPE ram:test« über¬ 
prüfen, was passiert ist. 

Das Entscheidende an dem 
Programm ist, daß es überprüft, 
ob eine Datei »ram:neu« bereits 
existiert. Falls ja, öffnet das Pro¬ 
gramm die Datei im Modus 
»oldfile« und schreibt einen Zu¬ 
satz an die Datei. 

■ Wir setzen hier den Befehl 
»Seek()« ein. Hintergrund ist, 
daß es für jede geöffnete Datei 
einen Schreib-Lese-Positions- 
zeiger gibt, der auf das nächste 
zu beschreibende oder zu le¬ 
sende Zeichen deutet. Beim 
Öffnen einer Datei adressiert 
der Zeiger immer das erste Zei¬ 
chen. Wir können diesen Zei¬ 
ger verschieben: 

ok=Seek(Handle,Offset,Modus) 

Mit Modus adressieren wir 
das Ziel der Verschiebung: 

— Modus = 1 : Sprung ans En¬ 
de einer Datei 

— Modus = -1 : Sprung an den 
Anfang 


— Modus = 0 : Sprung relativ 
zur momentanen Position 
Der Parameter »Offset« kenn¬ 
zeichnet, um wie viele Zeichen 
der Zeiger nach vorne (positv) 
oder hinten (negativ) verscho¬ 
ben werden soll. Als Ergebnis 
liefert »SeekO« die alte Position 
des Zeigers. Mit 

ok := Seek(Handle,0,0); 

ermitteln Sie die aktuelle Posi¬ 
tion des Zeigers. 


■ Im Programm wenden wir ei¬ 
ne recht praktische Methode 
an, um zu testen, ob eine Datei 
bereits besteht. Der Trick ist, mit 
der Funktion »Lock()« auf die 
Datei zuzugreifen. »Lock()« lie¬ 
fert einen »Schlüssel« auf eine 
Datei. Konnte dieser Schlüssel 
nicht eingerichtet werden, exi¬ 
stiert die Datei noch nicht. Die¬ 
se »Locks« sind eine praktische 
Sache. Wir werden Sie noch 
brauchen, um Informationen 
über eine Datei zu erhalten, 
doch dazu später mehr. 

Nun wollen wir beginnen, ein 
neues Modul zu programmie¬ 
ren, das nützliche DOS- 
Prozeduren bereitstellt: »Dos- 
SupportDirectory«. 


Hallo, wer da? 

Listing 6 zeigt das Defini¬ 
tions-Modul, das Sie bitte 
schon eingeben und überset¬ 
zen. Was brauchen wir für Pro¬ 
zeduren? 

— »GetDevsListO« liefert Infor¬ 
mationen über alle verfügbaren 
Laufwerke am Amiga. 

— »GetDirO« soll in einem an¬ 
gegebenen Verzeichnis die Na¬ 
men aller Dateien und Ver¬ 
zeichnisse suchen und die ge¬ 
fundenen Informationen in ei¬ 
nem Speicherbereich ablegen. 

— »SetFilePtrO« positioniert 
zwei Zeiger auf die mit »Get 
DirO« erstellten Datenblöcke. 

— »FreeDirQ« gibt Speicherbe¬ 
reiche frei, die »GetDirO« belegt 
hat. 

— Und noch eine weitere Funk¬ 
tion finden Sie in unserem Mo¬ 
dul: »TestParentO«. Wir testen 
hiermit, ob eine bestimmte Da¬ 
tei oder ein Verzeichnis selbst 
in einem Verzeichnis steht. 

Gerade wenn wir im näch¬ 
sten Kursteil ein Dateiauswahl¬ 
fenster programmieren, wer¬ 
den wir eine Funktion brau¬ 
chen, die feststellt, welche 
Laufwerke am Amiga ange¬ 
schlossen sind. Wir program¬ 


mieren hierfür die Prozedur 
»GetDevListO«. Geben Sie bitte 
Listing 7 ein. Es ist gleichzeitg 
der Stamm des Implementa¬ 
tions-Moduls »DosSupport 
Directory«. 

Um »GetDevListO« zu testen, 
geben Sie bitte auch Listing 9 
ein. Das Programm gibt auf 
dem Bildschirm alle verfügba¬ 
ren Geräte aus. 

Sie sehen im Definitions- 
Modul (Listing 6), daß wir einen 
neuen Typ einführen: »avail- 
Devs« bzw. »availDevSet«. Die 
Prozedur »GetDevListO« füllt ei¬ 
ne Variable dieses Typs mit 
Flags, wobei es für jedes Devi¬ 
ce ein Flag gibt. Bis jetzt ist die 
Routine programmiert für fol¬ 
gende Devices: »DFO:«, »DF1:«, 
»DHO:«, »RAM:«, »FH1:« und 
»CARD:«. 

Werfen Sie auch einen Blick 
auf das Implementations- 
Modul: In den letzten Zeilen 
werden einige Strings definiert, 
die den Namen der Devices 
enthalten, die auch in »avail¬ 
DevSet« ausgewählt sind. Die¬ 
se Auswahl sollte in den mei¬ 
sten Fällen genügen. 

Bei Bedarf ist es recht ein¬ 
fach, die Geräteauswahl an¬ 
hand der Listings zu vergrö- 


/r 


3-fach Kickstart 

Umschaltplatine für das vorhandene 
ORIGINAL-ROM und Platz für zwei 
zusätzliche Betriebssysteme mit Um¬ 
schalter. Bestückt mit einem Betriebs- 
sytem Ihrer Wahl auf 4 Eproms. 

(leichter Einbau) DM 149,00 

Zusätzliches Betriebssystem auf 4 
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Commodore MPS-1200 schwarz DM 12,60 
Commodore MPS-1200 farbig DM 16,95 
Commodore MPS-1224 farbig DM 20,75 
Commodore MPS-1500 schwarz DM 27,60 
Commodore MPS-1500 Color DM 29,90 
Commodore MPS-2000 schwarz DM 12,70 
Commodore MPS-2000 Color DM 31,80 
NEC P-2200 schwarz DM 14,10 

NEC P-2*200 farbig DM 16,50 

NEC P6+ schwarz DM 14,90 

NEC P6+ Color DM 36,80 

Star LC-10 schwarz DM 10,80 

Star LC-10 farbig DM 13,25 

Star LC-10 Color DM 18,45 

Star NL-10 schwarz DM 13,30 

Star NL-10 farbig DM 18,40 



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Werwolf 54 

5650 Solingen 1 


Telefon 

0212 /13084 


Telefax 

0212 /10647 


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0212 /13083 

.... . .. ...... i.4 




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AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


143 











































KURS 


Bern. Um diese Erweiterung 
einfach zu gestalten, wollen wir 
die Routine »GetDevList()« er¬ 
klären: 

Zunächst benötigen wir ei¬ 
nen Zeiger auf die DeviceList. 
Um ihn zu bekommen, brau¬ 
chen wir die Basisadresse der 
»dos.library«. Anhand der 
Adresse »hangeln« wir uns von 
Record zu Record. Zunächst 
treffen wir auf den Eintrag 
»root«. Er zeigt auf den Record 
»RootNode«. Hier finden wir 
den Eintrag »info«, der wieder¬ 
um auf »Doslnfo« zeigt. In die¬ 
sem Record finden wir, was wir 
gesucht haben: den Zeiger auf 
die »DeviceList«. In dieser Liste 
interessieren uns die Namen 
(».name«) der Devices. Wir ver¬ 
gleichen sie mit denen aus un¬ 
serem String-Array um festzu¬ 
stellen, welche Devices tat¬ 
sächlich vorhanden sind. 

Wie Sie aus dem Listing er¬ 
sehen, brauchen wir an diesem 
Punkt eine Routine, die zwei 
Zeichenketten (Strings) ver¬ 
gleicht. Sie heißt »Compare()« 
und stammt aus dem Modul 
»Strings«. »Compareö« erwartet 
folgende Parameter: 

— Stringl: Zeichenkette, die 
mit String2 verglichen werden 
soll. 


»ForbidO« das Multitasking aus¬ 
zuschalten, eine Kopie der Liste 
zu erstellen und anschließend 
mit »PermitO« Multitasking wie¬ 
der zuzulassen. Damit verhin¬ 
dert man, daß ein anderer Task 
die Device-Liste ändert, wäh¬ 
rend man sie auswertet. 

■ Wie lesen wir nun ein Ver¬ 
zeichnis? Die Prozedur »Get- 
Dir()« übernimmt diese Aufga¬ 
be. Geben Sie nun bitte Listing 
8 ein; es handelt sich um den 
Rest des Implementations- 
Moduls. 

Was macht »GetDirO«? Wir 
brauchen zunächst die System- 
Routinen, um an die Namen 
von Dateien und Verzeichnis¬ 
sen »Directories« heranzukom¬ 
men. Doch bevor wir Daten von 
Diskette lesen, müssen wir den 
Diskzugriff gegenüber anderen 
Tasks sperren. Wenn nämlich 
ein Task auf eine Datei zugrei¬ 
fen will und wir gerade von die¬ 
sem File Daten lesen, kann 
es zum einen zum Absturz des 
Systems kommen. 

Der Befehl, mit dem man den 
Diskzugriff gegenüber anderen 
Tasks schützt, ist unsere schon 
bekannte Prozedur »LockO«. 
Sie erwartet einen Zugriffs- 
Modus, den Access-Mode, und 


MODULE devices; 

FROM SYSTEM IMPORT ADR,ADDRESS; 

FROM InOut IMPORT WriteString, WriteLn; 

FROM DosSupportDirectory IMPORT GetDevList, availDevs, 
availDevsSet, Felddev; 

FROM Strings IMPORT Compare; 

VAR 


dev : availDevsSet; 
bptr : POINTER TO BITSET; 
loop : CARDINAL; 

BEGIN 


GetDevList (dev); WriteLn; 
bptr := ADR(dev); 

WriteString ("Es stehen zur Auswahl: "); WriteLn; WriteLn; 

FOR loop := 0 TO 0RD(MAX(availDevs)) DO 
IF (VAL(availDevs, loop) IN dev) THEN 
WriteString("gefunden "); WriteString (Felddev[loop]); WriteLn; 
END; 


END; 

END devices. 


Listing 9. 

Wir testen die Prozedur »GetDevListQ« 


— Anfang: Position in den Zei¬ 
chenketten, ab der der Ver¬ 
gleich beginnen soll. 

Ende: Position in den Zei¬ 
chenketten, an der der Ver¬ 
gleich beendet werden soll. 

— String2: Vergleichsstring 

— Groß/kl.: Hier wird festge¬ 
legt, ob zwischen Groß- und 
Kleinbuchstaben unterschie¬ 
den werden soll (TRUE) oder 
nicht (FALSE). 

Schließlich dürfen wir nicht 
vergessen, die »dos.library« 
nach unserem Zugriff zu schlie¬ 
ßen. Dazu benutzen wir »Close- 
LibraryO« aus Exec. Noch ein 
Hinweis: Sauberer wäre es, vor 
Lesen der Device-Liste mit 


einen Zeiger auf den »Path- 
string«. Der »Pathstring« enthält 
den gesamten Pfad bis zum 
gesuchten Verzeichnis, z.B. 
»dfOTrashcan«. 

Als Access-Mode wählen wir 
»sharedLock« und bestimmen 
so, daß auch andere Prozesse 
auf ein Laufwerk zugreifen dür¬ 
fen. Doch werden die Zugriffe 
vom System überwacht, so daß 
es zu keinem Absturz kommt. 
»LockO« Qibt einen Zeiger auf 
einen »FileLock«-Record zu¬ 
rück. DerZeigeristNIL, fallsein 
Fehler aufgetreten ist. Der ge¬ 
genteilige Befehl zu »LockO« 
heißt »Unlock()« und gibt ein 
Laufwerk wieder frei. 


MODULE directory; 

FROM SYSTEM IMPORT ADR,ADDRESS; 

FROM InOut IMPORT WriteCard, WriteString, WriteLn; 

FROM Dos IMPORT DeviceListPtr, DosLibraryPtr, Delay; 

FROM DosSupportDirectory IMPORT GetDir, FreeDir, SetFilePointer, 
TestParent, GetDevList, availDevs, availDevsSet, Felddev; 

VAR 

dev : availDevsSet; 

filetype,mydir,text : ADDRESS; 

files,place,loop : CARDINAL; 

dimame : ARRAY [0..107] OF CHAR; 

filename : POINTER TO ARRAY [0..107] OF CHAR; 

ftype : POINTER TO LONGINT; 

PROCEDURE ZeigeDir (); 

VAR 

Error : BOOLEAN; loopO : CARDINAL; 

BEGIN 

mydir := GetDir (text,dirname,filetype,files);(# Lade Directory *) 

IF mydir # NIL THEN 
filename := mydir; ftype := filetype; 
place := 0; 

WriteString("Volume: ");WriteString(dirname);WriteLn; 

WriteString("Zahl der Einträge: ");WriteCard(files, 5) ;WriteLn; 
SetFilePointer (filename, ftype, place); (* Zeige Directory 
#) 

loopO := 0; 

WHILE (Ioop0+1 <= files) DO INC (loopO); 

IF ftypet = 2 THEN WriteString ("(DIR) "); END; 

IF ftype! =-3 THEN WriteString ("(—) "); END; 

WriteString (filename!); WriteLn; 
filename := mydir; ftype := filetype; 

SetFilePointer (filename, ftype, place+loopO); 

END; 

FreeDir (mydir, filetype, files); 

END; 

END ZeigeDir; 

BEGIN 

GetDevList (dev); WriteLn; WriteLn; 

FOR loop := 0 TO 0RD(MAX(availDevs)) DO 
IF (VAL(availDevs, loop) IN dev) THEN 
WriteString("Lese "); WriteString (Felddev[loop]); WriteLn; 
text := ADR(Felddev[loop]); 

ZeigeDir (); WriteLn; 

END; 

END; 

WriteString ("Mehr jibbet nit"); 

END directory. Listing 10. 

(c) 1990 m&t Alle DOS-Funktionen In voller Aktion 


Load 



DIR luxus 


\ . i 

DIR libs 


IPath: idhl: 


DIR latic5 

DIR 1 

DIR srafik 

DIR tMpty 

DIR Expansion 

DIR fonts 

DIR dokuhentuH 

■ 

-ÖK- -parent- 

ü El ül H 


Diesen File-Requester programmieren wir in Teil 4 


Wenn man erfolgreich einen 
»Lock« auf eine Datei oder ein 
Verzeichnis angewendet hat, 
kann man mit verschiedenen 
Befehlen Informationen über 
den Eintrag gewinnen. 

Um Details über den gerade 
angewählten Pfad zu erhalten, 
verwenden wir »ExamineO« aus 
»Dos«. Die Prozedur füllt einen 
Record vom Typ »FilelnfoBlock« 


mit Informationen. Für uns 
spielt nach einem Aufruf von 
»ExamineO« vor allem der Ein¬ 
trag »entryType« eine Rolle. Ist 
der Zahlenwert in diesem Ein¬ 
trag positiv, wurde »Lock(>< auf 
ein Verzeichnis angewandt. An¬ 
dernfalls handelt es sich um ei¬ 
nen »Schlüssel« auf eine Datei, 

FORTSETZUNG AUF SEITE 179 


144 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 















INTERNATIONAL 

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tr KÖLN 

AMIGA 

AMIGA AMIGA 


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Chinese Karate dt. 54,90 

Elite dt. 69.90 

Fighter Bomber dt. a.A. 

F-16 Falcon Missionsdiskette 54.90 
F-16 Falcon dt. 79.90 

F-16 Combart Pilot dt. 69.90 

Fuggerdt. 53.90 

Great Courts Tennis dt. 69.90 

Hillsfar dt. 69.90 

Indiana Jones Adv. dt. 69.90 

Knightforce 69.90 


Kult dt. 

54,90 

Kick off dt. 

44,90 

Minos dt. 

54,90 

Hard Oriving dt. 

54,90 

a new wavetorm Musicprogram 

SIDMONdt. 

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Space Are* 

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KURS 


von Thomas Lopatic 

D amit wir Rechenopera¬ 
tionen sinnvoll anwen¬ 
den können, brauchen 
wir eine Möglichkeit, negative 
Zahlen darzustellen. Eine Me¬ 
thode ist die Verwendung des 
»Komplements«. Das Komple¬ 
ment ist der Zahlenwert, der ei¬ 
ne gegebene Zahl auf den 
nächsten Stellenwert ergänzt. 
Betrachten wir dies am Beispiel 
der Zahl 33. Der nächste Stel¬ 
lenwert tritt hier bei 100 in Ak¬ 
tion. Daher ist das Komple¬ 
ment: 

100 - 33 = 67. 

Im zweistelligen Bereich 
kann man das ersetzen durch 

99 - 33 + 1 = 67 



Die Zahl 224 kann demnach 
auch als -32 interpretiert wer¬ 
den. Deshalb stellt sich die Fra¬ 
ge, welche Zahlen als negativ 
und welche als positiv gelten. 
Bei arithmetischen Operatio¬ 
nen des Prozessors gelten alle 
Zahlen als negativ, die ein ge¬ 
setztes oberes Bit haben. Da 
beim Byte 224 das obere Bit ge¬ 
setzt ist, gilt es als Komplement 
und somit als -32. Wir können 
auf diese 


abhängige Sprungbefehle 
kennt. Die oberen 8 Bit heißen 
»Systembyte«. Sie dienen der 
Prozessorsteuerung. Zu einem 
späteren Zeitpunkt werden wir 
darauf näher eingehen. 

Das erste Bit, das uns betrifft, 
ist Bit 1. Es handelt sich dabei 
um das »Overflow«- oder »V«- 
Bit. Der Prozessor setzt dieses 
Bit automatisch, falls bei einer 
Rechenoperation ein Überlauf 
auftritt. Das wäre beispielswei¬ 
se bei der Addition der Worte 
$5000 und $4000, zweier positi- 
Zahlen, der Fall. Die ein¬ 
fache Rechnung er¬ 
gibt $9000. Das 
Problem 



ASSEMBLER-^H 

PROGRAMMIERUNG 


Was ist an dieser Zahl nega¬ 
tiv? Der Trick besteht darin, daß 
jede positive Zahl eine negative 
repräsentieren kann. Nehmen 
wir folgende Rechnung: 

73 - 33 = 40 

Es handelt sich um die Sub¬ 
traktion A - B = C. Statt dessen 
dürfen wir A + (-B) = C schrei¬ 
ben. Dies ist die Addition mit 
dem Komplement. Die Rech¬ 
nung ergibt 73 + 67 = 140 oder 
40 (im zweistelligen Bereich). 

Werfen wir zunächst einen 
Blick auf die Byte-Werte, also 
auf die Binärzahlen, die aus 
acht Stellen bestehen. Das 
Komplement berechnet sich, 
indem wir von der höchsten 
darstellbaren die zu komple¬ 
mentierende Zahl abziehen 
und eins addieren. In unserem 
Fall ist die höchste Zahl °/o1111 
1111 = $ff = 255. Bilden wir 
jetzt die Zahl -32: +32 hat den 
Binärwert %0010 0000. 

551111 1111 = 255 
- #0010 0000 = 32 


#1101 1111 = 223 

Danach zählen wir eins hin¬ 
zu: 

#1101 1111 = 223 
+ #0000 0001 = 1 


#1110 0000 = 224 


Logische Verknüp¬ 
fungen sind für ei¬ 
nen reibungslosen 
Programmablauf un¬ 
erläßlich. Welche 
Befehle stellt Assem¬ 
bler zur Verfügung? 

Weise mit einem Byte problem¬ 
los Werte zwischen -128 ($80) 
und +127 ($7f) darstellen. Für 
Worte (16 Bit) ergibt sich ein 
Wertebereich von -32 768 
($8000) bis +32 767 ($7fff), für 
Langworte (32 Bit) von -2 147 
483 648 ($8000 0000) bis +2 
147 483 647 ($7fff ffff). 

In Verbindung mit den pro¬ 
zessoreigenen Rechenopera¬ 
tionen spielen die »Flags« eine 
wichtige Rolle. Sie zeigen Be¬ 
sonderheiten bei arithmeti¬ 
schen Operationen auf. Bei den 
Flags handelt es sich um Bits 
im Statusregister (SR) des Pro¬ 
zessors. Sie sind ausschließlich 
in den unteren 8 Bit des Regi¬ 
sters untergebracht. Dieses 
Byte hat die Bezeichnungen 
»Anwenderbyte« oder »Condi¬ 
tion Code Register« (»CCR«). 
Letztere leitet sich davon 
ab, daß der Prozessor Flag¬ 


liegt darin, daß bei $9000 das 
obere Bit gesetzt ist. Daher in¬ 
terpretiert der Prozessor diese 
Zahl als negativ. Das Ergebnis 
ist falsch, da es über 32 767 
liegt, also nicht mit 16 Bit vorzei¬ 
chenbehaftet darstellbar ist. 
Analog darf bei einer Subtrak¬ 
tion -32 768 nicht unterschritten 
werden. Treten solche Überläu¬ 
fe auf, setzt der Prozessor das 
»V«-Bit. Für Bytes oder Lang¬ 
worte gelten entsprechend die 
oben genannten Grenzwerte. 

Das »Carry«- oder »C«-Flag 
finden wir in Bit 0 des CCR. Es 
ist vor allem in Verbindung mit 
vorzeichenlosen Zahlen inter¬ 
essant. Dann hat es eine ähnli¬ 
che Funktion wie das »V«-Bit bei 
den vorzeichenbehafteten Zah¬ 
len. Es gibt stets an, ob ein 
Übertrag beim Addieren oder 
ein »Borgen« beim Subtrahie¬ 
ren durchgeführt wurde. Addie¬ 
ren wir die beiden als vorzei¬ 
chenlos angesehenen Zahlen 
$9100 (37 120) und $7000 (28 
672). Das Ergebnis wäre $1 
0100. Da wir hier mit Worten ar¬ 
beiten, ist der höchste Zahlen¬ 
wert $ffff. Das tatsächliche Er¬ 
gebnis ist daher $0100. Der 
Überlauf über $ffff wird jetzt 
durch ein gesetztes »C«-Flag 
signalisiert. Das »C«-Flag kön¬ 
nen wir somit als Ergänzungs¬ 


bit ansehen. In diesem Fall als 
Ergänzung zu den 16 Daten¬ 
bits. Unser Ergebnis ist also 

c 1111 im 

Bit: (16) 5432 1098 7654 3210 


Wert: 1 0000 0001 0000 0000 


= #1 0000 0001 0000 0000 
= $1 0100 

Ebenso setzt der Prozessor 
das »C«-Flag, falls beim Subtra¬ 
hieren zweier vorzeichenloser 
Zahlen $0000 unterschritten 
wird. Dieselbe Regelung trifft 
auf Bytes und Langworte zu. 
Lediglich der höchste darstell¬ 
bare Zahlenwert ist entspre¬ 
chend abweichend. 

Das »X«- oder »Extend«-Flag 
(Bit 4) verhält sich wie das »C«- 
Flag. Der einzige Unterschied 
ist, daß manche Befehle das 
»C«-Flag beeinflussen, das »X«- 
Flag hingegen nicht. So kön- 


Teil 2 


KURSÜBERSICHT 


Unser Assemblerkurs wendet 
sich sowohl an Umsteiger von 
anderen Prozessorsystemen 
als auch an den Einsteiger, 
der mit den Grundlagen eines 
Computers vertraut ist. 
Kenntnisse über die verschie¬ 
denen Zahlensysteme, Bits 
und Bytes sowie den Aufbau 
eines Rechners werden vor¬ 
ausgesetzt. Am Ende des 
Kurses sind Sie in der Lage, 
eigene Assemblerprogramme 
zu erstellen. In den einzelnen 
Kursteilen finden Sie folgen¬ 
de Themen: 


TEIL 1: Aufbau des MC68000- 
Prozessors; Register; allgemei¬ 
ner Einstieg in Assembler auf 
dem Amiga; Beschreibung 
der Adressierungsarten des 
MC68000; Befehle zur Daten¬ 
übertragung 

TEIL 2: Vergleichsbefehl; 

arithmetische Operationen; 
Verwendung der Flags; be¬ 
dingte und unbedingte Ver¬ 
zweigungen; logische Ver¬ 
knüpfungen; Unterpro¬ 
gramme 

TEIL 3: Schiebe- und Rota¬ 
tionsbefehle; Kommandos zur 
Bitmanipulation; BCD-Befehle; 
Interrupt-Programme; Excep- 
tions 

TEIL 4: Blitterprogrammie- 

rung: Kopieren und Löschen 
von Speicherbereichen; logi¬ 
sches Verknüpfen von Daten 

TEIL 5: Einführung in die Sy¬ 
stemprogrammierung; Verwen¬ 
dung von Bibliotheken; Multi¬ 
tasking 

TEIL 6: Zusammenfassung der 
wichtigsten Betriebssystem- 
Routinen an Beispielen 


146 


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munikationsrausch zu erleben, als Hydra-Systems zwei Amigas mit GVP 
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Übertragung mit 10 Mbit/sec. über den 16-bit DMA Kanal war teilweise 
so schnell, daß die Ethernet-Karten sich bremsen mußten um das DOS 
nicht zu überlasten. Mit der Ethernet Karte bieten wir einen weiteren 
Baustein in der professionellen Amiga Palette. Anwender mit mehreren 
Amigas können lokale Netzwerke aufbauen und die vorhandene 
Peripherie z.B. Laserdrucker, Harddisk etc. gemeinsam nutzen, was eine 
erhebliche Kosten- und Zeiteinsparung bedeutet. Die ausgefeilte 
Software AmigaNet ermöglicht sogar das Starten von Tasks auf anderen 
am Netz angeschlossenen Amigas, um z.B. zeitintensive Applikationen 
von einem A-500 Terminal zu einem A-2000 mit Turboboard zur 
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KURS 



nen wir den Inhalt des »C«- 
Flags oft über mehrere Befehle 
hinweg ohne Zwischenspei¬ 
cherung aufbewahren. 

Bit 3 des CCR beinhaltet das 
»Negative«- oder »N«-Flag. Es 
ist aktiv, falls das Ergebnis einer 
Operation negativ ist. Dieses 
Flag entspricht dem Zustand 
des oberen Bit im Ergebnis. 

In Bit 2 finden wir das »Zero«-, 
abgekürzt »Z«-Flag. Ist es ge¬ 
setzt, ist das Ergebnis einer 
arithmetischen Operation 
gleich null. 

Um die Flags zu nutzen, gibt 
es mehrere Möglichkeiten: Eine 
Methode ist das Auslesen des 
Statusregisters. Dazu genügt 
ein »move«-Befehl mit »sr« als 
Quellregister. Um den Inhalt 
des SR nach dO zu übertragen, 
brauchen wir das Kommando 

move sr,dO 

Dieser Befehl benötigt keine 
Längenangabe, da der Prozes¬ 
sor immer 16 Bit benutzt. Die 
Flags befinden sich, wie bereits 
beschrieben, innerhalb der un¬ 
teren 8 Bit des Zielregisters. 

Wollen wir schreibend auf 
das Statusregister zugreifen, ist 
das nicht ohne weiteres mög¬ 
lich. Lediglich in das Anwender¬ 
byte (CCR) kann der Anwender 
mit »move« Werte laden. Auch 
dieses Kommando arbeitet 
wortweise. Allerdings beachtet 
der MC68000 lediglich Bit 0 bis 
Bit 4. Um beispielsweise alle 
Flags bis auf das »Carry«-Bit zu 
löschen, könnten wir 

move #$0001, ccr 

benutzen. Die möglichen 
Adressierungsarten dieses und 
der anderen Kommandos ent¬ 
nehmen Sie Bild 1. 

Neben den Datenübertra¬ 
gungsbefehlen kennt der Pro¬ 
zessor die logischen Stan¬ 
dardoperationen. Der »and«- 
Befehl führt ein logisches »und« 
zwischen den Bits beider Ope¬ 
randen aus und legt das Ergeb¬ 
nis im Zieloperand ab. Minde¬ 
stens einer der beiden Operan¬ 
den muß ein Datenregister sein. 
Ist die Quelle eine Konstante, 
haben wir die Alternative »andi« 
zu benutzen. Zugelassene Län¬ 
gen für »and« und »andi« sind 
».I«, ».w« und ».b«. Das Beson¬ 
dere an »andi« ist, daß es sich 
auch auf das CCR anwenden 


läßt. Dadurch können wir ein¬ 
zelne Flags gezielt beeinflus¬ 
sen. Die Operationsvorschrift 
ist in Bild 2a beschrieben. 

Um beispielsweise das »C«- 
Flag zurückzusetzen, kommt 

andi #£0000 0000 0001 1110, 
ccr 

in Frage. Alle anderen Bits blei¬ 
ben unangetastet, lediglich Bit 
0 wird gelöscht. Wenden wir die 
»Und«-Verknüpfung nicht auf 
das CCR an, setzt der MC 
68000 das »N«- und das »Z«- 
Flag entsprechend dem Ergeb¬ 


nis und löscht das »C«- sowie 
das »V«-Flag. Das »X«-Bit bleibt 
unbeeinflußt. 

Das logische »Oder« führt 
der Befehl »or« aus. In Verbin¬ 
dung mit Konstanten als Quelle 
findet »ori« Anwendung. Auch 
»or« respektive »ori« lassen sich 
byte-, wort- und langwortweise 
einsetzen. Darüber hinaus 
kann der Programmierer mit 
»ori« wiederum Einfluß auf das 
CCR nehmen (Bild 2b). 

Wollen wir das »C«-Flag ge¬ 
zielt setzen, erledigt das der 
Befehl 



Bild 2a. Das logische »und« 



Bild 2b. Das logische »oder« 



Bild 2c. Das »exklusiv oder« 


Quelle 

Ergebnis 

0 

1 

1 

0 


Bild 2d. »not«-Verknüpfung 


ori #£0000 0000 0000 0001, ccr 

Ist das Ziel nicht das CCR, 
setzt der Prozessor das »N«- 
und das »Z«-Bit entsprechend 
dem Ergebnis, löscht das »C«- 
und das »V«-Flag, verändert 
das »X«-Bit jedoch nicht. 

»eor« führt eine »Exklusiv- 
Oder«-Verknüpfung der Ope¬ 
randen aus. Wieder gilt »eori« 
als Alternative bei Konstanten 
als Quelloperand. Die Funk¬ 
tionsweise des »Exklusiv-Oder« 
erläutert Bild 2c. Auch dieser 
Befehl funktioniert im 32-, 16- 
und 8-Bit-Bereich. »Eori« kön¬ 
nen wir auch auf das Anwen¬ 
der-Byte (CCR) beziehen. Ist 
das nicht der Fall, setzt der 
MC68000 das »N«- und das »Z«- 
Flag je nach Ergebnis der Ope¬ 
ration. Das »X«-Flag bleibt un¬ 
beeinflußt, »V«- und »C«-Bit er¬ 
halten den Wert 0. 

Eine weitere logische Ver¬ 
knüpfung ist der »not«-Befehl. 
Er dreht sämtliche Bits des 
Operanden um und arbeitet 
byte-, wort- und langwortweise. 
Die Operationsvorschrift finden 
Sie in Bild 2d. Enthält dO das 
Byte $55 (=%0101 0101), modi¬ 
fiziert der Befehl 
not.b dO 

diesen Wert zu $aa (%1010 
1010). Flags werden bei »not« 
entsprechend dem Ergebnis 
gesetzt, das »X«-Bit verändert 
der Prozessor nicht, dem »V«- 
und dem »C«-Flag weist er den 
Wert 0 zu. 

Neben den logischen Opera¬ 
tionen sind im MC68000 viele 
Rechenoperationen implemen¬ 
tiert. Die Palette reicht von ein¬ 
fachem Addieren oder Subtra- 


Befehl 

Adress.Arten-Quelle 

Adress.-Arten 

Ziel 

Länge 

add Fall a: 

1 

1,3,4,5,6,7,8,9 

b.w.l 

Fall b: 

2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

b,w,l 

adda 

1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

2 

w,l 

addi 

12 

1,3,4,5,6,7,8,9 

b.w.l 

addq 

12 1,2,3,4,5,6,7,8,9 

b,w,l 


addx Fall a: 

1 

1 

b.w.l 

Fall b: 

5 

5 

b.w.l 

clr 

— 

1,3,4,5,6,7,8,9 b,w,l 


cmp 

1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

b.w.l 

cmpa 

1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

2 

w,l 

cmpi 

12 

1,3,4,5,6,7,8,9 

b,w,l 

cmpm 

4 

4 

b,w,l 

divs 

1,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

l/w = 1 

divu 

1.3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

l/w = 1 

ext 

— 

1 

w,l 

muls 

1,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

w * w = 1 

mulu 

1,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

w * w = 1 

neg 

— 

1,3,4,5,67,8,9 

b.w.l 

negx 

— 

1,3,4,5,67,8,9 

b,w,l 

sub Fall a: 

1 

1,3,4,5,67,8,9 

b.w.l 

Fall b: 

2,3,4,5.6,7,8,9,10,11,12 

1 

b,w,l 

suba 

1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

2 

w,l 

subi 

12 

1,3,4,5,67,8,9 

b.w.l 

subq 

12 

1,2,3,4,5,6,78,9 

b.w.l 

subx Fall a: 

1 

1 

b.w.l 

Fall b: 

5 

5 

b,w,l 

tst 

— 

1,3,4,5,67,8,9 

b.w.l 

and Fall a: 

1 3,4,5,6,7,8,9 

b,w,l 


Fall b: 

3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

b,w,l 

andi 

12 

1,3,4,5,67,8,9 

b,w,l 

eor 

1 

1,3,4,5,6,78,9 

b,w,l 

eori 

12 

1,3,4,5,6,78,9 

b,w,l 

not 

— 

1,3,4,5,67,8,9 

b,w,l 

or Fall a: 

1 

1,3,4,5,6,78,9 

b,w,l 

Fall b: 

2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

1 

b,w,l 

ori 

12 1,3,4,5,6,7,8,9 

b.w.l 

move fr sr 

SR 

1,3,4,5,6,78,9 

w 

move to ccr 

1,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12 

CCR 

w 

b?? 

— 

Zieladresse 

s.l 

bra 

— 

Zieladresse 

s.l 

bsr 

— 

Zieladresse 

s,l 

db?? 

1 

Zieladresse 

— 

jmp 

— 

3,6,7,8,9,10,11 

— 

jsr 

— 

3,6,7,8,9,10,11 

_ 

rts 

— 

— 

— 

Adressierungsarten: 1 = Datenregister direkt, 

2 = Adreßregister direkt 

3 = Adreßregister indirekt (ARI) 

4 = ARI mit Postinkrement, 

5 = ARI mit Predekrement 

6 = ARI mit Adreßdistanz, 

7 = ARI mit Adr.dist. und Index 

8 = Absolut kurz, 

9 = Absolut lang 

10 = PC-relativ mit Adreßdistanzwert 

11 = PC-relativ mit Adreßdistanz und Index 

12 = Konstantenadressierung 



Bild 1. Die zulässigen Adressierungsarten des MC 68000 


148 


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hieren bis hin zum Multiplizie¬ 
ren und Dividieren. 

■ Zur Addition zweier Zahlen 
dient »add«. Der Befehl zählt 
den Inhalt von Quelle und Ziel 
zusammen und legt die Sum¬ 
me im Zieloperanden ab. Dabei 
setzt der Prozessor die Flags 
entsprechend dem Ergebnis. 
Beachten Sie, daß bei einem 
Übertrag sowohl das »Carry«- 
als auch das »Extend«-Bit akti¬ 
viert werden. Bei einem Über¬ 
lauf tritt das »V«-Flag in Aktion. 
Ist das Ergebnis gleich Null, er¬ 
halten wir ein gesetztes »Z«-, ist 
es negativ, ein gesetztes »N«- 
Bit. 

»Add« arbeitet mit allen drei 
Operandenlängen zusammen, 
also langwort-, wort- und byte¬ 
weise. Ist der Quelloperand ei¬ 
ne Konstante, haben wir dem 
»addi«-Kommando den Vorzug 
zu geben. Handelt es sich beim 
Zieloperanden um ein Adreßre¬ 
gister, ist »adda« anzuwenden. 
Beachten Sie, daß »adda« nicht 
byteweise arbeiten kann und 
keine Flags beeinflußt. Ist ein 
Adreßregister das Ziel, beein¬ 
flußt der zugehörige Befehl nie¬ 
mals die Flags. 

Des weiteren ergänzt der 
Prozessor bei der wortweisen 
Addition die Quelle vorzeichen¬ 
richtig auf 32 Bit. So würde aus 
dem negativen Wort $df97 
(-8297) das gleichwertige Lang¬ 
wort $ffff df97 (-8297). Rechnen 
Sie dies zur Übung nach. Die 
Addition 

raovea.l #$lf000,a0 
adda.w #$4000,a0 

liefert somit das richtige Ergeb¬ 
nis $2 3000, da das komplette 
Langwort berücksichtigt wird. 
Andererseits würde uns die Ad¬ 
dition 

move.l #$lf000,d0 
add.w #$4000,d0 

als Ergebnis $1 3000 in dO zu¬ 
rückgeben. Das liegt daran, 
daß sich die Operation nur auf 
das untere Wort bezieht. Dabei 
tritt ein Übertrag auf, dieser 
bleibt aber unberücksichtigt. 
Lediglich das C-Flag wird akti¬ 
viert. 

Eine Variante von »add« ist 
»addq«. Wir benutzen ihn zum 
Addieren von Werten zwischen 
eins und acht. Durch diese Ein¬ 
schränkung ermöglicht der Be¬ 
fehl sehr schnelle Ausführungs- 

150 


Zeiten. Als Quelle ist lediglich 
eine Konstante zwischen 1 und 
8 möglich. Ein weiteres Kom¬ 
mando aus der Gruppe der Ad¬ 
ditionsbefehle ist »addx«. Es er¬ 
laubt die Berücksichtigung ei¬ 
nes etwaig vorhandenen Über¬ 
trags in der Addition. Ist das 
»X«-Flag aus einer vorherge¬ 
henden Operation gesetzt, 
zählt der Prozessor zur Summe 
aus »addx« noch 1 hinzu. Neh¬ 
men wir die Addition der 16-Bit- 
Zahlen $1632 und $15f0. In den 
Bytes aus dO und dl befindet 
sich der erste Summand, in den 
Bytes aus d2 und d3 der zweite. 
Das erste Register enthält je¬ 
weils den höherwertigen Teil, 
also die oberen 8 Bit des Worts. 
Das Programm könnten wir wie 
folgt formulieren: 

move.b #$l6,d0 
raove.b #$32,dl 
move.b #$15,d2 
move.b #$f0,d3 
add.b d3,dl 
addx.b d2,d0 

Zunächst laden wir die ent¬ 
sprechenden Daten in die Regi¬ 
ster. Anschließend addiert das 
Programm die niederwertigen 
Bytes. Dabei erhielten wir als 
Ergebnis $122. Da die Operan¬ 
denlänge auf ein Byte be¬ 
schränkt ist, ergibt die erste Ad¬ 
dition $22 und ein gesetztes 
»X«- und »C«-Bit. Diesen Über¬ 
trag berücksichtigen wir auto¬ 
matisch beim »addx«. Zur Addi¬ 
tion $16 + $15 = $2b zählt 
»addx« automatisch 1 hinzu. 
Das Endergebnis für das hö¬ 
herwertige Byte ist somit $2c. 
Kombiniert erhalten wir $2c22. 
Das entspricht der Berechnung 
von $1632 + $15f0. Einfacher 
formuliert sieht obiges Pro¬ 
gramm so aus 

move.w #$l632,d0 
addi.w #$15f0,d0 

Das Gegenstück zur Addition 
ist die Subtraktion. Auch hierfür 
stellt der MC68000 eine Viel¬ 
zahl von Kommandos zur Verfü¬ 
gung. Beginnen wir mit »sub«. 
Es subtrahiert die Quelle von 
Ziel und legt die Differenz im 
Zieloperanden ab. Im Falle ei¬ 
nes »Borgens« setzt der Pro¬ 
zessor das »C«- und das »X«- 
Bit. Tritt ein Überlauf auf, erhält 
das »Overflow«-Flag den Wert 
1. Das »N«- und das »Z«-Bit be¬ 
kommen je nach Ergebnis der 
Subtraktion ihre Zuweisung. 
Bei konstanter Quelle tritt »su- 
bi« in Aktion, »suba« steht für 
Adreßregister als Zieloperan¬ 
den zur Verfügung. Die Län¬ 
genangabe ».b« gibt es in Ver¬ 
bindung mit »suba« nicht. Wort¬ 
operanden ergänzt der Prozes¬ 
sor vor dem Subtrahieren vor¬ 
zeichenrichtig auf Langworte. 
Die Flags bleiben unberührt. 


Die Alternative für Zahlen 
zwischen 1 und8ist»subq«. Bei 
diesem Kommando ist nur eine 
Konstante als Quelle zulässig. 
Alle Subtraktionsfunktionen, 
mit Ausnahme von »suba«, ar¬ 
beiten im 8-, 16- und 32-Bit- 
Bereich. 

Zur Berücksichtigung eines 
etwaigen »Borgens« von vor¬ 
hergehenden Subtraktionen 
dient »subx«. Ist das »X«-Flag 
aktiv, dekrementiert der Pro¬ 
zessor nach der Ausführung 
von »subx« das Ergebnis um 
eins. Nehmen wir an, wir sub¬ 
trahieren die Zahl $1432 von 
$1522. Diese Aufgabe könnten 
wir wie folgt formulieren: 
move.b #$l4,d0 
move.b #$32,dl 
move.b #$15,d2 
move.b #$22,d3 
sub.b dl,d3 
subx.b d0,d2 

Zunächst subtrahieren wir 
die niederwertigen Bytes. Da 
bei $22 - $32 ein Unterlauf auf- 
tritt, muß vom höherwertigen 
Byte 1 »geborgt« werden. Das 
berücksichtigt unser Pro¬ 
gramm, indem es »subx« ver¬ 
wendet. Das Ergebnis in d2 und 
d3 ist somit $00f0: 

$22 - $32 = -$10 = $f0, X=1 
$15 - $14 - X = $15-$l4 = 0 

Besonderen Rechenkomfort 
liefert uns der MC68000 durch 
die implementierten Multiplika¬ 
tions- und Divisionsbefehle. Bei 
diesen Kommandos müssen 

Verknüpfungen 

wir unterscheiden, ob wir mit 
vorzeichenbehafteten oder vor¬ 
zeichenlosen Zahlen operieren 
möchten. 

■ Zur Multiplikation zweier vor¬ 
zeichenloser Zahlen dient »mu- 
lu«. Der Befehl duldet keine 
Längenangabe. Multiplikant 
und Multiplikator haben jeweils 
eine Länge von 16 Bit. Das Pro¬ 
dukt besteht aus 32 Bit und wird 
im Zieloperanden abgelegt. Be¬ 
achten Sie, daß das Ziel immer 
ein Datenregister sein muß. Die 
gleichen Spezifikationen gelten 
für »muls«. Beide Kommandos 
setzen das »V«- und das »C«- 
Flag zurück, das »X«-Bit bleibt 
unbeeinflußt. Entsprechend 
dem Ergebnis handhabt der 
Prozessor das »N«- und das 
»Z«-Flag. »muls« hingegen ar¬ 
beitet mit vorzeichenbehafteten 
Zahlen. Um den Unterschied 
zwischen »mulu« und »muls« zu 
verdeutlichen, betrachten wir 
folgende Rechnung. Wir multi¬ 
plizieren die Worte $8100 und 
$1000 miteinander. 

Zunächst vollziehen wir die 
Arbeitsweise von »muls« nach. 
Hier ist $8100 aufgrund des ge¬ 
setzten oberen Bits eine negati¬ 


ve Zahl, nämlich -32 512. Mal¬ 
genommen mit 4096 ($1000) er¬ 
halten wir als Ergebnis -133 169 
152 oder $f810 0000. Anders bei 
Verwendung von »mulu«. $8100 
stellt hier die positive Zahl 
33024 dar. Multipliziert mit 4096 
($1000) ist das Produkt jetzt 
135266304 oder $08100000. 
Anders als beim Addieren oder 
Subtrahieren müssen wir uns 
hier im klaren sein, ob wir Zah¬ 
len mit oder ohne Vorzeichen 
benutzen möchten. 

■ Wenn Sie eine Zahl dividie¬ 
ren, gilt das gleiche. Wir unter¬ 
scheiden hier die Befehle 
»divs« und »divu«. »Divs« ist für 
vorzeichenbehaftete Zahlen zu¬ 
ständig. Auch der Divisionsbe¬ 
fehl braucht keine Längenan¬ 
gabe. Der Quelloperand ist ein 
16-Bit-Divisor. Durch ihn teilt 
der Prozessor den 32-Bit- 
Dividenden im Zieloperanden. 
Der Quotient findet sich nach 
der Rechnung im Ziel wieder. 
Die Division beansprucht für 
das Ergebnis alle 32 Bit des 
Zieloperanden. Im den nieder¬ 
wertigen 16 Bit finden wir den 
Quotienten. Das obere Wort 
enthält einen etwaigen Rest. 

Wir erhalten so ein 16-Bit- 
Ergebnis mit einem 16-Bit-Rest. 
Tritt bei einer Division, wie $4 
0000/3 ein Überlauf auf, ist das 
Ergebnis (hier $1 5555, Rest 
$0001) also nicht mehr durch 16 
Bit darstellbar, setzt der 
MC68000 das »V«-Flag. In ei¬ 
nem solchen Fall beinhalten 
das »N«- und das »Z«-Flag Un¬ 
definierte Werte. Ist die Opera¬ 
tion geglückt, beschreiben die 
beiden Flags das Ergebnis. 
Das »X«-Bit beeinflußt das Divi¬ 
dieren nicht, das »C«-Bit enthält 
immer 0. Dividieren wir zum 
besseren Verständnis $1232 
durch $10: 

mbve.l #$1232,d0 
divu #$10,d0 

Das Ergebnis wäre $0123, 
Rest $0002. Das Register dO 
enthält demzufolge nach »divu« 
$0002 0123. 

■ Der »neg«-Befehl dient zum 
Negieren einer Zahl. Das be¬ 
deutet, er bildet das Komple¬ 
ment davon, um das Vorzei¬ 
chen zu wechseln. Er macht 
das, was wir am Beginn dieses 
Kursteils von Hand gerechnet 
haben. Das »neg«-Kommando 
akzeptiert als Längenangabe 
»,b«, ».w« und ».I«. Folgendes 
Programm bildet das Wort mit 
dem Wert -243 ($ff0d): 

move.w #243,d0 
neg.w dO 

»C«- und »X«-Flag enthalten 
jeweils 1, wenn das Ergebnis 
ungleich Null ist. Alle anderen 
Flags bekommen ihren Status 


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KURS 



ebenfalls abhängig vom Opera¬ 
tionsergebnis. 

■ »Negx« dient zum Berück¬ 
sichtigen eines gesetzten »X«- 
Flags von einem vorhergehen¬ 
den Negieren. Das ermöglicht, 
ähnlich »subx« oder »addx«, 
das Verwenden von Operan¬ 
den, die länger als 32 Bit sind. 
Ansonsten gilt das für »neg« 
Gesagte. 

■ Der einfachste arithmeti¬ 
sche Befehl ist »clr«. Er macht 
nichts anderes, als den ange¬ 
gebenen Operanden zu lö¬ 
schen, indem ihm der Wert 0 
zugewiesen wird. Das kann 
byte-, wort- oder langwortweise 
geschehen. Mit 

clr.l dO 

löschen wir beispielsweise das 
komplette Datenregister 0. 

Das »X«-Flag wird bei »clr« 
nicht berührt, das »Z«-Bit ge¬ 
setzt. Alle anderen Flags ent¬ 
halten nach Befehlsausführung 
den Wert 0. Den Befehl 

move.l #$000000f4,d0 

könnten wir somit durch 

clr.l dO 
move.b #$f4,d0 

ersetzen. 

■ »Ext« erweitert ein Datenre¬ 
gister vorzeichenrichtig auf 16 
oder 32 Bit. Die Längenangabe 
kann daher ».w« oder ».I < sein. 
Die Flags »N« und »Z« stehen 
entsprechend dem Ergebnis, 
»X« berührt der Befehl nicht. 
»C«- und »V«-Bit enthalten im¬ 
mer 0. Dazu eine kurze Befehls¬ 
folge: 

move.l #$000000e3,dO 
ext.w dO 
ext.1 dO 

Zunächst enthält dO das Byte 
$e3 (-29). Durch den ersten 
»ext« erweitern wir es zum Wort 
$ffe3 (-29). Das letzte »ext« 
macht aus $ffe3 das Langwort 
$ffff ffe3 (-29). 

■ Der »tst«-Befehl prüft einen 
Operanden. Dabei setzt er 
nach seinem Inhalt das »N«- 
und das »Z«-Flag. »V« und »C« 
sind immer 0, »X« bleibt unver¬ 
ändert. Als Längenangaben 
sind ».b«, ».w« und ».I« zulässig. 
Das Programm 

move.l #$ffffdf32,d0 
tst.l dO 

setzt somit das »Z«-Flag auf 0. 
Das »N«-Bit enthält nach der 
Abarbeitung des Programms 


eine 1, da es sich um einen ne¬ 
gativen Wert in dO handelt. 

Zu den arithmetischen Be¬ 
fehlen zählt neben Rechenope¬ 
rationen die Vergleichsfunk¬ 
tion. Mit ihr können zwei Ope¬ 
randen verglichen werden. So 
sind Aussagen über das Ver¬ 
hältnis der beiden Operanden 
machbar. 

■ Zum allgemeinen Vergleich 
dient »cmp«. Dieser Befehl ver¬ 
gleicht den Quell- und Zielope¬ 
randen. Das Ergebnis des Ver¬ 
gleichs finden wir in den Flags. 
Der »cmp«-Befehl subtrahiert 
dabei zunächst intern den 
Quelloperanden vom Zielope¬ 
randen. Der Zieloperand wird 
jedoch nicht verändert. Ledig¬ 
lich die Flags setzt der 
MC68000 entsprechend dem 
Ergebnis der fiktiven Subtrak¬ 
tion. Ein gelöschtes »Carry«- 
Flag sagt uns, daß das Ziel (Z) 
größer oder gleich der Quelle 
(Q) ist, es wurde kein »Borgen« 
durchgeführt. Ist das »C«-Bit 
gesetzt, muß Z kleiner Q sein. 
Sollte das Z-Flag gesetzt sein, 
sind beide Operatoren gleich, 
die Differenz ergibt somit Null. 


Flagzustand 

Ergebnis 
des Vergleichs 

N = 0 

Z >= Q 

N = 1 

Z< Q 

C = 0 

Z> = Q 

C = 1 

Z< Q 

Z = 0 

Z<> Q 

Z = 1 

Z = Q 


Bild 3a. Flagzustand 


Ein gesetzes N-Bit weist darauf 
hin, daß Z kleiner als Q ist. Ist 
»N« gelöscht, muß Z größer 
oder gleich Q sein. Bild 3a faßt 
das zusammen. 

Den Befehl »cmp« können wir 
mit jeder Länge verwenden. Ist 
die Quelle eine Konstante, müs¬ 
sen wir »cmpi« verwenden, 
»cmpa« dient dem Vergleich mit 
einem Adreßregister als Ziel. 
Das ist der einzige Fall, bei dem 
ein Adreßregister als Ziel die 
Flags beeinflußt. Um zwei Spei¬ 
cherstellen zu vergleichen, 
brauchen wir »cmpm«. Die ein¬ 
zige zugelassene Adressie¬ 
rungsart für Quelle und Ziel ist 
»Adreßregister indirekt mit 
Postinkrement«. Das ermög¬ 
licht uns, eine Vielzahl aufein¬ 
anderfolgender Speicherstel¬ 
len zu vergleichen. 

Veranschaulichen wir uns die 
Funktionsweise des Ver¬ 
gleichsbefehls an einer Be¬ 
fehlsfolge: 

move.l #$00000020,dO 
cmp.l #$00000030,dO 

Intern führt der MC68000 die 
Subtraktion $20 - $30 aus. Das 
Ergebnis dieser Operation ist 
-$10, dezimal -16. Somit setzt 


der Prozessor das »N«- und das 
»C«-Flag. Nach Bild 3a zeigt ein 
gesetztes »C«-Bit an, daß das 
Ziel kleiner als die Quelle ist. 
Das gleiche signalisiert ein ge¬ 
setztes »N«-Bit. 

Was nützt uns das Setzen 
der Flags? Die Antwort ist die 
Möglichkeit des MC68000, vom 
Zustand der Flags abhängen¬ 
de, bedingte Verzweigungen im 
Programm auszuführen. So 
können wir folgende Bedin¬ 
gung angeben: Falls das »Z«- 
Flag gesetzt ist, fahre mit dem 
Programm ab Adresse X fort. 
Das Format der Verzweigungen 
ist »b??«. »??« steht dabei für 
die einzusetzende Bedingung. 
Bei den bedingten Verzweigun¬ 
gen unterscheiden wir zwi¬ 
schen den kurzen und den lan¬ 
gen Sprüngen. Die kurzen 
Sprünge lassen sich verwen¬ 
den, wenn die Entfernung des 
Sprungziels durch eine vorzei¬ 
chenbehaftete 8-Bit-Zahl dar¬ 
stellbar ist. In einem solchen 
Fall liegt das Sprungziel maxi¬ 
mal (-)128 Byte vor dem Befehl 
oder 127 Byte hinter dem Befehl 
im Speicher. Kurze Sprünge ha¬ 
ben als Kennzeichnung ».s« als 
Längenangabe nach dem Mne- 
monic. Lange Sprünge lassen 
Distanzen, vorzeichenbehaftet 


Code 

zugeh. Bedingung 

cc 

C-Flag = 0 

cs 

C-Flag = 1 

pl 

N-Fiag = 0 

mi 

N-Flag = 1 

VC 

V-Flag = 0 

VS 

V-Flag = 1 

ne 

Z-Flag = 0 

eq 

Z-Flag = 1 


Bild 3b. Sprungbefehle 


darstellbar, mit 16 Bit (-32768 
bis 32767), zu. Die Länge dafür 
ist ».I«. Die Entfernung zum 
Sprungziel errechnet sich, in¬ 
dem wir vom Sprungziel zu¬ 
nächst 2 subtrahieren und dann 
die Adresse des Sprungbefehls 
abziehen. In der Praxis nimmt 
uns der Assembler die Berech¬ 
nung der Distanzen ab. Wir 
können nach dem »b??« ein¬ 
fach das Sprungziel statt der Di¬ 
stanz angeben. Der Vorteil der 
Verwendung von Sprungdi¬ 
stanzen statt absoluten Adres¬ 
sen liegt in der Verschiebbar¬ 
keit der Programme. Wie wir in 
der letzen Folge gesehen ha¬ 
ben, paßt sich die »PC-relative«- 
Adressierungsart einer Pro¬ 
grammverschiebung im Spei¬ 
cher an. Genauso tun es die 
»b??«-Befehle. Wir sprechen 
deshalb von »relativen Sprün¬ 
gen«. 

■ Die erste mögliche Bedin¬ 
gung ist »ne«, das steht für »not 
equal«. Der Sprungbefehl lau¬ 


tet demnach »bne«. Er wird aus¬ 
geführt, wenn das »Zero«-Flag 
nicht gesetzt ist, das Ergebnis 
der vorhergehenden Operation 
also ungleich 0. ist. Dazu fol¬ 
gendes einfaches Programm 
ab $5 0000 im Speicher: 

$50000: move.w #$0010,d0 
$50004: clr.w dl 
$50006: addq.w #2,dl 
$50008: subq.w #l,d0 
$5000a: bne.s $50006* 

$5000c: move.w #$ffff,d0 
$50010: ... 

Zuerst laden wir $10 in das 
Wort in Register dO. Anschlie¬ 
ßend löschen wir die unteren 16 
Bit aus dl. Ist das geschehen, 
wird das Wort in dl um 2 erhöht. 

Bedingte 

Sprünge 

Dann zieht das Programm 1 
von dO ab. Zu diesem Zeitpunkt 
enthält dl den Wert $0002, dO 
das Wort $000f. Jetzt tritt der 
Sprungbefehl in Aktion. Da bei 
der Subtraktion mit dO das Er¬ 
gebnis ungleich Null ist, wird 
das »Zero«-Flag nicht gesetzt. 
Der »bne«-Befehl verzweigt so¬ 
mit. Jetzt durchlaufen wir wie¬ 
der die Addition und Subtrak¬ 
tion. Dl beinhaltet $0004, dO 
hat den Wert $000e. Wieder ist 
das »Z«-Bit nicht aktiv. Dies wie¬ 
derholt der MC68000 bis dO auf 
$0000 heruntergezählt wurde. 
Das ist nach dem 16. Durchlauf 
der Fall. Nun ist das »Zero«-Flag 
gesetzt, die Verzweigung durch 
»bne« findet nicht mehr statt. 
Der Prozessor fährt anschlie¬ 
ßend mit dem nächsten Befehl 
fort. Auf diese Weise lassen 
sich Schleifen realisieren. Die 
Sprungdistanz beträgt im obi¬ 
gen Fall übrigens -6 (= $5 0006 
- 2 - $5 000a). Daher dürfen wir 
».s« als Länge angeben. 

■ Das Gegenstück zu »bne« ist 
»beq« (eq steht für equal). Da¬ 
bei erfolgt der Sprung nur, 
wenn das Zero-Flag gesetzt ist. 
Ansonsten fährt der Prozessor 
mit dem nächsten Befehl fort, 
»bcc« reagiert auf ein gelösch¬ 
tes »Carry«-Flag, bei »bcs« muß 
ein gesetztes C-Bit vorhanden 
sein, um einen Sprung zu ver¬ 
anlassen. Der Sprung »bmi« 
reagiert auf ein aktives »N«-Bit; 
das Ergebnis der vorhergehen¬ 
den Operation war also negativ. 
»Bpi« benötigt ein inaktives »N«- 
Bit für einen Sprung. Für das 
»Overflow«-Bit existieren »bvc« 
und »bvs«. Der erste Befehl rea¬ 
giert auf ein gelöschtes, der 
zweite springt nur bei gesetz¬ 
tem »V«-Bit. Eine Zusammenfas¬ 
sung der Verzweigungen fin¬ 
den Sie in Bild 4b. 

■ Um auf die Ergebnisse von 
Vergleichsoperationen zu rea- 


152 


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KURS 



gieren, sieht der MC68000 
noch weitere bedingte Sprünge 
vor. Beachten Sie, daß der 
Sprungbefehl unmittelbar nach 
dem Vergleich folgt. Auf diese 
Weise wird vermieden, daß ein 
anderer Befehl die Flags verän¬ 
dert. Die erste Verzweigung ist 
»bhi«. Sie hat als Sprungbedin¬ 
gung, daß das Ziel höher als die 
Quelle war. Dieser Befehl be¬ 
zieht sich ausschließlich auf 
vorzeichenlose Zahlen, denn 
es würde sich folgendes Pro¬ 
blem ergeben. Beim Vergleich 
der vorzeichenlosen Zahlen 
$8001 (+32 769) und $7fff (+32 
767) wäre $8001 größer. Sehen 
wir die Zahlen jedoch als vorzei¬ 
chenbehaftet an, ist $7fff (+32 
767) größer als $8001 (-32 767). 
Den Befehl für »Ziel niedriger 
als Quelle« kennen wir bereits. 
Es ist das »bcs«-Kommando. 
Soll getestet werden, ob das 
Ziel höher als die Quelle oder 
identisch mit ihr ist, verwenden 
wir »bcc«. Auch das ist uns be¬ 
reits bekannt. Soll unser Pro¬ 
gramm feststellen, ob das Ziel 
niedriger als die Quelle oder 
identisch mit ihr ist, benötigt es 
den Befehl »bis«. Die bisher 
aufgeführten Vergleichsaus¬ 
wertungen beziehen sich je¬ 
weils auf vorzeichenlose Zah¬ 
len. Für vorzeichenbehaftete 
Arithmetik existieren vier weite¬ 
re bedingte Sprünge. Ist das 
vorzeichenbehaftete Ziel klei¬ 
ner als die ebenfalls vorzei¬ 
chenbehaftete Quelle, führt 
»blt« zu einer Verzweigung. 
Umgekehrt führt »bgt« zu ei¬ 
nem Sprung, wenn das Ziel (Z) 
größer als die Quelle (Q) ist. Ha¬ 
ben wir es mit dem Fall zu tun, 
daß Z größer oder gleich Q ist, 
führt »bge« den Sprung aus. 
Analog verzweigt »ble« nur, 
wenn Z kleiner oder gleich Q ist. 
■ Neben all diesen bedingten 
Sprüngen existiert mit »bra« die 
Möglichkeit, bedingungslos zu 
springen. Das bedeutet, daß 
die Verzweigung jedesmal 
beim Treffen auf den Befehl 
ausgeführt wird. Die Längenan¬ 
gaben entsprechen dem der 
»b??«-Kommandos. Folgendes 
Programm zur Erläuterung: 

$50000: bra.s $50000 

Dieses Programm führt zu ei¬ 
ner endlosen Schleife. Der Be¬ 
fehl springt zu sich selbst. Die 
Sprungdistanz ist -2. 


Zur Schleifenprogrammie¬ 
rung bietet der MC68000 eine 
zusätzliche Form der bedingten 
Sprünge. Es handelt sich um 
das Kommando »db??«. Es 
handelt sich immer um Ver¬ 
zweigungen vom Typ ».I«. Auch 
er ist relativ. Als Quelle benötigt 
er ein Datenregister. Das Ziel ist 
die Zieladresse. Beim Datenre¬ 
gister benutzt »db??« lediglich 
die unteren 16 Bit. Für die Be¬ 
dingung »??« dürfen wir diesel¬ 
ben Kürzel wie beim »b??«- 
Befehl verwenden. Trifft der 
Prozessor auf dieses Komman¬ 
do, prüft er die Bedingung. Ist 
sie erfüllt, findet im Gegensatz 
zu den »b??«-Befehlen keine 
Verzweigung statt. Ist sie nicht 
erfüllt, erniedrigt der Prozessor 
zunächst das angegebene Da¬ 
tenregister. Anschließend prüft 
er, ob das Register bereits den 
vorzeichenbehafteten Wert -1 
erreicht hat. Ist das nicht der 
Fall, findet eine Verzweigung 
statt. Beinhaltet das Datenregi¬ 
ster hingegen -1, erfolgt keine 
Verzweigung mehr. 

Neben den herkömmlichen 
Bedingungen dürfen wir für 
»??« auch die Kürzel »f« oder »t« 
einsetzen. Die Bedingung »f« ist 
nie erfüllt. Mit ihr können wir un¬ 
bedingte Schleifen program¬ 
mieren. »t« dagegen ist immer 
erfüllt. Somit ergibt sich: 

$50000: moveq #$0f,d0 
$50002: clr.w dl 
$50004: addq.w #2,dl 
$50006: dbf dl,$50004 
$5000a: move.w #$ffff,d0 
$5000e: ... 

Zuerst laden wir für 16 Schlei¬ 
fendurchläufe das Wort 15 in 
Register dO. Das geschieht, da 
»db??« das Register auf -1 und 
nicht auf 0 testet. Deshalb ha¬ 
ben wir die Zahl der Durchläufe 
für »db??« um 1 zu erniedrigen. 

Verzweigungen 

Sodann löscht das Programm 
dl und addiert dann 2 hinzu. 
Die Bedingung »f« bei der Ver¬ 
zweigung ist nie erfüllt, daher 
subtrahiert »dbf« eins von dl 
und springt zurück nach $5 
0004. Ist nach 16 Durchläufen 
dl auf -1 erniedrigt, verläßt der 
MC68000 die Schleife und fährt 
bei $5 000a mit dem nächsten 
Kommando fort. 

■ Als Alternative zu »bra« exi¬ 
stiert »jmp«. Der Vorteil von 
»jmp« liegt darin, daß an jede 
beliebige Adresse, unabhängig 
von jeglicher Sprungdistanz, 
verzweigt werden kann. Zudem 
erlaubt uns die Adressierungs¬ 
art »Adreßregister indirekt« Ver¬ 
zweigungen an errechnete 
Adressen in Adreßregistern. 
Daher ist »jmp« kein relativer 
Sprungbefehl. 


Folgende Programmzeile 
führt einen Reset aus. Der Be¬ 
ginn des Reset-Programms 
liegt bei $fc 00d2. 

jmp $fc00d2 

Die letzte Art der Verzwei¬ 
gungen ist die Verwendung von 
Unterprogrammen. Unterpro¬ 
gramme sind Programmteile, 
die sehr oft innerhalb des gan¬ 
zen Assemblerprogramms be¬ 
nötigt werden. Wir könnten zum 
einen jedesmal den kompletten 
Programmteil eintippen oder 
eleganter die Unterprogramm¬ 
technik verwenden. Zum Auf¬ 
rufen von Unterprogrammen 
dient das Kommando »jsr«. Das 
Format von »jsr« ist mit dem von 
»jmp« identisch. Auch die Ar¬ 
beitsweise ist ähnlich. Bevor 
der Prozessor jedoch zur ange¬ 
gebenen Adresse verzweigt, 
legt er die Adresse des ersten 
Kommandos nach dem »jsr«- 
Befehl auf dem Stapel ab. Auf 
diese Weise kann der Prozes¬ 
sor jederzeit nach dem »jsr« mit 
der Abarbeitung des Pro¬ 
gramms fortfahren. Trifft der 
MC68000 beim Bearbeiten des 
Unterprogramms auf dessen 
Ende, holt er sich die Adresse 
vom Stapel zurück und fährt an 
der Stelle nach dem Unterpro¬ 
grammaufruf mit der Abarbei¬ 
tung fort. Das Ende eines Un¬ 
terprogramms kennzeichnen 
wir mit dem Befehl »rts«. Dieser 
bewirkt eine Rückkehr ins auf¬ 
rufende Programm. Dazu fol¬ 
gendes Programmbeispiel: 

clr.l dl 
move.w #$10,d0 
mulu #3,dO 
add.l d0,dl 
move.w #$20,d0 
mulu #3,d0 
add.l d0,dl 
move.w #$30,d0 
mulu #3>d0 
add.l d0,dl 

Hier löschen wir zunächst dl. 
Anschließend lädt das Pro¬ 
gramm nacheinander drei ver¬ 
schiedene Werte in dO. Jeder 
dieser Werte wird mit 3 multipli¬ 
ziert und das Ergebnis zu dl 
addiert. Den Vorgang könnten 
wir mit der Unterprogramm¬ 
technik optimieren, 
clr.l dl 
move.w #$10,d0 
j sr Unterprogramm 
move.w #$20,d0 
jsr Unterprogramm 
move.w #$30,d0 
jsr Unterprogramm 

Unterprogramm: 
mulu #3,d0 
add.l dO,dl 
rts 

Nach Laden jedes neuen 
Wertes in dO rufen wir unser 
Unterprogramm auf. Es erledigt 
das Multiplizieren und Addie¬ 


ren und kehrt schließlich mit 
»rts« zurück. Zurück zu dem Be¬ 
fehl, der dem Aufruf durch »jsr« 
nachfolgt. 

In unserem Beispiel ist die 
Platzersparnis durch die Ver¬ 
wendung von Unterprogram¬ 
men unwesentlich. Dennoch 
lohnt sich ein solcher Program¬ 
mierstil bei längeren Pro¬ 
grammteilen. Zudem erhöht er 
die Übersichtlichkeit. Wie Sie 
bestimmt gemerkt haben, be¬ 
nutzen wir nach dem »jsr« keine 
Adresse in Form einer hexade¬ 
zimalen oder dezimalen Zahl. 
Vielmehr erlauben uns die As¬ 
sembler auf dem Amiga bei der 
Übersetzung unseres Pro¬ 
gramms in Operationscodes 
die Verwendung von Symbo¬ 
len. In dem Fall repräsentiert 
das Symbol »Unterprogramm« 
die Startadresse unseres Un¬ 
terprogramms. Der Assembler 
setzt beim Übersetzen automa¬ 
tisch die richtige Adresse ein. 
■ Alternativ zu »jsr« kann »bsr« 
angewandt werden. Hier sind 
wir jedoch wieder auf die Di¬ 
stanzen ».s« und ».I« angewie- 


Code 

zugeh. Bedingung 

hi 

Z > Q, ohne Vorzeichen 

cs 

Z < Q, ohne Vorzeichen 

cc 

Z > = Q, ohne Vorzeichen 

Is 

Z < = Q, ohne Vorzeichen 

gt 

Z > Q, mit Vorzeichen 

It 

Z < Q, mit Vorzeichen 

ge 

Z > = Q, mit Vorzeichen 

le 

Z < = Q, mit Vorzeichen 


Bild 3c. Vergleichstabelle 


sen. Der Vorteil ist, daß es sich 
bei »bsr« um einen relativen 
Sprung handelt. Unser Pro¬ 
gramm bleibt also frei im Spei¬ 
cher verschiebbar. Bevor Sie 
sich jetzt auf Ihre eigenen Pro¬ 
gramme stürzen, noch eine Be¬ 
merkung. Auch unser selbstge¬ 
schriebenes Programm wird 
beim Start durch den Assem¬ 
bler, Monitor oder Betriebssy¬ 
stem per »jsr« angesprungen. 
Daraus folgt für uns, daß alle 
unsere Programme als letzten 
Befehl ein »rts« beinhalten müs¬ 
sen. So erfolgt automatisch ein 
Sprung dorthin zurück, von wo 
unser Programm aufgerufen 
worden ist, also beispielsweise 
in den Assembler, den Monitor 
oder ins Betriebssystem. Damit 
wären wir am Ende des zweiten 
Teils unseres Assemblerkur¬ 
ses. Probieren Sie das erwor¬ 
bene Wissen in der Praxis aus. 
Scheuen Sie sich nicht vor Ex¬ 
perimenten, denn zerstören 
können Sie nichts an Ihrem 
Computer. In der nächsten Aus¬ 
gabe werden wir uns mit den 
Schiebe- und Rotationsbefeh¬ 
len sowie mit Bitmanipulatio¬ 
nen beschäftigen. sq 


154 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 







ALPHA-BASIC 

AmigaBasic-kompatible bis auf zwei Befehle 
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AmigaBasic Programme laufen bis 7x schneller. 
150 zusätzliche Befehle und Funktionen. 
Stark erweitertes Animationssystem. 
Programmierung von Sub-Menüs, 
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Erweiterte Fenster und Screen-Programmierung. 
Rekursive Programmierung von 
Subroutinen möglich. 

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automatische Wahl (Ton oder Impuls), Autoanswer, Konfiguration speicherbar, 
basierend auf INTEL Chipsatz. 

Der Betrieb dieser Modems am öffentlichen Postnetz in der BRD und in West- 
Berlin ist verboten und unter Strafe gestellt. 

Carl Schewe (GmbH & Co.), Abt. Modems 
Essener Str. 97, 2000 Hamburg 62 
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CLImate 10,- 

Workbench 1.3 15,- 

U.a. wird hier genauestens 
beschrieben, wie das Fast-File-Sys- 
tem auch auf Disketten installiert 
werden kann. 


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Sie fühlen sich wie in der Spielhalle. 
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tomat. Mit vielen Extras/Start- und 
Risikoautomatik/ Guthaben wird 
gespeichert/Komfortabele Maus¬ 
steuerung/Palauflösung/Deutsche 
Anleitung/100% Spielspaß. 

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Stammtisch-Atmosphäre. 

Jetz können Sie Ihren Amiga nach 
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sich streng an die offiziellen 
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anhaltende Spielmotivation. 

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Bei Vorkasse (Scheck) 4,- 

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5000 Public Domain Disketten haben wir nicht im Angebot, aber einige wenige ausgesuchte Spitzenprogramme 
aus dem gesamten PD-Bereich. Die R-H-S Serie wurde unter dem Motto »Klasse statt Masse« zusammengestellt 
und als Besonderheit erhalten Sie zu jeder Diskette eine ausführliche (gedruckte) deutsche Anleitung. Nur die 
besten Programme werden aufgenommen. Leider kann hier nur ein kleiner Teil der R-H-S Serie vorgestellt werden. 

Alle Disketten kosten je 10,- inklusive gedruckter deutscher Anleitung. 

Druckertreiber Beckertext/Textomat: Mit diesem Druckertreiber können Sie mit einen NEC P6 (P2200, P6 + 
und allen kompatibelen) Text in doppelter Höhe, in 4 facher Größe und in Schattenschrift ausdrucken. Mit 
Farbdruckern (NEC CP6, Epson JX80, MPS 1500 etc.) können Sie zusätzlich in 7 verschiedenen Farben drucken. 
Druckertreiber NEC P6 (P2200, P6 + und alle kompatibelen): Volle 360x360 DPI, super Ausdruckqualität. 
Videodatei: Mit diesem deutschen Programm können Sie Ihre Videosammlung komfortabel verwalten. 
Hyperadress: Komfortabele Verwaltung Ihrer Adressen, Telefonnummern., Geburtstage etc. 

Haushaltsbuch: Mit diesem deutschen Programm können Sie Ihren gesamten Haushalt inklusive KFZ verwalten.^ 
Label Paint: Drucken Sie Ihre eigenen individuellen farbigen Diskettenaufkleber. Sie können zu d< 
migelieferten (oder selbst zu erstellenden Grafiken) einen beliebigen Text mit auf die Diskettenaufkleber drucket 
MyMenu/Quickmenu: Erstellen Sie Ihre eigenen Workbenchmenüs. Start der Prg. direkt aus dem WB-Meni 
mCAD/Apaint: Neben einem deutschen Malprogramm befindet sich auf dieser Diskette das professionel 
CAD-Programm Mountain CAD. Beide Programme zählen im PD-Bereich zu den absoluten Top-Favoriten. 
Superprint: Mit Superprint können Sie Text in beliebiger Größe, in Outline, in Schattenschrift und 3-Dimensionbl 
drucken. Einfache Bedienung und die deutsche Benutzerführung zeichnen dieses Programm aus. 

Mensch ärgere dich nicht: Erstklassige Umsetzung des bekannten Brettspiels. Ein Spiel für die ganze Familie. 
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Plattenliste: Verwaltungsprg. für LPs, MCs und CDs. Listenerstellung u. Ausdruck nach verschiedenen Kriterien. 
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Text: Die einfache Bedienung und die deutsche Benutzerführung zeichnen diese 
Blizzard: Eines der besten Action-Games aus dem gesamten PD-Bereich mit schöner' 

D-Sort III: Hiermit können Sie Ihre Prg.-Sammlung komfort. verwalten u. archiviren 
Beatmaster: Einfach zu bedienende Schlagzeug-Computer-Emulation - super. 

Giroman: Verwalten Sie Ihr Girokonto mit diesem deutschen Programm 
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Eine spezielle Rubrik der 
R-H-S Serie wendet sich mit 
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TIPS & TRICKS 


Tips & "IKcks für Profis 


Den besten Computer oder die teuerste 
Zusatzhardware kann man erst dann rich¬ 
tig einsetzen, wenn man die kleinen Tricks 
der Profis kennt. Aus diesem Grund veröf¬ 
fentlicht das AMIGA-Magazin jeden Monat 
Kniffe, damit Sie Ihren Computer besser 
beherrschen und ausnutzen können. 

H elfen Sie mit Ihrem Wissen anderen Lesern. Haben Sie 
Tips und Tricks, wie man effizienter programmiert oder wie 
man eine Erweiterung bedient, oder haben Sie Ihre eigene 
Hardware-Erweiterung entwickelt? Dann schicken Sie Ihre aus¬ 
führlichen Unterlagen inklusive Diskette und genauer Adreßanga- 
be an das AMIGA-Magazin. Bei Veröffentlichung winktein Honorar. 

MS-DOS läßt grüßen 

Wer mit dem Amiga-Transformer 1.21 (PC-Emulator) eine Disket¬ 
te mit »FORMAT a:« formatieren möchte, stellt nach Beendigung 
des Formatiervorgangs fest, daß nur 40 Spuren (360 KByte) forma¬ 
tiert wurden. Trotzdem kann man mit einem kleinen Trick 80 Spuren 
erreichen. Fügen Sie in die Datei »CONFIG.SYS« Ihrer Startdisket¬ 
te folgende Zeile ein: 

DEVICE=DRIVER.SYS/D:0 

Beim erneuten Booten erscheint auf dem Bildschirm die Mel¬ 
dung darüber, daß ein neues (virtuelles) Laufwerk eingerichtet wur¬ 
de Qe nach Anzahl der angeschlossenen Laufwerke bzw. RAM- 
Disks B:, C: oder D:). Angenommen, das Laufwerk heißt »C:«. Das 
bedeutet, daß Ihr internes Laufwerk unter MS-DOS einerseits mit 
»A:« angesprochen werden kann (40 Tracks/360 KByte), anderer¬ 
seits als »C:« ein 80 Track/720-KByte-Laufwerk darstellt. Ein »FOR¬ 
MAT c:« ergibt also die gewünschte Formatierung auf 80 Tracks. 

Blaz Zupan/Robert Frischholz/sq 

Wirksames Mittel gegen Viren 

Bei der akuten Bedrohung des Amiga durch Bootblockviren ist 
es ratsam, ab und zu den Bootblock einer Diskette auf verdächtige 
Änderungen zu untersuchen. Dazu braucht man entweder einen 
Diskettenmonitor oder ein Anti-Virus-Programm. Da beide Pro¬ 
grammarten selten mit auf der Arbeitsdiskette residieren, macht 
man sich oft nicht die Mühe, die momentan bearbeitete Diskette zu 
überprüfen. Abhilfe schafft folgendes kleine C-Programm »show- 
boot.c«, das unter Aztec C mit »cc showboot +1« compiliert und mit 
»In +cdb -Ic32« gelinkt wird. Das ausführbare showboot findet si¬ 
cherlich noch Platz im C-Verzeichnis Ihrer Arbeitsdiskette. Der Auf¬ 
ruf erfolgt mit »SHOWBOOT Laufwerksnummer«, also z.B. »show¬ 
boot 0«, um den Bootblock von »DF0:« aufzulisten. 

#include < devices/trackdisk.h > 

#include < exec/types. h > 

char Mem[1024]; 
struct MsgPort #DiskPort; 
struct IOStdReq #StdIoReq; 
long error; 

main(argc,argv) 
long arge; 
char #argv[]; 

[ 

long i,unit; 

if ((arge ! =2) I ((unit=atoi (argv[l])) >3) ! (unit<0)) 

printf("USAGE ShowBoot x (x=0 ... 3) \ n"); 
exit(FALSE); 

] 

if((DiskPort=CreatePort(0,0))==NULL) 
exit(FALSE); 


if((StdloReq =CreateStdI0(DiskPort))==NULL) 

( 

DeletePort(DiskPort); 
exit(FALSE); 


error=0penDevice("trackdisk.device",unit,StdloReq,0); 


StdloReq->io_Command=CMD_READ; /# 
StdloReq->io_Data= (UBYTE *)Mem; /* 
StdloReq->io_Length=(UW0RD)1024; /# 
StdloReq->io_0ffset=0; /# 
DoIO(StdloReq); 


Lesen #/ 

Speicher #/ 

2 Bioecke #/ 
Bioecke 0 und 1 */ 


StdloReq->io_Length=(UW0RD)0; /# Motor aus #/ 
StdloReq->io_Command=TD_M0T0R; 

DoIO(StdloReq); 


CloseDevice(StdloReq); 

DeleteStdIO(StdloReq); 

DeletePort(DiskPort); 
for (i=0 ; i<1024 ; i++) 

( 

if(! ((Mem[i] >127 && Mem[i]<160) ! Mem[i]<33 )) 

/* keine Steuerzeichen */ 
printf ("^c^Memti]); 

eise 

printf ( "); 

if ((i % 64) == 0 ) printf("\ n"); 

) 

) 


Malte Zöckler/Robert Frischholz/sq 

Beim Uhrenmacher 

Bei einigen Exemplaren des Amiga 2000 geht die eingebaute, 
akkugepufferte Uhr vor bzw. nach. In diesem Fall muß man keinen 
Uhrenmacher aufsuchen, man kann die Uhr selbst nachstellen. 
Vorne links auf der Grundplatine des Amiga 2000 sitzt ein Baustein 
mit der Aufschrift »OKI 6242«. Dies ist die eingebaute Uhr. Sie be¬ 
kommt ihren Arbeitstakt von einem Quarzoszillator, dessen Taktfre¬ 
quenz über einen Drehkondensator beeinflußt werden kann. Die¬ 
ser Kondensator ist rechts vom Uhren-IC und trägt beim Amiga 
2000 (A-Modell) die Bezeichnung »C276« und beim Amiga 2000 
(B-Modell) die Bezeichnung »VC 80«. Dreht man an seiner Einstell¬ 
schraube mit einem kleinen Uhrenschraubendreher in Richtung 
Uhrzeigersinn, läuft die Uhr schneller, wenn man entgegen dem 
Uhrzeigersinn dreht, wird die Uhr langsamer. Mit etwas Geduld und 
Fingerspitzengefühl kann man seine Uhr recht leicht wieder auf 
Trab bringen. Bernd Poll/Gerhard Stock/sq 

Rasterzeitmessung 

Besonders bei Programmen, die Grafik wiederholt auf den Bild¬ 
schirm zeichnen, ist es sinnvoll zu wissen, wieviel Rasterzeilen der 
Elektronenstrahl während der Abarbeitung einer Routine darstellt 
( = Rasterzeit). Um dies zu messen, wartet man am Anfang der 
Routine auf eine bestimmte Position des Elektronenstrahls und 
schaltet dann die Hintergrundfarbe um. Am Ende der Routine wird 
die Farbe dann wieder zurückgesetzt. Auf dem Bildschirm sieht 
man jetzt einen Balken, der die Rasterzeit darstellt, 
move.l 4,a6 ;ExecBase 

jsr -132(a6) ;Forbid 

waitpos: 

cmpi.b #$50,$dff006 ;Rasterzeile 80 
bne waitpos ; nicht ->zurueck 

move.w #$f0f,$dffl80 ;Pink als ColorO 
move.l #1000,dO 

Schleife: 

dbra dO,Schleife ;Leerschleife lOOOmal 

move.w #$00,$dffl80 ;schwarz als ColorO 

btst #6,$bfe001 ;linker Mausknopf 

bne waitpos ; nicht ->zurueck 

jsr -138(a6) ;Permit 

clr.l dO 
rts 


156 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 




Wie schnell ist schnell? Der HardFrame transferiert 
Daten zu Amiga Bus-Geschwindigkeiten und ist 
schneller als die Festplattenmechanik selbst. 

Kürzeste Busbelegung bei Hochleistungschips mit 
12 MHz Takt, vollem DMA undl6 Bit breitem Da¬ 
tenbus für maximalen Datendurchsatz. Der 
rahmen leitet die Temperatur der Festplatte opti¬ 
mal ab und bietet Platz für eine 3,5" Festplatte. 


AutoBoot unter AmigaDOS 1.3 
(Preis beinhaltet AutoBoot-Eprom!) 
Autobootet ins neue FastFile System! 
(benötigt kein altes FS) 

Startet automatisch alle Partitionen 
(benötigt keine Mount-List) 

Designed für totalen Durchsatz 
bei Multitasking 
Qualitäts-Metallrahmen für eine 
stabile Montage der Festplatte 
Stromzufuhr direkt von der Karte 
zur Festplatte 
Inklusive 50-poligem Kabel 
Unterstützt bis zu sieben SCSI 
Festplatten beliebiger Größe 
Mit 20seitigem deutschem Handbuch 
Installation bei Ihrem Händler oder 
durch Benutzung einfacher Batchfiles 
Auch von der PC-Seite aus nutzbar 


Hard 


Das Super-Geschwindigkeits, 
DMA, SCSI Festplatten¬ 
interface für den Amiga®2000 


Benötigt keinen Laufwerkseinschub . _ „ , 

Die RAM-Preise fallen! 

Ab sofort bieten unsere Händler und wir autokonfi¬ 
gurierende Speichererweiterungen an. Sowie be¬ 
stückt als auch unbestückt (ab 512KB bis 8MB) - 
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5450 Neuwied 
(02631) 24485 


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Ladihamer Schlag 5 
8032 Gräfelfing 
(089) 8548700 


CompuStore 
Fritz-Reuter 6 
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(069) 567399 


Weidhofer Comp. 
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(02167) 2692 


HÄNDLER WENDEN SICH AN COMPUSTORE 

















TIPS & TRICKS 


Wir suchen 
Bomben & Birnen 
Chips & Cracker 
Kanonen & Kirschen 
Römer & Rekorde 
oder ganz einfach: 



Wenn Sie einen Kniff ken¬ 
nen, der anderen Lesern helfen 
könnte, schicken Sie ihn ans 
AMIGA-Magazin. Alles, womit 
Amiga-Besitzer mehr aus dem 
Amiga oder einem Programm 
herausholen können, ist ge¬ 
fragt. Dabei kann es sich um 
Tips zum CLI handeln, um Pro¬ 
grammierhilfen, Hardware-Ba¬ 
steleien oder, oder, oder... 

Schicken Sie uns Ihren Bei¬ 
trag an folgende Adresse: 


Markt&Technik Verlag AG, 
Redaktion AMIGA-Magazin 
Tips&Tricks 
Hans-Pinsel-Straße 2 
8013 Haar bei München 


Schicken Sie uns Program¬ 
me und längere Texte am be¬ 
sten auf Diskette. Bei Hardware¬ 
basteleien fügen Sie einen ent¬ 
sprechenden Schaltplan bei. 
Des weiteren vergessen Sie bit¬ 
te nicht, uns Ihre Bankverbin¬ 
dung und Konto-Nummer zu 
nennen - denn für jeden veröf¬ 
fentlichten Tip winkt ein Hono¬ 
rar als Anerkennung. 


Wenn eine Routine z.B. in den obersten 100 Zeilen des Bild¬ 
schirms ständig eine Grafik aufbaut, und nicht mehr als 200 Ra¬ 
sterzeilen Zeit benötigt, sollte man, um Flackern zu vermeiden, am 
Anfang der Routine auf die Zeile 100 warten und erst jetzt die Routi¬ 
ne abarbeiten. Markus Siegel/Robert Frischholz/sq 

Komfortable DOS-Befehle 

Für den Amiga-Besitzer ist es oft ärgerlich, daß der Computer 
seine DOS-Befehle erst von Festplatte oder Diskette nachladen 
muß. Dies vereinfacht sich drastisch, wenn man folgende Zeilen in 
die »Startup-Sequence« der Workbench hinter den Befehl »assign 
sys: WB:« einfügt: 

dir ram: 
makedir ram:c 

copy xxx:ramdos ram:c quiet 
path ram:c add 

Dabei stellt »ramdos« ein Verzeichnis dar, das auf »jhO:«, »dfO:« 
oder »dhO:« durch »makedir ramdos« angelegt wurde (xxx steht für 
den verwendeten Datenträger, also für jhO:, dfO: oder dhO:). In die¬ 
ses Verzeichnis werden alle Befehle kopiert, welche später auch im 
RAM stehen sollen. Gegenüber dem normalerweise verwendeten 
»assign«-Befehl hat dies den Vorteil, daß der Amiga auch Befehle 
findet, die nicht im RAM stehen. Diese lädt er, wie üblich, vom ak¬ 
tuellen Datenträger. Frank Cebulla/Robert Frischholz/sq 

WordPerfect 4.1 

WordPerfect Version 4.1 ist ein leistungsfähiges Textverarbei¬ 
tungsprogramm für den Amiga. Es läßt sich jedoch noch einiges 
verbessern. WordPerfect arbeitet mit Overlay-Dateien (befinden 
sich im Verzeichnis »libs«). Wenn ein Programmteil benötigt wird, 
lädt »WP« die entsprechende Overlay-Datei erst dann ein. Das 
kann Speicher sparen, denn man benötigt nicht jedesmal den 
»Spell-Checker«, oder? Allerdings entfernt WordPerfect diese Bi¬ 
bliotheken nicht aus dem Speicher, wenn man das Programm ver¬ 
läßt. Dies ist besonders ärgerlich, wenn man nicht mit einer Fest¬ 
platte arbeitet und jedesmal neu von Diskette booten muß, um den 
nichtfreigegebenen Speicher wieder nutzen zu können. Die Bi¬ 
bliotheken belegen, sofern alle von WordPerfect aktiviert wurden, 
ca. 100 KByte Speicher. 

Die folgende Batchdatei hilft weiter. Sie wurde mit »IconX« von 
der Workbench 1.3 startbar gemacht. Um die nicht mehr benötigten 
»libs« aus dem Speicher zu entfernen, wird das Programm »Rem- 
Lib« (Fish-Disk 178) benutzt. 

ASSIGN WP: DH0:WP ; Assign auf Unterverzeichnis WP auf Hard-Disk 
; DHO: legen. 

CD WP: ; uraschalten auf Verzeichnis WP: 

WP ; WordPerfect aufrufen 

WPClose j Batch um die Libs zu schliessen aufrufen 

Speichern Sie den Batch mit WP:WP_Start ab. 

Der Batch WPClose: 

Echo "Nicht mehr benötigte LIBS werden geschlossen" 
c:RemLib 

c:RemLib wp.library 
c:RemLib wpdat.ovly 
c:RemLib wprng.ovly 
c:RemLib wpfrm.ovly 
c:RemLib wpmcl.ovly 
c:RemLib wpths.ovly 

Speichern Sie den Batch mit »WP:WPCIose« ab. Jetzt müssen 
Sie noch das Script-Flag setzen, damit »IconX« funktioniert. (EXE- 
CUTE muß resident sein). Das geschieht folgendermaßen: 

PROTECT WP:WPClose +s 
PROTECT WP:WP_Start +s 

Wenn Sie den Batch-Lader mit einem Icon versehen wollen, 
müssen Sie sich ein Project-Icon (z.B. Shell.info) in das Verzeichnis 

»WP:« kopieren. Benennen Sie das Icon um in: »WP_Start.info«. 

Klicken Sie das Icon einmal an. Halten Sie die rechte Maustaste ge¬ 
drückt und wählen den Punkt »Info« an. 

Klicken Sie jetzt die Zeile »Default-Tool« an. Alle Felder sollten 
leer sein, wenn das nicht der Fall ist, sind die Felder zu löschen. Tra¬ 
gen Sie in der Zeile nun ein: »C:lconX«. Abschließend muß nur 
noch gespeichert werden. Ralf Kohlhepp/sq 


158 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





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PROBLEME MIT ENGLISCHER ANLEITUNG? 

Übersetzen von englischen Bedienungsanleitungen, Computerhandbü¬ 
chern und Programmen für AMIGA, Atari, Macintosh, MS-DOS, Unix- 
Xenix, Periferiegeräte und andere durch Spezialisten. 

Sonderangebote deutscher Anleitungen für AMIGA 

Aegls Sonix 
Flight Simulator II 
Aegis Draw plus 
Aegis Impact 
Aegis Audiomaster* 

Sekaassambler 

Bei Versand im Inland berechnen wir DM 5,- für Porto Verpackung/NN. 

Versand ins Ausland nur mit Vorauskasse + DM 4, - für Porto/Verpackung 


39,- DBW Render 20,- 

29,- Dr. Ts’KCS 59,- 

59,- Grabbit 20,- 

39,- CLI-Mate 20,- 

39, - PrtDrvGen Druckertreibergenerator 15, - 

29,- Galileo 29,- 



08374-9873 


WELTNEUHEIT! 


AMIGA CARTRIDGE 


Externes Kickstartmodul A500/1000/2000! 

- in den Erpans. Port des A500 stecken - einsatzbereit! 

- kein Löten - kein Öffnen des Gerätes mehr erforderlich! 

Kein Garantieverlust! 

- Platz f. zusätzlich 1 ROM und 1 Epromversion! 

- inkl. Resettaster (Erspart den “Affengriff”) 

- inkl. Amigastop (per Schalter den Amiga anhalten oder weiter¬ 
machen)! 

- Per Schalter zwischen 3 Kickstartversionen wählen - extern! 

Kickstartmodul 79,- DM 

Kickstartmodul inkl. 1,3/1,2 149,- DM 

Kickstartversion auf Eprom 85,- DM 

Altewiekring 39,3300 Braunschweig, 




_ DATA 2000 GmbH + Co. 

2 VvÜB nur 698,- &5!Sh 

KG i.G. 5800 HAGEN 1 O O TO 

.Tel. 02331/23290 + 31272 F f LJ f W VJ FF FF J 

r Nachnahme oder Vorkasse f fl 1 f ff f . f ff ff f 

i.-Fr. 10.00-18.30 Sa. bis 14/16.00 w f 9 9 9 9 mm 'W 


Amiga DMA qq 

Portexpander 51O,“ 

• für Amiga 500/1000 
mit dieser Karte ist es mög¬ 
lich, bis zu 5 weitere Kar¬ 
ten parallel zu betreiben 
jeder Port einzeln schaltbar 
angesprochene Karte wird 
optisch über LEO angezeigt 
86-polige Messerleisten 
(männlich) werden 
mitgeliefert 

somit Einsatz von Stecker 
u. Buchsen, incl. Stützfüsse 


Amiga DMA- qq 

Portadapter 

• für Amiga 500/1000 

• DMA-Port wird verlängert 


NEUHEIT qq 

Amiga-Light-Mouse 5JO,“ 

Nachdem der Amiga-Lightpen 
schon langeZeit angekündigt war. 
haben wir jeglichen Kompromiß 
verworfen. Viele Lösungen waren 
für uns nicht professionell genug, 
z. B. wenn man mit einer Hand 
den Lightpen und mit der anderen 
die Mouse halten muß. Die Ami- 
ga-Light-Mouse hat beide Mou- 
setasten bereits eingebaut. Spit¬ 
zensoftware liegtauf Diskette bei. 


Amiga DMA- 
Winkeladapter 

39,- 

• mit einer 90 c Winkelab¬ 

zweigung, also 2 Steck- 

möglichkeiten 


Amiga Testboard 

2b,- 

• für alle Amiga 


• Anschluß für S-D-Stecker 

• 86polig. 2 x 43 


Amiga Bremse 

69,- 


• für Amiga 500/1000 

• stufenloses Herunterregeln 
von Spielen und Program¬ 
men auf Null (durch Poti) 

• Herstellen von Bildschirm¬ 
fotos 


Amiga Speicher- 4QQ 
erweiterung 512K I5l0,~ 

• für Amiga 500 

• Gesamtspeicher 1 MB 

• fertig aufgebaute Platine 

• kein Eingriff in den Rechner 


Amiga Relaiskarte 149,- 

• für Amiga 500/1000 

• 8 Kanal/16 Kanal 

• mit Steuerelectronic, 8 se¬ 
parat zu steuernde Relais 

• je 1 x UM Kontakt, bis zu 
220V/3A 

• einschl. List 

• Anschluß am DMA-Port 

• externe Anschlüsse über 
Klemleisten 

• Betrieb an 5 V vom 
Rechner 

• bei voller Nutzung 
Anschluß für externes 
Netzteil vorhanden 
(Steckernetzteil) 


Eprommer 149,- 

• für alle Amiga 

• liest, vergleicht, brennt 
Eproms, Proms. CM0S- 
Typen 2716-27011 

• 8K in 14 Sekunden 

• Betrieb am Druckerport 

• 3 Algorythmen wählbar, 
mit Textoolsockel, 

Software on Disk 

• incl. Stützfüße 
siehe hierzu auch den 
Test in Amiga 12/89 


Shugate-Interface 29,- 

• für alle Amiga 

• zum Anschluß von passen¬ 
den 3,5-Zoll-Laufwerken 
an Amiga-Rechnern 

• Kabelsatz im Lieferumfang 


Amiga Epromkarte 4rn 

2MB loy,“ 

siehe hierzu auch den 
Test in Amiga 12/89 


129,- 


Amiga Epromkarte 
1 MB 

• für Amiga 500/1000 

• Alternative zur Floppy, 
schnell wie eine RAM- 
Floppy. anzusprechen mit 
dir rom 

• Steuersoftware auf Disk, 
auch Nachladeprogramme 
können geladen werden 

• für Epromtypen 27512 und 
27010 

siehe hierzu auch den 
Test in Amiga 12/89 


Amiga 3,5-Zoll- qqq 

Floppy extern ££5J,“ 

• für alle Amiga 

• durchgeführter BUS, 
abschaltbar 

• 1-Zoll-Metallgehäuse 



Amiga Userport — -7Q 
und Testboard /iJ,“ 

• für Amiga 500/1000 

• incl. 2 x 6522, Userport 
am DMA 

• Pio-Karte 

• Testboard 

• gepuffert 

• Lochrasterkarte im Raster 
2.54 

• doppelseitig 


Amiga Midi-Interface 79,- 

• für Amiga 500/2000 

• 1 x Midi in, 2 x Midi out, 

1 x Midi out thru 

• schaltbar, incl. Anschlu߬ 
kabel 

• Pilot-Ievel 

• für den Amiga 1000 emp¬ 
fehlen wir Wandler 9221 


79,- 


Amiga Sound- 
Sampler 

• für Amiga 500/2000 

• Audio-Genie, Profi- 
Perfect-Sound 

• Digitalisierung rauscharm, 
für Sprache und Musik, 
Anschluß am Druckerport 

• Steckanschlüsse in Chinch 

• eingebauter Vorverstärker 

• Software auf Diskette 


dito 


• für Amiga 1000 


89,- 


Amiga-STEREO- 
Sound-Sampler 

sonst wie oben, 
jedoch für A 500/1000/2000 


149,- 


Solange Vorrat reicht 
Sidecar ungeprüft 

Netzteil . 120,- 

Floppy 120,- 

Gehäuse 90,- 

Mainboard + Interf. 149,- 


Amina Harddisk 
20 MB 

zum Amiga 500 

20 MByte Speicherkapaattt 

- mit Park-Positron 

- mW Harddisk-Boot 


- Spitzengeschwindigkeit 

- im separaten Gehäuse 32x32x6 cm 

- fertig installiert, sotort einsatzbereit 


99S0 C Amiga-Harddisk) 


Sonderpreis 


598,- 


Interne-RAM-Karte 

• diese Neuheit kommt pünktl. 
zum Herbst auf den Markt 

• mit Uhr + Akku 

• paßt ins Bodenfach 

• abschaltbar 
IRAM 1 fertige Karte 

f. 41256 od. 51100. BitteTyp 
angeben. Geprüft ohne RAMs 
IRAM3 mit RAMs 
2MB mit Megabit 
IRAM3 698.- 



Interne-Kick-Um 

• für A500/2000 *‘B" 

• für 2 x ROM 

• und 8 x Eprom 

• mit Schalter 
Kick-Uml 
ROM 1.2 
ROM 1.3 

dto. für A2000 “A" 
Kick-Um2 
Bootselektoren 
A500/1000 B! 

A2000 mit 2 LW 


79,- 

49.- 

59,- 

79,- 

18,- 

18,- 


Externe-Kick-Um 

• die erste unseres Wissens 
zum Anschluß an DMA- 
Port 

• für zwei Versionen 

• z.B. 1.2 + 1.3 usw. 

• auf 2 x 4 Eproms 

• bei AI 000 256 K mehr 
Speicher durch W0RM- 
Einbindung 

• mit Software auf Disk mit 
Kickstartmaster 

• deutsche Beschreib. 

• durchgeführter DMA Port 

für A500 98,- 

für AI 000 98,- 


« 


Externe-RAM-Karte 

• für A500 + 1000 

• als 0.5 MB-System 

• als 1.0 MB-System 

• als 0.5 resetfestes 
Kickstart-RAM-WORM 

• oder gemischt 0.5 MB + 
0.5 Kick usw. 

• wahlweise 41256/Megabit 

• durchgeführter DMA Port 

RAM 1 fertige Karte, 

ohne RAMs 
RAMI 149,- 
RAM 2 mit RAMs auf 
0.5 MB bestückt 
RAM 2 298,- 
auf 1 MB bestückt 
RAM 3 449,- 


I 


Flash-Power-Pack 33 

1 X Kick-Um (ext.) A500/1000 mit 
Software (Epromgenerator) 

1 x Bootrom-Designer (Disk) 

1 x 4 Eproms je 64 K (27 512) 

1 x Diskette randvoll mit PRG 
Gesamtpaket 159,- 

Amiga 2000 Netzteil 

geprüft* 198,- 

ungeprüft** 98.- 

Laufwerk 3,5" 720 KB geprüft * 98.- 
dito. ungeprüft* * 49,95 

Laufwerk 5,25"360 KB geprüft* 79,- 

39.95 
149.- 

49.95 
298.- 

98,- 
498,- 
149.- 
15,- 
198, 


dito, ungeprüft** 
Harddisk 10 MB geprüft* 
dito, ungeprüft** 
Harddisk 20 MB geprüft* 
dito, ungeprüft*' 
isk 40 MB 


Harddisk 40 MB geprüft* 
dito, ungeprüft** 
passender Kabelsatz 
passender HD-Controller 

•= neuwertig, geprutt, 8 Tage Übernahmegarant 
* "= keine Garantie, keine Rücknahme möglich 

High-Light-Set 21 

1 x Speichererweiterung 512 K 
1 x exfernes Laufwerk 
1 x Virusdetector 
1 x 3 Spiele auf Diskette 
Gesamtpaket 399,- 

High-Light-Set 22 
10 Disketten voll mit Programmen 
(Spiele ♦ Amw.) 
i Speichererweiterung 512 K 
1 Soundsampler 

Gesamtpaket 249,- 

High-Light-Set 23 

1 Kick-Um-Intern A500/2000 
8 x Eprom + 2 x ROM 
1 ROM 1 3 od. 1.2 (bitte angeb) 

1 Diskette randv. m. Program 
Gesampaket 129,- 

Flash-Power-Pack 31 

1 Eprommer + Disk 

1 Epromkarte 512 K 

2 Eproms |e 64 K 827 512) 

1 Diskette randvoll mit Progr 
Gesamtpaket 299.- 

Flash-Power-Pack 32 
1 x RAM-Karte 2 MB (intern) 

1 x DMA-Portadapter 2-fach 
5 x Disketten randvoll + PRG 
Gesamtpaket 698,- 

Harddisk-Interface + 
HO-Treibersoftware 98.- 

Aufpr. f. A.L.F.- Software 98.- 



















































Amiga 

COMPUTER-MARKT 


Wollen Sie einen gebrauchten Computer verkaufen oder erwerben? Suchen Sie Zubehör? Haben 
Sie Software anzubieten oder suchen Sie Programme oder Verbindungen? Der COMPUTER¬ 
MARKT von »Amiga« bietet allen Computerfans die Gelegenheit, für nur 5,- DM eine private Klein¬ 
anzeige mit bis zu 4 Zeilen Text in der Rubrik Ihrer Wahl aufzugeben. Und so kommt Ihre private 
Kleinanzeige in den COMPUTER-MARKT der März-Ausgabe (erscheint am 21. Februar 90): 
Schicken Sie Ihren Anzeigentext bis zum 17. Januar 90 (Eingangsdatum beim Verlag) an 
»Amiga«. Später eingehende Aufträge werden in der April-Ausgabe (erscheint am 21 März 90) 
veröffentlicht. 


Am besten verwenden Sie dazu die vorbereitete Auftragskarte am Anfang des Heftes. 

Bitte beachten Sie: ihr Anzeigentext darf maximal 4 Zeilen mit je 40 Buchstaben betragen. 

Uberweisen Sie den Anzeigenpreis von DM 5 - auf das Postscheckkonto Nr. 14199-803 beim Post¬ 
scheckamt mit dem Vermerk »Markt & Technik. Amiga« oder schicken Sie uns DM 5,- als Scheck 
oder in Bargeld. Der Verlag behält sich die Veröffentlichung längerer Texte vor. Kleinanzeigen, die 
entsprechend gekennzeichnet sind, oder deren Text auf eine gewerbliche Tätigkeit schließen läßt 
werden in der Rubrik »Gewerbliche Kleinanzeigen« zum Preis von DM 12,- je Zeile Text veröffent¬ 
licht. 


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Achtung: 

Wir machen unsere Inserenten darauf aufmerksam, daß das Angebot, der Verkauf oder 
die Verbreitung von urheberrechtlich geschützter Software nur für Originalproqramme 
erlaubt ist. 

Das Herstellen, Anbieten, Verkaufen und Verbreiten von »Raubkopien« verstößt gegen 
das Urheberrechtsgesetz und kann straf- und zivilrechtlich verfolgt werden. Bei Ver¬ 
stößen muß mit Anwalts- und Gerichtskosten von über DM 1 000,— gerechnet werden. 

Originalprogramme sind am Copyright-Hinweis und am Originalaufkleber des Daten¬ 
trägers (Diskette oder Kassette) zu erkennen und normalerweise originalverpackt. Mit 
dem Kauf von Raubkopien erwirbt der Käufer auch kein Nutzungsrecht und geht das Risi¬ 
ko einer jederzeitigen Beschlagnahmung ein. 

Wir bitten unsere Leser in deren eigenem Interesse, Raubkopien von Original-Software 
weder anzubieten, zu verkaufen noch zu verbreiten. Erziehungsberechtigte haften für 
ihre Kinder. 

Der Verlag wird in Zukunft keine Anzeigen mehr veröffentlichen, die darauf schließen 
lassen, daß Raubkopien angeboten werden. 


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Postlagernummer können leider nicht veröffentlicht werden. 



162 


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TIPS & TRICKS 


QUE 

Auch im neuen AMIGA-Jahr sind die 
Tips und Tricks gefüllt mit vielen wert¬ 
vollen Kniffen. Also, wenn Sie gute 
Ideen zur Programmierung, zum CLI, zur 
Workbench oder zur Bedienung eines Pro¬ 
gramms brauchen — schauen Sie mal rein. 


K ennen Sie noch unseren Freund, den »Bastler«? Das Jahr 
1989 war nicht leicht für ihn. Sein Versuch, die Taktfre¬ 
quenz seines Amiga durch Austauschen des Quarzes zu 
erhöhen, endete in der Reparaturwerkstatt. Nun hat er sich endgül¬ 
tig entschlossen, ins Lager der Programmierer überzuwechseln. 
1990 wird das Jahr des »Tüftlers«. 

Als erstes hat sich unser »Spezialist« das AMIGA-Magazin ge¬ 
schnappt und alle Listings abgetippt, die ihm unter die Finger ka¬ 
men. Leider hat er nicht darauf geachtet, daß er C-Quellcodes mit 
seinem Basic-Interpreter eingegeben hat, und beim Befehl RUN tat 
sich nicht viel — 1990 wird für den »Tüftler« noch recht anstren¬ 
gend. 

Doch was sind Quellcodes? Die Frage wird häufig gestellt. Quell¬ 
codes sind die Programmtexte, die man mit einem Compiler bzw. 
Assembler übersetzt, um ein lauffähiges Programm zu erhalten. 
Die C-, Modula-2- und Assembler-Listings in den Rubriken »Pro¬ 
grammieren« und »Listings« im AMIGA-Magazin sind die Quellco¬ 
des der beschriebenen Programme. Man gibt die Listings mit ei¬ 
nem Texteditor ein und braucht einen entsprechenden Compiler, 
um sie zu übersetzen. 

Die Tips & Tricks enthalten auch oft Quellcodes, allerdings von 
kürzeren Programmen. Denn hier finden Sie noch viele andere 
Beiträge, z.B. zur Bedienung des CLI, zur Basic-Programmierung, 
zur Hardware und, und, und. Das heißt die Tips & Tricks sind auch 
eine Quelle: eine Quelle für alle nur erdenklichen Tips rund um den 
Amiga. 


Muntere Mäuse in C 


Die C-Routine »SetPointer« verpaßt dem Mauszeiger ein neues 
Aussehen. Sie können hiermit den Mauszeiger in eigenen Pro¬ 
grammen ändern: 



Am besten schauen wir uns ein Programm an, das »Setpointer« 
ausnutzt, um die Maus zu verändern: 


/* CompHeraufrufe: MouseSet.c +1 -s ln MouseSet.o -lc32 */ 

# include < intuition/intuitionbase.h> 

# include < intuition/intuition.h> 

#include < exec/memory.h > 

struct IntuitionBase «IntuitionBase; 
struct Window «Window; 

USHORT mouse_datal[] = ( 0x0000,0x0000,0x0000,0x0000,0x0140,OxOlcO, 
0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO, 
0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO,0x7f7f,0x7fff, 
0x0080,0x7f7f,0x7f7f,0x7fff,0x0140,OxOlcO, 
0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO, 
0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO,0x0140,OxOlcO, 
0x0000,0x0000 ] ; /* MouseDaten */ 

void main() 

( USHORT «mousel; 

if (!(IntuitionBase = (struct IntuitionBase «) 

OpenLibrary("Intuition.library",0))) exit(); 
if (mousel = AllocMem(sizeof(mouse_datal),MEMF_CHIP)) ( 

Window = IntuitionBase->ActiveWindow; /* Aktives Window «/ 

CopyMem (mouse_datal,mousel,sizeof(mouse_datal)); 

SetPointer (Window, mousel, 17, 16, -9, -8); /« Mausdaten «/ 

Delay(100); /* Hier kann ein eigenes Programm stehen */ 

ClearPointer(Window); 

FreeMem (mousel,sizeof(mouse_datal)); 

j 

CloseLibrary(IntuitionBase); /# Lib schließen, Programmende */ 

) 

Listing 2. »MouseSet« ändert das Aussehen des 
Mauszeigers in einem Fenster 


Der Aufruf des neuen Befehls lautet: 


/* Compileraufrufe: MouseWeg.c +1 -s ln MouseWeg.o -lc32 «/ 

# include < intuition/intuitionbase.h> 

# include < intuit ion/intuit ion.h> 

#include < exec/memory.h > 

struct IntuitionBase «IntuitionBase; 
struct Window «Window; 

void main() 

{ USHORT «mouse; 

if (!(IntuitionBase = (struct IntuitionBase «) 

OpenLibrary("Intuition.library", 0))) exit(); 
if (mouse = AllocMem(8L,MEMF_CHIP)) ( 

Window = IntuitionBase->ActiveWindow; /* Aktives Window «/ 
SetPointer (Window, mouse, 0L,0L,0L,0L); /* Mausdaten «/ 
printf ( "\nWeg isser\n"); 

Delay(100); 

ClearPointer(Window); 
printf("Da isser wieder!\n\n"); 

FreeMem (mouse,8L); 

) 

CloseLibrary(IntuitionBase); /« Lib schließen, Programmende «/ 


Listing 1. Mit dem Programm »MouseWeg« lassen wir 
den Mauszeiger verschwinden 


Setpointer (Window, Spriteptr, H, B, x, y); 

Die Bedeutungen der Parameter sind folgende: 

— »Window« enthält den Zeiger auf die Fenster-Struktur, in dem 
der neue Mauszeiger erscheinen soll. 

— Es folgt der Zeiger (»Spriteptr«) auf die neuen Daten des Sprites, 
der als Mauszeiger erscheint. 

— Als weiteres geben Sie die Höhe und Breite des neuen Maus¬ 
pointers an. Die Breite darf maximal 16 Punkte betragen. 

— »x« und »y« geben die Koordinaten des »Hot-Spots« an. Es han¬ 
delt sich um den Punkt des Mauszeigers, dessen Position bei ei¬ 
nem Mausklick ausgewertet wird. 

Eine weitere Anwendung von »SetPointer« zeigt das Programm 
»MouseMove«. Es demonstriert, wie man eine Animation mit der 
Maus erstellt. Das Programm erzeugt zwei »Maus-Zeiger«, die hin¬ 
tereinander auf dem Bildschirm dargestellt werden. 


/« MouseMove.c — Vom CLI aus mit RUN MouseMove starten «/ 
#include <intuition/intuitionbase.h> 

# include < intuition/intuition.h> 

#include < exec/types.h > 

#include < exec/memory.h> 
struct GfxBase «GfxBase; 

struct IntuitionBase «IntuitionBase; 
struct Window «Window; 


168 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 










TIPS & TRICKS 


UARZE 


Farbenzauber in Basic 


Kennen Sie schon den Colorcycle-Effekt? Er entsteht, wenn der 
Amiga in schnellem Wechsel die Farbpaletten ändert und so die 
Bilder auf dem Monitor laufend in anderen Farben erscheinen. Wie 
kann man so etwas in Basic programmieren? Listing 4 zeigt ein Bei¬ 
spiel: 

Das Programm setzt zunächst die ersten beiden der 32 Farbregi- 
ster auf Schwarz. Damit wird der Rahmen des Fensters unsichtbar. 
Anschließend wird eine im Programm definierte Farbtabelle einge¬ 
lesen. Der Cycle-Effekt beruht nun darauf, daß der Amiga kontinu¬ 
ierlich die Werte in den Farbregistern 2 bis 30 in die nächsthöheren 
Register schreibt. Durch die Systemroutine »SetRGB4« werden al¬ 
le Farbregister gesetzt. 

Sie können »Color-Cycle« von der Workbench oder dem CLI aus 
starten. Hier lautet der Befehl dann: 

Amigabasic color-cycle 

Amiga-Basic wird in diesem Fall zusätzlich aufgerufen. Sie been¬ 
den das Programm durch einen Tastendruck. Carsten Schloer/ub 


Speichern Sie den Quellcode unter dem Namen »Mouse 
Move.c«. Sie übersetzen und linken das Programm mit den Befeh¬ 
len (Aztec-C-Compiler): 

cc MouseMove.c +1 -s 
ln MouseMove -lc32 

Das Programm muß mit 

RUN MouseMove 

gestartet werden, da es in eine Endlosschleife übergeht, die stän¬ 
dig den Mauszeiger wechselt. 

Wenn Sie experimentierfreudig sind, können Sie die Animation 
auf mehrere Bilder ausdehnen. Auch eine Abbruchbedingung läßt 
sich in das Programm integrieren, so daß z.B. beim Drücken einer 
bestimmten Taste der alte Mauszeiger wieder erscheint. Und noch 
ein Tip: Mit dem Programm »GraU« (Seite 46) können Sie aus IFF- 
Bildern Ausschnitte ausstanzen. GraU liefert Ihnen dann zu dem 
Ausschnitt einen passenden C-Quellcode, den Sie in Ihre Program¬ 
me einbauen können. Nutzen Sie GraU, um ein paar neue Maus¬ 
zeiger aus Ihren Bildern auszuschneiden. 

Thomas und Andi Wagner/ub 


DECLARE FUNCTION ViewPortAddress& LIBRARY 
LIBRARY ":bmaps/intuition.1ibrary" 

LIBRARY ":bmaps/graphics.library" 

Vorbereitungen: 

SCREEN 1,320,256,5,1 
WINDOW 2,,,0,1 

ViewPort&=ViewPortAddress& (WIND0W(7)) 

Einlesen: 

DIM farbe*(31) . . „ 

FOH i=o TO 31 .... , L ^tin<9 4- 

read farbejs(i) Schillernde Effekte 

next lassen sich mit 

zeichnen: dem Colorcycle-Trick 

for i =2 to 31 erzielen. 

LINE (0,i*8-l6)-(320,i*8-8),i,bf 
NEXT i 
Cycle: 

WHILE INKEY $="" 

Buffer*=farbe*(31) 

FOR i=30 TO 2 STEP -1 
färbet(i+1)=färbet(i) 

NEXT i 

farbe«(2)=Buffer« 

LoadRGB4& VievPort&,VARPTR(färbe«(0)),32 
WEND 
Ende: 

WINDOW CLOSE 2 
SCREEN CLOSE 1 
LIBRARY CLOSE 
END 
Daten: 

DATA &H0000, &H0000, &H0309, 

DATA &H000B, &H002C, 

DATA &H008E, &H00AF, 

DATA &H00F0, &H04F0, &H08F0, 

DATA &H0FC0, &H0FA0, &H0F70, 

DATA &H0E02, &H0D05 
DATA &H060A, &H0309 


&H020A, &H010A 
&H004D, &H006E 
&H00FC, &H00F5 
&H0BF0, &H0FF0 
&H0F50, &H0F20 
&H0D08, &H0C0A, &H0A0C 


&H003C, 

&H00CC, 


struct Screen *Screen; 

USHORT mouse_datal[] = f 0x0000,0x0000,Oxfffe,0x0001,Oxfffe,0x7fff, 
Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff, 
Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff, 
Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff, 
Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff, 
Oxfffe,0x7fff,Oxfffe,0x7fff,0x8000,0x7fff, 
0x0000,0x0000 ]; /* MouseDaten 1 */ 

USHORT mouse_data2[] = I 0x0000,0x0000,0x0000,0x0000,0x0000,0x0000, 
0x0000,0x0000,0x0000,0x0000,0x0000,OxOff8, 
OxOffO,0x0808,OxOffO,0x0808,OxOff0,0x0808, 
OxOffO,0x0808,OxOffO,0x0808,OxOffO,0x0808, 
OxOff8,OxOff8,0x0000,0x0000,0x0000,0x0000, 
0 x0000,0x0000,0x0000,0x0000,0x0000,0x0000, 
void main() 0x0000,0x0000 } ; /* MouseDaten 2 */ 

{ USHORT *mousel, *mouse2; 

if (IntuitionBase = (struct IntuitionBase *) 

OpenLibrary( "Intuition.library",0)) 

( if (GfxBase = (struct GfxBase *) 

OpenLibrary("graphics.library",0)) 

( Screen = IntuitionBase->ActiveScreen; /* Aktiver Screen */ 
Window = IntuitionBase->ActiveWindow; /* Aktives Window */ 
SetRGB4(&Screen->ViewPort, 17, 12, 13, 0); 

SetRGB4(&Screen->ViewPort, 18, 11, 12, 0);/*Farben setzen #/ 
SetRGB4(&Screen->ViewPort, 19, 10, 10, 0); 
if (mousel = AllocMem(sizeof(mouse_datal),MEMF_CHIP)) 

( if (mouse2 = AllocMem(sizeof(mouse_data2),MEMF_CHIP)) 

{ CopyMem (mouse_datal,mousel,sizeof(mouse_datal)); 

CopyMem (mouse_data2,mouse2,sizeof(mouse_data2)); 
for(;;) /* Endlosschleife */ 

( SetPointer(Window, mousel, 17, 16, -1, 0);Delay(5); 

SetPointer(Window, mouse2, 17, 16, -1, 0);Delay(5); ) 
ClearPointer(Window); 

FreeMem (mouse2,sizeof(mouse_data2)); ] 

FreeMem (mousel,sizeof(mouse_datal)); 

CloseLibrary(GfxBase); } 

CloseLibrary(IntuitionBase); ) 

1 

Listing 3. So werden animierte Mauszeiger 
programmiert 



AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


169 











HARDWARE-TEST 


von Wilfried Häring 


S chon vor der CeBIT ’89 wa¬ 
ren erste Gerüchte über ei¬ 
ne geplante neue Turbo- 
karte von Commodore zu hören. 
Anders als die bereits seit länger 
auf dem Markt befindliche 
A2620-Karte, die mit dem Motorola 
68020 und seiner Peripherie (Spei¬ 
cherverwaltung und Fließkomma¬ 
prozessor) bestückt ist, sollte die 
neue Karte A2630 um den Motorola 
68030 herum aufgebaut werden, 
da dieser entscheidende Vorteile 
aufweist. 

Durch die steigende Integrations¬ 
dichte der Schaltkreise konnten 
zwei, beim MC68020 getrennte, 
Baugruppen auf dem CPU-Chip 
des MC68030 vereinigt werden. 
Neben dem Ganzzahlrechenwerk 
beinhaltet die 68030 auch den 
notwendigen Teil der Funktionen 
des Speicherverwaltungsbausteins 
MC68851, mit dessen Hilfe ein 
Multitasking-Betriebssystem Pro¬ 
zesse effektiv vor gegenseitigem 
Überschreiben der Speicherberei¬ 
che schützen kann, um Abstürzen 
des gesamten Computers vorzu¬ 
beugen. AmigaDOS macht noch 
keinen Gebrauch von diesen Funk¬ 
tionen, das Betriebssystem Unix 
benötigt sie jedoch unbedingt. 

Außerdem führt die steigende In¬ 
tegrationsdichte und an der Funk¬ 
tionalität vorgenommene Optimie¬ 
rungen, wie die Erweiterung des 
Cache-Speichers auf zweimal je 
256 Byte für Daten- und Adreßbus, 
zu einer ungefähren Verdopplung 
der Rechenleistung des MC 68030 
gegenüber dem MC 68020. 

Für rechenintensive Fließkom¬ 
maanwendungen wie Ray-Tracing 
oder mathematische Simulationen 
wurde die 68030-Karte von Com¬ 
modore mit dem neuen Fließkom¬ 
maprozessor MC68882 ausgestat¬ 
tet, der ebenfalls eine ungefähr 
doppelt so hohe Rechenleistung 
wie der Vorgänger MC68881 auf¬ 
weist, der auf der A2620 vorhanden 
ist. Da beide Prozessoren kompati¬ 
bel sind und genau die gleiche 
Funktionalität aufweisen, läßt sich 
auch die A2620-Karte mit dem neu¬ 
en Mathecoprozessor nachrüsten. 
Es gibt sogar die Möglichkeit, den 
Coprozessor mit einer höheren 
Taktfrequenz als die CPU zu betrei¬ 
ben, da beide Versionen des ma¬ 
thematischen Coprozessors asyn¬ 
chron zur CPU betrieben werden 
können. 

Die A2630-Karte wurde — wie die 
A2620-Karte — sehr kompakt ge¬ 
halten und belegt den 86poligen 
CPU-Steckplatz. Auf der Karte fin¬ 
den neben dem Prozessor noch bis 
zu 4 MByte RAM Platz. Die verwen¬ 
deten RAM-Bausteine weisen je¬ 
doch einige gravierende Nachteile 
auf. Sie sind fest auf die Platine auf¬ 
gelötet und haben ein ungebräuch¬ 
liches Format. Selbst wenn die Kar¬ 
te nur mit 2 MByte Speicher ausge¬ 
liefert wird, werden keine Steck¬ 
sockel für die Speichererweiterung 


vom Werk aus eingelötet, so daß 
der Endkunde vor die Entschei¬ 
dung gestellt wird, entweder auf ei¬ 
ne spätere Speichererweiterung 
auf 4 MByte zu verzichten, oder mit 
speziellen Lötspitzen und Werk¬ 
zeug bewaffnet die Erweiterungs¬ 
bausteine selbst auf dem empfindli¬ 
chen Turboboard unterzubringen. 

Es stellt sich die Frage, warum 
Commodore sich bei diesem Detail, 
der sonst vorbildlich gefertigten 
Karte, auf eine Billiglösung einließ, 
anstatt wie GVP (Great Valley Pro¬ 
ducts) die zwar etwas teureren, 
aber dafür wesentlich kunden¬ 
dienstfreundlicheren Nibble-Mode- 
SIMMs(SIMM = Single In-Iine Me¬ 
mory Modules) zur RAM-Erweite- 
rung zu verwenden. Diese RAM- 
Bausteine sind in MByte-Schritten 
auf kleinen Platinen aufgelötet und 
lassen sich am Stück in die Halte¬ 
rung auf der Speichererweite¬ 



: : ..»kwsiww 
«NSWS.0 


irnr 


,, T 

34* »*wn ■&§ j. 


Die 68030-Karte von GVP besticht durch 
hohe Leistungsfähigkeit. Jetzt stellt auch 
Commodore ein 68030-TurboboareJ vor. 
Das AMIGA-Magazin hat jetzt beide Erwei¬ 
terungskarten gegenübergestellt. 


rungskarte einklipsen. Entweder 4 
oder 8 MByte RAM können mit 
SIMMs auf der Speichererweite¬ 
rung des GVP-Turboboards (Impact 
A2000-030) nachgerüstet werden. 
Es sind die gleichen Speichermo- 
dule, die auch im »Apple Macintosh 
llci« und im »Next-Computer« ein¬ 
gesetzt werden, und die den Burst- 
Mode zum Laden der Caches des 
MC68030 unterstützen. 

Die A2630-Karte besitzt eine 
Steckerreihe, an der der 32-Bit-Bus 
des MC68030 herausgeführt ist. 
Das eröffnet die Möglichkeit, vielfäl¬ 
tige Erweiterungskarten anzu¬ 
schließen. Dave Haynie (Hard¬ 
wareentwickler von Commodore) 
dachte z. B. über eine Speicher¬ 
erweiterung mit 16 MByte-RAM 
(32-Bit) als Zubehör nach, was 
durch den 68030 adressierbar ist. 

Gegenüber der Commodore 
A2630-Karte wurde das 68030- 
Turboboard von GVP mit Speicher¬ 
erweiterung etwas großflächiger 
auf zwei Platinen in Sandwich- 
Bauweise ähnlich der AT-Karte ge¬ 
fertigt. Es arbeitet wie die 
Commodore-Karte auf der Kombi¬ 
nation des MC68030 mit dem Co¬ 
prozessor MC68882. Dabei bleibt 
noch genügend Platz, um neben 
dem MC68030 mit Peripherie noch 
einen Autoboot-Festplatten-Con- 
troller auf dem Turboboard und bis 
zu 8 MByte RAM auf der Speicher¬ 
karte zu integrieren. Der Fest¬ 
platten-Controller unterstützt keine 
SCSI-Geräte (Small Computer Sy¬ 
stem Interface), sondern steuert bis 
zu zwei Massenspeicher mit dem 
AT-Bus an. 

Der AT-Bus hat den Vorteil einer 
leichteren Programmierbarkeit ge¬ 


genüber dem SCSI-Bus. GVP emp¬ 
fiehlt als Festplatten zur Verwen¬ 
dung am AT-Bus die Modelle von 
Quantum (Prodrive 40AT oder 
80AT), die mit der neuen Version 
der Treibersoftware Übertragungs¬ 
raten erreichen, die nahe des physi¬ 
schen Maximums der Quantum- 
Platten von ca. 750 KByte/s liegen. 
Gemessen wurden Werte von ma¬ 
ximal 730 KByte/s lesend und 510 
KByte/s schreibend mit Diskperf 
(Fish-Disk 187). 

Es ist nicht in Sicht, daß optische 
Platten oder Streamer mit AT-Bus 
auf den Markt kommen, so daß die 
Verwendungsmöglichkeiten dieses 
Controllers beschränkt bleiben. 

Hohe Qualität 
bei Karten 

Wer ist die Zielgruppe für ein 
68030-Turboboard, das eine sehr 
hohe Rechenkapazität für einen ho¬ 
hen Anschaffungspreis bietet? 

Nur wenige Hobby-Amiga-An- 
wender haben das Kapital, um die 
Investition für eine der beiden 
68030-Karten zu tätigen. Der typi¬ 
sche Kunde für soviel Rechenlei¬ 
stung erstellt mit seinem Amiga in 
der Regel fotorealistische Grafiken, 
macht CAD-Anwendungen mit »X- 
CAD«, Desktop-Publishing, Buch¬ 
satz mit »TeX« oder ist Softwareinge¬ 
nieur und benötigt die Rechenlei¬ 
stung, um die Compiler-Zeit in der 
Codierungs- und Testphase mög¬ 
lichst kurz zu halten. Alle von ihnen 
setzen den Amiga kommerziell ein 
und brauchen ein Computersy¬ 
stem, das zuverlässig jeden Tag 
seinen Dienst verrichtet. 


Beide Turbokarten hinterlassen 
einen soliden vertrauenserwek- 
kenden Eindruck von Fertigungs¬ 
qualität, die GVP-Karte erscheint 
sogar noch etwas hochwertiger als 
die A2630. Dieser hohe Qualitäts¬ 
standard wird jedoch nicht vom 
Amiga 2000 selbst erreicht. Nur 
manche Mutterplatinen Version 4.4 
des Amiga 2000 weisen die gleiche 
Fertigungsqualität wie die Turbo¬ 
karten auf. Bei keiner der beiden 
Karten kam es zu einem Funktions¬ 
ausfall während der Testzeit. So¬ 
wohl Commodore als auch GVP 
hinterlassen den Eindruck, eine 
sehr sorgfältige Qualitätssicherung 
zu betreiben. 

Die Leistungssteigerung des 
Amigas durch den Einsatz eines 
68030-Prozessors mit 32-Bit- 
Speicher ist beeindruckend. Erst 
die Verwendung von 32-Bit- 
Speicher macht die Anschaffung 
einer Turbokarte sinnvoll, jede der 
bisher getesteten Turbokarten ohne 
32-Bit-RAM schafft höchstens die 
effektive Verdopplung der norma¬ 
len Rechenleistung des Amigas. 
Ein GVP-68030-Board mit 16 MHz 
getaktet ohne 32-Bit-RAM verlang¬ 
samt das System auf 78 Prozent der 
Geschwindigkeit eines 68000er- 
Amigas, da der MC68030 durch 
den Zugriff auf das 16-Bit-RAM des 
Amigas extrem viele Wait-Zyklen 
einlegen muß. Gleiche Effekte zeig¬ 
te auch ein Quercheck mit Turbo¬ 
karten anderer Hersteller. 

Die Anschaffung einer Turbokar¬ 
te ohne 32-Bit-RAM ist nur interes¬ 
sant, wenn man einen Fließkomma¬ 
prozessor zur Steigerung der Lei¬ 
stung bei numerischen Berechnun¬ 
gen im Amiga einsetzen möchte, 
der vom Betriebssystem und den 
auf dem Markt befindlichen Pro¬ 
grammen problemlos genutzt wer¬ 
den soll. 

Sowohl die A2630 von Commo¬ 
dore, als auch die Turbokarte von 
GVP werden mit einer Taktfrequenz 
von 25 MHz betrieben. Die Karte 
von GVP hat jedoch die Besonder- 


170 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 



















HARDWARE-TEST 



heit, daß sie vollständig asynchron 
zum Takt der Amiga-Hauptplatine 
betrieben werden kann, die Taktfre¬ 
quenz, mit der die Turbokarte be¬ 
trieben wird, also nicht auf 25 MHz 
festgelegt ist. Mit entsprechenden 
Prozessorchips und RAM-Baustei- 
nen kann das Turboboard mit bis zu 
33 MHz — in Zukunft auch noch 
schneller — betrieben werden. 

Der Prozessor erreicht seine vol¬ 
le Rechenleistung, wenn er Instruk¬ 
tionen und Daten aus dem 32-Bit- 
RAM zur Ausführung in die Caches 
lädt. Die GVP-Karte unterstützt 
auch die Burst-Mode genannte 
Schneiladefunktion des Cache- 
Speichers des 68030-Prozessors, 
die die Geschwindigkeit des Pro¬ 
zessors noch einmal deutlich stei¬ 
gert. Wird einer der beiden Cache- 
Speicher der CPU leer, wird er auto¬ 
matisch mit den Daten oder Befeh¬ 
len angefüllt, die das Programm 
voraussichtlich als nächstes bear¬ 
beitet. Ist der Burst Mode aktiviert, 
dauert nur der erste Zugriff auf das 
RAM die volle Zeit, alle weiteren 
Worte werden in nur einem Bus¬ 
zyklus vom RAM in den Cache- 
Speicher geladen. Beim Zugriff auf 
den Cache-Speicher braucht der 
Prozessor nicht mehr auf die Daten 
aus den RAM-Bausteinen zu war¬ 
ten. Muß der 68030-Prozessor je¬ 
doch über den 16-Bit-Bus des Ami- 
gas auf Speichererweiterungen 
oder das Chip-RAM zugreifen, muß 
er zwischen 27 und 29 internen 
Zyklen warten, bis die Daten zur 
Verarbeitung angeliefert werden. 

Die Verwendung des Daten- 
Cache könnte Probleme mit Gerä¬ 
ten verursachen, die über DMA (Di¬ 
rect Memory Access = direkter 
Speicherzugriff) auf das 32-Bit- 
RAM zugreifen, wie z. B. eini¬ 
ge SCSI-Controller. Beide Turbo- 
boards wurden deshalb mit dem 
»A2090 A« von Commodore und 
dem »Hardframe« von Microbotics 
getestet, der einer der schnellsten, 
aber auch sensibelsten DMA- 
Festpiatten-Controller für den Ami- 


ga ist. Die Datenübertragung funk¬ 
tionierte in beiden Fällen zuverläs¬ 
sig und einwandfrei. Sollte es je¬ 
doch zu Abstürzen beim Zugriff auf 
die Festplatte kommen, läßt sich da¬ 
durch einwandfrei eine fehlerhafte 
Hauptplatine des Amiga 2000 iden¬ 
tifizieren, das oft auch durch ange¬ 
botenes »Flickwerk« nicht zum kor¬ 
rekten Funktionieren gebracht wer¬ 
den kann. 

Mit dem Programm »Set CPU« 
von Dave Haynie, das mit beiden 
Karten ausgeliefert wird, können 
die Cache-Speicher und der Burst- 
Mode des 68030 aktiviert und das 
Kickstart-ROM in das 32-Bit-RAM 
kopiert werden. Der Befehl 
SETCPU CACHE BURST FASTROM, 
der direkt hinter FASTM EM FIRST 
in der »Startup-Sequence« einge¬ 
tragen werden sollte, läßt den Ami¬ 
ga auf maximal möglicher Ge¬ 
schwindigkeit mit dem MC68030 
laufen. 

Beide Turboboards sind für den 
Betrieb unter dem Betriebssystem 
Unix auf dem Amiga vorgesehen, 
das GVP-Board hat zu den auf dem 
A2630 vorhandenen Stecksockeln 
für die Unix-Boot-ROMs kompatible 

Unix, 68030 oder 
68000 

Sockel, in die Commodores Unix- 
ROMs eingesetzt werden müssen, 
um Unix mit einem A2090 A- 
Controller von Festplatte zu booten. 
Da Commodore bisher weder Vor¬ 
stellungen entwickelt hat, wann das 
Unix-System auf den Markt kommt, 
und ob dann das Betriebssystem 
mit Boot-ROMs auch einzeln ver¬ 
trieben wird, bleibt abzuwarten, ob 
es jemals eine Möglichkeit geben 
wird, das GVP-Board in einer Unix- 
Workstation einzusetzen. 

Wenn auf dem A2630 bereits 
Boot-ROMs vorhanden sind, er¬ 
scheint ein Abfragefenster, in dem 
man entscheiden kann ob Unix, 
AmigaDOS 68030 oder AmigaDOS 


68000 gebootet wird. Um das Er¬ 
scheinen des Abfragefensters zu 
verhindern, kann der Jumper J304 
abgezogen werden. Der Amiga 
bootet dann automatisch Amiga¬ 
DOS 68000. GVP plädiert hier für 
ein offeneres Design, daß es mög¬ 
lich machen soll, Unix oder andere 
Betriebssysteme von AmigaDOS 
aus zu starten, ähnlich dem 
Macintosh-Emulator »A-Max«, der 
durch Doppelklick auf sein Icon von 
der Workbench aus gestartet wird. 

Die Turbokarte von GVP läßt sich 
durch Tauschen der Prozessoren 
und RAM-Chips mit einer höheren 
Taktfrequenz, z. B. 33 MHz, betrei¬ 
ben. Einfach nur den Quarz gegen 
eine schnellere Version zu tau¬ 
schen, ist oft problematisch, da 
durch die mit höherer Taktrate stei¬ 
gende Betriebstemperatur die Bau¬ 
steine, die nicht für die höhere Ge¬ 
schwindigkeit vorgesehen sind, 
schneller altern und somit frühzei¬ 
tig zum Ableben der Chips führen 
kann. 

Auch wirtschaftliche Aspekte las¬ 
sen die Jagd nach mit immer höhe¬ 
ren Taktfrequenzen betriebenen 
Turbokarten fragwürdig erschei¬ 
nen. Neben den auf hohe Taktfre¬ 
quenzen getesteten Prozessor¬ 
chips müssen auch entsprechend 
schnellere RAM-Bausteine einge¬ 
setzt werden, die mit sinkender mitt¬ 
lerer Zugriffszeit nahezu exponen¬ 
tiell im Preis steigen. Den Blick auf 
die mittelfristige Entwicklung der 
Rechenleistung von neuen Prozes¬ 
soren gerichtet, sind dann die Ko¬ 
sten für extrem hochgetaktete Pro¬ 
zessoren mit Peripherie und RAM 
der 68030-Familie zu hoch, da 
schon heute RISC-Prozessoren 
von Motorola (88000), SUN Micro¬ 
systems (SPARC) und Intel (i860 
64-Bit-Prozessor) der nächsten 
Computergeneration auf den Markt 
drängen, die für vergleichbare Ein¬ 
standspreise ein Vielfaches der Re¬ 
chenleistung bieten werden. 

Betreibt man die Turbokarten auf 
höheren Taktfrequenzen als 25 
MHz, kommt es außerdem häufig 
zu »NTSC-Boots«, da durch die hö¬ 
here Taktfrequenz und die dadurch 
steigende Zahl von Wartezyklen bei 
Zugriffen auf das Chip-RAM die 
Wahrscheinlichkeit steigt, daß das 
Register, in dem die vertikale Zei¬ 
lenzahl gespeichert wird, seinen 
Wert während des Lesezugriffs vom 
Prozessor ändert und somit der fal¬ 
sche Wert (kleiner als 255) für die 
Bildschirmhöhe gelesen wird. 

Für einen praxisorientierten Test 
der effektiven Steigerung der Per¬ 
formance durch das Commodore- 
und das GVP-68030-Turboboard 
wurden drei verschiedene Einsatz¬ 
gebiete ausgewählt. Recheninten¬ 
sive Berechnung von fotorealisti¬ 
schen Bildern mit »Sculpt Animate 
4D«, Seitenlayout mit dem DTP- 
Programm »PageStream« und dem 
Satzprogramm »AmigaTeX« und 
das Compilieren eines Quelltextes 
mit »Lattice C 5.04«. 

Beim Arbeiten auf der Work¬ 
bench und der Shell wird schon der 


erste Unterschied zwischen einem 
normalen Amiga 2000 Grundmo¬ 
dell und einem der mit Turbokarten 
bestückten Testgeräte deutlich. 
Das Scrolling von Test, das Anzei¬ 
gen von Verzeichnisinhalten mit 
DIR oder LIST und die Ladezeit von 
Programmen verkürzt sich erheb¬ 
lich. 

Wo schon das A2620-Turbo- 
board einen wesentlich flüssigeren 
Arbeitsablauf ermöglicht, lassen 
die 68030-Turbokarten ein schnel¬ 
les und angenehmes Arbeiten zu. 

Zum Test der Geschwindigkeits¬ 
steigerung bei der Berechnung von 
Ray-Tracing-Bildern mit »Sculpt 
Animate 4D« wurde eine Szene be¬ 
nutzt, die Ralph Conway (Grafik¬ 
spezialist, Commodore Frankfurt) 
erstellt hat. Die Szene zeigt einen 
roten Audi Quattro von links hinten. 
Der Audi besteht aus 2465 Vekto¬ 
ren, 6228 Ecken und 3741 Flächen. 
Das Bild wurde im Lores-Interlace- 
HAM-Modus berechnet. 

Für den zweiten Test wurde die 
fertige Grafik in das DTP-Programm 
»PageStream« eingeladen, das 
IFF-Grafiken in ein internes Objekt¬ 
format umwandelt. Die Zeit, die 
»PageStream« für diese Umwand¬ 
lung benötigt, wurde gemessen. 
Danach wurde ein DIN-A4-Aus- 
druck des importierten Bildes an¬ 
gefertigt. 

Als nächstes wurde mit dem 
Satzprogramm »TeX« das 19seitige 
Dokument local compiliert, das als 
Demo für LaTeX mit »AmigaTeX« mit¬ 
geliefert wird. Dabei war die Option 
»Tracking Page« des TeX-Preview 
aktiviert. Der Benutzer kann dabei 
das Entstehen der fertigen Druck¬ 
seiten Seite für Seite verfolgen. Zur 
Ergänzung soll erwähnt werden, 
daß Ralph Babel, der sein »Amiga- 
Guru-Buch« mit TeX auf dem Amiga 
setzte, für das Compilieren dieses 
seitenstarken Buches auf dem 
GVP-Turboboard nur ungefähr 
zehn Minuten brauchte, ein Amiga 
ohne Turbokarte hätte fast zwei 
Stunden für diesen Vorgang benö¬ 
tigt. 

Zuletzt wurde noch die Ge¬ 
schwindigkeitssteigerung beim 
Compilieren eines C-Quelltextes 
mit »Lattice-C 5.04« ermittelt. Als 
Beispiel wurde der in diesem und 
im nächsten AMIGA-Magazin im Li- 
stingteil abgedruckte Quelltext 

»createmenu.c«, »Start_stdapp.c« 

und »testbett.c« in ein ausführbares 
Programm übersetzt. Das »Libs«- 
und das »Include«-Verzeichnis wur¬ 
den dafür in die RAM-Disk kopiert, 
da der »Lattice-C«-Compiler als 
Mehrpaß-Compiler sehr oft auf die 
erzeugten temporären Dateien zu¬ 
greift, so daß auch bei Verwendung 
einer schnellen Festplatte spürbare 
Geschwindigkeitseinbußen gegen¬ 
über der RAM-Disk festgestellt wer¬ 
den können. 

Damit wir die verschiedenen Ge¬ 
schwindigkeitsvorteile der einzel¬ 
nen Turbokarten besser beurteilen 
konnten, haben wir fünf verschiede¬ 
ne Computerkonfigurationen ge¬ 
wählt: 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


171 


















HARDWARE-TEST 



(1) Amiga 2000 (7,14 MHz), 4 
MByte 16-Bit-Fast-RAM, Microbo- 
tics Hardframe 

(2) Amiga 2000 mit A2620 (14 
MHz), 4 MByte 32-Bit-Fast-RAM, 
Microbotics Hardframe mit Quan¬ 
tum 80S, SETCPU CACHE FAST¬ 
ROM 


(3) Amiga 2000 mit A2630 (25 
MHz), 4 MByte 32-Bit-Fast-RAM, 
Microbotics Hardframe mit Quan¬ 
tum 80S, SETCPU CACHE BURST 
FASTROM 

(4) Amiga 2000 mit Impact 
A2000-030 (25 MHz), 4 MByte 
32-Bit-Fast-RAM, Microbotics 
Hardframe mit Quantum 80S, 
SETCPU CACHE BURST FAST¬ 
ROM 

(5) Amiga 2000 mit Impact 
A2000-030 (25 MHz), 4 MByte 
32-Bit-Fast-RAM, AT-Controller mit 
Quantum 80AT, SETCPU CACHE 
BURST FASTROM. 

Zum Testen kamen folgende Pro¬ 
gramme zum Einsatz: 

(A) Berechnung der Demografik 
Audi Quattro mit »Sculpt Animate 
4D 2.09c« in Minuten (Vollbild) 

(B) Import der HAM-Demo- 
grafik Audi Quattro in »PageStream 
1.6« in Sekunden 

(C) Berechnung und Druck einer 
Seite mit Audi Quattro und Über¬ 
schrift mit »Pagestream 1.6« für HP 
Laserjetll in Sekunden 

(D) Compilieren mit gleichzeiti¬ 
gem Preview des Dokuments local 
mit »AmigaTex 2.9m« in Sekunden 

(E) Compilieren und Linken des 
Listings »testbett.c«, »create- 
menu.c« und »start_stdapp.c« mit 
»Libs« und »Include« in der »RAM- 
Disk« in Sekunden 

Das Ergebnis finden Sie in Tabel¬ 
le 1. Im Praxistest fiel auf, daß der 
Microbotics Hardframe-SCSI- 
Controller gegenüber dem nomi¬ 


nell in der maximalen Übertra¬ 
gungsrate schnelleren AT-Bus- 
Controller des GVP-Turboboards 
nicht in der Ladegeschwindigkeit 
zurückfiel. Die Ursache für dieses 
Phänomen ist beim AmigaDOS zu 
suchen. Beim Laden von Program¬ 
men und Daten verläßt sich das 
DOS in erster Linie auf das Übertra¬ 
gen kleiner Datenblöcke. In dieser 
Disziplin hat der Hardframe gegen¬ 
über dem AT-Bus-Controller einen 
Geschwindigkeitsvorteil von 198 
KByte/s (HardFrame) gegenüber 
151 KByte/s (AT-Bus-Controller) zu 
verbuchen. Große Datenblöcke am 
Stück überträgt AmigaDOS nur bei 
Befehlen wie COPY. 

Das Warten auf den Amiga 3000 
mit um den MC68030 neu konstru¬ 
ierter Hauptplatine und 32-Bit-Bus 
erscheint nicht lohnend. Die reine 
Rechenleistung der auf dem Markt 
befindlichen 68030-Turboboards 
wird vermutlich nicht von einem 
Amiga 3000 überboten werden kön¬ 
nen. Einziger Vorteil wäre ein stan¬ 
dardisierter 32-Bit-Bus für Erweite¬ 
rungskarten. Außerdem kommt der 
Amiga 3000 im Vergleich zur im 
professionellen Markt etablierten 
Konkurrenz Apple, Sun, Hewlett- 
Packard/Apollo Domain und dem 
Maßstäbe setzenden Außenseiter 
Next-Computer mit vergleichbarer 
Rechenleistung zu spät, und wird 
von der Hardwareentwicklung hin 
zu noch leistungsfähigeren Prozes¬ 
soren überrollt. 

Wer die Rechenleistung einer 


Immer leistungsfähiger wird der Amiga: Die 68030-Karte von GVP 


Computerausrüstung 

A 

B 

C 

D 

E 


Dhrystone 

1147 

4708 

7031 

7273 


(integer) 

Whetstone 

78 

597 

1501 

1624 


(Fließkomma) 

Ronin CPU-Speed 

1 

3,93 

10,54 

10,96 


(vielfaches 68000er) 

Diskperf (lesen) 

515 

536 

615 

620 

698 

(in KByte/s) 

Diskperf (schreiben) 

230 

230 

234 

234 

485 

(in KByte/s) 

Testprogramm A 

1139 

398 

75 

59 


(Minuten) 

Testprogramm B 

349 

177 

31 

27 


(Sekunden) 

Testprogramm C 

481 

358 

206 

195 


(Sekunden) 

Testprogramm D 

374 

129 

39 

36 


(Sekunden) 

Testprogramm E 

163 

98 

44 

41 


(Sekunden)- 


von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 

Q 

a 

m 

a 

e 


Dokumentation 

a 

a 

□ 

Q 

a 


Bedienung 

a 

a 

B 

a 

Q 

a 

Verarbeitung 

O 

a 


B 

a 

Q 

Leistung 

□ 

a 

L .] 

a 

a 

a 


FAZIT: Die A2630-Karte erhöht die 
Leistungsfähigkeiten des Amiga 2000 
und erreicht dabei Geschwindigkeits¬ 
steigerungen, die bis zum Faktor 12 
gegenüber dem MC68000 liegen. Die 
Karte ist mit 25 MHz getaktet und 
besitzt den mathematischen Copro¬ 
zessor MC68882. 

POSITIV: Wahlweise 2 oder 4 MByte 
32-Bit-Fast-RAM: umschaltbar in 
68000er-Betrieb sowohl hard- als auch 
softwaremäßig; Unix-fähig; belegt nur 
einen Steckplatz. 

NEGATIV: Steckplätze von 2 auf 4 
MByte RAM müssen nachträglich ein¬ 
gesetzt werden; nur im Amiga 2000 
einsetzbar. 


Produkt: A2630 

Preis: inklusive 2 MByte 32-Bit-Fast- 
RAM rund 5500 Mark 
Hersteller: Commodore Büromaschi¬ 
nen GmbH, Lyonerstr. 38, 6000 
Frankfurt/Main 71, Tel. 0 69/66 38 0 
Anbieter: gut sortierter Fachhandel 


sehr gut 
gut 

befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


Amiga-T est 

■■■■■■■■■■■■■■■ 


Workstation auf dem Amiga benö¬ 
tigt, sollte heute zu einem der bei¬ 
den MC68030-Turboboards grei¬ 
fen. Die Turbokarte Impact 
A2000-030 von GVP hat gegenüber 
der Turbokarte von Commodore 
A2630 den Vorteil der leichteren 
Aufrüstbarkeit des 32-Bit-Spei- 
chers auf bis zu 8 MByte und des in¬ 
tegrierten Festplatten-Controllers, 
dafür versperrt die A2630-Karte kei¬ 
nen weiteren Steckplatz, da alle 
Baugruppen auf einer langen 
Steckkarte Platz finden. sq 


ÄMIGA-Test 


in Q I gesamt- 
IU 5 0 URTEIL 

von 12 | AUSGABE 1/90 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Verarbeitung 


Leistung 


FAZIT : Die Impact A2000-030-Karte 
ist eine lohnende Anschaffung, die 
besonders bei Ray-Tracing-Program- 
men und bei großen Datenmengen 
interessant ist. Mit der 68030-Karte 
lassen sich Geschwindigkeiten er¬ 
zielen, die bis zum Faktor 12 höher 
liegen als beim 68000-Prozessor. 
POSITIV : Wahlweise 4 oder 8 MByte 
32-Bit-Fast-RAM; eingebauter Fest¬ 
platten-Controller mit Autoboot; 
umschaltbar in 68000er-Betrieb 
sowohl hard- als auch softwaremä¬ 
ßig. 

NEGATIV: Nur mit Amiga 2000 ein¬ 
setzbar; Softwareinkompatibilität bei 
einigen Spielen. 


Produkt: Impact A2000-030 
Preis: Turboboard 68030/25 MHz in¬ 
klusive 4 MByte 32-Bit-Fast-RAM und 
Festplatten-Controller 
Auf Anfrage 

Hersteller: Great Valley Products Inc., 
225 Plank Ave, Paoli, PA 19301, 
U.S.A. 

Anbieter: Deutschland: DTM, Post¬ 
straße 25, 6200 Wiesbaden-Bier¬ 
stadt, Telefon 0 61 21/50 20 50 
Schweiz: Microtron Computerproduk¬ 
te, Bahnhofstr. 2. 2542 Pieterlen, 
Telefon 0 32/87 24 29 


sehr gut 
gut 

befriedigend 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


172 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 































































Wir danken unseren Kunden für Ihr Vertrauen 
und wünschen Frohe Weihnachten. 


amigaOberland liefert 

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Bestellung (95%) 


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plus DM 6Versandkosten (Sorry !) 
ins Ausland bitte nur Vorkasse 
per Post oder UPS 



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ergleicht die Preise, Freu 

NIMATION. 

Demon 
limagic 
iligari 

ita Siarship 2050 Scul 
ata Starship 2050 Turbo J^lvj 
jluxe Productions Jtiä 
:luxe Video II ««»«t 

intavision fäJ Tp 89 

ghts. Camera. Action D 95 

loton Cell Animator 249 

:flections * D 89 

:ulpt Animatc 4D 748 

:ulpt Animale 4D Junior 298 

jrbo Silver V3.0 D 298 

jrbo Silver Daten Disks je 79 

V-Text 3D Professional 329 

ideo Effects 3D 328 

ideo Page Pal D 165 

ideoScape 3D PAL D 198 

ideotitler V1.1 D 169 

lovie Setter D 189 

omic Setter D 189 

eotrope D 195 

INIMATION HASH 

ipprentice Disney 3D 298 

ditor 128 

Tfects 98 

lipper 98 

iultiplane 178 

totoscope 148 

;tand 98 

’itler ffa 298 

FESTPLATTEN 

JVP HC 40MB 0 >998 

3VPHC80MBQ. 2898 

3VP SCSI Contr. incL 2MB RAM 1398 

CRONOS SCSI Controller 648 

CRONOS SCSI HC 48MB S. 1695 

CRONOS SCSI HC 40MB Q 2195 

GRAFIK 




Unsere Hochburg: 

amigaOberland 

A. Koppisch 
Hohenwaldstraße 26 
D-6374 Steinbach 

Bestellservice Hotline: 

Telefon: 0 61 71 / 7 18 46 (Day & Night) 
Fax: 0 61 71 / 7 48 05 


Preisliste 1/90 


Euch mit u 




Preisänderungen und Irrtümer Vorbehalten. 


iplatyP 
MicroFiChelj 
MieroFichetf^r f 
Suptfrbase llV 

rbase Prot§s^io^ 
e Works 

MUSIK | j 

Aegis AudiotnasTeVjJ 
Deluxe Music ConstrrSi 
Dr Ts! /> 

ECE MIDI Interface 
Future Sound 11 
MIDI Ma Oi i/J 
MIDI Mica ff £ 

"M“ Intelligent Music 
Music X W / A 

Perfect Sound ; > 

Sonix \ • jf 

Sonix Soun 1 ^ Tracks f+2 
Sound Oasis j? 

T.F.M.X \ Vy j 

simulWtio? 

Battlc Hawks 
Bomber Fighter 
Flugsimulator II 
F-16 Combat Pilot/ 

F-16 Falcon 

F-16 Falcon Mission Disk 
Gunship . ’D 79 

Jet 79 

Original Jet Anleitung Deutsch D 16 
Scenery Disk #7 42 

Scenery Disk #9 42 

Scenery Disk #11 42 

Scenery Japan 42 

Scenery Europa 42 

Haiwaiian Odyssey • 49 

Universal Military Simulator 82 

UMS Data Disk Vietnam 45 

gMS Data Djsk Civil -Way* 45 

SPEICHER 



Kampfgruppe 
Kings Quest I+II+II1 
Kult 

erboard Golf + Toumament 
reastn^Suit Larry 
irds ofmei^ing Sun 
Marble Madnes 1 
Microprose Soccer 
New Zealand Story 
Oil Imperium 
Parity 
Pharao 

J^ioneer Plaque 
Populous / £ 

w PopüTous The lYomised Lands 
~ " erdrorro^y fff 
to Atöntis ,4£p 
Dangerous 
Roll 

_ Games 
R-Tyj 
RVF Hi 
►argon II 
Shadowgat^v 
Shadow of the Beast 
Silkworm 
Sim City 
Space Ace 
Space Quest 3 
Spherical 
v Stadt der Löwen 
Starglider II 
Stunt Car Racer 
Sub Battle Simulator 
Summer Edition 
Test Drive II 

Test Drive II Scenario Diskl 
The Champ\ 

TV Football (Cinemawarc) 
Waterloo 
W. Gret/ky H< 

Winter Edition 


D 

N 

D/N 


\ Pro Draw II 
"alligraphcr 
>eate-a-Shape 
>eluxe Paint II 
Deluxe Paint III 
Deluxe Print II 
Deluxe Photolab 
Design 3D 
Digi Paint III 
-orms in Flight II 
ntro CAD 
Modeler 3D 
3 age Render 3D PAL 
Photon Paint PAL V2.0 
PixMate 
Printmaster Plus 
Proffesional Draw 
Hie Director 
fhe Directors Toölkit 
X-CAID Designer 
X-CAD Professional 

HURRICANE 

A500/68020 

2800/68030 

IMB Dynamic RAM 

Memory Board 32BIT RAM 4MB 

Math Coprocessor 16/20 

CM1 Processor Accelorator 

KALKULATION/ 

DATENBANK 

Logist ix Professional L 

Maxiplan Plus 

Maxiplan 5(X) I 



JH 12 KByte A-5J 
ff 8 Mbyte, 2 
8 Mbytc^ 

1.8 MBvl 



' l^BaixfeTäle 
Bards Tale 1L 
Bat man k i 

Battle Ch# 

BloodwycW r 
Chessmasler 2000 

Coiossus Chess X 
Crazy Cars II 
Defender of the Crown 
Deja Vu 2 
Dragons Lair 
Dungeon Master (1 MB) 
Elite 
Empire 
Evil Garden 
Ferrari Formula One 
Forgottcn Worlds 
Fugger 
Gauntlet II 
Gettysburg 
Great Courts Tennis 
Hanse 

Holiday Maker 
Hollywood Poker Pro 
Indiana Jones Action 
Indiana Jones Adventure 
Interceplor 
349 IT camc from the Dcsert 

295 Jeanne d'Arc 

309 Kaiser 


1145 

2195 

3CX) 

2045 

400 

348 


D 

D 

D 

D 

D 

D 


D 

D 

D 

D 

D 

D 

D 

ID 


79 

82 

69 

65 

79 

69 

75 

65 

75 

69 

65 

85 

98 

79 

75 

81 

55 

72 

49 

59 

58 

89 

79 

69 

79 

55 

64 
82 

65 
75 
55 

119 


|cc Level Debugger 
^loper y5l6 

£3.4 auPO^ 

Aztec C Library^ource 
Benchmark Modula II 
t Benchmark Library 1 
CygnusEd Professional 
DeVpac Assembler D 

GFA Basic Interpreter D 

GFA Basic Compiler D 

Hi-Soft Basic Compiler D 

Lattice C 

Weitere Lattice Produkte auf Anfrage 
M2 Modula II D 

Weitere M2 Produkte auf Anfrage 


89 

115 

59 

72 

65 

79 

65 

72 

65 

69 

65 

79 

55 

72 

59 

69 

69 

79 

69 

75 

69 

79 

85 

67 

98 

59 

75 

95 

109 

65 

98 

65 

75 

79 

79 

78 
je 49 

79 
75 
79 
79 
62 
69 
79 
59 


285 

498 

998 

89 

129 

439 

309 

59 

540 

339 

189 

169 

148 

188 

95 

178 

498 


335 


TELEKOMMUNIKATION 


Aegis Diga 
A-Talk III 

TEXT 

Becker Text 
Copyist Pro 
Excel lence 
Kind Words 
Page Strcam 
Page Stream Fonts 1-13 
Proffesional Page 
The Publisher 
Vi/awrite Junior 


D/S 

D 


95 

179 


185 
498 
398 
159 
349 
je 77 
498 
295 
125 


Vizawrite 2.0 

D 

225 

Zuma Fonts 1,2,3,4 


je 57 

Fancy Fonts (Scul. Ani. 3D) 


125 

TOOLS 



A-Max Mac Emulator 


329 

B.A.D. Disk Optimizer 


77 

C-64 Emulator II 


129 

Cross Dos 


69 

| Discovery Disk Editor 

D 

185 

Diskmaster 

D/S 

89 

Dos 2 Dos 

D 

90 

Gomf! 3.0 


78 

Gomf Button 


148 

Mac 2 Dos 


a.A. 

Marauder 11 (Brain 10) 


55 

Power Windows 2.5 


99 

Project D 


75 

Quarterback HD Backup 

D 

105 

Shcrlock 

D 

49 

1 Turbo Print 11 

D 

89 

Turbo Print Professional 

D 

179 

TxED Plus 


129 

W-Shell 


89 

X-Copy II 


49 

X-Copy II incl. Hardware 


69 

VIDEO 



Deluxe View 

D 

359 

Diamond + Paint 

D 

159 

Digi Split Junior 


449 

Digi View Gold PAL 


298 

Digi View Anleitung 

D 

15 

Digi Works 3D 


225 

RGB-Splilter Digi View 


298 

RGB-Splitter Automatic 


398 

Live 2000 PAL 


N 

1248 

V 


. j 

Invision PAL 


1195 

Pro Video Plus PAL 



m. Umlauten 


518 

Pro Video Plus Font Set 


248 

Flicker Fixer PAL 


1098 

ZUBEHÖR 



Disketten 3 1/2 Zoll 2DD 


1.50 

Easyl Zeichentablett 


a.A. 

Wico Trackball 


89 

3 1/2 Zoll Externes Laufwerk 


229 

AT Erweiterung A-2000 


2295 

UND:! 



Astrologie 


149 

Buchhalter-K. 

D 

345 

Das Grosse Amiga Spielebuch 


45 

Leaming English etc. 


75 

Wer! Was! Wann! Wo! 

D 

139 

Spiele-Hits: 



Great Courts Tennis 

D 

79 

Shadow of the Beast 


98 

Space Ace 


95 

Stadt der Löwen 

D 

98 

Stunt Car Racer 


75 

Xennon II Megablast 


69 

f 

Preisknüller: 



] Flicker Fixer + X-CAD PAL 


1300 

Speicher 512 KB + Laufwerk Extern 

479 

V 



Wir setzen Zeichen: 



in Deutsch: 

D 


im Preis gesenkt: 

S 


völlig neu: 

N 



amigaOberland. Soft- und Hardware vom Feinsten, Preise vom Kleinsten 

































RAM-ERWEITERUNG 


FORTSETZUNG VON SEITE 132 

Speicher¬ 

erweiterungen 

■ Es ist kaum zu glauben, wie 
klein und handlich man eine 
interne 512-KByte-Speicher- 
erweiterung mit akkugepuffer¬ 
ter Uhr herstellen kann. Die 
A502 von 3-State Computer¬ 
technik ist ca. I so groß wie die 
üblichen 512-KByte-Erweite- 
rungen für den Amiga 500. Die 
Platine ist nur einseitig ka¬ 
schiert und stellt somit eine klei¬ 


mäßigen Ein- und Ausschalten 
der RAM-Erweiterung. Für den 
Einbau sind geringe Lötarbei¬ 
ten erforderlich, die 3-State ko¬ 
stenlos durchführt. 

Die Golem-RAM-Box von 
Kupke (2 MByte) ist sowohl für 
den Amiga 500 als auch Amiga 
1000 erhältlich. Die Erweite¬ 
rung wird am Expansion-Port 
des Computers angeschlos¬ 
sen. Somit entfallen Probleme 
mit Garantiebedingungen und 
technischen Eingriffen in den 
Computer. Untergebracht ist 
die Erweiterung in einem beige¬ 
farbenen Metallgehäuse, des¬ 
sen Kontur sich der des Amiga 
500 bzw. Amiga 1000 anpaßt 



Von links: Golem (A 1000), Golem (A 500) und Combitec 


ne Meisterleistung an Entwick¬ 
lungsarbeit dar. Verwendet wer¬ 
den RAM-Bausteine des Typs 
44 256/100ns. Das >>256« steht 
für 256 000 Adressen, wobei je¬ 
de Speicheradresse 4 Bit an 
Daten aufnehmen kann. Dies 
sagt die erste »4« der IC- 
Kennung. Die 100ns geben die 
Zugriffszeit an, also die Zeit, 
die vergeht, bis der Speicher¬ 
baustein nach Anlegen der 
Adressen die zugehörigen Da¬ 
ten am Ausgang zur Verfügung 
stellt. Vorteilhaft für eine solche 
Entwicklung ist die Tatsache, 
daß Speichererweiterungen im 
Memory-Schacht des Amiga 
500 automatisch eingebunden 
werden und man deshalb keine 
aufwendige Ansteuerlogik für 
die Autokonfigurierung benö¬ 
tigt. Die Erweiterung ist sauber 
verarbeitet und macht einen so¬ 
liden Eindruck. Die RAM-Karte 
läßt sich über einen mitgeliefer¬ 
ten Schalter jederzeit abschal¬ 
ten. Der Einbau gestaltet sich 
auch für den Ungeübten ein¬ 
fach, dabei werden keine Ga¬ 
rantiebedingungen verletzt. Im 
Testbetrieb funktionierte die Er¬ 
weiterung ohne Probleme und 
zur vollen Zufriedenheit. 

Des weiteren bietet 3-State 
eine interne 512-KByte-Erwei- 
terung für den Amiga 1000 an. 
Durch externe RAM-Erweite- 
rungen kann die Speicherkapa¬ 
zität zusätzlich erhöht werden. 
Ein Schalter wird an der Rück¬ 
seite des Amiga 1000 ange¬ 
bracht. Er dient zum hardware¬ 


und somit beim Arbeiten an der 
Tastatur nicht stört. Der Aufbau 
ist sauber und robust, der 
Expansion-Port ist für weitere 
Erweiterungen durchgeführt. 
Die Installation ist in der beige¬ 
legten Anleitung ausführlich 
beschrieben. Ab Kickstart 1.2 
ist die Erweiterung vollständig 
autokonfigurierend und wird 
beim Starten des Computers 
automatisch eingebunden. 
Laut Hersteller gibt es keine 
Probleme mit anderen Erweite¬ 
rungen. 

Falls es Probleme mit man¬ 
cher Software geben sollte, läßt 
sich die Golem-RAM-Box auch 
abschalten. Des weiteren befin¬ 
det sich im Lieferumfang eine 
Diskette, die einige nützliche 
Hilfsprogramme wie einen 
RAM-Test beinhaltet. 

Wer Platz hat, um seinen 
Amiga 500 zur Seite hin zu ex¬ 
pandieren, der wird mit der 
Golem-Box seine Freude ha¬ 
ben. Sie ist schnell installiert 
und stellt dem Benutzer 2 
MByte an Fast-Memory zur Ver¬ 
fügung. 

■ Die externe Combitec 
DRAM 500-Erweiterung erhöht 
die Speicherkapazität des Ami¬ 
ga 500 wahlweise auf 2, 4 oder 
8 MByte. Der Einsatz von 

1- MByte-DRAM-Modulen ge¬ 
stattet diesen variablen Aufbau. 
So läßt sich beispielsweise eine 

2- MByte-Erweiterung durch 
Einbau von zwei weiteren Mo¬ 
dulen zur 4-MByte-Erweiterung 


aufrüsten. Der integrierte 
DRAM-Controlier arbeitet mit 0 
Wait-States und beschleunigt 
somit den Datenzugriff. Des 
weiteren besitzt die RAM- 
Erweiterung einen Festplatten- 
Adapter, an den die Hard-Disk 
Combitec HD20/40 ange¬ 
schlossen werden kann. Der 
Adapter läßt sich durch einen 
Schalter auf der Rückseite der 
Erweiterung aktivieren. Ein wei¬ 
terer Schalter ist für die Auto¬ 
konfiguration zuständig. Die zu¬ 
gehörigen Autokonfigurations¬ 
daten befinden sich in einem 
werksseitig programmierten 
PAL-Baustein. Die Erweiterun¬ 
gen sind in allen Ausbaustufen 
auch für den Amiga 1000 er¬ 
hältlich 

■ Neben der dynamischen 
RAM-Erweiterung stellt Combi¬ 
tec eine externe statische Er¬ 
weiterung vor. Beim Betrieb der 
Erweiterung hat man die Aus¬ 
wahl, den zusätzlichen Spei¬ 
cher als normales Fast-Memory 
oder als RAM-Disk zu verwen¬ 
den. Dazu muß die S-RAM mit 
der beigefügten Software ent¬ 
sprechend konfiguriert werden. 
Beim Test wurde zuerst im Fast- 
Memory-Modus gearbeitet. Es 
wurden keine Besonderheiten 
festgestellt. Die Installation 
funktioniert wie bei einer Fest¬ 
platte, da das Amiga-DOS eine 
RAM-Disk ähnlich behandelt 
wie eine Festplatte oder eine 
Diskette. Sie wird ebenfalls in 
Spuren und Sektoren unterteilt. 
Bei der S-RAM 500 mit 512 



9,2 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 

Preis/Leistung 

nnn 


91 


Dokumentation 


e 



Bedienung 

"23 

i i 

bd 

_ 


Verarbeitung 

□□□ 

3 

n 


Leistung 

□□□ 


□ 



FAZIT: Die interne RAM-Erweiterung 
A504 erhöht die Speicherkapazität des 
Amiga 500 um 4 MByte. 

POSITIV: Gute Verarbeitung; stufen¬ 
weise bis auf 4 MByte ausbaubar. 
NEGATIV: Großer Platzbedarf. 


Produkt: RAM-Erweiterung A504 
Preis; 4 MByte rund 1900 Mark 
Hersteller/Anbieter: Alcomp Compu¬ 
terhardware GmbH, Glescher Weg 
22, 5012 Bedburg, Tel. 0 22 72/20 93 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


KByte sind dies 30 Tracks mit je¬ 
weils 32 Sektoren. 

Zuerst wird die RAM-Disk for¬ 
matiert und dann in die Mount¬ 
list eingetragen. Dabei ist ein 
Partitionieren wie bei Festplat¬ 
ten möglich. Anschließend wird 
unter Amiga-DOS nochmals 
formatiert, wobei sowohl das 
normale »File-System« als auch 
das schnellere »Fast-File- 
System« verwendet werden 
kann. Danach steht eine voll¬ 
wertige Festplatte in Form der 
RAM-Disk zur Verfügung, die 
wesentlich höhere Übertra¬ 
gungsraten erreicht. Im Test 
wurden mit dem Public 
Domain-Programm »Diskper¬ 
formance« (Fish 48) unter »Fast- 
File-System« hervorragende 
Werte gemessen (873/655 
KByte/s). Damit erreicht diese 
Erweiterung Werte, die selbst 
die normale RAM-Disk unter 
Amiga-DOS übertreffen. In der 
Grundversion stehen jedoch 
nur 512 KByte, in der ausgebau¬ 
ten Version 1 MByte an Spei¬ 
cherkapazität zur Verfügung. 

Jede der hier vorgestellten 
RAM-Erweiterungen für den 
Amiga 500 erfüllte zuverlässig 
ihren Dienst. Sicherlich werden 
Sie Ihre passende RAM-Karte 
gefunden haben, je nachdem, 
ob Sie eine interne oder externe 
Erweiterung mit 512 KByte oder 
gar mit 8 MByte Speicher benö¬ 
tigen. sq 



Preis/Leistung 

B 

a 

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a 


Dokumentation 

. 

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: 


Bedienung 

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Verarbeitung 

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Leistung 

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Q 


FAZIT: Die statische RAM-Erweite¬ 
rung ist eine gute Alternative zu den 
dynamischen RAM-Erweiterungen. 
POSITIV: Wahlweise als Fast-RAM 
oder als RAM-Disk betreibbar; Daten 
über mehrere Monate hinweg gespei¬ 
chert; integrierter Festplatten-Adapter. 
NEGATIV: großer Platzbedarf. 


Produkt: Combitec SRAM-Erweite- 
rung 

Preis: 1 MByte rund 1000 Mark 
Hersteller/Anbieter: Combitec 
Computer GmbH, Liegnitzer Str.6-6a, 
5810 Witten, Tel. 0 23 02/8 80 72 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


174 


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System wieder flott zu bekommen. 



AMIGA-Sonderheft 8 liegt ab 
dem 13. Dezember 1989 
beim Zeitschriftenhändler! 


Demonware ist ein Software-Label, bei 
dem Musikvideos mit dem Amiga herge¬ 
stellt werden. Chef Wilhelm Weber gibt 
uns einen Einblick in seine Aktivitäten. 


von Jörg Kahler 


W er produziert die auf¬ 
wendigen Grafiken 
und abwechslungs¬ 
reichen Animationen für die 
Musikvideos der Gruppe 16Bit? 
Antwort: Wilhelm Weber und 
sein Mitarbeiter Boris Kunkel. 
Beide arbeiten für das Label 
Demonware, das in den Master 
Studios mit dem Amiga Video- 
und Soundproduktionen erle- 


AMIGA: Herr Weber, welche 
Software haben Sie für das 
High Score Video verwendet? 

Wilhelm Weber: Wir haben 
hauptsächlich mit Deluxe Paint 
III, Videoscape und Turbo Silver 
gearbeitet. Außerdem kamen 
noch einige Hilfsprogramme 
hinzu, wie etwa Pixmate oder 
Butcher. Bei der Digitalisierung 
ist im wesentlichen Digi View 
zur Anwendung gekommen. 

AMIGA: Die gesamte Pro¬ 
duktion war sicher aufwendig 



Fernsehbild vom Musikvideo: Action vor Amiga-Grafik 


digt. Dazu kommt natürlich 
noch die Hilfe einiger freier Mit¬ 
arbeiter und Kollegen von Logic 
Records, der Plattenfirma, die 
unter anderem die Werke von 
OFF (Electrica Salsa), Rico 
Sparx (What we do for Love) 
herausbringt. Erstaunlichstes 
und bislang auch aufwendig¬ 
stes Werk war das Video zum 
neuen Hit von 16Bit: High Sco¬ 
re. Dabei mußten passend zum 
Lied und zur Aussage des Tex¬ 
tes entsprechende Animatio¬ 
nen auf dem Amiga kreiert wer¬ 
den. Diese werden dann je 
nach Vorgabe noch mit ech¬ 
ten Filmaufnahmen gemischt. 
Wirkliche Schauspieler agieren 
dabei vor Hintergründen aus 
dem Amiga. Selbst fertige Sze¬ 
nen aus bekannten Spielen (In- 
terceptor, Destroyer) fanden 
Verwendung. Das Ganze sollte 
die Story, die Jagd von Freaks 
nach der berüchtigten High 
Score, unterstützen. 


und zeitraubend. Wie lange ha¬ 
ben Sie daran gearbeitet? 

Wilhelm Weber: Das Video 
hat uns insgesamt etwa zwei¬ 
einhalb Monate beschäftigt, 
wobei wir natürlich nicht den 
ganzen Tag an diesem Projekt 
gesessen haben. Nebenbei 
waren noch jede Menge andere 
Sachen zu erledigen. Beholfen 
haben wir uns mit einigen Ab¬ 
wandlungen und Verfremdun¬ 
gen aus fertigen Spielen. Zu¬ 
sätzlich habe ich z. B. die 
Objekt-Disketten von Antic 
nach brauchbaren 3D-Objek- 
ten durchsucht. Ein Satellit, der 
sich etwa zwei Sekunden lang 
über den Bildschirm dreht, ist 
so ein Objekt. Er wurde aller¬ 
dings für das Ray-Tracing kon¬ 
vertiert und leicht abgewandelt. 
Insgesamt sitzt man daran eini¬ 
ge Stunden und später sind es 
im Film nur zwei Sekunden. 
Das ist schon eine zeitaufwen¬ 
dige Sache. Insgesamt haben 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

















STORY 


cwei Sekunden 



High Score Video: Aliens auf der Jagd nach dem Spieler 


wir auch wesentlich mehr Bil¬ 
der und Animationen entwor¬ 
fen, als nachher tatsächlich ver¬ 
wendet wurden. Im Video er¬ 
scheinen nur etwa 25 Prozent 
unserer Arbeit, den Rest kön¬ 
nen wir vielleicht später in an¬ 
dere Projekte einbauen. 

AMIGA: Wieviel Leute haben 
an dem Video gearbeitet? 

Wilhelm Weber: Außer mir 
war das eigentlich nur noch 
mein Grafiker Boris Kunkel. An¬ 
sonsten hat natürlich jeder bei 
Logic Records irgendwie mitge¬ 
wirkt. Da gibt es z. B. eine Sze¬ 
ne, in der für das Gesicht der 
Hauptfigur ein entsprechendes 
Augenpaar gesucht wird, wie 
aus einer Verbrecherkartei. 
Diese Idee haben wir umge¬ 
setzt, indem wir die Augen fast 
des gesamten Logic-Teams mit 
Digi View digitalisiert haben, 
um sie danach mit Deluxe Paint 
einfach nacheinander durchzu¬ 
schalten. 

AMIGA: Woran arbeitet Ihr 
Team im Moment und was 
kommt demnächst von Demon - 
wäre auf den Markt? 

Wilhelm Weber: Bei uns 
wird momentan an einigen 
Spielen gearbeitet, die diesmal 
etwas besser und vor allem er¬ 
folgreicher werden sollen, als 
die, mit denen wir vor einiger 
Zeit einmal unsere Erfolgs¬ 
chancen im Markt getestet ha¬ 
ben. Wer erinnert sich schon 
noch an »Evil Garden« oder 
»Mission Andromeda«. Wir ha¬ 
ben diesmal richtige Arkade¬ 
spiele in petto. Außerdem dürfte 
zur Zeit, da dieses Interview er¬ 
scheint, bereits unser neues 
Musik-Tool ausgeliefert sein: 
der TFMX-Editor. Jeder, der 
Spiele kennt, bei denen Chris 


Hülsbeck die Musik gemacht 
hat, wird sich sicher gefragt ha¬ 
ben: Wie bekommt der Chris 
bloß soviel abwechslungsrei¬ 
che Melodien und Sounds in 
den Amiga. Mit dem richtigen 
Tool ist das alles kein Problem. 
Chris hat sein eigenes Werk¬ 
zeug überarbeitet. Alles, was 
ihm an Verbesserungen und 
neuen Ideen eingefallen ist, soll 
der TFMX-Editor enthalten. 
Weitere Ideen wie etwa volle 
MIDI-Unterstützung werden je¬ 
doch erst in einer Profi-Version 
integriert, die im nächsten Jahr 
erhältlich sein wird. ■ 



Wilhelm Weber 


Der Geschäftsführer von De- 
monware ist 28 Jahre alt und hat 
wie viele andere Computerbesit¬ 
zer mit dem Commodore 64 an¬ 
gefangen. Wilhelm Weber hat 
unter anderem Betriebswirtschaft, 
Jura und Kommunikationswissen¬ 
schaften studiert und durch seine 
musikalischen Vorlieben auf dem 
Konservatorium für Musik einige 
seiner zukünftigen Kollegen von 
Logic Records kennengelernt. 
Seit ca. drei Jahren beschäftigt er 
sich mit seinem Steckenpferd, 
dem Amiga, und produziert Gra¬ 
fik, Sound und Animationen für 
die Videos aus den Master Stu¬ 
dios (Titel: Changing Minds, Too 
fast to live, High Score). 



[Aus |L 

2m -mez-wy 


_ Alles über 
Videospiele: 
Spielekonsolen und 
Tests der neuen 
Videospiel-Module 


Power Play Heft 2 

Faszination 
Rollenspiele: Tests 
der neuen Top-Pro¬ 
gramme; Die besten 
Spiele: Redaktions- 
Überblick; Exclusiv in 
Power Play: 
Starkiller, die Comic- 
Serie 


Power Play Heft 3 

Vergleichstest von 


nen; Billig-Spiele; 
Neues aus der 
Spielhölle: Pac-Man 
kehrt zurück; 
Power-Tips: Hilfen für ■ 
schwere Sp iele I 

r S/f&! -... AZ£K \ 
t&/v£RH(r6&&~ > 3k£ 
Jus. So AZrSrmmjj) j 
IST! / 


Power Play Heft 5 

Fantasy & Abenteuer: 
So löst ihr schwierige 
Adventures; Exclusiv 
Video-Spiele: Atari 
VCS, Sega, Nintendo; 
Computer-Spiele: Alle 
wichtigen Neuheiten 
im Power-Test 


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A + L GmbH 

39 

A B -Computersysteme 

66 

Activision 

188/189. 199 

AHS 

66. 68 

A.I.T. User Group Rönn 

145 

Alcomp 

72/73 

Alpha Soft 

66 

Amiga Soft- und Hardware 

55 

Amigaoberland 

173 

Arbirosoft 

68 

Arctic 

62 

Ariolasoft 

27.185 

Astro Versand 

64 

Atlantis 

30/31 

A.P.S. Electronic 

66 

B&C 

55 

B + S 

66 

Berliner PD Home Shop 

64 

Biet. Peter. PBC 

53. 75 

Bonito 

57 

bsc 

39 

Büro ÜPC 

155 

CLS Computcrladen 

62 

Combitcc 

55. 77.139 

Commodorc 

11 

Compiniate 

57 

Compu Camp 

165 

Computer Müthing 

145 

Computer Technik Harms 

51 

Computer Zubehör 

63 

Computerservice Steppan 

181 

Computershop Ruth 

64 

Computing 

59 

Compu-Store 

155 

Compy Shop 

55 

CPS 

79 

Creative Computers 

18/19 

CSV Ricgert 

59 

CWTG 

133 

Data 2000 

155 

Data Becker 

114/115 

Dataram 

143 


DFÜ-Shop 

139 

Diczcmann 

51 

Digita 

151 

Discovery 

133 

Dohm. Andrea 

63 

Dombrowski. Rüdiger 

67 

Donausoft 

67,175 

3-Slaie 

59 

Drews EDV + Btx 

175 

DSP 

61 

DTM 

33, 127, 147 

DZ Computerzubehör 

65 

Ebensberger 

137 

Edotronik 

137 

Eurosystems 

29 

EZ Appel & Gry watz 

143 

fhn Computer 

64 

Fischer. A. 

63 

Fischer. Dipl.-Inform. 

68.135 

Fischer. Silvia 

62 

Fonteyn & Schulz 

66 

Freecom 

67 

FSE 

123 

G&K 

68 

GFA 

119 

Gigatron 

131 

GNE Elektronik 

63 

Gnoth 

137 

Gold Vision 

51 

GTI 

113 

Güldenpfennig 

75 

H + W 

45 

Hagenau 

15,83 

Hamburger Software-Laden 

67 

Heureka Tcachware 

22/23 

Heuser Datentechnik 

63 

Hieske, Dieter 

63 

High Speed Software Blanke 

45 

HK-Computer 

41 

Höhle & Faulstich 

68 


IDS Fischer 

151 

Intelligent Memory 9, 

105, 117. 141 

International Software 

145 

Irscc Soft 

181 

Jochheim Computer Tuning 

135 

Joysoft 

175 

JVC 

16/17 

Kaltronic 

133 

Keim. Peter 

64 

Kirschbaum 

62 

Kramer. Martin 

65 

Kupke 

100/101 

Lamm Computcrsysteme 

53 

Mac Soft - Amiga Shop 

62 

Macrotec 

139 

MAR 

145 

Markt & Technik 

Buch verlag 81,93. 103, 178/179. 183 

Mediencenter 

151 

Mcrkcns EDV 

135 

Microtron 

33,127,147 

Mükra Datentechnik 

43 

Musik- und Grafiksoftwareshop 

53.75 

NEC 

200 

Newcom 

66 

NewTek 

2 

Nordsoft 

137 

Olufs, Hans-Uwe 

62 

Omega 

67 

Ossowski 

13. 149 

PD-Center 

65 

Philip Morris 

7 

Phovico 

64 

Pielago-Softwarc 

64 

Print Technik 

149 

PRO LINEA 

62 

PRO-Computer 

149 


Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Fa. Microtron und der Fa. Weha-Verlag. Zürich, bei. 


Rainbow Data 
Rainbow Soft 
RAT & TAT 
Reis wäre 
RHS 
Ricken 
Roßmöller 
Ruhrsoft Scheer 
R-M-Soft 

Schewe 

Scholle 

Schramm 

Skowronek. Gemot 
Skyline 
Softshop 
Softwareland AG 
Space Soft 
Stalter, J.-M. 

Supra 

Take Over 

Technik Support 

Telekommunikation Riis 

Terra Comp 

Terratronic 

Tröps & Hierl 

Tute. Klaus-D. 

UBM Drecker 
Unlimited 

Vcsalia 
Videocomp 
Video-Treff 
Virgin Games 
Vogelgesang 

WAW-Elcktronik 
Wenngatz 
WindL A. 

Witte Digitaltcchnik 
Wolf Computertechnik 

X-pcrt 

Yellow 


51 
68 
63 
151 
153 
143 
133 
64.65 
65 

153 

65 

65 

67 
59 
21 
63 

64, 155 
141 
107 

153 

121 

57 

66 

68 
89 
65 

131 

57 

191 

39 

68 

85,193 
155 

62 
65.67 
181 
62 
63, 89 

53.87. 151 
45 





Programmier-Know-how 
Aktuell * Fundiert * Umfassend 


Iwl'-l«.. 

Amiga und Video 


F Riemenschneider 
Amiga: Programmieren 
in Maschinensprache 

Durch diesen ausführlichen Assembler¬ 
kurs wird die Programmierung auch für 
Anfänger und Nur-Basic-Program- 
mierer ein Kinderspiel. Der Clou dieses 
Buches besteht darin, daß das Betriebs¬ 
system des Amiga in ausführlichen 
Super-Beispielen vorgestellt wird 
1989. 469 Seiten, inkl Diskette 
ISBN 3 89090 712-1 
DM 69.- (sFr 6a50/öS 538.-) 


P Wollschlaeger 

Schnellübersicht 

Amiga-Basic 

Schnelle Antworten auf die Fragen, die 
bei der täglichen Arbeit mit dem Pro¬ 
gramm auftreten. 

1989. 299 Seiten 

ISBN 3-89090-736-9 

DM 39.- (sFr 35.90/öS 304.-) 


A Amir/M Höher 
Amiga-Basic für Profis 

Das vorliegende Buch umfaßt Gebiete 
wie die gesamte Intuition. Grafik. 4096 
Farben. Darstellung von dreidimensio¬ 
nalen Objekten. Fractals. Animation. 
Amiga-DOS. digitalisierter Sound, 
künstliche Intelligenz und viele andere 
1989, 573 Seiten, inkl. 2 Disketten 
ISBN 3-89090-710-5 
DM 79.- (sFr 72,70/öS 616.-) 


M. Kotier 

Amiga GFA-Basic 3.0 Referenz¬ 
handbuch 

Ausführliches Nachschlagewerk mit 
vielen anschaulichen Beispielen. Um¬ 
gang mit dem Interpreter, Variablen, 
Operatoren, numerische Werte/Zei¬ 
chenketten, Programmsteuerung. In¬ 
put/Output. Grafik, Systemprogrammie¬ 
rung. Intuition. Reguester, Tabellen. 
1989. ca. 250 Seiten 
ISBN 3-89090-782-2 
DM79,- (sFr72.70/öS616-) 


J.-PLaub/J.Wenzl 
Amiga und Video 

Konzeption. Realisation. I- 
Software. 

1989, ca. 250 Seiten 
ISBN 3-89090-764-4 
DM 59,- (sFr 54,30/ÖS 460,-) 



Markt&Technik 


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Zeitschriften ■ Bücher 
Software • Schulung 




























BÜCHER 


FORTSETZUNG VON SEITE 26 

Bücher 

& Amiga-Wissen 

»Das große Animationsbuch« 
beschäftigt sich gleich mit meh¬ 
reren Animationsprogrammen. 
Wer noch nicht weiß, welches 
Produkt er sich anschaffen soll 
— dieses Buch bietet einen gu¬ 
ten Überblick über Funktionen 
und Möglichkeiten wichtiger 
Vertreter dieses Fachgebiets. 

Nicht eindeutig zum Bereich 
Grafik gehört das Thema Vi¬ 
deo. Welche Möglichkeiten gibt 
es, Videos aus Kamera oder 
Recorder zu bearbeiten? Wel¬ 
che Hardware ist dafür erforder¬ 
lich? Antworten auf diese Fra¬ 
gen finden Sie in »Erfolgreich 
Arbeiten mit Video und Compu¬ 
ter«. Ankündigungen anderer 
Verlage zeugen von der Aktuali¬ 
tät dieses Themas. 

Sehr mathematisch, aber 
auch fantastisch schön, wird es 
in den Büchern über Fraktale, 
Apfelmännchen und ihre Ver¬ 
wandten. Der »Erfinder« dieser 
Figuren, Benoit Mandelbrot, 
schrieb selbst eines der Bü¬ 
cher. Wenn Sie einen Sinn für 


Mathematik und einen zweiten 
für Computerkunst für das 
Spiel mit Formen und Farben 
haben, dann nehmen Sie sich 
einmal diese Bücher vor. 

Ist der Amiga ein Spielcom¬ 
puter? Sicher nicht, wenn man 
die Anzahl der zu diesem The¬ 
ma veröffentlichten Bücher 
zum Maßstab macht. In »Das 
große Amiga-Spiele-Buch« be¬ 
schreiben Spiele-Experten ihre 
Lieblingsspiele. Sie geben Tips 
zu »Adventures«, Simulationen, 
Action, Baller- und Brettspielen. 
Mit einem einzigen Spiel, dem 
Flugsimulator »Flight II«, befaßt 
sich das Autorenteam Honer- 
kamp/Jetter in »Fliegen mit dem 
Mikro«. Dort bekommen Sie alle 
notwendigen Grundlagen für 
absturzfreies Fliegen. Im An¬ 
hang sind Daten einzelner 
Flugplätze, Flugzeugdaten und 
Checklisten aufgeführt. 

Kreativität braucht ständig 
neue Anregungen und Ideen. 
Haben wir Ihre Experimentier¬ 
lust geweckt? Dann fangen Sie 
gleich an, mehr über Ihren 
Computer zu lernen. Vielleicht 
steht bald Ihr Name über einem 
Grundlagenartikel oder einem 
Listing im AMIGA-Magazin. Wir 
wünschen Ihnen viel Spaß. 


FORTSETZUNG VON SEITE 144 


die ja keine weiteren Einträge 
hat. Deswegen wurde im Li¬ 
sting die IF-Abfrage 

IF (block.entryType > 0) 

eingebaut. 

Nachdem »Lock()« auf ein Di¬ 
rectory erfolgreich angewandt 
wurde, interessieren uns die 
einzelnen Einträge in diesem 
Verzeichnis. Dafür brauchen 
wir den Befehl »ExNext()«. Er 
liefert nach jedem Aufruf einen 
neuen »FilelnfoBlock«. Zwei 
wichtige Einträge im »Filelnfo- 
Block«-Record sind: 

— dirEntryType und 

— fileName 

Ersterer bestimmt, ob ein 
Element im Verzeichnis eine 
Datei oderein Unterverzeichnis 
ist. Ist der Eintrag positiv, han¬ 
delt es sich um ein Verzeichnis. 
Darüber hinaus enthält »file 
Name« den Namen des ent¬ 
sprechenden Eintrags, der bis 
zu 108 Zeichen lang sein darf. 
■ Wenn wir die »GetDir()« an¬ 
wenden, erhalten wir zwei Zei¬ 
ger auf Speicherblöcke, in de¬ 
nen die aufbereiteten Daten lie¬ 
gen. Deswegen gibt es noch die 
Prozedur »SetFilePointer«. Sie 


positioniert zwei Zeiger an die 
gewünschten Stellen innerhalb 
der beiden Speicherbereiche. 

■ Was ist an der Routine 
»FreeDirO« erwähnenswert? 
Das Amiga-Runtime-System 
sorgt immer dafür, den durch 
die »Heap«-Prozeduren reser¬ 
vierten Speicher nach Pro¬ 
grammende freizugeben. Den¬ 
noch wird in »FreeDirO« der 
Speicher für die Directories pro¬ 
grammgesteuert zur Verfügung 
gestellt. Der Grund dafür ist fol¬ 
gender: 

»GetDirO« kann in einem An¬ 
wenderprogramm häufig auf¬ 
gerufen werden. Die Folge ist, 
daß ein Programm viel Spei¬ 
cher reserviert, der oftmals 
nicht lange benötigt wird. Die¬ 
ser Speicher sollte, sobald die 
Informationen nicht mehr ge¬ 
braucht werden, freigegeben 
werden und nicht erst am Ende 
eines Programms. 

Damit sind wir am Ende die¬ 
ses Kursteiles. Listing 10 de¬ 
monstriert nochmals die Funk¬ 
tion und Anwendung aller 
Funktionen. Jetzt haben Sie ei¬ 
nen Monat Zeit zu experimen¬ 
tieren. In der nächsten Ausga¬ 
be werden wir dann den File- 
Requester programmieren. ■ 



iltm&ii mi 

lear-hrith n< 



lA/ollschlaeger 

niga: Programmierpraxis Intuition 

ne detaillierte Beschreibung von In- 
ition! Neben der Programmierung von 
Astern. Menüs und Grafiken behan- 
)lt der Autor auch wichtige Rand- 
fbiete, wie die Ein- und Ausgabe von 
xten oder Zugriff auf die Diskette. 

88, 330 Seiten, inkl. Diskette 
BN 3-89090-593-5 
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J.-P.Laub/J.Wenzl 

Amiga Public-Domain-Dokumentation 

Mit diesem Buch erhalten Sie einen 

detaillierten Überblick über die Vielfalt 

der Public-Domain-Programme 

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öS 382,-) 


F. Kremser 

Das Amiga-Programmier- 
Handbuch Teil 2 

1989, 208 Seiten, inkl. Diskette 
ISBN 3-89090-758-X 
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F Kremser/J. Koch 

Amiga-Programmier-Handbuch 

1987, 387 Seiten, inkl. Diskette 
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H.R. Henning 
Grafik mit Amiga-Basic 

Dieses Buch ist speziell der Grafik- 
Programmierung auf dem Amiga 
gewidmet Der erste Teil stellt für den 
Anfänger alle bekannten Grafik-Befehle 
des Amiga-Basic vor. Mit Beginn des 
zweiten Teiles werden die Routinen des 
Betriebssystems zur Grafik-Program¬ 
mierung herangezogen. 

1989, 488 Seiten, inkl. Diskette 
ISBN 3-89090-669-9 
DM 59,- (sFr 54,30/öS 460.-) 


H.Gzella 

Amiga Modula 2 

Programmieren für Fortgeschrittene 
DOS-Programmierung, Intuition, Gra¬ 
fik, Copper, Blitter, Diskfonts, Exec, Tips 
und Tricks. Auf der Diskette finden Sie 
alle Beispiele als Source-Code und 
ablauffähige Version 
1989, 380 Seiten, inkl. Diskette 
ISBN 3-89090-744-X 
DM 69,- (sFr 63,50/ÖS 538.-) 











HARDWARE 


von Michael Schmittner 


W as ist ein Computer 
ohne Drucker? Ganz 
einfach: Ein Compu¬ 
ter ohne Drucker ist wie Weih¬ 
nachten ohne Schnee. Beides 
ist zwar erträglich, man hat 
aber immer das Gefühl, daß et¬ 
was fehlt. 

So müssen z.B. die Doku¬ 
mentations-Dateien von Public- 
Domain-Programmen am Bild¬ 
schirm angezeigt und auswen¬ 
dig gelernt werden. Das funk¬ 
tioniert bei kleinen Program¬ 
men vielleicht noch gut, aber 
wenn die Anleitung eine be¬ 
stimmte Größe hat und even¬ 
tuell sogar auf Englisch gehal¬ 
ten ist, steht man doch vor ei¬ 
nem großen Problem. 

Also entschließt man sich da¬ 
zu, einen Drucker anzuschaf¬ 
fen, der möglichst gut, aber 
dennoch preisgünstig sein soll. 
Mit Druckern verhält es sich 
aber ähnlich wie mit Compu¬ 
tern. Man muß bereits vor dem 
Kauf wissen, was genau man 
mit ihnen anfangen möchte. 
Soll das Gerät dazu verwendet 
werden, um Listings auszu¬ 
drucken, Desktop Publishing 
zu betreiben, oder um die Kor¬ 
respondenz zu vereinfachen. 
Diese Fragen sollten vor dem 
Kauf geklärt werden, um später 
keine Enttäuschungen zu erle¬ 
ben. Hat man sich erst einmal 
klar gemacht, wofür der 
Drucker hauptsächlich verwen¬ 
det werden soll, beginnt die 
zweite Phase des Drucker¬ 
kaufs. Preise und Leistungs- 



Ein guter Drucker ist für den Amiga-Benutzer fast so wichtig wie 
ein zweites Laufwerk. Wirstellen Ihnen heute sieben Drucker vor, 
die alle weniger als 700 Mark kosten, aber einige interessante Lei¬ 
stungsmerkmale aufweisen. 


Drucker 

SP-2000 

6325 

HDP-910 

120 D 

LC 10-11 

MT 81 

180 

Fettschrift 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

Breitschrift 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

Doppelt hoch 

+ 

- 

- 

+ 

+ 

+ 

+ 

Hochgestellt 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

Tiefgestellt 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

LQ-Schrift 

- 

- 

. 

. 

. 

. 

. 

NLQ-Schrift 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

Schattenschrift 

+ 

- 

. 

+ 

+ 


+ 

Outline 

- 

- 

- 


. 

. 

. 

Unterstreichen 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

Italics 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 

Durchgestrichen 

+ 

- 





. 

Pufferspeicher (KByte) 

4 

- 

2 


4 



Puffer erweiterbar 


27.75 

. 




. 

Papierformat 

A4 

A4 

A4 

A4 

A4 

A4 

A4 

Einzelblattschächte 

Opt. 

+ 

- 

- 

- 


. 

Durchschläge 

2 

2 

2 

2 

2 

2 

2 

Abriß-Vorschub 

+ 

- 



+ 

. 


Lautstärke (in dB) 

<54 

58,5 

60 

k.A. 

k.A. 

<60 

k.A. 

Quiet-Funktion 

- 




. 


. 

Display 

- 

- 

- 

- 

. 

. 

. 

Paper-park-Funktion 

+ 

- 


- 

+ 

- 

. 

Kurzreferenz 

- 

* 

* 

+ 

+ 

- 

+ 


Alle Angaben beruhen auf Händler-Informationen. 


merkmale müssen verglichen 
werden. So sind z.B. manche 
Drucker in der Lage, farbig zu 
drucken, andere dagegen kön¬ 
nen mehr Durchschläge bewäl¬ 
tigen. Auch die möglichen Pa¬ 
pierformate oder die verschie¬ 
denen Schnittstellen sind ein 
wichtiges Kaufkriterium. Wir 
unterstützen Sie bei der Ent¬ 
scheidungsfindung. Dazu wur¬ 
den exemplarisch sieben neue 
Drucker ausgewählt, die preis¬ 
lich alle unter 700 Mark liegen. 
Zusätzlich sind alle wichtigen 
Leistungsmerkmale in einer Ta¬ 
belle zusammengefaßt. Sie 
können so leicht erkennen, wel¬ 
cher Drucker Ihren Anforderun¬ 
gen am besten entspricht. 



Seikosha SP-2000 


Präsident 6325 






Der 9-Nadel-Matrix-Drucker aus 
dem Haus Seikosha hat für seine 
ca. 600 Mark schon einiges zu bie¬ 
ten. Als Schrifttypen stehen dem 
Anwender sowohl Pica als auch 
Elite zur Verfügung. Diese können 
natürlich mit den jeweils gewähl¬ 
ten Druckdefinitionen (Kursiv etc.) 
frei kombiniert werden. Der mit ei¬ 
nem Schubtraktor ausgestattete 


SP-2000 besitzt sowohl eine seriel¬ 
le als auch eine parallele Schnitt¬ 
stelle. Der zu Epson und Proprin¬ 
ter II kompatible Drucker ist mit sei¬ 
nen 3,3 Kilogramm ein wahres Flie¬ 
gengewicht. Das 112 Seiten umfas¬ 
sende Handbuch ist verständlich 
geschrieben. Sehr angenehm ist 
der eingebaute Endlosblatteinzug, 
der Einzelblatteinzug ist optional. 


Für ca. 350 Mark ist der Präsi¬ 
dent 6325 der günstigste Drucker 
in unserer kleinen Marktübersicht. 
Wie der Seikosha, ist Präsident 
ebenfalls ein 9-Nadel-Matrix- 
drucker, allerdings arbeitet dieses 
Gerät mit einem Zugtraktor, der 
Einzelblatteinzug ist serienmäßig. 
Als Schrifttypen stehen hier eben¬ 
so Pica und Elite zur Verfügung, 


kompatibel ist der Drucker zum 
»IBM-Grafik-Printer«. Neben einer 
seriellen und einer parallelen 
Schnittstelle besitzt der Präsident 
auch einen seriellen lEC-Bus. Mit 
7 Kilogramm gehört der Präsident 
schon zu den schwereren Geräten. 
Das ebenfalls auf deutsch gehalte¬ 
ne, 180 Seiten starke Handbuch ist 
mehr als ausführlich. 


180 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








47 MB, 25 ms, fast 500 KB/sec 
Colossus Amiga-Filecard 


66 MB, 19 ms Colossus Fiiecard 
20 MB 998. 31 MB 1198. 

Colossus 3.5" Floppy 248. 


43 MB 1498. 
5.25" Floppy 298. 

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5,25" Floppy extern, Bus, abschaltbar 


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IrseeSoft macht auch Ihren Drucker wieder IN: 


TURBOprint II und TURBOprint Professional 

sind mausgesteuert und glänzen durch schnel¬ 
le und einfache Bedienung. Beide Programme 
arbeiten resetfest auf Betriebssystemebene im 
Hintergrund. Dadurch können Sie mit Ihrer 
gesamten Software wie gewohnt drucken und 
erhalten dennoch die volle TURBOprint-Quali- 
tät bei allen Programmen, die mit der Work- 
bench Zusammenarbeiten. Da TURBOprint 
resetfest installiert wird, können Sie sogar 
Ausdrucke von autobootenden Spielen machen. 


TURBO-PRINTII 

Das tausendfach bewährte Drucksystem 



TURBO 
PRINT II 


IrseeSoft 



Mit TURBOprint II werden Ihre 
Ausdrucke endlich problemlos und 
einfach. Da TURBOprint II resetfest 
ist, brauchen Sie es bis zum Ausschal¬ 
ten des Computers nur einmal zu laden 
und können sogar aus Spielen (auch eini¬ 
gen autobootenden) z.B. Ihre Highscoreli- 
sten oder Spielszenen auf den Drucker brin¬ 
gen. Dabei bietet TURBOprint II auch die Mög¬ 
lichkeit, beliebige Ausschnitte von Grafiken 
durch einfaches Markieren mit der Maus zu druk- 
ken. Mit Bildsave läßt sich jedes gerade sichtba¬ 
re Bild (oder markierte Ausschnitte davon) im 
Standard-IFF-Format auf Diskette speichern. Di¬ 
rekten Einfluß auf die Ausdrucke erreichen Sie 
mit den Kontrast-, Färb,- und Helligkeitsre¬ 
glern von TURBOprint (zu dunkle Bilder werden 
heller). Größe und Form Ihrer Drucke können Sie 
durch TURBOprint II völlig frei wählen. Weitere 
Funktionen von TURBOprint II: • Glättefunktion 
(Smoothing) beseitigt unschöne Treppeneffekte 
• komfortable Bestimmung der Druckgröße durch 
einfaches Eintippen der gewünschten Breite bzw. 
Höhe (in cm, inch oder dots) • superschnelle 
Übertragung zum Drucker • frei wählbare Druckauflösung bis zu 360x360 dpi 
• verschiedene Effektedurch sechs Grafikraster# TU RBOprint-Menü erscheint 
auf Tastendruck • jederzeitiger Abbruch des Ausdruckes • Turbotreiber für alle 
führenden Druckerfabrikate • ausführliches deutsches Handbuch. 

unverbindliche Preisempfehlung: DM 98.- 



Das perfekte AMIGA Druckpaket 
der neue Maßstab im Druckertuning 

schneller, besser, vielseitiger - für optimale Drucke 
mit Hardcopy, Bildsave und Nofastmemfunktion 


TURBO-PRINT 

Für noch bessere Qualität bei Farb- 
und S/W-Druck 

Das neue TURBOprint Professional ermög¬ 
licht Ihnen endlich Ausdrucke, wie Sie solche 
noch nicht gesehen haben: Durch die von 
IrseeSoft neu entwickelte Farbfehler-Korrek¬ 
tur kommen die Farben bei Ihrem Drucker 
wirklich so wie auf dem Bildschirm und auch 
blasse S/W-Grafiken werden endlich kontrast¬ 
reich und sauber! Der neue Halfline-Modus 
läßt häßliche Querstreifen bei den Ausdruk- 
ken weitgehend verschwinden. Farbflächen 
kommen auch bei älteren Farbbändern viel 
gleichmäßiger. Das neue Mehrstufen-Smoo- 
thing glättet nun Treppeneffekte noch bes¬ 
ser ab und DTP-Schriften werden deutlich 
schöner. Mit dem neuen Postermodus 
können Sie nun beliebig große mehr¬ 
teilige Bilder erzeugen. Die 12 ver¬ 
schiedenen Grafikrastergeben Ihren 


TURBO-PRINT 


IrseeSoft 



Das ideale Druckprogramm 
für den Amiga: 

für Färb- und S/W-Drucker 
für Matrix- und Laserdrucker 


Drucken die verschiedensten Effekte und ermöglichen für jedes Druckprinzip 
optimale Ergebnisse. TURBOprint Professional besitzt jedoch noch viele wei¬ 
tere Funktionen: • resetfestes Einladen • Hardcopy-Funktion (auch für 
autobootende Software) • Bildsave-Funktion • Markiermöglichkeit von 
Bildausschnitten • Druck von Farbauszügen, Farbnegativdruck, sowie 
Spiegelung • sowie alle Funktionen von TURBOprint II (siehe links) 
• übersichtliches und ausführliches deutsches Handbuch. 

unverbindliche Preisempfehlung: DM 188.- 


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IrseeSoft SPCS 


Grüntenstraße 6 
8951 Irsee 

Tel. 0 83 41 / 7 43 27 
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Schweiz: 

Microtron 
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HARDWARE 


Hyundai HDP-910 



Für ca. 490 Mark bietet die Firma 
Lintech den Hyundai HDP-910 auf 
dem Markt an. Der 9-Nadel-Matrix- 
Drucker arbeitet mit einem Schub¬ 
traktor und wird über die 
Centronics-Schnittstelle an den 
Amiga angeschlossen. Kompati¬ 
bel ist der in Pica und Elite schrei¬ 
bende Drucker zur Epson FX- 
Serie und dem IBM-Grafik-Printer. 


In dem 170 Seiten umfassenden, 
leider englischen Handbuch ist al¬ 
les erklärt, was der Anfänger über 
Drucker wissen muß. Mit einer Hö¬ 
he von 11 cm, einer Tiefe von 32 cm 
und einer Breite von 40 cm ist der 
Hyundai HDP-910 nicht gerade 
klein geraten. Auch das Gewicht 
von 8 Kilogramm ist für einen 
Drucker recht ordentlich. 


Mannesmann Tally 81 



Ein optisch sehr ansprechendes 
Modell hat Mannesmann Tally mit 
dem MT 81 auf den Markt ge¬ 
bracht. Der Preis liegt bei etwa 400 
Mark. Beim MT 81 handelt es sich 
auch um einen Matrix-Drucker, der 
mit einem 9-Nadel-Druckkopf aus¬ 
gestattet ist. Auch bei diesem Ge¬ 
rät wird das Papier mittels eines 
Schubtraktors vor den Druckkopf 


transportiert. Der Mannesmann 
Tally 81 wird über die Centronics- 
Schnittstelle angesprochen und 
verfügt als Schrifttypen sowohl 
über Pica als auch über Elite. Der 
Drucker ist kompatibel zum Epson 
FX 85 und zum IBM Proprinter II. 
Das Handbuch hat einen Umfang 
von 300 Seiten, und ist in deutsch 
geschrieben. 


Citizen 120 D 


Schneider SPrinter 180 




Citizen bietet mit ihrem 120 D 
auch einen 9-Nadel-Matrix- 
Drucker an, der mit ca. 600 Mark 
zu Buche schlägt. Das mit einem 
Zugtraktor arbeitende Gerät läßt 
sich über die Centronics- 
Schnittstelle an den Amiga an¬ 
schließen. Der sowohl zum IBM- 
Grafik-Printer als auch zum 
Epson-FX-Standard kompatible 


Drucker verfügt als Schrifttypen 
über Pica und Elite. Der Citizen 
120 D bringt 3,7 Kilogramm auf die 
Waage, er ist also ein Leichtge¬ 
wicht unter den Druckern. Mit Ma¬ 
ßen von 37 x 9 x 24 cm paßt er auch 
noch auf den vollsten Schreib¬ 
tisch. Das Handbuch ist über 140 
Seiten dick und komplett in 
deutsch geschrieben. 


Der SPrinter 180 aus dem Hause 
Schneider kostet im Handel ca. 500 
Mark. Er ist ein 9-Nadel-Matrix- 
Drucker und verfügt über einen 
Zugtraktor. Als Schriftzeichen ste¬ 
hen ihm Pica und Elite zur Verfü¬ 
gung. Der Anschluß an den Amiga 
erfolgt über die Centronics- 
Schnittstelle. Kompatibel ist der 
Schneider SPrinter 180 zum Ep¬ 


son FX 85 sowie zum IBM Proprin¬ 
ter II. Mit Maßen von ca. 37 x 10 x 
23,3 cm und einem Gewicht von 3,7 
Kilogramm ist das Gerät nicht ge¬ 
rade ein Riese unter den Druckern. 
Der Neuling und der Profi findet in 
dem 200 Seiten starken, auf 
deutsch geschriebenen Hand¬ 
buch alle zum Betrieb notwendi¬ 
gen Informationen. 


Star LC 10-11 

Aus dem Hause Star kommt der 
LC 10-11. Mit ca. 700 Mark ist er der 
teuerste Drucker in unserer Auf¬ 
stellung. Was aber ist der Grund 
für diesen Preisunterschied. Auch 
dieses Gerät ist ein Matrixdrucker 
und besitzt einen 9-Nadel- 
Druckkopf. Bei den Schrifttypen 
hat er etwas mehr zu bieten als sei¬ 
ne Mitbewerber. Der Anwender 
kann zwischen Courier, Sanserif 
und Orator auswählen, der 
Drucker ist sowohl zum Epson LX 



800 als auch zum IBM Graphic- 
sprinter II kompatibel. Als Verbin¬ 
dung zwischen dem Drucker und 
dem Computer dient auch beim 
Star LC 10-11 eine Centronics- 
Schnittstelle. Das Papier wird bei 
diesem Gerät wahlweise über ei¬ 
nen halbautomatischen Einzel¬ 
blatteinzug oder über einen 
Schubtraktor transportiert. Mit ei¬ 
nem Gewicht von 4,7 Kilogramm 
und Maßen von ca. 38 x 10 x 28 cm 
liegt dieser Drucker genau im 
Durchschnitt. Das deutsche Hand¬ 
buch umfaßt ca. 200 Seiten. 


182 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 









FÜR JEDEN 
GELDBEUTEL 


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[A-fiö.' 


AMIGA ! t Mj 


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Wegen seiner Bedienerfreundlichkeit die optimale Einsteiger-Datenbank. Per Mausklick e 
Ihre Datenmaske. Aufnahme, Auswahl und Ausgabe der Daten erfolgen über ein Bedienerfeld, das 
dem eines Videorecorders sehr ähnlich ist. Selbstverständlich können Sie Amiga-Grafiken ebenso ve 
walten und anzeigen lassen wie Zahlen und Texte - Briefmarkensammler zum Beispiel könnten sorr 
die digitalisierten Abbilder ihrer Schätze mit den zugehörigen Daten auf den Monitor bringen. Das ■ 
System ist relational; Sie können also Einträge verschiedener Datenbanken miteinander verknüpfer 1 
Die Daten lassen sich als Formular oder Liste auf dem Bildschirm oder Drucker ausgeben. Vorbei^ 
also die Zeit des Chaos in Platten-, Dia- oder anderen Sortimenten! 

Hardware-Anforderungen: Amiga 500, 1000, 2000 mit mindestens 512 Kbyte Arbeitsspeicher. 

1989, 188 Seiten, inkl. Programmdiskette, 

ISBN 3-89090-791-1, Bestell-Nr. 90791 


Superbasa 2 Amiga (deutsch) 

Wegen seiner Verkaufszahlen der Renner unter den Datenbanken, für den Haus¬ 
gebrauch ebenso geeignet wie für das Büro. Daten und Bilder lassen sich mit diesem 
mächtigen, relationalen Datenbanksystem fast spielerisch verwalten. Eine neue Form der 
Lagerhaltung ist somit beispielsweise möglich: Nicht mehr nur die Daten, sondern auch ein 
digitalisiertes Bild jedes Artikels erscheinen auf dem Monitor. Bis zu 16 Millionen Datensätze 
pro Datei und eine unbegrenzte Anzahl geöffneter Dateien sind erlaubt. Die Ein- oder Ausgabe erfolgt 
in Listen oder Formularen, die Sie sich am Bildschirm erstellen können. Weitere Leistungsmerkmale 
Textverarbeitungsprogramm integriert, Serienbrieffunktion, speicherbare Masken, Etikettendruck u.v.m. 
Hardware-Anforderungen: Amiga 500, 1000, 2000 mit mind. 512 Kbyte RAM (empfohlen 1 Mbyte) 
Bestell-Nr. 54110 

Upgrade von Superbase 2 auf Superbase Professional, 51672U. DM 199,-* (sFr 179,-VÖS 1990,-*) 


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AMIGA 


PROFESSIOHAl 


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AMIGA ; (ft 


PROFESSIONAL 

ENTWICKLER-PAKET 


Superbase Professional 

Neben den Funktionen von Superbase 2 bietet Ihnen diese Professional-Version zwei 
erhebliche Vorteile: zum einen den Formular-Editor, mit dem Sie sich grafische Ein- und 
Ausgabemasken in grandioser Qualität schaffen können, und zum anderen beinhaltet sie eine 
Programmiermöglichkeit. Die Programmiersprache DML ist zwar einfach erlernbar wie Basic, 
unterstützt die Möglichkeiten von Superbase jedoch vollständig. Somit sind der Flexibilität der 
Datenbank keine Grenzen gesetzt, sei es bei der individuellen Bedienung, sei es bei der Möglichkeit, 
Daten zu selektieren, darzustellen und auf dem Drucker auszugeben. 

Hardware-Anforderungen: Amiga 500, 1000, 2000 mit mindestens 512 Kbyte RAM 
(empfohlen: 1 Mbyte RAM, Festplatte), Bestell-Nr. 51672 

Upgrade Superbase Professional auf Superbase Professional Entwickler-Paket, Bestell-Nr. 54136U, 
gegen Einsendung der Originaldiskette DM 199,-* (sFr 179,-*/öS 1990,-*) 


Superbase Professional Entwickler-Paket 

Superbase Professional Entwickler-Paket ist die konsequente Weiterentwicklung der 
herausragenden Datenbank Superbase Professional. Im Anwenderteil wurden die Tasta¬ 
turbedienung, die Einbaumöglichkeit von Hilfefenstern, die lmport-/Export-Funktion, der For¬ 
mulareditor u.v.m. erheblich erweitert. dBase, Lotus u.a. Dateien können nun komfortabel ein¬ 
gelesen werden. Ein leistungsstarkes DFÜ-Programm wurde integriert, um die Datenfernübertra¬ 
gung zu erleichtern. Für die Programmierer stehen nun weitere Befehle zur Verfügung, die zum 
Beispiel Transaktionen von Daten möglich machen. Das mitgelieferte Runtime-Modul ermöglicht es 
Entwicklern, ihre Anwendungen auch denen zugänglich zu machen, die das Superbase-Professional- 
Entwickler-Paket nicht besitzen. 

Hardware-Anforderungen: Amiga 500, 1000, 2000 mit mindestens 512 Kbyte RAM (empfohlen: 1 Mbyte 
RAM, Festplatte). Lieferbar 2.Quartal 1989, Bestell-Nr. 54136 


‘Unverbindliche Preisempfehlung 


Markt&Technik Verlag AG, Buchverlag, Hans-Pinsel-Straße 2, 8013 Haar bei München, Telefon (089) 4613-0 

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iMarkt&Technikl 

Zeitschriften • Bücher 

Software • Schulung 






telex mm Amiga mm telex mm Amiga mm telex 


AKTUELL 




GVP verbessert Festplatten-Konzept 

(A) Der Impact-Controller von GVP (deutscher Distributor 
DTM) hat einige Veränderungen erfahren. Die Impact 
A500-Festplatte kann intern wahlweise mit 2 oder 4 MByte 
Fast-RAM und einer Festplatte mit 20 bis zu 102 MByte Spei¬ 
cherkapazität ausgestattet werden. Der Impact A2000- 
Controller kann ebenfalls mit 2 MByte Fast-RAM bestückt 
werden. Die Software für den Controller wurde komplett 
überarbeitet. Nähere Details erfahren Sie in einer der 
nächsten Ausgaben. 

Disketten archivieren 

(B) Damit man bessere Ordnung bei Disketten halten kann, 
bietet F. I .T. Computer-Zubehör das Orga-Box-System an, das 
sich durch schnellen Zugriff und wenig Platzverbrauch 
auszeichnet. Die Orga-Boxen sind für 314- (12 Disketten pro 
Box) und ^Ä-Zoll-Formate (15 Disketten pro Box) erhält¬ 
lich. Der Preis beträgt pro Box ca. 4 Mark. 
Marketing-Direktor bei Commodore 

(C) Detlef Grabowicz (46) hat die neugeschaffene Funktion 
des Marketing-Direktors bei Commodore Büromaschinen GmbH 
in Frankfurt übernommen. Er ist damit verantwortlich für 
die Teilbereiche Product Marketing, Applications Marke¬ 
ting, Marketing/Communication und Customer Support. Vor¬ 
her war Grabowicz für das Business Development bei Compaq 
zuständig. 

Neue Lattice-C-Version 

(D) Die neue Version 5.04 des Lattice-C-Compilers wird ko¬ 
stenlos an die registrierten Benutzer verschickt. Dabei 
ist zu bemerken, daß die Käufer in Europa das Update früher 
erhalten, als in Amerika und Canada. Lattice setzt mit sei¬ 
nem Service einen neuen Maßstab, an dem sich andere Firmen 
ein Beispiel nehmen können. 

Amiga MouseStick 

(E) Ein Zwitterwesen stellt die Firma Advanced Gravis Com¬ 
puter Technology mit ihrem MouseStick vor. Dieser optische 
Joystick soll auch als Maus zum Einsatz kommen. In der 
nächsten Ausgabe werden wir einen ausführlichen Testbe¬ 
richt veröffentlichen. 

Integriertes DTP-Programmpaket 

(F) Mit »The Publisher« veröffentlicht die Disc Company 
ein Paket aus zwei Programmen und zwei Zusatzdisketten für 
die DTP-Arbeit. Als Ibxtverarbeitung ist darin »Kind 
Words« enthalten. Das Seitenlayout wird danach mit dem DTP- 
Programm »Pagesetter 1.2« erstellt. Zusätzlich sind über 
200 Grafiken im IFF-Format und 35 neue Schriften auf den 
Disketten »Artist's Choice« und »Cale Fonts« beigelegt. 
The Publisher wird in Deutschland über Rushware vertrie¬ 
ben. 

Schriftsätze für DTP und Video 

(G) Wer noch Schriftsätze (Fonts) für die Anwendung in DTP 
oder für Videoaufzeichnungen sucht, sollte sich einmal 
die »Hotelfonts« anschauen. Insgesamt 80 verschiedene 
Schriften von Aldon bis Waldorf sind darin enthalten; 
deutsche Umlaute und Sonderzeichen inbegriffen. 

Stadt der Löwen auf Festplatte 

(H) Wer eines der ersten ausgelieferten Spiele von »Die 
Stadt der Löwen« von Software 2000 besitzt und dieses auf 
Festplatte installieren möchte, wird vielleicht schon be¬ 
merkt haben, daß eine Textseite plötzlich nur unverständ¬ 
liche Zeichen zeigt. Dies ist ein kleiner Fehler des 
Installations-Programms für Hard-Disk. Abhilfe schafft 
folgende Maßnahme: Bitte legen Sie nach der Installation 
auf die Festplatte noch einmal die Diskette 2 ein. Geben Sie 
im CLI folgenden Befehl ein: Copy df0:te to (Festplatten¬ 
name) :sdl/te. Danach können Sie das Spiel folgendermaßen 
starten: execute (Festplattenname):sdl/startup.sdl 


(A) DTM Werbung und EDV GmbH, Poststr. 25, 6200 Wiesbaden, Tel. 0 61 21/50 20 50 

(B) F.I.T. Computer-Zubehör-Vertrieb, Kielshöfchen 1,5063 Overath 6, Tel. 0 22 04/73 32 0 
(C Commodore Büromaschinen GmbH, Lyoner Str. 38, 6000 Frankfurt/Main 71, Tel. 
0 69/66 38 0 

(D) Lattice Incorporated, 2500 S. Highland Avenue, Lombard. IL 60148, Tel. 312/916-1600 

(E) GTI GmbH, Zimmersmühlenweg 73, 6370 Oberusel, Tel. 0 61 71/7 30 48(9) 

(F) Rushware, Bruchweg 128, 4044 Kaarst 2, 02101/6070 

(G) Grafik-Software Fred Wagenknecht, Parchimer Allee 55A, 1000 Berlin 47, Tel. 
030/6018535 

(H) Software 2000, Lange StraBe 51, 2320 Plön, Tel. 04522/1379 



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Adaptergehäuse 

Für den Amiga 2000 stellt 
Comp.Z. ein Adaptergehäuse 
vor. Das Metallgehäuse kann 
ein 5‘/ 4 - und vier 314-Zoll- oder 
zwei 514- und zwei 3l4-Zoll- 
Laufwerke aufnehmen. Des 
weiteren läßt sich ein 50-W- 
Netzteil und ein Lüfter betrei¬ 
ben (nur wenn Festplatten ein¬ 
gebaut sind). Kontroll-Leuch- 
ten, die an der Vorderfront an¬ 
gebracht sind, werden an die im 
rückwärtigen Teil liegenden 
Festplatten angeschlossen, so 
daß der Zugriff auf die Festplat¬ 
ten erkennbar ist. Die Festplat¬ 
ten- und Laufwerkskabel wer¬ 
den durch die seitlich liegen¬ 
den Schrauben (am Amiga) 
miteinander verbunden. Der 
Preis für das Gehäuse liegt bei 
ca. 270 Mark, für das Netzteil 
bei ca. 150 Mark und beim Lüf¬ 
ter bei ca. 40 Mark. sq 

Comp.Z. Pochgasse 31, 7800 Freiburg, Tel. 
07 61/55 42 80 

AMIGA, 
Sonderheft 8 

Aller Anfang ist schwer, so 
auch die ersten Schritte am 
Amiga. Doch gerade der Amiga 
mit seiner leicht bedienbaren 
grafischen Oberfläche ermög¬ 
licht dem Anwender einen 
leichten Einstieg, läßt ihn aber 
oft an Kleinigkeiten, Unacht¬ 
samkeiten und falschen oder 
veralteten Bedienungsanleitun¬ 
gen verzweifeln. 

Das achte AMIGA-Sonder- 
heft läßt Sie nicht im Stich und 
räumt alle Steine, über die Sie 
stolpern könnten, aus dem 
Weg. 

So ist ein großer Teil des 
Hefts der Pannenhilfe gewid¬ 
met. Hier finden Sie gezielt Lö¬ 
sungen für Ihre Probleme. 
Ebenso umfangreich und nicht 
weniger interessant ist die Vor¬ 
stellung und die Enthüllung der 
Geheimnisse von Intuition und 
AmigaDOS, mit denen Sie Ih¬ 
ren Amiga fest im Griff haben. 

Aber nicht nur bei Pannen 
steht Ihnen dieses Heft zur Sei¬ 
te, sondern es berät Sie auch 
beim Soft- und Hardware-Kauf 
und gibt Ihnen einen Einblick 
in den Leistungsumfang von 
kommerzieller und Public 
Domain-Software. 

Damit Sie auch verstehen, 
was in Computerbüchern ge¬ 


schrieben steht, enthält diese 
Ausgabe ein umfassendes Le¬ 
xikon für Computerfachaus¬ 
drücke. 

Damit auch Sie schnell und 
entspannt mit dem Amiga pro¬ 
fessionell arbeiten können, 
liegt das achte AMIGA-Sonder- 
heft seit dem 13.12. an Ihrem 
Kiosk aus. 

RAM-Erweiterung 

Eine 1,8-M Byte-Erweiterung 
(A580) für den Amiga 500 stellt 
3-State vor. Die RAM-Karte wird 
in den internen Erweiterungs¬ 
schacht gesteckt und ist stufen¬ 
weise aufrüstbar. Dabei sind fol¬ 
gende Ausbaustufen möglich: 
512 KByte, 1, 1/4 und 1,8 
MByte. Es kommen 1-MBit- 
Chips zum Einsatz. Die A580- 
Karte verfügt über eine akkuge¬ 
pufferte Echtzeituhr. 

Die 512-KByte-Karte wird ein¬ 
fach in den Erweiterungs¬ 
schacht an der Unterseite des 
Amiga 500 gesteckt. Bei den 
anderen Ausbaustufen muß zu¬ 
sätzlich ein »Gary«-Adapter ein¬ 
gebaut und die DIP-Schalter 
auf die entsprechende Spei¬ 
cherkapazität gestellt werden. 
In Verbindung mit der neuen 
»Fat Agnus 8372A« können die 
vollen 2 MByte genutzt werden. 
Außerdem steht dann 1 MByte 
Chip-RAM zur Verfügung, bei 
insgesamt 2,5 MByte Speicher 
intern. Sollte Ihr Amiga 500 
noch nicht serienmäßig mit der 
neuen Fat Agnus ausgerüstet 
sein, kann dies bei 3-State 
nachgeholt werden. Der Preis 
für die 512-KByte-Ausbaustufe 
beträgt rund 330 Mark, für 1,8 
MByte ca. 700 Mark. sq 

3-State Computertechnik, Schaumburgstr. 17, 
4350 Recklinghausen, Tel. 0 23 61/179 79 

HAPPY- 

COMPUTER 

Händlertest: In der Ausgabe 
1/90 fühlt HAPPY-COMPUTER 
Händlern auf den Zahn. Wo be¬ 
kommt der Käufer die beste Be¬ 
ratung, wer bietet die beste 
Auswahl an Computern und 
Programmen? Die Test-Redak¬ 
teure haben Fachhändler, Kauf¬ 
häuser und Discounter bewer¬ 
tet. Runde eins: Stuttgart. 

Einen Blick hinter die Kulis¬ 
sen der Formel I warf HAPPY- 
COMPUTER. Nicht mehr nur 
das Können des Fahrers und 
die reine PS-Leistung entschei¬ 
den heute über Sieg und Nie¬ 
derlage — Computer-Tuning 
bestimmt die Plazierung in der 
Weltmeisterschaft. 

Außerdem: Die Trends der 
90er Jahre, der Amiga als Land¬ 
schaftsplaner, sechs 9-Nadel- 
Drucker im Vergleich und der 
Amiga-Einsteigerkurs. 


184 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 








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285 km/h! 

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A SOFT ARIOLA 
ARIOLA SOFT Al 
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285 km/h Spitze — das ist die bisher absolute Höchstge¬ 
schwindigkeit, zu der ein Golfball kurz nach dem Abschlag 
beschleunigt wurde. Wenn Sie diesen ultimativen Geschwin¬ 
digkeitsrekord im Sport der “Oberen 10.000“ nachspielen 
oder gar überbieten wollen, dann sollten Sie das nur mit 
einer ultimativen Golfsimulation: ULTIMATE GOLF, was 
sonst! 

AMIGA, ATARI ST, PC 


Informationen? 

Coupon ausfüllen und abschicken 


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An: Ariolasoft GmbH, 
Haupstraße 70, 4835 Rietberg 2 


Ami 1/90 
































































SPIELE 


Fighting Soccer 

Ein Fußballspiel, bei dem 
nicht nur locker gedribbelt und 
fair getackelt wird, kommt jetzt 
von Activision auf den Markt. 
Fighting Soccer nennt sich der 
Kampf um das runde Leder, wo 
auch mal ein Foul an der Ta¬ 
gesordnung ist. Kämpfen Sie 
sich in einem internationalen 
Wettkampf mit Ihrer Mann¬ 
schaft gegen andere Fußball¬ 
nationen bis zur olympischen 
Trophäe. Im Zwei-Spieler- 
Modus treten beide menschli¬ 
chen Spieler zusammen am 
Joystick gegen den Computer 
an. Fighting Soccer kostet im 
Vertrieb von Ariolasoft etwa 85 
Mark. 

Ariolasoft, Postfach 1160, 4835 Rietberg 2, 
Tel. 0 52 24/40 80 



Fighting Soccer: 

scharfe Schüsse und rüde 

Rempeleien 


Asterix — 
Operation 
Hinkelstein 

Kaum war der nimmermüde 
Gallier Asterix in den deutschen 
Kinos zu bewundern, kommt 
bereits eine Software-Version 
seiner Abenteuer auf den 
Markt. Unter demselben Titel 
wie der Film, der sich aus den 
Geschichten »Der Seher« und 
»Der Kampf der Häuptlinge« zu¬ 
sammensetzt, wurde von dem 
französischen Spieleproduzen¬ 
ten Coktel Vision ein Action- 
Adventure geschaffen. Römer 



Asterix: Tumult um den 
gallischen Haudrauf 


verprügeln, Wildschweine ja¬ 
gen oder Würfelspielen; alles 
Tätigkeiten, denen der kleine 
Asterix und sein gigantischer 
Kumpel Obelix (Wer ist hier 
dick?) in der Operation Hinkel¬ 
stein nachgehen dürfen. 

Bomico, Elbinger Str. 1, 6000 Frankfurt 90, 
Tel. 0 69/70 60 50 



Rings of Medusa 

Freunde von Strategiespie¬ 
len und Handelssimulationen 
sollten aufhorchen, denn mit 
Rings of Medusa bringt Starby¬ 
te ein neues Spiel heraus, das 
die Konzepte von »Hanse« und 
»Defender of the Crown« mit¬ 
einander vereint. In einem 
Fantasy-Land müssen Sie ge¬ 
schickt agieren, um sich dem 
Zugriff der bösen Göttin Medu¬ 
sa zu entziehen. Zuerst müs¬ 
sen Sie stark und reich genug 
werden, damit Sie eigene Ar¬ 
meen aufstellen können. Ne- 



Rings of Medusa: Kampf der 
Höllenarmee 


benbei müssen Sie Städte er¬ 
obern und Karawanen der gött¬ 
lichen Höllenarmee niederrin¬ 
gen. Finden Sie fünf versteckte 
Ringe, um die Göttin selbst zum 
Kampf zu rufen. 

Bomico, Elbinger Str. 1,6000 Frankfurt 90, Tel. 
0 69/70 60 50 


Prison 

Action-Adventures, bei de¬ 
nen die Spielfigur viel umher¬ 
laufen und wichtige Utensilien 
suchen muß, sind nach wie vor 
gefragt. Prison bringt für die 
Fans dieser Spielegattung ein 
Science-fiction-Szenario um 
die Flucht von einem Gefäng¬ 
nisplaneten. Seltsame Lebens¬ 
formen versuchen den Helden 
Jag an der Flucht zu hindern. 

Rushware, Bruchweg 128, 4044 Kaarst 2, 
Tel. 0 21 01/60 70 



Prison von Chrysalis: 
Flucht vom Planeten Altrax 


Kreuz As Poker 

Wer seine Finger nicht von 
Spielautomaten lassen kann, 
sollte sich lieber das Karten¬ 
spiel »Kreuz As Poker« anschaf- 
fen. Dabei wird ein Münzspiel¬ 
automat simuliert; inklusive 
Geldeinwurf mit der Maus. Ver¬ 
doppeln, Risiko-Taste und 
Jackpot, alle Eigenheiten ech¬ 
ter Münzschlucker sind einge¬ 
baut. 

Turtle Byte Software, Postfach 830110, 5000 
Köln 80, Tel. 02 21/60 22 16 



Kreuz As Poker: Verlieren, 
ohne arm zu werden 


Flippit 

Recht selten trifft eine Soft¬ 
ware aus Australien ein. Mit 
Flippit legt das Team von 
Splash ein Logik-Spiel aus dem 
Land der Känguruhs vor. In ei¬ 
ner vier mal vier Felder großen 
Matrix müssen dabei Zeichen 
geordnet werden. Durch Maus¬ 
klick auf ein Feld wird nicht nur 
dieses, sondern auch eine 
Kombination von angrenzen¬ 
den Feldern umgedreht. Es gilt 
so lange zu klicken, bis ein vor¬ 
gegebenes Layout gefunden 
ist. 

Database Software, Adlington Park, Adlington, 
Macclesfield SK10 5NP, England 



Flippit: Logik zum Umdrehen 


My funny Maze 

Ein Labyrinthspiel besonde¬ 
rer Art ist »My funny Maze« von 
Turtle Byte. In einem Irrgarten, 
der mit Bonusgegenständen 
gespickt ist, müssen Sie gegen 
den Computer oder einen 
menschlichen Spieler abräu- 
men. Schwierigkeiten ergeben 
sich einfach dadurch, daß auch 
die Wände des Labyrinths rei¬ 
henweise verschiebbar sind. 
Die Wandelemente, die dabei 
von rechts oder links einge¬ 
schoben werden, sind zusätz¬ 
lich frei wählbar. Dadurch erge- 



My funny Maze: abräumen 
und verschieben 


ben sich nicht nur eine Menge 
an Denkaufgaben, sondern die 
Taktik gegenüber dem Spiel¬ 
partner steht wie beim Schach 
im Vordergrund. 

Bomico, Elbinger Str. 1,6000 Frankfurt 90, Tel. 
0 69/70 60 50 

Table Tennis 
Simulation 

Einer weiteren Sportart kann 
man ab sofort auch auf dem 
Amiga nachgehen: Tischten¬ 
nis. Starbyte gibt Ihnen mit der 
Table Tennis Simulation die 
Chance zum Schmetterball ge¬ 
gen den Computer oder gegen 
einen Mitspieler am zweiten 
Joystick. 

Bomico, Elbinger Str. 1,6000 Frankfurt 90, Tel. 
0 69/70 60 50 Preis: ca. 65 Mark 



Table Tennis Simulation: 
schmettern und schnibbeln 


Randolph 
the Robot 

Für das Frühjahr haben die 
Programmierer von Hidden Tre- 
asures die Veröffentlichung von 
Randolph the Robot vorgese¬ 
hen. Dieses Action-Adventure 
soll wieder mit einigen techni¬ 
schen Finessen ausgestattet 
sein, die schon das Ballerspiel 
»Starray« ausgezeichnet ha¬ 
ben: superweiches Scrolling 
und jede Menge Grafik. Ran¬ 
dolph der Roboter muß sich 
durch einen Dschungel voller 
Science-fiction-Monster schla¬ 
gen. 



Randolph: Roboter im 
Cyber-Dschungel 


186 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 




















































SPIELE-TEST 


von Jörg Kahler 

D reh Dich nicht rum, der 
Beppo geht um. Star¬ 
byte Software hat für 
die Personifizierung der Haupt¬ 
figur in dem neuen Geschick¬ 
lichkeitsspiel Clown-O-Mania 
tief in der Kiste der typischen, 
um nicht zu sagen, archai¬ 
schen Charaktere gewühlt und 
dabei den Typus Spaßmacher 
hervorgekramt. Beppo wird er 
genannt, und er ist nicht nur ein 
manischer Typ, der wie wild auf 
der Suche nach Zauberkristal¬ 
len ist, sondern er soll auch die 
Besessenheit auslösen, die 
Spiele-Freaks immer dann 
packt, wenn ein besonders gu¬ 
tes Game in den Amiga gela- 


Clown-O-Mania 



Clown-O-Mania: manischer Typ auf Kristallsuche 


Clown-O-Mania hat ein gutes 
High-Score- und Continue- 
System. Das heißt, jeder, der 
einmal den Sprung in die Tabel¬ 
le der besten Punktzahlen ge¬ 
schafft hat, kann von der Stelle 
weitermachen, wo er geschei¬ 
tert ist. Auch die Information 
über die Spielstufe wird auf Dis¬ 
kette gespeichert. Wo und mit 
welchem Spielstand man wei¬ 
termachen möchte, darf mit 


Meinung 


dem Joystick ausgewählt wer¬ 
den. Level 1 bis 50 schafft man 
auf diese Weise recht komforta¬ 
bel. Haarig wird es ab Stufe 51, 
da dort gleich zu Beginn 
Sprungkraft verlangt wird, die 
man aus einem vorherigen Le¬ 
vel mitbringen muß. 50 Levels 
lang bietet Clown-O-Mania ei¬ 
nen einfachen Zeitvertreib mit 
schneller Grafik, erst dann kann 
es etwas an Tiefe gewinnen. 


Der Touch von Genialität geht 
mir jedoch ab. Es ist ein kleines 
aber feines Spielchen, das man 
mal zwischendurch lädt. Die 
Spielfigur und die damit ver¬ 
bundene Story ist übrigens ab¬ 
solut austauschbar. Held hätte 
auch ein Eichhörnchen oder ei¬ 
ne Karotte sein können. Über 
die damit verbundenen Na¬ 
mensspielchen will ich jetzt lie¬ 
ber nicht sinnen. 


den wird. Über insgesamt 70 
Spielstufen (Level) verfügt 
Clown-O-Mania, wobei es sich 
ansonsten um ein Jump-and- 
Run-Spiel handelt. Das heißt, 
daß der Spieler die Hauptfigur 
durch ein Gewirr von Gängen 
oder Plattformen steuert, um al¬ 
le Gegenstände von Wert auf¬ 
zusammeln. Behindert wird 
man dabei von einer Armee von 
Monstern (Springwürmer, Platt¬ 
füße), die unterschiedliche Ei¬ 
genschaften haben. Einige 
sind besonders schnell, andere 
können keine Treppen steigen. 
Natürlich kann Beppo auch Ex¬ 
tras aufsammeln, die ihm die 
Abräumaktion erleichtern. ■ 


Amiga-T est 


befrectyeitd 



GESAMT¬ 

URTEIL 


von 12 


AUSGABE 1/90 


TITEL: Clown-O-Mania 
PREIS: etwa 65 Mark 
HERSTELLER: Starbyte 
ANBIETER: Bomico, Elbinger Str. 1 
6000 Frankfurt, Tel. 069 / 70 60 50 


The Games: Summer Edition 


von Andreas Habereder 

S üdkorea 1988, Seoul — 
einstimmende Bilder 
vermitteln dem Sport¬ 
enthusiasten die verborgene 
Kultur des fernen und fremden 
Landes. Sobald der große Wett¬ 
kampf beginnt, sieht der Zu¬ 
schauer eine Ankündigung der 
Disziplinen: Begonnen wird mit 
Bogenschießen, es folgen 
Bahnfahren mit dem Rennrad 
und Turmspringen, wo die aus¬ 
gefallensten Sprünge gezeigt 
werden. Ungewöhnliches kann 
beim Hammerwerfen passie- 



The Games: Summer Edition: völlig neues Radfahrgefühl 


Hurra. Endlich wieder ein 
richtiges Sportspiel wie zu Zei¬ 
ten von Summer Games auf 
dem C64. The Games ist wür¬ 
dig, den Schriftzug von Epyx zu 
tragen. Während des Testens 
kann man direkt ins Schwär¬ 
men geraten. Je mehr Spieler, 
um so stärker und länger fesselt 
das Spiel an den Joystick. Trotz¬ 
dem ist bei jeder Disziplin eine 
gewisse Portion Taktik gefor¬ 
dert, und es gibt keine wilden, 
gelenkverschleißenden Joystick- 
Ruderaktionen. Das Spiel kann 


Meinung 


sowohl mit Tastatur als auch mit 
Joystick sehr präzise gesteuert 
werden. Dabei sind die ver¬ 
schiedenen Figuren beim Turm¬ 
springen und den Hallensport¬ 
arten wie Ringturnen und Stu¬ 
fenbarren besonders ausgereift 
dargestellt. Oft übertrifft ein De¬ 
tail das andere: Das klare Was¬ 
ser bewegt sich im Becken auf 
und ab, während gleichzeitig 
Fahnen im Wind flattern und im 
Vordergrund der Springer An¬ 
lauf nimmt für einen Salto rück¬ 
wärts gehockt. Wohlklingend 


und unaufdringlich ertönen Me¬ 
lodien und Geräusche. Die Gra¬ 
fik zum Hürdenlauf und beim 
Radrennfahren übertrifft mei¬ 
ner Meinung bisherige Sport¬ 
spiele um Längen. Das Blick¬ 
fenster bewegt sich hinter oder 
neben den Athleten, damit Sie 
hautnah erleben können, wie 
sich Verfolgungen und Sprints 
abwechseln. The Games: Sum¬ 
mer Edition ist mit der Menge 
an spielbaren Disziplinen für 80 
Mark wirklich kaufenswert und 
gehört in jede Sammlung. 


ren, wenn der Hammer nicht in 
die gewünschte Richtung fliegt. 
Ebenfalls kommt es manchmal 
zu unvorhergesehenen Pannen 
beim Stabhochsprung, wenn 
z. B. die Stange bricht. Heute 
geht es in die Halle zu den Her¬ 
ren mit Ringturnen und zu den 
Damen auf den Stufenbarren, 
wo die Presse schon hektisch 
Fotos schießt. Während eine 
Düsenjägerstaffel den Himmel 
durchschneidet, werden den 
glücklichen Siegern ihre Me¬ 
daillen überreicht. Auch wenn 
dies wie eine Sportreportage 
klingt, in der »Summer Edition« 
von Epyx wird all dies im Amiga 
lebendig und spielbar. jk 


Amiga-T est 




10,1 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 



TITEL: The Games: Summer Edition 
PREIS: etwa 70 Mark 
HERSTELLER: Epyx 
ANBIETER: Amiga Eldorado, Dorf- 
str. 1,8852 Rain, Tel. 0 90 02 / 46 99 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


187 






































1984 schlugen der Film und das 
Spiel sämtliche Rekorde. Ghost- 
busters wurde mit über 2 Millionen 
Einheiten zum meistgekauften 
Spiel des Jahres. Die Chancen für 
Teil 2 stehen gut, diesen Erfolg zu 
wiederholen. Rechtzeitig vor dem 
Filmstart im Januar ist GHOST- 
BUSTERSII erhältlich. Für alle die, 
die die Fortsetzung erleben oder 
neu entdecken wollen. 

Neuer Film — Neues Spiel, natürlich 
wieder von Activision. 

Für C64 Cass./Disk, CPC Cass./ 
Disk, Atari ST, Amiga und PC. 


Activision Deutschland, ein Tochter¬ 
unternehmen der Mediagenic GmbH. 
Marketing-Büro: Hauptstr. 70, 

4835 Rietberg 2, Tel. 05244/408-40. 
Exklusiver Vertrieb: AriolaSoft GmbH. 
Vertrieb Österreich: Karasoft. Vertrieb 
Schweiz: Thali AG. 



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© 1989 Columbia Pictures Industries Inc. All Rights Reserved. 


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SPIELE-TEST 



Swords of IWilight 


von Rolf D. Busch 

D rei Jahre war es still um 
das Programmierer¬ 
team Free Fall. Das 
Werk, an dem Epyx-Mitbe- 
gründer Jon Freeman und sei¬ 
ne Frau Anne Westfall während 
dieser Zeit gearbeitet haben, 
bringt Electronic Arts jetzt auf 
den Markt: Die Schwerter der 
Dämmerung. 

Der Titel verrät das Thema — 
Fantasy in Reinkultur. Doch wer 
jetzt ein Haudrauf-Spiel in bar¬ 
barischer Manier erwartet, 
kennt Free Fall schlecht: Den 
Machern von »Murder on the 
Zinderneuf«, »Archon« und »Ar¬ 
chon II« darf man getrost etwas 


Wenn Electronic Arts ein neues Rollen¬ 
spiel für den Amiga veröffentlicht, heißt es 
für Fantasy-Freunde: Aufgepaßt! Mit 
Bard’s Tale hat EOA bereits einmal einen 
Klassiker auf den Markt gebracht. 


mehr Fantasie und ein ausge¬ 
wachsenes Rollenspiel Zutrau¬ 
en. Schon passender wäre ein 
Vergleich mit der Ultima-Serie 
von Lord British; Anleihen sind 
unverkennbar. So wird der 
Spieler auch hier, nur mit dem 
nötigsten Wissen über die Vor¬ 
geschichte versehen, in eine 
fremde Welt geschickt. Freun¬ 
de des Kartenzeichnens sollten 
schon Papier und Bleistift be¬ 
reitlegen. Er erreicht Burgen, 
Ruinen und Verliese, die es zu 
erforschen gilt, trifft Dutzende 
von fremdartigen Wesen, mit 




Polii-c 

AsU 

' Do uou hav« arkucc for 
't"r*v«lgrc or lor« for 
rc of 



Thcrt is a darknts? 
>on fhc (and. fhc 
>adoM of a $hadow 
»-■gen but* ftft 


Drache der Rainbow-Road: Löcher in andere Dimensionen 


Wie oft haben wir versucht, 
Ultima oder Bard’s Tale zu ei¬ 
nem echten Rollenspiel zu ma¬ 
chen, indem wir die Steuerung 
der einzelnen Charaktere in 
unserer Party verschiedenen 
Mitspielern überlassen woll¬ 
ten. Promptes Ergebnis: Hek¬ 
tik, wildes Gerangel um die Ta¬ 
statur (»Laß mich ran, ich muß 
doch zaubern!« — »Darf ich 
vielleicht vorher noch schnell 
zuschlagen?«) und nicht selten 
verlorene Kämpfe. Swords of 
Twilight erfüllt mir einen Traum 
— wir sehen den momentanen 
Zustand jeder Figur gleichzei¬ 
tig auf dem Bildschirm, haben 
jeder unser eigenes Steuerge¬ 
rät und können endlich, end¬ 
lich zusammen ins Unbekann¬ 
te gehen. Und auch die restli¬ 
chen Zutaten stimmen: Die 
Hintergründe sind gut entwor¬ 
fen, die Komplexität steht »Ulti¬ 
ma V« kaum nach, die Größe 


Meinung 


der zu erforschenden Land¬ 
schaft ebensowenig. Für Solo¬ 
spieler empfiehlt sich die Kom¬ 
bination eines tastaturgesteu¬ 
erten Magiers mit zwei Com¬ 
puter-Rittern, denn nur so 
kommt Magie ins Spiel. Der 
Rechner kann keinen Magier 
steuern. Umschalten von Com¬ 
puter auf Mitspieler-Steuerung 
und umgekehrt ist fast jeder¬ 
zeit möglich (außer mitten im 
Kampf). Es ist also kein Pro¬ 
blem, wenn ein Mitspieler mit¬ 
ten während einer Sitzung ge¬ 
hen muß oder neu einsteigt. 

Die Datendiskette, auf der 
ein einziger Spielstand spei¬ 
cherbar ist, läßt sich frei kopie¬ 
ren. Das empfiehlt sich auch, 
denn in einem Punkt ist die 
Welt von Swords of Twilight 
sehr realistisch: Wer einmal tot 
ist, bleibt es auch. Das Aben¬ 
teuer läßt sich zwar dann mit 
den anderen Spiel-Charakte- 


denen er sich unterhalten kann 
(sollte) und muß sich um Schlaf¬ 
plätze und Nahrungssuche für 
seine Abenteurer kümmern. 
Magier mit den unterschiedlich¬ 
sten Zaubersprüchen stehen 
ihm hilfreich zur Seite oder 
müssen bekämpft werden. Je 


gestaltete Mehrspieler-Modus. 
Bei der Auswahl der Figuren zu 
Beginn des Spiels gibt der 
Spieler an, wer die Kontrolle 
hat. Für jeden der drei Spieler¬ 
plätze kann ein Charakter aus 
dem Reservoir der 30 Spielfigu¬ 
ren ausgewählt werden. Jeder 
Charakter hat besondere Ei¬ 
genschaften und Fertigkeiten, 
die in den Regeln detailliert be¬ 
schrieben werden. Den Helden 
oder Ritter auf Position eins 
kann entweder der Computer 
steuern oder ein Spieler über 
Joystick in Port 1. Für den Ritter 
auf Platz zwei kommt ebenfalls 



Swords of Twilight: konsequenter Mehrspieler-Modus 


nach Tageszeit und Anrede, 
von »freundlich« bis »feindlich« 
einstellbar, ändern sich die Re¬ 
aktionen der Bevölkerung. 

Soweit alles schon mal dage¬ 
wesen. Aber was »Swords of 
Twilight« von den üblichen Ad- 
ventures und Rollenspielen un¬ 
terscheidet, ist der konsequent 


ren fortsetzen, aber vielleicht 
ist ja gerade die Lieblingshexe 
unter den Verstorbenen; dann 
hilft nur Neustarten von einer 
neuen Datendiskette. Zudem 
lassen sich so auch die Spiel¬ 
verläufe von mehreren Spieler¬ 
gruppen sichern, etwa das So¬ 
lospiel auf Disk 1, das mit Erwin 
und Karlheinz auf Disk 2 usw. 

Was läßt sich sonst noch ver¬ 
raten, ohne zuviel preiszuge¬ 
ben? Sieben heilige Schwerter, 
sieben Oberbösewichter, sie¬ 
ben Steine, und alle Welten 
fangen mit einem »A« an. Ohne 
Notizen verliert man wie üblich 
bald den Überblick, und am 
Anfang braucht niemand zu 
kämpfen. War das jetzt hilf¬ 
reich...? 

Mein Fazit: Für Rollenspiel¬ 
freunde wie mich, die gerne in 
Gesellschaft forschen und 
kämpfen, das derzeit beste 
Programm auf dem Markt. 


der Amiga oder ein Joystick in 
Port 2 in Frage. Spieler drei muß 
über die Tastatur in das Spiel¬ 
geschehen eingreifen und kann 
einen Magier auswählen. 

Welche Aufgaben die Spieler 
eigentlich zu erledigen haben, 
ist komplex und soll hier nicht in 
allen Einzelheiten verraten wer¬ 
den, zumal auch die Anleitung 
diesbezüglich mehr als 
schweigsam bleibt. jk 


Amiga-T est 




10,2 


von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Grafik 

1 

1 

1 

1 

1 


Sound 

1 

1 

1 




Spielidee 

1 

1 

1 

1 

1 

1 

Motivation 

1 

1 

1 

1 

1 

1 


TITEL: Swords of Twilight 
PREIS: etwa 70 Mark 
HERSTELLER: Electronic Arts 
ANBIETER: Amiga Eldorado, Dorf- 
str. 1,8852 Rain, Tel. 0 90 02/46 99 


»•••• 
• ••• 


ausreichend 

mangelhaft 

ungenügend 


190 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 





























































+++ VESALIA TOR ANGEBOTE +++ 


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5528 RLL-Controller 
5528 RLL-Controller 
5528 RLL-Controller 
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454 

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Vesalia Computer 


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Betriebsferien vom 19.12.1989 bis 7.1.1990 







SPIELE-TEST 


F40 Pursuit 

von Andre Beaupoil 



F40 Pursuit: ewig roter italienischer PS-Bolide 


D ie Autobahnen ändern 
sich, das Auto bleibt 
das gleiche. Zum wie¬ 
derholten Mal — siehe Test Dri¬ 
ve von Accolade oder Outrun 
von Sega — erscheint ein Spiel, 
das die Geschwindigkeit eines 
Ferrari zum Thema hat. 

Eigentlich müßten die ameri¬ 
kanischen Highway-Patrolmen 
sich an das Phänomen schon 
gewöhnt haben: Ein roter Fleck 


erscheint im Rückspiegel, ein 
Röhren erschallt und nach ei¬ 
nem kurzen Pfeifen sieht man 
nur noch die Rücklichter eines 
Ferraris am Horizont ver¬ 
schwinden. Die Ordnungshüter 
geben den aussichtslosen 
Kampf gegen den PS-über- 
legenen Gegner aber nicht auf. 
Grund genug, für die Software- 
Industrie das Thema »Ferrari 
gegen alles, was sich auf einer 
Straße bewegt« in Abwandlung 
wieder aufzulegen. Die Grafik 


ist bunt und schnell, sie zeigt 
detaillierte Gegner und eine 
weich fließende Umgebung mit 


Straßenlaternen und Überland¬ 
leitungen. Extras wie ein Ra¬ 
darwarner und eine Karte zum 
Einblenden sollen die Wahl der 
schnellsten und streifenfreie¬ 
sten Strecke garantieren. jk 


Meinung 


Daß die paar Neuerungen 
am bekannten Motiv nur Kos¬ 
metik sein können, ist klar. Die 
Grafik gefällt mir von allen 
Ferrari-Spielen noch am be¬ 
sten. Hindernisse wie die 
Staatsgrenze oder Straßen¬ 
sperren bereiten dank der Kar¬ 
te und dem Warngerät eigent¬ 
lich keine größeren Schwierig¬ 
keiten. Probleme verursacht 
zuerst die Highway Patrol, die 
auf der ansonsten verkehrsfrei¬ 
en Straße schwer zu überholen 
ist, und andererseits die Steue¬ 
rung. Egal ob Joystick oder 
Maus — die Steuerung ist so 


sensibel, daß aus einer geplan¬ 
ten Geradeausfahrt zumeist ei¬ 
ne mehr oder weniger kontrol¬ 
lierte Fahrt in Schlangenlinien 
wird. Wegen dieser Hindernis¬ 
se läßt sich eine Fahrt mit Voll¬ 
gas eigentlich nur so rechtferti¬ 
gen: »Ich bin der Meinung, daß 
dieser Ferrari zerstört werden 
muß!« Die Internationale 
Automobil-Ausstellung hat 
auch dieses Jahr wieder den 
PS-Boliden gehuldigt. Was für 
den Autokäufer recht ist, kann 
für den Computerfreak nur bil¬ 
lig sein. Das ist durchaus wört¬ 
lich zu verstehen, da F40 Pur¬ 


suit doch mehrere hunderttau¬ 
send Mark billiger ist als ein 
echter Ferrari. Ob ein neues 
Spiel um das ewig rote italieni¬ 
sche Hochleistungsauto wirk¬ 
lich nötig gewesen wäre, dar¬ 
über läßt sich streiten. Da PS- 
starke Sportwagen und hals¬ 
brecherische Autorennen 
nichts von ihrer Faszination 
eingebüßt haben, sollte man 
froh sein, wenn sich solche 
Rennen nur auf dem Bild¬ 
schirm abspielen. Schließlich 
ist das bedeutend umwelt¬ 
freundlicher und vor allem un¬ 
gefährlicher. 


AmIGA -Test 




c o GESAMT- 

0^3 URTEIL 

von 12 AUSGABE 1/90 


TITEL: F 40 Pursuit 
PREIS: etwa 90 Mark 
HERSTELLER: Titus 
ANBIETER: Atlantis, Dunantstr. 53, 
5030 Hürth, Tel. 0 22 33 / 4 10 81 



The Tarot Master: die zehn Karten des Schicksals 


Tarot Master 


brechende« Idee gekommen, 
beides zu verbinden. Seit dem 
Spätmittelalter sind die Tarot- 
karten bekannt und dienen Ein¬ 
geweihten zur Vorhersage der 
Zukunft und zur Analyse der 
Vergangenheit und Gegenwart. 
Ein Satz Tarotkarten besteht 
aus 78 Blatt. Davon sind 22 so¬ 
genannte »Atouts«, also Sym¬ 
bolkarten. Der Rest sind nume¬ 
rierte Karten der Farben Stab, 


Pokal, Schwert und Münze. 
Nach dem Mischen werden 
entweder zehn oder drei Karten 
ausgelegt. Im Tutorial-Teil von 
»The Tarot Master« wird die Deu¬ 
tung und die Verfahrensweise 
beim Auslegen der Karten er¬ 
klärt. Bequemer ist es, sich sei¬ 
ne Zukunft gleich komplett vom 
Computer Vorhersagen z;u las¬ 
sen, was der Deutung einen 
Hauch von Rationalität gibt, jk 


Meinung 


von Andre Beaupoil 

D ie prophetische Kristall¬ 
kugel wird nur noch 
zum Kegeln gebraucht, 
die Handlinien können höch¬ 
stens noch Ihre Maniküre aufre¬ 
gen, jetzt gibt es Mystik live auf 
dem Amiga. 

Der Computer, das durch 
und durch rationale, wissen¬ 
schaftlich exakt definierbare 
Werkzeug, und die Tarotkarten, 
Ausdruck des Glaubens an das 
Übersinnliche, sind nur auf den 
ersten Blick Gegensätze. Die 
Software-Entwickler von Empi¬ 
re Graphics sind auf die »bahn- 


Am interessantesten für alle 
Nicht-Adepten ist die hübsche 
Grafik. Vor allem die animier¬ 
ten Atouts (Bildkarten). Doch 
trotz aller Grafikfähigkeiten des 
Amigas kann man »The Tarot 
Master« nicht uneingeschränkt 
genießen: Das Flimmern des 
Interlace-Modus belastet 
schon bald die Augen. Wer vor¬ 
hat, sich stundenlang mit der 
Deutung der Zukunft zu be¬ 
schäftigen, dem sei als Alter¬ 
native zu Anti-Flicker- 
Scheiben eine Sonnenbrille 
oder echte Tarot-Karten emp¬ 


fohlen. Überhaupt rate ich de¬ 
nen, die an die Aussagekraft 
der Karten glauben, eher zu ei¬ 
nem echten Tarotspiel. Wer 
kommt sich nicht etwas ko¬ 
misch vor, wenn er vor dem Mo¬ 
nitor, nach der Aufforderung 
durch das Programm, seine 
Frage an die Zukunft laut aus¬ 
spricht? Oder ist es dem Unter¬ 
bewußten vielleicht doch mög¬ 
lich, den Zufallsgenerator des 
Amiga zu beeinflussen? Außer¬ 
dem fehlt für die richtige Stim¬ 
mung auch das Ritual des Aus- 
legens und des Aufdeckens 


der Karten. Sicherlich ist das 
Einlegen der Diskette für man¬ 
chen Computerfreak zum Ri¬ 
tual geworden, aber die be¬ 
schwörende Formel »Bitte heu¬ 
te keinen Absturz« hat wohl we¬ 
nig mit Magie zu tun (obwohl 
sie genauso selten funktio¬ 
niert). Insgesamt erscheint es 
mir fragwürdig, ob diese Mystik 
auf Knopfdruck etwas für dieje¬ 
nigen ist, die sich wirklich für 
Tarot interessieren. Für alle an¬ 
deren kann »The Tarot Master« 
aber kein Spiel, sondern höch¬ 
stens eine Spielerei darstellen. 


192 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

























Die schwarze Macht ist überall 


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< 1989, The Sales Curve Ltd. 

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SPIELE-TEST 


Beyond Dark Castle 


von Rolf D. Busch 


D ie Gruselei geht weiter. 
Das Dunkle Schloß ist 
Schauplatz eines grau¬ 
sigen Ereignisses: Nach »Dark 
Castle« muß dessen Hauptfi¬ 
gur, Prinz Duncan, wieder mal 
den Oberbösewicht besiegen. 
Bevor er dazu kommt, erwarten 
ihn eine Menge von Widerlin¬ 
gen in den Labyrinthen des 
Schlosses. Mit gezielten Stein¬ 
würfen kämpft er seinen Weg 
frei, klettert, hüpft und fliegt (mit 



Beyond Dark Castle: grausige Tastatursteuerung 


Meinung 


Die Gruselei geht weiter. Das 
Dunkle Schloß ist wieder mal 
Schauplatz einer grausigen Ta¬ 
statursteuerung. A, D, W, Tab, 
und Escape — so buchstabie¬ 
ren die Produzenten wohl »kom¬ 
fortabel«. Na gut, ein bißchen 
darf die Maus auch noch mit¬ 
spielen. Aber irgendwie ist die¬ 
ses zweihändige Gezappel 
nicht mehr Stand der Technik. 
Außerdem kommen dem erfah¬ 
renen Spieler einige Levels er¬ 
staunlich bekannt vor. Oder was 


sagt man zu einer »Black 
Knight’s Brewery«, in der ein 
bösartiger Braumeister von 
oben Fässer herabrollt? Sollte 
sie vielleicht lieber »Donkey 
Kong’s Brewery« heißen. Zu¬ 
dem ist schon im Übungs- 
Modus die Frustschwelle unge¬ 
fähr 10 cm oberhalb der Vorder¬ 
zähne angesiedelt: Ableben am 
Fließband. Und hat man dann 
endlich raus, wie man mit dem 
Jetpack über den ewig gleich¬ 
förmigen Urwald kommt, erhebt 


sich noch die Frage, ob man da 
wirklich hin will. Denn so viel 
anders als der Sumpf, über den 
man vorhin geflogen ist, sieht 
es da auch nicht aus. Die paar 
Extras reichen als Motivation 
nicht aus. Und allein das Ver¬ 
sprechen in der Anleitung, 
nach dem Sieg über den 
Schwarzen Ritter ein »unglaub¬ 
liches Geheimnis« zu ent¬ 
decken, hält kaum bei der Stan¬ 
ge. Grafik, Spielwitz, Sound — 
alles Schnee von gestern. 


Rucksack-Hubschrauber), was 
das Zeug hält. Oder genauer: 
was die Tastatur hält. Denn an¬ 
ders als bei der C64-Fassung, 
die mit Joystick arbeitet, läßt 
sich der Held in der Amiga- 
Version nur mit Tastatur und 
Maus lenken. Mit diversen Ta¬ 
stenkombinationen wird ge¬ 
sprungen und geworfen, wer¬ 
den Bomben gelegt und Extras 
abgeräumt (Benzin, Wurfstei¬ 
ne, Drinks und Essen). Sind alle 
Glaskugeln eingesammelt, öff¬ 
net sich ein Geheimgang und 
das Duell mit dem »Black 
Knight« kann beginnen. Bis zu 
fünfzehn Spielstände — je fünf 
für jeden der drei Schwierig¬ 
keitsgrade — lassen sich auf 
Diskette sichern. jk 


ÄMIGA-Test 


CutsieioCofad 


5,7 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


TITEL: Beyond Dark Castle 
PREIS: etwa 100 Mark 
HERSTELLER: Activision 
ANBIETER: Ariolasoft, Hauptstr. 70, 
4835 Rietberg 2, Tel. 0 52 44 / 40 80 




van Andre Beaupoil 


W er glaubt, daß Achter¬ 
bahnfahren ein eher 
passives Vergnügen 
ist, wird mit Roller Coaster 
Rumbier sein blaues Wunder 
erleben. Hier heißt es, selbst 
aktiv zu werden und alles, was 
sich dem Achterbahnwagen in 
den Weg stellt, zu bekämpfen. 
Für jede Menge Hektik ist dabei 
gesorgt, denn neben Hinder¬ 
nissen auf der Bahn tauchen ab 
und zu auch Flugobjekte auf. 
Wie es sich gehört, muß natür¬ 
lich alles, was sich bewegt, ab¬ 
geschossen werden. Da der 
Wagen den Schienen folgt, 


Es gibt im Leben eines Spie¬ 
letesters immer wieder Spiele, 
die ihm regelrecht gut tun. Nie 
zuvor war mein Zeigefinger so 
muskelbepackt, und selten ge¬ 
noß mein Gehirn eine so voll¬ 
ständige Phase der Ruhe. 
Doch Spaß beiseite: Was bietet 
Roller Coaster Rumbier für den 
Preis von rund 80 Mark? Die 
Grafik ist keineswegs aufse¬ 
henerregend, nur im Flugmo¬ 
dus zeichnet sie sich durch 
weiche Bewegungen aus. Aus 
diesem Algorithmus hätte man 
einen sehenswerten Flugsimu¬ 
lator machen können, es bleibt 


Roller Coaster Rumbier 


braucht man sich nur auf das 
Zielkreuz seiner Kanone zu 
konzentrieren und den Zeige¬ 
finger in Hochfrequenz auf den 
Feuerknopf zu hämmern. Sollte 
man ein Ziel verfehlt haben, 
schaltet man auf die hintere Ka¬ 
none um und macht den Fehler 
wieder gut. Um solche Fehler 
zu verhindern, besteht die Mög¬ 
lichkeit, zu zweit zu spielen. Zu¬ 
sätzlich gibt es noch einen Mo¬ 
dus, in dem der Achterbahnwa¬ 
gen sich von seiner Bahn löst 
und frei durch die Lüfte segelt. 
Die Ziele haben dabei andere 
Formen, erfüllen aber anson¬ 
sten dieselbe Aufgabe, nämlich 
das Training der Zeigefinger¬ 
muskulatur. jk 


CZf\ GESAMT- 

URTEIL 

von 12 AUSGABE 1/90 


TITEL: Roller Coaster Rumbier 
PREIS: etwa 80 Mark 
HERSTELLER: Tynesoft 
ANBIETER: Atlantis, Dunantstr. 53, 
5030 Hürth, Tel. 0 22 33 / 4 10 81 


Roller Coaster Rumbier: Dreierlooping ins Nichts 


Meinung 


jedoch bei einem höchst mittel¬ 
mäßigen Ballerspiel. Gegen 
Action-Spiele ist eigentlich 
nichts einzuwenden, und ab 
und zu tut es auch gut, einfach 
zu spielen, ohne sich den Kopf 
über Taktiken zu zerbrechen. 
Nur ein Fadenkreuz aufs Ziel 
zu halten und dann den Feu¬ 
erknopf zu betätigen, ist den¬ 
noch nicht genug, um für eine 
dauerhafte Motivation zu sor¬ 
gen. Nicht einmal eine gestelz¬ 
te Story sorgt dafür, daß man 
nur durch diese Achterbahn¬ 
fahrt die Erde vor den ach so 
bösen Invasoren retten kann. 


Es geht wirklich nur darum, al¬ 
les was man sieht, zu zerstö¬ 
ren. Selbst die beigelegte Mu¬ 
sikkassette mit Soundtrack 
stimmt wenig versöhnlich, 
denn man stellt sich beim An¬ 
hören zwei Fragen: »Warum 
werden die hervorragenden 
Soundfähigkeiten des Amiga 
nicht genutzt?« und »Wie pro¬ 
duziert man einen so schlech¬ 
ten Soundtrack mit einem so 
bescheidenen Klang?« Selbst 
die starken Sprüche auf der 
Packung helfen leider nichts 
mehr: Hektik allein reicht für 
kein Actionspiel aus. 


ÄMIGA-Test 


194 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 

























































Strategiespiel Pull-Downs erstellen Quellcode generieren 


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Quentor: 

Werden Sie zum Ak¬ 
tienprofi! Dieses span¬ 
nende Strategiespiel 
für zwei bis sechs Teil¬ 
nehmer zeigt, wie 
aufregend Aktienspe¬ 
kulationen sein kön¬ 
nen. Schnell ist der rechte Moment zum Kauf oder 

Verkauf verpaßt. _ 

Genaue Beschreibung auf Seite 34 in diesem Heft. 

CreateMenu: 

Auf dieses Programm haben Programmierer gewartet. 
CreateMenu erleichtert dem Programmierer das 
Erstellen von Pull-down-Menüs erheblich. Automati¬ 
sche Anpassung an die Umgebung verhindert lästige 


Fehler. Überzeugen Sie sich selbst von den vielen wei¬ 
teren programmtechnischen Vorteilen von CreateMenu. 

Genaue Beschreibung auf Seite 52 in diesem Heft. 

GraU: 

Ein unentbehrliches Werkzeug für Programmierer, die 
Grafiken nicht von Diskette laden wollen. GraU gene¬ 
riert C-Quellcode für beliebige Ausschnitte von Bild¬ 
schirmen, der leicht für andere Programmiersprachen 
anzupassen ist. 

Genaue Beschreibung auf Seite 46 in diesem Heft. 

Außerdem finden Sie auf der Diskette noch die Hilfs¬ 
programme Checkie 42, Updater, VirusEx, Batchicon 
und ProPatch sowie alle Programme, die im Inhaltsver¬ 
zeichnis der Ausgabe 01/90 mit einem Diskettensym¬ 
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SPIELE-TEST 




Verfassung, die seine Effizienz 
im Kampf erheblich beeinflus¬ 
sen. Vor allem entscheiden die 
»Action Points« über das Wohl 
und Wehe der einzelnen Söld¬ 
ner, denn sie bestimmen die 
Bewegungsfähigkeit und die 
verschiedenen Arten zu kämp¬ 
fen oder zu schießen. Auch für 


von Andre Beaupoil 


L aser Squad« — das 
klingt nach Schweiß auf 
der Stirn, verkrampften 
Zeigefingern und einem eiskal¬ 
ten Rambo-Blick. Weit gefehlt, 
denn Laser Squad von Blade ist 
ein reinrassiges Strategiespiel 
für gewiefte Taktiker. 


Lange Winteraben¬ 
de lassen sich her¬ 
vorragend mit ei¬ 
nem Strategiespiel 
verkürzen. Wie 
wär’s mit »Laser 
Squad«. 



Titel der Asassins-Mission: elegante Art der Einstimmung 


Geduckt schleicht Corporal 
Redfax durch die Gänge der 
Rebellenbasis. Hinter ihm si¬ 
chern seine Männer eine Halle 
nach allen Seiten ab. Ein 
schneller Blick um die Ecke — 
alles klar. Blitzschnell stößt 
Redfax die Tür zum angrenzen¬ 
den Raum auf und bringt seine 
Waffe in Anschlag. Wieder hat 
ihn sein Instinkt nicht getrogen, 
ein Kampfroboter zerstört gera¬ 
de einen der lebenswichtigen 
seismischen Stabilisatoren des 


Planeten Azar. Das nagelneue 
Maschinengewehr bockt in sei¬ 
nen Händen, als Redfax den 
Abzug durchzieht. Sechs 
Schüsse peitschen und gehen 
in ein dumpfes Grollen über, als 
der Droide explodiert. Wieder 
ist eine Schlacht im Abwehr¬ 
kampf gegen die Roboter ge¬ 
wonnen, wieder haben die Re¬ 
bellen einen Sieg errungen. 

So sieht eines der fünf Sze¬ 
narien von Laser Squad aus. 
Ob man nun ein Attentat durch- 


Meinung 



Laser Squad: für Taktiker und Schlachtenlenker 


führt, eine Mondbasis angreift, 
Kameraden befreit, seinen 
Stützpunkt verteidigt oder sich 
durch wilde Natur schlägt — 
gute Planung ist entscheidend 
für den Erfolg einer Mission im 
Spiel Laser Squad. Dabei 
kommt es nicht nur darauf an, 
viele Gegner auszuschalten, 
sondern die Mission mit mög¬ 
lichst geringen Verlusten zu 
beenden. Dabei hilft reine Ge¬ 
schicklichkeit so gut wie nichts, 
gute Taktik und Kampfplanung 
sind alles. Das fängt schon bei 
der Ausrüstung an: Erwirbt man 
einen leichten Körperpanzer, 
der nur geringen Schutz bietet, 
aber die Beweglichkeit nicht 
beeinträchtigt? Benötigt man 
schwere Waffen oder Spreng¬ 
sätze, die nur kurze Märsche 
zulassen? Dazu kommen weite¬ 
re Faktoren wie beispielsweise 
die Geschicklichkeit eines Sol¬ 
daten, seine Moral und seine 


andere Handlungen wie das 
Nachladen einer Waffe oder 
das Öffnen einer Tür müssen 
Action Points geopfert werden. 
Beispielsweise kann eine Ein¬ 
heit nur dann spontan das Feu¬ 
er eröffnen, wenn sie noch die 
Hälfte ihrer Action Points be¬ 
sitzt. Nachdem alle Mitglieder 
der eigenen Kampftruppe 
nacheinander Aktionen durch¬ 
geführt haben, sind die compu¬ 
tergesteuerten Gegner dran. 
Danach ist das Reservoir an Ac¬ 
tion Points für die nächste Run¬ 
de wiederaufgefüllt. Doch nicht 
nur die Taktik der schritt¬ 
weisen Kampfhandlungen 
macht Laser Squad so kom¬ 
plex. Die Grafik ist für ein Stra¬ 
tegiespiel detailliert, und eine 
abwechslungsreiche Melodie 
begleitet das Voranpirschen, jk 

ÄMIGA-Test 




Gute Strategiespiele sind rar. 
Um genauer zu sein: Spiele für 
Taktiker und Schlachtenlenker, 
bei denen die ganze Aufma¬ 
chung stimmt und der spieleri¬ 
sche Aspekt nicht zu kurz 
kommt, sind selten. Laser 
Squad gehört zu den wenigen 
Spielen, die nicht nur einge¬ 
fleischte Strategie-Freaks be¬ 
geistern können. Mit dem Ami- 
ga sind die Zeiten vorbei, in de¬ 
nen Feldherrenkunst hieß, un¬ 
förmige Symbole ruckartig über 
den Bildschirm wandern zu las¬ 
sen. Doch nicht genug mit der 
interessanten Grafik und tollen 
Bildern zu Beginn der Missio¬ 


nen — Strategiespiele beherr¬ 
schen seit Laser Squad auch 
Klänge außer Schüssen und 
Explosionen. Gerade der 
Sound des Spiels hat ein be¬ 
sonderes Lob verdient, denn 
mit ihm ist den Programmierern 
etwas Besonderes gelungen: 
Ein unentwegt laufender, stilvol¬ 
ler Sound, der selbst auf Dauer 
die Nerven nicht ankratzt. Die 
Verbesserung machen aber vor 
dem Kern eines Strategiespiels 
nicht halt. Die Definition einzel¬ 
ner Spielfiguren kann exakt 
durchgeführt werden. Früher 
waren es noch ganze Einheiten, 
denen jeweils ein Wert für die 


Feuerkraft und die Bewegungs¬ 
fähigkeit zugeordnet wurde. 
Jetzt sind es einzelne Figuren, 
die durch Verfassung, Moral, 
Fähigkeiten im Nahkampf, Tref¬ 
ferquoten bei verschiedenen 
Schußarten und vieles andere 
charakterisiert werden. Das er¬ 
höht nicht nur die Komplexität 
des Spiels, sondern hilft auch 
bei der Entscheidung, welche 
Figur man für was einsetzt. 
Dank dieser Verbesserungen 
bleibt Laser Squad dauerhaft 
reizvoll und kann auch diejeni¬ 
gen begeistern, die bisher nur 
an rasanten Action-Spielen Ge¬ 
fallen fanden. 


9ß 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 1/90 


Grafik 

1 

i. 

1 

1 



Sound 

1 

i. 

i. 

J. 

1 

1 

Spielidee 

i. 

i. 

J. 

J. 

1 


Motivation 

i. 

1 

1 

1 

1 

1 


TITEL: Laser Squad 
PREIS: etwa 70 Mark 
HERSTELLER: Blade 


ANBIETER: Rushware,Bruchweg 128, 
4044 Kaarst 2, Tel. 0 21 01 / 60 70 

• ••••• sehr gut 

• •• 

ausreichend 

• • • • • gut 

• • 

mangelhaft 

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ungenügend 


AMIGA-MAGAZIN 1/1990 


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-Amiga yORSCHAlL 2/90 


Großer 

Editorenvergleich 

Wir versuchen den »besten« 
Texteditor zu ermitteln. Unter 
den Testkandidaten befinden 
sich sowohl Vertreter aus dem 
Public-Domain-Bereich sowie 
auch kommerzielle Program¬ 
me. So haben wir z.B. »DME«, 
»Cygnus ED« und »Super Ed C« 
einem Härtetest unterworfen. 
Auf vier Seiten erfahren Sie al¬ 
les über ihre Stärken und 
Schwächen. Es wurde dabei 
nicht nur bewertet, wie sich die 
verschiedenen Editoren bedie¬ 
nen lassen, sondern auch, 
welche Figur sie im täglichen i 
Einsatz machen. 



AMIGA-Wissen 

Musik — ein Schwerpunkt 
der nächsten Ausgabe. Der 
Grundlagenartikel dazu klärt 
die Begriffe »Sampler« und »Di¬ 
gitizer«, beschreibt die Möglich¬ 
keiten der Sounderzeugung mit 
Basic und bietet ein Experi¬ 
mentierprogramm. 

Der Begriff SCSI taucht in un¬ 
seren Festplatten-Tests immer 
wieder auf. Wie funktioniert die¬ 
ser Datenübertragungsstan¬ 
dard? Was bringt das neue 
SCSI II? 

Und natürlich wieder dabei: 
Tips & Tricks für Einsteiger und 
Erste Hilfe, das Leserforum im 
AMIGA-Wissen. 



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Musik und 
schöne Worte 

Töne, Melodien, Lieder; all 
das läßt sich auf dem Amiga 
realisieren. Wir vermitteln in der 
nächsten Ausgabe die Grund¬ 
kenntnisse für Einsteiger auf 
dem Gebiet professionelle Mu¬ 
sik auf dem Amiga. Was ist 
MIDI und wie kann der Amiga in 
ein Studio integriert werden? 
Außerdem bringen wir eine 
Übersicht der zur Zeit gängigen 
Musik-Programme. 

Ein aktueller Software-Test 
über den neuen TFMX-Editor 
von Demonware rundet den 
Schwerpunkt ab. Außerdem 
werden wir einen Blick auf die 
musikalische Public-Domain- 
Szene werfen. 


Textverarbeitung 

Gibt es noch einen Grund, ei¬ 
ne Schreibmaschine zu benut¬ 
zen? Ja. Moderne Textverarbei¬ 
tungen besitzen so viele ver¬ 
schiedene Zeichensätze. Sie 
können Bilder in den Text inte¬ 
grieren — manche sogar in Far¬ 
be. Sie besitzen Rechtschreib¬ 
hilfen und erstellen automa¬ 
tisch Index- und Stichwortver¬ 
zeichnisse. Texte können ge¬ 
speichert und später wieder 
verwendet werden. Das ist alles 
so verwirrend. Oder? 

Vielleicht sollte man sich 
doch mal anschauen, was die 
besten Textverarbeitungen auf 
dem Amiga können. Man kann 
sich ja umstellen. Eine umfang¬ 



reiche Tabelle der zehn Text¬ 
verarbeitungen und ergänzen¬ 
de Informationen bietet Ihnen 
die nächste Ausgabe. 



AUSSERDEM 

IN DER NÄCHSTEN AUSGABE 


• X-SHELL, IDEAL FÜR X-CAD 

• MESSEBERICHT VON DER COMDEX 

• WIEDER JEDE MENGE TIPS UND TRICKS 

• AUFLÖSUNG ANIMATIONSWETTBEWERB 


Die nächste Ausgabe erscheint am 24. Januar 1990 bei Ihrem Zeitschriftenhändler 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1990 























AC.TTVISION 


Activision Deutschland, ein Tochterunternehmen der Mediagenic GmbH. 
Marketing-Büro: Hauptstr. 70, 4835 Rietberg 2. Tel. 05244/408-40. 
Exklusiver Vertrieb: AriolaSoft GmbH. 

Vertrieb Österreich: Karasoft. Vertrieb Schweiz: Thali AG. 


SIMULATION SOFTWARE 

© Computer Game Vektor Grafix 1989. 













Computers and Communications 


Für kompakte Festplattenlaufwerke 
mit Speicherkapazitäten ganz nach Ihrem 
Bedarf gibt es eine gute Adresse: NEC. 
Führende Computerhersteller wissen das 
ebenso wie zahlreiche Anwender. 

Unsere 3,5" Datenspeicher zum 
Beispiel hieten Ihnen bis 134,5 MByte 
Speicherkapazität. Bei schnellen Zugriffs- 

SEC 


Zeiten und geringer Wärmeentwicklung 
auch im Dauerbetrieb. 

Noch leistungsfähiger sind unsere 
5,25" Slirn Line-Laufwerke, mit einer 
Kapazität bis 179,8 MByte und einer 
Zugriffszeit unter 18 ms. 

NEC Laufwerke sind weltweit bekannt 
für ihre Zuverlässigkeit. Darüber hinaus 


sind sie leistungsstark und auch für härte¬ 
sten Dauereinsatz geeignet. Weil in ihnen 
das ganze Know-how eines der größten 
Computerhersteller der Welt steckt. 

Ihr NEC Partner erwartet Sie. 

Sag ja zu NEC. 


DISK PARTNER 



Deutschland: Rein Elektronik GmbH, Lötscherweg 66, 4054 Nettetal 1, Tel. 02153/733 -0; Actebis Computer GmbH. Lange Wende 33, 4770 Soest, Tel. 02921/700-0; CTT GmbH. 
Truderinger Str. 240, 8000 München 82, Tel. 089/420900-0; Lischka Datentechnik GmbH (Subsysteme). Hochstr. 22, 4173 Kerken, Tel. 02833/4058; Kupke Computertechnik GmbH 
(Subsysteme). Burgweg 52a, 4600 Dortmund 16, Tel. 02 31/81832527; Österreich: Kreiger Computer Products KG. Durchlasstr. 42, A-9020 Klagenfurt, Tel. 0043/463/436930; 
Schweiz: Panatronic AG, Bahnstr. 80, CH-8105 Regensdorf, Tel. 0041/1/8404161 


Weitere Informationen erhalten Sie von: 

NEC Deutschland GmbH Klausenburger Straße 4 8000 München 80 Telefon: 089/93006-5 64 

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Fax: 089/937776/8 • Telex: 5 218073 und 5 218074 necm d 

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